Inside Jane Wayne //
Durch den November mit Sarah Jane

30.11.2017 Wir, box2

Ein paar mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig mehr in unseren Kopf oder in unseren Alltag mitnehmen. Mal plaudert das Team ein klein bisschen aus dem Nähkästchen, wieder teilen wir mit euch unsere vergangenen Tage, unsere Flausen im Kopf und unsere persönliche Gedanken. Eben Momente, die uns oder glücklich gestimmt haben oder uns wütend gestimmt haben. 

Was mich in diesem November beschäftigt hat und worauf ich mich gerade freue, lest ihr hier: 

So würde ich mich gerade selbst beschreiben:

Die 30 ist doch gar nicht so schlimm, jedenfalls merke ich sie bisher kaum. Stattdessen schmiss ich einfach eine rauschende Party mit dazugehörigem 80er Jahre Motto und feierte meine Freundschaften, meine Schwester und selbstverständlich meine Mama (allesamt sind nämlich extra angereist). Und so befinde ich mich nun bereits in meinem 31. Lebensjahr und hatte bislang noch gar nicht viel Zeit, um weiter viel darüber nachzudenken. Man muss sich wohl einfach nicht zu viel einreden, dann klappt das schon mit dem Älterwerden. Wobei: Wenn ich die Zahl so ausspreche und aufschreibe, dann wird mir noch immer ein bisschen mulmig. Tschüssi 20er, hallo 10jähriges Abo-Jubiläum. Ich werd‘ noch verrückt. Das war doch erst gestern, non? Ok, ich schalte das Gedanken-Karussel jetzt einfach wieder ab!

DAS LIEGT GERADE AUF MEINEM NACHTISCH //
Benjamin Stein: Die Leinwand

Ein Buch, zwei Geschichten, zwei Anfänge und ihr könnt entscheiden, welchen ihr euch zuerst zu Gemüte führt. Denn sie treffen sich eh, in der Mitte – und verschmilzen zu einem Ganzen. Im Roman von Benjamin Stein: Die Leinwand.

Ihr habt also die Wahl, ob ihr lieber mit der Lebensbeichte des jüdischen Psychoanalytikers Amnon Zichroni starten wollt oder mit der Erzählung des Journalisten Jan Wechsler anfangen möchtet. Ganz gleich womit ihr beginnen werdet: Beide Geschichten sind sowohl Teil der anderen Erzählung als auch von völlig von ihr losgelöst. Und sie treffen sich sowieso!

DAVON KRIEGE ICH GERADE NICHT GENUG //

Von Berlin in den 20er Jahren. Nachdem ich Babylon Berlin verschlungen habe und mich kaum eine Serie so in ihren Bann gezogen hat, drifte ich immer wieder in die schillernde Zeit der Roaring 20s ab. Dazu kommen die politischen Bewegungen, die Putschversuche, die schwarze Reichswehr und immer wieder Glitzer, Glamour und große Musik. Ein Parallelleben wie aus dem Geschichtsbuch, das ein Stück weit aktueller nicht sein könnte – verpackt in einem Film, der mit Liebe gespickt wurde und mit Sehnsüchten, mit Verlust und Angst. Unbedingt anschauen, es lohnt sich sowas von!

Und weil ich, wie gesagt, geistig immer mal wieder abdrifte, ist natürlich auch gleich ein Datum für das Wochenende vorgemerkt: Die Benefizveranstaltung im ehemaligen Stummfilmkino Delphi, von der ich euch schon in den Short News berichtet hatte. Hier spielte übrigens auch Babylon Berlin, klar! Zum Tag der offenen Tür werden nicht nur Spenden gesammelt, um den großen Diebstahl im vergangenen Oktober irgendwie aufzufangen, uns erwartet außerdem ein Programm aus klassischem Konzert, Stummfilm, Theater, Tanz, Hot Jazz, Swing und sogar Burlesque. Mal sehen, wie kinderfreundlich die ganze Veranstaltung ist, aber vorbeischauen ist fest eingeplant!

