Archiv für den Autor: Nike Jane

Über Nike Jane

Nike van Dinther, 27, Co-Founder & Editor in Chief. Texte über das Leben, die Liebe und Musik. @nikejane

Brain Blah //
Warum es stark ist, schwach zu sein.

14.06.2016 um 12.30 – Leben Wir

brain blah thisisjanewayne nike van dintherEs ist mir egal, ob mir eine männliche Schulter Trost schenkt, eine weibliche, irgendwas dazwischen oder ob ich selbst eine große Kanne Tee für den stärksten meiner Jungsfreunde brühe. Jeder braucht irgendwann einmal jemanden, der Händchen hält und zuhört und Schlaues sagt. Ich frage mich bloß, weshalb wir so selten danach fragen.

Die meisten von uns schreien lieber das Kopfkissen an als sich vor den Augen anderer einen Moment lang zu verlieren. Wir schlucken Trauer lieber runter und füttern verfressene Magengeschwüre als anderen mit unseren Gedanken auf die Nerven zu gehen, man will ja niemanden belasten. Das Wetteifern um Mitgefühl hört offenbar genau dort auf, wo ein mittelstressiger Job nichtig wird und echte Traurigkeit anfängt. Womöglich, weil es in einer maroden Welt schick geworden ist, innerlich wie äußerlich heile zu sein, beinhart und optimistisch und unkaputtbar. weiterlesen

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Kolumne //
Carrie Bradshaw in Bullerbü.

09.06.2016 um 0.19 – Leben Wir

brain blah thisisjanewayne wie wollen wir leben

Meine Freunde bezeichnen mich liebend gern als pedantischen Interieur-Hammel, ständig muss alles aufgeräumt und umgeräumt werden, Unordnung macht mich unausgeglichen und traurig. Seit ein paar Tagen verläuft allerdings eine hölzerne Eisenbahnstrecke aus rund 95 Elementen quer durch das gesamte Wohnzimmer und eine güldene Saint-Laurent-Sandale, bis hin zur Küche, wo eine rote Lokomotive im Minuten-Takt halt macht, um immer wieder neue Trauben einzuladen. Irgendetwas ist also ganz offensichtlich anders als zuvor. Meine Wohnung jedenfalls mausert sich in großen Schritten zur Villa Kunterbunt, inklusive formschöner Wachsmalstift-Gemälde an den Wänden, einem Indianer-Tipi neben dem Sofa und Duplo-Stein-Bergen am Schlafzimmer-Horizont. Macht aber nichts. Und gestern erst, ich saß zwischen drei Kindern auf dem Boden einer Veranda im Grünen, eines naschte Erdbeeren und wischte sich die Finger an meinem Lieblingskleid sauber, die beiden anderen bauten einen Turm aus gesammelten Steinen, da übermannte mich zum ersten Mal seit Wochen so etwas wie geistige Tiefenentspannung gepaart mit schönster Gleichgültigkeit, noch nicht einmal die siebzehn Holzsplitter in meinem Fuß raubten mir mein neues Rentner-Lächeln. Zur Erklärung: Lios Kita hat sich in die Ferien verabschiedet, ich sitze also ganz tief drin im 24/7-Mama-Boot. Eine, man mag es kaum glauben, komplett neue Erfahrung für mich. weiterlesen

OUTFITS // 6 Looks aus dem letzten Sommer, die ich heute noch genau so trage.

08.06.2016 um 7.00 – Outfit Wir

Nike van Dinther Outfit thisisjanewayneVor ein paar Tagen übermannte mich tatsächlich eines der größten Klischee, die uns Frauen allzu gern an die Fersen geheftet werden: ich war der festen Überzeugung, nichts im Kleiderschrank liegen zu haben, jedenfalls nichts Schönes. Auch, wenn ich ganz gewiss viel weniger Kleidung besitze, als manch einer vermuten würde, sah ich wohl wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, was mich dazu brachte tief durchzuatmen und mich an den vergangenen Sommer zu erinnern. Ich war mir nämlich sicher, ein Jahr zuvor noch überaus zufrieden mit meiner Garderobe gewesen zu sein und warme Temperaturen bleiben nunmal warme Temperaturen, wieso sollte der Zwirn von gestern also nicht auch heute eine gute Figur abgeben. Eben.

