Kategorie-Archiv: box3

Now Online // Die „Viu x Jane Wayne“-
Sonnenbrille „Arancia“

21.07.2017 um 12.07 – Accessoire box3 Wir
In Zusammenarbeit mit VIU // Anzeige

Ohlala, da ist sie: Unsere limitierte VIU x Jane Wayne Sonnenbrille „Arancia“. Bereits vor zwei Tagen durften wir das Geheimnis unserer Zusammenarbeit mit dem Schweizer Brillenhersteller lüften und ab heute ist sie endlich online und in ausgewählten VIU Stores erhältlich. Und in dem neuesten Ableger, durften wir gestern auf die gemeinsame Kooperation anstoßen: Im frisch geöffneten VIU Store in Berlin-Mitte! Dort überraschte man uns Zwei gestern Abend zum kleinen Launch Event übrigens auch mit einer eigens eingerichteten „Arancia“-Ecke direkt neben dem Eingang samt übergroßer Portraits on top. Ihr Verrückten, wir sind noch immer ganz schön sprachlos und danken euch von Herzen für einfach alles.

Wir platzen vor Stolz und halten uns jetzt noch einmal ganz kurz: Unsere limitierte Sonnenbrille, die unser Logo trägt, in der Schweiz designt und in 80 Schritten in Italien handgefertigt wurde, ist auf nur 250 Stück limitiert und findet ihr ab heute in ausgewählten VIU Flagshipstores und natürlich im Online Store. Noch ein paar Bilder des gestrigen Abends im nigelnagelneuen Store gefällig? Bittesehr!  weiterlesen

Finally online & In Stores //
Die Kauf Dich Glücklich x Jane Wayne
Kollektion

01.03.2017 um 8.56 – box3 Feminismus Mode Shopping Wir


Wir lassen heute ausnahmsweise gleich die Katze aus dem Sack, statt zeilenlang um den heißen Brei zu plaudern, denn unser Herzprojekt der vergangenen Monate ist heute schon vor den eigentlichen Store Openings online: BONJOUR SIMONE – oder auch:

Kauf dich glücklich x This is Jane Wayne

Wir platzen vor Stolz, sind furchtbar aufgeregt, ganz schön sprachlos und unendlich dankbar für diesen wahr gewordenen Traum mit Botschaft, den wir mit Andrea, Christoph und dem ganzen Team von Kauf dich glücklich im vergangenen Dreivierteljahr umsetzen durften. Also, seid ihr bereit? Hier findet ihr nämlich alle 13 Kollektionsstücke der Reihe nach: weiterlesen

Beauty Hacks //
Dein Lidschatten kann mehr als du denkst

17.02.2017 um 12.01 – Beauty box3

Frage: Was kann ein Lidschatten noch, außer sich auf dem Lid ausruhen? Höchst merkwürdige Frage an so einem verregneten Tag? Klare Sache: Ein Lippenstift gehört auf die Lippen, eine Haarkur definitiv auf die Haare und ja verdammt noch mal, ein Lidschatten gehört auf die Lider. Aber stellt euch doch mal vor, ihr erwacht eines Morgens, öffnet langsam die noch verschlafenen Augen, rollt euch noch mit der zerzausten Mähne aus dem muckelig warmen Bett, tappst nichts ahnend in das Bad, während eure Fußsohlen die kühlen Kacheln berühren und dann stellt ihr fest: Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Alle Produkte sind weg. Kein Lippenstift, kein Nagellack, kein Strobing Powder und auch kein Rouge. Alles weg! Bis auf den Lidschatten.

