OUTFIT // Gabrielle Chanel

20.03.2017 um 12.15 – Outfit Wir

Ich kann mich noch ganz genau an diesen einen Tag erinnern, als Sarah und ich uns nach fünf Jahren gemeinsamer Selbstständigkeit jeweils einen heimlichen Traum erfüllten, der uns insgeheim viel zu hochtrabend, oberflächlich und verschwenderisch vorkam. Eine Chanel-Tasche sollte es für jeden von uns ein. Es gibt zwar keine Entschuldigung für so viel Wahnsinn, aber auch keinen anderen Anflug von grenzenloser Unvernunft, den ich je so wenig bereut hätte. Kurz zuvor hatte ich noch mit zwei Beuteln Chipsfrisch im Bett gesessen und Audrey Tautou dabei zugesehen, wie sie die junge Coco Chanel im gleichnamigen Film spielte, wie eine Tänzerin zur Designerin wurde und eine ganze Branche umkrempelte, wie Coco, die eigentlich Gabrielle hieß, die Frauenmode revolutionierte und das Korsett abschaffte.

Man muss, glaube ich, ein bisschen verrückt sein und auch verliebt in das alles, um nachempfinden zu können, weshalb eine Marke derart viele Gefühle und Assoziationen und sogar einen kleinen Funken Stolz hervorrufen kann. In dem Moment zum Beispiel, als wir den Store verließen und wussten, dass wir es ganz allein bis hierher geschafft hatten, ohne Gönner, ohne Eltern, ohne Investoren. Nach einem Jahr Hartz IV, in dem wir Tag und Nacht tippten, zwei weiteren Jahren mit weniger Monatsgehalt als andere für ein paar Schuhe ausgeben, und ganz viel Durchhaltevermögen. Wir brauchten noch eine Weile um zu realisieren, dass wir langsam aber sicher immer unabhängiger und dass Existenzängste längst überflüssig geworden waren. Meine rote Chanel-Tasche ist damit quasi so etwas wie eine tägliche Erinnerung daran, dass man auch dann weitermachen sollte, wenn der Rest der Welt denkt, man hätte sich in brotlosen Träumen verstrickt. weiterlesen

Short News // Mit einem Kurzfilm von Madonna, #TheFearlessGirl & Nikes „Pro Hijab“-Kampagne

14.03.2017 um 8.14 – Allgemein

News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: U. a. mit Nikes „Pro Hijab“-Kampagne, dem „Fearless Girl“ an der New Yorker Wall Street, mit einer 57jährigen als Lingerie-Modell und ganz viel Mode für den kommenden Sommer. weiterlesen

Short News // Das Geheimnis um Gabrielle, die „I am an Immigrant“-Kampagne & das Nokia Revival

21.02.2017 um 17.08 – Allgemein

News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: Unter anderem mit einem Kurzfilm zur neuesten Chanel Tasche „Gabrielle“, Millie Bobby Brown für Converse, Tom Dixon für IKEA, Mangos erster, nachhaltiger Kollektion, der 2. Staffel von „Love“ einem Nokia Revival und der „I am an Immigrant“-Kampagne. weiterlesen

Chanel Haute Couture // Karls Muse Lily-Rose Depp & Details, die wir uns merken sollten

