Fashion Week Outfit //
Sei doch nicht so pessimistisch.

07.07.2017 Allgemein

Was habe ich im Vorfeld über die diesjährige Fashion Week Berlin geschimpft. Was man sich denn überhaupt noch anschauen solle, fragte ich mich, es seien ja bloß noch eine Handvoll Schmankerl übrig. Odeeh zeigt nicht mehr, auch Lala Berlin hält sich in diesem Jahr lieber aus dem Tumult heraus, Wood Wood ist längst über alle Berge und ja, was treiben wohl Perret Schaad, die uns mit ihrer Baumarkt-Location einst so sehr verzauberten? Traurig war ich, wehmütig und auch ein wenig enttäuscht und pessimistisch – bis gestern. Da schlug mein Herz gleich dreifach hoch! Wie bezaubernd und zugleich überzeugend unsere übrig gebliebenen deutschen Design-Talente am Ende nämlich sein würden, hätte ich mir niemals zu träumen gewagt. Aber das waren sie, viele. Mein Highlight: William Fan. Aber dazu gleich mehr, versprochen.

In diesem Jahr war jedenfalls schon die Woche vor der eigentlichen Modewoche so trubelig, dass ich keinen einzigen Fitting-Termin wahrnehmen konnte. Was nicht schlimm ist, aber schade. Dachte ich zumindest. Denn wenn man sich ein Outfit der zeigenden Designer und Designerinnen für die jeweilige Show ausleiht, zeigt man sich gleichsam solidarisch. Allerdings macht es genau dieser Umstand in meinen Augen auch furchtbar schwer, objektiv zu bleiben. Und ehrlich. Nach den vergangenen Tagen weiß ich überhaupt nicht mehr, ob es nicht ohnehin viel  besser ist, den eigenen Kleiderschrank zu plündern, sich pudelwohl zu fühlen und entspannt durch die Tage zu gleiten. Ohne Outfit-Wechsel-Wahnsinn. Wer weiß. Ich jedenfalls mochte, was ich trug. Vor allem die Bluse – ein Vintage-Stück vom Markt. Funde wie diese sind mir nämlich noch immer die liebsten:

Bluse: Vintage // Hose: 2nd Hand Mango // Schuhe: Topshop // Tasche: Prada Pionnière // Ohrringe: Mango (in store) // Uhr: Rosefield Watches

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