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neue Transgender-Kampagne

17.08.2015 um 12.15 – box3 Kampagne Lookbook

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Während sich die aktuellen Kollektionen immer häufiger von klassischen Geschlechterzuordnungen lösen, Unisex immer häufiger zum Zauberwörtchen einer erfolgreichen Linie avanciert, weibliche Einflüsse bei Männern wieder vermehrt zu finden sind, die Grenzen zwischen Damen- und Männermode mehr und mehr vermischen, Trends parallel laufen und wir unsere Pfoten schon längst nicht mehr aus dem Kleiderschrank des Partners lassen können, verändert sich auch der Blick auf die Mode zunehmend.

“The fashion world is embracing transgender models and we think that’s great. But we couldn’t help to ask ourselves how the traditional fashion gaze can change if we keep the same normative crew behind the camera. So we invited five amazing creatives, all transgender, to make our latest story.”

Und damit trifft & other Stories neuester Coup ganz klar mal wieder den Nagel auf den Kopf.

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Nachdem sich der H&M-Ableger bereits seit zwei Saisons für gleichgeschlechtliche Liebe stark macht und zum wiederholten Male homosexuelle Paare für ihre Valentinstagskampagne gewinnen konnte, geht der Schwede für die aktuelle Capsule Collection noch einen Schritt weiter und engagierte nicht bloß zwei der bekanntesten Transgender-Modelle, Hari Nef und Valentijn De Hingh, sondern sorgte auch dafür, dass das gesamte Team hinter der Kamera sich vollends mit dem Thema identifizieren konnte.

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The entire set — excluding the brand’s creative director Sara Hildén Bengtsson and Swedish film director Ninja Thyberg — was comprised of trans fashion professionals. Amos Mac played photographer, Love Bailey, stylist, and Nina Poon, the makeup artist.

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Passend dazu wurde eine Kollektion präsentiert, die den futuristischen Charakter der gesamten Kampagne unterstreicht. There are parkas, culottes, skirts, mesh T-shirts, and more, which is basically everything that anyone — of any gender — is going to need in the coming months. We’ll definitely be in line when the collection hits stores August 20th.

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Alle Bilder © Amos Mac für & Other Stories, via Stylemag.

4 Kommentare

  1. Kali P.

    Transgender oder nicht, für die Unternehmen ist doch nur wichtig, dass die Klamotten an einem Modell gut rüberkommen. Ob Frau aussieht wie Mann oder umgekehrt, das ist wieder nur ein Ding, dass man sich auf die Fahne schreibt, um sagen zu können „Guckt her, wir machen was anderes!“. Davon lebt die Mode doch. Was anders zu machen als die anderen. Dazu muss man meist nur eins. Erster sein.
    Irgendwann ist es dann kein Thema mehr.

    Liebste Grüße
    Kali von Miss Bellis Perennis

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  2. Merle

    Noch ist es aber „kein Thema mehr“. Wenige Menschen sind so massiv von Diskriminierung betroffen wie Transmenschen und deswegen ist es wichtig, dass sie sichtbarer werden und Transsexualität ein Thema wird. Und ja, natürlich ist das in erster Linie Marketing, trotzdem dient es in meinen Augen der Sache.

    Antworten

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