Gemeinsame Sache //
Esprit x Opening Ceremony

08.09.2016 um 6.11 – Mode

opening ceremony x esprit

Boooom! Also wenn das nicht mal die Überraschung des Tages ist: Opening Ceremony kooperiert mit ESPRIT und bringt pünktlich zur New York Fashion Week eine Capsule Collection aus 40 teils ikonischen, teils runderneuerten Kreationen auf den Markt, die an die glorreichen Zeiten der kalifornischen Modekette erinnern sollen. Und das sieht ganz schön gut aus: Wie soll es auch anders sein, haben es sich Humberto Leon und Carol Lim, die Gründer von Opening Ceremony, längst auf die Fahne geschrieben, angegraute Labels wie einst Kenzo und DKNY aus der Staubwolke zu fischen. Zwar sind wir schon längst der Meinung, dass Esprit sich keinesfalls länger hinter den anderen Großen verstecken muss, so richtig scheint es aber noch immer nicht klappen zu wollen, mit der Mission „Imagewechsel“. Ob diese Überraschungkoop das Ruder nun endlich rumreißt?

Der plakative ESPRIT-Schriftzug, Knallbonbonbon-Farben, gemütliche Trainingsanzüge und Looks, die an 80er Looks wie von Benetton und Oilily erinnern, sorgen jedenfalls dafür, dass alle Zeichen auf Revival stehen könnten. Das Besondere dieser Liaison? Die Unisex Capsule Collection wird es ausschließlich in den hauseigenen Opening Ceremony Stores, bei Selfridges in London, Tom Greyhound in Paris und i.T. in Hongkong zu kaufen geben. Pah!

Laut Textilwirtschaft sind Leon und Lim über einen Stylisten an Esprit herangetreten. Opening Ceremony alleine vermarktet die Kollektion und zwar streng limitiert. In den Etiketten ist der Spirit der Capsule-Linie beschrieben: Fresh, Colorful, Energetic, Youthful, Democratic. Zur Fashion Week in New York feiert die Kollektion am 11. September in einer After Show-Party Premiere und wird anschließend über die eigenen Läden sowie über openingceremony.com und weltweit über nur drei Einzelhändler verkauft.

Bei der Kampagne sorgen Leon und Lim natürlich ebenfalls für Flashback-Momente: Die nämlich erinnert stark an die Kultwerbung von Esprit aus der damaligen Zeit.

Preislich sollen wir uns übrigens darauf einstellen, dass die Kollaborationsstücke 20 bis 30 Prozent über dem üblichen Esprit-Level liegen. Wer allerdings glaubt, hier würde es sich um eine smarte Eintagsfliege handeln, der hat die Rechnung ohne OC ausgemacht: Die Zusammenarbeit ist auf drei Saisons ausgelegt und soll behutsam und Stück für Stück ausgebaut werden, um zu sehen, wie die Kunden reagieren. „Wir interpretieren bei Opening Ceremony die typischen Esprit-Teile, die wir als Heranwachsende in unseren Schränken gehortet haben, und wir wollen die neue Generation genauso für Esprit begeistern.“

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Alle Bilder via Textilwirtschaft © Opening Ceremony.

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  1. Rosine

    Verstehe folgenden Satz im Text nicht: „[…] Looks, die an 80er Looks wie von Benetton und Oilily erinnern […]“. Wieso sollten die mit der Kollektion denn an die Looks der Konkurrenz erinnern wollen? Die Kollektion ist doch eine Reminiszenz an die eigene, also die Esprit-Vergangenheit, siehe die 80er-Ads von Esprit hier.

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