DARAUF FREUE ICH MICH SCHON JETZT //

In der Weihnachtszeit entdecke ich jedes Jahr aufs Neue meine temporäre Leidenschaft fürs Plätzchenbacken, für Waffeln mit heißen Kirschen und das Verzieren von Lebkuchenhäusern. Die Sonntage werden fortan also dazu genutzt, die Freunde zusammen zu trommeln und meine Dezemberleidenschaft jedem aufzudrängen. Was ich diesen Winter tatsächlich gar nicht mag? Weihnachtsmärkte. Warum? Bereits von einem Glühwein bin ich so beschwipst, dass ich auch gleich heim gehen könnte. Ich scheine immer zu Uhrzeiten dort zu sein, wenn auch andere dorthin wollen quetsche mich durch enge Gänge. Spätestens nach 10 Minuten sind meine Füße vom Stehen eingefroren.  

MISSION FÜR DIE ADVENTZEIT //

Baum besorgen, Adventskranz binden, Adventskalender für die Kleinste fertig stellen (herrgott, ist morgen schon der erste?) und die Deko-Maus aus mir herausholen. Die begrünte Girlande mit kleinen Lämpchen ist längst bestellt und liegt bei irgendeinem Nachbarn daheim (bloß welchem?), die Weihnachtsstern-Lampe von IKEA übersteht hoffentlich noch dieses eine Jahr und was kommt eigentlich an den kleinen Baum dran? Vielleicht bloß eine kleine Lichterkette, noch bin ich mir da nicht ganz sicher. Ich hätte jedenfalls 100 Stunden mehr Zeit dafür, um mich der Verweihnachtlichung meiner vier Wände zu widmen – allerdings möglichst so, dass der ganze Firlefanz auch nach dem Fest noch etwas stehen bleibt und als Winterdeko funktioniert. Hach. 

MEINE OHREN SIND VERZÜCKT VON //
Edited „Galenia“ Ohrringen

Bei der Bestellung war ich mir erst unsicher, ihr wisst schon, wegen des Goldimitats und des Preises und so. Aber es war ein Versuch! Als das Paktechen dann aber bei mir eintraf, war die Begeisterung umso größer. Seither laufe ich eigentlich ununterbrochen mit den zwei Galenia-Modellen von Edited the Label rum. Liebe auf den zweiten Blick.

DAS FEHLT GERADE IN MEINER WOHNUNG: 

Die Wand ist geschwärzt, das Sofa ist da – fehlt eigentlich nur? Ein Teppich, ganz genau! Und ein schönes Regal. Und ich habe sogar schon beides im Auge: Der Teppich muss unbedingt von der belgischen Künstlerin Laurence Leenaert kommen, ein Tipp, den mir eine sehr gute Freundin verraten hat. Grafische Elemente, soweit das Auge reicht – nicht nur auf Teppichen, sondern auch auf Porzellan, Tüchern oder Kissen. Ich bin schwer verliebt!

Das Regal kann nur von einer Marke kommen: Von String, natürlich. Ein wenig habe ich mich da festgebissen, aber das bereits bestehende, weiße Modell, war bislang einfach einer der besten Käufe, wirklich wahr. Und wenn es nach mir geht, darf der Flur auch gleich mit String-infiziert werden. Ich halte alle Augen auf Ebay und Co auf. Aber die Suche wird schwer!

 

Teppiche von LRNCE:

Die Regal-Variationen von String:

MEIN HERZ HÄNGT AN:
Paris!

Hach, Paris, du schönste aller Städte. Zwei wunderbare Nächte und drei noch großartigere Tage durfte ich mit meiner kleinen Familie und meiner Mama in Paris verbringen und wurde trotz schlechtester Wetterprognose mit Sonnenschein belohnt. Wir haben uns bloß treiben lassen, vergoldete Café au Laits geschlürft und gemütlichste Abende in unserer kleinen Ferienwohnung im Marais verbracht, die nur einen Steinwurf vom Centre Pompidou entfernt lag. Was war das schön. Müsste man viel öfter machen: Seine liebsten Menschen schnappen und wegfahren. Als nächstes steht übrigens Leipzig auf dem Plan.

Oben //

Wendejacke: Closed
Hose: Closed
Schuhe: Edited the Label

Unten //

Seidenkleid aus der Kollaboration zwischen Ganni und Anita Hass.
Dazu (nicht auf dem Bild): Schuhe von Edited the Label.

AUF DER WUNSCHLISTE //

Jacke von MONKI
Bluse von & Other Stories.
Cordhose von MANGO.
Grüne Bluse von H&M Trend.
Ohrringe von Nina Kastens.

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