Dürfen wir vorstellen? //
Jessica Weiß launcht JOUUR.

25.06.2015 um 9.38 – box3 Mode

jouur jessica weiß

Unsere liebe Jessie musste jetzt ganze 20 Monate lang Stillschweigen bewahren, schon vor eineinhalb Jahren gründete sie mit ihrer Geschäftspartnerin Pia Thole das Label „JOUUR.“ – ab heute ist es endlich offiziell und auch wir dürfen die frohe Botschaft mit Pauken und Trompeten verkünden. Stolz wie Oscar auf unsere Kollegin und Freundin blättern wir uns auf virtuellem Wege also gerade durch das Lookbook samt Raketen-Jessica Weiß (hola, die Waldfee!), während wir längst das ein oder andere Seidenhöschen auf die Wunschliste gepackt haben. 

Trends sind den beiden Gründerinnen bei Weitem nicht so wichtig wie qualitativ hochwertige Materialien und Schnitte, die auch mit ein paar Jahren auf dem Buckel noch ganz erste Sahne sind. Aus diesem Grund zauberten die Beiden mit viel Herz und Schweißvergießen eine Contemporary Clothing Line, hinter der die Idee steckt, die besten Basics in ihrer schönsten Form anzubieten. Die perfekte Seidenbluse etwa, eine Hose, die zu jedem Anlass tragbar ist, oder auch der zeitlos Wollmantel, der zum Lieblingsteil im Kleiderschrank avancieren könnte. Wie das aussieht? Et voilà, Mesdames et Monsieurs: 

Das Lookbook:jouur_9-638x957

Mein Lieblings-Look:

jouur label♥ i​nstagram​// F​acebook​ ♥
Bildschirmfoto 2015-06-25 um 09.33.58Hier lang geht’s zum Online Shop!

Ein Interview mit Jessie über ihre Träume, die Suche nach passenden Produktionsstätten und Tücken der Selbstständigkeit folgt alsbald!

18 Kommentare

  1. Rebecca

    Kann man irgendwo erfahren, wie die Sachen produziert werden? Faire Arbeitsbedingungen? Woher kommen die Materialien, etc?

    Antworten
    1. Nori

      Hey Rebecca,

      bei Edition F gibt es heute schon ein Interview mit Jessie und ein paar Infos zum Thema Produktion:

      „Die Produktionsbedingungen sind für uns sehr wichtig, weshalb wir lange nach dem richtigen Partner gesucht haben, der die beste Qualität im Contemporary-Segment liefern kann. Wir verzichten auf hohe Margen und können unseren Kunden bezahlbare Preise gewährleisten. Wir produzieren in Jiaxing, etwa zehn Kilometer von Shanghai entfernt, die Produktionsstätten liegen im Umkreis von 50 Kilometern. Meine Geschäftspartnerin Pia war im April vor Ort und hat sich unsere Agentur angesehen, die auch für andere namhafte deutsche Labels arbeitet. Die Schnitte macht derzeit noch die Sample-Abteilung, was mittelfristig auch so bleiben soll.“

      Hier der ganze Artikel: https://editionf.com/Jessica-Weiss–Ein-voller-Tag-ist-ein-Luxusproblem–denn-das-heisst-das-Geschaeft-laeuft

      Alles Liebe
      Nori

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      1. Rike

        Naja, viel ‚echte‘ Information kann ich den Formulierungen nun nicht entnehmen. Ich hoffe einfach, dass der Hintergrund noch in ausführlicher Form und im Shop für jeden abrufbar präsentiert wird.

        Und das nicht um eine ‚Kritikvorlage‘ zu haben. Vielmehr gehört für mich dieses Mehr an Information zu einem guten onlineShop dazu. Wenn ich die Stücke weder anfassen kann, noch das Etikett griffparat habe, dann erwarte ich, dass dieses Manko durch leicht zugängliche Information ausgeglichen wird.

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  2. Lea

    Auch ich habe den Artikel bei editionF gelesen und muss sagen – wirklich viel schlauer was die Produktionsbedigungen angeht bin ich nicht, was ich ein wenig schade finde, aber vielleicht wird das ja nachgeholt. Prinzipiell finde ich es immer ein minibisschen schade, wenn man keinen großen Wert auf Nachhaltigkeit legt – wie sieht das bei euch aus, liebste Jessie?
    Man würde doch meinen, dass man als Person des öffentlichen Lebens die Welt ein klitzekleinesbisschen besser machen, ja als positives Beispiel sozusage, den anderen namenhaften deutschen Labels voran gehen könnte. Zumindest wünsche ich mir das, aber vllt bin ich da zusehr Träumerin oder so…

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    1. Valerie

      ja, ich finde es etwas waage, sich die Produktionsbedingungen „anzugucken“ – heißt das sie gut zu finden, sie zu akzeptieren, sie zu ignorieren oder wie…?

