New In: Camouflage Jacket von „LEATA“ aus Seoul

10.07.2012 Allgemein, Mode, Outfit, Shopping, Wir

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon nach der perfekten Camouflagejacke suche. Wir hatten schließlich schon an anderer Stelle festgestellt, dass Camouflage nicht gleich Camouflage ist. Entweder die Farb-Kombi war mir ein Dorn im Auge, dann war es auch mal der Schnitt oder eben das Muster. Ganz grün vor Neid wurde ich deshalb, als meine Freundin Haelan eines Tages mit ihrer Neuerrungenschaft aus der Koranischen Heimat um die Ecke kam. Ich sage euch, das war Liebe auf den allerersten Blick. Anfangs schreckte mich noch die Stickerei am Rücken ab, aber selbst die finde ich inzwischen so trashig, dass ich fast lieb gewonnen habe.

Das gute Stück wurde von ein paar schnieken Herren aus Seoul designt, die nicht nur ein Händchen für Tarnmuster haben, sondern auch für alles andere was Street Wear betrifft. In ihrem Shop LEATA werdet ihr fündig (bei „Outerwear„)- der einzige Haken: Ihr müsstet den Google Translater benutzen, denn sonst versteht man logischerweise überhaupt nichts.

16 Kommentare

  1. S*

    Camouflage? sehr sehr schwierig! Schließlich ziehen Soldaten diese jeden Tag als Uniform in Kriegsgebieten an. Ich empfinde es Camouflage daher als No-go.

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  2. Lene

    Camouflage FTW! S, da gibt es viel mehr Sachen, die man nicht tragen sollte. Ich erinnere da in den Military Look oder Parka. Da sollte man drüber stehen und lieber die Symbolik umkehren! Ich bin voll dafür! Sieht wundervoll aus.

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  3. Marit

    ich war mir gerade sehr unschlüssig wie ich diese jacken finden soll. denke aber das in der modewelt eben fast alles erlaubt ist (das tragen von echt pelz zum beispiel nicht). das umkehren einer bedeutung ist etwas gutes. einer sache die bedeutung und uniformität nehmen und sie mit etwas neuem füllen ist doch genau das, was die möde erst interessant macht und mit inhalt füllt.

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  4. S*

    Was genau wird denn hier umgekehrt? Das ist eine Camouflage-Jacke, die jemand in seiner Freizeit anzieht. Das Muster, der Schnitt usw. sind ja nicht wirklich verändert worden.Was regt bei dieser Mode zum nachdenken an, außer dass es (für den ein oder anderen) stylish aussieht; wie wird die Symbolik hier neu gefüllt? Meines Erachtens tragen die wenigestens so eine Jacke als Protest oder um mit einer bestimmten Symbolik zu brechen, so wie es die die z.B. Punks mit bestimmten Kleidungsstücken getan haben. Viele machen das aus dem reinen Modekonformismus. Sicherlich mag ein Designer sich zunächst dabei etwas gedacht haben, aber ich denke, dass einige Trends unreflektiert übernehmen. Mit Ironie kann man sich ja immer irgendwie aus der Affäre ziehen…Bei jedem liegt die mdoische Grenze sicherlich woanders. Bei dem einen hört es erst bei Pelz auf – bei schon bei Camouflage auf.

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  5. piet

    S*: Word!

    ..ist doch wieder nur der Versuch, die gedankenlose Hingabe zu immerneuen kurzlebigen Trends mit irgend ner Message zu entschuldigen und das Ganze dann ein bisschen geheimnisvoll, ironisch etc aussehen zu lassen , um zu vertuschen , dass man schlicht mit der Masse läuft .

    Die überall auf jedem „innovativen“, süssen Bloggerköpfchen gesehene Carhartt Beanie in Kombi mit dem Overdose – Feature aka Denim Shirt unterstreicht die Aussage dann noch kräftig :
    „Seht mich an, ich schaffe es, alle momentanen Trends geschickt miteinander zu kombinieren…“

    An den Füßen steckten dann noch wahlweise ein Paar AM1 oder New Balance, nicht wahr?

    Dabei ist Nike wirklich ne nette Frau, nur diese Trendopferoutfits machen den Vibe irgendwie dann immer n bisschen kaputt…

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  6. Lara

    Sagste ja selber: Sieht schick aus! Und das Beanie hat sie schon hundert Mal gezeigt, seit sie es wieder raus gekramt hat. Ich glaube Piet, das nennt man einfach High Street. Und ein Mädchen das so Skateboard fahren kann darf nach Streetwear aussehen. Besser als aufgetakelte Modetussis!!!

