Vom Schaf zum Pulli // Ein ehrlicher Trip
mit Armedangels zu den Ursprüngen der Wollproduktion

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Ich muss gestehen, dass ich mein Barett vor all den Menschen ziehe, die durchs Leben gehen und dabei pausenlos auf Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und ähnliche Werte achten. Ja, ich habe manchmal mehr Licht an als ich eigentlich bräuchte, vergesse hin und wieder einen Jutebeutel mit zum Einkaufen zu nehmen, esse viel zu gerne Fleisch. Und ja, ich gehöre zu den Menschen, die sich dafür schämen. Es ist eben leichter sich wenig bis gar keine Gedanken darüber zu machen, wie gut es uns geht und woher all das kommt, was wir viel zu oft für selbstverständlich hinnehmen. 

Doch zum Glück gibt es Menschen wie Julia Jane – oder Labels wie Armedangels – die dafür sorgen, unser gemütliches Bewusstsein zu erweitern und vorgehen, wenn wir die Richtung nicht genau erkennen. Gerade das zuletzt genannte Brand hat es nämlich kürzlich auf einem unglaublichen Trip geschafft, mir die Augen zu öffnen, hat mich dazu gebracht mal einiges gewaltig in Frage zu stellen (und dabei heimlich ein Tränchen zu vergießen) und dazu bewegt meinen Lifestyle in gewisser Weise zu überdenken.

…und alles beginnt mit einem Roadtrip durch Patagonien, auf dem mich das Kölner Eco-Fashion-Label Armedangels unter dem Motto „Nothing to hide“ in die Entwicklung seiner Wollprodukte mitnimmt. Das Label ist nicht nur für seine Bio-Wolle bekannt, sondern ebenso für seine vegane Mode sowie die Fair Trade-Bedingungen, unter denen sie produzieren. Gemeinsam mit der Brand Managerin Steffi Wolter und einer Handvoll Mitreisenden besuchte ich also eine Woche lang Schafe, Schäfer, Farmer, Scherer, Fabrikarbeiter und Willy Gallia, den Vertreter der Firma Fuhrmann, die bei der Wollgewinnung vor einiger Zeit fester Partner von Armedangels wurde. Und komme aus dem Staunen nicht mehr raus.

WO ICH WAR //

Familie Fuhrmann managt seit 1735 insgesamt 13 Farmen in Argentinien, von denen ihnen zwei selbst gehören. Sie bekommen von diesen Farmen jährlich insgesamt 10 Millionen Kilo Wolle, die sie dann in ihrer Fabrik weiterverarbeiten. Ihnen liegt vor allem das Wohl der Tiere am Herzen und sie achten bei ihrer Arbeit stets auf eine vertikale Produktion.

Das bedeutet, sie managen alles vom Schaf über die Verarbeitung der Wolle bis zur Herstellung des Pullovers. Damit ist Fuhrmann das weltweit einzige Unternehmen, das Wollproduktion vertikal überhaupt überwacht. 

WARUM ÜBERHAUPT WOLLE?

Wolle ist natürlich, atmungsaktiv und schmutzabweisender als andere Materialien, spendet Wärme, leitet Hitze aus, muss selten bis nie gewaschen werden und ist 100 Prozent biologisch abbaubar – und hat einen sehr geringern CO²-Abdruck. „Das einzige Problem bei Wolle ist eben die Herstellung“, erklärt Steffi Wolter. „Wie werden die Schafe behandelt, unter welchen Umständen arbeiten die Menschen dort, was bedeutet Umwelt in dieser Kette und wie wirken diese drei Faktoren zusammen?“

Setzt Armedangels etwa deshalb auf die Wollproduktion im fernen Patagonien? Dem anderen Ende der Welt, dem wilden, dünn besiedelten, südlichsten Teil Argentiniens, wo es unzählige Hektarflächen Weideland gibt, auf denen die Schafe ein Leben führen, das eigentlich nicht besser sein könnte? Warten wir’s ab.

Unseren ersten Halt machen wir in Trelew (die Kleinstadt liegt mit dem Flieger etwa zwei Stunden südlich von Buenos Aires), wo eine Führung durch die Fuhrmann-Fabrik stattfindet. Sobald die Schafe geschoren sind, wird ihre Wolle in Pakete verpackt und hierher geschickt. Hier wird die Wolle gewaschen, entfettet, gekämmt und so verarbeitet, dass daraus schließlich Wollprodukte wie die von Armedangels entstehen können.

