Archiv für den Autor: Nike Jane

Über Nike Jane

Nike van Dinther, 27, Co-Founder & Editor in Chief. Texte über das Leben, die Liebe und Musik. @nikejane

OUTFIT // Das (Mode-)Glück liegt manchmal auf der Straße.

– 19.04.2016 um 10.58 – Outfit Wir

asos jeansDie Giraffenbeine da oben, ich wünschte sie wären wahr, ganz offensichtlich ist dieses optische Wunder aber einzig und allein der Fotografen-Perspektive geschuldet und womöglich auch der bis weit über den Bauchnabel reichenden Jeans. Meine Beine sind für gewöhnlich nämlich kaum länger als meine Arme, das sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Genau so wenig wie die Erkenntnis, dass das Glück manchmal wirklich auf der Straße liegt.

Es war ein Samstagmorgen, ich lauschte gerade dem Neuköllner Vogel-Chor, in dem vorrangig Spatzen um die Wette schnattern, als ich zermürbt von der Nacht auf mein Bett zusteuerte, aber noch vor der Haustür über einen Pappkarton stolperte. Jemand hatte in Schnörkelschrift „zu verschenken“ darauf gemalt, und daneben, in großen Buchstaben: Ein Herz für Nachbarn. Der frühe Vogel fängt also tatsächlich den Wurm, oder eher – die schönste Weste von allen. Wenn das mal nicht geschickt vom Universum eingefädelt war. Meine direkten Nachbarn und ich, wir haben im Hausflur übrigens eine kleine Fensterbank-Tauschbörse eingerichtet, auf der wir immer wieder Dinge wie Bücher, Vasen oder Kleidung ablegen. Klappt hervorragend und macht glücklich. Und manchmal, wenn jemand etwas ganz besonders Schönes gefunden hat, steht dort am nächsten Tag eine Blume.  weiterlesen

Shopping // Cold Shoulder

– 18.04.2016 um 15.10 – Mode Shopping Trend

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Erst neulich habe ich mein dreiunddreißigstes Plädoyer für mehr Verspieltheit nach all den skandinavisch-cleanen Modejahren gehalten, der Weiblichkeit zuliebe, die sich natürlich auch im Schlabberlook par exellence zelebrieren lässt, aber: Ich konnte damals schon Heidi Slimane nicht richtig doof finden, als er den „slutty“ Look für Saint Laurent über den Laufsteg jagte, denn wenn wir uns nicht in stilvollen Frivolitäten baden können, wer dann dann? Die uns derzeit vorliegende Off-Shoulder-Manie ist quasi sowas die Butterblümchen-Version der zu Schau getragenen Feminität und fällt somit schwer in mein klamottentechnisches Jagdrevier. Und weil all die schulterfreien Shirts nicht nur hübsch anzusehen und für jederfrau tragbar sind, sondern noch dazu praktisch in Zeiten der ersten bräunenden Sonnenstrahlen, habe ich mir selbst eine dezente Auswahl sämtlicher potentieller Kandidaten zusammen gestellt – und die teile ich selbstredend mehr als gern mit euch. Bittesehr: weiterlesen

OUTFITS //
4x Zwischendurch

– 18.04.2016 um 11.47 – Outfit Wir

outfits nike van dintherIch würde mir am liebsten eine Ananas auf den Kopf setzen vor Freude darüber, dass der Regen uns bald am Allerwertesten kann, go Frühling, ich weiß, du schaffst das, los! Aber darum geht es hier jetzt gar nicht und eigentlich auch sonst um nichts, mit Ausnahme von gleich vier Outfits, die mich durch die vergangene Woche brachten, auffällig ist daran vor allem meine neu entdeckte Schwäche für Karl Lagerfelds Alptraum, der Jogginghose. Bloß ist besagtes Modell gar nicht mal so unschick und noch dazu ein Alleskönner, der mir nicht nur bei diversen Meetings zur Seite stand, sondern auch beim Dandy Diner Opening. War übrigens wirklich, wirklich lecker, und noch besser: Ist gleich mir ums Eck, nämlich auf der Karl Marx Straße 9 in Neukölln.