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  7. Lara

    P.S. @ Nike: ich finde gut dass du Marken zeigst und trägst, die du entdeckst, statt immer nur trägst, was alle tragen!

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  8. piet

    wo stehtn da was von schick?

    mit der beaniegeschichte meine ich die „blogger“welt allgemein.. tausendmal gesehen, ergo: was alle tragen .. genauso wie camojacken . alle sind se „highstreet“. straße rauf strasse runter.

    und nike fährt aufm skateboard in dem outfit rum? woher weisst´n das?

    vg
    piet

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  9. Lara

    War an der selben Uni wie ich!
    Ernsthaft, kannst du mir ein paar Blog Tipps geben? Also mehr von dem Streetwear Stil? Ich kenn so wenig 🙁

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  10. Nike Jane Artikelautor

    Lara, du Liebe.
    Und Piet: Ich weiß genau, was du meinst.
    Aber ich bin nach wie vor dafür, dass jeder tragen sollte, was ihm gefällt, egal ob hip oder nicht.
    Und wenn ich seit der siebten Klasse meine Carhartt-Mütze mag, dann höre ich nicht damit auf, weil andere Blogger sie auch mögen. Ich würde gerne wissen, wie Menschen sich kleiden, die klipp und klar behaupten, sich nicht wie die Masse zu anzuziehen. Du zum Beispiel, was magst du? Es ist meist so, dass sich Gruppen/Freundeskreise zusammenfinden, die ähnlich aussehen. Das Thema hatten wir dich schon mal: Selbst die ganz Individuellen treffen auf ihresgleichen. Und das ist doch überhaupt nicht schlimm. Ich glaube, der Mensch an sich mag es, irgendwo dazu zu gehören.
    Die liebsten Grüße,
    Nike

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  11. piet

    Klar kann man tragen was man möchte.
    Nur könnt ihr euch nicht davon freisprechen, dass diese Sachen einem doch wieder immer immer immer besser gefallen, je öfter man sie an anderen Menschen sieht,und je angesagter sie grade sind .. und dann wird eben das Beanie aus der 7ten Klasse wieder aus der hintersten Schublade gekramt..
    Und muss man dann auch akzeptieren, dass manch einer seinen Senf dazu gibt, wenns halt son , entschuldige, 08/15 – Outfit ist. Mit 08/15 meinte ich in diesem Kontext, dass man es schon auf 100 Blogs so oder ähnlich gesehen hat.
    Mit geht dann immer n bisschen ab, dass die „Blogger“welt diesen Kram so voller Stolz und Selbstüberzeugung präsentiert ( da gibts noch weitaus Schlimmere als dich, Nike!), als wäre es alles superinnovativ und Avantgarde wobei es dazu ja dann nur bedarf, mal eben die Instyle o.Ä. durchzublättern, wo einem alles schön vorgekaut wird was man sich den zulegen sollte um im „Trend“ zu bleiben.
    Ich beziehe mich in diesem Fall aber nur auf das Outfit, weil es mMn alle momentanen Klischees vereint, wie gesagt: Denim Shirt, Camo Jacke, Carhartt Beanie, ..
    Ich mag deine Outfits sehr oft gerne leiden weil sie oft genug auch eben nicht dem Mainstream entsprechen und du trotzdem gut drin aussiehst – dies als Kompliment.
    Und wenn du wirklich skaten kannst, find ich das sehr cool. Mit solchen Authentics erarbeitet man sich die Credits, um WIRKLICH streetwear zu tragen, sei es ne Beanie oder Sneakers, und nicht wie die zahlreichen Bloggertussen die noch in Uggs und Longchamp rumliefen und nun ein bisschen zuviel Cro Videos oder VIVA Trailer geguckt haben mit US – Teenies in Tanktops und Mützchen und nem Deck unter den Füssen und nun meinen diesen Infinite Youth – Style kicken zu müssen, ohne JEMALS skateboard gefahren zu sein oder vernünftigen Hiphop gehört zu haben oder weiss ich was … und ich habe beides getan, sowohl lange Skateboard gefahren als auch lange Hiphop gehört und geDJt..
    Liebst,
    Piet

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