Short News // Farewell Mister President, Martin Margiela meldet sich zurück, Pre Fall Stella McCartney

11.01.2017 Allgemein

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News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: U.a. mit den Golden Globes, Obamas Abschiedsrede, Margielas Rückkehr, einer Iris Apfel Deutschlandpremiere und der Pre Fall Kollektion von Stella McCartney.

PRE FALL //
Stella McCartney präsentiert in New York

Wenn Stella McCartney ihre Zwischenkollektionen präsentiert, können wir uns sicher sein, dass daraus eine riesengroße Party wird: Von floralen Gartenpartys bis hin zu Dinner-Veranstaltungen mit kleiner schauspielerischer Showeinlage ist da alles dabei. Nun zog es die Britin für die Präsentation ihrer kommenden Pre Fall 2017 Kollektion in den New Yorker „Cotton Club“ – ließ Alicia Keys am Piano „Empire State of Mind“ performen und sorgte für eine Kracherkollektion: Pink und Rot im Duett? Überlange Mäntel, die als Maxi-Kleider funktionieren? Und Karo-All-Over? -Yes, please! Alle Bilder findet ihr wie immer hier. Auf Stellas Instagram Kanal gibt’s die dazugehörigen Stories des Abends.

BILDER DER WOCHE //
TOMS & Other Stories

& Other Stories haben und TOMS haben sich zusammengetan, um eine neue Co-Lab-Kollektion zu kreieren, die es ab Frühjahr 2017 nicht nur in den heimischen Stories-Stores, sondern auch bei TOMS selbst zu kaufen geben wird. Die Kollektion wird sowohl neue Interpretationen einiger TOMS Schuhklassiker, als auch eine L.A- inspirierte Lifestyle Ready-to-wear Kollektion beinhalten. Geshootet wurde die dazugehörige Story übrigens in Venice, dem Zuhause von TOMS, und mit dem dort ansässigen Model Erin Wasson. Und das Beste? TOMS wird auch in Kooperation mit & Other Stories sein One for One® Programm fortführen, das pro verkauftes Paar Schuhe ein weiteres Paar verschenkt. Mehr Bilder der Kollektion folgen in Kürze.

EVENTTIPP //
Deutschlandpremiere: Iris Apfel Doku zur Fashion Week in Berlin

Iris Apfel ist 95, eine international bekannte Modeikone und eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die besser bekannt ist für ihr Lebensmott: „Mehr ist mehr“. Eine große, runde Brille und ein opulenter Schmuckmix sind ihr Markenzeichen. „Ich bin eh nicht hübsch. Und das war mein Vorteil. I don’t even like pretty!“, so Apfel. „Ich habe keine Regeln, da ich sie ohnehin nur brechen würde. Das ist Zeitverschwendung.“ Früher betrieb sie gemeinsam mit ihrem Mann Carl das Stoff- und Innendesignunternehmen „Old World Weavers“ und wirkte bei der Innengestaltung des Weißen Hauses unter neun US-Präsidenten mit. 2005 widmete das New Yorker Metropolitan Museum ihr eine Ausstellung, und wurde schlussendlich zum gefeierten Modestar. Iris Apfel beweist: Mode und Stil sind keine Frage des Alters. Nun nimmt sich eine Doku ihrer Geschichte an, denn Regisseur Albert Maysles („Gimme Shelter“), einer der berühmten Vertreter des US-amerikanischen Direct Cinema, konnte Apfel nach langen Überredungskünsten von einer Doku über ihre Person überzeugen und ihr ziemlich aktives, fast ruheloses Leben begleiten mit der Kamera begleiten. Der Zuschauer erlebt sie u.a. als Visiting Professor der University of Texas at Austin, auf Diskussionsrunden im Fernsehen oder bei Loehmann’s, auf Einkaufstour, bei den CFDA Fashion Awards. Privat wird’s natürlich auch: Denn auch ihre innige wie humorvolle Beziehung zu ihrem 2015 verstorbenen Mann Carl findet großen Raum in der Doku.

