Archiv für den Autor: Nike Jane

Über Nike Jane

Nike van Dinther, 27, Co-Founder & Editor in Chief. @nikejane

Interior // Vasen & Töpfe
auf meiner Wunschliste

21.07.2016 um 13.51 – Wohnen

vasen und toepfe interior deko thisisjanewayne

Manchmal frage ich mich, was optisch mit meiner Wohnung nicht stimmt und meist fällt mir dann auch ratzfatz auf, woher dieser Unmut rührt. Schuld sind häufig nicht vorhandene Blumen und Pflanzen und sollte ich es doch mal geschafft haben, einen frischen Strauß länger als drei Tage lebendig zu halten, dann bringt mich die jeweilige Vase zum Kopfschütteln. Von sämtlichen Übertöpfen fange ich jetzt gar nicht erst an. Was ich jedenfalls sehr mögen würde, sind glaube ich bunte Vasen. Gemusterte. Und große, runde mit güldenem Rand. Obwohl mir eine Bananenvase von Jonathan Adler als schelmische Schreibtischdeko auch nicht verkehrt vorkommt. Vor dem Fenster fehlt außerdem etwas hängendes, ich bin nur diesen Makramees irgendwie langsam überdrüssig, deshalb gefällt mir die Alternative dort oben von Urban Outfitters. Von einem Pflanzenständer hingegen träume ich nach wie vor.

Ich sollte also womöglich meinen inneren Schweinehund besiegen und statt in Schuhe, endlich in meinen grünen Daumen investieren. Und in eine Gießkanne: weiterlesen

Back in Stock //
Die neuen Ganni Murphy Shirts!

21.07.2016 um 13.36 – Mode Shopping Trend

ganni murphy fruit shirt shop online thisisjanewayne

Dass ein einfaches T-Shirt mit Frucht-Druck einen Hype auszulösen vermag, der jetzt schon mehr als zwei Sommer andauert, ist noch immer mindestens so irre wie die Tatsache, dass es sich ausnahmsweise sogar um ein erschwingliches It-Piece (mein Gott, dieser Begriff!) handelt. Die Stil-Elite rund um Camille Charrière, Alexa ChungVeronika Heilbrunner oder Pernille Teisbaek trug jedenfalls so fleißig Orangen, Kirschen und Bananen durch die Welt, dass kein Exemplar übrig blieb – ausverkauft, restlos und zwar ratzfatz. Da ist dem dänischen Label Ganni zweifelsohne der Mega-Coup gelungen. Monatelang fragte man sich: Wann legen die da drüben denn naaach? Und wir verstehen sogar, weshalb. Als Ode an Jostein Gaarders Buch „Das Orangenmädchen“ war mein T-Shirt-Kauf gedacht, seither zählt es zu meinen Liebsten. Ich bin der Idee des fruchtigen Kleidungsstücks also ganz erste Sahne auf den Leim gegangen und schäme mich kein bisschen dafür, nun zuzugeben, dass bald wohl eine Zitrone bei mir einziehen muss. 

Schlau wie die Dänen nunmal sind, wurde jetzt endlich für Nachschub gesorgt. Die neuen Stars am Baumwoll-Himmel heißen demnach: Pink, Purple & Lemon. Na bitte, geht doch: weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
Summer in the City

21.07.2016 um 8.00 – Mode Shopping

5 piece wadrobe

Gelbe T-Shirts haben es mir angetan, weiß der Grashüpfer weshalb. Noch besser: Gelbe Shirts mit rotem Druck, ihr kennt es ja vielleicht, mein geliebtes Sushi Roll Lifting Exemplar. Ganz neu auf die Wunschliste gewandert ist dieser Tage jedenfalls das obige Exemplar von Comme des Garçons Play – kein Schnapper, aber es ist wie es ist: Drei Longsleeves der kommerziellen Linie von Rei Kawakubo befinden sich seit etwa fünf Jahren in meinem Besitz und ich fürchte, sie haben mich vor mindestens zwanzig neuen Fast Fashion-Käufen bewahrt. Weil ich ohnehin immer zum Herzchen greife. Gut investierte Kröten also.

