Archiv für den Autor: Nike Jane

Über Nike Jane

Nike van Dinther, 27, Co-Founder & Editor in Chief. Texte über das Leben, die Liebe und Musik. @nikejane

OUTFIT // Schief geknotet.

11.05.2016 um 11.40 – Outfit Wir

edited girls thisisjanewayne

Das obige Kleid ist wieder ein hervorragendes Beispiel dafür, dass mir hinsichtlich der Gabe räumlicher Vorstellungskraft offenbar ein paar wichtige Gehirnzellen fehlen. Zum Binden der gerade einmal drei notwendigen Schleifen benötigte ich insgesamt mehr als zehn Minuten und vier Anläufe, nur um am Ende, und zwar erst nach dem Schießen dieser schnellen Fotos, festzustellen, dass ich es trotz reichlicher Überlegungen geschafft habe, besagte Cut-Out-Herausforderung verkehrt herum anzuziehen. Vorne ist eigentlich hinten und hinten ist vorne und außerdem muss das Ganze eigentlich symmetrisch zusammen geschnürt werden. Ja, nun. Ich finde, dass kann man schon so lassen.

Dazu trage ich eine Pompom-Tasche vom Markt, eure Lieblings-Schuhe, die Céline Babouches, und Eiskaffee: weiterlesen

Tuesday Tunes //
Female Rappers ❤

10.05.2016 um 14.23 – Feminismus Musik

female rappers 2016

Rassismus und Sexismus in der noch immer männerdominierten Musikbranche sind nicht erst mit dem viral gegangenen Tumblr-Eintrag von Grimes und etlichen öffentlichen Debatten darüber, wie Woman of Colour in der Medienwelt endlich sichtbarer werden können, zu wichtigen Inhalten etlicher Diskurse geworden. Seit Jahren schon kämpfen Musikerinnen für ihre Unabhängigkeit, dafür, ernst und endlich auf Augenhöhe wahr genommen zu werden. Zu lange dienten sie vor allem in der Hip Hop Szene fast ausschließlich der Objektivierung des weiblichen Seins und der Zierde. Karriere wurde weniger im Rampenlicht, als vielmehr knapp daneben gemacht: Als Background-Sängerin oder mit allen Körperteilen wackelndes Groupie. Heute wird noch immer gewackelt, aber keineswegs mehr nur für die männlichen Kollegen, sondern für den eigenen Erfolg. Als Ausdruck von Selbstbestimmtheit. Von Selbstbewusstsein. Und als Statement gegen Slut- und Body Shaming.

Rapperinnen sind derzeit so präsent wie selten zuvor, 2015 wurde gar zum „Year of the rising feminist female rappers“ gekürt. Na bitte, das wurde aber auch Zeit. Das hier sind unsere liebsten, auch für 2016: weiterlesen

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OUTFIT // Abgeguckt.

10.05.2016 um 9.14 – Outfit Wir

Processed with VSCO with a9 preset

Ich besitze ein Bügeleisen, bloß weiß ich nicht, wo es derzeit sein Leben fristet. Manchmal, wenn spontaner Besuch an der Haustür klingelt, neige ich nämlich zur übers Knie gebrochenen Aufräumen-Durch-Verdrängung-Technik und verstaue herumliegende Gegenstände binnen weniger Sekunden an Orten, die so wenig Sinn ergeben, dass ich am Ende keinen blassen Schimmer mehr habe, wo die Dinge letztlich abgeblieben sind. Erst vergangene Woche habe ich nach vierwöchiger Suche eine überaus edle Zecken-Pinzette wiederfinden können, die ich in aller Hektik auf dem Rand eines Bilderrahmens abgelegt hatte. Jedenfalls ist deshalb meine Bluse so verknautscht.

Es musste aber unbedingt genau diese sein, die einzige in meinem Schrank mit Überlänge, meine Freundin Katja setzte mir mit ihrer blau-weißen Zwiebeltechnik nämlich einen gewaltigen Floh ins Ohr, oder besser: Dieses Outfit hier in den Kopf. Danke, du Schlawiner. Das war ein guter Meeting-Montag samt Sonnenschein 👭. . weiterlesen