Und jetzt, 4 x (fast) Alltag: weiterlesen

GIRLS TALK // #BREASTPEACE – Warum will niemand mehr Brüste haben?

– 14.04.2016 um 14.35 – Gesellschaft Leben Wir

breast peaceMit 14 waren meine Erbsen und ich kurz davor, einen Push Up bei New Yorker zu klauen, um aus dem flunderflachen Vorbau einen üppigen Busen-Balkon zusammen zu quetschen. Man wollte ja nichts weiter als erwachsen und endlich im geschlechtsreifen Alter sein, da gehörte ein anständiger Vorbau zumindest in dieser pubertär-naiven Vorstellung fest mit zum Entwicklungs-Prozess dazu. Als es irgendwann von selbst und womöglich auch durch die Pille zur Mops-Explosion kam, steckte ich die Dinger fortan in knatschenge Spaghetti-Träger-Tops, um sie wie zwei vergoldete Trophäen über den Pausenhof zu schleppen. Zehn Jahre und ein Baby später ist so gut wie nichts mehr übrig vom prallen Haut-Apfel Glück, ganz zur Freude der Modebranche, die ohnehin nur Augen für A-Körbchen hat.

Genau wie etliche gut bestückte Frauen weltweit, die im Angesicht all der flachbusigen Models in Existenzkrisen verfallen, einschnürende Sport-BHS in XS überziehen und mit Buckel durch den Sommer laufen, damit das Dekolleté möglichst dezent ausfällt. weiterlesen

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Eyes On //
Raffia & Straw Bags

– 14.04.2016 um 12.54 – Accessoire Shopping

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Ein letztes Aufbegehren vereinzelter mausgrauer Spätherbst-Tage geht schon in Ordnung, der Kopf steckt ja schließlich schon längst im Frühling und wenns wirklich mal ganz dicke kommt, hilft das Hier-und-Jetzt-Credo. Man kann bei 30 Grad im Schatten schließlich schlecht mit Netflix zwischen Decken kuscheln, also ran an den letzten Höhlenbau-Speck. Die heutige Wetter-Aussicht hält uns jedenfalls trotzdem nicht davon ab, gedanklich schonmal in den Urlaub abzuschweifen. Oder den in Tropical-Hits getränkten Supermarkt, mit den obigen Bast-, Flecht- und Sisal-Stroh Träumchen lässt sich nämlich das eine wie das andere recht stilvoll bestreiten.

Ins Ohr gesetzt wurde uns dieser Taschen-Floh für den Sommer 2016 von einer ganzen Armada an Designern, ganz vorne (und farbenfroh) mit dabei sind aber zweifelsohne Dolce & Gabbana. Unsere Lieblingsmodelle geben sich dennoch ein wenig dezenter – obwohl uns der ein oder andere Bommel genau wie ein kleiner Kaktus und sogar ein Katzenohr am Ende doch noch bezirzen konnten: weiterlesen

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Interior //
Die schönsten Kissen im Frühling

– 13.04.2016 um 13.39 – Wohnen

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Was Schuhe für mich in der Welt der Mode sind, sind Kissen für mich im Interior-Bereich, man könnte beinahe von einem ausgemachten Tick sprechen. Es gibt einfach viel zu viele schöne Exemplare, als dass ich mich allzu sehr festlegen wollen würde. Es kommt also durchaus vor, dass ich zeitgleich mit dem Frühjahrsputz nicht nur den Dreck von den Fenstern schrubbe, sondern auch die Sofa-Dekoration auf Vordermann bringe, zum Beispiel durch neue, farbenfrohe Kissen. Meine Güte, dieses Eis-am-Stiel-Prachtstück macht mich ganz Banane im Kopf, aber dann gibt es ja auch noch so schöne Indianermädchen-Modelle – man bräuchte einfach viel mehr Platz für viel mehr Sofas und noch mehr Kissen, aus die Maus.

