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Musik: “GIRLS” von Santigold (Soundtrack zur Serie)

22.01.2013, 12.13 | von

santigold girls 800x516 Musik: GIRLS von Santigold (Soundtrack zur Serie)

Vergangene Woche ist des modernen Mitt-Zwanziger-Mädchens liebste Serie, nämlich “Girls” von Lena Dunham, in die zweite Runde gegangen. Episode 1 der Staffel Nummer 2 wurde bei HBO ausgestrahlt und wir flippten so ein klein wenig aus vor lauter Freude nach der ganzen Warterei. 

Santigold scheint nicht minder angetan zu sein von dem gerade mit zwei Golden Globes ausgezeichneten Gegenentwurf zu all den surrealen Blingbling und Sex-and-City’esken 30-Minütern. Mit ihrem ziemlich passenden Song “Girls” steuert die amerikanische Musikerin ihren Anteil zum offiziellen Soundtrack der Serie bei, den wir hier bereits angekündigt hatten. Diesmal haben wir allerdings auch das dazugehörige Video in petto, dessen visueller Ausdruck sich in zwei einfache Worte fassen lässt: GIRL POWER. Weiterlesen »

“GIRLS” SOUNDTRACK: NEUER SONG VON SANTIGOLD

18.12.2012, 17.09 | von

girls cover 513x513 “GIRLS” SOUNDTRACK: NEUER SONG VON SANTIGOLD

Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, seit Beverly Hills noch einmal so verknallt in seine Serie gewesen zu sein. Und so süchtig nach neuen Folgen. Die HBO-Show “Girlsist offensichtlich sowas wie ein Geschenk des Himmels, ein äußerst willkommener Gegenentwurf zu überglamourösen Formaten wie “Sex & the city”, Balsam für die Seele und Futter für’s Hirn. Diesmal ist sogar die Macherin und Protagonistin selbt, nämlich Lena Dunham, nahezu anbetungswürdig. Ein Genie. Ein Idol für gefühlt jede zweite junge Frau des Planeten, die lieber ihren Kopf benutzt als Diäten zu halten. Dass aber nicht nur die Episoden selbst sehenswert sind, sondern auch der dazugehörige Soundtrack ein spannendes Aufeinandertreffen von Newcomern und Alten Hasen ist, das beweist uns die musikalische Zusammenstellung zur 1. Season: “Girls – Volume 1: Music from the HBO Original Series”. Kurz vor dem Start der 2. Staffel hören wir hier nicht nur Songs von Belle & Sebastian, Robyn, Fleet Foxes, Sleigh Bells, Icona Pop sowie Tegan and Sara, sondern auch von Santigold, die den brandneuen Track “Girls” liefert.

Santigolds Soundtrack-Beitrag dürfen wir uns außerdem also schon vor dem offiziellen Release am 08. Januar 2013 anhören. Weiterlesen »

“THIS IS JANE WAYNE” IM NEUEN FAQ MAGAZINE

17.12.2012, 16.55 | von

 “THIS IS JANE WAYNE” IM NEUEN FAQ MAGAZINE

Modebloggerin sein ist für junge Frauen mittlerweile so begehrenswert, wie es in den 90er Jahren ein Traum war, MTV-Moderatorin zu werden.” Dieses Zeit-Magazin-Zitat aus Anne Feldkamps Artikel “Digitale Selfmade Frauen” (erschienen im wunderbaren Magazin FAQ) lasen wir heute morgen mit betont hoher Piepsstimme vor, wir tätschelten dabei mit unseren imaginären pink-farbenden Fingernägeln auf dem Magazinpapier herum und richteten die Nasenspitzen betont galant gen Himmel. “Krkr, bestimmt,” schnaufte Sarah. Dann eine kurze Atempause, ein ernster Blick. “Es ist schon krass, dass wir hier vor unseren Bildschirmen sitzen und sowas überhaupt nicht mitbekommen.” – “Gott sei Dank bekommen wir sowas nicht mit, sonst wären wir vielleicht Arschlöcher.”

“Digitale Selfmade Frauen” erzählt vom Phänomen Modebloggen, von der Metamorphose des Hobbies zum waschechten Beruf und vor allem vom deutschen Markt, der langsam zu begreifen scheint, dass in einigen Fällen ein bisschen mehr hinter der platten Modemädchen-Fassade steckt als zunächst vermutet. Natürlich geht’s hier nicht nur um uns, sondern auch um Journelles, Susie Bubble, Garance Doré und Tavi. Danke, liebe Anne. Für all die Worte, die uns zumindest für einen kurzen Moment realisieren lassen, dass das, was wir hier machen, irgendwie Sinn ergibt. Weiterlesen »

Wochenrückblick

28.10.2012, 10.02 | von

wochenrueckblick1 800x563 Wochenrückblick

Guten Morgen, ihr geliebten Leser, die ihr da wahrscheinlich ähnlich wie ich gerade mit Tee oder Kaffee in der Hand vor dem Bildschirm rumlungert, statt ordentlich wohltuende Frischluft zu inhalieren. Muss ja auch mal sein. Jedenfalls bin ich ein bisschen sprachlos. Und noch ganz euphorisiert von Freitag- und Samstagnacht. Da sorgte nämlich zuerst unsere allerliebste A MILLION Gang aka Sara, Marcus, Nico für die derbste Hip Hop Party seit gefühlten hundert Jahren und dann feierte die Looky Looky Posse auch noch 5-Jähriges. Happy Happy auf diesem Wege, ihr Tollen!

