TINY TALKS // Mit Simone von „HierwohntdasGlueck“

26.05.2016 Allgemein, Tiny Talks

Wer ihr auf Instagram folgt, der kriegt mit Sicherheit selbst Lust auf eine eigene, trubelige Bande. Drei Kids turnen, toben und hüpfen bei Simone bereits jetzt schon durch diesen Traum von Altbauwohnung – und Nummer vier steht in den Startlöchern. Was sie von ihren Kleinsten gelernt hat, warum Eltern Helden sind und welches Klischee überhaupt nicht stimmt, das erfahrt ihr in unserem knackigen Tiny Talk: 

1. Wer bist du und was machst du?

Ich bin Simone, eine momentverliebte [bald] 4fach Mama und Ärztin.

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2. Wie heißen deine Kinder?

Das wird leider nicht verraten.

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3. Was haben dir deine Kinder beigebracht?

Dass Perfektionismus Zeit raubt und es sich lohnt wieder bewusster wahrzunehmen.

4. Wie wohnt ihr?

In unserem Altbautraum.

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5. Warum sind Eltern Helden?

Weil Eltern, komme was wolle, bedingungslos lieben.

6. Was hat sich verändert, seitdem du Kinder hast?

Dass wir mindestens zu dritt im Bett schlafen.

7. Haltet ihr euch an eine klare Rollenverteilung?

Im Moment gerade ist die Rollenverteilung eher „klassisch“ und klar geregelt, das spart uns Zeit und Energie, damit wir Freiräume möglichst gemeinsam verbringen können.

8. Kind und Karriere – ein Mythos?

Das ist eine Frage des Charakters und der eigenen Definition einer ausgeglichenen Work-Life Balance.

9. Wie unterstützt ihr euch im Freundeskreis und in der Familie?

Durch ein offenes Ohr, eine ehrliche offene Art und durch kleine Auszeiten bei den Großeltern.

10. Wann sind andere Eltern Segen, wann Fluch?

Die Welt ist bunt…es gibt viele großartige Eltern da draußen und mit Freundlichkeit und Toleranz kannst du Wunder erleben!

11. Wie würdest du dich selbst als Mutter beschreiben?

Vom Bauchgefühl geleitet, sicher nicht perfekt, aber immer mit sehr viel Herzblut.

12. Lebt ihr in einer kinderfreundlichen Gesellschaft?

Im Großen und Ganzen fühlt es sich für uns gut an. Was das Zwischenmenschliche anbelangt, merkt man jedoch schnell, dass das genervte Umfeld eigentlich nur ein Ventil sucht, um der eigenen Unzufriedenheit mal Luft machen zu können.

13. Hat sich dein Stil verändert, seitdem du Mutter bist?

Ich trage weniger hohe Schuhe, aber mehr Selbstsicherheit.

14. Was hat dir niemand über das Elternsein verraten?

Dass ich mich plötzlich Sprüche meiner eigenen Eltern sagen höre, die ich doch NIEMALS sagen wollte!(lach)

15. Und welches Klischee stimmt überhaupt nicht?

Dass länger als ein Jahr zu stillen außerirdisch ist.

16. Und zuletzt: Warum sollte man Kinder bekommen?

Um zu verstehen, was wirklich wichtig ist im Leben.

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6 Kommentare

  1. Julia (mammilade-blog)

    Ich danke euch und Simone von Herzen für dieses grandiose, kurzweilige, nachhallende, kluge Interview!
    Liebe Simone, ich bin schon auf Instagram ein großer Fan deiner Bilder und Worte…
    Aber du bringst die Fragen und das Leben mit deinen Antworten so sehr und knackig auf den Punkt…
    Wundervoll zu lesen!

    Herzliche GRüße
    Julia

    Antworten
    1. Simone

      Liebe Julia! Welch tolle Rückmeldung! Darüber freue ich mich sehr und danke dir herzlichst, Simone

      Antworten
  2. Pia

    beautiful pics, beautiful mind =D. ich hab mich schon einige male über simones kluge gedanken gefreut, und jetzt noch viel mehr =D

    ein mentales high five auch fürs befürworten des langen stillens. ich hätte das früher auch nie gedacht, aber es ist einfach so praktisch und schön – und für mich bedeutet es viel unabhängigkeit und freiheit, weil ich mit meinem baby um die halbe welt tingeln kann und dabei immer und überall alles parat habe, was es braucht,

    es ist schade, dass man als mama immer das gefühl hat, sich rechtfertigen zu müssen, wenn man die „norm“ des stillens unter- oder überschreitet. jeder muss schaun, was für sein team das beste ist! und da ich auch team lange stillen bin und dies hier unterrepräsentiert ist, würde ich diese entscheidung – ohne eine andere abzuwerten! – gern ein wenig bestärken: der stereotyp der langzeitstillenden öko- oder trutschigen übermutti (saskia hatte es hier charmant und diplomatisch „außerirdisch“ genannt =) entspricht auch nicht meiner realität, in meinem bekanntenkreis sind es eher die rockerbräute und girlboss babes, von denen man das gar nicht gedacht hätte, die dann doch länger stillen <3. was auch immer intuitiv das richtige scheint, sollte man als mama ohne gesellschaftlichen druck durchziehen dürfen. LOVE

    Antworten
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