Gut, das wäre jetzt die überspitzte Version von: Manchmal haben wir einfach keine Lust das gesamte Beauty-Arsenal mit uns rumzuschleppen. Immer diese vollgestopften Kulturbeutel und überall in der Handtasche fliegen die Schminkutensilien herum. Vielleicht ist aber auch nur das Augenbrauengel einfach leer oder der Eyeliner hat gerade seinen Geist aufgegeben, der nächste Drogeriemarkt ist einfach nicht in unmittelbarer Nähe und das Date klingelt auch schon an der Tür. Lange Rede, kurzer Sinn: Manchmal lohnt es sich, Profis über die Schulter zu schauen und den einen oder anderen Trick abzugreifen, den ich ohne Umwege mit euch teilen will. Und diesmal geht es also um die Geheimwaffe Lidschatten und darum, wie man diesen Beautylümmel am allerbesten zweckentfremden kann! Denn Eyeshadow hat es faustdick hinter den Ohren und kann weit mehr als nur die Lider verschönern. Wie? Verrate ich euch natürlich. Bereit? weiterlesen

Fair Friday // Wie man ein Magazin gründet
& warum man dafür verrückt sein muss

Auch wenn ich euch nun gerne einen wahnsinnig romantischen Einstieg mit verträumten Anekdoten aus meiner Gründungsphase vor drei Jahren präsentieren würde; die Wirklichkeit hinter dem Unterfangen, ein eigenes Magazin zu gründen, war alles andere als glamourös. Kein lauer Sommerabend mit Freunden am See unter Lampions, keine wunderbar seichte Plauderei darüber, was der Welt noch fehlt und somit auch keine stimmige Geschichte, wie aus aus einer Unterhaltung wie jener das Projekt meines Lebens entstand.

Nein, die Sache hat ganz anders angefangen: Nämlich mit mir, halb durch den Wind, halb aufgekratzt, auf dem kalten Steinboden in der Küche meiner Wohnung sitzend. In meinem Schlafanzug noch dazu, mit einer dem Anlass angemessen hektisch aufgerissenen Packung Oreos in Händen. Nervöse Zuckerzufuhr im Ausnahmezustand. Die Entscheidung war gerade gefallen. Wir, also mein Freund und ich, gründen nun also ein nachhaltiges und veganes Printmagazin – mit dem Namen Vegan Good Life. In Zeiten, in denen der Printmarkt wimmernd am Boden liegt, während gleichzeitig die Kioske in Neuveröffentlichungen ertrinken, die zu 95 Prozent kein Mensch braucht, bei einem Anteil an Veganern in der deutschen Bevölkerung von weniger als 3 Prozent. Ich war völlig durch den Wind und sah mich schon in drei Monaten den Arbeitslosenantrag ausfüllen und meine gesamte Familie nach Geld fragen. Und weil das nicht genug war, beschlossen wir gleich noch, dass unsere erste Ausgabe in drei Monaten erscheinen sollte. Meine Vorkenntnisse: Null. Größe des Teams: 2. Motivation: Überzeugung und Herz. weiterlesen

Bedroom Stories #4 //
J’aime vielleicht L’amour à trois

13.02.2017 um 15.13 – box3 Kolumne Leben

Ein Gastbeitrag von Ann, protokolliert von Nike Jane. Teil 1 inklusive wiesoweshalbwarum lest ihr hier.

Mein Freund und ich sind jetzt seit fast drei Jahren zusammen. Normalerweise fängt es ja jetzt irgendwann an, einzurosten. Im Bett vor allem. Sagt man jedenfalls. Aber was „man“ sagt, stimmt ja wirklich auch nur bedingt. Jedenfalls würde ich unseren momentanen Beziehungsstatus eher als zweiten oder dritten Frühling bezeichnen, auf allen Ebenen. Uns steht sozusagen der Schalk im Nacken, hin und wieder fühlen wir uns zu gleichen Teilen Banane und manchmal haben wir auch nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wenn wir zum Beispiel fest entschlossen sind, für immer ganz anders zu sein als der Rest der Welt, viel freier eben und offener und wunderbar wild. Erwachsen zwar, aber längst nicht „wie die großen Leute“. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch in diesem Monat Geburtstag habe, aber vor ein paar Tagen überkam uns zudem auch noch die Sehnsucht nach Jugend, weshalb wir schließlich im Schneidersitz vor alten Mixtapes saßen und unserer Vergangenheit lauschten. „Moi ce que j’aime / c’est faire l’amour / spécialment à trois / Je sais c’est démodé /ça fait hippie complet / mais je le crie sur les to’ts / J’aime l’amour à trois“ sangen Stereo Total. Ein Blick, zwei Gedanken, dann Stille. „Willst du?“ fragte ich und er sagte: „Du denn?“. Gemeinsam gegen das Einrosten, so der Plan. weiterlesen

