Archiv für den Monat: Mai 2017

Do or Don’t //
Bikinis & Badeanzüge statt Sommer-Top?

31.05.2017 um 15.28 – Mode Trend

Am langen Wochenende war ich Zuhause bei meiner Mama zu Besuch, dort, wo man nicht im Schlafanzug zum Späti schlurfen, aber dafür in großen Gärten grillen kann. Alles hat, wie ich finde, seine Vor- und Nachteile. Auch Städte und Dörfer, zu gleichen Teilen. Berlin zum Beispiel sagt man ja nach, sehr tolerant hinsichtlich der Kleidung seiner Bürger und Bürgerinnen zu sein. Ganz salopp gesagt ist es sogar kackiarschegal, wie man dort durch den Supermarkt robbt. Es schaut ja eh niemand hin. Das könnte auch als Nachteil gelten, als Alles-Egal-Anonymität ohne Herzenswärme, das sehe ich genauso. Aber nicht bei 30 Grad im Schatten. Als ich mich an besagtem Samstag nämlich gerade auf den Weg gen Grillkäse machen wollte, Badeanzug und Jeansshorts-tragend, meinte meine Mama es natürlich nur gut mit mir, als sie mir mit einem T-Shirt hinterher wedelte: Hast du vergessen!

Abr nein. Ich hatte mich bloß ganz bewusst für eine der logischsten Sommer-Garderoben von allen entschieden, inspiriert von der wunderbaren Mickey Dobbs aus der Über-Serie LOVE. Auch, weil Badeanzüge im besten Fall so clever konstruiert sind, dass der BH (einer der für mich unbequemsten Begleiter durch den Sommer) getrost im Schrank liegen bleiben darf – Je weniger Ballast, desto besser. Noch dazu bleibt der Rücken bei den allermeisten Modellen so schön luftig frei und hübsch anzusehen sind die Bademoden-statt-Tops-Kombis für den Alltag ohnehin, wenn man mich fragt. Die sind frivol und schlüpfrig und unangebracht, finden andere. Na und, denke ich. Als hätten wir noch nie am Strand gelegen und große wie kleine Busen wippen sehen. Oder was denkt ihr? weiterlesen

Urlaub daheim:
Bereit für’s Picknick 🍉

31.05.2017 um 12.25 – Shopping Wohnen

Stellt euch vor, wir würden es so manch einem Schweden gleichtun und im Sommer sechs Wochen lang unseren Urlaub zelebrieren: Zwar würde sich unser Jahresurlaub auf einen einzigen Zeitpunkt beschränken, dieser fände allerdings zur wohl schönsten Saison des Jahres statt. Kein Witz, so manch ein skandinavisches Unternehmen ist im Sommer partout nicht erreichbar, weil es mit Ausnahme von ein, zwei Persönchen im wohlverdienten Off steckt. Hach, wie wunderbar könnten wir unsere Zeit vertrödeln, könnten Bücher um Bücher verschlingen, den ganzen Tag mit Freunden plaudern (die schließlich auch alle frei hätten) und eine Rommé-Party nach der nächsten zocken. Zugegeben, vielleicht wäre uns bei so viel Freizeit, ähnlich wie in der Schulzeit, nach spätestens drei Wochen viel zu langweilig. Das Gras würde auch nicht grüner werden, die ständig auf die Decke fliegenden Bälle von der engagierten Volleyball-Truppe nebenan wären unser persönlicher Erzfeind und überhaupt, der Tatendrang würde uns sowieso irgendwann packen.

Nike hat euch erst kürzlich ein paar Tipps für euren Feierabend zusammengestellt, ein paar weitere Tipps, die Hitze zu überstehen gab’s von mir und wer zumindest seine Wochenenden oder den Urlaub daheim so gemütlich wie möglich verbringen will, dem empfehlen wir einfach ein entspanntes Picknick im Park: Ganz allein oder mit den liebsten Freimacher*innen um uns herum. Und so könnte das Ganze aussehen: weiterlesen

Short News // Mit Alexa Chungs neuem Label, Monkis Menstruationstasse & den Cannes-Gewinner*innen

31.05.2017 um 10.33 – Allgemein

News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: U. a. mit Alexa Chungs frisch gelaunchtem Label, MONKIs Menstruationstasse, den Cannes-Gewinner*innen, Wolfgang Joops neuer Marke, den „Friends of Voo“, Nikes „Betrue“-Kampagne und Katy Perrys Plauderei über den Taylor Swift Streit: weiterlesen

Buch-Tipp // „Living The Healthy Choice“ von Pauline Bossdorf – 70 supereinfache, schmackhafte & gesunde Rezepte