Jetzt kommt der Dokumentarfilm „Iris“ nach Deutschland und feiert am 17. Januar im Berliner Babylon Kino in Anwesenheit der Lady Premiere. Eingetragen: 17.01.2016 um 20 Uhr Deutschlandpremiere “Iris” mit Sneak Peek Berlin Fashion Film Festival 2017 und anschließendem Gespräch. Eintritt: 10 Euro (Premiere), 7 Euro (Best of). Hier gibt’s noch mehr Infos sowie die Tickets zum Film

MODENEWS //
Aus Augustin Teboul wird „Lou de Bètoly“

Huppala, was ist da los? Zur vergangenen Fashion Week zeigte das Berliner Designer-Duo Augustin Teboul ganz offensichtlich seine letzte Kollektion, denn nach zwölf gemeinsamen Saisons gehen Annelie Augustin und Odély Teboul nun getrennte Wege: Designerin Odély Teboul macht alleine weiter – mit frischem Wind, neuem Label und neuer Ausrichtung.

Die in Berlin lebende und arbeitende Französin stellt mit LOU DE BÈTOLY ihr eigenes Label vor. Die Inspirationsquellen ihrer Arbeit sind in verschiedenen (Gefühls-)Welten wie etwa Chaos, Surrealismus, Nostalgie, Dekadenz, Extravaganz oder Oneirismus angesiedelt. Mit ihrem charakteristischen Stil versieht sie detailreiche Handwerkskunst und Verzierungstechniken mit einem modernen Kontext. Leitspruch Tebouls und Vorlage für ihr Namensanagram ist eine französische Metapher für Dualismus: “Deux bêtes au lit” (Zwei Bestien in einem Bett). Wild at heart – she is an aristocratic punk. Die erste Präsentation des neuen Labels ist im Laufe dieses Jahres geplant. Wir sind gespannt, was uns erwartet und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Lou de Betoly

TREND //
What’s Next?

Die deutsche Vogue fragt, was uns 2017 modisch gesehen bringt und 14 deutsche Celebrities antworten darauf: In der neuesten Strecke der deutschen Vogue sprangen Toni Garrn, Palina Rojinski, Dillon, Veronika Heilbrunner, Cosima Auermann oder Emilia Schürle in die schönsten Roben für 2017. Das Ergebnis gibt’s im Heft oder direkt hier.

© Giampaolo Sgura

© Giampaolo Sgura

FAREWELL MISTER PRESIDENT //

Emotional kam er, emotional verabschiedete er sich. Barack Obama hielt gestern vor 200000 Menschen seine Abschiedsrede als Präsident der Vereinigten Staaten und ist selbst den Tränen Nahe. Ab Minute 16 geht’s los:

GOLDEN GLOBES //

La La Land wird endgültig zum „Must See“ 2017 und stellte mit 7 Auszeichnungen gleich einen neuen Rekord auf, Meryl Streep sorgte für die wohl publicity-stärkste Rede und Toni Erdmann ging leider leer aus. Alle Gewinner*innen gibt’s beim Interview-Magazin.

MUSIK //
Maggie Rogers

Mit Alaska trieb sie sogar Pharrel Williams Tränen in die Augen, jetzt legt Maggie Rogers mit ihrem Video zu Dog Years nach:

VORGEMERKT //
Margiela Retrospektive in Paris

Martin Margiela ist der wohl mysteriöseste Designer unserer Zeit: Niemand kennt ihn, niemand weiß es etwas über ihn und keiner bekam ihn jemals vor die Kamera. Während wir längst nicht mehr von seiner Existenz überzeugt waren, manchmal sogar ein Kollektiv hinter dem Namen Martin Margiela vermuteten, wird’s jetzt allerdings konkreter: 2018 plant der Designer, den keiner kennt, nämlich eine Retrospektive im Palais Galliera in Paris. Gemeinsam mit dem Modehistoriker Olivier Saillard wird er die Ausstellung kuratieren. Mehr News können wir an dieser Stelle leider noch nicht mit euch teilen – denn, oh Wunder – mehr ist bislang nicht bekannt. Alle Infos gibt’s bei WWD.

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