Anastasia in der Fuhrmann-Fabrik in Trelew. Hier wird auch die Wolle für Armedangels verarbeitet.

Willy erklärt, dass etwa 98 Prozent der reinen Wolle später exportiert wird. Vor allem Bio-Wolle sei immer gefragter – eine Entwicklung, die ihn sichtlich erfreut, denn seine Familie und er setzen sich seit geraumer Zeit dafür ein, dass in Argentinien aus konventionellen Höfen gute Bio-Farmen werden. Erfüllen die Höfe die dafür vorgesehenen Kriterien, erhalten sie das sogenannte „Organic/Eco Wool Standard“-Siegel, unter dem sie schließlich Bio-Wolle verkaufen können. Doch der Familienbetrieb möchte da noch einen draufsetzen: „Für uns ist nicht nur wichtig, dass die Wolle bio ist, sondern dass alle Schritte zum Endprodukt streng überprüft werden. Das bedeutet, die Lebensbedingungen der Tiere, den Umgang mit den Schafen, und insbesondere die Schur zu überwachen. Und gleichzeitig zu prüfen, unter welchen Bedingungen die Menschen auf den Farmen arbeiten. Die Farmbesitzer müssen für all das Verantwortung übernehmen. Diesen Siegel nennen wir „Responsible Wool Standard„.“

Und wie sind die Arbeitsbedingungen der hiesigen Fabrikarbeiter? „Diese Fabriken sind ähnlich aufgebaut, wie man es aus Deutschland kennt, nur sind sie wesentlich kleiner. Hier arbeiten etwa 100 Leute, die weit über Mindestlohn bezahlt werden. Der Verdienst liegt bei 75 Prozent des argentinischen Höchstsatzes. Außerdem wird darauf Wert gelegt, dass die Angestellten allesamt versichert sind.“ 

Klingt erstmal alles sehr gut. Doch der wesentlich kniffligere Teil liegt meines Erachtens noch weit vor der Verarbeitung in der Fabrik: auf den Farmen. Wie leben die Schafe? Wie läuft eine Schur ab und wie wird dabei mit den Tieren umgegangen? Und wie sind die Bedingungen der Mitarbeiter vor Ort? Dafür machen wir uns auf den Weg zu einer echten Fuhrmann-Farm – weitere 1400 km südlich von Trelew. 

Die Wolle nach der Schur: Sie wird verpackt und in die Fabrik geschickt.

Gewaschen und entfettet.

Die saubere Wolle.

Wollknäuel.

Auf dem Weg nach El Calafate, wo sich die Fuhrmann-Farmen befinden, entscheiden wir uns auf halber Strecke unseren 20-stündigen Roadtrip zu unterbrechen und eine Pause zu machen. Da wir die Pause einigermaßen sinnvoll nutzen möchten und es kaum erwarten können bei einer echten Schur dabei zu sein, suchen wir eine Farm, die zwar weder einem von uns etwas sagt, noch Willy Gallia je gesehen hat. Doch sie trägt den Siegel „Bio-Farm“ und es findet gerade eine Schur statt. Das finden wir mehr als spannend – auch wenn sie nichts mit Armedangels zu tun hatte.

Roadtrip durch das südliche Argentinien.

Natürlich habe ich schon oft Dokus darüber gesehen und mir war vollkommen bewusst, dass nicht auf allen Höfen die Schuren immer super zärtlich ablaufen. Doch was ich dort gesehen habe, hat mich schlagartig zu Tränen gerührt, der gesamte Ablauf war wirklich nicht schön anzusehen, aber ich finde es wichtig, das auch genau so ehrlich aufzuschreiben: 

Als wir auf der besagten Farm ankommen, stehen etwa 200 Schafe in einer Blech-Halle zusammengescheucht da, haben kaum Platz sich zu bewegen. Ich übertreibe kein bisschen, wenn ich sage, dass man ihnen ansah, wie ängstlich sie waren. Der Reihe nach werden sie dann in Gruppen von etwa 30 Schafen von dort in einen schmalen Gang gescheucht (man muss dazu sagen, sie werden in unserer Anwesenheit von den Farmarbeitern weder getreten noch geschlagen, allerdings haben sie selbstgebastelte Peitschen in der Hand (die sie vor uns nicht benutzten) und ich finde, das allein sagt schon sehr viel).