Sommerschuhe Teil I // Immer wieder Lika Mimika – made in Spain

09.05.2016 um 15.50 – Schuhe Shopping

lika mimika

Jaja, jedes Jahr die gleicher Leier: Espadrilles aus französischem und italienischen Bio-Rindsleder sind Superschuhe für den Sommer. Und die unangefochten besten gibts von Lika Mimika. Ist wirklich so. Nicht nur das, die beiden Frankfurterinnen Marijana Condic und Lisa Leipziger versorgen uns mittlerweile auch mit veganen Alternativen, Sandalen, Loafern, Schnürschuhen und noch mehr Farben. Alles handmade in einer kleinen Manufkatur in Spanien, genauer Alicante. Ich selbst kann schon seit drei oder vier Jahren nicht mehr nein sagen, trage noch immer mein allererstes blaues Paar durch die Stadt (was nicht selbstverständlich ist, ihr kennt das, so schön die meisten Stoff-Espadrilles auch sind, so schön qualitätslos sind sie auch), lege außerdem sämtlichen Freundinnen die zu 100% nicht-ausleiernden Slipper inklusive Mammut-Haltbarkeit ans Herz und hätte schon allein deshalb einen asaftigen Werbevertrag verdient, als Testimonial auf Lebenszeit zum Beispiel. Aber nein, diese wenig subtile Empfehlung entspringt einzig und allein meiner eigenen Lika Mimika-Treue.

Neuer Sommer, neues Kollektionsglück: Die Streifenhörnchen-Sandalen-Version da oben dürfte sofortamente in meine Garderobe wandern. Die roten Modelle inklusive Fessel-Schnalle aber auch. Ganz zu schweigen vom Puderrosa samt grazilem Fuß-Ausschnitt. weiterlesen

Sexualstrafrecht // „Wie es sich anfühlt, weniger Rechte zu haben als ein Auto“

09.05.2016 um 14.18 – Feminismus Gesellschaft

sexualstrafrechtAlina Sonnefeld meldete sich im vergangenen Jahr per Mail bei uns. Im Anhang befand sich ein Text, der dringen in die Internet-Welt hinaus geschickt gehörte. Damals schrieb sie darüber, wie es sich anfühlt, in der heutigen Welt ein Mädchen zu sein. Ein 18-jähriges Mädchen. Jetzt vermutet unsere Autorin, weniger Reche zu besitzen als ein Auto:

Mir war das lange nicht bewusst. Das mit unserem Sexualstrafrecht.

Dass es nicht genügt vergewaltigt worden zu sein, um den Täter strafrechtlich verurteilen zu lassen. Dass man verpflichtet ist, sich zu wehren, mit allen Mitteln. Auch mit denen, die einem nicht zur Verfügung stehen. weiterlesen

Social Media Battle //
Alte Hasen vs. junges Gemüse

05.05.2016 um 18.23 – Gesellschaft Mode Technik

digital influencerManchmal, wenn das Internet über Social Media oder wir Blogger_innen über Veränderungen in der digitalen Welt schreiben, frage ich mich, wer von euch wohl längst mit rollenden Augen vor dem Bildschirm sitzt. Man kann sich auf der einen Seite nämlich köstlich darüber amüsieren, wie bierernst scheinbar nebensächliche Themen zuweilen diskutiert werden, andererseits haben wir es hier faktisch mit einem mittlerweile millionenenschweren Business zu tun: Wer viele Follower vorzuweisen hat, etwa auf Instagram, rüttelt häufig heftig am Kooperations-Baum. Das ist neu. Früher galt: Je höher der Traffic auf der eigentlichen Website, desto besser – Social Media existierte ausschließlich als positive Begleiterscheinung. Heute jedoch läuft der Hase oft komplett anders herum, die hellsten Sterne am Himmel der sozialen Medien kommen gar komplett ohne Webseiten aus. Instagram-Ikonen und Snapchat-Profis lassen vorrangig schöne Bilder statt getippten Content sprechen. Und zwar sehr zur Sorge der schreibenden Blog-Front. Auch ich erbrach mich erst jüngst verbal auf das Phänomen mit dem gelben Geist – bis ich prompt zur Bekämpfung meiner offenbar frühzeitigen Vergreisung zum Selbsttest überredet wurde und schließlich höchst vergnügt aus der Woche voller „Snaps“ hervor ging. Es kommt womöglich also nicht darauf an, was wir konsumieren, sondern wie wir konsumieren. Wie berechtigt ist aber die mitunter handfeste Kritik an diversen, sagen wir mal, „Fast-Media“-Stars, die seit geraumer Zeit über unsere Smartphone-Displays hüpfen?

