Archiv für den Autor: Julia Jane

Slow Sunday //
Über Geburtstagsgedanken & Wünsche

26.03.2017 um 9.25 – Kolumne Slow Sunday

Vergangenen Freitag bin ich 27 Jahre alt geworden und sehr nachdenklich. Ich meine, Geburtstage sind nun wirklich das Letzte, an dem man sich in eine komplizierte Gedankenwelt verkrümeln und über das Leben sinnieren sollte, aber irgendwie könnten sie auch nicht perfekter dafür geeignet sein. Bin ich als Kind noch morgens aufgewacht und habe freudenstrahlend gedacht „Heute ist mein Tag!“, denke ich heute „Heute ist mein Tag?“ und möchte am liebsten liegenbleiben. Wann sind Jahrestage eigentlich so verdammt anstrengend geworden?

Vielleicht, seit ich mein Gefühlschaos durch äußere Höflichkeit und angemessene Fröhlichkeit überstimmen muss. Seit es mir herzlich egal ist, ob und was ich nun geschenkt bekomme, wenn ich mir eigentlich nur mehr Zeit wünsche. Für Frieden. Für meine Träume. Für mich selbst.  weiterlesen

Fair Friday // Nachhaltige Swimwear:
Interview mit Margaret & Hermione

24.03.2017 um 10.39 – Fair Fashion Mode Nachhaltigkeit

Wenn es etwas gibt, dass ich bei Jane Wayne besonders gerne umsetze, dann ist es Superfrauen vorzustellen, die ihr einen großen Teil ihres Leben damit verbringen, die Welt ein bisschen besser, bunter und irgendwie erträglicher zu gestalten. Und wenn dann genau diese Wonderwomen auch noch ein eigenes Start-Up gründen, dann bin ich längst hin und weg, rolle trällernd den roten Teppich aus und frage borderline-irritierend viele Fragen.

Nach Leanne May-li Hilgart, Hilal Sezgin, Jenny Mustard, Bekka Oomen, den Yakamozz Mädels und Sascha Camili, möchte ich heute zwei höchst entzückende Damen vorstellen, die sich vielleicht noch viel mehr als wir alle den Sommer herbeisehnen: Andrea Kollar und Barbara Gölles vom Swimwear-Label Margaret and Hermione. Was das Ganze mit Nachhaltigkeit zu tun hat, wie man überhaupt auf die Idee kommt, ein Swimwear-Label zu gründen und ob man als Bademodendesignerin im Winter eigentlich arbeitslos ist, erzählen die beiden Macherinnen heute selbst!  weiterlesen

Slow Sunday // Verschrobene Freunde sind manchmal die besten

19.03.2017 um 10.42 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Freundschaften

Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken, einen schmerzhaft lustigen aber auch schmerzhaft wahren Blogartikel, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, irgendwie für einen Slow Sunday Artikel weiter zu entwickeln oder zu adaptieren. Da mir dies aber nun seit Monaten nicht gelingt und ich mich ja irgendwie schwer im Copy-Paste-Style einfach an den geistigen Geniestreichen anderer bedienen kann, habe ich mich dafür entschieden, stattdessen eine klare Leseempfehlung auszusprechen – und darüber zu berichten, was der Blogartikel für mich verändert hat. Es geht um Freundschaften und wie ich gelernt habe, sanfter mit ihnen zu sein.

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Fair Friday // Warum man Tiere nicht lieben
& gleichzeitig essen kann

17.03.2017 um 10.27 – Nachhaltigkeit

Es ist mal wieder so weit, Krawall ist angesagt. Ich kann nichts dafür, es ist meine Umwelt, die mit ihren Anwandlungen derart meine empfindlichen Synapsen beansprucht, dass diese sich irgendwann in den Ausnahmezustand verabschieden.

