Shop The Look // „Bonjour Tristesse“ – vom Buch ins Kino und jetzt auf Pullovern

22.08.2017 Film, Mode, Shopping

Seit die Spanierin Maria Bernard auf unserer Bildfläche erschienen ist, kommen wir aus dem Anhimmeln der Outfits dieser Multitaskerin tatsächlich kaum mehr heraus, das wird ja wohl mal gesagt werden dürfen. Die Fotografin, Filmemacherin und Stylistin trägt seit geraumer Zeit auch den Titel „influencerin“, na klar, und ich würde sagen diesmal macht diese Bezeichnung sogar richtig Sinn. Ihr seht es ja selbst: Die Stil-Prägung funktioniert, jedenfalls bei mir. Beinahe hätte ich nämlich vergessen, dass „Hades Wool“ vor allem im Angesicht des nahenden Herbstes nicht länger unbeachtet bleiben solltet. Vielleicht erinnert ihr euch ja: Die erste Kollektion des britischen Labels (eine Ode an den Punkrock)  nannte sich „“Some Girls Are Bigger Than Others“, diesmal stehen die Merinowolle-Stücke hingegen ganz im Zeichen der „Innen Privacy“. Nicht, dass Bonjour Tristesse etwa eine erstrebenswerte Geisteshaltung abgibt, aber wer nie traurig ist, tickt eben auch nicht ganz sauber. Was uns als alternative Rechtfertigung für die düstere Aufschrift bleibt, ist außerdem die Huldigung des 1954 erschienenen gleichnamigen Romans der Französin Françoise Sagan, die durch die spätere Verfilmung ihrer Zeilen quasi über Nacht bekannt wurde. Kennt ihr, oder? Falls nicht, dringend anschauen, bitte. Es geht nämlich vor allem um die (sexuelle) Selbstbestimmung junger Frauen, die damals noch gar nicht selbstverständlich war, weshalb Sagan einen mittelschweren Skandal auslöste. Eine schöne Idee also, dass jeder Bestellung bei Hades Wool ein kleines Booklet beiliegt, dessen Texte und Essays um die jeweils aufgedruckte Thematik kreisen.

 Bonjour Tristesse Sweater // Hades Wool
Jeans // Moto by Topshop
Ice Blazer aus Wolle // Isabel Marant Étoile
Korbtasche aus Plastik // Vintage Chic

Bonjour France 🇫🇷 (& short hair again)

Ein Beitrag geteilt von María Bernad (@maria_bernad) am

 

6 Kommentare

  1. Jael

    Und ich hab mich beim Header-Bild schon gefreut, dass du dich endlich Jemima-Kirke-mäßig getraut hast, die Haare zu schnippeln, Nike! 😀

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    1. Nike Jane Artikelautor

      Ich sag dir was: Hätte ich einen solch prächtigen Hinterkopf, wäre das Haar längst ab! (: Aber tatsächlich: Ich denke NOCH IMMER über diesen Haarschnitt da nach.

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      1. Anne

        Mach es einfach. Ich habs auch letztes Jahr gemacht und die Frisöse hat mir die Haare sogar noch viel kürzer geschnitten als ich eigentlich wollte. Es war zuerst richtig ungewohnt, aber das ging schnell vorüber und dann ist es auch fix wieder gewachsen. Wenn du deine langen Haare toupierst, um deinen – wie du sagst – fehlenden Hinterkopf zu kaschieren, dann kann das mit kurzen Haaren doch nur besser sein. Zur Freund-Thematik: mein Freund war total dagegen und fand es eine beschissene Idee. Dann war er aber ganz erstaunt wie frisch das aussieht und ganz anders. Jetzt höre ich mir die ganze Zeit an, dass ich sie mir doch vielleicht noch einmal abschneiden könnte – sah ja „so frisch aus“…

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