Archiv für den Monat: Juni 2017

5 Piece Wardrobe //
The „Fair Fashion“-Edition

23.06.2017 um 15.37 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Einmal in der Woche widmen wir uns explizit den fair(er) hergestellten Lieblingsstücken auf diesem Planeten: Weil wir ihnen besonders viel Raum schenken wollen und eben die nötige Portion Aufmerksamkeit. Seit 2015 haben wir hier also den Freitag zu unserem Fair Friday ausgerufen – und das nicht, um uns an allen anderen Tagen auf die faule Haut zu legen, sondern hier ganz gezielt mit dem Finger auf nachhaltige Alternativen zu legen. Auch schon zuvor zeigten wir euch unsere schönsten Funde fairer Mode an anderen Tagen, labelten sie allerdings nicht immer explizit als ebensolche, was dazu führte, dass man uns ganz natürlich vorwarf, das Thema interessiere uns einfach nicht. Wie man es macht, macht man es beim Thema „Nachhaltigkeit“ eben falsch. Und so knallen auch heute immer wieder Beurteilungen wie „inkonsequent“, „scheinheilig“ oder „persönliches Green Washing“ an unsere Köpfe.

Dass wir kein Fair Fashion Blog sind, ist uns da natürlich selbst mehr als bewusst. Dafür gibt es deutlich striktere und großartigere Alternativen. Nichtsdestotrotz befinden auch wir uns noch immer auf einer bewusstseinserweiterten Reise, sind längst nicht frei von Fehltritten, suchen den Dialog mit euch und den Marken und freuen uns ein kleines Loch in den Bauch, wenn es wieder faire(re) Labels mit sozialem Engagement geschafft hat, unsere Herzen höher zu schlagen. Ganz so wie in dieser Woche:  weiterlesen

BEAUTY // Wieso wir auf Aluminium Deos verzichten sollten

22.06.2017 um 13.35 – Beauty

Da ist er nun endlich, der heiß geliebte Sommer! Wie lange haben wir bitte darauf warten müssen, endlich wieder Sonne zu tanken? Aber das Juli-Leben hält dieser Tage noch viel mehr als Glückshormone für uns bereit: Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, war ja klar. Irgendwie gibt es einfach immer einen Haken.

Neulich jedenfalls stieg ich in einen vollgestopften Bus, es war Nachmittag und bollenheiß. Meine Mitreisenden waren  nach einem anstrengenden Arbeitstag vermutlich auf dem Weg nach Hause, viele davon hüpften bestimmt auch schnurstracks unter die Dusche. Mit anderen Worten: Es müffelte wie in einem Pumakäfig, was mich dazu veranlasste, mir die ständigen Diskussionen über Antitranspirante und Aluminiumfreie Deos ins Gedächtnis zu rufen. Die allermeisten fiesen Vorurteile stimmen nämlich gar nicht (mehr). weiterlesen

LADIES TALK // #Pantychallenge
– das sauberste Höschen gewinnt

22.06.2017 um 12.10 – Feminismus Gesellschaft Leben

Gestern Abend bei einem Event, der Tag stecke mir eigentlich noch in den Knochen, traute ich meinen Ohren nicht. Binnen weniger Gesprächsfetzen war ich nicht nur hellwach, sondern auch doppelt fertig und in Sorge. Um die psychische Konstitution einer halben Generation. Was das für ein abscheulicher Trend sei, der da gerade das Internet flute, schimpfte mein Gegenüber. Und auch ich traue es mich ja kaum niederzuschreiben. Klingt beschmindert, ist aber wahr: Die #Panty- oder auch #PussyChallenge ist, bzw. war für einen kurzen Moment in vollem Gange. Bitte was? Ja, genau. Die Scheiden-Herausforderung (mit besten Grüßen an Giulia Becker). Die Autorin hatte gerade erst versucht, Sexismus mit musikalischer Satire zu bekämpfen und könnte dieser Tage glatt einen weiteren Songtext schreiben, der da heißen könnte: Ich habe einen Scheidenschleim.

