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Für den schöneren Morgen

23.02.2017 um 14.18 – Shopping

All die morgendlichen To-Dos im Kopf machen mich manchmal völlig fertig: Aufstehen, duschen, anziehen, frühstücken, Kind zum Tagespapa bringen, zurücksprinten, Sachen packen und weiter ins Büro eilen. Es ist dieser Trott und diese immer gleiche Abfolge von Dingen, die mich langweilen. Ihr wisst schon, diese notwendigen Sachen des Lebens, an denen man nicht vorbei kommt und die einfach gemacht werden müssen. Schaue ich dann noch auf eine Nacht zurück, die eh viel zu spät begann und die dann auch noch durch stündliches Weinen unterbrochen wurden, dann hängt das Lid ganz besonders schwer – eben so wie heute früh. Zwar wurde ich mit Kaffee am Bett geweckt und von einer kleinen Rakete begrüßt, die offensichtlich ganz großartig in Etappen geschlafen hat, trotzdem quälte sich mein Körper durch die oben genannten Müssens an diesem Morgen und ich hänge noch immer in den Seilen, als hätte ich die Nacht durchgefeiert bis zum Sonnenaufgang. Wobei und das kommt jetzt erschwerend hinzu: Genau den gab’s heute morgen dank dicker Wolkendecke ja überhaupt erst gar nicht. Ihr merkt’s: Meine Mundwinkel hängen noch immer ziemlich tief.

Damit mir so ein mieser Start in den Tag morgen früh nicht noch mal passiert, wird ab sofort einfach jedes To-Do am Morgen mit einer vollen Ladung „Yeah“ versetzt. Mit guter Musik von Ruby Andrews oder Bonaparte wird gestartet, in Kuschelkleidung wird das Powerfrühstück zubereitet und in der Dusche geht’s mit ganz viel Quality Time weiter. Vielleicht kann ich nichts gegen die aktuellen Turbulenzen der Nacht unternehmen, aber ich kann dafür sorgen, dass der Tag trotzdem großartig startet: Mit Good Vibes und kleinen Helferchen: weiterlesen

New In // Stripy Stine Goya Pants
– oder: Sommerhose trotz Winter

09.02.2017 um 16.45 – Outfit Wir

shop the look stine goyaSpätestens seit Gannis #Lovesociety habe ich einen Narren an roten Hosen gefressen und zwar nicht nur an der auf dem Laufsteg gezeigten Version aus Kord, sondern so ganz grundsätzlich. Noch dazu dachte ich gerade außerdem über die Anschaffung eines gut sitzenden Nadelstreifenmodels nach (dazu später mehr) und so kam es, dass ich im Angesicht der „Vinnie Pants“ von Stine Goya zur herzäugigen Karikatur meiner selbst mutierte. Blöd nur, dass dieses Geschenk des dänischen Himmels überhaupt nicht wintertauglich ist, ein Hauch aus Nichts sozusagen, aber umso hübscher geschnitten, beinahe perfekt. Es muss nämlich ausnahmsweise nichts gekrempelt werden; bei einer Größe von 1.73m ragt das gute Stück in etwa bis zu den Knöcheln. Und weil wir es hier in guter alter Stine Goya-Manier mit einem recht körperfernen Stück Stoff zu tun haben, fallen die darunter gemogelten Thermostrümpfe auch kaum aus. Wollblazer und Rolli drüber, fertig. Und auch warm! Ich finde sogar, mit einem Ledergürtel getragen bekämpft man sogar jeden Pyjamaparty-Vorwurf: weiterlesen