Und siehe da, binnen weniger Minuten ward mein Hirngespinst geheilt.Und obendrein das Gewissen beruhigt: Die allermeisten Investitionen lohnen sich nämlich sehr. Man muss beim Kauf bloß auf den Bauch hören statt auf Trends, auch wenn das Herz manchmal für genau das schlägt, was gerade ohnehin die Runde macht. Ist ja nicht schlimm. Hauptsache man gibt bloß Geld für Kleidung aus, die einem auch ganz ohne mediales Brainwashing furchtbar arg am Herzen liegen. Deshalb mache ich es stets wie meine Mama. Eine Woche drüber schlafen, dann erst entscheiden. weiterlesen

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Essentials // Last Minute Casual Bride

07.06.2016 um 14.04 – Mode Shopping

last minute hochzeitsoutfit thisisjanewayne

Ich habe heute Nacht geträumt, ich hätte geheiratet. Einfach so, aus dem Bauch heraus, furchtbar spontan. Anschließend wurde mit selbst gemachtem Buffet im Park gefeiert, fertig. Es gab sogar Nudelsalat. Und aus unerfindlichen Gründen sah ich während der standesamtlichen Trauung in etwa aus wie dort oben (was womöglich auch damit zusammen hängt, dass ich noch kurz vor der Nachtruhe über meinen persönliches an den Füßen tragbares Blüten-Glück stolperte). Jetzt fragt mich nicht weshalb, aber die Idee, mich irgendwann einmal in einem herkömmlichen Tüllrock wie wir ihn aus dem Ballett kennen und einem schlichtem T-Shirt aus Seide dazu zu vermählen, ganz unprätentiös und irgendwo im Grünen, kommt mir immer wieder in den Sinn. Ari hat es gerade schließlich schon vorgemacht: Spontane Liebesbekundungen können auch ohne viel Planungs-Vorsprung sehr, sehr romantisch sein.

Würde ich mich also dazu entscheiden, bereits in wenigen Tagen güldene Ringe auszutauschen, ich würde es exakt so tun. Hoffentlich mit Sonne im Gesicht: weiterlesen

Wir im Interview mit dem neuen Millenial-Magazin für Deutschland: Hello, Refinery 29!

07.06.2016 um 11.00 – Business Magazin

refinery 29 germany

Unsere Herzen platzen heute vor Stolz, oder besser gesagt: Seit gestern schon. Denn gestern, an diesem wunderbar sonnigen Montag, erblickte ein digitales Millenial-Magazin das Licht der Welt, das längst auf der ganzen Welt bekannt ist, uns hier in Deutschland aber überaus feste fehlte. Eines, das in den USA knapp 200 Millionen Leserinnen und Leser pro Monat erreicht, eines, das leichte Kost und Unterhaltung, sorgfältig recherchierte Beiträge, kritische Stimmen, Mode, und sogar ein bisschen Feminismus unter ein und denselben Hut bringt: Refinery 29 Germany, da bist du ja endlich. Und, das steht außer Frage, du wirst auch hier ganz groß werden.

Inhaltlich bestückt wird das „digitale Zuhause für Fashion, Beauty, Lifestyle, News, Entertainment, Body & Soul“ nämlich unter anderem von zwei unserer engsten Weg-Gefährtinnen: Cloudy Zakrocki darf sich fortan Director of Editorial nennen und leitet gemeinsam mit Nora Beckerhaus das deutsche Team, Katja Schweitzberger hingegen ist für sämtliche Modethemen zuständig. Wie die beiden es bis dorthin geschafft haben und welche Visionen sie mit der Refinery 29 Dependance verfolgen, lest ihr demnächst in einer neuen Folge unserer Creator Stories. weiterlesen

Fashion from the outside //
Was mein bester Freund über Gucci denkt.

