Fashion Week Berlin //
5 Dinge, die wir von Hien Le lernen können

09.07.2015 um 10.14 – box1 Mode

hien le

Polokragen, Plissee und Pastellfarben können nur eines verraten: Bei Hien Le geht’s im Sommer voll und ganz ums Thema Tennis. Matchpoint läutete gestern Tag zwei der Fashion Week im allerschönsten Kronprinzenpalais ein und katapultierte uns, ganz nebenbei bemerkt, auch dank passendem Mixtape von Susanna aka I am King Kong in beste Stimmung. Zwar kursiert das Tennis-Thema schon ein paar Saisons in unserer Modeblase, Hien Le zeigte uns gestern allerdings einmal mehr, dass es sich hier um einen wahren Klassiker im Trend-Repertoire handelt. Und so spielte unser liebster Berliner mit seiner gewohnt klaren Schnittführung, seinem Hang zu hochwertigen Materialien und reduzierten Kreationen, diesmal mit typischen Tennis-Codes, sportlichen und dadurch alltagstauglicheren Einflüssen und minimalistischem Styling, das den Titel der Sommerkollektion für 2016 ganz klar auf de Punkt brachte: Match Point, mein Lieber!

Und was dürfen wir sonst noch von Mister Hien Le lernen? Et voilà: 5 Lektionen.

Zur Einstimmung erstmal: Die Hitlist der Show

1. Tennis, Tennis, Tennis

Polokragen, Plissee, kurze Shorts und das Motiv zweier überkreuzter Tennisschläger angeordnet im Rapport: Hier geht’s sowas von um Tennis, meine Herrschaften. Als Riesenfan von Polokleidern und Tennisthemen schlägt unser Herz an dieser Stelle natürlich doppelt so stark. Das Schöne: Hien beweist, dass das sportliche Thema durchaus schick umgesetzt werden kann: Dank gekonnter Materialwahl wie Seide, feine Sommerwolle, Schweizer Baumwolle und erstmals auch beschichtetes Leinen.

2. Das Make-Up

hien le

Scalamari wird euch morgen noch ein klein bisschen mehr verraten, so viel wollen wir allerdings festhalten: Schon kleine Partikelchen am Ende des Lids sorgen für knaller Effekte. Aus sportlich wird schick – eben auch dank Glitzi auf den Augen!

3. Dezentes Layering 

So einfach, so gut: Lagenlooks gehörten schon immer zu den Spannendsten ihrer Art und sorgen für nachhaltige Begeisterung. Dass man nicht zig verschiedene Lagen übereinander werfen muss, beweist Hien ziemlich gekonnt: Ein Wickelrock offenbart schon ganz von allein die ein oder andere Schicht, kommt im Two-Tone-Look besonders gut daher und sorgt für Aufregung und Brüche im sonst eher reduzierten Outfit.

4. Die frische Farbpalette

Auch wenn sich hier und dort Petrol und Khaki drunter mischen: Bei Hien Le wird’s frisch im Sommer 2016. Zartes Rosé, strahlendes weiß, Taubenblau und dieses leuchtende Apfelgrün müssen für gute Laune sorgen. Damit das Ganze nicht zu „peppig“ wird, befolgen wir einfach Hiens Tipp: Einem Knallton / einer Farbe steht im Outfit ein dezenter Partner an der Seite, der erdet. Nicht, dass wir doch noch nach Bonbon ausschauen.

5. Alle eyes on: Männermode

Denn die ist bei Hien Le so unaufgeregt, so gut. Mann von Welt trägt monochrome Looks, besinnt sich auf gute Schnitte, statt auf Firlefanz und weiß, dass ein Blouson manchmal ein ganzes Outfit retten kann. Seit mehreren Saisons zeigt Hien, wie wunderbar reduziert der Mann rumlaufen kann, ohne den Satz „I am a Fashionisto“ auf der Stirn kleben zu haben. Wir mögen’s bei den Herren eben ganz genauso, wie sie es bei uns lieben: Einfach. Jeans, Basictop, fertig. Ach, was sind wir alle schnell zufrieden zu stellen. Das Schöne: Bei den Männern kann wieder nach Herzenslaune gemobst und oversized ausgeführt werden. Adrett, die Herren.

Hiens persönliches Ad on: 

Zum ersten Mal hat Hien Le ein eigens für die Kollektion entwickeltes Unisex-Parfüm präsentieren, das in Kooperation mit Verdúu und in Zusammenarbeit mit einem der führenden Parfumeure der Welt kreiert wurde, Mark Buxton. Buxton, der unter anderem schon Düfte für Comme des Garcons entwickelt hat, beschreibt das Hien Le Parfüm als einerseits frisch und grün, aber auch holzig und trocken. Aber auch davon darf Scalamari euch gern morgen mehr erzählen. Den Duft gibt’s jedenfalls ab sofort auf Verduu.com.

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