26.01.2017 um 13.57 – Mode

chanel haute couture ss17 „Ist das da Haute Couture?“ fragte mich jüngst eine Freundin, als vor einem Schaufenster standen, das vollgepackt mit Opulenzen war. Sie war sich ganz sicher. Und fast ein bisschen traurig, als ich schließlich widersprechen musste. Natürlich, wenn man besagten Begriff wörtlich übersetzt, ist damit nichts anderes als „gehobene Schneiderei“ gemeint. Vielleicht wird er deshalb sooft verwendet, meist allerdings zu Unrecht. Im Schnitt sind es nämlich nur insgesamt 20 Designhäuser weltweit, die das in Frankreich geschützte Attribut ihr Eigen nennen dürfen und damit zum exquisiten Zirkel der „Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“ zählen. Ebenjene Schneiderinnung entscheidet tatsächlich jedes Jahr aufs Neue, wer dabei sein darf und wer nicht. Um die hohe Schneiderkunst zu wahren, wird nach strengen Kriterien ausgewählt. Jede HC Kollektion muss etwa aus mindestens 35 Unikaten bestehen, für die ausschließlich die hochwertigsten und exklusivsten Materialien verarbeitet werden dürfen – per Handarbeit. Maschinen verboten. Für ein einziges Abendkleid muss demnach mit bis zu 1000 Arbeiststunden gerechnet werden. Es kommt also längst nicht mehr darauf an, wer die optisch üppigsten Kreationen präsentiert, ganz im Gegenteil, Haute Couture kann mitunter beinahe tragbar wirken. Dazu passte auch Karls neue Zurückhaltung hinsichtlich der sonst gern überkonstruierten Locations, man denke etwa an der Supermarkt oder den Flughafen zurück. Diesmal wirkte das Spektakel in Erinnerung an die kleinen Salonschauen von damals beinahe, als hätte sich eine neue Ruhe in der Haute Couture etabliert. Vielleicht ein Statement gegen das Lautsein der Welt, das sich durch Trump ganz aktuell nur noch weiter zu manifestieren scheint. “I wanted something impeccable, clean. I wanted the girls to look like walking fashion drawings,” beschrieb Karl Lagerfeld selbst sein Defilee. weiterlesen

Dear Diary // 09.01.2017
Von #Teamliebe, T-Shirts und Teetassen

09.01.2017 um 17.45 – box1 Wir

dear diary Selten war ich so glücklich über einen Neuanfang. 2016 war so wild und bunt und furchtbar zugleich wie kein Zweites, wobei letzteres womöglich noch nie zuvor so sehr überwog. Ich selbst musste mein Leben neu sortieren, eine neue Liebe zulassen, hin und wieder bangen, mich im Spagat zwischen Mama- und jung- und Chefin sein üben, immer wieder hart an mir arbeiten und vieles lernen. Zum Beispiel, dass alles, was wir haben, ganz schnell vorbei sein kann. Eine Freundin hat den Kampf gegen Gebärmutterkrebs verloren und ich die Fassung, für einen Moment lang sogar den Boden unter den Füßen, irgendwann aus allerlei Gründen. Aber ich bin auch stärker geworden und freier im Kopf und offener und mutiger. Mit jedem Tag wird mir nun klarer, was ich will und was nicht. Was mich glücklich macht. Und dass ich auf eine ganze Handvoll Dinge, von denen ich stets annahm, sie müssten zum Alltag dazu gehören, getrost verzichten kann. Ich wünsche mir wieder mehr Müßiggang, mehr Abenteuer und Leben. Mehr von mir, wenn man so will. Ich möchte mehr malen, reisen,schreiben, diskutieren. Und endlich die Berge sehen, mit denen ich mir meine große Liebe teilen muss. Vor sieben Jahr schon und jetzt wieder. Nur dass ich diesmal nicht wieder mit der Ferne konkurrieren, sondern endlich Freundschaft mit ihr schließen mag. 2017, ich freue mich auf dich. Sei lieb, zu uns allen. Woche #1 lief schonmal ganz gut: weiterlesen

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„WE SHOULD ALL BE FEMINISTS“ //
Maria Grazia Chiuris Christian Dior Debut