07.06.2016 um 7.30 – Mode

gucci resort 2017 alessandro michele thisisjanewayne

Inside Fashion ist eine überaus beliebte Kategorie sämtlicher Online-Magazine. Eine, die uns immer wieder Einblicke in das ermöglicht, was innerhalb der Modebranche passiert und gedacht wird. Manchmal frage ich mich aber: Wie denkt denn nun der ganze Rest über all das? Über so viel Firlefanz wie bei Gucci zum Beispiel. Das Label bietet schließlich schon unter überaus Mode-affinen Zeitgenossen reichlich Stoff für Diskussionen, für Schwärmereien auf der einen und Augenrollen auf der anderen Seite. Ich starrte gerade mit einem Kaffee in der Hand und womöglich leicht sabbernd, aber auf jeden Fall gedankenverloren auf meinem Bildschirm, der mir die Resort Kollektion 2017 besagten italienischen Labels als Slide-Show anzeigte, da klingelte plötzlich das Telefon. Mein 600 Kilometer weit entfernter bester Freund war an der Strippe. Yannick, 29, Psychologie-Student in den letzten Zügen und außerdem der unerschrockenste, feinfühligste und zugleich kernigste Pfleger, den die Psychiatrie je gesehen hat. „Was machst du so?“ flötet es durch den Hörer. „Bilder gucken“, antworte ich. Und: Willste sehen?“ – „Klar“.

Ich bin, ehrlich gesagt, davon ausgegangen, wenige Sekunde nach der abgeschlossenen Übertragung des Links zur Kollektion nichts weiter als schallendes Gelächter am anderen Ende der Leitung zu vernehmen, inklusive nicht weniger verbaler Polemik. Ich hätte es sogar nachvollziehen können. Aber nichts dergleichen geschah. Ziemlich engstirnig gedacht von mir also. Aus einem anschließend via Skype getipptem Hin und Her ward somit eine neue Kategorie geboren: Fashion from the Outside: weiterlesen

Shopping // Die schönsten Ballerinas,
oder: Give it a try.

06.06.2016 um 10.00 – Mode Schuhe Trend

balerinas strappy ballerina flats shop thisisjanewayne

Ich weiß nicht mehr, wer mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hat, aber irgendwann habe ich selbst daran geglaubt, an das Mantra: Ballerinas sind die schlimmsten Schuhe der Welt. Man watschelt darin wie eine Ente. Man bekommt Plattfüße von ihnen. Und ganz bestimmt keinen guten Stil. Lange waren Ballerinas so etwas die wie kleinen roten Engel auf den einstigen EDC-Shirts, mit denen wir auf keinen Fall in Verbindung gebracht werden wollten, weshalb ich außerdem auf keinen Fall schwach werden wollte, nie, niemals, Mode-Brainwahsing hin oder her. Bis diese Katzen in mein Leben traten und alles noch viel schlimmer war als je zuvor. Jetzt ists aber genug, dachte ich mir noch, dieser Anfall von Verzückung muss eine Ausnahme gewesen sein und auch weiterhin eine selbige bleiben. Aber nichts da, natürlich hat Sarah Jane es geschafft, mir den Kopf zu waschen, und zwar mit einer einzigen kleinen, nebensächlichen Bemerkung während des Bummelns durch ein berühmtes Kaufhaus: „Guck mal, bei denen musste ich sofort an dich denken. Das sind richtige Nike-Schuhe.“

Ich muss wohl ein bisschen gemein gewesen sein und auch habe ich angeblich ein wenig geschielt, während ich voller Entrüstung das Gegenteil behauptete. Jetzt, ganz genau eine Woche später, bleibt mir schließlich nichts anderes mehr übrig, als mir selbst einen Vogel zu zeigen. Ich möchte plötzlich Ballerinas tragen. Nicht mehr watscheln, das kann ich sowieso schon sehr gut, sondern schreiten. Wie eine Ballerina eben. Am liebsten samt Knöchel-Schleife. Vielleicht aber auch ohne und dafür mit Wellen-Saum in petto. weiterlesen

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Outfit // The Shirt-Skirt.

