BRAIN-BLAH // #Afterbabybody – Vom Körper-Krieg & Verantwortung

15.06.2015 um 17.25 – Baby Jane box2 Gesellschaft

afterbabybodyMein persönlicher Hashtag des Grauens: #AFTERBABYBODY. Bis wann hat man überhaupt so einen Nach-Dem-Baby-Körper? Zwei Monate lang, sechs, so lange man stillt, erst dann, wenn man abgestillt hat oder sogar für immer? Weiß der Teufel, wer diesen absurden Begriff überhaupt erst etabliert hat. Und was kam zu erst, das Ei oder das Huhn, Instagram oder all diese Mutti-Definitionen, die im Grunde nur eins können: Uns fertig machen. Da wird verglichen, geschimpft und reduziert: Auf Bäuche und Brüste.

Vergangene Woche veröffentlichte ich das obige Bild. Eigentlich ging es um das Bikinioberteil, in Wahrheit aber offensichtlich um meine Figur. Erst ein Kommentar, dann 40, sieben davon habe ich gelöscht. Man munkelte darüber, wie ich acht Monate nach Lios Geburt schon wieder so ein steiler, schlanker Zahn sein könne. „Kann doch gar nicht sein.“  -„Stillen, ist doch klar!“ – „Also in meinem Rückbildingskurs sieht niemand so aus“. Bis hierher alles harmlos, abgesehen davon, dass ich mich fragte, was man mir da eigentlich durch die Blume sagen wolle, nach Tipps hat jedenfalls nur eine findige Leserin gefragt. #plasticsurgery hätte ich am liebsten gepöbelt, damit wäre das Thema vielleicht vom Tisch gewesen. Weil Lügen aber kurze Beine haben, beschloss ich, zu schweigen. Und zu zensieren. Auf die Blacklist haben es Kommentare wie „#morgenskaffeemittagskotzen“ oder „#dünnumjedenpreis – vielleicht besser mal mit dem Kind spielen, statt Diät zu machen“ geschafft. Nichts im Vergleich zu einer Email, die ich in der Nacht darauf erhielt: (…) ich finde dein Verhalten unverantwortlich. Du suggerierst Müttern und Schwangeren, dass es völlig normal ist, sofort wieder seine alte Figur zu haben, aber das ist nicht die Realität. Deine Zurschaustellung kranker Schönheistideale ist nicht nur für dich gefährlich, sondern auch für deine Leser. “ Das ist natürlich erst einmal eine ziemlich kernige Aussage, die übrigens weder höflich, noch fair ist. Zu Herzen genommen habe ich sie mir trotzdem, wer weiß, wer da draußen noch im stillen Kämmerlein vor Wut überschäumt. Eines darf dennoch nicht unerwähnt bleiben: Das Label „afterbabybody“ habe ich weder meinem Foto noch meinem Körper selbst verpasst, was darin begründet liegt, dass ich mich keineswegs als Post-Gebärende, sondern als Frau definiere.

Und, jeder weiß es, wir Frauen sind nunmal seit jeher ganz unterschiedlich ausgestattet, im positivsten aller Sinne, Weiblichkeit strotz ergo nur so vor Diversität und Facettenreichtum. Wer der „Norm“ nicht entspricht, muss allerdings damit rechnen, Schelte zu kassieren. Das gilt für Dicke wie für Dünne, für jene, die trotz Kind wieder in ihre alte Jeans passen ebenso wie für Kilo-Kämpferinnen. Warum das so ist? Weil Frauen gelernt haben, unzufrieden zu sein – da tut es gut, sich stets ein noch Schwächeres Mitglied in der Kette zu suchen, zum Besserfühlen, oder auch eines, das trotz weniger optischer Makel aber ganz bestimmt an anderer Stelle leckt. Nichts da Girlpower. Eher Girl-Shaming. Mich macht das wütend, sogar sehr. Und traurig, weil wir noch immer nicht gelernt haben, uns zu lieben, egal wie wir sind. Weil wir noch immer viel zu häufig der Meinung sind, anderswo wachse stets grüneres Gras als auf dem eigenen Acker. Aber ich sage euch jetzt mal was: Meistens ist das gar nicht so, Unkraut gibt’s überall. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dem doch nicht so ist: Drauf geschissen. Es gibt größere Gründe für Glück als Orangen-lose Oberflächen. Das Kind, was da aus euch raus gekommen ist zum Beispiel. Babyküsse. Patschehände. Und an euch selbst: Glänzendes Haar. Gesunde Füße. Wache Augen. Um nur ein paar Volltreffer zu nennen, für die man weder Diäten noch Sport braucht.