Shopping //
The OMG-ALL-MY-FRIENDS-ARE-GETTING-MARRIED Edit

08.02.2017 um 19.37 – Mode Shopping

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Eigentlich dachte ich immer, ich sei super gelassen, wenn es um das Aussuchen von passender Garderobe für besondere Anlässe geht, aber Pustekuchen. Seit meine Freundinnen und Freunde plötzlich und erwartet und wunderbarerweise anfangen zu heiraten, geht mir die Flatter schon mit dem Eintrudeln der jeweiligen Einladung. Man will dem zukünftigen Ehepaar schließlich Respekt zollen, keines der Gruppenfotos versauen, nicht unangenehm auffallen, aber auch nicht als graue Maus Geschichte schreiben. Und weil ich weiß, dass es nicht wenigen von euch sehr ähnlich ergeht, fangen wir dieses Jahr schon früher als sonst damit an, Ideen zu sammeln. Für Frühlingshochzeiten, zu denen man gegen den Frost gern Hosen, Söckchen oder eine zarte Strumpfhose trägt, aber auch für all jene Feste, die zwar nicht unter strahlendem Himmel, aber dafür in warmen Räumen gefeiert werden. Oder gleich irgendwo sonst auf dieser Welt, wo schon jetzt die Sonne scheint. Über Geschmäcker und Kombinationen lässt sich wie immer herrlich impulsiv streiten, deshalb würfelt in Gedanken gern das ein oder andere Outfit zusammen oder tauscht im Kopf aus, was mein Hirn dazu gemogelt hat. Auf die Liebe, die Freundschaft und das rechtzeitige Planen ♥ weiterlesen

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Auf diese Schuhe sparen wir jetzt

07.02.2017 um 12.01 – Schuhe Shopping

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Trotz diverser radikaler Ausmist-Aktionen und obwohl ich drei viertel meines Kleiderschranks durch wunderbare Flohmarkttage längst weg rationalisieren konnte, ersaufe ich gefühlt noch immer im Überfluss. Statt fünzehn fescher Pullover würde ich lieber fünf richtig heiß geliebte besitzen und auch meine Schuhsammlung geht mir auf den Senkel, weil ich im Angesicht dieses Teils meiner Garderobe seit Jahren unter akuter Trennungsangst leide. Mein Plan für den Frühjahrsputz beinhaltet schlussendlich also auch ein rigoroses Verkaufen all jener Schätze, die an anderen Füßen durchaus besser aufgehoben wären als an meinen eigenen. Von den eventuell zukünftig gesammelten Extra-Kröten werde ich einen kleinen Teil auf das allseits bekannte Fuck-Off-Konto verfrachten, der Rest soll reinvestiert werden. Und zwar in das eine Schuh-Paar meiner kühnsten Träume und sei der Gedanke noch so behämmert. Im Laufe der Jahre kann ich nämlich ganz bestimmt sagen: Jede verrückte Belohnung hat bisher Früchte getragen und wurde und wird ausgeführt bis zum Santk Nimmerleinstag. Allerdings, und das sollte ebenfalls gesagt werden, überschreiten ein paar der angeschmachteten Modelle dort oben sogar meine recht dehnbare Schmerzgrenze. Ein bisschen Träumen darf ja aber wohl noch erlaubt sein.

Ein weiterer Gedanke: Der cognacfarbene Lederschuh von Maison Margiela samt Seidentuch schreit ja geradezu nach einem DIY-Versuch. Vielleicht bleibt mein Portemonnaie am Ende also doch noch verschont. Wobei der gerüschte Sneaker von Ganni schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste steht: weiterlesen

Designer*innen setzen Statements // Warum Mode politisch sein darf und sogar sollte.

06.02.2017 um 15.17 – Gesellschaft Mode

protestIch war gerade dabei, eine kleine Lobeshymne auf all jene Modehäuser zu verfassen, die in Zeiten wie der jetzigen klar Stellung beziehen. Die sich – im Fall der Fälle – weigern würden, einem Mitglied der Trump Familie je kostenlos feinen Zwirn zur Verfügung zu stellen (Joseph Altuzarra, Tom Ford, Sophie Theallet, Opening Ceremony, Marc Jacobs), die den Protest auf den Laufsteg holen (wie etwa Lala Berlin, die auf ihrem Runway ein Plakat mit dem Schriftzug „I Am An Immigrant“ in den Händen hielt, um gegen „die Attacken auf die Menschenwürde“ zu protestieren), die sich im Kollektiv dazu entscheiden, wenig subtil, aber dafür volle Pulle die Liebe zu propagieren. Wie OC mit dem Launch der Global Varsity Jackets. Oder Ganni mit seiner #Lovesociety zum Beispiel. Oder Demna Gvasalia, dessen Schriftzüge für die Balenciaga-Kollektion nicht nur zufällig an das rot-weiße „Bernie Sanders“-Logo erinnerten. Da stolperte ich in Kommentarspalten, aber auch auf Blogs und in Magazinen schon alsbald auf ein paar wenige Kritiker*innen, die das „Aufstehen“ der Modebranche ganz entgegen meiner eigenen Empfindungen als „cleveres Marketingkalkül“ abfertigten. Oder zumindest danach fragten, wie politisch Mode eigentlich sein darf.

