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Vielleicht haben es einige von euch schon mitbekommen, aber bei uns zwei Janes herrscht mal wieder Ausnahmezustand. Größere und kleinere Nebenprojekte wollen mit Liebe gepflegt werden und schlucken derzeit ganz schön viel Arbeits- und Freizeit. Weil uns Janey aber am allerwichtigsten ist, können wir euch versprechen, dass wir im Team unkaputtbar sind und unser Baby nur temporör unter all dem Kopfchaos leiden muss. Wir tun alles, um unser Zeitmanagement zu perfektionieren und dann wird auch wieder alles gut.
Bis dahin gibt es für Sarah wie auch für mich vermutlich nichts wichtigeres als der Versuch, irgendwie eine Work-Life-Balance herzustellen. Die Sonne kommt uns da sehr gelegen:
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Autorin Amy Odell streut mit ihrem Beitrag “Why the era of personal fashion blogging must come to end” eine ganz schön große Portion Salz in die klaffende Wunde der Blogosphäre, rüttelt gehörig am Ego-Baum und zerstört außerdem die Träume vieler junger Mädchen. Bloggern, die ausnahmslos sich selbst ins rechte Licht rücken, wird eine düstere Zukunft prophezeit. Denn was, wenn sich irgendwann niemand mehr für dich interessiert? Und wohin mit all den Schönheiten, wenn das Geschäft nicht mehr brummt?
Jemand, der nichts kann außer Schönsein, dessen Anspruch nicht über die Zusammenstellung von Outfits und das Performen der täglichen Blogger-Choreographie vor der Linse des eigenen Freundes hinaus geht, der könnte es in der Arbeitswelt durchaus schwer haben – es sei denn dieser Jemand verfügt über ein nützliches, geheimes Über-Talent. Das ist grob geschätzt aber wohl eher nicht die Regel. In Deutschland hat das Modell der Selbstvermarktung noch nie wirklich Früchte getragen, deshalb wurden Gedanken wie jene von Amy Odell hier schon des Öfteren laut. Eine wahre Geschichte, denn der Deutsche hält nicht viel vom Phänomen des Personenkults. Es gibt sie zwar, die reinen Outfit-Blogger, aber ihre Karrieren liegen meilenweit hinter den Erfolgsgeschichten von Leandra Medine, Chiara Ferragni und co. Ich weiß nicht recht, ob es schade ist, dass es unseren Bloggern im Prinzip wie unseren Promis ergeht. Entweder du bist sowas wie die Alexandra Maria Lara der Blogosphäre, niedlich und beliebt, respektiert, aber keineswegs dauerumjubelt, oder eben du bist die Katzenberger des Systems. Fame ohne Ende, aber nur, weil du so peinlich bist.
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Ich muss jetzt erst einmal zugeben, dass ich “modernen” R&B ziemlich lange ziemlich schrecklich fand. Autoscooter-Musik-Assoziationen und Bilder von Kaugummi-knatschenden Weihnachtsbäumen auf Beinen störten jahrelang das Verhältnis zwischen diesem Genre und mir, machten Verliebtheits-Gefühle meinerseits zum Ding der Unmöglichkeit. Da hat sich ein bisschen was geändert, schließlich werde ich auch älter und versuche vermehrt, die Scheuklappen beiseite zu schieben. Was ich jedenfalls beim letzten Versuch in fremden Gefilden zu stöbern fand: Lorine Chia.
Die 19-Jährige wurde in Kamerun geboren, lebt aber seit ihrem 6. Lebensjahr in den USA, ist bei einschlägigen Medien schon längst auf der Bildfläche erschienen und hat jetzt auch mich um den Finger gewickelt. “Fly High” heißt ihr neuester Track und ich finde, Disco Naivite bringt die Sache ganz gut auf den Punkt: Classic r&b, because why fix something if it ain’t broken?
