Slow Sunday //
Warum wir nicht glücklich sind

07.08.2016 um 9.28 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Julia Jane - Slow Sunday

Und hier ist er, der erste konkrete Artikel in der neuen Kategorie Slow Sunday – ein Denkanstoß am Wochenende, zum Faulenzen, Auskatern und Träumen. Worum es im Allgemeinen in dieser Kategorie geht, könnt ihr nochmal hier nachlesen.

Ich bin zufrieden, aber nicht glücklich. So könnte man wohl meinen Zustand bezeichnen. Zufriedenheit ist für mich ein relativ leicht zu erreichendes Etappenziel. Ich arbeite viel, ich bin organisiert, ich schaffe Aufgaben aus der Welt, meine Wohnung ist ordentlich und mein Einkommen ausreichend. Bis zur Etappe „glücklich“ hingegen sind es noch ein paar Hundert Kilometer. Bergauf. Im fünften Gang. Sollte ich jemals oben ankommen, verspreche ich mir Ausgeglichenheit, also „Glück“ als allgemeines Fundament, nicht als Momentaufnahme im Sinne eines Glücksgefühls. Versteht man das?

Nun, das Schönste und Schwierigste zugleich am „Glück“ des inneren Gleichgewichts ist allerdings, dass es nur von innen heraus produzierbar ist, weitestgehend unabhängig von äußeren Faktoren. Sprich, wenn ich nicht mehr weiter weiß, kann ich nicht andere bitten, das „Projekt“ für mich zu Ende zu bringen. Ich muss es selbst tun, komme was wolle.

Was mir persönlich dabei hilft, ist ein Step-by-Step-Plan, um herauszufinden, was meinem „Glück“ denn nun eigentlich genau im Weg steht. Das einzige, was man dafür braucht ist Ehrlichkeit. Brutale Ehrlichkeit. Und was zu schreiben.

Und so geht’s: 

Du brauchst mehrere Blätter Papier, einen Stift, einen Textmarker und einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Stelle außerdem dein Handy auf lautlos.

Step 1: Stell dir vor, dass du ganz alleine auf der Welt bist, beziehungsweise, dass es niemanden gibt, mit dem du eine Verbindung teilst. Es ist wichtig, dass du in deiner Vorstellung für den Moment keine Verpflichtung, Rechenschaft oder Verantwortung anderen gegenüber spürst. Versuch, dich wirklich in diese Situation hineinzudenken.

Schreibe nun alle Dinge auf, die dir im Leben wichtig sind. Damit meine ich nicht Dinge die du dir wünschst, sondern Dinge, die dir wichtig sind. Lass zwischen den einzelnen Punkten ca. 2 cm Platz.

  • Versuch übergeordnete Begriffe wie zum Beispiel „Familie“ zu vermeiden und stattdessen lieber detaillierte Beschreibungen wie „jeden Mittwoch mit Oma eine Stunde im Park spazieren gehen“.
  • Alles, was dir in den Sinn kommt, ist erlaubt und darf aufgeschrieben werden. Es ist dein persönlicher Zettel, den du niemanden zeigen musst. Du kannst jederzeit bereits aufgeschriebene Dinge wieder streichen.
  • Ehrlichkeit und Neutralität haben oberste Priorität. Es ist vollkommen egal, ob du die Dinge, die du aufschreibst, in deinem Leben bereits hast, hattest oder ob du nur Dinge aufschreibst, die aktuell mit deinem Leben nichts zu tun haben.

Step 2: Im zweiten Schritt vergibst du nun Prioritäten für deine aufgeschriebenen Punkte

  • Priorität 1: sehr wichtig, elementar / bildlich gesehen handelt es sich hier um Grundnahrungsmittel
  • Priorität 2: wichtig / bildlich gesehen handelt es sich hier um Schokolade, ein Leben ohne ist ziemlich schwer vorstellbar, aber wir wissen, dass wir es trotzdem irgendwie aushalten würden
  • Priorität 3: ein tolles Plus / bildlich gesehen wäre das eine Sofortrente von 1000 Euro im Monat bis zum Lebensende, einfach so

This is Jane Wayne - Julia Jane - Slow Sunday

Step 3: In die Lücken zwischen den Punkten schreibst du nun in Stichworten, was sich durch den jeweiligen Punkt in deinem Leben verbessern würde oder was sich bereits verbessert hat, falls der Punkt bereits Teil deines Lebens ist.

