Ein Kugelbauch-Update //
Noch 8 Wochen.

19.08.2014 Wir

die-letzten-schwangerschaftswochenSchon ein paar Mal habe ich überlegt, euch ein kurzes Update über den Kugelbuch und alles, was da noch mit dran hängt, herunter zu tippen, bloß wusste ich partout nicht, was es Spannendes zu erzählen gebe. Und eigentlich weiß ich das auch noch immer nicht. Es hat sich nämlich, entgegen aller wahnwitzigen Prognosen, noch immer so gut wie nichts in meinem Leben geändert, man kann zum Beispiel noch sehr lange sehr gut ausgehen, tanzen und quatschmachen. Soeben stolperte ich allerdings ganz unverhofft über einen Text, den eine Blogger-Kollegin anlässlich ihres persönlichen Schwangerschafts-Endspurts veröffentlicht hatte. Ich las dort von grausigen Gefühlsschwankungen und vielen Krisen. Und davon, dass ich selbst offenbar Opfer meines eigenen Gedächtnisschwunds geworden war: „Ein Verschleierungswunder“ nennt die Dame nämlich den Zustand einer unproblematischen, glückseligen Schwangerschaft. Kann ja schließlich alles gar nicht sein. Dass der Bauch nicht nervt. Und all die Tränen. Hier und da mal in einen Supermarkt brechen, komm schon. Das muss doch drin sein.

Ich sitze jetzt also hier und frage mich: Bin ich wirklich ein Meister der Verdrängung? Keineswegs. Eine Frau bin ich aber sehr wohl. Und die ticken eben sehr, sehr unterschiedlich. Eine Erkenntnis, die sich manch ein Klugbold wohl endlich hinter die Ohren pinseln sollte. Ich würde nämlich auch niemandem, der durch seine persönliche Hölle geht, womöglich auch noch Stützstrümpfe tragend, sagen: Stell dich doch verdammt nochmal nicht so an.

stye the bumpMein Bauch wächst und wächst jedenfalls, und wenn alles rund läuft, im wahrsten Sinne des Wortes, dann macht’s in ungefähr acht Wochen plopp. Die derzeit am häufigsten gestellte Frage: Geht es dir NOCH gut? Aber ja doch.

Es ist nämlich so: Ganz selbstverständlich bringe ich mittlerweile stattliche Pfunde auf die Wage, mein Hintern explodiert aus allen Hosen und T-Shirts spannen nicht nur an meinen Wahsninns-Brüsten, sondern auch an den Oberarmen, da brauchen wir uns nichts vormachen. Ich könnte mich jetzt also vor den Spiegel stellen, an meinen Wassereinlagerungen zupfen und ob der gewonnenen Kleidergrößen über eine Bauchstraffung am Tag nach der Bohnen-Geburt nachdenken, während ich Rotz und Wasser in ein Taschentuch pruste. Ich mache das aber sehr bewusst nicht, denn Mutti hat mich schon früh gelehrt: Die allermeisten Wehwechen sind Einstellungssache. Ich stehe also nicht heulend vor dem Spiegel, sondern lachend. Dank des Po-Specks kann ich jetzt nämlich zum Beispiel hervorragend twerken, kein Scherz. Und Herrgott, Gewichtszunahme bedeutet: Alles roger, das Kind gedeiht. Wann hören wir also endlich auf, so streng mit uns selbst und unserer Umwelt zu sein? 