Als überaus essentiell empfinde ich derzeit übrigens auch weiße Jeans-Shorts, meine Denim-farbenen Modelle beißen sich meines Erachtens nämlich gar nicht so selten mit anderen Kleidungsstücken. Potentiell auch mit diesen taubenblauen Mules dort oben, die ich jetzt schon seit ein paar Tagen anschmachte. Gibts auch in Rosa. Und Weiß. Und Schwarz. Oder Leo. Sieht pft bescheuert aus, mag ich aber ebenfalls nicht mehr missen. Eine Cap fürs Freibad oder einen schnellen Eiskaffee auf dem Bürgersteig: weiterlesen

OUTFIT //
Ein Montag am Mittwoch und ein Laster weniger.

20.07.2016 um 14.31 – Outfit Wir

Wäre heute Mittag nicht plötzlich der Sommer in Berlin ausgebrochen, ich hätte durchaus in Erwägung gezogen, das obige Outfit auch für den gesamten Rest der Woche zu tragen. Es fängt schon bei den Chucks an, über deren mysteriösen Erfolg wir erst vergangene Woche sinnierten. Selbige trage ich seit Neuestem nämlich in bunt (kann man sich mittlerweile endlich selbst zusammenstellen) und obwohl sich die gesamte Redaktion zunächst doch sehr über meine Farbwahl wunderte, werde ich nicht müde, die zwei Scheißerchen anzuhimmeln als gäbe es kein schöneres Paar Converse auf der Welt. Dann noch der „Partner in Crime“ Pullover zum drin Versinken von der Double Trouble Gang dazu und eine Levi’s, die seit nunmehr zehn Jahren an meiner Seite verweilt. Mehr brauch es manchmal nicht. Außer Durchhaltevermögen:

Freunde, es handelt sich hierbei ganz offiziell um meinen frisch gebackenen Nichtraucher-Look. Keine Party-Qualmerei mehr. Kein Glimmstengel mehr zum Wein. Aber dafür ein Laster weniger. Die erste Woche ist die härteste, deshalb muss ich mich Verkriechen können hinter meinem Haar und auch ein bisschen kuscheln mit dem Pullover, immer dann, wenn ich kurz davor bin, einzuknicken. Heute Abend gehe ich sogar Basketballspielen. Wie früher. Und ich höre „Changes“ von Tupac. weiterlesen

SHOPPING // 80% Clearance Sale
bei The Outnet

20.07.2016 um 12.17 – Mode Shopping

the outnet sale clearance thisisjanewayne

Mich hat diese Nacht die Glücksfee geküsst, oder das Universum oder das Karma, wie auch immer. Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, aber ich hatte mich einst in dieses rosafarbene Spitzen-Slip-Dress von Christopher Kane dort oben verguckt, bloß sollte es 1000 Euronen kosten, nunja. Als Julia und Veronika neulich aber zum Dinner luden, da trug Mademoiselle Heilbrunner ebendieses Objekt meiner Begierde und sah, natürlich, entzückend darin aus. Vroni, sagte ich da, wo zum Teufel….?Bei The Outnet! Klammheimlich und wie irre mit meinem Handy unterm Tisch herumfummelnd, legte ich das gute Stück alsoruckzuck in den Warenkorb. Für 400 Euronen. Bloß vergaß ich, das Ganze abzuschicken. Zum Glück! Erst hieß es am darauffolgenden Tag nämlich plötzlich „ausverkauft“ und jetzt, Freunde, jetzt ist es plötzlich wieder da, und zwar für 80% off. Heißt: 190 Euronen. Poom. Eingetütet!

Wer jetzt denkt, ich spinne, liegt womöglich sogar richtig, deshalb habe ich euch zur Wiedergutmachung noch viel mehr Highlights des großen Clearance Sales heraus gesucht. Bittesehr: weiterlesen

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Das Comeback der Dauerwelle //
Ja, nein, vielleicht?

