Archiv für den Autor: Nike Jane

Über Nike Jane

Nike van Dinther, 27, Co-Founder & Editor in Chief. @nikejane

Books that saved & shaped my life //
Mit Nora, Co-Gründerin von Edition F

09.03.2017 um 11.06 – Buch

Nora Vanessa Wohlert dürfte vielen hier wohl längst ein Begriff sein. Zusammen mit Susann Hoffmann launchte die studierte Publizistin und Politikwissenschaftlerin im Mai 2014 Edition F – „ein digitales Zuhause für Frauen, die mehr wollen – im Job und im Leben“. Das Konzept ging schnell auf – heute ist die Businness- und Lifestyleplattform eine der wichtigsten Anlaufstellen für Karriere- und Lebensfragen, aber auch Themen wie Feminismus, Politik, Mutterschaft, Mode und Liebe stehen auf der täglichen Agenda, online wie offline – durch zahlreiche Events und Diskussionsrunden connecten die beiden Gründerinnen auch fernab des World Wide Webs Frauen, die etwas zu sagen haben. Edition F ist Magazin und Jobbörse in einem und wenn man so will, so etwas wie ein buntes, unterhaltendes und zugleich sauschlaues Potpourri aus beinahe allem, was uns auf der Seele brennt. Schon mit 13 Jahren wusste Nora, was sie will: Schreiben. Und eine Stimme haben. Das hat sie geschafft. Und zwar hoch hundert.

In unserer Serie „Books that saved & shaped my life“ verrät sie uns, welche Bücher sie auf ihrem Weg geprägt und begleitet haben. „Ronja Räubertochter“ zum Beispiel. weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Der März mit Nike Jane

07.03.2017 um 14.43 – Leben Wir

Ein Mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig an unserem Alltag teilhaben lassen. Früher nannten wir das Ganze „Insta Diary„, bunte Bilder waren uns aber irgendwann nicht mehr genug. Jetzt sind also auch allerlei Flausen hinzu gekommen, persönliche Gedanken, Momente, die uns aufgeregt oder glücklich gestimmt haben. Quasi ein Querschnitt von all dem, was gerade durch unsere Köpfe fegt.

Was mich im jungen März bisweilen so beschäftigt hat, welches Buch ich gerade lese und welche Musik mich derzeit weckt, lest ihr hier: weiterlesen

Wish List //
Wenn jetzt Urlaub wär.

07.03.2017 um 9.30 – Mode Shopping

Ich habe mir für dieses Jahr erstmals seit dem Verlassen meines Elternhauses eine ganz schön mächtige Ferienportion verordnet, mindestens zwei Wochen lang werde ich im Sommer planschen, wandern, Karten spielen und Schach, nichtstun oder vielleicht auch einfach aufs offene Meer starren. Wo, das weiß ich noch nicht, aber ich werde es tun, ganz einfach darum. Und weil ich keine Lust mehr habe, ständig irgendeiner verpassten Reise hinterher zu jammern. Selbst Schuld. Da hilft also nichts, außer: Prioritäten setzen, ab sofort und besser heute als morgen. Oder auch schon gestern.

Da habe ich mir endlich einen Flug gen Mallorca gebucht, wo ein lieber Freund seinen runden Geburtstag zum Besten geben wird, in kleiner feiner Runde. Wenn doch jetzt schon Juni wär. Und Urlaub. Und Sommer. Ich würde zwar eigentlich rein gar nichts tragen, höchstens einen Badeanzug samt Strohhut vielleicht, aber wenn es denn unbedingt sein müsste, könnte ich mich an Abenden voller frischer Brisen durchaus auch zu dieser rosafarbenen Jeans dort oben durchringen. Und schaut euch nur die Tasche an! Man mag ja kaum glauben, dass sie von Mango stammt. Eine potenzielle Sommersandalen wäre mit Joseph quasi auch schon gefunden und ohne „Bonjour Simone“ verlasse ich das Land ohnehin nicht mehr: weiterlesen

Emma Watson zeigt ihre Brüste – darf sie das als Feministin?