schwangerschaft

Weiter zur emotionalen Achterbahnfahrt, von der so viele Schwangere erzählen, wir haben es hier nämlich mit einem realen Phänomen zu tun. Aber auch hier ticken Frauen sehr unterschiedlich. Während ich zum Beispiel ein verdammter Perioden-Leider und -Flucher bin, blieb ich während der letzten 32 Wochen von mieser Laune, Schrei- und Heulkrämpfen verschont. Vielleicht ist das ausgleichende Gerechtigkeit, vielleicht auch pures Glück. Was ich aber gut kann: Mich totlachen, dann Tränen heulen und anschließend Nasenbluten bekommen. Einfach so, ohne Grund und ohne Trauer. Auch ein Klassiker: Pipimüssen und zwar ständig. An die nächtlichen Ausflüge ins Bad gewöhnt man sich aber recht schnell, versprochen. Ich könnte die Liste der (natürlich auch oftmals wahren) Klischees nun unendlich weiter führen und allen Nicht-Gebährenden hier die Laune am potenziellen Kinderbekommen in nur wenigen Sätzen verderben, aber wiesoweshalbundwarum denn bloß?

Nichts lässt sich voraussehen, wenig planen, aber so gut wie alles dramatisieren. Oft heißt es: Na, wieso ist denn niemand ehrlich und haut mal richtig auf die Kacke, wieso sagt denn keiner mal, wie nervig es ist, schwanger zu sein? Ich frage mich das Gegenteil: Wieso sind Foren vollgestopft mit Panikmachern, weshalb leidet die eine immer noch ein bisschen mehr als die andere, warum all die seltsamen Regeln und die übertrieben Vorsicht, wieso drehen so viele werdende Mütter am Rad und weshalb sagt denn mal niemand: Es ist alles gut. Go for it.

Es gibt sie nämlich wirklich, die schönen, heiteren, unbeschwerten Schwangerschaften, vor denen sich niemand fürchten muss. Schwangersein kann zum Beispiel bedeuten, zu sich zu finden und ganz bei sich selbst zu sein. Wer aufhört, sich über alles Sorgen zu machen und die Dinge stattdessen einfach passieren lässt, der spürt im besten Fall sogar die tiefste Tiefenentspannung seines Lebens. 

Was allerdings immer nervig bleiben wird: Ikea-Einkäufe. Und dann bemerken, dass man doch tatsächlich die Tier-Bordüren vergessen hat.

ikea

26 Kommentare

  1. era

    Nike, ich liebe Dich für diese Worte!

    Jean Liedloff schreibt in ihrem „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ – Büchlein darüber, dass Frauen heutzutage dank unserer grandiosen Welt ihre Instinkte verloren haben z.b bezüglich Schwangerschaft und Kinderbekommen. Sie lesen etliche Bücher, schreiben in etlichen Foren grausame Erfahrungsberichte, jagen den Nichtschwangeren eine Heidenangst ein, und bei – Gott ja – übertreiben! Anstatt in sich hineinzuhorchen, sich anzunehmen und zu lieben, werden Ratgeber gewälzt und Nächtelang – Sorgen – gemacht.

    Meine Mama sagte auf die Frage, ob es schrecklich anstrengend war vier Kinder zu bekommen,ob sie schrie und/oder in Ohnmacht fiel: „Es war Trance-ähnlich, wunderschön und sehr leicht, mein Körper ist ‚bekanntlich‘ wie geschaffen dafür ein Baby zu bekommen“ 🙂

    Demnach: sicherlich kann das schonmal weh tun, aber wie bei Allem im Leben, geht der Kopf und das Herz voraus, wenn du voller Glück und Freude bist, wird die Schwangerschaft und Geburt wohl ähnlich ablaufen!

    In diesem Sinne, wir warten auf Dich, kleines Böhnchen.

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  2. Julia-Maria

    Liebe Nike, total schön, dass es dir so gut geht. Ich verstehe deinen Einwand total, Noch-Nicht-Mamas nicht mit dem Gejammer die Lust auf ein Baby zu verderben. Tatsächlich gibt es unfassbar schöne Momente. Aber auch unfassbar beschissene.

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  3. Claudia

    Liebe Nike,

    vielen Dank für diesen schönen Text!

    Du sprichst mir aus der Seele. Auch ich muss mich ständig rechtfertigen oder werde erstaunt angeschaut, wenn ich in der 32. SSW noch oft zum Sport gehe, keinerlei Beschwerden habe, oder „ganz normale“ Dinge tue. Anscheinend verbinden die Meisten wirklich noch das Thema Schwangerschaft mit Strapazen, Leid und Stress. Dabei kann es doch auch ganz anders sein 🙂
    Danke und alles Gute für den Endspurt!!