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Tags: Girls To Watch, Lorine Chia
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Es ist nicht so, als wollte ich naher Zukunft heiraten, jedenfalls noch nicht in diesem Jahr und außerdem gehören ja immer zwei dazu. Seit wir aber die Hochzeit einer lieben Freundin aus der Heimat feierten, und das bis zum nächsten Morgen und noch länger, ich zum krönenden Abschluss auch noch den Brautstrauß fing, hat mich das Heirats-Fieber gepackt. Was so viel bedeutet wie: Wenn ich weiße Kleider sehe, bleibe ich nicht mehr gleichgültig. Kopfkino und ich kann überhaupt nichts dagegen tun.
So war’s dann auch gestern als ASOS zur Vorab-Ansicht der kommenden Kollektionsstücke luden. Drei Kleider hingen dort, von schneeweiß bis creme und durchaus Fest-tauglich. Ich dachte, natürlich, sofort an Hochzeitskleider, alle anderen wohl eher nicht, denn die Spitzen-Träumchen wurden gleich zur derben Lederjacke kombiniert. Ohoh. Erwischt. Seither frage ich mich aber: Kann man sich das überhaupt trauen, in einem Kleid vn der Stange zu heiraten?
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Tags: Asos, Hochzeitskleid, Kleider
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Am Wochenende sind die meisten von uns entweder faul oder unterwegs – in beiden Fällen gibt es leider kaum nervigere Begleiter als gigantische Taschen, die beim Radfahren von der Schulter rutschen und beim Raven gegen andere Menschenkörper klatschen. Manchmal lässt sich das Dilemma natürlich nicht vermeiden, denn ein komplettes Picknick lässt sich nicht einmal mit einem Vakuum-Verpacker auf Mikrogröße schrumpfen. Deshallb tut es manchmal gut, sich von sämtlichem Ballast zu befreien – im mentalen wie im materiellen Sinne.
Am Sonntag war so ein Tag. Ich wollte mit nichts außer meinem Schlüssel und dem Herzjungen das Haus verlassen, bloß fand ich keine passende Tasche. Jutebeutel kann ich langsam nicht mehr sehen, mit Rucksäcken schwitzt man am Rücken und Handtaschen sind immer im Weg. Mein Blick fiel also auf Crabby – eine von mir schwer vernachlässigte Bauchtasche von NEFF.
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Tags: Bauchtaschen, Trend
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Wir mögen Musik, können bloß nicht auflegen, weil Sommer ist, machen wir’s aber trotzdem. Denn CREW LOVE IS TRUE LOVE und wenn die Looky Looky Posse ruft, dann wird nicht “nein” gesagt, sondern “hell yeahs” Komme, was wolle. Seid dabei, wenn wir uns zum Deppen machen und zu “Club Tropicana” mit dem Hintern wackeln, wenn Josis Tanzbar zum Malibu Beach wird und Palmwedel dir den Weg zur Erleuchtung weisen.
WO? Am Freitag (14.06.) in Josis Tanzbar Kreuzberg WANN? Ab 23 Uhr. MIT: Looky Looky // Pohlmann // Bina // This is Jane Wayne.
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Freunde, ich kann’s noch gar nicht fassen und bin ganz Sonnen-hypnotisiert. Der Juni hat doch tatsächlich das Dreckswetter besiegt. Es ist mir ein inneres Blumenpflücken, denn: Das lang herbei gewünschte Wood Wood Hemdblusenkleid muss endlich nicht mehr als Mantel getragen werden, sondern darf sich ganz ungeniert in seiner vollen Pracht zeigen.
Mein Gehirn hat’s noch nicht so richtig begriffen, weshalb vorerst noch der leichte H&M Trend-Mantel übergeschmissen wird. Ein weiteres persönliches Revival: Die Techno-Hörnchen – ich komm einfach nicht davon los, da hilft auch das 25. Lebensjahr nicht. Kann man denn jemals zu alt für solche Röllchen sein? Und der Raubkatzenlook ist auch nicht jedermanns Sache, oder doch?