06.03.2017 um 14.34 – Feminismus Gesellschaft

Man sollte eigentlich stets offen und vor allem gewillt bleiben, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, wenn es aber um die Kommentarspalten gängiger News-Seiten geht, würde ich mittlerweile lieber auf jeden noch so kleinen Abstecher in die Gedankenwelt der jeweiligen Leser*innen verzichten, ihr kennt das. Für gewöhnlich schreien ja ohnehin jene am lautesten, die irgendwas zu furzen haben. Konstruktive Kritik hingegen sucht man zunehmend vergeblich. So war es auch, als Emma Watson dieser Tage auf dem Cover der Vanity Fair erschien. Ein Skandal. Denn auf dem von Tim Walker geschossenen Foto ist nebst einem grobmaschigen Jäckchen doch tatsächlich auch ein Busenansatz zu entdecken. Pfui. Wer macht denn sowas. Eine Feministin ja wohl ganz bestimmt nicht – findet zum Beispiel Julia Hartley Brewer, ihres Zeichens britische Radiomoderatorin, Journalistin und Kolumnistin.

Sie kommentierte das Antlitz der jungen Schauspielerin und Aktivistin via Twitter überaus geistreich und pointiert: „Emma Watson: „Feminism, feminism… gender wage gap… why oh why am I not taken seriously… feminism… oh, and here are my tits!“ Ironie beiseite. Ich habe nämlich gar nicht vor, Miss Hartley Brewer für diesen spitzzüngigen Erguss aus der überholten Alice Schwarzer Ära weiter an den Pranger zu stellen. Stattdessen möchte ich ihr danken. weiterlesen

Pandora Sykes ist der einzige Mensch, der Crocs mit Würde tragen kann.

06.03.2017 um 12.43 – Mode Trend

Wie heuchlerisch und hochnäsig von uns, das Auftauchen von Crocs auf dem Laufsteg von Christopher Kane ohne Weiteres mit Argwohn zu betrachten, sogar mit den Augen gerollt haben wir und schallend gelacht. Dabei höre ich uns noch vor wenigen Wochen über die Gemütlichkeit jubeln, die seit ein paar Jahren Einzug in die sonst so elitäre Modewelt hält. Sneaker und Sandalen bei Chanel waren es, richtige Sandalen, breitfüßige ohne zarte Riemchen eben, die dem ungemütlichen Umherschreiten in Zierde-Schuhen in letzter Instanz den Garaus machte. Und trotzdem. Im letzten Jahr hatten wir uns noch über Christopher Kanes seltsame Vorliebe für die oft in Arztpraxen, Einkaufszentren oder Vorgärten gesichteten Ausgeburten des Anti-Geschmacks gewundert, nachdem aber vor allem Vetements vermehrt dazu beigetragen hatte, dass unkonventionelle Mode sowie Proll-Brands (Juicy Couture!) plötzlich wieder auf dem Streetstyle-Radar auftauchten, sollten wir die Croc-Offensive eigentlich bloß als logische Weiterführung hinnehmen. Können wir aber nicht. Was vor allem an den vielen Fragezeichen liegt, die mit besagter Entwicklung einher gehen.