Beauty // Neu im Kulturbeutel:
Die Beauty-Knaller des Monats

08.02.2017 um 12.23 – Beauty box3

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Dass ich nicht zu den wahren Beauty-Spezis der Branche gehöre, müssen wir an dieser Stelle nicht schon wieder durchkauen, das wissen wir alle mittlerweile ziemlich genau. Und trotzdem stolpere ich dann und wann immer wieder über kleine Highlights, die auch mein zartschlagendes Beauty-Herz höher hüpfen lassen. Und wenn genau das passiert, dann zuckt es natürlich in meinen Fingern, genau diese auserkorenen Wundermittelchen mit euch zu teilen.

Zwar gehöre ich eher zur Kategorie „Einmal für gut befunden, auch schon festgelegt“, vor allem die prall gefüllten Goodie Bags der Fashion Week sorgten allerdings praktischerweise dafür, dass ich meinen eigenen Schönmacher-Horizont mal wieder über Aesop hinaus bewegte und die gemütliche Comfort Zone verließ. Und so findet sich neben einem nach Weichspüler-duftendem Shampoo auch eine neue Tagescreme in meinem Kulturbeutel, die ich nicht mehr hergeben mag, ein Augenbrauen-Booster, der aus Borsten geschwungene Rahmen zaubert und ein Farbton für die Lippen, der überraschenderweise immer passt. weiterlesen

Shopping //
Auf diese Schuhe sparen wir jetzt

07.02.2017 um 12.01 – box3 Schuhe Shopping

fruehlings schuhe shopping top 10

Trotz diverser radikaler Ausmist-Aktionen und obwohl ich drei viertel meines Kleiderschranks durch wunderbare Flohmarkttage längst weg rationalisieren konnte, ersaufe ich gefühlt noch immer im Überfluss. Statt fünzehn fescher Pullover würde ich lieber fünf richtig heiß geliebte besitzen und auch meine Schuhsammlung geht mir auf den Senkel, weil ich im Angesicht dieses Teils meiner Garderobe seit Jahren unter akuter Trennungsangst leide. Mein Plan für den Frühjahrsputz beinhaltet schlussendlich also auch ein rigoroses Verkaufen all jener Schätze, die an anderen Füßen durchaus besser aufgehoben wären als an meinen eigenen. Von den eventuell zukünftig gesammelten Extra-Kröten werde ich einen kleinen Teil auf das allseits bekannte Fuck-Off-Konto verfrachten, der Rest soll reinvestiert werden. Und zwar in das eine Schuh-Paar meiner kühnsten Träume und sei der Gedanke noch so behämmert. Im Laufe der Jahre kann ich nämlich ganz bestimmt sagen: Jede verrückte Belohnung hat bisher Früchte getragen und wurde und wird ausgeführt bis zum Santk Nimmerleinstag. Allerdings, und das sollte ebenfalls gesagt werden, überschreiten ein paar der angeschmachteten Modelle dort oben sogar meine recht dehnbare Schmerzgrenze. Ein bisschen Träumen darf ja aber wohl noch erlaubt sein.