Bah, igitt, denken jetzt viele. Aber so ein Ausfluss ist nicht nur völlig normal, sondern auch hilfreich. weiterlesen

Wish List July //
Nur der Park, das Buch & Ich

22.06.2017 um 9.54 – Buch Mode Shopping

Die allermeisten Jahre meines Lebens habe ich in der Annahme verbracht, Alleinsein mache einsam und überhaupt keinen Spaß. Ohne Freunde in den Park? Um Himmels Willen, nahezu undenkbar. Und überhaupt – wie Kaugummi klebte ich am Rudelmenschdasein, je mehr Besuch, desto besser. Ehrlich gesagt ist das bis heute sehr ähnlich, bloß mit dem Unterschied, dass ich inzwischen weiß: Bewusstes Alleinsein kann die reinste Wonne sein! Und manchmal, wenn eine ganze Woche lang viel los war, dann mache ich mich heimlich vom Acker, auf allen Kanälen. „Handy verschlampt“, „Weg nicht gefunden“, „Brechdurchfall“. Obwohl – das war mal. Heute darf es nicht nur ein wenig angenehme Einsamkeit, sondern auch Ehrlichkeit sein: Tschau Leute, ich möchte während der nächsten Stunden mit niemandem außer meinem Buch abhängen. Im Juli brauche ich sogar noch ein wenig mehr Freiheit als gewöhnlich. Das versteht nicht jeder. Freude aber schon. Vor allem, wenn danach doch noch eine gemeinsame Limo winkt.  weiterlesen

Outfit // Für mehr Kontakt-Obst im Alltag

22.06.2017 um 9.28 – Outfit Wir

Ich habe das Gefühl, es ist Zeit für eine neue Runde Fashion Tales. Bald dann! Denn was man alles so erlebt, wenn man lustige, große, beträchtliche oder auch saukomische Ohr-Clips trägt, passt ja auf keine Kuhhaut. Im besten aller Sinne! Die Leute freuen sich, stupsen die Dinger an, finden endlich wieder den Spaß an der Mode wieder (auch man selbst, mit tellergroßen Strohblumen am Ohr kann man sich schließlich nicht allzu ernst nehmen). Aber das Beste ist: Man kommt ins Gespräch – aber mit Leuten, die man gar nicht kennt. Und ich finde ja, das fehlt den Deutschen irgendwie. Während ich bei meinen Besuchen in New York etwa kaum eine Subway-Fahrt ohne netten statt nervigen Smalltalk hinter mich bringe, starren die meisten Berliner Ubahn-Gäste bloß kollektiv auf ihre Smartphones. Vielleicht auch, um ganz bewusst jeden persönlichen Austausch zu vermeiden. Als würden Fremde beißen.

Ein Freund von mir hat mir einst von der sogenannten Kontakt-Zitrone erzählt. Die nahm er immer mit zum Feiern in den Club und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Mit einer Zitronen in der Hand bedarf es keiner schnöden Anmache oder mutiger Sprüche, um temporäre Tresen-Freundschaften zu schließen. Das passierte von ganz allein, es gab ja ohnehin einen gelben Grund zu quatschen. Clever finde ich das, bis heute. Und ich entdecke da durchaus parallelen zu meinen neuen Contact-Clips: weiterlesen

Bikini-Pause:
Zeit für die 24 schönsten Badeanzüge

21.06.2017 um 13.41 – Shopping

Bis vor wenigen Jahren hätte ich nicht mal im Traum daran gedacht, einen Badeanzug einem Bikini vorzuziehen. Wie wäre denn auch bitte sonst mein Bauch braun geworden, hmm? Die Tage sind allerdings längst vorbei: Heute greife ich tatsächlich meist lieber zum One Piece, statt mich auf die Suche nach dem perfekt passenden Zweiteiler zu machen. Nichts rutscht beim Sprung ins Wasser von meinen Hüften, keine Welle reißt mein Oberteil mit sich oder selbst beim Strandtennis spielen bleibt alles dort, wo es hingehört. Vielleicht liegt es daran, dass mir die (fast) nahtlose Bräune irgendwann eh völlig schnuppe geworden ist und ich ein schattiges Plätzchen und praktisches Denken längst vorgezogen habe, aber Badeanzüge sind mittlerweile doch tatsächlich meine erste Wahl.

Verpackte Freiheit mit praktischem Mehrwert nenne ich das Ganze – eine Kombi, die im Handumdrehen eben auch gleich als halbes Outfit durchgeht. Einfach Shorts, Jeans oder Rock dazu und schon ist mal Allzeit bereit, mit zum See zu fahren oder mal eben in den Brunnen zu hüpfen. Grund genug, euch die 24 schönsten Modelle aus den Online Shops zu kredenzen. Denn wer beim Thema Badeanzug noch immer ausschließlich an Hallenbad-Charme und Kraul-Akrobatik denkt, der hat seine Augen viel zu lange vor dem Thema verschlossen.  weiterlesen

TLC – „Haters“ // People gonna say what they say, but we don’t care about that anyway