Denn: Sollte Mode nicht vor allem Spaß machen? Ist dann nicht ohnehin alles erlaubt? Ja und ja. Aber: Welche Trends entstehen wirklich aus Freude und Überzeugung und Euphorie (über den Tragekomfort etwa) und welche, weil wir den Stil-Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen? Werden wir vielleicht sogar an der Nase herum geführt, macht sich da jemand über uns lustig und schaut, wie weit man es treiben kann? Getreu dem Motto: Schauen wir mal, wie die elenden Social Media Lemminge sich gegenseitig folgen, kopieren und zum Affen machen werden? weiterlesen

OUTFIT // „The Second Sex“

06.03.2017 um 11.22 – Mode Outfit Wir

Die letzten Wochen waren trubelig, was nicht heißt, dass ich sie nicht genossen hätte, aber verflucht eben auch. Genau wie die Tatsache, dass ich kein vielarmiger Tintenfisch bin, obwohl mir ja selbst dann noch die schwer benötigten Zusatz-Finger zum Umsetzen neuer Ideen fehlen würden. Was ich eigentlich sagen will: Selten habe ich mich im Angesicht eines Ist-Zustands so überfordert und gleichzeitig saufroh gefühlt. Am 1. März hat unsere erste eigene Kollektion das Licht der Welt erblickt, bis dahin gab es kaum einen Tag Pause. Denn das hier musste ja trotzdem laufen, genau wie alles Administrative hinter den Kulissen und pipapo. Jetzt jammere ich natürlich auf hohem Niveau, aber keineswegs über das Pensum, das brauche ich ja irgendwie auch fürs Seelenheil, sondern über die vielen Neuerungen und Rubriken und Ansprüche an Jane Wayne, die da derzeit in meinem Hirn schlummern. Eigentlich ja prima, bloß: Wann sollen die denn endlich raus da? Irgendetwas ist ja immer. Und ich weigere mich, noch mehr aus der Hand zu geben, wir wollen schließlich keine gesichtslose Nachrichtenseite werden. Ich rege mich jetzt also mal ganz schnell ab uns versuche an meinem eigenen Zeitmanagement zu arbeiten, das lässt seit der unverhofften Schmetterlinge im Bauch und noch dazu dem Frühlingsbeginn nämlich wirklich auch zu wünschen übrig.

Zurück zum Montags-Outfit also: Wenig selbstlos trage ich mein Lieblingshirt aus der „Bonjour Simone“ Kollektion (ihr wisst, Simone De Beauvoirs Buch „Das andere Geschlecht“) und auch die dazugehörige Hose. Wer letztere mag: Seid gewarnt, sie fällt riesig aus, ich trage hier eine XS. Das ist Absicht, weil ich persönlich die Jeans zuweilen ganz oben in der Taille, aber dann auch wieder etwas lockerer, so wie hier, kurz über dem Bauchnabel tragen mag: weiterlesen

Paris Cool Kids //
Off-White, Wanda Nylon, Y/Project & Jacquemus

03.03.2017 um 12.04 – Mode

Gestern Abend, ich saß Wollpullover-tragend in einer kleinen Bar in Neukölln, während meine Kontaktlinsen vom Rauch kratzten und mein Pony sich dem großen Wirbel entlang wie die Blätter einer Bahamas-Palme auseinander spreizte, als wieder eines dieser Gespräche zustande kam, das mein Dasein als sagen wir mal ‚Teilzeit-Moderedakteurin‘ infrage stellte. Ich würde ja wohl mehr vom Leben erwarten müssen, es gäbe doch Wichtigeres, weshalb ich all diesen Oberflächlichkeiten nicht endlich den Rücken kehren würde. Nun, antwortete ich schließlich, mehr wortkarg als-gewandt, es sei wirklich ganz einfach: Weil ich eben nie etwas aufgeben würde, für das mein Herz schlägt. An dieser Stelle einigten mein Gegenüber und ich uns darauf, dass wir, sollten wir uns weiterhin in gemeinsamer Sympathie suhlen wollen, jetzt ganz dringend das Thema wechseln sollten. Was wir auch taten. Die übrig gebliebene Kritik schleppte ich trotzdem mitten in der Nacht mit nach Hause. Ich nahm sie sogar mit ins Bett. Auf meinen Knien wackelte schließlich mein Laptop, auf dem Bildschirm flogen Bilder aus Paris von links nach rechts, erst ein paar Minuten lang, irgendwann zählte ich eineinhalb Stunden und aberhunderte Runway-Looks. Ich war selig. Und erleichtert, denn es war, als hätte ich heimlich überprüfen müssen, ob an meinem selbstverständlichen Gerede von modischer Romantik überhaupt noch etwas Wahres dran ist. Vielleicht liebte ich die Mode ja längst nicht mehr, womöglich war sie mir sogar egal geworden, gar zu dumm. Das Gegenteil war der Fall. Hin und wieder jauchzte ich sogar vor Freude.  weiterlesen