Aber zurück zu meinem flachen Bauch, der dieser Tage für erhitzte Gemüter sorgte. Entwarnung. Ich ernähre mich ausreichend (wenn auch nicht immer gesund) und ansonsten ist auch alles paletti. Das hat mehrere Gründe. Gute Gene etwa (ja, ich weiß, ein ewig leidiges Thema, aber so ist das, wenn ich mir meine Maman und ihren Raketen-Körper so anschaue, wohl wirklich), eine Frühgeburt (den richtig prallen Bauch hatte ich also nie, was ich nicht feiere, sondern beweine), keinen Mutterschutz, keine Elternzeit, wenig Schlaf, viel Tamtam, Yoga und c’est ça. Es gibt sicher viele, das beneiden. Aber nur sehr wenige, die gern tauschen würden, glaubt es mir. Und dann wäre da noch die Sache mit dem Sein und Schein. Ihr seht zwar einen „Bikinibody“, aber keine leer genuckelten Möpse, die mal richtig frisch und pralle waren. Ganz zu schweigen vom verlorenen gegangenen Hinterteil, das, wenn man es freundlich ausdrücken will, eher einem Rücken mit Ritze gleicht, statt einem Äpfelchen. Ich sage das jetzt nicht, um Vorangegangenes zu relativieren, sonder um zum eine Trillionste Mal an unsere auf der Strecke gebliebene Selbstliebe zu appelieren. Mops weg? Egal. Baby da. Rettungsring an Land gezogen? Sei’s drum, dafür Wurzeln geschlagen.

Wir schleppen alle unsere Sozialisierungs-bedingten Päckchen mit uns herum, aber ich kann mich nicht daran erinnern, ein fremdes jemals mit Abneigung betrachtet zu haben. Vielleicht würde es helfen, uns ab und an mal durch die Augen unserer Freunde zu betrachten. Die filtern nämlich ganz automatisch kleine Makel aus, oder, noch besser, sind ganz vernarrt in selbige. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber einen Versuch wäre es durchaus wert. Vielleicht entdecken wir beim nächsten #Afterbabybody Bild dann auch den Bikini, der nicht grundlos in verschiedenden Größen verfügbar ist. 

 

86 Kommentare

  1. Jani

    Bäm, Nike!
    Word word und fo‘ real!
    Aber denk dran, egal was du machst, es gibt immer was, was irgendwem ein Dorn im Auge ist. Kannste machen wasde willst!
    Hinter jedem der doofen Kommentare lese ich immer schmunzelnd zwischen den Zeilen das miese-fiese Wort NEID.
    Haters gonna hate.. (; Ich drück dich ganz fest, du Powermädchen!
    GIRLPOWER.
    xxx Jani.

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  2. Julia Newniq

    Liebe Nike, alles genau richtig gesagt! Ich habe nach deinem Bild die Kommentare gelesen und war echt geschockt! Ich kann verstehen, dass das ein Thema ist, das die Gemüter erhitzt, aber man sollte eben immernoch fair bleiben und sich eher über deiner wirklich schönen Gürtellinie bewegen. Leider ist es oft so, dass man eben dem sozialen Druck ausgesetzt ist und ich denke auch, dass es nicht die Norm sein sollte, so schnell wie möglich wieder in Form zu sein, aber einige Frauenbilder bauen eben den Druck auf. Ich finde es erschreckend, dass es Ziel ist, so schnell wie möglich wieder mega hot auszusehen (was ja widerum eine Ansichtssache ist). Wer dich während der Schwangerschaft oder deine Mama auf dem ein oder anderen Bild gesehen hat, der weiß, dass du einfach diese Gene hast. Ist so-Punkt. Ich denke, dass es auch nicht auf dünn oder dick oder knochig oder schwabbelig ankommt, sondern um ein ganz eigenes Körpergefühl, welches wir eben haben oder nicht. Wenn ich selbst nicht zu meinem Körper stehe, dann beschäftige ich mich eben umso mehr mit solchen banalen Themen. Ich beispielsweise habe halb-griechische Rundungen, werde dieses Jahr Mama und als meine Frauenärztin sagte: „Na mit den Hüften kann man ja wenigstens mal arbeiten“, da verfiel ich nicht in Trauer, sondern dachte: „YES Baby! Das kann man, aber hallo!“ Und das liegt eben nur daran, dass mir diese Körperlichkeiten am runden Apfelhintern vorbei gehen. Ich denke, dass jeder für sich entscheiden sollte, was er für sich persönlich richtig findet, was wichtig ist im Leben und dass wir vielleicht eher über unsere fehlendes positives Selbstbildnis als über unserer Figur grübeln sollten. – Vortrag Ende-

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  3. Anna

    Großartiger Text. Chapeau!
    Ich finde den weiblichen Körper sowieso phänomenal. Hey, wir können Menschen austragen, gebären, ernähren. Nur mit unserem Körper. Jede Frau sollte jubilieren statt sich zu grämen über zu viel Bauch, Beine, Po. Du hast das aber viel besser beschrieben.