19.07.2016 um 16.27 – Beauty

comeback dauerwelle 2016Ich mag Locken, nur mag ich meine krummen Halme nicht. Oder eher: Das, was (nicht) von ihnen übrig ist. Je länger, desto glatter, so ist es bei welligem Haar ohnehin, wer sich aber jahrelang tonnenweise Bändiger-Lotionen aufs Haupt schmiert und tagein tagaus zum Glätteisen greift, der darf sich über den Verfall der einst vorhandenen Sprungkraft nun wirklich nicht wundern. Ganz zu schwiegen vom Hormon-Umschwung, der mich nach meiner Schwangerschaft ereilte und obendrein dafür sorgte, dass ich nach und nach gefühlt die Hälfte meiner Mähne aus dem Ausfluss stochern durfte. Seit vielen Jahre bin ich jetzt also schon passionierte Glatthaarträgerin, aber manchmal, ganz selten, da stolpere ich über Bilder meines wonnigen Ichs von früher, als die Zottel noch zotteln durften.

Und dann ist da noch Mica Arganaraz, eines meiner Lieblingsmodels, obwohl ich mich für gewöhnlich nicht die Bohne für Models interessiere, hier allerdings liegt ein akuter Frisuren-Crush vor. Oder das Lookbook von Céline. Schlussendlich titelte dann auch noch die amerikanische Harpers Bazaar „THE PERM IS BACK AND CHICER THAN EVER“ – was so viel heißt wie: Vergesst das gelackte Bild der 80’s-Dauerwelle (obwohl auch ein par Diamanten dabei waren, man schaue sich nur mal Julia Roberts an), die neuen Methoden scheinen aber ganz schön schicke Ergebnisse abzuliefern. Ich denke also wirklich und wahrhaftig über ein persönliches Comeback des Lockenkopfes nach, mit ein bisschen Hilfe vom Friseur. Ohnehin bin ich der Meinung, es ist Zeit, sämtliche „Perm“-Vorurteile abzuschütteln – wer also Lust auf Kringel hat, der traue sich doch bitte einfach ganz selbstbewusst. Oder? weiterlesen

Unterwegs in Hamburg //
Anita Hass x Aeyde

18.07.2016 um 16.09 – Schuhe

aeyde x anitha hass thisisjanewayneIch habs euch schon einmal gesagt und ich werde es womöglich immer wieder tun: Als das Schuhlabel Aeyde an unsere Tür klopfte, um sich vorzustellen, konnte ich mir ein kurzes Augenrollen nicht verkneifen, schon wieder so ein paar Schlaumeier, die einfach nur Kröten verdienen wollen, mit immer der gleichen „pfiffigen, trendigen“, aber vor allem längst existierenden Idee, dachte ich da. Naiv wie ich bin. Und unwissend wie ich war. Diesmal wars nämlich anders, diesmal war Herzblut vorhanden, sogar viel davon, genau wie Talent, Träume und Tatendrang. Die Freunde Luisa Krogmann und Constantin Langholz-Baikousis haben tatsächlich geschafft, wovon so viele träumen: Sie haben binnen eines Jahres eine Marke erschaffen, auf die wir tatsächlich gewartet haben, eine, die die Lücke zwischen hochpreisigem Luxus und Fast Fashion schließt, Aeyde ist sozusagen die goldene Mitte, ein Brand, das nur das Beste aus sämtlichen Segmenten vereint. Eins A Qualität, Zeitgeist ebenso wie Zeitlosigkeit und noch dazu faire Produktionsbedingungen – alles vorhanden, trotz Erschwinglicheit.