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  4. Diana Yuris

    Ja und Nein 😉 Es ist toll, wenn man diese Gelassenheit hat und es stimmt sicher, dass es zu wenig werdende Mamas gibt, die öffentlich auch ein positives, unkompliziertes Bild der Schwangerschaft zeichnen, ABER es gibt sie nunmal auch – die miesen Seiten der Schwangerschaft. Und wenn es einigen Frauen gut tut, sich in Foren darüber auszutauschen und Wehwehchen-Quartett zu spielen…prima, denn „abschrecken“ wird das niemanden, aber es kann vielleicht helfen. Häufig wird die Panikmache auch von der Umgebung einer Schwangeren unterstützt. Angefangen beim Arzt über den kinderlosen Nachbarn bis zur wildfremden Verkäuferin im Supermarkt. Und manchmal reicht eben so ein kleiner blöder Kommentar, um sich vielleicht doch ein klein wenig mehr verunsichern zu lassen. Und ist das Kind erstmal da, geht es dann richtig zur Sache – Stillen, Tragen, Reboarder, Familienbett, Impfen, usw…

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  5. Jen

    Wohl wahr, dass es sie gibt, die unbeschwerten Schwangerschaften – ich selbst hatte bei Nr. 1 eben diese, alles komplett paletti und ganz ohne Verdrängung oder besoffenes Glücksgefühl, das alles vernebelt… nun habe ich Nr. 2 hinter mir und die war dann leider das komplette Gegenteil. Also alles an Negativem mitgenommen, was geht, Kotzen, Schwindel, Depressionen… yay. Doch was soll ich sagen, am Ende sind 2 gesunde Girls am Start, und das ist wirklich das wichtigste – fuck auf den schlanken Körper, der kommt schon noch zurück, oder auch nicht, na und, es gibt echt und total wichtigeres im Leben (siehe oben)! Und jedes Kind ist anders, das zeigt sich schon in der Schwangerschaft.

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  6. Sibylle

    Sehr schön geschrieben. Mein Böhnchen IST schon 27 Jahre und damals während der Schwangerschaft war mein Credo: eingeborene Schwangere im Urwald machen alles, sind nicht krank, nur schwanger und plöpp, kommt das Kind zur Welt.

    Genauso habe ich während meiner Schwangerschaft gehandelt.
    Im Laufe der Zeit ist meiner Meinung nach, schwangersten zu etwas besonderem geworden. Bei vielen Frauen ist der Eindruck entstanden, während dieser Zeit ist frau krank :-). Und da fehört es sich, sich zu schonen.

    Wir Frauen sollten endlich wieder begreifen, dass schwangersten was ganz normales ist. Nichts aussergewöhnliches, einfach nur normal.

    Dein Text zeigt mir, es gibt Frauen die es zum Glück so sehen. Bitte mehr davon.

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    1. Anna Philippa

      Bin zwar, wie ich in meinem Kommentar auch geschrieben habe, definitiv Nikes Meinung, aber das Argument, „eingeborene Schwangere im Urwald machen alles, sind nicht krank, nur schwanger und plöpp, kommt das Kind zur Welt“ finde ich nicht ganz so überzeugend.
      Hier liegt z.B. die Rate der Frauen, die bei der Geburt sterben, deutlich höher als bei uns. & auch bei Komplikationen während der Schwangerschaft kommt es aufgrund der mangelnden medizinischen Möglichkeiten dann eben eher zu ’ner Fehlgeburt…

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  7. Mimi

    Liebe Nike, schön zu sehen das es dir so gut geht 🙂 auf weitere energiereiche 8 wochen! Ich bin leider eine von denen die jetzt schon kaum noch was machen kann , energielevel -3 aber in 10 wochen macht es bei mir plopp und dann kommen ganz andere unbekannte und sicherlich unvorstellbare schöne aber auch anstregende zeiten , ick freu mir !!!!