31.05.2017 um 10.10 – Buch Cooking

Ich besaß bisher insgesamt drei Kochbücher. Jedes einzelne davon hatte ich zum Einzug in meine erste WG von besorgten Familienangehörigen geschenkt bekommen, aber kein einziges kam je zum Einsatz. Ich liebte zwar Essen, aber ich hasste es, zu kochen – Genau wie Pauline Bossdorf, die mich bereits mit dem Vorwort ihres Buch-Debüts am Schlafittchen packte: „Meine größte kulinarische Errungenschaft war bis dato Nudeln mit Käse und wann immer meine Mutter einen Salat zum Abendessen vorbereitete, fragte ich, wo sie denn bitte das richtige Essen versteckt hatte“, schreibt sie da. Living The Healthy Choice liegt seither griffbreit neben Schneidebrett und Kühlschrank in meiner Küche bereit und ist somit ganz offiziell das erste Kochbuch, das ich wirklich benutze. weiterlesen

The Edit // Rote Schuhe:
Die geheimen Outfit-Retter

30.05.2017 um 12.14 – Shopping

25 Jahre meines Lebens dauerte es, bis ich begriff, welchen Mehrwert rote Schuhe in meinem Schuhschrank haben: Sie zaubern nämlich in Nullkommanix aus einer öden, schnöden Veranstaltung ein Outfit mit Pfiff – so wie ein knallfarbener Lippenstift für die Füße eben. Bloß, dass er nicht verschmiert, sondern sitzt und sogar etliche Komplimente anzieht. Noch nie haben mich beispielsweise so viele Ohs erreicht, wie bei meinen orangeroten Wildleder-Boots, bei keinem anderen Schuh wurde ich so viel nach der Alltagstauglichkeit wie bei den roten Aeyde-Mules gefragt und kein zweites Paar Sneaker mag ich auch heute noch so gern, wie meine roten Authentics von Vans. Rot ist das neue Schwarz – denn: Die Karten des „Geht immer irgendwie“-Schuhs sind bei mir neu gemischt. Der leuchtende Farbton funktioniert nämlich viel öfter, als man im ersten Moment annehmen könnte: Zu Pink (Ohja!), zu Blau sowieso, zu Grün, zu Schwarz ebenfalls, zu weiß besonders und überhaupt: Zu allen Musterparties.

Also ran an die roten Modelle oder rausgekramt. Für noch mehr Sommer an den Füßen und Frische im Look. Ein paar Outfit-Inspirationen gefällig?  weiterlesen

Ruhe, bitte! 10 Tage Vipassana
Schweigemeditation – Teil II

30.05.2017 um 9.46 – Kolumne Leben

Teil I findet ihr hier.

4.30 Uhr, so früh bin ich ja überhaupt noch nie im Leben aufgestanden. Auch in der Italienischen Stiefelspitze ist es um die Uhrzeit also noch dunkel. Auf geht’s, es gilt den Tag mit Schweigen zu füllen. Ich krieche also in meine Meditationsklamotte aka die tannengrüne Jogger und den Riesenpulli vom Ex. Weder das Radio beim Zähneputzen, noch der morgendliche Newscheck durch die Kanäle begleitet den Morgen. Zum gemeinsamen Frühstück sind die ungezuckerten Cornflakes das Einzige, was Geräusche von sich gibt. Jeder glotzt auf sein eigenes Müslischälchen.

Ich will Eleonora, meiner stummen Mitbewohnerin, zu gern am Arm reißen und brüllen „Wie geil ist dieser Ausblick, bitteee?“ als wir auf dem Weg zum Haupthaus vom Sonnenaufgang über dem Atlantik zwischen den Bergen begrüßt werden. Stattdessen nur ein mentales High Five in mich hinein und ein paar Gedanken in die Heimat. Fühlt sich gut an? Fühlt sich gut an! Der strenge Rahmen, der nicht wenig an Gefängnis-Isolation erinnern lässt, engt mich aber überraschenderweise gar nicht ein, sondern befreit seltsam schön. Entscheidungen, die zu Hause schon mit dem Brötchenbelag beginnend quälen, werden hier abgenommen, wie einem Baby. Die Struktur ist ein festes Korsett. Frage mich, wann ich dieses Gefühl das letzte Mal in Berlin so hatte, als Selbstständige, die ihre Texte gern im Bett schreibt und auch mal erst um 16 Uhr aus ihrem Pyjama krabbelt. weiterlesen

Outfit // So tun, als ob heut‘ Urlaub wär.