Wir sind von Anfang an bei diesem Phoenix-aus-der-Asche-Move dabei gewesen und mächtig stolz auf das gesamte Team. Deshalb waren wir vergangene Woche selbstredend dabei, als die allererste Aeyde Kollaboration in Hamburg präsentiert wurde, und zwar mit dem Concept Store Anita Hass. weiterlesen

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Interior //
Land- Stadt-, & Weltkarten

18.07.2016 um 13.43 – Wohnen

interior landkarten maps

Ich stecke gerade mitten im Wohnungschaos fest, es wird ausgemistet, umgeräumt und vor allem: nachgedacht. Vornehmlich über neuen Wandschmuck, über Gemälde und Poster. Und derzeit bin ich auf dem Thema Landkarten kleben geblieben, vielmehr Reisen steht schließlich auf meiner langen Lebens-To-Do-Liste. Für Lio wäre die Version von Gretas Schwester jedenfalls der reinste Augenschmaus, ich selbst hingegen changiere zwischen antiker Karte und cleanem Poster. Obwohl so ein abstrahierter Kunstdruck von Jesper Johns „America Map“ auch nicht von schlechten Eltern wäre. Oder doch lieber Neukölln? Es ist nicht leicht, Freunde.

Aber ein bisschen mehr große Welt im eigenen kleinen Minikosmos muss auf jeden Fall sein: weiterlesen

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Editorial // Jane Wayne für
Marlies Dekkers Swimwear

18.07.2016 um 11.03 – Mode

jane wayne x marlies dekkersIm vergangenen Jahr stolperten wir erstmals über Marlies Dekkers, ein Lingerie-Label aus den Niederlanden, das uns mit seinen maritimen „Holi Vintage“ Badeanzug-Modellen quasi durch den gesamten Sommer brachte. Und zwar nicht nur wegen der Optik, sondern vor allem, weil ausnahmsweise mal nichts am Stoff verrutschte, während wir dem Nixen-Dasein fröhnten oder dem Volleyball gen Sandboden hinterher hechteten. Noch ein Pluspunkt: Bikini-Oberteile und auch Swimsuits werden nach Körbchengröße gefertigt. Es ist als ganz egal, ob wir eher Typ Erdbeere, Apfel oder Melone sind, Marlies Dekkers sitzt ganz erste Sahne. Das ist nicht selbstverständlich, vor allem dann nicht, wenn zwei Babys den Busen einmal komplett auf links gedreht haben, nicht im wahrsten Sinne des Wortes natürlich, aber so viel leere Haut muss erstmal untergebracht werden, echt wahr. Man kann zudem entscheiden, ob man es eher gepolstert mag (für die Form und gegen den berüchtigten Eiswasser-Effekt), oder doch lieber die etwas zartere Balconette-Variante.

Wir haben uns für letztere entschieden und für unser neues Editorial einen Tag mit Marlies im Garten verbracht. A trifft C, beide Größen hab den Alltagstest inklusive Baumwipfelklettereien und Luftsprüngen bestanden. Mit Sternchen sogar. Auch die Bikinis sind euch hiermit also wärmstens ans Herz gelegt. weiterlesen

Fashion Tales // I go Bananas, oder:
In Freude investieren

15.07.2016 um 9.51 – Mode Outfit Wir

bags taschen farfetch this is jane wayne bananen tasche bananaEs war ein Morgen zum in der Pfeife rauchen, ein Montagmorgen, ihr kennt das. Einer, an dem man sich den dicken Zeh schon an der Badezimmertür staucht, kurz bevor man schmerzverzehrten Gesichtes nah dran ist, den Toilettendeckel nicht rechtzeitig hochzuklappen. Die Mundwinkel hängen dann, genau wie die Winkeärmchen, die einem doppelt aufs Gemüt schlagen, obwohl Haut am Arm ja nunmal sein muss. Ich stehe also irgendwann da, vor meinem Taschenregal, und habe die Qual der Wahl: Trauerschwarz, dem Anlass entsprechend oder eben das genaue Gegenteil, eine Banane, von deren lustigen Biegung sich meine Unterlippe gleich was abschauen könnte. Selbstverständlich greife ich am Bananentag zu ebendieser, der formvollendeten neuen Wildleder-Königin meiner bunten Sammlung. Danke, Farfetch, du Fundgrube der gehobenen Andersartigkeit. Eine weise Entscheidung jedenfalls, wie sich später heraus stellen wird. Dabei fängt es eher affig an.