Meine Lieblings-Stücke seht ihr nochmal auf einen Blick und wer eine Entscheidungshilfe in petto hat – immer her damit,bitte ♥ weiterlesen

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OUTFIT // Kimono Days

– 13.04.2016 um 12.24 – Outfit Wir

kimono

Meine Freundin Lisa hat mich mit einem überaus hartnäckigen Kimono-Fieber angesteckt, zum Geburtstag wurde sie nämlich mit einem wirklich außerordentlich hübsch anzusehenden Mitbringsel aus Kambodscha beglückt, das der kompletten Feiergesellschaft alsbald die Sprache verschlug. Weil ich selbst in der nächsten Zeit aber leider keine längeren Flugreisen in die Ferne plane, habe ich mich am Wochenende schließlich in Berlin auf die Suche nach einer ordentlichen Alternative zum Original in Spa-Mantel-Optik gemacht und ob ihr es glaub oder nicht, das schönste Modell fristet meiner Meinung nach gerade in der Trend-Abteilung von H&M sein Dasein. Vielleicht ist es der Frühling im Bauch, der mich gerade glauben lässt, dass es für die allerersten warmen Sonnenstrahlen tatsächlich kein besseres Kleidungsstück gibt. Vielleicht ist es aber auch einfach tatsächlich so, weshalb ich längst darüber nachdenke, künftig unter die Kimono-Sammlerinnen zu gehen – ich hörte nämlich einst, jede Frau brauche unbedingt eine Markenzeichen, jedenfalls sehen Anna Wintour und ihre Frisur das so und ich habe bisweilen  definitiv kein einziges.

Wie auch immer, Berlin, ich bin stolz auf dich. So kannst du wettertechnisch jetzt bitte erstmal weitermachen: weiterlesen

Brain Blah // Reminder: Lasst uns das Body Shaming doch endlich verbannen.

– 12.04.2016 um 16.46 – Gesellschaft Leben

stop body shamingFür die weit verbreitete Praxis des Body Shamings dienen vor allem die sozialen Medien immer wieder als Spielwiese chronisch gelangweilter, pöbelnder Weltverbesserer, die der Meinung sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit über das Körpergefühl, das Essverhalten und den Schönheits-Grad sämtlicher sich im World Wide Web tummelnder Frauenkörper richten zu dürfen. Zuletzt wurde das Plus Size-Model Iskra Lawrence Zielscheibe widerwärtiger Kobolde, die natürlich lieber anonyme Beleidigungen, statt handfeste Argumente für ihre Aversionen gegenüber wohlig-wunderschöner Rundungen anbrachten und noch immer bringen. Da wurde zum Beispiel die Fast-Food-Keule ausgepackt und noch dazu freche Unterstellungen, die jegliche Selbstliebe aufgrund oder trotz kleiner Abweichungen von der dürren Modemagazine-Norm zur eindeutigen Lebenslüge abstempelten.

Wann außerdem endlich dieses überflüssige „Plus Size“ Labeling aufhört, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt geschrieben, es ist ja beinahe so, als käme die Welt nicht mehr ohne die eigentlich der Zoologie vorbehaltene Arten-Bestimmung aus. Wie falsch das und vieles andere ist, weiß immerhin der denkende Teil der Bevölkerung dieses Planeten. Sollte man jedenfalls meinen. Dem ist aber natürlich nicht so – ein Umstand, der uns alle gerade im Angesicht des nahenden Sommers zum gezielten Griff an die eigene Nase motivieren sollte. weiterlesen

Shop the Trend //
Satin Bomber Jacket Goals

– 12.04.2016 um 14.56 – Mode Shopping

shop satin bomber jacket bomberjackenIch neige dazu, über Übergangsjacken zu schimpfen, was zum einen daran liegt, dass ich so langsam aber sicher die Nase voll habe von all den omnipräsenten leichten Mänteln und zum anderen daran, dass alles andere in meiner Vorstellung irgendwie viel zu wenig Kombinations-Möglichkeiten zulässt, man mag Kleider ja schließlich genau so gern wie Jeanshosen. Nun ist es aber so, dass ich mich dieser Tage von meinem eigenen Kleiderschrank eines Besseren belehren lassen musste, denn darin schlummern zum Beispiel Bomberjacken und das ja wirklich schon seit Ewigkeiten, ich erzähle euch hier natürlich nichts Neues. Manchmal braucht es aber einen kleinen Reminder und schwupps, siehe da, diese multifunktionalen Kleidungsstücke gegen kalte Frühlingsluft erleben gerade so oder so ein Satin-Comeback. Spielt mir also eins A in die Karten, dieses seltsame Trend-Roulette.

