Archiv für den Monat: Mai 2017

Fair Friday //
Suche: Job mit Sinn

26.05.2017 um 14.34 – Allgemein

This is Jane Wayne - Fair Friday - Nachhaltige Jobs

Jeden Freitag versuche ich, euch ein Stück mitzunehmen bei meinem Versuch, so viel wie möglich richtig zu machen. Dass ich mich auch beruflich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen darf, empfinde ich als so ein großes Geschenk, manchmal kann ich mein Glück kaum fassen. Mir ist es sehr wichtig, einen Job mit Sinn zu haben, etwas, das mich erfüllt und meinen Prinzipien gerecht wird. Weil ich gemerkt habe, was es für einen riesigen Unterschied machen kann, morgens für eine Sache aufzustehen, an die man selber voll und ganz glaubt, stelle ich euch heute Portale für nachhaltige Jobs vor und erkläre, auf was man aus meiner Sicht bei der Suche achten sollte.  weiterlesen

Ruhe, bitte! 10 Tage Vipassana
Schweigemeditation – Teil I

24.05.2017 um 15.08 – Leben

Italien, Kalabrische Berge, November 2016. Der Gong in der Halle ist das Startsignal für ein Schweigeversprechen. Dem geschäftigen Geraune der aus aller Herrenländer angereisten Gruppe, weicht entschlossene Stille. Ich schlurfe den kleinen Hügel hinauf zu meinem Bungalow, begrüsse die Mitbewohnerin nicht, räume meine sieben Sachen in den Schrank in der Ecke und setze mich auf die harte Pritsche. Handy, Laptop, Ladegeräte, ein paar Süßigkeiten, Bücher und weitere Habseligkeiten lagern in einer Plastiktüte verstaut unten im Haupthaus. Unser kleiner Bungalow mit seinen zwei Zwergen-Betten wird immer offen bleiben.

Die nächsten zehn Tage werde ich hier kein Wort sprechen, tippen, schreiben oder lesen. Werde weite Kleidung und kein Make-Up tragen, wenig essen, langsam laufen, nicht rauchen, keinen Sport treiben, keine Musik hören oder gar das Gelände verlassen. Werde isoliert und auf das Notwendigste reduziert bescheiden wohnen und von morgens bis abends unter Anleitung meditieren – zur Ruhe kommen, Achtsamkeit praktizieren, Selbstkontrolle und inneren Frieden lernen. So der Plan. 10 Tage Schweigen. Ich bin bereit: weiterlesen

Ein paar Gedanken
zum Thema „Emanzipation“

24.05.2017 um 11.45 – Feminismus Leben

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Frauenmagazin interviewt. Es ging darum, was Frausein im Jahr 2017 bedeutet, um Gleichberechtigung. Und natürlich ging es auch um Feminismus, um meinen Weg dahin.

Ich berichtete, dass meine Eltern im heimischen Herne schon das traditionelle Ernährer-Modell gelebt hätten: Mein Papa war Ingenieur und verdiente das Haupteinkommen. Meine Mama setzte nach der Geburt meiner Schwester und mir beruflich erstmal ein paar Jahre aus, nur ihre Wirbelsäulengymnastik-Kurse leitete sie weiter. Später stieg sie dann wieder in ihren Job in der Verwaltung eines großen Revierparks (so heißt das im Ruhrgebiet) ein, arbeitet seitdem Teilzeit. „Aha“, sagte sie Journalistin am anderen Ende der Leitung, „Sie sind also deshalb Feministin geworden! Weil sie sich von dem traditionellen Beziehungsmodell, das ihre Eltern repräsentieren, emanzipieren wollten.“  weiterlesen

All eyes on // Das Revival der Brustbeutel
& umfunktionierten Bauchtaschen

24.05.2017 um 11.06 – Accessoire Trend

Nach all dem gucciesken Firlefanz steht euch der Sinn wieder nach Praktikabilität, nach Normcore und vielleicht sogar ein kleines bisschen nach vergangenheitsverliebten Kindheitserinnerungen? Dann solltet ihr jetzt die Ohren spitzen, statt die Hände gleich vor die Augen zu schlagen: Denn gemeinsam mit den obigen Protagonist*innen läuten wir hiermit offiziell das Comeback des Brustbeutels ein! Nein, ihr habt euch nicht verlesen: Nur das Nötigste wird fortan wieder eingepackt – rein ins Täschchen und ab um den Hals. Wie gut das funktioniert, bewies zuletzt übrigens Amelie von amazed. Funktioniert erstaunlich gut, non?