    cheers!

    mimi

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  8. Tassia

    Richtig richtig schöner Post! Das Kinderkriegen dauert bei mir wohl noch ein paar Jahre, aber es ist schön mal so einen entspannten Post darüber zu lesen. Denn ganz ehrlich? Angst davor hat man doch so oder so. Da brauch man diese Panikmache wirklich nicht. Lieber jemand entspanntes, der so wunderbar bei Ikea Kindersachen kauft. Da freut man sich endlich auch mal auf die Zeit in der man selbst die Kugel vor dem Bauch trägt (und hoffentlich endlich mal so dick sein kann, wie nur möglich! In der Schwangerschaft sollte doch wohl niemand an die Pfunde denken?!).

    Liebste Grüße,
    Tassia von augrandjamais

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  9. Kerstin

    Liebe Nike, vielen Dank für diesen schönen Text! Daumen hoch für einen entspannteren Umgang mit dem eigenen Körper und der normalsten Sache der Welt! Weiterhin alles Gute für dich, das Böhnchen und den Böhnchen-Papa!

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  10. Duy

    Liebe Nike,

    dieses „auf sich zu kommen lassen“ ist ebenfalls mein Lebensweise. Denn was bringt es mir denn bitte im Vorfeld die pferde scheu zu machen? Nichts, außer einem Fußmarsch. Beim ersten habe ich einen geburtsvorbereitungskurs gemacht, beim zweiten nicht mehr, da du in solch einer situation voll bei dir bist und auf das hörst, was die hebamme sagt. Behalte dir diese einstellung. Und wenn du dann einfach auf dein (bauch-)gefühl hörst, wirst du mit deinen maennern eine wundervolle zeit haben. Nutz deine zeit und energie für sinnvolles und schönes. Ach ich könnte hier ausschweifen, das mache ich aber nicht. Stattdessen möchte ich dich für die kinderzimmergestaltung etsy.com ins gedaechtnis rufen, solltest du die seite nicht kennen: viel spaß dir und böhnchen im wunderland!

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  11. Anna Philippa

    Danke für diesen Text! Über eben jene von dir angesprochenen Blogtexte musste ich auch etwas die Stirn runzeln.
    Denn auch ich frage mich: „weshalb leidet die eine immer noch ein bisschen mehr als die andere“
    Ja, es gibt sie definitiv: die Schwangerschaften bei denen es Frau richtig, richtig mies geht. & sie hat dann auch jedes Recht dazu, sich ordentlich auszukotzen. Ich habe aber mehr & mehr das Gefühl, dass es genügend Frauen gibt, die – wie du es ausdrückst – dramatisieren.

    Ich habe, obwohl ich erst im 2. Trimester bin, nicht mehr genauso viel Energie wie vor der Schwangerschaft. Bin häufiger müde. Bekomme dank der Nackenschmerzen Migräneattacken (aber gut ’ne 75E bei Konfektionsgröße 34/36 ist halt auch ein bissel viel für die Muskulatur). Aber mein Gott, es gibt schlimmeres & es wäre doch komisch, wenn sich die Schwangerschaft nicht durch irgendwelche Wehwehchen bemerkbar macht. Aber: ’ne Mücke ist eben ’ne Mücke & kein Elefant…

    LG,
    Anna Philippa

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  12. Katja

    Freue mich sehr für dich Nike, dass es so gut läuft und wünsche dir das Allerbeste. So wie du strahlst, nimmt man dir die unbeschwerte Schwangerschaft auch wirklich ab. Ich habe mich nur auch etwas über den Frauen im Urwald-Leserkommentar geärgert, da ich leider auch einige Freundinnen habe, die Fehlgeburten und ähnlich schwere Diagnosen oder Schicksalschläge während ihrer Schwangerschaft verkraften mussten. Für die ist so ein Frauen im Urwald-Kommentar blanker Hohn. Aber dir alles alles Gute und weiter mit dieser positiven Einstellung und den tollen Artikeln auf dieser Seite.

