Glänzendes Haar gewünscht?
Mit dem DiY Haarwasser kein Problem!

12.10.2017 Beauty

Ich will gar nicht auf dem Wetter herumreiten, aber ich finde diese herbstliche Suppe, zumindest sieht es aktuell in Berlin so aus, ist mehr als prädestiniert für ein Wochenende mit DIY Beauty Kram, gerade dann, wenn es nicht zur Debatte steht, die Wohnung, das Bett – oder noch besser: die Badewanne zu verlassen.

Gerade im Herbst verlangt eure Haut nach ein klein bisschen mehr Pflege, Heizungsluft und trockene Kälte da draußen sind nämlich sicher nicht ihre besten Freunde. Et voilà, ich habe für euch die beste Beschäftigung für den kommenden verregneten Sonntag, weil Wochenenden nur vor Netflix zu verbringen nunmal auch keine Lösung ist!

Make-up macht Spaß, gegen teure und gut duftende Haarmasken ist auch nichts einzuwenden, aber hin und wieder einen kleinen Abstecher in die heimische Speisekammer zu machen und sich aus den Frühstücksutensilien eine waschechte Deo-Creme oder Gesichtsmaske zu kreieren, ist auch etwas Feines, denn Zutaten dafür finden wir zu genüge in unserer Küche. 

Weil ich manchmal wirklich Lust auf derartige Schweinereien im Badezimmer habe und mir beim Aufräumen ein Buch in die Hände fiel, das en masse wunderbare DIY Schönheitsrezepte in sich trägt, die unbedingt darauf warten, ausprobiert zu werden, spazierte ich letzten Sonntag mit meinem Fundstück also erstmal in die Küche – und dann ins Bad. 

Aus dem Pretty Natural Buch, das übrigens allerhand Rezepte zum Schön-sein lüftet, gönne ich mir heute ein Haarwasser, das mir eine glänzende Mähne verspricht.

Die Zutatenliste kann ich recht easy abarbeiten:

  • 1 Liter Wasser – hat ja wohl jeder daheim
  • 5 El Kamille, frisch oder getrocknet 
  • 5 EL Rosmarin, frisch oder getrocknet

Glücklicherweise finde ich alle Zutaten in meiner Küche. Kamillenblüten sind aus dem Bioladen und lassen sich auch für ein Gesichtsdampfbad zweckentfremden. Rosmarin hatte ich ursprünglich für die Kartoffeln gekauft, aber was soll’s, dann gibt eben Thymian-Kartoffeln. 

Anleitung:

Auch die Zubereitung ist wirklich kinderleicht: Das Wasser muss aufgekocht werden. Dann kommen die beiden Hauptdarsteller Rosmarin und Kamille dazu. Ich habe übrigens einfach drei Rosmarinzweige genommen anstatt den 5 EL. Der aufgekochte Aufguss muss nun 2 Stunden ziehen, bevor die Flüssigkeit abgesiebt wird. Dann kann es auch schon ins Bad gehen. 

Rosmarin stimuliert die Durchblutung der Kopfhaut und Kamille beruhigt gereizte und trockene Kopfhaut. Außerdem haben beide Kräuter antibakterielle Wirkungen, das macht das Wässerchen zu einem echten Geheimtipp für alle die, die ihre Haarpracht gedeihen lassen wollen. Denn: Ist die Kopfhaut und die Haarwurzel gesund, wächst auch schönes Haar, ist doch klar. 

Ich pimpe meine Spülung noch mit einem kleinen Schuss Apfelessig und lasse sie im Kühlschrank richtig abkühlen. Durch die Säure und die kalten Temperaturen verschließen sich die Haarschuppen. So kann man zum Beispiel Haarkuren oder Tönungen versiegeln. Außerdem bringt es eine Extraportion Glanz. Der Essiggeruch verfliegt übrigens, sobald das Haar trocken ist.

Funkelt, ihr kleinen Diamanten!

P.S.: Für alle Beauty DIY Fans:

Das Pretty Natural Buch ist gefüllt mit diversen tollen Beauty Produkten, die man sogar recht gut zum Beispiel zu Weihnachten verschenken kann – für all die, die gern wissen, was in ihrer Kosmetik steckt.

4 Kommentare

  1. Franzi

    Uiiii, das finde ich ja toll und werde ich definitiv ausprobieren.
    Eine Frage dazu noch: das Haarwasser lässt du dann nur einwirken und spülst es danach aus oder wie verwendest du es?

    Antworten
    1. Elina Artikelautor

      Hey Franzi,

      ich gieße einfach die Spülung über die Haare und lasse sie dann trocknen. Im besten Fall spült man das Haarwasser nicht aus, sonst bringen die pflanzlichen Wirkstoffe nicht mehr so viel. 😉

      Viel Spaß beim Testen und lass mich wissen, wie du es findest.

      xx

      Elina

      Antworten
  2. Imke

    Super, danke für den Tipp. Dann kaufe ich nachher mal Kamille. Ich packe das ganze dann einfach in eine alte Sprühflasche – dann kippe ich nicht so viel in die Dusche.

    Antworten

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