Ich stutzte nur kurz, antwortete mir selbst mit den Worten „sie MUSS sogar“ (wie Journelles übrigens auch), stöberte zunächst weiter und fand in Raf Simons Menswear Show schließlich Gaffa Tape statt Gürtel vor. Der Designer erklärt dazu: „I wanted to go back to how I experienced New York in the beginning and combine it with how I experience it now. So this fresh young direction to the city and everything it stands for—and what is happening now. (…)Ask me do I think that you should stand up against what is happening in this country, then I say yes.” Vermutlich werden während der kommenden Modewochen noch etliche Beispiele folgen. Und obwohl ich der Meinung bin, dass das kritische Hinterfragen kapitalistischer Strukturen ebenso wie das Anprangern cleverer Marketing-Streiche zu jedem Zeitpunkt unabdingbar sind, kann ich in diesem Fall nur weiter auf meinem Standpunkt beharren, der sich ganz deutlich für das Nutzen jeglicher medialen Power „for a good cause“ ausspricht. Ganz gleich, ob oder wie damit zeitgleich das eigene Portemonnaie gefüllt wird. Am liebsten würde ich sogar sagen „eben darum“. Weil ich der Diskussion, die einst mit dem Fame-inismus begann, längst überdrüssig bin. weiterlesen

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Wish List //
Frühlingsboten im Februar

06.02.2017 um 12.07 – Mode Shopping

february wish listMensch Meyer, ich versuche jetzt überhaupt nichts über das Wetter zu sagen, das Gemeckere, auch mein eigenes, geht mir selbst schon gehörig auf die Nerven. Stattdessen übe ich mich in Vorfreude und stelle virtuell die ein oder andere Frühlings-Wunschliste zusammen, um dann, wenn es so weit ist, nicht Gefahr zu laufen, vor lauter Euphorie Geld an den falschen Stellen zu verprassen. An ein wenig Verschwendung komme ich allerdings auch diesmal nicht umher, ich meine, schaut sie euch an, diese Drop Ohrringe von J.W. Anderson. Wie kleine Bonbons könnten sie am Ohrläppchen hin und her baumeln und jedes noch so triste Outfit aufmöbeln. Aber das steht noch in den Sternen – der Preis, urghs. Das Fritten-Shirt hingegen ist so gut wie geritzt, genau wie der Ringel Sweater, der mein persönliches Farb-Traumpaar endlich groß raus bringt. Und so weiter und so fort. Achja, und: Popcorn. Oder doch „You are the Universe?“: weiterlesen

CFW //
Ganni AW 17
Rose Red Details & die #LOVESOCIETY

02.02.2017 um 10.53 – Mode

ganni lovesociety aw 17

(…)Die Welt fühlte sich – und tut es immer noch – wie ein dunkler Ort an. Die Kollektion trägt den Titel Love Society und ist meine Form eines Beitrags zur Lage. Ich halte an dem Ideal einer liebenden, achtsamen Gesellschaft fest. Eine, die den Dialog sucht, uns auffordert zusammenzustehen und aufeinander acht zu geben. Mit Liebe gibt es immer Hoffnung.“ – Ditte Reffstrup, Cretative Director. 

Klimawandel, Konflikte, Kriege, Neuwahlen – das Jahr 2016 war vor allem ein politisches, eines, dann an niemandem von uns spurlos vorüber gezogen ist. Wir gehen wieder auf die Straße, werden laut, diskutieren, suchen nach Erklärungen und Lösungen. Im Kleinen aber vor allem nach Gesprächen. Um besser begreifen zu können. Und zu verarbeiten, was kaum mehr zu erklären ist. Auch in Ditte Reffstrups Team dominierten Konversationen über die Zukunft unserer Welt viele der Gespräche, die sich während der Arbeitszeit mitunter auf das beziehen mussten, was am gestrigen Abend im Rahmen der Copenhagen Fashion Week präsentiert werden würde. Das Ergebnis ebenjener Gespräche war gestern schließlich auf dem Laufsteg zu sehen – als #LOVESOCIETY. Das Thema der Liebe durchzieht die gesamte Ganni Kollektion. In Form von plakativen Herzen und Stickereien, ja, aber auch durch die Stimmung, die mit jedem einzelnen Kleid transportiert wird. Denn es ist vor allem eine wohlige Wärme, die uns von Dänemarks Hauptstadt aus entgegen weht. Und Looks, die so nahbar und tragbar sind, dass man als Betrachtender nicht lange braucht, um zu verstehen, dass grenzenloser Optimismus jetzt angebrachter ist denn je. weiterlesen