21.06.2017 um 12.20 – Musik

»Waterfalls«, »No Scrubs«,»Creep«,»Unpretty« – ich weiß nicht, wie es euch geht, aber es muss bloß ein einziger dieser Tracks laufen, um mich ganz Nostalgie-besoffen zu machen. Irgendetwas hat das Tomboy-Trio rund um Lisa »Left Eye« Lopes, Tionne »T-Boz« Watkins und Rozonda »Chilli« Thomas schon damals anders gemacht, vielleicht sogar besser. Die drei Musikerinnen sangen und sprachen über die Selbstbestimmung der Frau, wetterten gegen Schönheitsideale und setzen modische Statements, denen am Ende eine halbe Generation folgte. So sehr ich das Wort normalerweise auch meide, in diesem Fall fällt mir kein passenderes ein: Cool waren sie vor allem, die Amerikanerinnen aus Atlanta, die vor ihrem Label-Wechsel noch als 2nd Nature auftraten. Und das trotz überbordendem Mainstream-Erfolg: Mit 65 Millionen verkauften Alben, zehn Top-10- und vier Nummer-1-Singles gehören TLC bis heute zu den erfolgreichsten und einflussreichsten Girlgroups aller Zeiten. 2002 aber, sieben Monate vor der Veröffentlichung des vorerst letzten TLC-Albums »3D«, kam „Left Eye“ bei einem Autounfall ums Leben; es wurde ruhig um das verbliebene Duo. Bis sich Chilli und T-Boz schließlich einen Ruck gaben, auch für ihre verstorbene Freundin. 2015 erschein dank einer Crowdfunding-Aktion das erste TLC-Album seit 15 Jahren.

Die mittlerweile dritte Singleauskopplung nennt sich HATERS und widmet sich einem aktuellen Thema, über das wir im Zeitalter der Web-Anonymität im Grunde viel häufiger sprechen müssten. Vor allem mit jungen Usern, aber auch mit unseren Geschwistern und Freunden : Internet-Mobbing. weiterlesen

JW x Swatch // Habt ihr eigentlich genug Zeit für das wilde Leben, Janes?

21.06.2017 um 10.35 – Janes Wir

Mit seiner SKIN Collection bringt das Schweizer Unternehmen SWATCH elf federleichte neue Uhrenmodelle auf den Markt, die nicht belasten, sondern erinnern wollen: Auch daran, wie wichtig es ist, Vertrauen in sich selbst zu haben. In das eigene Bauchgefühl, verrückte Ideen, einmalige Chancen und wilde Träume. Das dazugehörige Credo #YOURMOVE steht also womöglich vor allem für den Mut, Entscheidungen anzunehmen, die nicht der Kopf allein, sondern vielmehr das Gefühl trifft. Weil Zeit nunmal vergänglich ist und die Sehnsucht nach echten Momenten oft mehr wiegt als jede Vernunft.

Dieser Ansatz gefällt uns natürlich sehr – was auch unser langjähriger Partner SWATCH ahnte und deshalb im Rahmen der SKIN Kampagne von uns wissen wollte, wie es denn eigentlich um Sarahs und meine Stunden, Minuten und Sekunden bestellt sei. Überraschenderweise recht gut. Aber ein einfacher Weg war das keineswegs und angekommen sind wir womöglich auch nur, um bald schon wieder aufzubrechen: weiterlesen

The Edit: Twinning //
Looks für dich & deine beste Freundin

20.06.2017 um 15.06 – Shopping

Was ziehst du an? Gehört zu den meistgestellten Fragen an die beste Freundin kurz vor einem Event. Man will ja schließlich nicht komplett am Ziel vorbei schießen oder sich kurz vorm Fertigmachen noch fix vergewissern, ob man den Rahmen auch richtig eingeordnet hat und last but not least: Kurz abchecken, dass es nicht zu Outfit-Doppelungen kommt. Denn es ist doch so: Teilt man mit der besten Freundin alles, dann kann es schon mal passieren, dass sich auch Stile zunehmend ähneln, dass Lieblingsteile von beiden angeschmachtet und neue Accessoires auf einmal ziemlich identisch interpretiert werden. Schließlich verbringt man oft die meiste Zeit mit seiner besseren Hälfte, lässt sich von ähnlichen Dingen inspirieren und hat am Ende des Tages eben auch Zugang zu den selben Stores.