Nun stehen die Schafe vor einer zweiten Halle, in der schließlich die Schur stattfindet. Sie können die Schafe sowie den Vorgang der Schur also schon von dort aus sehen, was offensichtlich enorm viel Stress in ihnen auslöst, sie wirken nervös. Die Schur selbst läuft dann sehr schnell ab: Acht Farmarbeiter greifen sich jeweils nacheinander ein Schaf, heben es hoch und tragen es zu ihrem Platz, an dem ein elektrischer Rasierapparat von der Decke hängt. Sie setzen das Schaf unsanft ab und scheren es in Sekundenschnelle. Warum das so schnell ging, ist mir zunächst schleierhaft. Denn sie verletzen in der Eile die Schafe mit dem Rasierer und es gibt lauter kleine blutige Wunden an ihren Rücken. Danach tragen sie die Tieren wieder hinaus auf ein kleines abgezäuntes Stück Rasen, wo sie offensichtlich bleiben müssen, bis alle Schafe geschoren sind. 

Ich fange an, sehr viele Fragen zu stellen, doch zwei brennen mir besonders auf der Seele: 

1. Zum Tier: Wieviel Zeit haben die Mitarbeiter pro Schaf? Es muss offenbar schnell gehen, denn sie haben sich sichtlich beeilt – und in der Schnelle achtlos das Tier verletzt.

Die Antwort, die mir der Farmer gab, lautete: „Den Arbeitern wird keine Zeit vorgegeben, denn sie werden nicht pro Stunde sondern pro Schaf bezahlt. Das ist der beste Ansporn für sie, Gas zu geben. Im Schnitt brauchen sie zwei Minuten pro Schaf.“ Zwei Minuten. 120 Sekunden. Für das gesamte Schaf. Das muss man sich mal vorstellen. 

2. Zum Menschen: Wurden die Mitarbeiter hier professionell ausgebildet bevor sie an die Schafe herangelassen wurden und haben sie hier einen sicheren Job?

Die Antwort des Farmers macht mich noch trauriger, denn es kristallisiert sich heraus, dass sich Aus- und Fortbildungen „nicht lohnten“ und nicht angeboten werden, da es sich um Saisonarbeiter handelt, die in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich nicht mehr dabei sein dürfen.

Ergo: Den Arbeitern wird weder ein fester Job noch eine gute Bezahlung gewährleistet. Aufgrund der mangelnden Bildung und dem völlig absurden Zeitdruck werden die Schafe weder gut behandelt noch professionell geschoren. Und so etwas darf sich Organic Farm nennen.

Es ist genau wie Willy sagte und langsam verstehe ich, wie wichtig die Einführung des zusätzlichen „Responsible Wool Standard“-Zertifikats wirklich ist. Denn „Organic/Eco“ bedeutet eben nicht gleich, dass dort alles gut und gewissenhaft abläuft. Vielleicht ist das Land dieser Farm pestizidfrei und erfüllt noch weitere Kriterien, um als „Bio-Farm“ durchzugehen, doch das bedeutet nicht, dass es gegenüber dem Tier und dem Menschen verantwortungsvoll betrieben wird.

El Calafate.

Wir fahren weiter zur Fuhrmann-Farm und ich gehe an diesem Abend mit vielen aufwühlenden Gedanken und Fragen ins Bett:

Wenn diese Farm bio war, wie läuft es dann wohl auf konventionellen Farmen ab? Und gibt es überhaupt solche Höfe wie wir sie uns in unseren schönen Vorstellungen ausmalen? Sind wir einfach nur vollkommen naiv und geblendet? Und kann man es dann überhaupt verantworten, sich keine Gedanken darüber zu machen, was man kauft?

Am nächsten Morgen wache ich auf, um mir all diese Fragen zu beantworten. Denn da waren wir nun, mitten auf einer Farm, die nicht nur den „Organic/Eco Wool Standard“ erfüllt, sondern auch den „Responsible Wool Standard“, der Willy so wichtig zu sein schien. Und ja, wie soll ich es sagen, ohne schmalzig und kitschig zu klingen: Es gibt Hoffnung! Ich überzeuge mich auf diesem Hof selbst, schließlich hatte ich noch ein paar Stunden zuvor den direkten Vergleich gesehen. 