Wish List // First Glimpse of Spring

02.02.2017 um 10.30 – Shopping

wishlist

Der Januar ist modetechnisch gesehen, ein ganz laues Lüftchen: Zwischen Sale-Ware, die man meistens gar nicht braucht und neu eingetrudelten Kreationen, die man wetterbedingt noch gar nicht ausführen kann, macht sich Müdigkeit breit. Und so tendieren auch wir Anfang des Jahres vor allem meist zu immer gleichen Kombinationen, die in erster Linie vor Kälte schützen, statt wie ein Feuerwerk daher zu kommen. Während der Mantel bereits Augenroller hervorruft, das Schuhwerk dank Salz und Eis auch nicht mehr wie aus dem Ei gepellt dreinblickt und Mützen auch noch jede Bemühungen einer Frisur dem Erdboden gleich machen, bleibt nur eines zu hoffen: Komm schnell her, du zarter Frühling, denn wir wollen endlich wieder leicht bepackt vor die Tür treten, Knöchel zeigen und wirklich nur dann auf Layering setzen, wenn uns aus freien Stücken der Sinn danach steht.

Realistisch betrachtet, müssen wir uns wohl noch rund 3 Monate gedulden, bis es soweit ist. Nun, zumindest dann, wenn wir der kalten Deutschlandbrise nicht den Rücken kehren. Träumen darf man aber wohl trotzdem: Zum Beispiel von längst ausverkauften Sonne, Mond & Strerne-Taschen (Gott sei dank!), von Pfirsichen auf der Brust und geblümten Slippern in zartem Rosé. weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
„The Good Life“

31.01.2017 um 15.55 – Allgemein

5 piece wardrobe frenchWas war ich in letzter Zeit modemüde und saumäßig ankleidefaul. Ich glaube sogar, dass es noch nicht einmal gelogen wäre zu behaupten, ich hätte während der vergangenen vier Wochen bloß drei verschiedene Pullover und zwei Jeanshosen im Wechsel getragen; der Winter macht mich einfach fertig. Und dann diese Langeweile überall. Die Gleichschaltung. Und ich ja auch mittendrin. Womöglich brauchte ich einfach mal eine kurze Pause. Seit gestern tut sich da nämlich wieder was in meinem Herzen, es fängt jedenfalls ganz zaghaft an zu kitzeln wenn ich an die immerhin nahenden ersten Frühlingstage denke und gleichzeitig an mit Rüschen-verzierte Turnschuhe. An immer-wieder-Ringel mit Regenbogen-Botschaften und superhoch geschnittene Karotten. Hopfen und Fashionmalz scheint also doch nicht ganz verloren, mir ist vielleicht bloß ein bisschen egaler, was der Rest der Modewelt so treibt. Stattdessen möchte ich einfach tun und tragen, wonach mit der Sinn steht. Hier ein erstes Beispiel – The Good Life eben: weiterlesen

Wish List //
Sweater für die Seele

12.01.2017 um 13.48 – Mode Shopping

sweater weather

„Wo bleibt denn eigentlich mal wieder ein neuer Outfitpost?“ fragte mich gestern jemand via Mail. Da erst fiel mir auf, dass ich im aktuellen Jahr noch gar nicht auf die Idee gekommen war, mich überhaupt in irgendeiner Art und Weise so zu kleiden, dass ein Foto tatsächlich Sinn ergeben hätte. Stattdessen schlurfe ich seit Dezember tagein, tagaus in Patagonia-Fleece-Pullis und Dr. Martens durch den Berliner Schnee, alles andere hätte mir bei all der Büro-Kita-Spielplatz-Zuhause-zu-Fuß-Pendelei gerade schlichtweg den Garaus gemacht. Es ist trotzdem nicht so, als hätte ich jeden Spaß am Aufmotzen verloren, bloß befindet sich meine Motivation noch im seligen Winterschlaf. Nächste Woche dürfte es mit dem modischen Faulsein dann aber auch ganz schnell wieder vorbei sein, die Fashion Week steht nämlich quasi vor der Tür. Bis dahin feiere ich trotzdem noch ein bisschen das Sweatshirtleben, das ja nunmal wirklich eines der schönsten ist: weiterlesen