Pre-Fall und Resort-Präsentationen machen es vor: Lang lebe der Freundinnen-Look! Denn was uns auf den Lookbook-Bildern immer häufiger auffällt, entspricht eben oft auch der Realität. Zweisam (oder gar dreisam) statt einsam. Die Labels haben also längst aufgerüstet und präsentieren seit kurzem die perfekten Stücke, um Twinning richtig zu zelebrieren. Ähnlich aussehen, aber keinesfalls gleich, lautet hier die Devise. Lust auf Partnerlook? Dann haben wir hier vielleicht die Lösung: weiterlesen

Können Männer und Frauen wirklich keine Freunde sein?

20.06.2017 um 14.32 – Gesellschaft Kolumne Leben Wir

Der effekthascherische Titel dieses Textes, nämlich „Können Männer und Frauen wirklich keine Freunde sein?“ kann an sich ja schon nicht ernst gemeint sein. Eine Quatschfrage ist das, und Heidenei, was soll überhaupt diese plötzliche Herumreiterei auf normierender Geschlechterordnung? Nicht sehr 2017, ganz genau. Und dennoch, so schwant mir, haben wir es bis heute nicht gänzlich geschafft, uns von zu großen Teilen relativ offensichtlich reinsozialisierten Befangenheiten zu emanzipieren. Mädchen gegen Jungs, Rosa gegen Blau, Hollywood, Pipapo. Das weiß ich allerspätestens seit ich mit dem besten Freund einer Freundin zum Tennisspielen verabredet bin.

Aber ich fange zunächst ganz vorn an: Grob geschätzt saßen in meiner Grundschulklasse etwa 15 Jungen und vier Mädchen. Nur Annemarie wurde meine Vertraute, mit der ich in den Pausen Zahnspangen aus Alufolie bastelte. Zu meinem Geburtstag lud ich demensprechend fast ausschließlich männliche Klassenkameraden ein. „Ach Gottchen“, kommentierte diesen Umstand damals die brüskierte Bekannte meiner Mutter, während sie ebenso mitleidig wie energisch ein paar Schlücke Mineralwasser hinterher kippte, um das Glas alsbald wie eine Kampfansage auf den Tisch zu knallen. Als müsse da dringend interveniert werden. Dabei macht man, wenn man klein ist und es nicht anders kennt, für Gewöhnlich gar keinen Unterschied zwischen Pipimann und Mumufrau. Nichtsdestotrotz gehörte ein homosoziales Umfeld bis zur Ehe und sogar darüber hinaus Jahrhunderte lang zum guten Ton. Erst mit Anfang des 20. Jahrhunderts verschwammen innerhalb von Freundschaften die Geschlechtergrenzen. Ist es also möglich, dass wir noch immer dabei sind herauszufinden, wie das überhaupt funktioniert? weiterlesen

Short News // Mit Babynews, einem Charity-Shirt & den schönsten Looks von Ganni

20.06.2017 um 11.34 – Allgemein

News, News, News – und zwar alle auf einen Blick. Schönes, Skurriles und Verrücktes der vergangenen Woche: U. a. mit den Babynews der Woche, Chiara Ferragni für Intimissimi, einem neuen Restaurant-Tipp für Berlin, dem offiziellen Schauenkalender der Fashion Week undundund: weiterlesen

Wonder Woman // Gegen Sexismus ist selbst eine Superheldin machtlos

20.06.2017 um 10.29 – Feminismus Film

Die Erwartungen an Wonder Woman waren hoch: Ein Film über eine Superheldin und dann auch noch gedreht von einer Frau? Verrückt aber wahr: Diese Kombination funktioniert richtig gut!

Ehrlich gesagt: Ich hatte Angst, mir diesen Film anzuschauen. Ich hatte mich zu lange auf ihn gefreut, die Erwartungen waren turmhoch. „Und wenn der jetzt mies ist?“, dachte ich noch, als ich mich im Kinosessel niederließ. Schließlich sollte Wonder Woman beweisen, dass die Menschen sehr wohl über 90 Minuten lang eine Superheldin als Hauptperson auf der Leinwand sehen wollen und dass sie das wollen, obwohl eine Frau – Patty Jenkins – hinter der Kamera stand. Außerdem sollte Wonder Woman irgendwie feministisch, unterhaltsam und klug sein und dem sogenannten cinematic universe von DC Comics zu einem Comeback verhelfen. Sonst noch was? weiterlesen

Initialen auf Sandalen
– ich würde ja so gern, aber kann einfach nicht!