Ein weiterer Gedanke: Der cognacfarbene Lederschuh von Maison Margiela samt Seidentuch schreit ja geradezu nach einem DIY-Versuch. Vielleicht bleibt mein Portemonnaie am Ende also doch noch verschont. Wobei der gerüschte Sneaker von Ganni schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste steht: weiterlesen

Beauty // DIY Hand Scrub
aka Schmusepfotenalarm

01.02.2017 um 8.30 – Beauty box3

scrub

Sehen wir der Tatsache mal ins Auge: Neben unserem Gehirn, besitzen wir zwei weitere „Powertools“ die nun wirklich immer im Einsatz sind und die wir gern zu oft vernachlässigen. Liebesbriefe schreiben, Kuchen backen, in den Schlaf streicheln, Emails tippen, Blumensträuße binden, InstaStories aufnehmen, Hände schütteln, ja sogar in der Nase bohren – unsere zwei Pfötchen haben den ganzen Tag die Hände voll zu tun. Klar wie Kloßbrühe, dass sie sich nach all den erledigten Aufgaben auch mal eine ordentliche Belohnung in Form eines Verwöhnprogramms verdient haben, findet ihr nicht auch?

Ich weiß, ganz schön viel verlangt, alleine Hände eincremen kann eine im Nacken sitzende Last sein. Selbst ich scheitere täglich daran. Dabei habe ich, um mich selber auszutricksen, präventiv in jeder meiner Handtaschen Tuben mit den fanciesten Inhaltsstoffen wie Antioxidantien, Vitaminen und Lipiden gepackt, damit ich der feuchtigkeitsspendenden Prozedur erst gar nicht aus dem Weg gehen kann. Aber ich sag euch was: Ich habe Superkräfte und kann Objekte aus meinem Sichtfeld komplett ausblenden. Objekte namens Handcremes. Nun ist allerdings Winter und meine beiden Pfoten haben die Kälte so überhaupt gar nicht gern. Aber genau weil wir unseren Händen das eine oder andere Mal für die ganzen überanstrengenden Taten danken sollten, ist es an der Zeit, für eine kleine SPA Edition.  weiterlesen

Leserbriefe // Rebecca fragt:
„Sind Frauen, die Mode mögen, dumm?“

25.01.2017 um 14.37 – box3 Feminismus Leben Mode Wir

giphyLiebe Nike,

ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt richtig erklären soll, ohne irgendwem krumm zu kommen. Aber ich mag Mode so richtig doll, seit ich klein bin. Klein war ich aber in einem noch kleineren Dorf und da bin ich nach dem Studium auch wieder hingegangen, aus tausend Gründen. Meine Freunde hier treiben vor allem Sport in ihrer Freizeit. Du warst ja auch gerade in den Bergen, deshalb weißt du vielleicht, was ich meine. Wir quatschen über dies und das, aber wenn es um Ästhetik geht, bin ich ein einsamer Wolf. Wenn ich rote funkelnde Schuhe trage (meist 2ndHand), denken die alle, ich spinne. Frauen, die sich für Mode und Einrichtung interessieren, sind für die meisten hier schlichtweg oberflächliche Idioten. Eigentlich weiß ich ja, dass Interessen verschieden sind, aber manchmal fühle ich mich so unter Druck gesetzt und falsch, dass ich selbst denke, dass ich irgendwie ein bisschen dämlich sein muss. Aber Schönes habe ich gern um mich. Auf eine relativ gesunde und nicht konsumwahnsinnige Weise, wie ich finde. Alle paar Monate etwas Neues, mehr muss es gar nicht sein. Verstellen will ich mich deshalb nicht. Da musste ich an euch Janes denken. Ihr mögt ja auch Mode, aber ich glaube, ihr seid überhaupt nicht dumm. Was sage ich denen also demnächst, um mich zu verteidigen?