30.05.2017 um 9.40 – Outfit Wir

Noch während meines Heimatbesuches am langen Wochenende bin ich ein faules Loch gefallen und auch zurück in die Vergangenheit. Damals, dachte ich, da war der Sommer bloß vollgestopft mit Johannisbeeren aus Opas Garten, da hat sich niemand drum geschert, was ich nun mache oder nicht, womit ich mein Taschengeld verdiene und ob ich denn auch brav E-Roller statt Mercedes fahre. Also habe ich hier und da über dies und das und das Heute geflucht und schließlich, womöglich als Karma-Knüppel vom Universum, die erste tiefrote Seitenstrangangina meines Lebens mit nach Hause gebracht. Ich fluche jetzt nicht mehr, sondern freue mich über zwei Arme, zwei Beine, über einen wieder fast gesunden Hals und noch viel mehr.

Über die neue Elefantenhaut, die ich mir nun habe wachsen lassen, habe ich heute Morgen außerdem vor allem Leinen gestülpt: Eine Bluse aus dem vergangenen Jahr, um genau zu sein, und einen 2nd-Hand-Fund, der mich neulich ganze 4 Euronen gekostet hat. Noch immer macht mich kaum etwas (in materieller Hinsicht) so glücklich wie das Zusammenwürfeln alter und neuer Schätze. Es ist zwar leicht, auf einen Bestell-Knopf im Internet zu drücken, aber richtige Freude bereitet doch das Suchen und Finden von Stücken, deren Vergangenheit zwar reine Spekulation bleibt, deren Zukunft in unserem eigenen Kleiderschrank aber umso rosiger ausschauen könnte. Die gestreifte Hose jedenfalls habe ich „Karla“ getauft und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir noch viele Abenteuer zusammen durchleben werden. Bis es tatsächlich so weit ist, hilft sie mir schonmal dabei, so zu tun, als ob heut‘ Urlaub und nicht Büro wär‘. Einfach so vong Gefühl her. weiterlesen

All Eyes on // Miu Miu & Prada holen die verzierten Plastik-Badeschlappen zurück

30.05.2017 um 8.39 – Schuhe

Nein, das hier ist kein astreiner 90s Plasticfantastic-Flashback-Moment, hier handelt es sich um ein ernst gemeintes Flower-PowerRevival, eingeläutet durch the-one-and-only Miuccia Prada, die uns mit ihren Rubber Sandals für Prada und Miu Miu keinesfalls aufs Korn nehmen möchte, sondern vielmehr an die optimistischen 60er und 70er erinnert. Wir haben das Comeback der Adiletten überstanden, wir werden auch diesen modischen Fauxpas überstehen! Glaubt ihr? Wir jedenfalls möchten gar nicht schon an übermorgen denken, sondern feiern Miuccia Pradas Blumenexplosion aus folgenden Gründen:

Mehr vermeintlicher Trash und Verwunderung unseres Gegenübers geht nicht. Mehr gute Laune für die Füße kriegen wir sonst nirgends. Und wann sind wir sonst schon so sehr Allzeit-Schwimmbad-bereit, hmm? weiterlesen

Wish List // Leinenhosen
– weil sie so schön schlabbern und kühlen

29.05.2017 um 14.21 – Mode Shopping

Ich bin dieser Tage ein wenig neidisch auf mein Sohn Lio, im besten aller Sinne natürlich, denn er trägt zuweilen nichts anderes mehr als schlabberige Zweiteiler aus Leinen und wirklich, ich würde sehr viel dafür geben, die Numero 74-Outfits selbst ausführen zu können – gibts aber leider nur für Kinder (jedenfalls die Hosen und nach genau jenen gelüstet es mir am allermeisten). Deshalb und weil Leinen außerdem trotz aller Knitterlaune zu meinen kühnsten Hitze-Rettern zählt (die Naturfaser wirkt kühlend und ist atmungsaktiv), habe ich heute Morgen in diversen Onlineshops Ausschau nach erwachsenen Alternativen gehalten: Ein gerüschtes rotes Modell dürfte es jetzt also gern sein, aber auch der rosa Playsuit von VIX, eine senfgelbe Bananenhose und Streifen im Allgemeinen haben es mir angetan.