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  13. Lena

    Ich glaube ich weiß auf welchen Text du anspielst. Und ehrlich gesagt habe ich obwohl ich nicht schwanger bin etwas Angst bekommen beim lesen. Dein Artikel hingegen macht Mut. Es haben ja auch schon unheimlich viele Frauen vorher geschafft … Alles Gute weiterhin.

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  14. Merle

    Liebe Nike, ich finde es so wunderbar, wie entspannt du bist! So möchte ich auch mal sein, wenn ich schwanger bin. Du bist wirklich große klasse! 🙂

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  15. Lena

    Ich muss mal was sagen. Du bist echt ne coole Schwangere. Erstaunlich wenig emotional aus Sicht von nicht schwangeren.aber dieser genervte Seitenhieb auf **** hinterlässt bei mir schales Gefühl . Lass die geplagten doch jammern du schreibst doch auch immer sehr feurig über deine Themen :/

    EDIT* weil es hier nicht darum geht, auf anderen herum zu hacken, würde der Name entfernt. Wir entschuldigen uns, sollte ein solcher Eindruck entstanden sein. Was eigentlich gesagt werden sollte: jede Frau ist und empfindet anders, weshalb es unfair wäre, alle Schwangeren in die gleiche Schublade zu stecken.

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    1. Johanna

      @Lena. Nike hat das doch sehr gut gelöst und weder den Namen genannt noch verlinkt. Ich finde das in dieser Form vollkommen in Ordnung. Und nicht alle lesen die gleichen Blogs – von ist der „Seitenhieb“ auch keiner und leicht zu ignorieren.

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  16. Mila

    Hm, ich mag dich, Nike, gerade weil du so ein Aus-dem-Bauch-heraus-Mensch zu sein scheinst, der nicht immer abwägt, sondern Dinge auch mal ungefiltert ausspricht, aber irgendwie finde ich deinen Text schwierig, insofern, dass er doch – nur unter umgedrehten Vorzeichen – in dieselbe Kerbe haut wie jener „Jammersermon“ (auch wenn das nicht intendiert ist). Das wirkt eben auch nicht mehr wirklich gelassen.
    Ich habe beide Seiten erlebt, zwei Kinder geboren, zwei Kinder verloren, habe einerseits auf den Mutterschutz gepfiffen und noch vier Tage vor der Entbindung eine Projektabgabe durchgezogen und lag andererseits bangend mit Blutungen und Schmerzen im Krankenhaus. Was ich damit sagen will: Nicht nur jede Frau ist anders, sondern auch jede Schwangerschaft ist (oder kann) anders sein. Und dann kann’s auch schnell vorbei sein mit der geglaubten gelassenen Haltung.
    Ansonsten kann ich aus meiner ganz persönlichen Erfahrung nur sagen, dass ich weit mehr Schwangere kennengelernt haben, die kein großes Ding aus ihrem Schwangersein gemacht haben, selbst wenn es ihnen teilweise nicht wirklich gut ging. Und spätestens beim zweiten Kind läuft die Schwangerschaft bei den meisten ‚so nebenher‘, obwohl sie dann oft viel anstrengender ist. 🙂