Schmeißt die Scout-Assoziationen über Bord und fühlt euch befreit von so viel Schwerelosigkeit. Raf Simons machte es bereits 2012 für Jil Sander vor, doch schien damals die Zeit noch nicht reif. Mit dem Trend zur umfunktionierten Bauchtasche (ab über die Schulter!), könnte es diesen Sommer vielleicht ja tatsächlich mit einem Revival klappen. Macht ihr mit? weiterlesen

Ich packe meinen Koffer… //
Für die Heimat

24.05.2017 um 9.24 – Shopping

Ich habe irgendwann gelernt, dass viel Gepäck nicht nur unendlich beschwert, sondern auch einfach völlig unnötig ist, weswegen ich mir aus praktischen Gründen angewöhnt habe, ausschließlich auf Handgepäck zu setzen, statt mir meine Beine am Gepäckband in den Bauch zu stehen. Ich glaube, mein Umdenken begann in Australien, als ich mit wahnsinnigem Übergepäck mein Auslandssemester startete und irgendwann merkte, täglich sowieso ausschließlich zu den drei liebsten Kleidungsstücken zu greifen. Am Ende meiner Reise blieb gut die Hälfte des Gepäcks nahezu unberührt. Das passiert mir nie wieder, schwor ich mir. Und tatsächlich: Ein kleines Täschchen reicht mir meist aus, um ein paar Tage zu genießen und mich trotzdem pudelwohl mit meiner Auswahl zu fühlen. Zugegeben, den meisten Platz verschlucken mittlerweile sowieso die notwendigen Dinge für meine Tochter und im Auto ist nun mal begrenzt Platz, aber lassen wir das.

Ein Grund mehr, sich vorher kleine Kombinationswunder zu überlegen, die sowohl für Sonnenstunden in Mamas Garten als auch den anstehenden Polterabend eines meiner heimatlichen Lieblingspärchens herhalten dürfen. Fünf Tage Heimat, here we go! weiterlesen

Short News // Blind Date mit Alexa Chung, Artes Serie über „Stereotypen“ & Barbie in der Krise

23.05.2017 um 14.08 – Allgemein

News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: U. a. mit Alexa Chungs ulkigem Blind Date, einem Modellabel mit sozialem Engagement, der Diversity-Barbie-Linie, die keiner haben will, der perfekten Urlaubs-Garderobe, neuen Emojis, einer neuen Folge von Carpool Karaoke und Topshops Deutschlandoffensive No 3: weiterlesen

The Edit // 25 Grad im Schatten
– Outfits für alle Körper

23.05.2017 um 12.08 – Inspiration Mode Shopping

Neulich klagte ich euch noch mein Kleiderschrank-Leid, wegen der Kapitulation im Angesicht der plötzlichen Hitzetage, die mich stets träge und zugleich faul machen, sodass ich am liebsten nackend durch die Straßen flanieren würde. Das aber geht aus vielerlei Gründen (noch) nicht, weshalb ich derzeit permanent auf der Suche nach so wenig Aufwand wie möglich bin. Reinhopsen und fertig, so in etwa sieht das Outfit meiner Träume bei plus 25 Grad aus. Konkret denke ich da etwa an einen leichten Jumpsuit für Melonen, luftige Seidenhosen und Crop Tops für Birnen oder badeanzügige Tops für schmale Böhnchen. Untereinander mischen ist natürlich sowieso erlaubt – Hauptsache wir hören endlich damit auf, ob unserer niedlichen Körper am Sommer zu verzweifeln: weiterlesen

