Meet the Team //
Welcome, Anastasia Velminski

04.09.2017 box1, Wir

Huch, alles so neu hier heute. Und es geht gleich weiter! Und zwar mit wahrer Liebe auf den ersten Blick, denn da stand sie auf einmal vor uns, ein wenig in unsere Richtung geschubst, während eine gemeinsame Bekannte aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskam. Und so lernten wir eines Abends im Juli Anastasia kennen, eine Hamburger Redakteurin mit ansteckendem Lachen und ein Wirbelwind noch dazu, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Eine geballte Ladung Leidenschaft, sozusagen, voller Ideen, Power und einem goldenen Herz am richtigen Fleck.

Ein paar Wochen später saß die 29-Jährige uns auch schon beim Meeting gegenüber und im ersten, offiziellen Gespräch war klar: Die geben wir nicht mehr her! Die ersten Artikel sind bereits für euch fertig getippt, Trail & Error-Stories stehen auf der Agenda und noch mehr Pläne sind geschmiedet. Bevor wir jetzt aber noch mehr vorweg nehmen, reichen wir das Mikro der lieben Anastasia doch einfach selbst! Welcome to the Team, Anastasia <3 

Ich bin Anastasia, 29 Jahre alt und finde, frittiert schmeckt alles besser. Was man sonst noch über mich wissen muss: Ich liebe New York, ohne mein Skateboard fahre ich fast nirgendwohin, aus dem Bett komme ich morgens nur mit richtig gutem Hip Hop, Fußball spiele ich besser als die meisten Jungs und meine Vorbilder sind Timon und Pumbaa. Ich bin der Meinung, im Leben sollte nicht immer alles so heftig ernst genommen werden. Ah, und ich bin total besessen von Mode.

Geboren bin ich übrigens in Tadschikistan und aufgewachsen in einem kleinen Dorf an der Nordsee. Nach dem Abi hat es mich ins wunderwunderschöne Hamburg verschlagen, wo ich erstmal Mathe studierte (wtf!), um zu merken, was ich wirklich interessant finde: Musikwissenschaften und Germanistik. Fünf Jahre später hatte ich Bachelor und Master in der Tasche, keinen Plan vom Leben, dafür aber den Willen über das zu schreiben, was ich liebe: Mode und Musik. Zunächst auf Blogs, dann für Labels wie Adidas und später für mein Lieblingsprintmagazin – die Grazia.

 

MY REAL ID. #pommesexplosion #hamburg #032c

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In der Branche sagten schließlich alle: „Denk nicht, es ist wie bei ‚Der Teufel trägt Prada‘! In Wirklichkeit ist es ein ganz normaler Job wie jeder andere.“ Aber das ist (excusez-moi!) Bullshit. Klar, die Requisite sieht nicht aus wie das erste Stockwerk der Pariser Chanel Boutique und statt Kalorien haben wir mittags stolz unsere verputzten Burger gezählt, aber ansonsten kommt es dem Film schon sehr nahe – da möchte ich niemandem etwas vormachen. Ich glaube, für Leute, die in der Branche arbeiten, wird es einfach irgendwann total gewöhnlich und vielleicht weiß man es nicht mehr so zu schätzen. Aber als Moderedakteurin für ein internationales Magazin zu arbeiten, heißt um die Welt reisen, coole Looks tragen, großartige Menschen treffen und auf legendäre Events gehen zu dürfen, hautnah mitzuerleben, wie Modegeschichte geschrieben wird und über all diese Momente zu schreiben. Ist doch großartig oder etwa nicht?

Das finde ich jedenfalls. Trotzdem habe ich nach viereinhalb Jahren bei der Grazia gekündigt. Warum? Irgendwie um mutig zu sein und mich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen und daran zu wachsen. …und dann traf ich die Janes. Mit vier Red Bull und zwei Herzen in den Augen gestand ich Nike und Sarah meine Liebe zu This Is Jane Wayne und schwups, saßen wir da und schmiedeten gemeinsame Pläne.

Jetzt darf ich als Anastasia Jane (kann das vielleicht so in meinen Perso aufgenommen werden?!) über Mode und Musik schreiben, Trends ausprobieren, Interviews führen und über all das schreiben, was mich bewegt. Natürlich alles für einen guten Swag!

Also, ich freu mich, nehmt das Leben nicht zu ernst, Hakuna Matata! <3

Wie würden dich andere beschreiben?

Na, das fängt ja gut an. Erste Frage und ich hab keine Ahnung. Ehrlich gesagt, ich musste meine Freunde fragen. Heraus kam: kleiner Frechdachs. Loyaler, ehrlicher und fürsorglicher Mensch mit einer Schwäche für Hunde, Hip Hop und Skateboards. Modebesessen, witzig, unnormal lebensfroh, tiefenentspannt und für jeden (wirklich jeden!) Spaß zu haben.

Und worauf können sich unserer Leser*innen freuen?

Auf den heißesten Shice aus der Mode- und Musikwelt – gewürzt mit ein bisschen Unsinn aus meinem Kopf. Ich bin quasi der Pablo Escobar der guten Artikel, ich möchte immer nur das beste Produkt abliefern!

Wovon träumst du tagsüber?

Von einem McDonalds in meinem eigenen Haus – genau wie bei Richie Rich. Versteht mich nicht falsch, McDonalds ist für mich mehr als nur ein Fast Food-Restaurant. Es ist eine Bildungsinstitution. Ich wusste beispielsweise nicht, dass ich auf McRib und Curly Fries abfahre. Das hat mir einzig und allein McDonalds beigebracht.

Was bringt dich manchmal um den Schlaf?