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  4. lisa

    Auf den Punkt, nadie hats schon richtig gesagt. Manchmal glaube ich, wir Deutschen sind die missgünstigsten Menschen der Welt. Nichts gönnen können, immer nur vergleichen und nach dem Haken suchen.

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  5. Rike

    Das war er jetzt, der Artikel, nachdem ich mich endlich mal anmelden musste, nur um JAWOLL kommentieren zu können. Shaming in alle Richtungen ist unnötig und gemein, und auch wenn ihr euch sicherlich raus in die Öffentlichkeit traut, heißt das nicht, dass ihr zur Zielscheibe für alle werden müsst, die leider unglücklich mit sich selbst sind. WELL DONE, Text und Baby und Einstellung und alles!

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  6. Martina

    bitte viele weitere Bikini-oberteil-bilder liebste nike!
    bin nämlich gerade auf der suche nach einem passenden Modell! 😉
    den hübschen Bauch hab ich natürlich auch bemerkt, hübsch weil er dir gehört, und nicht weil er flach, kugelig oder sonst was ist! 😉
    und meine güte… diese Kommentare- was kann man dazu noch sagen- wirklich drauf geschissen! haha
    weiter so ihr herzallerliebsten Janes! <3

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  7. MJ

    Genau so und nicht anders, liebe Nike! Meine Schwägerin marschierte quasi mit ihrer alten Figur aus dem Krankenhaus (die sagenumwobenen Gene)… Wie meine Torschreiberinnen richtig bemerkten: da spricht der Neid aus den Kommentaren!

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  8. Anne

    Da haben wir es irgendwie mal wieder, dieses „schlanken-bashing“. Vor ein paar Monaten hattet ihr das schon im Blog, und scheinbar hat niemand was dazu gelernt. Schade, Schade. Ich find es immer noch traurig, dass Frauen sich gegenseitig auf Grund Ihrer Körperproportionen fertig machen 🙁
    Sad sad world.

    Du siehst übrigends ganz famos aus! 😉

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  9. Anna

    Danke für den guten Artikel, der es auf den Punkt bringt. Ich bewundere Deinen AfterBaby Bauch. Meiner sieht ohne Kind nicht mal so aus. aber hey. Es gibt schlimmeres. Jeder sollte sich so mögen wie es ist. Danke für die klugen Worte, die hoffentlich einige wieder auf den Boden der Tatsache zurück holen.

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  10. Anja

    Wir Menschen sind alle anders gebaut, lagern unsere Fettreserven auf verschiedene Weise ab und pflegen alle einen unterschiedlichen Lebensstil. Es macht also gar keinen Sinn sich über den angeblich zu schlanken After-Baby-Body aufzuregen, bzw. macht es ohnehin keinen Sinn sich überhaupt über andere Menschen aufzuregen. Ich versteh das immer nicht. Können wir uns nicht einfach über den Erfolg unserer Mitmenschen freuen??
    LG!

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  11. Stefanie

    nikeeee, du flotte jane!
    danke für den großartigen beitrag. du bist wunderbar, so wie auch alle anderen da draußen, auch wenn es leider zu viele noch immer nicht glauben können (oder wollen). wie auch immer, du bist wunderbar und so ist es jede, die das hier liest, darüber meckert, schimpft, lacht oder weint – danke für die klaren worte, du hast es mal wieder auf den punkt gebracht. 🙂

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  12. paula

    Liebe Nike,
    kein Grund sich zu rechtfertigen! Dass du dich in deinem ‚afterbabybody‘ wohl fühlst und das auch zeigst, ist doch klasse. Happy Muddi= happy Baby!
    Wann lernen Frauen endlich mal zusammenzuhalten, sich cool zu finden und zu gönnen, anstatt immer gefrustet nach den verborgenen Fehlern der Anderen zu suchen….manmanmanno
    Weiter so du Liebe!!!!

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  13. Susanna

    Oh Nike auch wenn ich wir uns persönlich nicht kennen, nur durch diesen Blog kenne ich dich vielleicht ein kleines bisschen und ich muss sagen ich finde deine Meinung toll und deshalb finde ich dich toll. ( Dieser Blog ist schließlich mein Lieblings Blog :D).Dieser Text ist mal wieder großartig geschrieben und trifft ein solches Thema direkt auf den Punkt.
    Außerdem kann ich nicht verstehen, wie Menschen so gemeines veröffentlichen können. Das wollte ich noch mal hinzufügen.

    Grüße

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  14. Jolina

    Total schöner Kommentar, der durchaus auch zur Selbstkritik anregt und ein absolutes Plädoyer für mehr du-magst-deinen Körper-und-deshalb-mag -ich-deinen-Körper Solidarität finde ich.