Vorher unbedingt notwendiger Exkurs: Meine Herangehensweise an das Thema – also an alles im Spektrum zwischen „weniger Fleisch essen“ bis zu „ethisch motivierter Veganismus“ – unterliegt in der Außenwirkung vermutlich einigen Schwankungen. Ich kann verstehen, wenn man das so wahrnimmt. Aber es ist nun mal so, dass ich mich hier eines ziemlich brisanten Themas annehme und dabei zwei verschiedene Hüte auf nur einen Kopf bekommen muss. Auf der einen Seite ist da die überzeugte Aktivistin in mir, die am liebsten jeden Tag verschiedene Menschengruppen anschreien oder unter Tränen zusammenbrechen würde. Auf der anderen Seite habe ich aber auch eine sehr rationale Herangehensweise, die mich ständig mahnend erinnert, dass mit der moralischen Breitaxt Brücken höchstens zerschlagen, aber niemals gebaut werden konnten.

Aber heute, da ist Axttag. Und nun zum Auslöser meines in die Tasten gehauenen Ausbruchs:  weiterlesen

Slow Sunday // Instagram
-Mitmachen ohne gewinnen zu wollen

12.03.2017 um 15.00 – Leben

This is Jane Wayne - Slow Sunday - InstagramImmer wenn ich Instagram öffne, löst das ein ganz bestimmtes Gefühl in mir aus. Ich kenne das Gefühl und kürzlich ist mir klargeworden, woher. Ich fühle mich im Insta-Feed wie damals auf meinen Leichtathletik-Wettkämpfen. Die Stimmung war immer gut, alle nicken sich freundlich zu. Aber trotzdem, ein sehr offenes Geheimnis, sind alle gekommen, um an den anderen vorbei zu ziehen und als Erster aufs Treppchen zu steigen. Die Stimmung auf so einem Wettkampf hat etwas schönes, es ist alle etwas aufregend und man fühlt sich aufgeputscht. Aber der latente Leistungsdruck ist allgegenwärtig und alle sind erleichtert, wenn es endlich vorbei ist. Das klingt nicht grade nach Ruhe, Sorgfalt und Entschleunigung – und tatsächlich schickt mich die das simplifizierte und oberflächliche Storytelling auf Instagram regelmäßig auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Aber es hat mich einige Zeit gekostet, das für mich tatsächlich zu erkennen und daraus meine Schlüsse zu ziehen.

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Fair Friday // Auf einen Kaffee mit Aktivistin, PETA UK Pressesprecherin & Bloggerin Sascha Camilli

10.03.2017 um 10.42 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Sascha Camilli ist eine dieser Superwomen, bei denen man gar nicht richtig weiß, welchen ihrer vielen interessanten Tätigkeitsbereiche man zuerst erwähnen soll. Vielleicht wäre es eine gute Einleitung, damit anzufangen, dass Sascha vier Sprachen spricht, Gründerin des erfolgreichen Blog-a-zines Vilda ist und dass sie die Europäische Pressestelle von PETA UK leitet.

Als internationale Modejournalistin und Aktivistin schaut Sascha nicht einfach weg, sondern hat ,neben einer Vollzeitstelle, einen Blog über vegane und faire Mode und Beauty ins Leben zu gerufen. Nach Heldinnen wie Leanne Mai-Ly Hilgart, Jenny Mustard und Hilal Sezgin wurde es nun unbedingt Zeit, euch Sascha endlich vorzustellen. weiterlesen

Slow Sunday // 4 Tipps & Methoden für mehr Gleichgewicht zwischen Arbeit & Auszeit

05.03.2017 um 14.31 – Slow Sunday

Seit ich mich vor einigen (oder eher vielen) Monaten dafür entschieden habe, mein Leben stressfreier und langsamer zu gestalten, musste ich wohl oder übel von so manchen Prinzipien lassen. Ich hielt sie lange für Werte, die mir wichtig sind, bis ich gemerkt habe, dass ich vor allem keine andere Wahl hatte, als mich so zu verhalten. Diese Prinzipien waren streng genommen wohl eher Zwänge – zum Beispiel: Perfekte Arbeit abliefern zu wollen, zu viel für andere zu machen, mich selbst immer hinten anzustellen und viele andere mehr.