GIRLS TALK // Die App „Natural Cycles“ soll reichen, um sicher zu verhüten.

02.03.2017 um 18.14 – Feminismus Gesellschaft

In unserer Reihe Girls Talk sprechen wir immer wieder über Themen, die ausnahmsweise nur uns Frauen ganz allein betreffen. Jedenfalls beinahe. #Breastpeast zum Beispiel, Elvie, die Pillenproblematik, oder Menstruationskappen. Heute ist die Verhütung an der Reihe und zwar aus gutem Grund: Mit ‚Natural Cycles‚ soll die schwedische Physikerin Elina Berglund eine Verhütungs-App erfunden haben, die ab sofort Pille und Kondom ersetzen könnte.

Verhütungs-App sind längst nichts Neues mehr, es gibt sie im Grunde wie Sand am Meer, zehn, zwanzig, dreißig, hunderte. Ist ja auch ein lukratives Geschäft, diese Fähigkeit zum Gebären im Zusammenspiel mit permanenter Lust. Nicht jeder Akt der Liebe oder Begierde soll heutzutage schließlich in einem befruchteten Ei münden. Weil wir zudem langsam aber die Sicher die Nase voll haben von Hormonen oder Kupfer und Kondome selbstredend lebensrettend sind, in einer Langzeitbeziehung mitunter aber auch mächtig lästig werden können, wird das Verlangen nach einer wirklichen Alternative immer dringlicher. Da halfen bisweilen auch Erfindungen wie ‚Persona‘ nicht weiter. Tatsächlich wollen sich nämlich nur die Wenigsten gänzlich auf die Präzision von Hormon-, Kupfer- oder Latex-freien Verhütungsmitteln, die sich ausschließlich auf Mathematik oder Temperaturmessungen stützen, verlassen. Nur, wer besonders wagemutig oder dem Kinderwunsch insgeheim nicht völlig abgeneigt ist, traut sich an die gängigen natürlichen Verfahrensweisen heran. So ist das auch bei mir. Obwohl ich meine Kupferspirale und die damit verbundene sinnflutartige Periode inklusive tagelanger Krämpfe aus des Teufels Folterkämmerlein verteufle, ebenso sehr wie all die vorangegangenen hormongepeitschten Pillen-Jahren, fehlte es mir für das Umsatteln auf Mutter Natur stets an Leichtsinn und Vertrauen in die Kraft der regelmäßigen Zyklen. Ich war also ganz Ohr, als eine Freundin mir dieser Tage von Natural Cycles berichtete – der Hoffnungsträgerin unter den Neuerfindungen, die bereits von mehr als 100.000 Frauen genutzt wird. Aber was genau steckt dahinter? weiterlesen