Step 4: Jetzt markierst du mit dem Textmarker alle Punkte, die bereits zu deiner (realistischen!) Zufriedenheit Teil deines Lebens sind.

Step 5: Wenn du möchtest, kannst du nun folgende Rechnung machen: 100 geteilt durch die Anzahl aller aufgeschriebenen Punkte multipliziert mit der Anzahl der markierten Punkte. Das Ergebnis gibt an, wie zu wie viel Prozent du Dinge in deinem Leben etabliert hast, die dich glücklich machen.

Umgekehrt ergibt Step 5 natürlich auch, wie viele Dinge, die dir eigentlich wichtig sind, du nicht in deinem Leben zu deiner Zufriedenheit etabliert hast.

Als ich diese Liste zum ersten Mal erstellt habe, das ist jetzt ungefähr ein Jahr her, habe ich tatsächlich gedacht „Jetzt weiß ich, warum ich nicht glücklich bin“. Gerade mal 12 Prozent meiner aufgeschriebenen Punkte hatte ich zu der Zeit befolgt oder in mein Leben eingebaut. Heute sind auf meiner Liste 40 Prozent markiert. Das klingt vielleicht immer noch wenig, bedeutet mir aber die Welt. Und was ist zwischen 12 Prozent und 40 Prozent passiert?

Neue Erkenntnisse zu erlangen ist schon schwierig, aber Veränderungen durchzusetzen noch viel mehr. Einmal schwarz auf weiß vor mir gesehen, konnte ich diese Liste aber nur noch schlecht ignorieren. Ich habe mir also zunächst drei Punkte herausgesucht, die ich für realistisch in der Umsetzung hielt. Diese drei Punkte habe ich nun versucht, kontinuierlich in meine Woche zu integrieren. Ich habe mir einen exakten Wochentag dafür vorgenommen und eine Zeitspanne festgelegt, die ich investieren wollte. Nach vier Wochen habe ich mir meine Liste wieder angeschaut, neu überlegt und mir gegebenenfalls einen neuen Punkt vorgenommen. In den seltensten Fällen hatte ich nach vier Wochen das Gefühl, dass ich die Aktivitäten tatsächlich in meinen Alltag integriert hatte – alles hat unheimlich lange gedauert. Das kann manchmal frustrierend sein, aber eine langsame Veränderung ist dafür meistens langfristiger als eine schnelle Überschwunghandlung. Und aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass selbst ein einziger markierter Punkt mehr auf der Liste einen großen Unterschied machen wird.

Ich freue mich sehr über euer Feedback in den Kommentaren. Mögt ihr solche konkreten Tipps und Ideen? Oder möchtet ihr vielleicht sogar von euren eigenen Erfahrungen berichten? <3

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11 Kommentare

  1. Maike

    Ich habe den Artikel nur so kurz überflogen, weil mich das Thema interessiert. Ohne den Step-byStep-Plan zu machen habe ich gedacht, warum kann man seinen Zustand nicht genau anders herum definieren? Ich habe diese Diskussion regelmäßig mit meinem Freund, da auch er zu denen gehört, die sich als zufrieden und nicht glücklich beschreiben. Ich würde selber sagen, ich bin glücklich, aber nicht zufrieden, weil es noch soviel gibt, was ich erreichen, was ich sein und können will, wo ich hinwill und auch was ich gerne hätte. Ich prokrastiniere zu viel und verdiene zu wenig, aber mit all dem was mir bisher passiert ist, wen ich kennenlernen, mit wem ich Zeit verbringen durfte und was mich umgibt, was ich mache und mit wem bin ich ein super glücklicher Mensch und ich hoffe das bleibt so und das wünsche ich mir für alle anderen auch. Denn wenn nett die kleine Schwester von scheiße ist, was ist dann schon zufrieden? Ohne das klein machen zu wollen, schließlich bin ich meistens auch nett….