Eigentlich nichts, ich bin ein anatomisches Wunder. Fragt meinen Freund: Wenn ich das Licht ausschalte, schlafe ich ein. Und zwar in drei, zwei… zZz.

Wobei vergisst du Zeit?

Beim Netflix gucken. Kein Witz, diese Erfindung treibt mich noch in den Ruin! Irgendwann verdiene ich kein Geld mehr, weil ich nichts mehr schaffe. Aber hey! Dafür mal wieder einen neuen Rekord aufgestellt: fünf Staffeln an einem Wochenende. Yesss!

Worüber redest du am liebsten bei Wein oder Whiskey?

Ich trinke keinen Alkohol. Mochte ich noch nie. Nein, es ist alles okay mit mir. Er schmeckt mir einfach nicht. Und ja, ich schmecke ihn überall raus. Ja, auch aus deinem Cocktail!

Dein Lieblingswort?

Schmackofatz!

 

Dear Monday, go step on a Lego! Thank u. #mondays #wuah

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Was haben deine Eltern dir mit auf den Weg gegeben?

Mein Dad: Mach Dich niemals abhängig! Weder von einem Mann noch von einem Leasingvertrag.

Meine Mum: Egal, was passiert, bewahre immer ein gutes Herz! Und: Unterschätze nie die Macht eines guten Outfits an einem miesen Tag.

Welches Buch möchtest du uns ans Herz legen – und warum?

Die Pflicht glücklich zu sein“ von Alain. Weil er Sätze schreib wie: »Vor allem scheint mir klar, dass man unmöglich glücklich sein kann, wenn man es nicht sein will. Man muss sein Glück wollen und es machen.«

Warum bist du Feministin?

Weil ich mir mein Leben so bastel, wie ich es gern hätte, um abends stolz in den Spiegel gucken zu können. Dazu gehört eben auch mal aufzustehen, mutig zu sein, zu riskieren und bestenfalls am Ende des Tages etwas ganz allein erreicht zu haben.

Was bedeutet für dich Empowerment?

Solidarität, Schwester! Wenn Frauen verstehen, dass sie nicht weiterkommen, wenn sie sich gegenseitig wegbeißen und sich damit in Konkurrenzkämpfe katapultieren. Wenn sie sich stattdessen verbünden, gegenseitig unterstützen und damit gemeinsam noch viel stärker werden als sie es als Einzelkämpferinnen jemals hätten werden können. Amen!

Was bedeutet für dich Luxus?

Eine Familie wie meine zu haben.

 

Warum ist das Leben so viel schöner am Meer?

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MY LIFE’S A #HALFPIPE.

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Deine liebste Playlist, während wir demnächst deine Zeilen lesen?

Oh wow, diese Playlist würde locker 100 Songs umfassen. Aber um es kurz zu halten: Es wäre ein Mix aus neuen und alten, US-amerikanischen und deutschen Hip Hop Tunes, gepaart mit mit ein paar meiner melancholischen Lieblingstracks,

Dein liebstes Kleidungsstück & die Geschichte dazu?

Oh, da muss ich ausholen: Ich liebe Demna Gvasalia, den kreativen Kopf des Designkollektivs Vetements. Letzte Saison entwarf er einen schwarzen Hoodie, auf dessen Kapuze in weißer Schrift „Vetements Paris“ eingenäht war. Ich schmachtete den Pullover ewig an, aber der Preis war ein absoluter Scherz: 700 Euronen oder so. Is klar. Mein Freund hörte sich das nicht lange an, ging zu Uniqlo, kaufte dort einen super schlichten schwarzen Hoodie und ließ bei einem lokalen Startup „Veteminski Hamburg“ raufsticken. Ist eine Anspielung auf meinen Nachnamen (Velminski) – und Hamburg ist eben meine Hood. Veteminski fand ich schon ziemlich cool, machte es zu meinem Instagram-Namen und ziehe seither den Hoodie nicht mehr aus.

Deine liebste Serie?

„Stranger Things“ und, woah, „Jessica Jones“! Schon mal gesehen? Ich wünschte, ich wäre sie!

Wenn ich „groß“ bin, dann…

…hab ich ein Pferd und einen Affen.

Was hat dich in den vergangenen Wochen wütend gemacht?

Inkompetente Pfeifen an der Macht.

Und was hoffnungsvoll oder glücklich?

Dass es sich lohnt mutig zu sein und aus seinen Gewohnheiten auszubrechen.

Was müssen wir alle uns hinter die Ohren schreiben?

Leben ist die Summe all unserer Entscheidungen! (Albert Camus)

Was willst du nie wieder über dich hören müssen?

„Deine Weltanschauung und deine Vorliebe für deutsche Hip Hop-Texte könnten nicht konträrer sein.“

Wie sieht es bei dir zu Hause aus?

Viele Bücher, Klamotten, Zeitschriften, Platten, Bilder und sehr viele Sneaker. Dazwischen ein paar Möbel.

Worauf kannst du nicht verzichten?

Russische Schmackofatz-Gerichte powered by Mama.

Auf welche Art und Weise entdeckst du am liebsten die Welt?

Auf Reisen. Mit jemandem an der Hand, den ich sehr lieb hab.

Was fehlt unserer Gesellschaft?

Humor, Entspannung und die Fähigkeit zuzuhören.

 

Was sollten wir dich noch fragen?

Warum ich keinen Sport treibe, obwohl wir alle Sport treiben sollten, wie ich es hinkriege über die Runden zu kommen, wovor ich Angst habe und was ich im Leben bereue. Hab‘ allerdings auch auf keine dieser Fragen eine Antwort.

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