19.06.2017 um 15.05 – Accessoire Schuhe

Mit Initialen ist das so eine Sache. Eine psychologische wahrscheinlich sogar (?), jedenfalls möchte ich jedes Mal ein wenig jauchzen, wenn zum Beispiel ein Notizbuch die Anfangsbuchstaben meiner Namen trägt (Berenike Maria van Dinther, wers genau wissen will). BMVD steht da aber nie. NVD hingegen schon; die kurze Version ist mir auch viel lieber. Ein Büchlein zum Reinkritzeln ist ja aber etwas sehr privates, das ohnehin kaum jemand zu Gesicht bekommt. Bei Schuhen und Taschen verhält es sich schon anders aus, weshalb ich im Angesicht sämtlicher persönlicher, zumeist aufgestickter Monogramme stets ein wenig peinlich berührt war. Und gleichzeitig auch neidisch! Ist das schon eine Hassliebe? Möglich. Aber eine, die sich binnen des letzten Jahres von jeder Last befreien konnte.

Übrig geblieben ist jetzt nur noch reine Sympathie für all jene, die gelernt haben, sich hin und wieder und ohne Charme auch mal ordentlich selbst zu beweihräuchern. Oder eben nicht sich selbst, sondern die Familie. Als einzige Tochter meines leiblichen Vaters bin ich jetzt also umso mehr bereit, die Initialen meiner Vor- und Zunamen in die Welt hinaus zu tragen, am liebsten auf zwei hübschen Schuhen. Möööp. Geht ja gar nicht. Also nur VD für van Dinther? ND klingt nicht nach mir. Oder BM (Berenike Maria)) – Da fühle ich mich in etwa so angesprochen als würde mich jemand Serafina Kolloski rufen. Toll. Keine Sandalen für mich (und nein, Sarah Jane, NJ kommt auch nicht infrage). Aber vielleicht eine Tasche? Da passen nämlich auch drei Buchstaben drauf: weiterlesen

Noch mehr Sale // Die schönsten Stücke bei Net-A-Porter, & Other Stories und Co.

19.06.2017 um 14.40 – Shopping

Könnte der Sale passender kommen als dieser Tage? Nach MyTheresa stehen nun auch in nahezu allen anderen Online Stores die Fahnen auf Sale: Bei Net-a-Porter, bei Zalando natürlich, bei Edited, bei Matchesfashion, klaro auch bei & Other Stories und bei ASOS sowieso. Pünktlich zum Sommer werden wir also mit den schönsten Kreationen und purzelnden Preisen geködert und so viel großartige Auswahl wie in diesem Jahr, gab’s lange nicht mehr:

Egal ob Ohrringe von Marni, blaue Mules von MM6 oder knallrote Ballerinas von Miu Miu, einem sonnengelben Rock von Joseph oder einem blümchenkleid von & Other Stories: Ich könnte zu meinem eigenen Bedauern nahezu überall schwach werden, denn nach den eher mauen Sale-Angeboten in den vergangenen Jahren, scheint die Auswahl in diesem Jahr perfekt auf meinen eigenen Geschmack zugeschnitten zu sein. Schade nur, dass ich nach meinem Fahrradkauf am Wochenende vorerst aussetzen muss. Und trotzdem: Eine weitere Auswahl unserer schönsten Sale-Funde findet ihr hier. Bittesehr: weiterlesen

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Bassistin und Künstlerin Kim Gordon designt für & other stories

19.06.2017 um 12.34 – Feminismus Kooperation Mode

& other stories, einer der mit Sicherheit attraktivsten Ableger des H&M Konzerns, überrascht uns seit der Gründung im Frühjahr 2013 immer wieder mit Kollaborationen, von denen manch eine Modekette nicht einmal zu träumen wagen dürfte: Die Zusammenarbeit mit Rodarte etwa war groß und unkonventionell, jene mit Vika Gazinskaya vor allem unerwartet und zeitgemäß – um nur meine persönlichen Highlights zu nennen – aber jetzt schnappt das Unternehmen wirklich komplett über, im besten aller Sinne: Zwar steht & other ohnehin schon für einen angenehmen Mainstream, der mit einem Bein dennoch relativ regelmäßig scharf an der Kante zur Eigenwilligkeit steht, aber dass man es tatsächlich fertigbringen würde, eine Persönlichkeit wie Kim Gordon für sich zu gewinnen, hinterlässt mich gleichermaßen staunend wie vor Gier auf das Kommende sabbernd. KIM GORDON. Ich, pardon, schnall ab. Die einstige Bassistin und Sängerin von Sonic Youth gilt als die lauteste Frau der Welt. Als Geschlechtergenzen auflösendes Donnerwetter. Als Rockstar. Im Herbst 2017 allerdings dreht sich alles um ihr Schaffen als Künstlerin: Zusammen mit & other stories arbeit sie derzeit an einer von ihrer Kunst inspirierten Mini-Kollektion. weiterlesen