Leider habe ich kein auch nur annähernd anziehendes Exemplar wie jenes von La Moss ausfindig machen können, ein paar Leckerbissen sind aber trotzdem dabei: weiterlesen

OUTFIT // Blaumachen.

– 12.04.2016 um 9.05 – Outfit Wir

IMG_2337Ich war einst eine schreckliche Blaumacherin und eigentlich ist es ein Wunder, dass ich so gut wie nie ertappt wurde. In der Grundschule zum Beispiel, da ging mir bereits der Religionsunterricht, der stets auf die letzte Stunde fiel, so gehörig auf den Senkel, dass das vorzeitige Mittagessen bei Oma mir zuweilen durchaus sinnvoller erschien als Geschichten von Menschen, die übers Wasser laufen. Später in der Oberstufe verbrachte ich die meisten Mathestunden samt Schokocroissant beim Bäcker Brass, es war ja sowieso Hopfen und Malz verloren, nur aus Mitleid gab man mir am Ende noch 8 Punkte und auch deshalb, weil ich durch die geplante Abwesenheit endlich nicht mehr mit verzweifelten Fragen nervte. Weil ich mir das Studium irgendwann aber nunmal selbst ausgesucht hatte, biss ich fortan die Zähne zusammen und auch das Selbstständigsein lässt nur wenig Raum für faule Aussetzer, ich würde mir am Ende ja nur ins eigene Fleisch schneiden. Ein bisschen länger liegen bleiben kommt also höchstens alle paar Monate in die Tüten, so wie gestern, die Nacht zuvor war nämlich ein Babyjungen-Zahnweh-Alptraum und außerdem schrie der über den Winter schwer verwahrloste Balkon am Morgen unüberhörbar laut um Hilfe, ich konnte also gar nicht anders, ganz getreu dem Motto ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss.

Wie ich beim Blaumachen und Pommes essen aussah, seht ihr hier, um die Hüften trug ich ein Objekt, das die Geister bis zum Internet-Mobbing scheidet und eine Entschuldigung für so viel liebgewonnenen Protz habe ich auch nicht in petto, außer: Wenn man mit dem eigenen Geburtstagsgeld nicht mehr machen darf, was man will, womit denn dann? Ich bin jedenfalls ganz heiß darauf, meine ältesten Lumpen künftig zum kirschroten Gürtel meiner Träume zu kombinieren: weiterlesen

Insta-Diary // Von Samtschuhen, Landluft und bunter Kunst.

– 08.04.2016 um 10.00 – Wir

insta diary this is jane wayne

Ich verspreche hiermit, mich vorerst nicht mehr über das Sein zu beschweren, seit nämlich ab und an die Sonne rauskommt und für Frühling auf und im Kopf sorgt, geht Vieles wirklich leichter von der Hand, Pizzaessen an der Spree oder das Älterwerden zum Beispiel. Was hatte ich einen schönen, ruhigen, mit Raffaello-Torte verzierten Geburtstag und zwar auch, weil ich akute Stadtflucht betrieben habe, um statt mit viel Tamtam nur mit meiner Familie und Lieblingsfreunden aus Schulzeiten einen kleinen Wein zu heben. Sogar fast ohne Internet, so ein bisschen Detox tut tatsächlich nicht nur dem Hirn, sondern auch dem Herzen überaus gut. Auch Sarah suchte nicht hier, sondern in der alten Heimat nach Ostereiern und fand dabei rosige Clogs von Dolce & Gabbana, mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen ob dieses Schnappers. Jedenfalls ging das Arbeitsleben dann aber auch schon ganz schnell weiter, kleine Pausen mit Lio und Wilma lassen wir uns aber trotzdem nicht nehmen. Ich sags euch, das wird ganz große Amore. Bestimmt: weiterlesen