Ich sage das wirklich nur ungern, Fräulein Sarah Jane, aber: Hamburg-Ausflüge mit dem Liebsten sind natürlich wunderbar, allerdings hättest du dir für ein solches Entspannungswochenende besser ein anderes Datum ausgesucht. Du hast hier gefehlt. Sehrstens. Weiterlesen »

Video: Miranda July, Tavi, Alexa Chung, Lena Dunham und Co – “You don’t own me”

26.10.2012, 12.59 | von

“You Don’t Own Me” PSA -Official from You Don’t Own Me on Vimeo.

Am 6. November wird in den USA gewählt. Oder eher: Es sollte gewählt werden. Damit die Wahlbeteiligung möglichst hoch ausfällt, wird gewohnt heftig an der Werbetrommel gedreht, was uns im Fall der Demokraten natürlich erfreut. Schließlich dreht sich derzeit alles um die Frage: Romney oder Obama? Für wen unsere Lieblings-Ladies (Lena Dunham, Miranda July, Tavi Gevinson, Alexa Chung, undundund) einstehen, ist spätestens nach dem Anschauen des obigen Videos unschwer zu erraten. Girl Power it is (again). Weiterlesen »

Musik & 17-Minuten-Auszeit: Neil Young & Crazy Horse – “Ramada Inn”

10.10.2012, 16.59 | von

Every morning comes the sun
And it goes rising to the day
Holding on to what they’ve done

Ganz ehrlich: Mein Gehirn habe ich heute offensichtlich zusammen mit dem Schnodder aus der Nase ins Taschentuch geschossen. Was ich nämlich nicht kann: Produktivsein. Was ich gut kann: Glotzaugen machen und unabsichtlich meditieren (= StilleLeerePanorama-Bewusstseinfrei von Gedanken sein).

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man sich in so einem Moment denn dann wirklich Neil Young und seine alte Gang antun sollte. Aber natürlich. Wenn man sich nämlich auf dieses schrullige Gefühl, das einem beim Anhören der vertrauten Töne überkommt, einlässt, dann wirkt sich das auf die Seele in etwa so aus wie eine Fango-Kur oder eine Warmsteinmassage auf den Körper. Der Track “Ramada Inn” ist ganze 17 Minuten lang. Genug Zet für eine Butterbrotpause. Oder einen Tee. Oder drei Zigaretten. Worum es geht? Um Liebe, klar.

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Buch-Tipp: ROOKIE YEARBOOK ONE – könnte sowas wie meine neue Bibel werden.

20.09.2012, 13.23 | von

Rookie Yearbook One 800x545 Buch Tipp: ROOKIE YEARBOOK ONE   könnte sowas wie meine neue Bibel werden.

Vor etwa drei Monaten hatten wir es bereits angekündigt, das Rookie Yearbook One, das wir tatsächlich ziemlich sehnlichts erwarteten. Gestern landete das erste Printwerk der talentierten Miss Tavi Gevinson dann endlich in meinem Briefkasten – und raubte mir schließlich den Schlaf. Weglegen klappt nicht, wegschauen erst recht nicht. Wer nach dem Durchblättern und -lesen unbeeindruckt zurück bleibt, der muss ein Herz aus Stein haben. Ernsthaft.

Alle Erwartungen, die ich an das wundersame Jahrbuch hegte, wurden gefühlt um das Zehnfache übertroffen und zu Späßen bin ich heute wirklich nicht aufgelegt. Ihr könnt mir also gern glauben. Vor allem, weil ich mich ein klein wenig dafür schäme, höchstwahrscheinlich einer der größten Bewunderer der gerade einmal 16-jährigen Amerikanerin zu sein. Ich meine, wie könnte ich auch nicht in die Hände klatschen, wenn da auf einmal ein Persönchen am Modeblogger-Horizont erscheint, das eben nicht nur Mode im Kopf hat. Sondern der Ąsthetik und dem Klang der Riot Grrrl Bewegung obendrein in etwa so verfallen ist, wie ich selbst. Und dem, wie ich ihn nenne, “Feminismus mit Titten“. So häufig stößt man da nämlich nicht auf Gleichgesinnte. Und clever ist Tavi auch noch, ziemlich sogar. Ich Fangirl, ich. Jedenfalls liegt es nun hier, das Yearbook One. Und ich empfehle jedem von euch dringendst bei Amazon vorbeizuschauen. Und zwar ob nun Teenage Girl, oder nicht – hier steckt viel jugendliche Weisheit drin und die kann man auch als Erwachsener noch gebrauchen. Weiterlesen »

Preview: Das Zeit Magazin feat. Tavi Gevinson

31.07.2012, 14.17 | von

tavi gevinson zeitmagazin Preview: Das Zeit Magazin feat. Tavi Gevinson

Die “Zeit” ist eine der wenige Konstanten in meinem Leben. Jeden Donnerstag, auf dem Weg zur Arbeit, sorge ich dafür, dass ein weiteres Exemplar der wöchentlich erscheinenden Zeitung über die Ladentheke wandert. Weil sie mein Hirn mit Wissen füttert, für das mir sonst die Muße fehlt und auch die wahrhaftige Zeit.