Brain Blah //
Über Mut, Trennungen & Neuanfänge

28.02.2017 um 10.05 – Kolumne Leben Wir

Ich werde nicht selten gefragt, wie ich das eigentlich alles so wuppe als Alleinerziehende. Zunächst einmal muss ich mein Gegenüber dann sehr schnell korrigieren, denn ich bin ja gar nicht allein, das Kind hat glücklicherweise nach wie vor einen Vater und wenn man mich fragt, sogar den besten. Wir leben das 50/50 Modell – etwa alle drei Tage wechseln wir uns ab. Lio hat demnach also nicht nur ein Zuhaue, sondern gleich zwei. Das findet der kleine Mann prima. Und auch seine Eltern. „Ja, aber klappt das denn?“ lautet meist die nächste Frage, und: „Ist das nicht komisch, sich trotz Trennung ständig zu sehen?“ – Nein, kein bisschen. Dann kommen die ungläubigen Blicke, hin und wieder legt sich auch die Stirn, die mir da gegenüber steht, in hässliche Falten, aha. Ganz selten, wenn ich auf Krawall gebürstet bin (was mir mit zunehmendem Alter tatsächlich häufiger passiert), liefere ich im Angesicht der aufkeimenden Skepsis quasi auch schon rein prophylaktisch eine kurze Erklärung zum Ist-Zustand. Dass das alles so wunderbar funktioniert, höre ich mich regelmäßig runterrattern, liegt vor allem daran, dass wir uns rechtzeitig dazu entschieden haben, das gewohnte Familien-Konstrukt aufzugeben, um uns einem neuen Modell zu widmen. Im Namen der Freundschaft.

„Man soll gehen, wenn’s am schönsten ist“, heißt es schließlich und ich finde, da ist auch in Beziehungsdingen was dran. Zwar bin ich keineswegs der Meinung, dass man schon mit Schmetterlingen im Bauch die Biege machen sollte, um sich ja frühzeitig vor potenziellen Messerspitzen in der Magengrube zu bewahren. Aber immerhin rechtzeitig. Obwohl das Abbiegen auf den Solo-Weg oft viel mehr Mut erfordert als das Bleiben. Kämpfen kann helfen und ist unabdingbar, solange noch ein Funken Liebe da ist. Und parallel dazu die Gewissheit, dass man trotz aller widrigen Umstände und Durstrecken noch immer gewillt ist, sich irgendwann einmal gemeinsam ins Rentner-Exil zu verabschieden, um wackelige Enten dick zu füttern. Allerdings fürchte ich, dass wir allzuoft versuchen, an etwas festzuhalten, das mehr Mittelmäßigkeit als echtes Glück verspricht. Aus Bequemlichkeit, vor allem aber aus aus Angst. Vor der Ungewissheit, lästigen Konsequenzen und dem Alleinsein. weiterlesen

SHop The Look // Yellow Submarine!

27.02.2017 um 12.36 – Inspiration Mode Shopping Trend

Irgendwann einmal mochte ich Gelb sehr gern, aber bloß Senfgelb und Neon schon gar nicht. Eine Hassliebe war das wohl und noch dazu eine, die am Ende gegen ein großes Flohmarktvorhaben verlor – nach wenigen Stunden war keine Sonne mehr in Sicht, weder im Kleiderschrank, noch am Himmel. Das war im Herbst. Nun steht allerdings der Frühling vor Tür und scheint, als wolle das Universum mir die beinahe vergessene Farbe des Frohmuts geradezu unter die Nase reiben. Wohin ich auch blicke, überall: Gelb. Auf der Straße, auf den Laufstegen, in meinem Instagram Feed. Und tatsächlich, wieso eigentlich nicht. Auf der Suche nach einem passenden Begleiter für einen Geburtstag irgendwo auf einer spanischen Insel unter blauem Himmel, stolperte ich nicht nur über ein Kleid (oben links), sondern auch über eine Kimono-Bluse und ein Paar Babouches. Eins, zwei oder drei? Mal sehen. Aber eins weiß ich: Dieser Sommer wird endlich mal wieder knallig, auch für mich: weiterlesen