All eyes on // Spring/Summer:
Wood Wood meldet sich zurück

12.01.2017 um 9.31 – Lookbook Mode

wood wood spring summer 2017

Als wir vor über sechs Jahren anfingen, unser Modeherz mit euch zu teilen, gehörten vor allem die skandinavischen Kreationen zu unseren allerliebsten. Allen voran Stine Goya, Henrik Vibskov, Wackerhaus, Minimarket und natürlich Wood Wood. Wir ließen keine Copenhagen Fashion Week aus, verpassten keine Stockholmer Modewoche und waren uns sicher, dass diese Liebe zu Minimalismus, Nonchalance, Streetwear und Cool-Kid-Attitüde niemals aufhören würde und wir die modischen Partner fürs Leben längst gefunden hätten. Aber nichts da: Speziell Wood Wood und wir, wir lebten uns auseinander und schoben dem Skandinaviern die Schuld in die Schuhe. Während ich damals am liebsten wöchentlich bei dem dänischen Brand vorbei geschaut hätte, fand ich nicht mal mehr den Weg nach Berlin-Mitte. Wenn einst Fischerhüte, Fischgrätenzöpfe und die ersten Culottes rote Herzchen in unsere Augen trieben, überraschte uns irgendwann kaum noch etwas – und so verknallten wir uns stattdessen eines Sommers in einen verrückten Italiener. Was zurück blieb? Starke Wehmut, ein klein bisschen Sehnsucht und die Frage, wie die Sache mit dem Auseinanderleben überhaupt passieren konnte.

Natürlich habe ich dazu meine ganz eigene These, warum unsere Liebe irgendwann in die Brüche ging, allerdings will ich an dieser Stelle gar nicht in alten Wunden stochern. Viel wichtiger ist schließlich auch, dass zarte Annäherungsversuche heute wie kleine Pflaster funktionieren: Dank der aktuellen Sommerkollektion Concrete, rosafarbenen Brillen, dank woodwoodiesken Slip Dresses zu Hoodies, Bubikragen, dank Mini-Zöpfchen und Strubbelmähne. weiterlesen

Shopping //
The „OMG I STILL NEED A COAT“ Edit

10.01.2017 um 23.15 – Mode Shopping

coat jackets wintermantel winterjacken shopping

Ich habe mir in diesem Jahr keine Winterjacke gekauft, auch keinen Mantel. Weil ich der Meinung war, der Überfluss müsse ein Ende nehmen und überhaupt, ein Camel Coat von vor drei Jahren ist heute doch noch genauso hübsch anzusehen wie gestern. Bloß stehe ich jetzt da, im Modezirkusverstrahlungsland, das mittlerweile von Minusgraden geknechtet wird und blicke auf eine Garderobe, die durch diverse Flohmärkte einer zusätzlichen Diät ausgesetzt war. Was dazu führt, dass ich langsam aber sicher ins Wanken gerate. Ich habe ja nichts dagegen, tagein, tagaus meine grüne Bomberjacke aus dem Jahr 2013 zu tragen, aber – und so viel Ehrlichkeit muss an dieser Stelle erlaubt sein – so ein kleines, neues und warmes Lieblingsstück fehlt mir trotz des kläglichen Versuchs von Konsum-Widerstand plötzlich sehr. Es könnte also sein, dass ich einknicke. Dafür schäme ich mich, aber Lügen haben ohnehin kurze Beine. Was nun? Noch ein paar Tage drüber schlafen zum Beispiel. Und überlegen, was mir wirklich noch fehlt. Ein wollendes Monster samt Taillengürtel etwa, als Gegenpol zur bisherigen Eierform.

