Spotted // Ironic Fashion T-Shirts
– Machen oder sein lassen?

10.10.2014 Do or Don't, Mode

jil zander tresclickEigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann das nächste findige Spürnäschen seine ultimative Chance wittern würde, um zum erneuten Namensdreher-Shirt-Schlag auszuholen. Célfie, Marant me alone, Ballinciaga und Slimane 68 haben inzwischen so gut wie ausgedient, es musste also schnell was Neues her und siehe da, das Online Magazin „Très Click“ sorgt bereits für Nachschub: Jil Zander, Derek Lamb und Shark Jacobs avancieren demzufolge gerade zu Kassenschlagern, selbst Georgia May Jagger outete sich via Instagram schon als Fan. Und wir? Schwierige Kiste. 

Irgendwann während der 80er Jahre, da bedeutete es noch etwas, wenn Streewear Brands wie Stussy oder SSUR großen Designern ein Schnippchen schlugen, heute muss man angesichts diverser Rip Offs aber doch regelmäßig mit dem Kopf schütteln, denn die super witzig-ironischen-hahaha-Shirts bewegen sich nicht selten in ähnlichen Preisklassen wie die Originale. Der Sinn des Ganzen? Fragt mich nicht. ABER: Mode soll Spaß machen, immer. Wer sich also an Haien und Zanderfilets erfreuen kann, dem sei diese Wonne doch auch diesmal gegönnt. Je länger ich mir die Sweatshirts jedenfalls zu Gemüte führe, umso weicher werde ich innerlich. Vielleicht sind diese neuen Fische am Modehorizont ja doch gar nicht so übel, wie ich zunächst annahm?

Juliane StyleshiverTrägt schon längst Frau Zander: Juliane von Styleshiver ♥TresClick_Sweater_Jil_zanderTresClick_Sweater_Derek_Gibt’s übrigens auch online bei Anita Hass.

5 Kommentare

  1. Chael

    Sein lassen. Ich mag keine Litfaßsäule sein. Ich merk das immer wieder, alles was zu stark gebrandet ist, bleibt bei mir im Schrank hängen.

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  2. Bina

    Mich überzeugt’s leider auch nicht. Der Witz dahinter hält nur kurz an und kann somit den Preis nicht vertrösten…

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