Vor dem Späti meines Vetrauens hat sich bereits die coolste Gang der Mittelstufe versammelt, um sich ein gediegenes YumYum-Nudel-Frühstück einzufahren, was normalerweise Konfrontation bedeutet. Statt MILF zu rufen, fängt eine Herde wildgewordener Hormonschleudern plötzlich an, den Urwald zu mimen. Uh-uh-ah-ah-ah-ah, einer kratzt sich dabei unter beiden Achselhöhlen. Obwohl ich fest vorhabe, meinem persönlichen Bildungsauftrag gerecht zu werden, möchte ich mit den Augen rollen, was ich am Ende aber nicht tue. „Guten Morgen, ihr süßen Äffchen“ flöte ich, während ich zum ersten Mal seit ich mir das Gesicht vorhin mit Mandarinencreme einschmierte, lächeln muss. weiterlesen

All eyes on // Adidas Gazelle

14.07.2016 um 10.40 – Schuhe Trend

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Als die skandinavisch-elegante Sportlichkeit mit subtilen Ghetto-Einschlägen wie eine Flutwelle durch Berlin schwappte, war ich selbstredend ganz vorne mit dabei, ich dachte nur „schön“ und nicht die Bohne drüber nach, ob mir dieser ganze Minimalismus überhaupt entsprach. Das tat er nämlich eigentlich überhaupt kein bisschen, ich bin schon immer eher Typ Omas Bubikragen als Babo gewesen. Nun macht der altbewährte Stilbruch mittlerweile aber alles möglich, mein Glück, Sneaker sind das Neutrum der Füße und sollte der Schuh mal nicht zum Outfit passen, dann ist dieser Umstand als charmant zu verbuchen. Trotzdem. Nachdem ich begann, mich während der vergangenen drei Jahre optisch verfolgt und über die Maße genervt zu fühlten vom Stan Smith und seinem Bruder, dem Superstar, legte ich das Turnschuh-Thema zeitweise ad acta. Aber ich vermute, das ändert sich jetzt endlich wieder – trotz erneut drohender Übersättigung.

Die Neuauflage der 1968 geborenen Adidas Gazelle zwingt mich in die Knie und zwar nicht wegen seiner berühmten Trägerin Kate Moss, sondern aufgrund all der schönen Farben. Vielleicht sind sogar Erinnerungen an die BBoys der 90er Schuld, die sich in ihnen über den Boden und durch das ein oder andere Hip Hop Video warfen. Gut, möglicherweise auch eher Jamiroquai. Schwamm drüber. Einmal Grün, bitte. weiterlesen

Shopping // Fruchtkörbchen!

12.07.2016 um 9.58 – Allgemein Mode Shopping Trend

shopping fruchtkorb shop the thrend thisisjanewayneIch weiß gar nicht mehr genau, wann das Buhlen um das größte Obstkörbchen auf dem Laufsteg genau anfing, Dolce & Gabbana perfektionierten das Zitronenpressen jedenfalls für die aktuelle Frühjahrskollektion, auch Victoria Beckham liebäugelte mit allerlei Vitaminen und Ganni sorgte dafür, dass die Orange zum neuen T-Shirt-Star auf Instagram wurden. Nun präsentierte Lala Berlin uns inzwischen eine bananige Alternative, H&M hat das derzeit schönste Halstuch in petto und Zoe Karssen macht uns mit einem Badeanzug Strand-klar. Hätte ich einen Goldesel im Keller stehen, ich würde für die nächste Hochzeit wohl außerdem im D&G-Sale-Paradies herumwühlen und mit einem ganzen Strauß Zitronen in der Toskana aufkreuzen – vielleicht bleibts aber auch einfach beim Streifen-T-Shirt und ein paar Ohrringen von Mango: weiterlesen

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Brain Blah // „Wann kommt denn bei euch das nächste Kind?“ – Vielleicht nie.