10.10.2016 um 13.55 – Feminismus Mode

dior we should all be feminists

Kann Mode feministisch sein? Eine Frage, die gerade sämtliche Medien aufheizt. Eine, die beim genauen Blick auf die Historie der Mode im ersten Moment überflüssig scheint. Man denke nur an die Verbannung des Humpelrocks und die Befreiung des weiblichen Körpers, an Jeanshosen und optisches Gender Bending. Wäre da nicht der ewige Vorwurf des seelenlosen Ausverkaufs einer Bewegung, die sich im Kern nunmal mit mehr als Oberflächen beschäftigt. Erst waren es vorsichtige Referenzen im Detail, die etliche Laufstege fluteten, dann klare Aussagen wie jene von Acne Studios. Jüngst reihte sich selbst H&M mit einem bewusst emotional aufgeladenen Kampagnenvideo in die popkulturelle #FemalePower-Riege ein. Kontoverse Diskussionen hierzu sind wichtig und berechtigt, mehr zum Thema werden wir schon rasch von Julia Korbik lesen. Für Maria Grazia Chiuris Debüt beim Traditionshaus Dior allerdings, werde ich ab sofort eine Lanze brechen, wann immer der Vorwurf des reinen Marketing-Kalküls ihrerseits laut wird. Ihre „We Should All Be Feminists“ T-Shirts hatten seit der dazugehörigen in Paris gezeigten Herbst/Winter Show für Aufsehen gesorgt, im positiven wie im negativen Sinne. Dabei sollte man sich wenigstens diesmal einig sein. weiterlesen

OUTFIT // „I’ll stop wearing black when they invent a darker colour.“
– Wednesday Addams

10.10.2016 um 11.54 – box1 Outfit Wir

weekday denimMan könnte beinahe meinen, ich hätte irgendwann einmal aufgehört, Schwarz zu tragen, dabei ist das Gegenteil der Fall, Schwarz funktioniert bei mir sozusagen als modischer Fels in der Brandung stürmischer Arbeitstage. In Zeiten großer Modemüdigkeit oder fehlender Zeit. Und immer wieder auch am Wochenende, wenn ungefähr alles wichtiger ist, als das, was in meinem Kleiderschrank liegt. Am liebsten übrigens in Kombination mit Roll- oder Stehkragen, da schlägt mein Sartre-Herz jedes Mal ein bisschen höher.

Dabei denken Pessimisten im Angesicht der Abwesenheit von Licht und lauten Knalltönen noch immer an hauptsächlich an großeTrauer, Queen Victoria hatte es schließlich früh vorgemacht und nach dem Tod ihres geliebten Gatten bis an ihr eigenes Lebensende ausschließlich Schwarz ausgeführt. Dank Coco Chanel und der Erfindung des immer adäquaten „kleinen Schwarzens“ aber ist das Trübsalblasen längst passé. Ich halte es deshalb auch künftig wie Wednesday Addams: „“I’ll stop wearing black when they invent a darker colour.“ weiterlesen

Short News // Mit Alicia Keys‘ #23ways, CHANEL BEAUTÉ & dem erfolgreichstem Instagram-Bild aller Zeiten

19.07.2016 um 8.00 – Mode

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Alle News der vergangenen Tage auf einen Blick, die unter keinen Umständen verpasst werden sollten – darunter u.a. mit Weekdays neuester Kollektion aus übrig gebliebenen Materialien der Textilproduktion, Alicia Keys Videoprojekt „23 ways you could be killed if you are black“ und Musik von Chloë Sevigny und Soulwax. weiterlesen

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Short News // Mit Fakten zum Brexit, Musik von Sigur Rós + & other Stories neuester Collab

22.06.2016 um 7.43 – Allgemein

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Alle News der vergangenen Tage auf einen Blick, die unter keinen Umständen verpasst werden sollten – darunter u.a ein Video mit eventuellen Szenarien nach einem möglichen Brexit, mit Sigur Rós Livestream und Video durch Island, mit Sale-Lieblingen von Mango und einem Hauch Fashion Week.  weiterlesen

Cruise Collection 2017 // Chanel Cuba &
das Hedi Slimane Gerücht

04.05.2016 um 12.31 – Mode

chanel cruise

Wird er zu Chanel gehen oder warum genau trug Karl Lagerfeld gestern ein Saint Laurent Jacket aus Hedi Slimanes letzter Kollektion für das Pariser Modehaus? Lagerfelds finaler Walk am Ende seiner Cruise Präsentation 2017 ließ viele Fragen offen – und die Gerüchteküche gleich brodeln. Ob er damit bloß ein Zeichen setzen und Partei ergreifen wollte oder damit einen Hinweis auf Zukünftiges gab, bleibt abzuwarten – das Finale einer jeden Show mit einem Kracher zu beenden, gehört jedenfalls zu den Maschen eines Karl Lagerfelds.