Eine Antwort wäre toll.
Eure Rebecca. 
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Musik: „The German TLC!“ //
Ace Tee – Bist du down ? (feat. Kwam.e)

18.01.2017 um 12.58 – box3 Musik

ace tee baby bist du down

„The new TLC are German, pass it on“ – ein Tweet, der Anfang Januar als zarte Vorahnung und Bitte von der findigen Userin Yung Rachu abgefeuert wurde und dessen Message heute, nur etwas mehr als einen Monat später, gern als bare Münze gewertet werden darf. Denn wenn sich sogar die USA, die Mutter des R’n’b, erstmals in der Geschichte vor einer deutschen Hip Hop Künstlerin verneigt, wenn sämtliche Hoheiten des Musikjournalismus nichts als Superlative für eine 23-Jährige aus Hamburg übrig haben, dann sind wir gerade womöglich live bei der Geburt eines neuen Stars dabei. Mehr als 750.000 Mal wurde der Track „Bist du down?“ bisweilen aufgerufen. Die Vogue titelt: „Meet the Cool New German R&B Singer Channeling TLC and Aaliyah With Her Style„, „The Internet Is Losing It Over This German Jam“ titelt Highsnobiety und das Papermag schickt „Props für die Entdeckung dieses Juwels an Fader„. Wer jetzt noch immer nicht hinhört und -sieht, ist selbst Schuld.

Ace Tee, die eigentlich Tarin heißt, hat nämlich ganz offenbar alles. Talent, Stimme, Textgefühl und Stil. Mehr noch als das. Sie hat verstanden, woran es den meisten 90s-Verliebten mangelt: An der raren Gabe, keine Kopie von etwas längst Vergangenem zu sein. Sondern ein Zeitreisender, der das Gefühl und die Essenz von damals aufsammelt, um daraus im Jetzt etwas zu erschaffen, das endlich die angestaute Sehsucht stillt. „Future R&B“ nennt Ace Tee ihr Genre also ganz passend. Dem Spiegel erklärte die Musikerin jüngst: „It’s all about Money, Drugs, Girls – alles ist immer nur dasselbe. Wir machen das jetzt einfach anders und bringen Positivität rein.“ Mission geglückt.  weiterlesen

All eyes on // Colourful Tights

16.01.2017 um 13.20 – box3 Trend

bunte strumpfhosen trend

Wenn Balenciaga, Céline, Carven, Valentino und Theory für die Sommersaison 2017 allesamt mit dem gleichen Styling-Ass um die Ecke kommen, dann kann an dieser Stelle eigentlich nur von einer herannahenden Trendwelle gesprochen werden, die wir uns schleunigst genauer ansehen sollten: Bunte Strumpfhosen. 

Ich weiß noch genau, als ich 2010 in Berlin strandete und meine liebste, rostrote Strumpfhose mich durch kalten Winter brachte. Ich trug sie immer und irgendwann schämte ich mich herzlich dafür, denn auch Tannengrün und dunkles Blau mussten sie irgendwann beerben. Noch ein Jahr zuvor durfte es dezenter zugehen: Schwarze Nylons mit Blockstreifen oder zarten Polka Dots zierten unsere Haut und katapultierten uns geradewegs in die Ecke „verspieltes Flohmarktmädchen“. Und genau dort sollte es 2011, nach einer kurzen, aber sehr intensiven Buntphase, auch wieder hingehen: Schwarz, schwarzer, am schwarzesten – oder korrekter: blickdicht, bittesehr. Nun hegen wir seit längerem eine gewisse Hassliebe zu schwarzen Strumpfhosen, zu ihrer Eigenart, jedes Outfit einzudunkel und zu beschweren und voll in Beschlag zu nehmen. Aber nun, man kommt ja doch nicht an ihnen vorbei – zumindest seit 2010 nicht mehr. Ob Demna Gvasalia, Phoebe Philo und Co es schaffen, uns wieder vom Gegenteil zu überzeugen und bunt-bebeint durch den Winter zu stampfen?  weiterlesen