Fuhrmann-Farm

Denn auf der Fuhrmann-Farm fängt alles schon damit an, dass es aufgeräumt und sauber ist. An der Wand hängen zwei Plakate mit Regelwerken, das eine für das Wohlergehen der Arbeiter, das andere für das der Tiere (beispielsweise: „Das Schaf muss gut behandelt werden und frei von Schmerzen, Angst und Furcht, Krankheiten, Hunger und Durst sein“). Alles wird stets von einem Supervisor überwacht. Hinzu kommt ein Inspektor, der in regelmäßigen Abständen den Boden, das Futter, die Gesundheit, den Umgang mit den Tieren sowie die Scheune, in der die Schur stattfindet, kontrolliert. Die ist im Übrigen ganz anders aufgebaut als die Halle vom Vortag: Kein Stahl, kein Blech, sie ist komplett aus Holz. Wo sich die Schafe aufhalten, gibt es keine scharfen Ecken und Kanten.

Das System ist ganz anders, erklärte man mir: Die Schafe grasen vor der Schur auf einer großen abgezäunten Weide, werden dann einzeln in die Scheune geführt, wo jedes Schaf seine eigene „Kabine“ hat, die groß genug ist, um sich frei zu bewegen. Die Schafe können sich zwar gegenseitig sehen, doch zwischen ihrer Kabine und dem Platz, an dem sie geschoren werden, befindet sich eine hohe Holzwand, sodass die Tiere keiner Panik ausgesetzt werden. Sobald ein Scherer frei ist, öffnet er eine Tür zur Kabine, hebt das Schaf sanft an und rasiert es vorsichtig mit den modernsten Geräten – ohne das Tier zu schneiden. Würde wider Erwarten das Tier verletzt, müsste es sofort verarztet werden. „Das überwacht ja alles der Supervisor“, wird mir versichert. Sobald das Schaf fertig ist, was auch nur wenige Minuten dauerte, wird es durch eine Luke, die sich neben der jeweiligen Kabine befindet, wieder auf eine Weide in die Freiheit gelassen. 

Die Schur läuft hier unter modernsten Bedingungen ab – für Tier und Mensch.

Neueste, feinste und schonendste Geräte.

Sauberkeit steht an oberster Stelle.

Soweit so gut – und wie sieht es mit dem Wohl der Menschen aus? „Sie werden hier viel besser bezahlt, erhalten von uns eine gute Ausbildung und wir bieten ihnen regelmäßige Workshops an. Außerdem arbeiten wir immer mit den gleichen Arbeitern, ihr Job ist bei uns sicher. Wenngleich sie bei uns auch nur als Saisonarbeiter eingestellt werden können“, erklärt mir der Gaucho. Denn im Grunde sehen die Tiere diese Scheune nur einmal im Jahr. Die restlichen 364 Tage läuft ein Schaf frei in der wunderschönen Landschaft herum, die dieses Land zu bieten hat, ist an der frischen Luft, hat ausgiebig Futter und sauberes Wasser in der Natur, die frei von Chemikalien ist. Viel Platz haben sie auch: Etwa 30.000 Schafe leben pro Farm auf rund 75.000 Hektar Land – das bedeutet, jedes Tier hat für sich 2,5 Hektar. Ich atme durch!

Fuhrmann-Farm.

Und so sind alle Fuhrmann Bio-Farmen aufgebaut. Die Höfe selbst sind einfach, klein und wunderschön. Sie werden von wenigen Menschen bewohnt und sind weit entfernt von großen Städten. Zum nächsten Supermarkt sind es teilweise hunderte von Kilometern. Dass den Farmern dort das Wohl der Tiere und ihrer Mitmenschen an oberster Stelle steht, merkt man sofort: Der Gaucho, bei dem wir übernachteten, hatte einige Tage zuvor zwei zurückgelassene Lämmer am Straßenrand gefunden und mit zu sich nach Hause genommen. Dort zieht er die Kleinen nun mit einer Flasche und viel Liebe groß.

Anastasia füttert und spielt mit den Lämmern im Haus.

Farm in El Calafate.

Es gibt sie, die Bio-Farmer, die nicht nur auf Kohle aus sind, sondern denen der Menschen und das Tier am Herzen liegt. Und es war schön zu sehen, dass genau diese Farmer Armedangels für seine Wollprodukte gefunden hat.