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  15. Merle

    ..für mehr miteinander statt gegeneinander, für mehr leben und leben lassen, für die Liebe..
    Tolle Worte, tollster Blog

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  16. jen

    Ich habe das auch bei Instagram gesehen und sage ehrlich, auch ich habe erstmal geschluckt. Nicht, weil ich dir irgendwas unterstelle, gar nicht. Aber ich bin schlicht frustriert, wenn ich so ein Bild sehe.
    Ich hab letzten Juli mein 2. Kind bekommen und stille immernoch, dennoch habe ich einen Känguruhbauch, der einfach nicht weggeht. Und glaubt mir, mit zwei Kindern hat man niemals Zeit, ist immer in Bewegung, schläft gefühlt nie… . Trotzdem werde ich nicht superschlank, sondern stecke mit 10 Kilo zuviel fest. Da ist so ein Bild einfach der Auslöser zu denken: Es ist einfach nicht fair. Warum kann ich nicht so aussehen?! Wieso schaffen das so viele andere scheinbar mühelos? Was mache ich falsch?
    Sicher sollte ich mit über 30 langsam mal entspannter werden, aber das ist leider nicht in Sicht. Es ist wie sooft sehr einfach, zu sagen, wir müssen uns selber so lieben, wie wir sind, wenn der Rest der Gesellschaft was anderes zeigt (und dazu gehören nunmal leider auch die wunderschönen Supermuttis mit klasse Job UND Hammerfigur, wie man sie viel auf Instagram/in Blogs sehen kann).
    Das Schlimmste ist, ich habe zwei Töchter, und ich muss für die ein besseres Vorbild werden, damit sie niemals so fühlen und über sich denken, wie ich über mich. Gar nicht so leicht, und ein weiterer echter Druckpunkt.
    Seufz.

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    1. D.

      „Es ist wie sooft sehr einfach, zu sagen, wir müssen uns selber so lieben, wie wir sind, wenn der Rest der Gesellschaft was anderes zeigt“ – es ist noch viel einfacher neidisch zu sein, oder zu denken, es sei nicht ‚fair‘.

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      1. Katharina

        Das ist jetzt aber keine nette Antwort auf ein so einen sympathischen und nachvollziehbaren Post. Liebe Jen – vollstes Verständnis und: Du machst das schon! Kenne sowieso keine Frau, egal mit welchern Körpermaßen, die sich einfach nur wunderschön findet und keine Körper.-Kritikpunkte hat. Wenn wir es schaffen, uns im Großen und ganzen liebzuhaben, ist das schon prima. Und ein bisschen Neid auf die, die dank Genen oder sonstwas eher dem gesellschaftlichen Ideal entsprechen, ist völlig menschlich und gar nicht schlimm 🙂

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        1. Rahel

          Ich hab neulich irgendwo den Spruch gelesen „It is amazing how complete is the delusion that beauty is goodness.“ Das passt finde ich ziemlich gut dazu, wie sehr wir uns mittlerweile, bestimmt verstärkt durch die zunehmende Bilderflut, der wir tagtäglich ausgesetzt sind, über Äußerlichkeiten definieren. „Wenn etwas gut aussieht, ist es das auch.“ denkt man da. Und weil die Bilder immer mehr auch scheinbar ganz alltägliche Szenen zeigen, messen wir natürlich auch unseren eigenen Alltag daran. Ich glaube es ist unglaublich wichtig, sich einen distanzierten Umgang mit den Medien anzutrainieren und sich immer wieder in den Kopf zu rufen: schöner Schein! Eye candy! Kleiner Ausschnitt! Nichts weiter! Hinter den ganzen perfekt drapierten Smoothiebowls steht genau so ne Spüle voller dreckigem Geschirr wie bei jedem anderen auch. Sieht man nur nicht. Blogs und Instagrams sind ja dafür da, nur die schönen Schnipsel zu zeigen.

          Dass man beim Anblick perfekter Bilder schnell neidisch, oder, weniger anprangernd gesagt, frustriert wird, verstehe ich total. Also: ein bisschen Mitgefühl für dich, liebe Jen. Ich hoffe, du kannst den schönen Schein irgendwann auch einfach genau das sein lassen und dich vielleicht sogar schlicht daran erfreuen, dass es so viel unterschiedliche Schönheit in der Welt gibt. 🙂

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  17. Janine

    Welch wahre Worte. Vielen lieben Dank für diesen Beitrag. Ganz ehrlich: egal wie dein Körper aussieht, es hätte immer jemanden gegeben, der sich aufregt. Hättest du noch einen kleinen Bauchansatz oder hier und da etwas zu viel Speck auf den Rippen, wäre die Kommentare so ausgefallen: „Sie hat wohl nicht gestillt oder warum sieht man noch hier und da zu viel?“ oder „Warum treibst du nicht Sport und ernährst dich gesund? Du bist doch Mutter und sollst ein Vorbild sein!“ Warum kann man nicht einfach denken: „Was für eine schöne Frau!“ und einfach lächelnd ein Kompliment in den Kommentaren hinterlassen. Das mache ich jetzt: du siehst toll aus, aber noch toller finde ich deine journalistische Leistung! Keep going, girl!