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      1. Veronika

        Da muss ich mich anschließen, das klingt absolut unklar bzw kann ich da nichts finden was konkret Auskunft über die Herstellellungsbedingungen, fairen Lohn etc gibt, das die Agentur auch für „andere namhafte deutsche Labels arbeitet“ ist nun nicht sehr aussagekräftig. Gerade bei einem neuen & noch kleinen Label kann Transparenz doch nicht so schwer sein..
        Aber auch ich gebe die Hoffnung nicht auf, das Nachhaltigkeit, gute Arbeitsbedingungen und der wertschätzende Umgang mit Tieren in allen Bereichen irgendwann nicht mehr eine utopische Wunschvorstellung und die Ausnahme ist, sondern zu Regel wird und man es sich gar nicht mehr anders vorstellen kann.
        Leider wird das wohl eher nach meiner Zeit sein…

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        1. VM

          Entschuldigt bitte, ich möchte allen hier nichts unterstellen, aber seid ihr denn bei anderen Onlineshops auch so kritisch? Versteht mich nicht falsch, ich finde es toll, dass wir Konsumenten endlich anfangen, kritisch zu hinterfragen, wie und wo unsere Kleidung hergestellt wird!! Aber es ist schon merkwürdig, dass jetzt bei Jessie auf einmal nur noch darauf geschaut wird.
          So wie ich Jessie auf ihrem Blog erlebe, ist sie selbst entschiedene Gegnerin von Fast Fashion und Billigproduktionen und wird daher sicherlich genau darauf geachtet haben, wie die Kleidung produziert wird – gerade wenn sie mit ihrem Namen / Blog dafür einsteht.

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          1. Merle

            Danke dir, VM! Genau das war auch mein erster Gedanke – bei keinem Lookbook entsteht eine solche Diskussion drunter. Das klingt wieder mal sehr nach Missgunst!

          2. Lea

            Kritisch bin ich was dieses Thema angeht definitiv immer und egal wo ich shoppe. Ich gebe aber auch zu, dass es durchaus onlineshops gibt, bei denen ich mit einer anderen Erwartungshaltung ran gehe, und ich denke das geht vielen Konsumenten so. Das hat bei mir nichts mit ‚Missgunst‘ zu tun, sondern vielmehr damit, dass ich der Meinung bin, dass es heutzutage definitiv notwendig ist, eben auch Produktionsbedigungen zu achten – sei das Nachhaltigkeit im Bezug auf Stoffwahl oder eben auch die Arbeitsbedingungen vor Ort. Ich würde jedenfalls versuchen so nachhaltig und fair wie möglich zu produzieren und das dementsprechend auch transparent zu kommunizieren ( auch wenn dem nicht der Fall sein sollte ) . Dass mich dann solche ‚wischiwaschi‘ Antworten nicht befriedigen, ist klar. Ich persönlich mag es nur eben mehr, wenn ich all dies in meine Entscheidung für, oder gegen einen Kauf mit einbeziehen kann.

  3. Hannah

    Ich habe selten mitbekommen, dass jemand so lange schuftet und etwas so stinke langweiliges am ende dabei rauskommt.
    Was sie vor hatten haben die Olsens mit The Row schon brillant umgesetzt (fair fashion hin oder her – ich rede hier explizit NUR über die idee hinter dem Design).

    Ai Ai.

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  4. Maria

    Spontan top finde ich die Designs und die Preise des Labels, Kompliment! Leider ist mir die Macherin dahinter wahnsinnig unsympathisch. Sorry, aber Jessie und Ihr Luxustagebuch journelles.de wirken auf mich einfach nur komplett abgehoben und oberflächlich. Da hat ja die Glamour mehr Tiefgang und interessantere Mode-News. Außerdem finde ich es extrem schade, dass bei so großem Erfolg nicht mal ein mini-kleines bisschen dazu genutzt wird, sich in irgendeiner Form gesellschaftlich oder sozial einzubringen. Von nem Dove-gesponsorten Artikel über Schönheit mal abgesehen. Leider niemand mit dem ich mich, obwohl ich ebenfalls Mode- und Design begeistert bin, identifizieren kann und möchte.

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