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  2. Sybille

    Danke für die Denkanstöße und den persönlichen Einblick.
    Meine Sichtweise auf das Thema ist Folgende: Issac Newton sagte mal “What goes up, must come down”, und so sehe ich das auch mit Glück.
    Ich glaube, dass eine ganz wichtige Grundregel des Lebens lautet: Es gibt kein ewiges oder permanent andauerndes Glück. Es ist immer Phasen unterworfen. Was oben ist, kommt wieder runter und umgekehrt. Das Leben ist ständigen Zyklen unterworfen, so wie die Natur auch. Wenn wir das verstanden haben, können wir auch den Widerstand gegen Unglück oder das Streben nach Glück aufgeben, denn es passiert dann einfach von selbst. Ich persönlich bin immer dann zufrieden und glücklich (das eine schließt das andere nicht aus, und eine generelle Zufriedenheit mit meinem Leben ist mir wichtiger als andauerndes Glück, was es meiner Meinung nach sowieso nicht gibt) wenn ich mich persönlich weiterentwickele, wenn ich aus leidvollen Momenten oder Erfahrungen gestärkt und gereift hervorgehe und wenn ich befriedigende und tiefe Beziehungen zu anderen Menschen lebe. <3

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    1. Esra

      WORD! Genau meine Meinung! Glück als Dauerzustand ist der Mythos unserer Gesellschaft . Einfach aufhören, alles ständig optimieren zu wollen – dann kommt das Glück von allein – bleibt aber nicht für immer 😉 EGAL was man macht!

      Trotzdem danke für die interessanten Tipps <3
      lg
      Esra

      http://nachgesternistvormorgen.de/

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  3. ConnieB

    Danke für den anregenden Artikel zum Wochenstart. Wobei ich der Überzeugung bin, alles ist ein Kreis. Sprich, wenn Du ganz unten bist, wird es wieder aufwärts gehen. Wenn Du total glücklich bist, halte den Moment fest – denn es wird sich ändern. Doch egal, ob man es als Kreis oder Auf- und Abbewegung sieht, wichtig ist, dass man für jeden Moment dankbar und offen ist.
    http://www.stylefluesterin.de

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  4. Madlén Bohéme

    Toller Artikel, ich persönlich denke, dass Glück etwas sehr persönliches ist. Zufriedenheit hingegen ist eine Einstellung. Und wenn man sich dieser erhalten kann, dann ist man meiner Meinung nach schon sehr weit, denn unsere Konsumgesellschaft baut sich doch auf Unzufriedenheit auf, (ich bin erst zufrieden und im Besten Fall glücklich, wenn ich das und das besitze)…Glück soll am besten auch noch gekauft werden können. Das ist der größte Trugschluss.

    Sich Ziele zu setzen und zu schauen, was man noch in seiner aktuellen Lebenssituation angehen kann, um sich noch besser zu fühlen und zufriedener zu sein (und sicher auch ab und an glücklicher, denn Glück ist kein Dauerzustand…zum Glück 😉 finde ich eine essentielle Methode der Selbstreflexion.

    Eine meiner Lieblingszeitschriften ist die Happinez, ein Magazin für Yoga, Esoterik, Psychologie, Reisen und Co. Dort werden immer wundervolle Methoden zur Selbstreflexion und für verschiedene Lebensbereiche vorgestellt. Nur so als Tipp…sie begleitet mich schon seit einigen Jahren.

    Liebst,

    Madlén Bohéme

    http://www.madlenboheme.com

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  5. Anja

    Liebe Julia,
    ich kenne ähnliche Methoden (z.b. das Optimalszenario oder ein Register zur Priorisierung) und ich finde sie hilfreich, um hin und wieder Unzufriedenheit in seiner Ursache zu ergründen. Aber ich glaube das Glück kein dauerhafter Zustand sein kann, sondern situativ ist und auch spontan entsteht, folglich nicht planbar ist wie Zufriedenheit. Zufriedenheit kann ich reflektieren und daran arbeiten, indem ich innere und äußere Umstände zu verändern suche. Bei Glück kann ich das nicht, finde ich.