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Shopping //
It’s Mid-Season Sale

23.05.2017 um 11.12 – Shopping

Wir mussten so lange warten und werden endlich belohnt: Zwar haben wir ganz galant den Frühling übersprungen, Schadensersatz mit der vollen Ladung Sonne gibt’s jetzt aber doppelt und dreifach. Und noch ein Bonbon gibt’s obendrauf: Denn der Mid Season Sale fällt in diesem Jahr besonders üppig aus. Bikinis in Hülle und Fülle, Sandalen en masse und Blusen und Kleider soweit das Auge reicht, allesamt um einige Prozentpunkte reduziert. Der Grund? Die High Summer Linien brauchen Platz und auch die Pre Fall Saison duldet keinen Aufschub.

Glück für uns, Pech für die Labels? So einfach ist das leider nicht, wenngleich wir uns ganz akut natürlich über so viel gesparte Moneten im Portemonnaie freuen können. Aber Obacht! Lasst euch von den roten Zahlen nicht völlig blind um den Finger wickeln, schließlich gilt noch immer: Braucht ihr dieses und jenes Kleidungsstück wirklich? Oder darf der mühsam verdiente Groschen vielleicht doch eher für ein ausgedehntes Picknick im Park samt Quality Time und Eis am Stiel herhalten? Für all diejenigen, die sich bislang, nicht zuletzt aufgrund des Miesepeter-Wetters, noch zurückgehalten haben, gibt’s hier natürlich trotzdem die schönsten Stücke aus dem Mid Season Sale inklusive Winterjacken, Karo-Bluse und gehäkelten Bikinis. weiterlesen

Brain Blah // Ich habe meinem Freund (k)einen Heiratsantrag gemacht.

23.05.2017 um 8.30 – Kolumne Leben Wir

Als ich ungefähr acht Jahre alt war, machte mir ein Junge aus der Parallelklasse einen Heiratsantrag. Das war ganz leicht. Wir hatten uns in einem Heuhaufen auf der Wiese vor dem Haus versteckt, weil er, nennen wir ihn doch einfach Hansjürgen, bald von seinen Eltern abgeholt werden sollte. Die Ehe schien da nur der nächste logische Schritt zu sein, denn wenn man verheiratet ist, so dachten wir, würde man uns endlich als Erwachsene anerkennen und bis in alle Ewigkeit Gameboy spielen und Cola trinken lassen. Ich kramte also ein Haargummi aus der Hosentasche, das Hansjürgen alsbald um meinen Finger wickelte, der schnell rotblau anlief, aber das machte nichts, schließlich duftete die Ackerluft mit einem Mal verlockend frisch nach Freiheit. Händchenhaltend richteten wir uns auf, um der Mutter von Hansjürgen und meiner eigenen die frohe Botschaft zu überbringen. Am Ende half alles nichts. Eine halbe Stunde später marschiere ich noch immer ledig gen Zähneputzen.

Die Jahre vergingen und mit ihnen mindestens drei missglücke Versuche meinerseits, um jemands Hand zu bitten. Weder Otto, noch Erik oder Rasputin wollten mich zur Frau nehmen. Nur einer begründete seine Entscheidung mit meiner einnehmenden Zahnspange, die anderen beiden fühlten sich laut eigener Aussage in ihrer durch Disneyfilme geprägten Ehre gekränkt. weiterlesen

Pre-Fall 2017 Highlights // 15 Looks & Details,
die wir uns merken sollten

22.05.2017 um 14.56 – Mode Trend

Momentchen mal, werden aktuell nicht eigentlich die Cruise 2018 Kollektion präsentiert? Wer jetzt verwundert über den Pre Fall 2017 Einschlag ist, den wir euch an dieser Stelle mit 15 ausgewählten Looks schmackhaft machen wollen, der hat zurecht Fragezeichen im Kopf. Richtig, auch die Resort-Linien aka Cruise werden gegenwärtig lanciert. Und eigentlich standen auch bereits im Januar alle Zeiten auf Pre Fall aka Spätsommer-Linien, aber wie das in der Mode mittlerweile so ist, kocht hier jeder mal wieder sein eigenes Süppchen. Während uns Miu Miu und Co also längst Anfang des Jahres zeigten, was der frühe Herbst so bringt, haben sich Balenciaga und Konsorten eben jetzt erst dazu entschlossen, ihre Zwischenkollektionen zu veröffentlichen.