London + Milan Fashion Week //
8 Trend-Lektionen mit Gucci, Vivetta & Co

24.02.2017 um 14.19 – Mode Trend

Nach dem Trubel in New York, der vor allem von Karomustern jeglicher Couleur geprägt war, ging es vergangene Woche mit der London Fashion Week weiter, inzwischen ist die Modemeute aber schon mitten in Mailand angekommen, bevor das Finale in Paris ruft. Um sicher zu gehen, dass weder ihr noch wir bei all der Hektik und Masse an Bildern etwas Wichtiges verpassen, haben wir heute Morgen nochmal ganz fix einen Blick auf alle gerade gezeigten Kollektionen zwischen Großbritannien und Italien geworfen. Dabei heraus gekommen sind insgesamt acht große Trends und Tendenzen, die im kommenden Herbst, aber gewiss auch schon ab sofort, relevant sein dürften: Die 80er Jahre etwa, die samt Schulterpolstern, Power Suits und Boy George-Glam längst dabei sind, dem Revival der 70er Jahre die Stirn zu bieten. Aber auch immer mehr Modegrüße aus dem fernen Asien schwappen in Form floraler Mustern, glänzender Stoffen und Brokat zu uns herüber, während Colour Pop Boots in Zukunft für Farbkleckse in der Herbst-Tristesse sorgen dürften. In sonnengelben Tönen zum Beispiel. Also: Einmal alles merken, bitte: weiterlesen

Interior //
Für viel mehr Pizza & Leben am Esstisch

22.02.2017 um 12.16 – Allgemein

Was nützt einem schon ein hübsch gedeckter Tisch, wenn man ihn viel zu selten mit Freunden teilt? Über ebenjenes Phänomen der materiellen Unersättlichkeit aufgrund ganz anderer unerfüllter Wünsche, hat unsere einstige Gastautorin Pi bereits an dieser Stelle philosophiert. Was sie dort schreibt, ist leider viel zu wahr. Wann immer wir unzufrieden mit unseren eigenen vier Wänden sind, sollten wir also womöglich zu allererst darüber nachdenken, ob es nicht vielmehr an ganz anderer Stelle hapert. An der sozialen eben. Kein Zuhause kann doch je so richtig gemütlich sein, wenn zu wenig reales Leben in der Bude steckt, zum Glücklichsein braucht es schließlich keine einzige Vase und schon gar kein güldenes Besteck. Herzenswärme aber umso mehr. Ich will uns allen überhaupt kein Einsiedlerkrebsdasein unterstellen, ganz im Gegenteil, Ich-Zeit ist wichtig, aber ich weiß ganz genau, wie das ist, wenn der Winter sich einfach nicht verziehen will. Und man sich hin und wieder selbst zu den feinsten Verabredungen zwingen muss, Netflix macht ja auch Spaß. Dieser Post soll also vielmehr als kleiner Motivations-Schubser diener, auch für mich selbst. Mehr Pizza für alle. Ab sofort. Oder Brotzeit. Dann ist eine neue Butterdose nämlich plötzlich auch gar keine so verschwenderische Idee mehr: weiterlesen

BEAUTY // Der „Nude by Nature“ 3 Punkte Plan
– ein Make Up Tutorial für Schmink-Muffel:

22.02.2017 um 10.00 – Beauty

Es ist für gewöhnlich gar nicht so einfach, mich von Beauty-Kooperationen zu überzeugen, schließlich haben wir die beiden Vollprofis Scalamari und Elina aus sehr gutem Grund in unser Team-Boot geholt. Die zwei wissen nämlich wirklich, wo der Schmink-Hase lang läuft. Ich hingegen überhaupt nicht. Stattdessen suhle ich mich seit Monaten nicht ganz eigennützig im #NoMakeUp Sumpf, vor allem aus Faulheit. Aber auch, weil ich selten über Produkte stolpere, die halten, was sie versprechen. Die mich wirklich gesünder statt bloß vollgemalter aussehen lassen, wenn ihr versteht, was ich meine. Wenn ich aber ganz ehrlich bin, gelüstet es mir hin und wieder doch nach einem Hauch von Glow, der es vermag, die Spuren des Alltags zu verwischen. Zu lange Nächte, zu wenig Schlaf und dann noch die Periode. Manchmal möchte man einfach mogeln. Aber wenn, dann richtig. Nicht im Sinne von „doll“, sondern quasi unsichtbar sichtbar. Ich ließ mir also eine Tube der Sheer Glow BB Creme von Nude by Nature liefern, um die unsere potenzielle Zusammenarbeit vornehmlich kreisen sollte. Mir schwante schnell, dass man Sarah und mich als bekennende Schmink-Muffel wohl ganz bewusst auserkoren wollte, als Härteprobe sozusagen. Mit meiner grundnegativen Einstellung zu Farbpampe gewappnet stellte ich mich also dem angeblichen Zauber. Und war mit einem Mal ganz klein mit Hut.