Sarah fragt sich derzeit beispielsweise öffentlich, ob der leichtfüßige Bunte-Bilder-Feed, der inzwischen in die Hände von Facebook übergangenen ist, womöglich geradewegs zum Wertverlust von Blogs und damit auch des geschriebenen Wortes führt, Masha gruselt sich ein wenig vor der Macht all jener, die ihr gesamtes Leben für Snapchat abfilmen und bei unseren Kolleginnen von Journelles geht es aufgrund des inflationär gebrauchten Begriffs „Digital Influencer“ heiß her. Die ersten beiden Diskussionen ließen mich beim Lesen mit dem Kopf nicken wie ein nach Futter suchender Spatz; da ist viel Wahres dran und die Kratzbürste in mir gab sich hoch erfreut über so viel Ehrlichkeit. Spätestens mit dem Gesprächsstoff-Beitrag von Jessie ließ sich aber ein kerniger Beigeschmack zwischen den Zeilen heraus lesen: Nämlich die omnipräsente Angst von uns alten Hasen, das junge Gemüse könne uns irgendwann von der Bildfläche verdrängen. weiterlesen

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Heiraten 2016: Die Hochzeitsgast-Frage //
What would Carrie Bradshaw do?

04.05.2016 um 13.46 – Mode Shopping

hochzeitsgast kleider thisisjanewayne

Nachdem wir jetzt schon mehrere Runden der Hochzeitsgast-Outfit-Odyssee hinter uns haben, ist selbstredend noch immer kein Ende in Sicht. Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Meinung. Und wenn man sich dann irgendwann zumindest wage für eine stilistische Richtung entschieden hat, wird man plötzlich nicht mehr fündig. So jedenfalls ergeht es mir derzeit, denn die nächste Hochzeitssause wird sowas wie ein wahr gewordener Toskana-Traum samt Super-Braut und einem eins A Dresscode: Fühlt euch pudelwohl und haut auf die Kacke! Das mag ich.

Mit Zurückhaltung beeindruckt man meine liebe Freundin nämlich keineswegs, dann schon eher mit rattenscharfen Schuhen an den Füßen. Bunt und kurz darf es außerdem zugehen, ein bisschen Kitsch ist ebenfalls erlaubt, man heiratet schließlich nur einmal im Leben und wir sind uns außerdem sehr einig darüber, dass wirklich nichts und niemand das Strahlen einer Braut jemals übertreffen könnte. Ich selbst werde zwar dennoch nicht als Knallbonbon gehen, aber zumindest viel mutiger als sonst. Bloß weiß ich noch nicht, ob ich mit dem Kleid selbst oder den dazugehörigen Accessoires protzen werden, nur eines weiß ich sicher: Ich werde dabei stets an die eine, wichtige Frage denken: What would Carrie Bradshaw do? weiterlesen

Interior //
Mehr Bänke, mehr Gemütlichkeit.

03.05.2016 um 14.04 – Wohnen

baenke interior

Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich heimlich von einer Wohnung mit schweren Türen und weißem Holzboden träume. Mein loftiges, etwas verbautes Dachgeschoss samt Superterrasse und Horror-Laminat ist mir mittlerweile aber so schwer ans Herz gewachsen, dass ich kaum an einen Abschied denken mag. Stattdessen räume ich ständig um, streiche Wände und schmeiße mit Teppichen um mich, damit auch der letzte Rest an Potential auf gar keinen Fall verschwendet oder am Ende gar leichtsinnig übersehen wird. Das einzige Problem ist: So langsam wird es voll. Und weil ich mich auf gar keinen Fall von meinem senfgelben Zweitsofa aus Studentenzeiten trennen mag, muss in Sachen Dekoration derzeit vor allem der Essbereich vor dem Bücherregal dran glauben.