Aber keine Sorge, auch wir verlieren hin und wieder den Durchblick, da hilft bloß eines: Online Shops regelmäßig durchstöbern, die Schaufenster mal wieder genauer betrachten oder sich einfach ganz auf sich selbst verlassen. Für den Fall, dass euch die Highlights für den Spätsommer bislang durch die Lappen gerutscht sind, habt ihr jedenfalls heute uns und die 15 schönsten Looks und nachahmenswertesten Details auf einen Blick: weiterlesen

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Praktische Taschen, die im Park genauso gut aussehen wie am Strand

22.05.2017 um 14.09 – Accessoire

Kleine Taschen können überaus praktisch sein, sofern man sich denn in Sachen Minimalismus übt und keine Lust auf viel Ballast hat, beim Radfahren etwa oder Bummeln. Ist ja auch schön gut, an Frühlingstagen aber auch ein wenig am echten Leben vorbei gelebt. Da braucht man nämlich Decken für den Park, Limo und womöglich sogar Grillanzünder, aber auf jeden Fall viel Platz. Und weil Zeit nunmal Geld ist und wir ohnehin viel zu viele Stunden unseres Lebens am Bürotisch verbringen, gilt es dieser Tage eben ganz besonders, zumindest ein paar Wege einzusparen. Den nach Hause zum Beispiel, wenn der Sonnenuntergang im Grünen doch so viel verlockender riecht als das Heimbringen von Laptop, Akten und Co. Alles muss deshalb mit, schon morgens. Die Tasche unsers Vertrauens muss demnach in der Stadt eine ebenso gute Figur abgeben wie im Freibad, dem Strand oder dem Park ums Eck. Solche wie dort oben zum Beispiel: weiterlesen

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OUTFITS // Wie ich erneut herausfand, dass ich keinen Stil habe.

22.05.2017 um 12.37 – Outfit Wir

Ich poste in letzter Zeit nur noch sehr selten Einzeloutfits und zwar vornehmlich, weil ich mich frage, wann so ein Outfit überhaupt die Berechtigung hat, ganz allein im Fokus zu stehen, da müsste es ja eigentlich nahezu atemberaubend zugehen, aber das geht es derzeit nunmal nicht. Also habe ich mich für eine weitere Ausgabe „Outfits aus dem Alltag entschieden“ und erneut feststellen müssen: So einen richtigen Stil konnte ich mich auch mit 29 Jahren nicht aneignen. Vor ein paar Wochen versuchte ich mich bereits an einer Erklärung, weshalb das alles im Grunde gar kein Problem ist und plädierte noch dazu für die muntere Freiheit der Unentschlossenen. Jeder Tag ist für Leute wie uns ja ein gänzlich neuer! Wir können in Rollen schlüpfen oder auch nicht und sind vielleicht nicht immer „gut angezogen“, aber zumindest auch nicht festgefahren. Das ist ja schonmal was. Und am Ende, wenn man sich denn niemals so richtig findet, dann hat man sich ja doch irgendwie gefunden. Mir schwant jedenfalls, dass kein roter Faden auch ein roter Faden sein kann. Da oben etwa sehe ich sechs Mal mich selbst, was so viel bedeute soll wie: Wenn man sich wohl fühlt, ist das nicht nur die halbe, sondern eventuell bereits die ganze Miete, ganz egal, ob die stilistische Schublade stets dieselbe oder immer weniger eine andere ist: weiterlesen

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Aufgeräumt // Badezimmer Essentials,
die ich aktuell wirklich brauche