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  18. Uta

    auf diesen großartigen text hab ich mich gefreut, seit ich diese bescheuerten kommentare unter deinem entzückenden instagram-post gesehen habe. amen, schwester! <3
    ps: vielleicht ist das mit dem "afterbabybody" wie mit dem "bikinibody": bikini an/baby da, voila!

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  19. Anne Vermont

    Super Text, wahre Worte.

    Du bist super sympathisch und mir gefällt wie du schreibst. Toller Stil, total cool aber nicht zu hip – sowohl beim Schreiben, als auch modemäßig.

    Weiter!!

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  20. Julia-Maria

    Ach du meine Nase, liebe Nike. Ich erkenne mich in deinem Brain-Blah-Beitrag gleich zweifach wieder. Nämlich als diejenige, die diesen scheinbar unsäglichen Hashtag #Afterbabybody verwendet hat und als diejenige, die dabei eigentlich nur nach Tipps für einen solchen Raketen-Körper so zeitnah nach der Geburt fragen wollte. Tatsächlich war der Eklat-Hashtag nur eine Social Media gerechte Artikulation für nun ja, den Körper Post-Schwangerschaft-und-Geburt. Wortwörtlich gemeint und alleinstehend gänzlich wertfrei. In besagtem Kommentar und mit „hammer“ attributiert aber deutlich positiv besetzt.
    Generell finde zumindest ich: Ein Baby verändert den Körper. Vielleicht äußerlich: Zusätzliche Kilos, Rekordtief auf der Waage (hier!), loses Bindegewebe (hier!), Atombusen oder wie du es in deinem Beitrag so bildlich ausdrückst leer genuckelte Möpse (hier!). Vielleicht auch oder nur mental: Traumatisiert, glückseelig, erleuchtet…
    Derselbe Körper ist’s natürlich, nur eben nicht der gleiche, sondern der #afterbaby.
    Dass Frauen sich überhaupt um ihre äußere Erscheinungsform Gedanken machen – sowohl post- als auch ante Baby – mag Krankheit des Hier und Jetzt sein oder in unserer Natur liegen. Vermag ich nicht zu beantworten. Ich jedenfalls wollte nur meine Bewunderung und Suche nach Orientierung und Inspiration ausdrücken. Peace!

    ps.: #Afterbabybody ist im Übrigen nicht nur Müttern vorbehalten.

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  21. Camille

    BÄÄÄÄM!
    Du bist einfach so wunderbar!
    Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man auf solch bekloppte Gedanken kommen kann, wie mancher Mensch!
    Lass Dir nichts sagen, an Dir und Deiner Art ist nichts verwerflich, jeder hat seine Makel, die diese Person ausmachen, manche mehr, manche weniger, aber niemand ist perfekt. Und wenn er vielleicht gute Gene hat, dann ist das toll, man sollte sich daran erfreuen, mitfreuen. Dennoch: Perfekt sein ist nicht erstrebenswert, außerdem geht das gar nicht. Ich finde dich toll, du bist einfach ein Wahnsinns-Mensch, der wärst du sicher auch wenn du 20 kg mehr wögest, man soll es dir doch einfach gönnen, dass du so kurz nach der Geburt, und auch sonst, einfach schön aussiehst.
    Während dem Lesen Deines Textes machte es in meinem Hirn einfach nur die ganze Zeit laut: „JAAAA!! JAAAA!! JAAAAAAA! und nochmals JAAA!!!“
    Ich denke, dass die meisten gemeinen Kommentare zu deinem Bild aus tiefster Unzufriedenheit herrühren, und das ist leider das Schlimmste, aus Unzufriedenheit andere zu verletzen, weil sie haben, was man selbst gern hätte.
    Jeder ist wunderbar so wie er ist! Und man ist wunderbar wenn man sich selbst liebt und jedem anderen Liebe zukommen lässt :-))) <3
    Weiter so Nike, ich jedenfalls liebe dich ;-)))

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  22. Anna N.

    Richtig so!! Genieße Deinen Körper, zeig ihn, wenn Dir danach ist!! Ich habe nach der Geburt unserer Kleinen eine ganze Weile gebraucht, ehe ich meinen Körper wieder richtig leiden konnte. Jetzt, nach einem Jahr, fühle ich mich wieder richtig wohl in meiner Haut, vielleicht sogar ein bißchen weiblicher-sexier, Ihr wißt,was ich meine 😉 Mit ist vollkommen gleich, ob er anderen gefällt (gut, meinem Mann sollte er schon gefallen ;-)) – ich selbst möchte mich wohl fühlen, in den Maßen, die zu mir und auch zu meinem Lebensrhythmus passen!