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  17. Kerli

    Yes…Schwangersein ist toll! Ich bemerkte das allerdings erst in meiner zweiten ausgetragenen Schwangerschaft! Klar gibt es schlechte Seiten…unglaubliche Übelkeit mit Dauererbrechen, Blutungen, Fehlgeburten, Krankheiten, bei denen man keine Medis nehmen darf, Schwangerschaftsvergiftung und und und…aber das sind ernste Komplikationen. Alles andere, vor allem das von Dir angedeutete Dauerbeschweren der Modelisl , das ich auch genervt verfolgt habe, ist aus meiner Sicht Wichtigtuerei. Gefühlsachterbahn, der riesige Bauch, der im Weg ist, mit dem man plötzlich überall hängen bleibt, das sollte man doch mit Humor nehmen. Wirklich schwere Probleme werden durch diese Darstellung irgendwie bagatellisiert. Sicher hat jeder das Recht auf seine Meinung und Wahrnehmung, aber man sollte sich glücklich schätzen, eine normal verlaufende Schwangerschaft zu haben und ein gesundes Kind austragen zu dürfen. Für Dich gibts von mir jedenfalls ein Kompliment für Deine Coolness und Gelassenheit in Sachen Kugelbauch. Gelassene Schwangere sind meist auch gelassene Mamis und kriegen das mit dem Baby meist ohne Probleme auf die Reihe. Weiterhin eine problemlose, schöne Schwangerschaft für Dich und eine tolle Geburt! Ich freue mich immer über diese kleinen Einblicke in Deine Schwangerschaft!

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  18. Pingback: Shout-Outs: Der wöchentliche Blick in die Bloglandschaft | Fashion Insider Magazin

  19. Patricia

    Ich finde auch, dass Schwangeren-Dasein völlig unproblematisch. Einzig der Kugelbauch wird zum Schluss doch recht unpraktisch. Er versperrt die Sicht auf viele Dinge und erschwert das Schuheanziehen. Keine Sorge, nach der Geburt gibt es jede Menge zu berichten. Ich könnte ganze Romane über meine Tochter schwärmen.

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  20. Gerda

    Also: ich bin über 60 und habe mit 22 mein Kind zu Hause auf die Welt gebracht. In der Schwangerschaft war mir nicht übel. Keine Rückenschmerzen, kein ständiger Harndrang, kein Wasser in den Beinen, keine Stimmungsschwankungen, etc. Der Bauch wuchs halt und der Kleine hat darin rumgeturnt. Beweglichkeit: Bis kurz vor der Geburt habe ich problemlos Yoga gemacht und körperlich gearbeitet. Nur ca. eine Woche vorher, als das Baby sich bereits runtergesenkt hatte, war so das Gefühl da: Also jetzt solltest du langsam rauskommen. Die Geburt ist, mmm, ein Naturereignis. Der Körper übernimmt total. Ist wahnsinnig stark. Wenn alles gut geht und man sich in diese Kraft reinfallen lassen, sich ihr bedingungslos überlassen und mit ihr mitgehen kann: anstrengend aber auch beindruckend. Seltsamerweise hatte ich keine Schmerzen. (Irgendwelche Morphine/Endorphine, die während des Vorgangs ausgeschüttet werden? So ähnlich wie bei Extremsportlern?) Aber: Jeder Körper ist anders. Und der Körper ist bei der Geburt bedingungslos zielorientiert. Wenn sich hier – im wörtlichen Sinne – irgendetwas querstellt, macht er weiter, bis zur Vernichtung. Sagte ja: wahnsinning stark.

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  21. binni

    danke für dieses wunderschön verfasste update! sehr sehr schöne worte!
    ich wünsch euch alles liebe, gute, schöne! ich les deine artikel echt oft und wir kennen und nicht persönlich, trotzdem fieber ich total mit bei dir und wünsch einer „fremden“ person alles erdenklich gute, so wie man das sonst nur bei guten freunden fühlt. sehr seltsam, aber ich sag: danke nike!

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  22. lena

    ich fide es schön dass es frauen gibt denen es so richtig gut geht. aber die einstellung dass die meisten übertreiben ist ganz schön fies. genau dagegen muss ich mich ständig wehren. hab dich nicht so. schwangerschaft ist keine krankheit. ok, magendarminfekt dann aber auch nicht. und grippe. und rückenschmerzen. und kopfschmerzen. und essstörungen. und…
    ich glaube es hilft keinem panik zu machen, aber es hilft auch nicht so zu tun als sei alles einstellungssache. dann werden nämlich die die nicht soviel glück hatten nicht mehr ernst genommen….

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