REZEPT: Süßkartoffelkumpir mit Kichererbsen

15.11.2016 um 9.35 – allyoucaneat

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Winter is coming! Seit gut einer Woche huschen wir jetzt schon im Wintermantel durch die Gegend und frieren uns die kleinen Fingerchen ab. Es ist saukalt in Berlin und das Wetter da draußen fällt definitiv nicht mehr unter die Kategorie „Herbst“ oder „kuschelig“. Sobald die Temperaturen unter 15 Grad wandern, haben wir ja immer Bock auf Überbackenes. Gemüse, Nudeln, Brot – so ziemlich alles wandert ab jetzt in den Ofen, denn es gibt doch wirklich nichts Entzückenderes, als einen Teller voller dampfenden Glücks auf dem Sofa in den unterkühlten Körper zu schaufeln.

Das wohl bekannteste Soulfood ist die gute alte Ofenkartoffel. Gepimpt mit geschmolzenem Käse, Butter und diversen Toppings wird ein Kumpir daraus. Kumpir gibt es hier bei uns in Neukölln an so ziemlich jeder Ecke und die Kumpirbüdchen sind ein wahres Schlaraffenland: Die heißen Kartoffeln kommen frisch aus dem Ofen, werden aufgeschnitten, das Innere wird mit Butter und Käse vermatscht und dann kann sich der hungrige Gast die Toppings frei wählen. Da es nicht überall diese tollen Läden gibt und man manchmal auch einfach echt nicht raus will, haben wir jetzt einfach mal ein Kumpir Rezept für euch. Nur eben noch ein bisschen abgeflippter: Süßkartoffelkumpir. Ja, das tollste Gericht geht nämlich auch mit Süßkartoffeln und schmeckt uns persönlich so noch viel besser.

Zutaten:

  • 1 Dose Pizzatomaten
  • 2 -3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 5 EL Tahini (Sesampaste)
  • 1/2 Avokado
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Tomate
  • Butter (für vegane Variante Margarine benutzen)
  • Käse (für vegane Variante Hefeflocken benutzen)
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Lauchzwiebel
  • Gewürze: Currypulver, Paprikapulver, Cumin, Salz, Pfeffer

Zubereitung Toppings:
Die Kichererbsen abtropfen lassen, auf einem Backblech (mit Backpapier auslegen!) gleichmäßig verteilen und mit Currypulver, Paprikapulver, Cumin, Salz, Pfeffer bestreuen. Gut vermischen und im vorgeheizten Backofen (180 Grad) goldbraun backen (ca 20 Minuten).

suesskartoffel (1 von 1)

In einem weiten Topf zerkleinerten Knoblauch in Olivenöl ganz kurz anbraten (darf nicht zu heiß werden!) und mit den Pizzatomaten ablöschen. Mit Salz und Pfeffer und ggf. einer Prise Zucker würzen und offen bei kleiner Hitze mindestens 30 Minuten köcheln lassen.

Tahini in einer kleinen Schüssel vorsichtig mit Wasser und dem Saft einer halben Zitrone vermengen, bis eine sämige Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (wir geben gerne noch etwas Kreuzkümmel dazu, fetzt).

Avocado, Tomaten und Lauchzwiebel klein schneiden und zur Seite stellen.

suesskartoffel (1 von 1)-2

Zubereitung Süßkartoffel
Ja, ihr könnt die Süßkartoffel in Alufolie packen und dann bei 180 Grad garen. Das ist allerdings ziemlich mies für die Umwelt und wir versuchen ja immer unnötigen Müll zu vermeiden. Hier ist eine Variante, die auch ohne Alufolie funktioniert: Die ganze Süßkartoffel (mit Schale und allem Pipapo) mit einem Messer anpieksen (richtig reinhacken, ruhig 5-8 Mal) und auf dem mittleren Blech (auf Backpapier, weil suppt!) bei 150 Grad weich garen – hier ab und zu mal einen Piekstest machen. Die Zeiten können extrem variieren. Dann kurz, so ca. 10 Minuten auf 190 Grad anknuspern. Wenn der Racker weich ist, das Ding aus dem Ofen nehmen (HEISS!!!!) der Länge nach aufschneiden, aber nicht durchschneiden, und den weichen Kern mit Käse, Butter, Salz und Pfeffer richtig schön zermatschen. Dann zurück in den Ofen mit dem Biest und bei 190 Grad weitere 10 Minuten backen bis der Käse zerlaufen und die Schale knusprig sind.

Zusammenbauen
Die Süßkartoffel zu allererst mit der Tomatensauce toppen, dann kommen die Kichererbsen, zum Schluss dann alle kalten Toppings, wie Avocado, Tomaten und die Tahinisauce. Mit Salz, Pfeffer und Lauchzweibeln garnieren und aufessen.

VEGANE VARIANTE:
Statt Käse und Butter das Innere der Süßkartoffel einfach mit Hefeflocken und Margarine oder Olivenöl vermengen.

Guten Appetit!

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