Von Sarah Gottschalk
„Made in Germany“ oder auch einfach German Garment. Unter diesem Motto wird schon seit einem Jahr Mode gemacht. Und wir finden, dass so ein Label einfach wieder mal in unser Bewusstsein gerufen werden sollte. Nach dem Vorbild von American Apparel haben sich die Gründer von German Garment, Joachim Winterscheidt, Matthias Schweighöfer, Sebastian Radlmeier und Kilian Kerner, auf die steinige Suche begeben, um vom Garn bis zum Print alles in Deutschland zu fertigen. Alle Vier ohne wirtschaftlichen Hintergrund, aber mit einer klaren Vorstellung von ihrem Brand. Momentan konzentrieren sich die Herren ausschließlich auf Shirts - aber auch das soll sich in Zukunft ändern.
Ganz früh heute Morgen klingelten wir durch, um mal zu hören, was die Jungs so alles Neues planen und was uns in Zukunft vom Label German Garment erwarten wird. Wir haben den frisch gebackenen Papa Joko an der Strippe, der trotz akutem Schlafmangel äußerst gut gelaunt mit uns über das Label "Made in Germany" plaudert.
Im vergangenen Sommer ging German Garment an den Start und kombiniert „das aus Deutschland Dingen“ und cleanes Design mit ökologischer Korrektheit. Seither hat sich einiges getan bei den Jungs: Neue Prints, neue Schnitte und ein zusätzliches Projekt namens Music Garment. Was es damit auf sich hat, wie es die absoluten Chaosköpfe schaffen, ihre eigenen Jobs und ihr Herzprojekt unter einen Hut zu bringen und wo Joko German Garment in zehn Jahren sieht, hat er uns mal ganz genau erzählt!

Foto: Sören Schaller