Durch den zugegebenermaßen zähen Prozess des Umdenkens, fühle mich inzwischen allerdings auch mit einer ganz anderen, neuen Eigenschaft konfrontiert. Ich nenne sie „lockerlassen“, „entspannter sein“ oder „die Dinge auch mal geschehen lassen“. Ich verschiebe jetzt ab und zu mal etwas, stelle nicht alles auf jeden Fall schon 3 Tage vor der Deadline fertig und entscheide mich auch mal fürs Ausruhen als fürs einfach-weitermachen, wenn ich merke, dass ich nicht mehr kann. Klingt auch ganz gesund, oder? Nun möchte ich natürlich kein Meister der Prokrastination werden, sondern ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Auszeit finden. Welche Herangehensweisen ich mir für meine Zeitplanung und für eine realistische Einschätzung meiner Zeitkontingente recherchiert und zum Teil selbst entwickelt habe, möchte ich euch gerne hier verraten.  weiterlesen

Fair Friday // Brauchen wir Verbote,
um freier zu sein?

03.03.2017 um 9.24 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Verbote für die Freiheit

Auch wenn man sich selbst bei Zeit Online leider auch nicht sicher sein kann, von völlig oberflächlichem Clickbait verschont zu bleiben, blinkt mir doch immer wieder mal ein Juwel aus dem Newsletter entgegen. Und zwar meistens dann, wenn Menschen brutal ehrlich sind, am besten zu sich selbst. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen Artikel zum Thema maßlosem Konsum und wie wir ihm Herr werden können. Im Prinzip geht es um nichts anderes als den eigenen inneren Schweinehund, den wir einfach nicht zum Schweigen bringen können. Bewusst zu konsumieren ist nämlich keine Erfahrungs-, Wissens- oder Intelligenzfrage, sondern schlichtweg Bequemlichkeit und Selbstgerechtigkeit. Denn diejenigen, die ernsthaft denken, dass es moralisch völlig in Ordnung ist, viel Fleisch zu konsumieren, im Supermarkt Plastiktüten zu kaufen statt einen Jutebeutel dabei zu haben oder mit einem fetten SUV bei Sonnenschein in die Flachland-Innenstadt zu fahren, die mögen doch mal bitte kurz aufzeigen.

Genau. Der Autor des Artikels „Ich will Verbote“, Sebastian Dalkowski, bringt es auf den Punkt: „Niemand hat das Recht, sich mehr zu nehmen als er braucht“ und stimmt für ein knallhartes Verbot aller Konsumgüter und Konsumfreiheiten, die einzig und allein dem eigenen Wohlbefinden nutzen und gleichzeitig anderen schaden. Und weil ich den Chor der vielen Gegenstimmen schon förmlich hören kann, bin ich jetzt mal ganz ehrlich: Diese Gedanken habe ich schon so lange in meinem Kopf. Verbote sind das einzige, was uns jetzt noch helfen kann und wir sind alle selbst schuld. weiterlesen

Slow Sunday // Das Lifetime Projekt:
Tipps für die Selbstliebe Teil II

26.02.2017 um 10.29 – Slow Sunday

Liebe Leser*innen, darf ich fragen, wie es so läuft mit der Selbstliebe? Noch nicht angefangen, mitten drin oder schon ganz oben angekommen im völligen Einklang mit dir selbst? Bei mir ist das Thema nämlich nach wie vor etwas schleppend, es hängt mir wie ein Klotz am Bein und ich finde es zeitweise mehr lästig als hilfreich. Dies ist nun bereits mein vierter Artikel (siehe hier, hier und hier) zur „Selbstliebe“ und man könnte meinen, dass ich ja schon einige Schritte weiter sein müsste. Das bin ich vielleicht auch, aber längst nicht in dem Maße, wie ich mir das so vorgestellt habe.

Selbstliebe ist ein Projekt, das eher in die Kategorie „Lifetime-Achievement“ gehört. Man kann das Ganze vielleicht mit einem 400m Lauf vergleichen, aber mit zusammengebundenen Schnürsenkeln: Ich sehe den Weg, ich weiß wie es geht, aber ich komme nur in Minischritten vorwärts. Ständig schwanke ich zwischen Selbstliebe-als-Hausaufgabe und Selbstliebe-einfach-nebenher-geschehen-lassen – beides keine guten Ideen. Das eine verursacht Stress und das anderen Stillstand. So gerne aber möchte ich meinen eigenen Weg mit euch teilen und die besten Tricks, die ich auf diesem Weg links und rechts aufsammele, an euch weitergeben. Nach Tipps für die Selbstliebe Teil 1 folgt nun Teil 2 mit weniger Fokus auf die eigene Seele, dafür mehr Pack-an an für den Alltag.  weiterlesen

Fair Friday // Vorgemerkt für den 4. März:
Unser Nachhaltiger Pop-Up Store in Köln

Wie genau hatte ich mir das eigentlich vorgestellt, neben Beiträgen für diesen wunderbaren Blog hier, der Arbeit für Vegan Good Life und meinem neuen Dayjob bei einem nachhaltigen Onlineshop, noch genug Zeit zu finden, gemeinsam mit Freunden und Machern der grünen und veganen Modeszene einen Pop-Up Event in Köln zu organisieren? -Ich weiß es nicht.