06.06.2016 um 7.30 – Outfit Wir

Shirt Skirt Thisisjanewayne

Ich behaupte ja gern, (Mode)mädchen-Klischees und ich, wir hätten im Grunde nur ein paar weniger Überschneidungs-Punkte, ganz harmlose natürlich, und dass ich trotz all des schönen Zwirns, der mir täglich begegnet, zumindest noch über eine Hirnhälfte verfügen würde, die klar zu denken in der Lage ist. Manchmal liege ich mit dieser optimistischen Überzeugung aber leider arg daneben. Wenn es plötzlich so heiß draußen wird, dass ich am liebsten als Nackedei das Haus verlassen würde und von gestern auf heute eine gefühlt ganz andere Jahreszeit das Ruder übernimmt. Dann habe ich nichts mehr zum Anziehen und frage mich beim Blick in meinen leer-vollen Kleiderschrank, wie ich überhaupt durch den letzten Sommer gekommen bin. Wahrscheinlich im Badeanzug.

Weil jedenfalls auch gestern kein Rock luftig genug erschien, oder schmeichelnd, oder schön, habe ich mich am Ende für die gute alte Shirt-Skirt-Alternative entschieden, für die man nichts weiter tun muss, als ein wenig zu knoten. Das spart nicht nur Geld für viele Eisrunden, sondern auch Nerven. Statt eines engen Träger-Tops wählte ich außerdem ein schlabbriges, gegen das Kleben. Fertig. weiterlesen

Interior // Wünsche für das
neue Schlafzimmer – Teil I

02.06.2016 um 7.00 – Wohnen

interior schlafzimmer tipps deko thisisjanewayne made.comIch habs euch schon hundert Mal erklärt, dieses Ding mit der furchtbaren Angewohnheit, ständig alles in meiner Wohnung von A nach B zu rücken. Aber ich glaube, ich weiß jetzt immerhin, woran es liegt: Ein Tapetenwechsel muss her, dringend. Jedenfalls im übertragenen Sinne, obwohl so ein bisschen neue Farbe an der Wand auch nicht von schlechten Eltern wäre, das schwere Blau erschlägt mich nämlich beim Anstarren nämlich immer mehr. Viel wichtiger sind aber wohl die Möbel. Ein neues Bett wäre das Schönste. Gern ein güldenes, weiß der Himmel, was ich mir da eingefangen habe. Mit einem gemütlichen Teppich davor. Dann noch ein tauebenblauer Stuhl als Ersatz für einen stummen Diener, ein muckeliger Teppich und rostrotes Licht von oben. Daneben: Eine Hängematte für Sitz-Helden, zum stundenlangen Nichtstun. Meine kauzigste Angewohnheit ist übrigens das Einnebeln meiner Bettlaken mit Wäsche-Spray von The Laundress – riecht dann nämlich jeden Tag wie frisch gewaschen, da werd ich ganz selig.

Was sonst noch einziehen dürfte, sehr ihr hier – und wer weiß, vielleicht ist es ja sogar ganz bald soweit: weiterlesen

Travel // Ein Paris-Guide
für entspannte Reisende, die im Alltag schon genug Termine haben.

31.05.2016 um 11.00 – Travel Wir Wohnen

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Paris ist die Stadt der Liebe und der schönen Kleider. Paris ist der Himmel für Kunst und Poesie. Paris ist wie ein Gemälde, sagt man. Ich war schon oft da, aber richtig ankommen durfte ich nie, bloß hetzten, von A nach B. Das sollte diesmal anders werden. „Paris is always a good idea“, fand schon Audrey Hepburn. Auch zum Abschalten und Staunen und treiben lassen. Ich habs versucht, drei Tage lang. Und noch nie ist es mir so gut gelungen. Ganz ohne Termine, aber mit einem lieben Menschen an der Hand. Wenn es regnet, dann schlafe ich von früh bis spät, habe ich mir zuvor geschworen, das macht mir gar nichts. Aber die Sonne schien, manchmal brannte sie sogar, zum Beispiel als ich im Jardin des Tuileries zwanzig Minuten lang zwei Enten beim Küssen beobachtete. Deshalb tun mir jetzt ein bisschen die Beine weh. Aber auf die gute Art. Zwar nicht von Abenteuern, aber von guter Musik. Von einem Maccaron-Pfad quer durch Marais, vom Bummeln und Trödeln und Füße übereinander schlagen.