Klar stellt sich mir die Frage, warum man seine Wolle aus Patagonien bezieht, warum nicht aus Europa oder gar Deutschland. Steffi Wolter, die Brand Managerin, erklärte aber: „Zum einen wegen der Bedingungen für Mensch und Tier, die einfach stimmen. Zweitens wegen der Qualitätssicherung und weil wir einen Partner brauchen, mit dem wir auf lange Sicht wachsen können. Und nicht zuletzt – und auch da muss man ganz transparent sein – spielt für uns auch der Preis eine Rolle. Denn wir wollen in der besagt guten Qualität einen Cardigan anbieten können, der leistbar ist und eben nicht gleich 300 Euro kostet.“ Klingt wirtschaftlich durchaus nachvollziehbar.

Woran erkenne ich bei meinem nächsten Kauf denn nun „gute Wolle“?

Natürlich ist es einfacher direkt auf „in den Warenkorb“ zu klicken, ohne etwas zu hinterfragen. Doch wer beim Wollkauf ganz sicher gehen möchte, dass es sich um Ware handelt, die unter guten Bedingungen für Mensch, Tier und Umwelt produziert wurde, dem wird ein kurzer Blick auf das Etikett nicht mehr reichen: „100 Prozent Bio-Wolle“ ist offensichtlich kein Garant dafür. Man sollte sich vor dem Kauf informieren, wo genau die Wolle herkommt und wer dahinter steht. Labels wie Armedangels, die nichts zu verbergen haben, sind da schon auf ihrer Website super transparent. Fragt Euch „Woher kommt die Wolle dieses Pullovers? und „Welche Werte sind den Farmern, Produzenten und Lieferanten wichtig?“. Erhaltet ihr darauf schnell eine Antwort, könnt ihre ruhigen Gewissens shoppen.

Big Love: Anastasia mit einem Lamm.

Mit ganz viel Wirrwarr im Kopf und einem emotionalem Auf und Ab bin ich nun wieder zurück in Deutschland und habe noch immer Fragen im Kopf. Sehr viele, um es genau zu sagen. Allerdings spüre ich auch eine gewisse Erleichterung, denn es gibt einen guten Weg, den ich allen Wollliebhaber*innen von Herzen empfehlen kann – und der wurde mir tatsächlich durch Armedangels eröffnet. Wenn ihr mindestens so viele Fragen im Kopf habt, wie ich, dann freue ich mich riesig auf euer Feedback und eure Anmerkungen. 

Ich danke Armedangels jedenfalls von Herzen für diese spannende, emotionale und lehrreiche Reise. 

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Armedangels –

3 Kommentare

  1. Sophia

    Liebes Team,

    ich finde es so wichtig, dass ihr auf solche Themen aufmerksam macht und ungeschönt schreibt, was bei der „Wollegewinnung“ schief läuft! Ich hoffe sehr, dass es bei Armedangels wirklich soviel besser ist und nicht aufgrund einer „freundlichen Zusammenarbeit“ zu diesem positiven Feedback kommt! Wenn es wirklich soviel tierschonender wäre, wäre es wirklich toll!

    Mit diesem Artikel bietet ihr jedoch einen Mehrwert und das macht euren Blog aus, dass ihr kritisch seid, Themen behandelt, die nicht immer nur Herzen und Likes sammelt und damit eine herausragende Stellung in der deutschen Bloggercommunity einnehmt. Danke dafür! Und nun gibt es doch noch ein Herzchen <3

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  2. Christina Ecker

    Danke für diese überaus interessante Reportage zu dem Thema, welches mir persönlich sehr am Herzen liegt. Mir ist nämlich genau so nicht nur wichtig Materialien aus biologischer Landwirtschaft zu kaufen sondern auch, dass die Tiere ein schönes Leben haben. Super toller Artikel! Ich bin sehr froh, dass du darüber berichtest und hoffe, dass dadurch immer mehr Menschen Wert auf natürliche und Tierfreundliche Kleidung (Lebensmittel natürlich miteingeschlossen) legen. Freue mich auf weitere solch wichtige Artikel von dir!

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  3. Kerstin

    Vielen Dank für diese so unheimlich wichtige Reportage! Und super, dass Anastasia klar und ehrlich schreibt, dass auch sie oft „ohne Gewissen“ shoppt und der Ausflug ihr die Augen geöffnet hat. Und traumhafte Bilder!

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