Keinesfalls schlecht ist es übrigens, auch auf Leinengemische zu zählen, etwa mit Baumwoll-Anteil – das kommt der Alltagstauglichkeit zugute: weiterlesen

Outfit-Round-Up // Ihr in unserer
KDGxJaneWayne Kollektion

29.05.2017 um 13.09 – Mode Wir


Es ist wirklich schon unglaubliche drei Monate her, da durften wir die Katze nach einem Drei­vier­teljahr Arbeit endlich aus dem Sack lassen und launchten hoch offiziell unsere KDG x Jane Wayne Kollektion. Unser Herz platzte vor Stolz, als wir die ersten Kreationen an euch direkt sahen, den Hashtag #KDGxJaneWayne verfolgten und euch sogar auf der Straße in Ringelpullis und Boobies sahen. Das riesige Feedback macht uns auch heute noch immer ein klein bisschen sprachlos: Eure Lobeshymnen gingen runter wie Butter und eure konstruktive Kritik wurde direkt für die Zukunft notiert.

Wir wollten euch eine sehr persönliche Kollektion servieren, eine, die direkt aus dem Herzen heraus kommt, unsere Lieblingsstücke mit Unauffindbarem vereint und den Inhalt dieser Seite widerspiegelt – und wir hoffen schwer, dass genau diese Intention auch bei euch angekommen ist. Bevor unsere Linie allerdings gegen die Wintermode tauscht (keine Sorge, ein klein bisschen Zeit bleibt noch!), möchten wir uns heute bei allen Unterstützer*innen und fabelhaften Inspirationsquellen da draußen bedanken, die ihre KDGxJaneWayne Lieblinge gleich medial mit uns geteilt haben. 1000 Dank euch liebsten Leser*innen und Kolleg*innen, wir können es noch immer gar nicht fassen! weiterlesen

4 Bücher für den Urlaub, das Schimmbad oder Balkonien

29.05.2017 um 12.05 – Buch

Welches Buch ich kommende Woche mit nach Mallorca nehmen werde, das weiß ich noch gar nicht (Tipps sind wirklich sehr willkommen); ein kleines aber feines muss es jedenfalls sein, mir bleiben nämlich nur drei Tage mit sehr wenig Allein-Zeit zum Verschlingen desselbigen. Würde mich aber gerade jemand anderes nach einer schnellen Lektüre fragen, nach einem Buch, das Flugzeiten überbrückt oder für ein schnelles Feierabend-Gehirnyoga geeignet ist, stünde Abenteuer Freiheit von Carlo Strenger ganz oben auf meiner Liste. Strenger ist etwa der Meinung, Freiheit sei ein lebenslanges Abenteuer: riskant, aber zugleich viel interessanter als die Massenkultur uns weismachen wolle. Wer ein wenig mehr Zeit und Muße mitbringt, könnte sich hingegen dem Club der unverbesserlichen Optimisten von Jean-Michel Guenassia hingeben – eine wonnige Reise durch das Paris der 1960er Jahre ist das, vollgestopft ist mit Rock’n’Roll, Verweisen auf die großen Intellektuellen der Nachkriegszeit, Gitanes-Zigaretten und der ersten großen Liebe. Wie im Rausch lässt sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase außerdem Delphine De Viganes autobiografischer Roman Das Lächeln meiner Mutter lesen. Tragisch, traurig und tonnenschwer ist dieses Buch und dann wieder so sanftmütig und versöhnlich, dass man irgendwann den Drang danach verspürt, laut in die Seiten hinein zu rufen. Um das gerade Geschehende endlich zurechtzurücken. Fehlt noch Joan Juliet Bucks Memoiren The Price Of Illusion – ganz leichte Kost, ein wenig Gossip, ein bisschen Grazie, ein andere Welt, die es sich aber durchaus zu Ergründen lohnt, zum Beispiel Strohhut-tragend und Limo-schlürfend: weiterlesen

Kopf aus, Trash TV an. Kann man mal machen, oder?

29.05.2017 um 9.56 – Leben

Ihr werdet mit dem Kopf schütteln, aber: Ich gehe nicht gerne ins Kino. So ein dunkler Kinosaal, klebrige Popcorn Rückstände auf den Fingern und dieses eklige Müdigkeitsgefühl danach, ist so gar nichts für mich. Auch jeden neuen Film zu gucken; ein schwieriges Thema. Sonntagabend gibt es Tatort, ganz einfach. Ist aber eben mal nicht Sonntag, es regnet und ein Film soll die Zeit vertreiben, diskutiere ich mindestens eine halbe Stunde mit einem Freund über das, was im Fernsehen laufen soll, während es Netflix und Co keinesfalls leichter machen. Ich kann mich nie entscheiden und will dann am liebsten immer etwas, was ich schon kenne, was ich so auf mich einrieseln lassen kann, dass ich eh schon heiß und innig liebe. Wenn ich dann gar nicht mehr weiter weiß, bin ich meistens mutig und setze alles auf eine Karte: Wie wäre es mit Jersey Shore?