11.07.2016 um 13.59 – Leben Wir

kinderkriegen baby thisisjanewayne tinyjaneSeit ich Mutter bin, beschleicht mich das Gefühl, dass ein Kind allein nicht ausreicht. Egal, wen ich nach langer Zeit wieder treffe, die zweite Frage nach dem obligatorischen „Wie gehts, wie stehst“ lautet zunehmend: Und, wollt ihr noch ein Geschwisterchen? Ich muss dann erst einmal erklären, dass das „Wir“ inzwischen ein ganz anderes ist – Ups-Moment #1, die Leute scheinen noch immer wie automatisch davon auszugehen, Trennungen seien entgegen jeder Statistik eine Ausnahme in unserem scheinbar perfekten Lebensumfeld. Mit dem Mitleid, dass ich weder brauche noch möchte, komme ich inzwischen klar, man meint es ja nur gut mit mir. Wenn ich irgendwann aber zurück zum eigentlichen Thema gelange und meinen Standpunkt klar mache, nämlich den, dass ich nicht wissen kann, was in drei, vier oder zehn Jahren ist, ich derzeit aber ziemlich sicher bin, ein Einzelkind in die Welt gesetzt zu haben, werden die Augen groß und Mundwinkel fangen an zu hängen. Ganz ehrlich, kein Scherz. Ist auch nicht eingebildet das Ganze, das weiß ich, weil meist Augen- und Ohrenzeugen dabei sind. Die häufigsten Reaktionen lauten wie folgt: Eeeecht jetzt? Aber willst du kein Mädchen haben, wer soll denn all die Taschen erben, als Frau möchte man doch auch eine Tochter? Soll Lio wirklich allein aufwachsen? Träumst du nicht von einer richtig großen Rasselbande? Nein? Krass. Und so weiter und so fort.

Ich finde das, gelinde gesagt, sehr unmodern. Und unsensibel. Und unangebracht. Denn erstens ist mir schnurzpiepegal, welches Geschlecht mein Kind hat, zweitens leben wir in einer Gesellschaft, in der Freundeskreise längt zur selbstgewählten Familie geworden sind, kein Kind muss also einsam und allein mit Einzelkind-Schaufeln im Sand buddeln und drittens liebe ich Großfamilien, ich stamme nämlich aus einer, aber ich selbst sehe mich aus unterschiedlichsten Gründen nunmal nicht als Anführerin einer solchen. Das macht mich weder herzlos und überaus egoistisch, noch traurig. Beides wird einem aber seltsamerweise gern unterstellt. Meine Entscheidung liegt jedoch einer ganz simplen Erkenntnis zugrunde. weiterlesen

OUTFIT // Sommer-Nostalgie.

11.07.2016 um 12.01 – Outfit Wir

chanel red bag thisisjanewayneIm Sommer tendiere ich dazu, in Nostalgie zu verfallen und die Vergangenheit bis ins Unermessliche zu romantisieren – was war das schön, damals mit 16, als es nichts wichtigeres als perfekt gedrehte Dreadlocks und eine Woche campen auf dem Summerjam Festival gab. Ganz tief drin in meinem Herzen, weiß ich noch immer, dass Besitz sich für mich immer irgendwie belastend anfühlt, allerdings kollidiert diese Erkenntnis mit zunehmenden Alter immer wieder mit meiner Liebe zu schöner Kleidung, so ist das nunmal. Wenn ich dann aber ein Stück finde, das das Damals zumindest ein Stück weit mit dem Heute verknüpft, dann freue ich mich jedes Mal wie ein Mops im Haferstroh. So geschehen im Vintage-Himmel „Sommerladen“, wo ich den obigen Seiden-Rock von Dies van Noten fand, der durchaus auch schon 12 Jahre zuvor in meinen Kleiderschrank hätte wandern dürfen. Versteht ihr, was ich meine? Und als ich da gestern so in meinem Jeep saß (Achtung, bevor hier jemand die Umwelt-Keule schwingt: Umgerüstet auf Auto-Gas), The Shins liefen und die Sonne schien, da hab ich mich wieder ein bisschen wie 18 gefühlt, vielleicht sogar noch ein bisschen freier, wegen all der neuen Möglichkeiten. Danke, du schöner Sonntag. weiterlesen