22.05.2017 um 11.57 – Beauty

Im Durchschnitt besitzen wir 50 Beauty-Produkte im Badezimmer. Bitte, was? Niemals, antwortete ich damals ziemlich selbstbewusst, als Brand Managerin Kaya von „Stop the Water while Using me“ mir im Interview diese Zahl um die Ohren haute. Wenig später fand ich mich bei einem Kosmetik-Check in meinem Bad wieder – und fiel vom Hocker. Denn ganz offensichtlich gehöre ich zu denjenigen aus der Statistik, die den Durchschnittswert einfach locker nach oben treiben – und das, obwohl ich tagtäglich eigentlich gar nicht so viel benutze. Der Grund für meinen Überfluss ist tatsächlich schönmachenden Beauty-Präsenten geschuldet, die hier tagtäglich eintrudeln und getestet werden wollen. Keine faule Ausrede, sondern wirklich wahr. Segen (und Glück) und Fluch zugleich, selbstverständlich, aber eben auch der Grund dafür, dass in meinem Badezimmer in regelmäßigen Abständen Chaos hoch 10 herrscht.

Grund genug, das Wochenende endlich mal wieder zum Aufräumen zu nutzen und mit zwei Beuteln, (einen zum Weiterverschenken, den anderen für die Tonne) durch die Schränke zu ziehen und radikal auszusortieren. Was brauche ich wirklich? Welche Produkte sind vielleicht längst schon abgelaufen und wovon kann ich mich nun wirklich nicht trennen? Und das ist übrig geblieben: weiterlesen

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Slow Sunday // Emotional Decluttering #2 – Um wen geht es hier eigentlich?

21.05.2017 um 11.52 – Slow Sunday

Gerne würde ich euch jetzt den vor vier Wochen in Aussicht gestellten Fahrplan für emotionales Decluttering vorlegen. Kann ich aber nicht. Genau genommen bin ich kaum ein Stück weiter gekommen, seit ich mir vorgenommen habe, etwas Licht in meine völlig verknotete Gefühlswelt zu bringen. Die Sache ist (Surprisesurprise!) einfach ein sehr komplexes Thema.

So vielschichtig und tief verwurzelt sind sie, unsere Emotionen – und nur mit sehr viel Geduld zu entwirren. Oft habe ich zum Beispiel das Gefühl, dass ich keine Kontrolle darüber habe, was sich alles so in meinen Kopf verkriecht, sich dort festklammert und mir mein Leben schwer macht. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass das zwar der Status Quo ist, dass dieser sich aber verändern und steuern lässt. Denn man kann sehr vieles sehr wohl entscheiden – auch, wer und was sich in das eigene Leben drängt bzw. wem wir alles so Zutritt gewähren. Mein erster Ansatzpunkt war es, also herauszufinden, aus welchen Richtungen meine Emotionen durcheinander gewirbelt werden. Oder anders gesagt: Um wen geht es da eigentlich ständig in meinen Gedankengängen?  weiterlesen

Fair Friday // Der Fair Fashion Kleiderschrank
– Ich gebe auf.

19.05.2017 um 7.50 – Fair Fashion

Schon vor einiger Zeit habe ich von meinem vermeintlichen Scheitern berichtet – davon, dass mein Streben nach umfassender Nachhaltigkeit mich fast die Fürsorge für mich selbst gekostet hätte. Ich nahm mir fest vor, nicht mehr so streng mit mir zu sein und mir das ewige Mantra, dass ich andere so gerne vorbete, auch einfach mal selbst zu Herzen zu nehmen.

„Nur weil man nicht alles richtig machen kann, heißt das nicht, dass man alles falsch machen muss“ – soll in meinem Fall heißen: Nur weil ich es nicht 100 Prozent schaffe, ist es nicht so, als würde ich nichts hinkriegen. Gesagt getan, ich rede also seitdem regelmäßig beruhigend auf mich ein. Und es hat funktioniert, ich habe mich besser gefühlt, für ganze 3 Wochen. Dann hatte ich alles wieder vergessen. Meinen Text, die Nachsicht mit mir selber und meine anderen Zielsetzungen. weiterlesen