Eine ganze Zeit lang stand eine kleine, wunderbare Kork-Bank ganz unscheinbar in einer Ecke der blauen Schlafzimmer-Wand, es stapelten sich Bilder und Magazine auf ihr, aber so richtig Sinn ergab das Ganze wirklich nicht. Neuerdings aber umso mehr, denn das gute Stück wurde nun endlich als Gebrauchsgegenstand und Sitzmöbel eingeweiht und zwar voller Innbrust. Ich hätte niemals gedacht, dass eine Bank so viel Geselligkeit in einen Raum bringt – meine Gäste beachten sämtliche Arne Jacobsen- oder Eames-Stuhl-Nachbarn noch nicht einmal mehr. Wenn es um Gemütlichkeit geht, dürfen sich Designer-Kinkerlitzchen also offensichtlich ganz hinten anstellen. Hätte man auch früher drauf kommen können. Also: Mehr Bänke, bitte! Als Zeitungsablage, Couchtisch oder Sitzgelegenheit, ganz egal – ich bin allergrößter Fan: weiterlesen

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OUTFIT //
Sushi Roll Lifting

03.05.2016 um 12.45 – Outfit Wir

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Heute Morgen in aller Herrgotts Frühe saß plötzlich ein guter Freund auf meinem Balkon, er war noch kurz vor seiner Abreise vorbei gestolpert, um ein paar Brötchen dazulassen. Nach zwei Bissen bemerkte er, ich sähe heute seltsam spießig aus. So ein roter Spitzenrock zu karierten Schlappen, ob denn heute womöglich noch ein Pferderennen anstehen würde. Da kuschelte ich außerdem noch mit meinem schwarzen Pullover, die Sonne war ja noch nicht aufgestanden. Genau deshalb wirke auch alles irgendwie furchtbar bieder und Ton in Ton, Schwarz, Weiß, Rot, nee echt jetzt. Wo denn der Pfiff verloren gegangen sei, sag schon.

Ich wollte gerade laut Konter geben, von wegen ich sei jetzt schließlich Mutter und zweiten sogar seriös, da fiel mein Blick auf zwei Sushi-Rollen mit viel Gelb drum herum. Zum Glück, denn der Frühling ist über Nacht in Berlin eingetrudelt und ich finde, da ist zumindest für einen kurzen Moment kein Platz für schwarze Flecken am Outfit-Himmel: weiterlesen

Sandro Paris goes Germany //
Hello, Online Shop!

03.05.2016 um 7.30 – Mode Shopping

sandro paris deutscher online store

Die Eltern fanden, sie solle es irgendwann einmal besser haben als sie selbst und Ärztin werden, also schickten sie ihre Tochter genau wie deren jüngere Schwester von Marokko nach Frankreich, aber Evelyne Chétrite entschied sich für ein Jurastudium. Dann kam die Liebe dazwischen, sie heiratete mit 20 und gründete kurz darauf ihr eigenes Label: Sandro Paris. Mittlerweile ist Evelyne Ende 50, ihre Mode hingegen kennt kein Alter. Sie designe für 20-Jährige, sagt sie, die tatsächlichen Käuferinnen seien aber zwischen 18 und 60. Das glaubt man gern, denn das französische Label fängt mit seinen Kollektionen vor allem den über allem schwebenden Zeitgeist ein und meistert dabei obendrein den Balanceakt zwischen la elegance très parisienne und rauer Rebellion, so fühlt es sich zumindest an, wenn man einen der physischen Stores betritt.

Aus Selbstschutz bummle ich nur alle paar Monate im Berliner Exemplar vorbei, ich könnte nämlich geradezu ersaufen in all den, sagen wir mal ganz Nostalgie-versunken „raffinierten“ Kleidern und Shirts und Jacken und überhaupt (übrigens streckenweise überaus Hochzeits-Gast-tauglich!). Zusammengefasst bleibt Sandro Paris für mich eine der wenigen erschwinglichen Marken, die im echten Leben mit der Schönheit der gezeigten Lookbooks mithalten kann. Deshalb klatsche ich ob der News des Tages heute auch besonders energisch in die Hände, hier kommt nämlich die Erlösung für alle, die sich bisher furchtbar über den nicht existenten Online Shop echauffierten. Er ist endlich da, auch für Deutschland. Mit dem Code NIKEJANEXSANDROPARIS gibts auf euren Einkauf das goldene Bettelarmband on top. weiterlesen

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Kolumne //
Warum ich daten doof finde.