Aber manchmal ist der Wunsch einfach stärker als die Vernunft und nach einem bombastischen Start der Pop-Up Reihe Kollegtief in Berlin im vergangenen Jahr, wollte ich unheimlich gerne auch der Kölner Szene die Möglichkeit bescheren, am ersten Samstag im März ihre Designs, Produkte und Lieblingsstücke auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Die kuratierte Auswahl der Aussteller soll zeigen, dass sich in den letzten Jahren sehr wohl eine nachhaltige Szene in Deutschland entwickelt hat, die sich nicht zu verstecken braucht. Welche Aussteller euch erwarten und was es sonst noch zu entdecken gibt, erfahrt ihr hier.  weiterlesen

Slow Sunday //
Podcast: „The Secret Text“

19.02.2017 um 13.14 – Slow Sunday

Immer dann, wenn ich eigentlich viel zu viel zu tun habe, denke ich gerne sehr ausdauernd und tiefgründig nach. Das kann über alles Mögliche sein, meistens schweife ich auch ab und tauche erst wieder gefühlte Stunden später in der Realität auf. Ich glaube, durch dieses ständige Nachdenken fällt es mir eher leicht, Dinge aus einer anderen Perspektive und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Für mich ist das nicht anstrengend, sondern wohltuend und beruhigend.

Ich glaube, eine ganz wichtige Zutat für diese Denkprozesse ist, dass mir dieses Abtauchen nur in Situationen gelingt, in denen ich mich wohlfühle. Diese Art des Denkens ist nicht wie eine Matheaufgabe, die man strukturiert von vorne bis hinten durcharbeitet, sie ist eher ein zufälliger Prozess und das macht es so schön unplanbar und ehrlich.  weiterlesen

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Fair Friday // Wie man ein Magazin gründet
& warum man dafür verrückt sein muss

Auch wenn ich euch nun gerne einen wahnsinnig romantischen Einstieg mit verträumten Anekdoten aus meiner Gründungsphase vor drei Jahren präsentieren würde; die Wirklichkeit hinter dem Unterfangen, ein eigenes Magazin zu gründen, war alles andere als glamourös. Kein lauer Sommerabend mit Freunden am See unter Lampions, keine wunderbar seichte Plauderei darüber, was der Welt noch fehlt und somit auch keine stimmige Geschichte, wie aus aus einer Unterhaltung wie jener das Projekt meines Lebens entstand.

Nein, die Sache hat ganz anders angefangen: Nämlich mit mir, halb durch den Wind, halb aufgekratzt, auf dem kalten Steinboden in der Küche meiner Wohnung sitzend. In meinem Schlafanzug noch dazu, mit einer dem Anlass angemessen hektisch aufgerissenen Packung Oreos in Händen. Nervöse Zuckerzufuhr im Ausnahmezustand. Die Entscheidung war gerade gefallen. Wir, also mein Freund und ich, gründen nun also ein nachhaltiges und veganes Printmagazin – mit dem Namen Vegan Good Life. In Zeiten, in denen der Printmarkt wimmernd am Boden liegt, während gleichzeitig die Kioske in Neuveröffentlichungen ertrinken, die zu 95 Prozent kein Mensch braucht, bei einem Anteil an Veganern in der deutschen Bevölkerung von weniger als 3 Prozent. Ich war völlig durch den Wind und sah mich schon in drei Monaten den Arbeitslosenantrag ausfüllen und meine gesamte Familie nach Geld fragen. Und weil das nicht genug war, beschlossen wir gleich noch, dass unsere erste Ausgabe in drei Monaten erscheinen sollte. Meine Vorkenntnisse: Null. Größe des Teams: 2. Motivation: Überzeugung und Herz. weiterlesen