Aber zurück zur Cruise Collection 2017: Alle Welt will dieser Tage nach Kuba, den Aufbruch miterleben, den Inselstaat besuchen, der sich langsam vom Kommunismus verabschiedet, sich öffnet, den kulturellen Reichtum und die Tradition mit der notwendigen Portion Moderne vermählt. Und so wundert es nicht, dass es auch Karl Lagerfeld genau dort hinzieht und mit seiner Cruise Collection 2017 als erstes Modehaus überhaupt dorthin einladen und präsentieren darf. “Viva Coco Libre!” – und was das genau bedeutet, seht ihr hier:  weiterlesen

#VCFashionTour – 4 Ikonen auf Reisen
gewinnt den Koffer im Wert von 10.000€

25.01.2016 um 3.30 – Mode

vestiaire collective fashion tourWährend der gerade bestens überstandenen Modewoche klang mein Weckton hin und wieder wie ein aufgeregter Freudenschrei, mehr als ein Mal stand ich jedenfalls binnen weniger Sekunden kerzengerade neben dem Bett, und: vor einem Koffer, der nicht nur schmackhaft und durchaus nach einem Hauch Luxus aussah, sondern selbigen im Wert von rund 10.000€ tatsächlich verschlungen hatte und immer noch hat. Da wird mir ganz schwindelig. Vollgepackt mit vier Ikonen der Modegeschichte, die nicht nur mein eigenes Herz schneller schlagen lassen als Coco Chanel einst das Frauenbild revolutionierte, befindet sich diese Sabber des Giers-erzeugende Bagage gerade im Rahmen der von Vestiaire Collective initiierten #VCFashionTour auf großer Reise quer durch die wichtigsten Fashion Week Destinationen des Erdballs, um irgendwann vielleicht bei einer unserer Leserinnen sesshaft zu werden. Aber dazu später mehr.

Berlin, du Perle, sowas hast du sicher selten gesehen, genau wie ich. Meine Mission, die ihr bereits via Instagram verfolgen konntet, hätte demnach kaum schöner (anzusehen) sein können: Es galt nämlich mithilfe des eigenen Kleiderschranks zu beweisen, dass Klassiker niemals ausgedient haben, dass sie ganz gewiss das Gegenteil von öde und vor allem immer und überall tragbar sind. Blogger-Kolleginnen wie Patricia Mainfiled, Caroline Vreeland oder Lucy Williams werden es mir während der anstehenden Modewochen in Stockholm, Kopenhagen, New York, London und Mailand gleichtun, um nicht nur besagte Ikonen, sondern außerdem den Stil ihrer jeweiligen Heimat in die Welt heraus zu tragen – ein und dasselbe Stück Stoff kann an unterschiedlichen Körpern und Köpfen nämlicher unterschiedlicher aussehen als man womöglich annehmen würde, ich bin also selbst ein bisschen gespannt, welche Art von Outfit-Kreationen wir ab sofort und peu à peu unter dem Hashtag #VCFashionTour bestaunen dürfen. Enden wird die Reise des Koffers schließlich in der Heimat von Vestiaire Collective, nämlich Paris. weiterlesen

OUTFIT //
Hello, hello Fashion Week

19.01.2016 um 7.30 – Outfit

chanel shirt vestiaire collective

Man kann mich mit nur sehr wenigen alltäglichen Angewohnheiten jagen, normalerweise bin ich wirklich für jeden Schabernack zu haben, aber wenn ich eines hasse, dann ist es das Telefonieren und wahrscheinlich wird sich daran vorerst nichts ändern – außer, jemand schafft es, mir dieses Hexenwerk ausnahmsweise mal wirklich anschaulich und verständlich zu erklären. Nicht das Verstehen an sich macht mich in dieser Angelegenheit nämlich irre, sondern das Begreifen. Es ist mir schlicht nicht möglich.