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  6. Leonie

    Ich glaube, dass viele Menschen ihr persönliches Glück vom Wohlwollen anderer abhängig machen. Immer steht alles in einer bestimmten Abhängigkeit zueinander, das finde ich ganz ekelhaft. Glück kommt von innenheraus und muss, ohne dich jetzt kritisieren zu wollen, vielleicht einfach ergriffen, genossen und gelebt werden. So viele Momente ziehen ungeachtet an einem vorbei – sei es im Alltag, im Urlaub, eigentlich permanent. Kurze Anekdote aus kürzlich Erlebtem:
    Ich war ein paar Tage im Urlaub. Abends schlenderten wir also über die Kopfsteinpflaster in Lissabon und hörten aus der Ferne einen Jungen mit seiner Gitarre und einer unglaublich guten Version eines One Republic Songs. Wir gingen hin, hörten zu und dann beschloss ich, kurz zur Wohnung zu laufen, um die Flasche Portwein zu holen. Wir verbrachten den abend mit Wein und dem Straßenmusiker, der sich über seine treusten Fans freute. Wir waren die einzigsten, die eine Stunde bleiben, um ihm zuzuhören. Die meisten zogen nach wenigen Minuten weiter – nicht, weil sie keine Zeit hatten, sondern weil sie sich keine Zeit nahmen. Im Anschluss unterhielten wir uns noch gut eine Stunde über Gott und die Welt mit Djego, dem Musiker. Der Abend hat mich unglaublich Glücklich gemacht – nicht nur für den Moment, sondern langfristig. Für mich ist mein persönliches Glück die Summe aus einzelnen, kleinen Erlebnissen.

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

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  7. Pi

    super spannendes thema, super wichtiges thema!!
    schreibe grade meine masterarbeit über die kongruenz von glücks- und nachhaltigkeitsstreben.

    erstes problem: wie definiert man glück?

    hedonisches glück = sich gut fühlen, möglichst viele positive emotionen erleben, möglichst wenige negative . freude und vergnügen zu erleben heißt aber nicht automatisch , dass es einem auch psychisch gut geht (bestes beispiel: drogenabhängigkeit: da fühlste dich toll, bist aber innen drin leer, oder streben nach geld, materiellem besitz, status und anerkennung: das gibt einem kurze highs, verselbstständigt sich aber schnell und lenkt immer mehr zeit und energie von der erfüllung wichtiger menschlicher grundbedürfnissen ab, auch da wird man immer leerer und depressiver innendrin (believe me, it’s science)

    eudiamonisches glück = das leben auf eine erfüllende und tief befriedigende weise leben, indem man seine eigenen stärken verwirklicht, und diese nutzt, um sich zu engagieren, anderen zu helfen, sich für dinge einsetzt, die einem am herzen liegen. etwas >autonomkompetenz> empfinden und es dazu nutzen, andere auch glücklich zu machen >verbundenheit< – das ist laut wissenschaftlicher befunde ein weg, mit dem man sein glücksgefühl, sein psychisches wohlbefinden wirklich dauerhaft stärken kann.

    also immer wieder in sich hineinhören, seinen inneren interessen folgen, dinge finden, die man wirklich gern tut und die einem freude bereiten und das dann nutzen, um anderen zu helfen und die welt ein bischen besser zu machen – das kann menschen wirklich glücklicher UND zufriedener machen.

    der witz ist, dass wir immer voll egoistisch nach glück suchen: das gefühl von verbundenheit ist aber eines der wichtigsten menschlichen grundbedürfnisse. der mensch ist ein soziales tier. tiefe positve beziehungen machen glücklich, andere glücklich machen und anderen (oder tieren, oder der natur) helfen macht glücklich, im wald spazieren gehen, natur erleben und gärtnern macht glücklich etc.
    wir sind alle eins, auch mit der natur. das hört sich spirituell und esotherisch an, die glücksforschung kommt aber mit diversen studien und experimenten und dem kritischen rationalismus folgenden empirischen erhebnungen genau zum selben schluss.