    Bleibt bitte weiterhin so aufmerksam und engagiert – Euer Blog ist wirklich großartig!!
    Beste Grüße, Anna

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  23. Nana

    BRAVO!!!

    Ich habe eine Freundin, die schon 10 Wochen nach der Geburt wieder den perfekten Bikini-Body hat.
    Das ist zwar nicht fair und einige Frauen, die 1 oder 2 Jahre oder noch viel länger brauchen, um wieder zu ihrer alten Figur zurückzufinden, werden sie vielleicht dafür hassen. Aber das ist noch lange kein Grund, sie zu beschimpfen und Verantwortungslosigkeit zu unterstellen.
    Es gibt diese Frauen mit den „guten Genen“, die kaum zunehmen, immer makellos aussehen… aber das macht sie noch lange nicht perfekt. Jede trägt ihre Probleme mit sich rum. In diesem Fall auch eine Frühgeburt wegen Plazenta-Ablösung – wer möchte mit ihr tauschen?

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  24. Marie

    Danke für diesen Kommentar, denn genau das fühle ich auch gerade.
    Ich hatte ohnehin schon immer das Gefühl, dass der Körper einer Freu eher als öffentlicher Platz wahrgenommen wird. Aber sobald man schwanger ist und dann sein Kind bekommt, wird alles nochmal krasser. Jeder meint, den weiblichen Körper bewerten zu dürfen, vor allem den der Schwangeren und der Mutter.
    Von wirklich vielen, denen ich erzählte, dass ich schwanger sei, kam als erstes Feedback „Das sieht man dir ja gar nicht an.“ oder „Du hast echt nur am Bauch zugenommen.“ – und ich dachte nur hä? ich habe ein Kind in meinem Bauch und du sagst mir, wie ich aussehe? Was zum Teufel?!
    Und nun, nachdem die Geburt mittlerweile 10 Monate her ist, wird ständig darüber geredet, wie knochig ich bin und wie schnell ich abgenommen habe und dann bekomme ich auch solche netten Kommentare zu hören „die Kleine saugt dich ja ganz schön aus“. Ein Bekannter meinte beim ersten Treffen nach der Geburt „Du siehst übrigens wieder gut aus.“ Ähh.. na dann.
    Wenn ich schonmal dabei bin: meine Tochter sprengt alle Durchschnittswerte und wiegt jetzt bereits 12kg. Aber alle wissen mich da zu beruhigen: „Das läuft sich ab.“ – „Sobald sie krabbeln kann, löst sich das alles in Luft auf, das war bei meiner_meinem Kleine_n genauso.“ Puhhh, so ein Glück, dann wird meine Tochter also nicht dick?! Denn das wäre ja das allerschlimmste, was ich mir vorstellen kann.

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  25. Fritze

    Danke für diesen Artikel, ausgerechnet heute brauchte ich sowas vorm Einschlafen 🙂 Ich finde es halt echt erschreckend, dass man Aussehen heutzutage eine so große Wertigkeit beimisst. Klar will man gut aussehen und klar kann man insgeheim auch ein bisschen neidisch sein wenn die Natur einen in gewissen Dingen nicht so bevorzugt hat wie andere. Aber warum muss man jemanden anpöbeln, nur weil er dünn ist, oder fett, oder winzig, oder riesig!? Macht es jemanden zu einem besseren Menschen weil er 50 kg wiegt statt 150? Ich finde, in unserer Gesellschaft scheint das manchmal so zu sein. Auf die, die dünner und/oder schöner sind, ist man neidisch, die die dicker und/ oder hässlich sind, straft man mit Verachtung…. Ich werde nach meiner Schwangerschaft definitiv nicht so aussehen, aber ich kann mich dennoch nicht beklagen. Ich bin sofort schwanger geworden als wir es wollten (und wie viele Frauen würden dafür alles geben??), ich habe bisher gar keine Beschwerden, alle meine Werte sind immer tipptopp und das Baby wächst und gedeiht. Der Körper ist eben mehr als eine Hülle 😉

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  26. Teresa

    Liebe Nike – du bist die allerbeste Oberknaller-Kracher-Rakete und hast einfach so arg recht. Dieser ganze shaming-quatsch nervt einfach und ist sowas von unnötig. Chapeau!! <3

