Outfits // Saisonwechsel:
4 x Von Sommer bis Herbst

21.08.2017 Outfit

Ich weiß noch genau wie die Stadt duftete, als ich vor knapp sieben Jahren nach Berlin kam. Es war Ende September, die Luft schmeckte frisch. Eine Portion Unbehagen mischte sich mit Vorfreude, der Sommer war vorbei, der Herbst kam und so schlug ich auch persönlich ein neues Kapitel auf. Nicht, dass ich alles zurückließ, aber ein bisschen eben schon. Meine Familie und meine liebsten Freunde blieben daheim und ich schmiss mich mit Nike Jane in ein Abenteuer, von dem ich nicht wusste, wohin es gehen könnte.

Ich kann dieses Gefühl noch heute abrufen, selbst so viele Jahre später. Immer dann, wenn der Sommer sich verabschiedet und sich der Jahrestag meines Umzugs nähert. Heute weiß ich, dass Berlin eine meiner besten Entscheidungen war, dass an dieser Stadt so viel mehr hängt, als nur ein Wohnortwechsel: Eine kleine, eigene Familie, eine Freundin, die zur Schwester wurde und eigenes Business, das mir viel mehr ermöglicht hat, als ich mir jemals hätte vorstellen können. Glückskinder sind wir, das kann man bloß immer wieder betonen. 

Und so passiert es eben, dass ich passend zum Saisonwechsel auch immer ein kleines bisschen nachdenklicher werde, an das hier und jetzt denke, zurückschaue, mich Frage, wie alles gekommen wäre, wenn ich nicht so mutig gegangen wäre, stehen bleibe, um mich zu justieren und wieder nach vorne schaue, weil die Zukunft eben genauso ungewiss ist wie damals. Bloß heute habe ich keine Angst mehr davor. Weil ich weiß, dass Veränderungen gut sind, um weiter zu wachsen und weil die Vergangenheit, mir abgesehen von ein paar Stolpersteinen, unendlich viel schönes mitgegeben hat.

Berlin, ich dank‘ dir <3

Granny in Berlin

Ich liebe es, wenn es zu kalt wird, um im Shirt herumzulaufen, ein leichter Pulli aber vollkommen ausreicht, um nicht zu frieren. Dazu ein Rock und Schläppchen. Warm und trotzdem luftig.
Gestern in Berlin.

Pulli: Von Monki (uralt), Rock: & Other Stories, Schlappen: Miu Miu thanks to Net-a-Porter

No Make-Up Tage in Sardinien

Flashback: Vor zwei Wochen waren wir noch in Sardinien. Bei 35 Grad ließ es sich perfekt am Meer aushalten. Gegen Abend auch überall anders. Ohne Make-Up, dafür mir sonnengeküsster Haut, Blumen und Puffärmeln. Schön war’s. Noch schöner ist’s daheim.

Shirt: H&M, Shorts: Levis (uralt), Basttasche: No Name

Ein bisschen Paris in Berlin

Ich besaß vier Maxi-Röcke vor meiner Ausmist-Aktion, weil ich doch keinen von ihnen trug. Einen habe ich behalten: Das Geschenk von Finery London, das ich mir zum Launch in Deutschland aussuchen durfte. Dazu das selbstdesignte Lieblingsshirt und Berlin wird zu Paris. Zumindest fast.

Shirt: KDG x Jane Wayne, Rock: thanks to Finery London, Schuhe: Chucks, Tasche: 2nd Hand

Take me Back!

Und noch ein kleiner Rückblick: Meine gelbe Seidenbluse ist der unkomplizierteste Second Hand Fund der vergangenen Wochen. Luftig, bequem, ein bisschen chic aber nicht zu viel. Ein guter Kauf: Nicht nur für Strandabende, sondern auch für durchtanzte Nächte, Fahrrad-Touren und Omis Geburtstage.

Bluse: 2nd Hand, Polka Dot Hose: Monki

4 Kommentare

  1. Anne

    Liebe Sarah,

    ich beneide dich zutiefst darum, dass du es Zuhause, in deinem Fall also in Berlin, schöner findest als überall sonst. Das hört sich so wunderbar toll und zufrieden an!

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  2. Vera

    Hach ja, der Herbst. Von mir aus kann er sich ja gerne noch ein wenig Zeit lassen, damit ich noch gaaanz viel Eis in der Sonne essen kann… Aber deine schönen Outfits machen definitiv Lust auf Herbstmode (da muss ich mich mit den sinkenden Temperaturen wohl oder übel anfreunden, wenn ich mich auch so kleiden will…)

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  3. Anna

    Zauberhaft 🙂 Vor allem die beiden Outfits mit den langen Röcken sind so schön. Sieht gar nicht nach Langweile in Deinem Kleiderschrank aus 🙂

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