Slow Sunday // Ich möchte vergeben,
weil ich Frieden verdiene

12.02.2017 um 16.11 – Buch Slow Sunday

Die Isländerin Thordis Elva war 16 und das erste Mal verliebt. Ihr damaliger Freund und sie wollten auf dem jährlichen Christmas Dance den Status ihrer Beziehung für alle anderen sichtbar machen. Thordis, so sagt sie, war zu der Zeit im Übergang vom Leben eines Kindes zum Leben einer jungen Frau. Den ersten Freund der Öffentlichkeit vorzuführen, war dabei natürlich ein wichtiges Symbol.

Thordis fühlte sich an diesem Abend „unsterblich“ und „wie das glücklichste Mädchen der Welt“. Die Nacht des Christmas Dance und ihr neu gewonnenes Selbstbewusstsein aber führten zu folgenschweren Ereignissen, die sie nicht hatte kommen sehen. Neun Jahre später hat sie nun ein Buch über ihre traumatische Erfahrung geschrieben. Und sie hat es nicht allein geschrieben, sondern zusammen mit dem Mann, der sie in der besagten Nacht in ihrem eigenen Bett vergewaltigte. Thomas Stranger, ihr damaliger Freund, ihre erste große Liebe. Der Mann, der eigentlich Teil ihres magischen Abends werden sollte.  weiterlesen

Fair Friday // Vorgemerkt:
Die schönsten Looks für den Winter 2017

10.02.2017 um 9.44 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

fair friday

Nachdem ich nun ausführlich die äußeren Umstände und Teilnehmer der nachhaltigen Fashion Week in den letzten Wochen beschrieben habe, möchte ich natürlich nicht vor Schreck das Wichtigste vergessen: Die schönsten Looks für die kommende Herbst- und Wintersaison.

Bevor wir uns also bald den Frühlingsgefühlen widmen, lassen wir die leicht abgeklungene Herbst- und Winterlust noch einmal so richtig aufleben und tauchen ein in asiatisch geküsste und nordisch geprägte Kollektionen voller Liebe für kühlere Temperaturen. Ich jedenfalls freue mich wahnsinnig auf minimalistische Styles und nachhaltige Kollektionsideen und habe mir schonmal eine schöne Auswahl für potentielle Wishlists zusammengestellt – mit zum Beispiel Jan ’N June, Philomena Zanetti und By Signe. Und der anstehende Sommerurlaub lässt sich gleich viel schöner planen mit der Gewissheit, dass ab September so viel Großrtiges auf der Stange hängt.  weiterlesen

Slow Sunday // Valentinstag:
4 Alternativen für Blumen und Herzchen

05.02.2017 um 12.10 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Valentinstag

Au weia, Valentinstag. Wenn ich das höre, gruselt es mich etwas, teils vor Scham, teils aus Ablehnung. Scham, weil Erinnerungen an die erste Liebe und die wahnsinnige Wichtigkeit von Valentinstagen in der Jugendzeit wach werden. Ablehnung, weil es doch eigentlich doof ist, wenn gerade an diesem mit Pauken und Trompeten im Konsumrummel angekündigten Tag der Liebe gedacht wird. Ein völliger willkürlicher Tag hingegen, zu etwas Besonderem gemacht mit einer kleinen Überraschung, sei sie nun materieller oder emotionaler Art, ist das nicht das eigentliche Fest der Liebe? Nun kann man am Valentinstag natürlich durchaus geschmackvollere Dinge schenken als mit Puscheln besetzte Unterwäsche oder in liebevoller chinesischer Fließbandarbeit hergestellte Miniaturteddys, deswegen möchte ich das ganze Spektakel auch nicht pauschal abwerten. Aber dennoch, dem Valentinstag in irgendeiner Art und Weise Beachtung zu schenken, das kann ich mir kein Stück vorstellen.

Deshalb möchte ich nicht nur nach Sarahs Vorlage ein paar – wie ich finde – süße Alternativen für den Tag der Liebe vorstellen, sondern auch gleich noch vorschlagen, dass wir ihn obendrauf auch noch verschieben. Auf einen X-beliebigen Tag, wenn einem eben gerade danach ist. Ohne Termindruck im Nacken.  weiterlesen