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  27. Elke

    Toller Text und wahre Worte. Obwohl ich sagen muss, dass auch mich etwas an dem Bild stutzen ließ. Allerdings eher die Tatsache, dass ich meine, mich an vergangene Texte zu erinnern, in denen du das „weibliche, sexy“ Posen kritisiert hast, das vermeintliche „Schönheitsideale“ in den Vordergrund stellt. Und genau das ist es, was du auf dem Bild mit dem Bikinioberteil gemacht hast. Die Hüftknochen noch mit drauf, damit der flache Bauch noch eher zur Geltung kommt. die Arme nach hinten gedrückt, damit der Körper vorne schmaler wirkt. Ebenso bei dem Badeanzug Bild neulich, da die Hände in die Hüften gestützt und die Schultern nach vorne gedrückt. Alles irgendwie Posen, die du noch in den Vergangenheit kritisiert hast. Versteh mich nicht falsch, ich finde du hast einen tollen Körper und verstehe sowieso die ganze Aufregung nicht, denn wenn der eigene Körper einem nicht kritiklos gehört, was denn dann. Für jemanden, der allerdings öfter plädiert hat, sexy Posen sein zu lassen und sich auch auf vermeintlich unvorteilhaften Bildern als schöne Frau zu fühlen, machst du erstaunlicherweise das, was du eigentlich kritisierst.

    Aber wie gesagt: Alles egal. Jeder soll sowieso machen was er will.

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    1. lilli

      Genau das habe ich mir auch gedacht! Zum Beispiel hast du letztes Jahr auch mal über die kurzzeitig beliebte „gap“ zwischen den Oberschenkeln geschrieben und -wenn ich mich recht erinnere- diese scharf kritisiert.
      Es ist für mich ehrlich gesagt nichts anderes, was du jetzt machst… Ja, das ist eine Kritik, soll aber nicht böse gemeint sein. Es würde mich nur ehrlich interessieren wie du das miteinander vereinbaren kannst?
      Und nein, ich bin nicht neidisch 😉
      Das solche Kommentare wie die, von denen du hier erzählst, natürlich unter aller Kanone sind, darüber müssen wir wohl hoffentlich nicht diskutieren!

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  28. Nandi

    Als ich das Foto und die Kommentare gesehen habe, hab ich auf genau diese Worte gehofft.
    Schöner Bikini!

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  29. Ina

    Liebe Nike, Danke für diesen Beitrag! Du siehst fantastisch aus und musst dich dafür nicht rechtfertigen. Umso schöner finde ich dein Plädoyer, den weiblichen Körper in all seinen Facetten zu lieben und zu akzeptieren. Vor ein paar Tagen habe ich mich noch gefragt, warum wir eigentlich alle im Sommer versuchen, Idealen hinterherzurennen. Manche haben einfach den Knaller-Bikini-Body, manche dafür vielleicht die schöneren Haare oder den perfekten Schmollmund. Wenn ich mich im Bikini hinsetze, ist mein Bauch auch nicht flach und natürlich ärgert es mich manchmal, dass es bei anderen so ist – aber weiß ich, ob diese Mädels einfach nur Glück haben oder sich den lieben langen Sommer lang diszipliniert abhungern? Nein, und es ist mir auch egal! Mein Bauch war noch nie richtig flach, auch nicht mit Gr. 36 und außerdem genieße ich im Sommer zu sehr mein geliebtes Eis, um mich da verrückt machen zu wollen. Die Hauptsache ist aber doch auch, dass man sich wohlfühlt und das ausstrahlt und das bestätigen einem doch auch die Mitmenschen um einen herum! Egal ob dünn oder dick oder irgendwas dazwischen. Ohne dich als echte Person zu kennen, finde ich dich als Bloggerin einfach übermäßig sympathisch (genauso wie den Rest der Janes) und freue mich, dass ihr einfach so verdammt viele Themen genau auf den Punkt bringt – also weiter so, weiter mit den Fotos im Bikini oder im Schlabberlook und ganz viel Liebe für euch Janes! Ihr seid einfach großartig!!!

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  30. Anna Philippa

    Liebe Nike,

    ich oute mich als diejenige, die das mit dem Rückbildungskurs geschrieben hat. Allerdings nicht in exakt den von dir gewählten Worten. Ich schrieb, dass in meinem Rückbildungskurs viele stillende (!) Frauen seien & keine einen solchen Bauch habe. Dies schrieb ich, weil zuvor dein Bauch damit erklärt wurde, dass du gestillt hättest. Und ich dies schlicht & ergreifend für absoluten Blödsinn halte. Dir wollte ich damit gar nichts durch die Blume sagen. Musste mich lediglich zurückhalten nicht darauf hinzuweisen, dass du eine Frühgeburt hattest und dies wohl eher die Erklärung für deinen Bauch ist.
    Nicht das Stillen und auch nicht die berühmt-berüchtigten Gene. Ganz ehrlich, ich habe ca. 2 1/2 Monate nach der Geburt meine altes Gewicht wieder gehabt (ein Gewicht das sich definitiv im unteren Bereich bewegt). Wenn ich ein normales Oberteil anhabe, meint auch jeder: „Woooah, du bist ja sooo schlank.“ – im Rückbildungskurs wurde gar gefragt, ob ich überhaupt schwanger war.
    Würde ich bauchfrei durch die Gegend springen würde dies wohl kaum jemand sagen. Denn dank großer Schwangerschaftskugel ist der Bauch nicht straff und flach. Dank Rektusdiastase kann ich noch immer keine Bauchmuskelübungen machen, um so vielleicht wieder zu einen Körper zu gelangen, den ich mag.