02.05.2016 um 13.45 – Leben

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Um gleich mit der Wahrheit in den Hausflur zu fallen: Dates bereiten mir in etwa so viel Freude wie Kartoffeln schälen und im Grunde ists ja auch kaum etwas anderes. Man muss eben ein bisschen rumpopeln, um irgendwann zum Genuss zu gelangen. Manch eine Langzeitsbeziehungsfreundin sieht das Ganze durchaus positiver als ich, fast schon romantisch-verklärt: als Singlefrau lebe man schließlich im unerschöpflichen Schlaraffenland der Leckerbissen, ganz so, als würde hinter jeder zweiten Ecke ein knuspriges Männer-Croissant nur darauf warten, endlich angeknabbert zu werden. Das ist vielleicht sogar fast wahr. Hätte der Ofen des Lebens das männliche Auslage-Sortiment nicht hier und da ein wenig zu heiß gebacken. Oder sogar zu kurz. Nach dem ersten Bissen bleibt dann nichts als eine einzige halbgare Schweinerei übrig, obwohl das Antlitz gerade doch noch so makellos gülden erschien. Verschwendete Liebesmüh nennt man solche Fälle und Momente, in denen man seinen Kopf am liebsten schon nach den ersten drei W-Fragen und vor dem Hauptgericht feste auf den in Kerzenschein getränkten Dinner-Tisch knallen will. Als Alternative zum polnischen Abgang, in der Hoffnung rasch ohnmächtig und von starken Sanitätern vor der fortlaufenden Katastrophe gerettet zu werden.

Ich bleibe meist einfach sitzen, schon allein deshalb, weil ich seit jeher Sklavin meiner antrainierten Höflichkeit bin. Jedenfalls habe ich dann irgendwann den Salat und noch dazu das Stück Bratkartoffel auf meinem Sofa sitzen. weiterlesen

OUTFIT // Baum und Pferdgarten

02.05.2016 um 10.22 – Outfit Wir

baum und Opfergarten thisisjanewayneDas Wochenende war nicht nur vollgepackt mit Freunden, sondern auch mit Terminen, aber solchen, die eigentlich fast Freizeit-schön sind. Ich darf euch leider noch nicht verraten, worum es ging, bloß so viel: Ich habe zum Beispiel von meiner jungen Liebe zu MacGyver erzählt, mich mehrmals Schlangen-artig verrenkt und in Pantomimen versucht, während mir eine Kameras gegenüber stand und Cloudy aus der Ferne mit den Händen wedelte. Zur Feier des Tages habe ich meinen Haar-Spliss außerdem in viel Öl getränkt, was für Begeisterung sorgte, auch meinerseits – vielleicht brauche ich künftig also gar nicht mehr zum Friseur gehen.

Noch mehr Grund zur Freude inklusive Outfit-Rettung bescherte mir am Morgen zuvor übrigens Baum und Pferdgarten. Das dänische Label verhalf mir gerade noch rechtzeitig zu meiner allerersten Spitzenbluse samt Stehkragen. Ich hatte mich lange gefragt, was man mit den Dingern eigentlich anstellen soll, was ziemlich beschränkt war, seit Freitag trage ich dieses Modell hier dank Über-Nacht-Lüftung nämlich tatsächlich pausenlos und zwar zum Spaghetti-Top genau so wie zur Latzhose. Dazu aber später mehr.  Erstmal gibt’s noch eine Portion Gingham-Karos an den Füßen: weiterlesen

How to wear //
The Slip Dress

28.04.2016 um 12.57 – Mode Shopping Trend

slip dress how to wear thisisjanewayne

Ich bin spätestens seit der neuen Zwiebeltechnik, die Spaghetti-Träger auch für Normalsterbliche alltagstauglich machen, ganz großer Slip Dress Freund. Und trotzdem höre ich immer wieder großes Gejammerje aus allen erdenklichen Richtungen, diese Dinger seien ja so hübsch anzusehen, aber wie um alles in der Welt sieht man darin angezogen statt schlüpfrig aus, heißt es dann zum Beispiel. Diese Damen da oben liefern gleich mehrere Antworten und ja, ich weiß. Es gehört hier und da ein bisschen Mut zum Kleid-über-Jeans-Abenteuer, aber ich finde, seit wir gesehen haben, wie gut sich Spitzenblusen oder Streifen-Shirts sich als Spaghetti-Partner machen, gilt zumindest die Trau-ich-mich-nicht-Ausrede nicht mehr. Gefallen muss es trotzdem nicht, das ist klar. Aber ich sage euch: Nach einem Büro-Tag in schlichter Jeanshose und James Dean Shirt braucht es im Grunde nicht mehr als ein langes Schwarzes zum Drüberstülpen und schon ist man fertig für Pizza bei Kerzenschein. Schon ausprobiert, hat geklappt. Dazu: Loafer. Oder was auch immer ihr im Schrank findet – Chucks zum Beispiel. weiterlesen

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