Sarah Jane nahm heute Morgen jedenfalls keine Rücksicht auf meine kleine Aversion und knipste trotz kurzer Handy-Unterbrechung, während selbiger ich wie ein trauriger Tiger auf und ab lief, munter drauf los. Ein Wunder, dass ausgerechnet das Bild dort oben zu meinem Favoriten wurde, vermutlich, weil mir bei all der unterbewussten Foto-Bambi-Blick-Schielerei ein Hauch Ernsthaftigkeit ganz gelegen kam. Was ich dabei trug, macht, dass ich vor Freude und Erfurcht ins Stabbern ( Stottern trifft Sabbern) gerate. weiterlesen

Trend Prefall 2016
Stella McCartney, die alte Cat Lady

15.01.2016 um 13.43 – Mode Trend

stella mccartney cats prefall 2016

Okay Freunde, die Zeit des Brain Washings bricht wieder an. Aber erstmal zurückspulen, bitte. Erst war es Karl Lagerfeld, der mir mit seiner elitären Katze namens Choupette so dermaßen auf die Eier ging, dass ich beim Anblick des Foto-Kalenders, den der König jüngst für ein Automobilunternehmen produziert hatte, ernsthaft an der Zurechnungsfähigkeit einer ganzen Branche zweifelte. Die verhätschelte Flauschkugel, die sogar mehrere Bedienstete ihr Eigen nennt, räkelte sich damals auf diversen Luxusschlitten herum. Mein persönlicher Alptraum. Was nicht heißt, dass ich grundsätzlich etwas gegen lebendige Kater oder gar Karl hätte, ganz im Gegenteil, bloß den maroden Geruch von Katzenstreu ertrage ich nur schwer.

In der Mode aber sträubte sich bisweilen alles in mir gegen die Akzeptanz von Kitty Cat Prints, womöglich ist ein Trauma Schuld, dass ich mir dank eines Frauentausch-Youtube-Clips einfing. Darüber hinaus ging in der Grundschule jemand in meine Klasse, der mir im Vorbeigehen permanent in den Oberarm kniff – die Eltern des Jungen waren große Fans von eingerahmten Tierpuzzles, die noch dazu im Dunkeln leuchteten. Über dem Esstisch hing eine Katze. Ganz zu schweigen von diesen mit Katzenköpfen bestickten Gobelin-Täschchen, die gern von älteren Damen durch die Stadt geschleppt werden. Meist sind es genau jene, die mich außerdem mit größtem Vergnügen für das kurzzeitige Radfahren auf dem Bürgersteig (weil kaum eine andere Wahl) zusammen schreien. Ihr könnt euch in etwa vorstellen, was ich empfand, als ich einen ersten Blick auf das Prefall 2016 Lookbook von Stella McCartney warf. Auf die Kreationen einer meiner Göttinnen. Ich musste husten und prusten als hinge mir ein Katzenhaar am Zäpfchen fest. weiterlesen

Shopping // Streifenhörnchen

15.06.2015 um 10.07 – box3 Shopping

streifen

Was Coco Chanel bereits gut fand, kann auch etwa 100 Jahre später nicht verkehrt sein: Das Breton-Shirt ist ein Klassiker und bei uns Janes mindestens so beliebt, wie das gute alte Karo-Hemd bei so manch einem Kerl. Streifen gehen immer und beweisen tagtäglich aufs Neue, dass sie die perfekten Basics im Schrank sind, wenn wir mal wieder achselzuckend genau davor stehen. Ein Dauerbrenner sozusagen, mit dem wir immer „angezogen“ aus dem Haus gehen, dezent unsere spießige Note unterstreichen können und weder übermäßig auffallen, noch gänzlich untergehen. Petit Bateau, Saint James, Comme des Garçons Play und A.P.C. sind nur vier unserer Streifen-All-Time-Favorites, mittlerweile gibt’s nämlich an allen Ecken und Enden Ringelliebe in verschiedenster Coleur. 

Und weil wir auch 2015 nicht genug vom Streifenhörnchen-Look haben und uns sicher sind, dass dieser Klassiker selbst in 100 Jahren noch mitmischt, ist’s auch mal wieder Zeit für einen kleinen maritimen Reminder am Montag. Wir jedenfalls haben uns mal umgeschaut – und könnten sie selbstverständlich alle haben. weiterlesen