Wenn ich verreise, will ich ganz nah dran sein an meiner Stadt, Hotelzimmer machen mich unglücklich, jedenfalls meistens. Seit meines Ausflugs nach New York bin ich nun also auch dem Airbnb-Tourismus verfallen, eine Erfindung aus dem Himmel, wenn man mich fragt. Da steht der frisch gerpresste Orangensaft im eigenen Kühlschrank, man atmet ein bisschen Alltag der hier Lebenden ein, entdeckt Bildbände, gesammelte Gemälde und versteht ein bisschen mehr, was es heißt, eine Pariserin zu sein. Oder ein Pariser, so wie Colas, dem ich für seine Wohnung am liebsten die Füße küssen würde. Ich weiß nicht, was er den lieben langen Tag lang macht, aber ich ahne es. Überall liegen Magazine über die schönen Künste der Welt verteilt, Ölfarben strahlen von den Wänden, nichts wirkt neu, alles fühlt sich nach alten Seelen an, nach Liebe zum Detail und einem ausgesprochen geschickten Händchen für Flohmarktfunde, die das Früher ins Jetzt katapultieren. Ich hätte noch viel länger bleiben können, aber Märchen gehen nunmal irgendwann vorbei. Das Gute ist aber: Man kann die Seiten immer wieder aufschlagen. Oder einfach wiederkommen, irgendwann. weiterlesen

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Jane Wayne OUTFIT //
Doppelt gestreift mit Marni und Lika Mimika.

31.05.2016 um 7.30 – Outfit Wir

thisisjanewayne chanelViele Jahre meines Lebens konnte ich den ganzen Wind, der um weiße Blusen gemacht wird, weder verstehen, noch spüren, nicht einmal ein bisschen. Eine weiße Bluse ist eine weiße Bluse ist eine weiße Bluse und mehr nicht – Dachte ich. Ist auch so. Aber inzwischen weiß ich, dass es kaum etwas Praktischeres gibt oder Schmeichelnderes oder Schlichtschöneres.Vor allem an Tagen, an denen man den Pragmatismus am liebsten an oberste Prioritäten-Stelle setzen würde, aus unterschiedlichste Gründen aber nicht dazu in der Lage ist, genau so wenig wie zum Kopfzerbrechen vor dem Kleiderschrank. Noch besser, wenn man obendrein eine Freundin hat, die ihrerseits eine der schönsten aller Hosen satt hat, jedenfalls wenn es nach meinem Geschmack geht. Ein Hoch auf diese straßentaugliche Pyjama-Seidenhose samt Farbstreifen-Pracht und außerdem ein riesengroßes Danke an Duweißtschonwen. An den Füßen trage ich übrigens ebenfalls gestreift – mehr ist manchmal vielleicht ja wirklich mehr: weiterlesen

Outfit //
Très romantique!

30.05.2016 um 10.43 – Outfit Wir

ganni kleid rosen outfit thisisjanewayne

Ich war schon ziemlich oft in Paris, aber leider handelte es sich bisweilen jedes Mal nur um ein kurzes Tête-à-tête, ein, Pardon, schnelles Rein-Raus sozusagen. Der Arbeit wegen, diese ganzen Reisen wirken auf Instagram nämlich durch die Bank viel glamouröser als die Wirklichkeit, in der man quasi schnurstracks zur Location gefahren wird, viel redet und fotografiert und Notizen macht, dann einen Happen zu pappen und anschließend wieder auf dem Hotelzimmer verschwindet, um mit dem Laptop zu flirten. Nur einmal, mit Oma und Opa, da verbrachte ich meine Zeit in allen auch nur erdenklichen Museen – weshalb ich von der Stadt selbst schon wieder nicht allzu viel mitbekam. Das sollte sich am vergangenen Wochenende endlich ändern.

Ohne Plan, aber mit viel Hunger und Vorfreude auf das Nils Frahm x Olafur Arnalds Konzert im Louvre, ließ ich mich in allerbester Begleitung durch die Straßen treiben. Danke auch nochmal für eure Tipps, jeder einzelne hat uns diesen Kurzurlaub versüßen können, wirklich wahr. Und weil ich meine Freizeit ausnahmsweise mal nicht wie Nachbars Lumpi verbringen wollte, kramte ich am ersten Tag sogar tatsächlich noch in der Romantik-Kiste und führte in der Stadt der Liebe meinen neuen Rosentraum von Ganni aus. Kann man ja mal machen: weiterlesen

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