Sieben Tage bleiben mir dann, um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Danke dafür, denn jede noch so gute Tageszeitung wird trotz guter Vorsätze zum einsamen Budenhocker auf meinen Küchenstuhl. Es ist wie damals, wenn Mathelehrer viel zu viele Hausaufgaben stellten und man still und heimlich dachte: “So ein Idiot, der denkt wohl, ich hab’ nichts anderes zu tun.” Dabei hat das jeder von uns. Anderes zu tun und anderes zu lesen. Wer sich mit einem gesellschaftlichen Phänomen wie der Mode beschäftgen will, der darf den Rundumblick trotzdem nicht vergessen, niemals. Alles, was um uns herum geschieht, wirkt sich in irgend einer Art und Weise auch auf die Künste aus. Andersrum gilt das Ganze ebenso. Ihr wisst, was ich sagen will. Über kleine modische Schmankerl im beiligenden “Zeit Magazin” freuen wir uns aber natürlich nicht weniger. In der kommenden Ausgabe zum Beispiel, dreht sich auf acht Seiten alles um Tavi Gevinson. Weiterlesen »

Wenn aus digital analog wird: Tavi Gevinsons “Rookie Mag” goes Print!

11.07.2012, 14.00 | von

rookie mag print Wenn aus digital analog wird: Tavi Gevinsons Rookie Mag goes Print!

Nein, ich schreibe jetzt nicht den hundertsten virtuellen Liebesbrief an Tavi Gevinson, mir gehen nämlich langsam auch die Worte aus. Die 16-Jährige hat es schlichtweg drauf. So lapidar es auch klingt, es ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Die Modewelt liegt ihr zu Füßen, zu Recht, denn mit einer “empty-headed-fashionista” hat das Ganze hier überhaupt nichts zu tun. Seit ihrem elften Lebensjahr zelebriert sie ihre Leidenschaft zur stofflichen Extravaganz auf ihrem Blog The Style Rookie, im vergangenen Jahr launchte sie die Online-Plattform “Rookie Mag“, ein visuelles Tagesbuch des guten Geschmacks, ein Potpourri aus guten Texten, die von Teenager geschrieben werden, aber auch unsere Gefühlswelten explodieren lassen (ganz zu schweigen vom exquisiten Musikgeschmack der Rookie-girls).

Jetzt wird es offensichtlich Zeit für den nächsten Schritt: Im September erscheint die erste Printausgabe des Online-Formats. Ein Jahrbuch soll es werden, mit allen Highlights der vergangenen 12 Monate. Dazu gibt’s stilecht eine Papierkrone, entworfen von Meadham Kirchhoff, ein 7-inch Mixtape und noch mehr unveröffentlichte Texte aus dem Rookie-Freundeskreis (das kann alles heißen, schließlich hängt Tavi gern mal neben Anna Wintour in der Frontrow rum oder schlürft Tee mit Iris Apfel). “It is not, however, a lame website-to-paper copy-and-paste situation (…). I have a very soft spot in my heart for print magazines, and I believe in the power of writing and art that you can hold in your hands, and I promise that looking at all this stuff in print is a different experience from reading it online. If any of the articles or photo spreads from Rookie in our first nine months meant something to you, it might be kind of nice to have it in a 296-page book that you can always go back to and, I don’t know, maybe even hug or feed little cookies to or something.” Weiterlesen »

An Illustrated Guide to Fashion’s biggest icons.

28.06.2012, 14.27 | von

illustrated guide to fashions biggest icons 800x400 An Illustrated Guide to Fashions biggest icons.

“If you think all it takes to become a fashion personality is a few thousand followers on Twitter and a credit line at Barneys, think again. To be considered a personality, you’ve got to have personality.

Schöne Worte, die Refinery da heute gewählt hat, um die wunderbaren Illustrationen der talentierten Madame Joana Avillez vorzustellen. Es reicht eben wirklich nicht aus, sich ein wenig hip zu kleiden und auf jeder Modeparty das Tanzbein zu schwingen. Beruhigend, irgendwie. Die Welt benutzt eben ab und an doch noch ihren Verstand. Echte Liebe zu den Dingen, Herzblut und Charakter scheinen tatsächlich wichtiger zu sein als eine perfekte Fassade. Jedenfalls prophezeit uns das die Auswahl der “Guide to Fashion’s Biggest Icons”. Natürlich lässt sich auch diesmal wieder darüber streiten, ob das Alles seine Richtigkeit hat. Wir finden allerdings: Ja, zweifelsohne. Tavi ist eben Tavi. Rei Kawakubo ist durchweg verehrenswert und Iris Apfel ein wahrhaftiges Unikat. In diesem Sinne: “I’m not just an empty-headed fashionista!”. Weiterlesen »

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