Statt wie gewöhnlich darüber zu fluchen, dass man überhaupt nicht nicht vollgekleistert aussehen kann, wenn man nunmal vollgekleistert ist, schlug ich Nude by Nature im  Angesicht meiner Horizonterweiterung sogar ein waschechtes Schmink-Tutorial vor. Eines für Leute wie uns. Und ja, wieder nicht ganz uneigennützig, ich wollte jetzt nämlich auch endlich mal wissen, wie das so geht mit den Pinseln und Töpfchen und Tuben. Überzeugt hat man mich Ende allerdings nicht nur der Effekt, sondern auch das Konzept des Brands. Denn Nude by Nature ist nicht nur Kosmetik, es ist sogar gut für unsere Haut: Fiese synthetische Konservierungs- und chemische Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone, Talg, Bismuth, Sulfate und Siloxane sucht man hier vergebens. Stattdessen stammen die bewährten Inhaltsstoffe aus der Natur Australiens, und: Bei der Herstellung von Nude by Nature Produkten werden außerdem keine Tiere gequält oder an ihnen rumgetestet. Na dann mal los: weiterlesen

It’s official //
Unsere KDG x JANE WAYNE Capsule Kollektion

21.02.2017 um 10.48 – Feminismus Lookbook Mode Wir

Was entsteht, wenn aus einem kleinen Traum plötzlich etwas Greifbares und Großes wird? Eine 13-teilige Kollektion zum Beispiel, die, wenn man so will, die Essenz unseres persönlichen Stils wiederspiegelt, gleichzeitig aber auch die Design-Handschrift von Kauf Dich Glücklich trägt. Eine modische Fusion mit Message quasi, auf die wir kaum stolzer sein könnten. Denn mit Andrea, Christoph und ihrem Team fanden wir im vergangenen Sommer mehr unverhofft als von langer Hand geplant die besten Partner, die wir uns je hätten für unsere erste eigene Capsule Collection wünschen können. Obwohl wir noch nicht einmal gesucht hatten.

Vielleicht war es der unbedingte und geteilte Wille, alles einfach ein bisschen anders zu machen, eigensinnig zu bleiben und noch dazu ein Statement zu setzen, der uns fast wie von selbst zusammengeführt hat. Ich weiß jedenfalls noch ganz genau, wie das erste Meeting vor knapp einem Dreivierteljahr aussah. Ganz unspektakulär nämlich. Zu viert saßen wir damals auf einem gemütlichen Sofa irgendwo im Wedding, im Atelier von Kauf Dich Glücklich, wir tranken Kaffee mit zu viel Milch, aßen Kekse, die größer waren als mein Kopf, verschluckten uns vor lauter Lachen an der Limo und stellten schließlich einstimmig fest, dass jede*r einzelne von uns wohl sehr viel Freude daran hätte, gemeinsam etwas auszuhecken. Nur was? Es dauerte noch ein paar Minuten, da fiel der Groschen, der ab sofort viele Monate lang unseren Arbeitsalltag begleiten würde: „Bonjour, Simone!“ – Die #KDGxJaneWayne Kollektion, die ab dem 1. März online und in allen Kauf Dich Glücklich-Filialen erhältlich sein wird. Made in Europe natürlich. 

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