    auf eine sache muss man aber immer achten, und das erkenne ich in deinen artikeln auch immer wieder: die welt besser machen wollen ist supertoll und hilft auch beim eigenen streben nach glück und zufriedenheit, man kann das aber nur rocken, wenn es aus intrinsicher motivation heraus geschieht. selbstliebe und aus sich selbst herauskommende handlungen, die einen selber glücklich machen sind vorraussetzung, um ein verhalten lange aufrechterhalten zu können und auch, um andere mitreissen und ihnen (und tieren, und der umwelt) auch helfen zu können.

    darum stehe ich auch deiner liste zwiegespalten gegenüber: einerseits ist es toll und sinnvoll, sich mal drüber gedanken zu machen, was einem im leben wirklich wichtig ist, denn dann lässt man sich nicht so leicht von hedonischen verführungen und der jagd nach kurzem, flachen vergnügen blenden und fährt halt wirklich mal lieber zu oma statt shoppen zu gehen, das ist ein super weg, den fokus mehr auf lebenszufiredenheit zu verschieben, statt kurzem gück hinterherzujagen,
    andererseits zwängt man sich so vielleicht auch manchmal dinge auf, dann rationalisiert man zu sehr und fühlt sich gezungen, die punkte jetzt abzuarbeiten. das ganze darf nicht zu einem starren korsett werden, sonst geht die intrinsische motivation flöten, das steht dem glücksstreben ganz hart im weg (also sowohl dem jetzt und hier empfundenen glück, als auch der lebenszufriedenheit).

    wenn man dinge nur noch um ihrer selbst willen tut, und sich so ein verhalten verselbstständigt, verzehrt man sich dabei. darum gibt es in sozialen berufen z.b. auch so eine hohe burnout-rate. und damit ist dann niemandem geholfen. sich für andere aufopfern macht keinen sinn. wenn man dauerhaft einen guten beitrag leisten will, muss man immer erstmal bei sich selbst anfangen. was will man wirklich, was macht einen glücklich, wofür brennt man, wobei fühlt man den "flow"? und wie kann man das im sinne von verbundenheit nutzen, um auch andere/den planeten ein bischen glücklicher zu machen?

    dinge, die sowohl glück und lebenszufriedenheit als auch nachhaltigkeit (umweltbewusstes und prosoziales verhalten) positiv beeinflussen, sind laut konsum- und positiver psychologie:

    intrisiche (autonomie, kompetenz, verbundenheit – FLOW)
    statt extrinische motive und lebensziele (gelt, status, anerkennung, soziale vergleiche) verfolgen

    anderen helfen, sich für etwas einsetzen, das einem am herzen liegt

    achtsamkeit und entschleunigung, vor allem im konsum

    sorry fürs klugscheißen, aber das ist grad genau mein thema und ich hab auch einen AHA-moment nach dem anderen. so ein wissen kann glaub ich ganz vielen menschen helfen, glück an den richtigen stellen zu suchen – und dem nachhaltigkeitsstreben noch dazu!

    ich wünsch dir alles gute auf deinem weg, dich selbst und die welt ein bischen glücklicher zu machen, du rockerbraut! du hast ein gutes herz und ich bewundere deine konsequenz und deinen einsatz als powerveganer und nachhaltigkeitsfighter.

    aber, wie du schon selbst erkannt hast, sieh bloss zu, dass das immer aus innerer motivation herauskommt, go with the flow! ich bin voll pro radikale selbstliebe, aber das darf man nicht damit verwechseln, sich selbst zu ernst zu nehmen. die welt is bekloppt, und alleine kann man sie nicht retten. da muss man unterscheiden lernen, was man anpacken kann und was man nicht ändern kann (note to self). es wird immer ups and downs geben, da ist es wichtig, sich ein bischen weniger ernst zu nehmen und den humor nich zu verlieren. ditte üb ich auch grad.

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  8. Dorothée

    So ähnlich hab ich das letzte Woche mit einer guten Freundin von mir gemach. Das ganze war zwar nicht ganz so komplex sondern mehr wie eine Pro und Contra Liste hat aber nach dem selben Prinzip funktioniert. wie du bereits gesagt hast, geht sowas nur step by step, aber wenn man dann mal mehr als die Hälfte oder sogar die ganze Liste angestrichen hat ist das bestimmt ein tolles Gefühl und hoffentlich auch ein großer Schritt Richtung Glück.

    Liebe Grüße Doro :)

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