Bis dahin nehme ich euch mit auf meine Frostbeulenreise, denn vielleicht denkt ihr ja auch: Scheiße, ich brauch doch noch eine Jacke, sonst macht der Winter mir den Garaus: weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
Jax Teller (Winter) Blues is over

05.01.2017 um 15.24 – Mode Shopping

wish list 5 piece wardrobe

Wir schaffen das, Freunde. Die Dinge positiver zu sehen und auch den Regen. All den kleinen Rückschlägen zum Trotz. Gestern Abend etwa hatte ich mir fest vorgenommen, kein Trübsal mehr zu blasen und mich stattdessen in heißem Badeschaum geräkelt während auf dem Holzhocker neben der Wanne mein Laptop thronte, um mir die allerletzte Folge „Sons of Anarchy“ vorzuspielen. Nicht wegen der Handlung, sondern einzig und allein, weil dieser Charlie Hunnam als Jax Teller zum Anbeißen ist. Ich plantschte also ,trank dabei kalte Cola und schmachtete und wartete auf ein Happy End – das nicht kam. Achtung, Spoiler – Jax, oh Jax, er starb. Was soll man dazu noch sagen. Ich habe feste versucht, etwas schönes zu tun, etwas, für das es keinen Sonnenschein braucht, und das hat nunmal nicht auf Anhieb geklappt. Also nochmal und nochmal und schwups, kommt sicher schon der Frühling. Bis dahin werde ich T-Shirts mit Freibadpommes auf der Brust tragen und von roten Taschen und Cuba träumen: weiterlesen

WEIHNACHTEN // Wertvernichtungsorgie vs.
die schönste Zeit des Jahres

13.12.2016 um 9.10 – Event

christmas

Sie ist da, die Mutter aller Saisons, Christi Geburt olé olé. „Orgie der Wertvernichtung,“ sagt der Weihnachtsmufflon. „Die schönste Zeit des Jahres“, der Vorfreudige. Während wir uns in den Monaten Januar bis Oktober in tugendhafter Bescheidenheit übten, darf die Weihnachtszeit nun dafür genutzt werden, mit unseren Top 4 Sünden:

Völlerei, Gier, Neid und Trägheit festlich gebrochen zu werden. Wir feiern ja hier schließlich nicht zum Spaß. Voller Knecht Ruprecht, ick hör‘ dir trapsen. Und weil wir nebst all den feierlichen Wunsch- und To-Do Listen, auf jeden Fall noch eine weitere Auflistung gebrauchen können, habe ich euch hier ein paar simple X-Mas Hacks zu Papier gebracht, die allesamt zu einer 100 Prozent schöneren Weihnacht führen werden. Versprochen! Zum Ausdrucken und Einrahmen oder sich einfach selbst darin einwickeln: weiterlesen

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SHOPPING // Sparkling Shoes

12.12.2016 um 13.52 – Schuhe Shopping

schuhe

Was soll ich sagen? Bei Schuhen setzt in regelmäßigen Abständen einfach der Kopf aus: Da besitzt man so viele Paare unterschiedlichster Coleur und Form und trotzdem treiben einem immer neue Modelle Herzchen in die Augen und rufen solch ein Begehren hervor, dass wir glaubten, der Schuhschrank müsste leer sein, vor lauter Sehnsucht und Komplettierungswahn. Wenn es nach mir ginge, dürften alle Kreationen meiner heutigen Auswahl, um mich zu beglücken, im Regal stehen. Wohlwissend, dass ich morgen gleich schon wieder losziehen könnte und eine neue Selektion feinster Treter treffen könnte. Man nennt das wohl einen ausgewachsenen und unkontrollierten Schuhtick oder vielleicht auch einfach Spleen, denn von brauchen kann an dieser Stelle nun wirklich keine Rede sein.

Ein Paar Glitzerflitzer fehlen nämlich, ein Modell mit Schleifenbändern auch und bei Origami-inspirierten Slippern würde ich wohl auch niemals nein sagen. Schiebt sich dann auch noch das Fest der Feste auf unsere Mattscheibe, ist das Hauptargument auch schon vollends festgenagelt. Ich werde dennoch leider Gottes versuchen, an dieser Stelle ganz stark zu bleiben: Ich könnte mich ja doch nicht entscheiden und müsste Käufe tätigen, die meinem Geldbeutel so gar nich gefallen. Vielleicht ist ja aber ein einziges Paar für euch dabei: Ein Schuh für Weihnachten, für Heiligabend oder für sonst jeden funkelnden Anlass, der sonst noch so bevor steht: weiterlesen

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