Ok. Das muss ich jetzt irgendwie erklären, ganz von vorne, sonst denkt jeder, ich habe einen absoluten Spleen, bin der Geschmacklosigkeit verfallen und habe einen Faible für schlechte, amerikanische Reality TV. Ups, da habt ihr mich. Ich bin auf einem guten Weg aus der Sucht, die mich schon seit meiner frühen Jugend begleitet, aber fühle mich immer noch wie magisch hingezogen zu Formaten frei von Inhalt, voll von Youngstern am Ende oder am Anfang ihrer Karrieren, produziert von Menschen, die sich SallyAnn Sansano oder Adam DiVello nennen. weiterlesen

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Slow Sunday // Eine Woche ungeschminkt und das ist passiert

27.05.2017 um 14.23 – Beauty Leben

This is Jane Wayne - Slow Sunday - UngeschminktUngeschminkt aus dem Haus zu gehen war für mich nie ein Thema. Man könnte auch sagen, es war ein absolutes No-Go. Nicht mal zum Sport wäre ich ohne Make-Up gegangen und auch mein Freund hat mich am Anfang unserer Beziehung nie ungeschminkt gesehen. Die Angst vor Ablehnung oder davor, eine Angriffsfläche zu bieten, hatte mich so sehr im Griff, dass ich mich nie wirklich für das Auftragen von Schminke entschieden habe. Ich habe einfach gar nicht anders gekonnt. Tatsächlich habe ich das aber erst vor kurzem so richtig verstanden, obwohl sich das Thema schon immer in Bewegung und unter Beobachtung befunden hatte. Dieser Moment, als ich gemerkt habe, dass ich fremden Menschen (und auch einigen Freunden) nie mein natürliches Gesicht gezeigt habe, war für mich erschütternd und schmerzhaft. Nachdem ich mich nun einige Zeit mit diesem Gefühl rumgeschlagen habe und trotzdem keinen richtigen Zugang zu mir und meinem „nackten“ Gesicht fand, war ich so richtig schön unterwegs in Richtung Verzweiflung. All diese Artikel darüber, wie viel Freiheit einem ein ungeschminktes Gesicht geben kann und wie selbstverständlich alle anscheinend das Selbstbewusstsein zu diesem Schritt aufbringen konnten… mir wollte das alles einfach nicht in den Kopf und ich habe mich lang ganz anders gefühlt. Bis ich eines morgens vergangene Woche aufstand und mich ohne Make-Up so schön fand, dass ich beschlossen habe, erst mal eine Weile so zu bleiben.

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Fair Friday Wish List //
Nachhaltig(er) durch den Frühling

26.05.2017 um 22.57 – Mode

Als Sarah neulich den Fair Fashion Online Store Almasanta vorstellte, klappte mir gleich mehrere Male die Kinnlade herunter, erst wegen einer kleinen Korbtasche, die wie ein ausgewachsener Tukan um die Schulter getragen wird, dann aufgrund des obigen Badeanzugs von Mara Hoffmann, in dem ich mich künftig liebend gern durch die Badeseen Berlins räkeln würde und schließlich (und am aller dollsten) wegen eines Paars Raffia-Sandalen, gegen die in meinen Augen kein anderes Modell der Welt anstinken kann. Noch dazu landete jüngst das White Rose Dress des Hamburger Labels Black Velvet Circus im hauseigenen E-Shop, genau wie Vejas vegane Sneakers aus nachhaltigem Kautschuk und Bio-Baumwolle. Und es wird sogar noch schöner: weiterlesen

Fair Friday //
Suche: Job mit Sinn

26.05.2017 um 14.34 – Allgemein

This is Jane Wayne - Fair Friday - Nachhaltige Jobs

Jeden Freitag versuche ich, euch ein Stück mitzunehmen bei meinem Versuch, so viel wie möglich richtig zu machen. Dass ich mich auch beruflich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen darf, empfinde ich als so ein großes Geschenk, manchmal kann ich mein Glück kaum fassen. Mir ist es sehr wichtig, einen Job mit Sinn zu haben, etwas, das mich erfüllt und meinen Prinzipien gerecht wird. Weil ich gemerkt habe, was es für einen riesigen Unterschied machen kann, morgens für eine Sache aufzustehen, an die man selber voll und ganz glaubt, stelle ich euch heute Portale für nachhaltige Jobs vor und erkläre, auf was man aus meiner Sicht bei der Suche achten sollte.  weiterlesen