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Sinus Cuffs bei “Maison Martin Margiela” – Machen oder sein lassen?

02.10.2012, 10.37 | von

sinus cuffs margiela Sinus Cuffs bei Maison Martin Margiela   Machen oder sein lassen?

Martin Margiela ist einer dieser Ausnahmetalente, die der Königlichen Akademie der Schönen Künste mit Sitz in Antwerpen entsprangen. Seine Mode gilt als wahr gewordener Traum für die intellektuelle Avantgarde, man nennt ihn Modernist, Dekonstruktivist, manchmal auch Radikalist – oder eher: nannte. Denn 2009 verließ Margiela sein Label. Um die Kreationen für “Maison Martin Margiela” kümmert sich inzwischen ein Design-Team. Wer dieser Martin überhaupt ist, das bleibt zumindest für die Öffentlichkeit ein kleines Rätsel. Er gab weder Interviews, noch ließ er sich fotografieren. Kein einziges Mal betrat er nach seinen Schauen selbst den Laufsteg.

Dass Margiela selbst nicht mehr mitmischt ist zwar ein mittelschweres Trauerspiel, bringt uns aber nicht davon ab, noch immer über diverse Geniestreiche das Brand zu staunen. Diesmal ist allerdings nicht die Mode selbst, sondern ein klitzekleines Accessoire ausschlaggebend für unsere Begeisterung: Da ist er also, der “Sinus Cuff“. Nachdem wir uns in den vergangenen Monaten immer wieder mir Ohr-Klemmen beschäftigt haben, frage ich mich langsam aber sicher, wieso ich nicht vorher selbst drauf gekommen bin, das Ganze einfach auf den Nasenflügel zu verlagern. Ich bin nämlich schwer begeistert. Aber wie sieht’s mit euch aus – machen oder sein lassen?

sinus cuff1 Sinus Cuffs bei Maison Martin Margiela   Machen oder sein lassen?

Collagen erstellt aus Bildern von Style.com – dort könnt ihr euch die gesamte Kollektion anschauen!

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13 Kommentare
  1. Hoffentlich setzt sich das nicht durch. Erinnert irgendwie an ein verrutschtes Septum-Piercing.

  2. Irgendwie geilomatico!

  3. Stefanie Ahlers via Facebook:

    gefällt mir nicht.. sieht aus, als wenn man die Brillengläser entfernt hat und nur den Steg stehen lässt..

  4. Tonia Lux Omega via Facebook:

    Nasenklammern (beim Schwimmen) die einfach nur nach oben gerutscht sind. Daumen runter

  5. Zsuzsanna Toth via Facebook:

    ich finde sie toll. Wäre unseren Vorfahren vor paar tausend Jährchen nämlich die “Nasenspange” eingefallen (und ich bin mir sicher, dass in uns unbekannten Kulturen ähnliches aufzufinden ist) – Margielas “Ohrlochstechenundsonenringreinmachen” hätte an dieser Stelle für ähnlich viele Furore gesorgt. Außerdem sollte es auch bei Accessoires nicht nur um die Abwandlungen sondern wie ja auch bei der Bekleidung um neue “Schnitte”, Formen, Ansätze gehen. In diesem Sinne – Wo krieg ich nun die Nasenklammer her?

  6. nee danke.

  7. und demnächst dann wieder randlose brillen mit drahtgestell …?
    neee …… sein lassen (:

  8. Also mein Ding ist es absolut nicht. Ich würde auch die ganze Zeit drauf schielen … :D

  9. Da muss ich gar nicht lange überlegen: furchtbar! Abgesehen davon, dass die Modemädchen da draußen dann nicht mehr länger auf die Spitzen ihrer Jeffrey Campbells sondern ihre Nasen schielen werden, erinnern mich die “Schmuckstücke” wie Steffi an ein verrutschtes Piercing.

  10. Sin Visible via Facebook:

    Bin gespannt wann mir einfällt aus welchem Film (Serie?) ich das kenne… ^^

  11. Franzi:

    Sau stark!!!
    Wo gibs die… abgesehen von Maison … sieht fast danach aus, als könnte man das demnächst neben den Nasenringen etc bei UO findet…
    aber es sieht schön retro futuristisch aus….

  12. Wow, irgendwie spannend. Mal was ganz anderes. Bringt nen Hauch Futurismus mit.
    Ob’s dann tatsächlich alltagstauglich ist, lässt sich natürlich diskutieren. Aber wenn’s zum Anlass passt (mit schwebt ne Vernissage oder so was in der Art vor) – why not? Auf jeden Fall ein echter Hingucker! Schönes Fashion-Fundstück, Mädels.

  13. Hab ich schon…in Form meiner Brille, die drückt an genau dieser Stelle gegen die Nase und macht unschöne Druckstellen. Würde gern drauf verzichten.

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