    Du schreibst, wir sollten lernen, uns so zu lieben, wie wir sind. Recht hast du. Aber je näher man dem gängigen Schönheitsideal kommt, desto einfacher sagt sich das.
    Du schreibst, du definierst dich nicht als Post-Gebärende, sondern als Frau. Recht hast du. Aber wenn ich meinen Körper so ansehe, fällt es mir angesichts der Veränderungen aufgrund der Schwangerschaft schwer, mich nicht als Post-Gebärende zu betrachten.
    Du schreibst, es gebe größere Gründe für Glück, zum Beispiel das eigene Kind. Recht hast du. Aber du hast auch ein Kind, das du liebst, und trotzdem einen flachen Bauch. Ich hätte auch gerne beides.

    Mag sein, dass ich im stillen Kämmerlein vor Wut überschäme. Die Wut richtet sich aber nicht gegen dich, sondern gegen meinen Bauch. Da helfen keine noch so politisch korrekten Worte oder #sagja-Kampagnen. Um so mehr Einfluss haben hingegen Bilder auf denen ich sehe, dass es eben nicht nur Models sind, die wieder einen so tollen Körper bekommen. So unfair du also diese eMail fandest (die nicht von mir stammt), da steckt etwas wahres drin. Auf mich zumindest hatten die beiden IG-Bilder eine entsprechende Wirkung. Vielleicht bin ich da die einzige deiner Follower. Angesichts der vielen Reaktionen, die du bekamst, glaube ich dies aber nicht.

    Aber das macht mich nicht, wie es einige Kommentare hier suggerieren, zu einer Idiotin, einem Hater oder zu jemandem, der sich am „Girl-Shaming“ beteiligt. Das macht mich zu einer ganz normalen Frau, die nachdem sich ihr Körper innerhalb weniger Monate extrem verändert hat, – oh Wunder – Zeit braucht, um ihn überhaupt als ihren eigenen annehmen zu können. Geschweige denn sich darin wohl zu fühlen. Freut mich für jede Frau, die diese Zeit nicht gebraucht hat oder bei der diese Phase bereits der Vergangenheit angehört.

    LG,
    Anna Philippa

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    1. Sabine

      Kann ich absolut nachvollziehen, was du schreibst und genauso, wie du es hier nochmal deutlich machst, hatte ich deinen Kommentar auch verstanden. Lediglich als Antwort auf einen vorangegangenen Kommentar und nicht als „Durch-die-Blume-Message“ an Nike!

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    2. Jen

      Danke für deine Worte, ich kann dir nur sagen, I’m so with you!!! Ich empfinde alles genauso wie du, wir sitzen in einem Boot. Kein Trost, aber irgendwie vielleicht doch.

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  31. Kristina

    Ich finde es, ehrlich gesagt, erstaunlich, dass dich diese Reaktionen überhaupt wundern. Die waren bei diesem Bild eigentlich (und leider) vorhersehbar, finde ich – was nicht heißt, dass ich sie gutheiße. Mich langweilt das Thema + die ewigen Diskussionen um irgendwelche Körper anderer Menschen mittlerweile ziemlich. Wenn mich ein Bild von einer Post-Schwangeren mit flachem Bauch tatsächlich derart in Wut/Frustration/was auch immer versetzen sollte (was mitnichten der Fall ist), dann mache ich das mit mir selber aus. Und setze nicht unüberlegte und beleidigende Kommentare unten drunter.

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  32. Zhenya

    Ich mag diese Brain-Blah Rubrik wirklich sehr. Es ist schön, dass Nike uns daran teilhaben lässt, was gerade in ihr vor geht. Ich gebe jedoch auch Kristina Recht, in dem Punkt, dass mich das Thema an sich eigentlich wirklich langweilt. Langsam aber sicher sollte doch jeder an dem Punkt angekommen sein, wo er mit sich selbst und auch anderen zufrieden sein kann. Leben und leben lassen halt. Sich so sehr mit Äußerlichkeiten oder Lebensumständen anderer zu beschäftigen, tut weder dem Geist noch dem verwirrten Kopf gut.

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