Recap: New York Teil II – Von Manhattan nach Brooklyn

16.09.2013 Allgemein, Travel

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Besser spät als nie – mein Abstecher nach New York liegt jetzt schon wieder mehr als eine Woche zurück, zwischendurch trudelte ich noch durch London und trotzdem komme ich erst jetzt dazu, die letzten Bilder aus Manhattan und Brooklyn mit euch zu teilen. Es ist nämlich so: Bisweilen war ich immer fest an das (mir viel zu) poshe dicke M geknebelt, weil neben all den Events so wenig Zeit für’s Schlendern bleib. Aber: Aus Fehlern lernen – Diesmal war ich gefuchst genug, noch zwei Tage auf eigene Faust drauf zu gepackt. Um endlich Brooklyn zu besuchen, Freunde zu treffen, die normalerweise viel zu weit sind und die andere Seite der Medaille zu sehen. 

Was ich festgestellt habe: Williamsburg ist Berlin tatsächlich sehr ähnlich. Man kann dort wunderbar ein Paar Tage verbringen und sich überhaupt nicht fremd fühlen, wohnen ist dort sicher auch knorke (aber holy shit teuer!), aber trotzdem hat es bei uns Zweien nicht „klick“ gemacht. Weiß der Teufel weshalb. Ist mir alles ein bisschen zu viel, vielleicht. BrooklynBrooklyn, also alle Stadtteile fernab der heftigen Gentrifizierung, sind zwar rougher, aber irgendwie auch grundsympathisch. Ich bin natürlich ein Nichtsblicker und mag mich nach zwei Tagen dort nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen, aber nunja. Für die Seele war’s Balsam dort drüben.

Fairerweise sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass ich meinen Aufenthalt in der Ferne der gesamten DESIGUAL Crew zu verdanken habe. Wir hatten das das Thema bei Recap #1 schon: Desigual – oh no?! oder -jayjayjay!? An kaum einem Brand scheiden sich die Geister derzeit so sehr wie an dem spanischen Überflieger. Die Verkaufszahlen explodieren und wenn man mal etwas genauer hinsieht, dann entdeckt man so gut wie jeden Tag eines der markanten Prints auf offener Straße, wirklich wahr. Irgendwas muss ja dran sein am Hype. Dachte ich jedenfalls. Und schließlich musste ich zugeben: Jap. Da schwingt eben diese lockere, bunte Lebenseinstellung mit, die es mich sehr leicht nachvollziehen lässt, wieso die Leute ob der Farbkleckse und Mega-Patterns ganz verrückt spielen. Und: Auf die richtige Kombination kommt’s an. Es muss ja nicht gleich ein Komplettoutfit sein.

So sieht beispielsweise das aktuelle Lookbook aus – ganz ehrlich, das Kleid dort rechts kann ich mir durchaus auch an mir vorstellen. Mit dicker Mütze und Bomberjacke drüber.
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Der letzte Tag in Manhattan: 

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Vintage Shopping in Soho mit meinem lieben Freund Marcus (ignant, dt64, finding berlin, superiest) – Jungs werden das nie verstehen, ehrlich. Ich aber teilweise auch nicht. Marke hin oder her – manches wird auch durch Logos nicht hübscher.new-york-39
Ja, das sind falsche Fingernägel, nein, ich bin nicht übergeschnappt. Als exzessiver Knibbler sah ich keinen anderen Ausweg als dem Rat meiner liebsten Grazia-Redaktuerin Miriam zu folgen, und mir für acht Dollar diese Krallen zuzulegen. Damit die eigenen Nägel endlich heilen können. Sah in Wirklichkeit gar nicht so fies aus.

new-york-42new-york-31Johanna von CLY & Miriam (Grazia)

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Die schönste Sahar von Highsnobiety

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Abenddämmerungs-Träumchen.

Zwei Tage Freizeit in Brooklyn:

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Mein persönliches Brooklynbrooklyn.

new-york-11Und Marcus, aber wieder zurück in Williamsburg.new-york-10new-york-14new-york-30new-york-7Die beste Schokolade von den Mast Brothers.new-york-12Kesse Kekse und leckerster Eistee in einem Café, dessen Namen ich vergessen hab.
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Markt, bloß überteuert.new-york-34An dieser Stelle noch die allerliebsten Grüße in Richtung Levi’s! Die Damen und Herren waren nämlich im Zuge des Station to Station Projekts auch in der Stadt und haben mich einen Abend lang freundlicherweise mitgeschleppt
new-york-8Wedding-Bells!
new-york-35new-york-24Und zurück nach Brooklynbrooklyn.new-york-17

Mit echten Menschen und guter Musik.new-york-15

Und meinem Lieblingsplatz, an dem ich drei Stunden lang bloß mit Kopfhörern bewaffnet herumlungerte, um mir das Gehirn zu verknoten.new-york-18new-york-32
Auf den Ohren: Denas Mixtape

new-york-16Noch mehr Musik. 

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Die besten Taccos im EL SUPERIOR

new-york-50Levi’s Station to Station Event in Brooklyn. Wow, wirklich.new-york-40Links: Tobias von Bonaparte, rechts: Jakob von Dandy Diary.
new-york-25Der beste Live Act des Abends: ARIEL PINK. Danke, Levi’s. Made my day.

new-york-22Und noch mehrmerhr.
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So, und da haben wir sie, die Gänsehaut.new-york-27Merci alle!
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11 Kommentare

  1. Mila

    Geile Bilder … die akut Fernweh bei mir auslösen. Oh Mann, ich habe vor über 20 (ja genau!) Jahren mal für mehrere Monate in NY gewohnt, seither nie wieder da gewesen – unglaublich, ich weiß! Vermutlich hat dort kaum noch etwas mit meinen Erinnerungen Übereinstimmung … aber okay, ich hab auch jahrelang in Neukölln gelebt und war da jetzt auch schon ewig nicht mehr. Auch dort würde ich meine alte Straße nicht wiedererkennen – changes everywhere. Aber so bleibt alles immer in Bewegung, find ick jut.

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  2. Jana

    Ja, Brooklyn ist ein bisschen wie Berlin, so habe ich das letztes Jahr (ha! vor zeimlich genau einem Jahr!, gab sogar letzte woche bei mir einen kleinen NYC-flashback) auch gefühlt. Schöne Bilder hast du gemacht! Klingt nach einer gelungenen zeit!

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  3. Gina Tonic

    New-York-weh. Dein Reisebericht macht Lust mal wieder hin zu fliegen. Krass, wenn man behaupten kann, dort Freunde zu haben. Das hört sich so an, wie man man immer sein wollte, als man noch klein war.
    Nur bei einer Bildunterschrift bin ich irgendwie hängen geblieben. „Mit echten Menschen und guter Musik.“ – ???
    Waren sonst nur falsche Menschen unterwegs?

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  4. Vanessa

    Wahhhhh!

    Das ist die Hochzeit einer Freundin einer Freundin aus New York von mir. Sie hat das Makeup der Braut gemacht. Wie lustig, dass ich das hier entdecke. Muss ich ihr sofort schicken.

    Und ich vermisse New York dadurch nur noch mehr…

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