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Tags: H&M Trend, Nike Roshe Run, Tagesoutfit, Wood Wood
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Wer keine Turnschuhe trägt, der verpasst was, um nicht zu sagen: Der kommt uns fast ein wenig seltsam vor. Nun ist es aber so, dass ständig nur ein einziges Schuhmodell im Fokus steht. Seit wir denken können ist das so. Erst der Adidas Superstar, dann diese komischen Puma-Treter mit der kleinen Raubkatze auf der Fußspitze und heute gibt’s Air Max’ oder Nike Free Runs soweit das Auge reicht. Das finden wir ok, schließlich sind wir selbst große Fans des “Wie-Auf-Socken-Gefühls” zweiterer Schätzchen. Aber ein bisschen Abwechslung tut immer gut, weshalb wir wir zehn weitere Alternativen für euch herausgekramt haben.
Chucks im erdigen Leo-Look für alte Nostalgiker, güldenes Schuhwerk für jeden Tag oder die kürzlich wiederentdeckten Slipper? Ich kann mich kaum entscheiden. Ihr denn?
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Tags: Sneaker, Top 10, Turnschuhe
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1985 wurde ”Donna Karan New York” gegründet, ’89 folgte dann die erschwinglichere Nebenlinie DKNY und eine Erfindung, für die wir der Designerin hinter dem damaligen Hype-Brand noch heute die Füße küssen wollen: Die “Seven Easy Pieces” oder auch “Essentials” – genauer gesagt ein Kleidungs-System, das nicht mehr und nicht weniger als sieben schlichter Teile bedarf, um uns Tag wie Nacht perfekt zu verpacken. Die Gute hat also schon früh erkannt, dass Basics Gold wert sind, dass Laufsteg-Outfits auch an Normalsterblichen heiß aussehen sollten und die Farbe Schwarz eine äußerst solide wie adrette Basis ergibt. Und trotzdem hat Donna es irgendwie geschafft, in Vergessenheit zu geraten und sich von der Spitze der angesagten Labels stürzen zu lassen. Ein Jammer. Denn die jüngst präsentierte Resort Kollektion für 2014 ist ganz großes Kino.
Hätte A$AP Rocky den Namen der New Yokerin nicht so galant in seinem Track “Fashion Killa“eingebaut, ich hätte die geballte DKNY-Power auch diesmal wieder übersehen: “Cause everything designer/ Her jeans is Helmut Lang, shoes is Alexander Wang / And her shirt the newest Donna, Karan/ Wearin’ all the Cartier frames/ Jean Paul Gaultiers cause they match with her persona.”
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Tags: DKNY, Donna Karan, Neue Sportlichkeit, Resort 2014
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Es tut mir ja fast schon ein bisschen leid. Da nerve ich euch wochenlang mit meinem Hochzeitsgast-Outfit-Problem, gebe dann auch noch vor, endlich das perfekte Kleid gefunden zu haben und dann sowas: Alles ist anders als gedacht, nichts wie zuvor angekündigt.
Tatsächlich hatte ich mich für den orange-rosa-farbenen Traum entschieden und eifrig auf “kaufen” geklickt. Eine Woche lang wartete ich auf die Ankunft des freudig erwarteten Pakets, bloß passierte rein gar nichts. Nach einigem Hin und Her fand ich schließlich heraus, dass bei Pay Pal irgendetwas schief gelaufen war, kein Witz. Nochmal bestellen? Fehlanzeige. Ein weiteres Mal konnte ich mich nämlich beim besten Willen nicht überwinden, so viel Geld für ein Stück Stoff auszugeben, das ich im Zweifel nie wieder tragen würde. Und so trottete ich halb frustriert zu COS und tütete das obige Kleid ein. Weil’s schlicht ist, aber trotzdem schön, und außerdem auch zu Turnschuhen passt.
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