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Politik & Mode // Wie sich die Geister an „Islamic Fashion“ scheiden

– 07.04.2016 um 16.02 – Feminismus Gesellschaft

islamic fashion hijab modeAls im vergangenen Jahr erste Bilder der Hijab- und Abayas-Kollektion aus dem Hause Dolce & Gabbana im Netz auftauchten, schoss mir ehrlich gesagt nichts weiter als „aha, ganz schön clever!“ durch den Kopf. Der Nahe Osten gab bereits 2014 mehr als 8,7 Milliarden Dollar für Luxusmode aus, rund ein Drittel der weltweiten Haute-Couture-Kundinnen kommt von dort. Domenico Dolce und Stefano Gabbana würden mit ihrer Mode für muslimische Frauen, den prachtvollen Kopftüchern und edlen Gewändern, also zweifelsohne den Nagel auf den Kopf und den Zeitgeist treffen, auch im wirtschaftlichen Sinne. Wo die einen ganz optimistisch von Kulturverständigung sprechen und auch das Auftauchen einer Kopftuchträgerin in der zuletzt viel diskutierten H&M Kampagne von 2015 als fortschrittlich und richtig bewerten, beginnt für andere der ganz große Diskurs. Die Guardian-Autorin  etwa bemängelt im Fall D&G vor allem den Umstand, dass eine (westliche) Gesellschaft, die immer wieder mit Islamfeindlichkeit hadere, offensichtlich nur dann für die muslimisch geprägte Kultur zu schwärmen scheine, wenn ihr ein weißer, kapitalistischer Stempel aufgedrückt wird, wenn es um Geld geht. Und auch die britische Bloggerin Dina Torkia weiß nicht recht, was sie vom neuen Interesse der Modekonzerne an ihrer Religion halten soll: “I dreamed of being included in the mainstream of haute couture, & whilst D&G have managed to recognise us with this collection, they’ve also managed to exclude us.”

Dabei hatten sämtliche Medien doch gerade erst von diesem neuen Geschäftsmodell als wichtigem Schritt hin zu mehr Toleranz samt Vorreiter-Funktion berichtet; Uniqlo zog mit einer  Kopftuch-Kreationen in Kooperation mit Designerin Hana Tajima nach, Marken wie DKNY, Tommy Hilfiger oder Mango launchen bereits seit 2014 regelmäßig festliche Ramadan-Kollektionen. Und zwar ganz zum Leidwesen von Sozialistin Laurence Rossignol. weiterlesen

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OUTFIT // Grüner Büro-Allltag
mit Mohnblumen garniert

– 06.04.2016 um 12.08 – Outfit Wir

weekday sweater greenMeine beiden größten materiellen Laster sind wohl Schuhe und ein bisschen auch Taschen, alles, was dazwischen kommt, ist mir zumindest viel weniger wichtig, ich finde nämlich so ein netter Taschenbegleiter zum Beispiel macht sich auch zu uralten Lumpen gut und kann zuweilen wahre Wunder bewirken. Was nicht heißen soll, dass ich den grünen von einem Freund stibitzten Schlabbertraum dort oben in Vetements-Grün nicht heiß und innig lieben würde (gibts gerade übrigens bei Weekday). Vielleicht muss ich ihn sogar behalten.

Jedenfalls sehe ich so oder so ähnlich sehr häufig aus, und zwar immer dann, wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag nicht viel mehr als meinen Schreibtisch sehen werde. Obenrum gemütlich, untenrum ein bisschen adretter, fürs Mittagessen unter Menschen und um nicht gänzlich in Laissez-Faire zu ertrinken. Ein Outfit auf dem Alltag also – wir haben euch ja erst neulich mehr davon versprochen: weiterlesen