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HEROINES // Tania Boler, Erfinderin von Elvie, im Interview: „Learn your body,
love being a Woman“

elvie

Prolapse? Blasenschwäche? Beckenbodenmuskulutatur? Ehrlich gesagt alles Themen, mit denen ich mich bisher niemals auseinandergesetzt hatte. Ist was für Omis, dachte ich. Wenn es beim Pilates dann doch mal hieß „Denkt an das Powerhouse!“, habe ich immerhin geahnt, dass hier wohl auch der Beckenboden mit dazugehört. Mehr aber auch nicht. Das änderte sich allerdings schlagartig, als ich von „Elvie“ hörte. Und von dessen Erfinderin: Tania Boler. Als Co-Gründerin und CEO des Unternehmens Chairo, das sich auf technische Entwicklungen von Frauen für Frauen spezialisiert hat, launchte sie im Herbst 2015 einen possierlichen, türkisfarbenen Personal Trainer für den Unterleib, mit dem Frau sich durch regelmäßiges Training selbstständig zu einem kräftigeren Rumpf, gesünderem Rücken und womöglich sogar besserem Sex verhelfen kann – und der tatsächlich ein bisschen süchtig macht. In etwa so wie damals Snake auf dem Nokia 3210. Es gibt nämlich eine dazugehörige Elvie-App, aber dazu später mehr.

Als ich jedenfalls herausfand, dass wir es hier außerdem mit einer international anerkannten Expertin im Bereich der Frauengesundheit mit Hochschulabschlüssen von Oxford und Stanford sowie einem Doktortitel in sexueller und reproduktiver Gesundheit zu tun haben, die ganz nebenbei auch noch Teamleiterin für HIV Prävention bei der UNESCO war, Frauenrechtlerin und zweifache Mutter ist, stand unsere erste HEROINE des Jahres auch schon fest. Für euch folgte ich also schleunigst einer virtuellen Verabredung mit der fabelhaften Tania und sprach mit ihr über Elvie, innere Stärke und eines der vielleicht emotionalsten Themen für Frauen: Unsere Vaginas und was wir für sie tun können. weiterlesen

Kolumne: Bedroom Stories # 1 //
Jungs, wir haben genauso viel Spaß wie ihr.

09.01.2017 um 13.38 – box3 Feminismus Sex

bedroom stories thisisjanewayneEin Gastbeitrag von Ann, protokolliert von Nike Jane.

Ich kenne Nike jetzt schon ein knappes ganzes Jahr. Meist sehen wir uns bei Wein und Kerzenschein, mit ein paar anderen Freundinnen und nicht selten reden wir in dieser Runde über Privates, das allgemein hin nicht für fremde Ohren bestimmt ist, über Sex zum Beispiel. Warum man sich derart über einen der gängigsten Zeitvertreibe des Planeten echauffieren kann, darüber diskutierten wir erst neulich, was in folgender Erkenntnis gipfelte: Unsere Geschichten, die sich nunmal auch zwischen Laken oder nackend abspielen, sollten gelegentlich sehr wohl erzählt werden. Am besten sogar laut und deutlich. Einfach, weil es da ein paar Dinge gibt, die auch im größeren Kreis diskutiert gehören. Weil das Reden übers Vögeln nichts schmuddeligen ist, sondern höchstens sehr menschlich. Weil die Leute noch immer viel zu verklemmt sind. Finde ich. Und auch die Janes sehen das so, weshalb sie mir ab sofort erlauben, regelmäßig über Tabus und Gefühle und die Normalste Sache der Welt zu schwadronieren. Weil ich aber weiß, dass mein Partner das maximal anders sieht, genau wie andere Sexpartner oder meine Eltern, verrate ich euch zwar meinen echten Namen, aber lasse das dazu passende Foto vorerst weg. Ich hoffe, das ist ok. Auch wenn es meiner oben genannten Erkenntnis zweifelsohne widerspricht. Schuldig. Aber jetzt zu meinem jüngsten Erlebnis. weiterlesen

Meet the Jane Wayne Team //
17 Fragen an Julia Korbik

19.12.2016 um 7.30 – box3 Feminismus Menschen Wir

julia korbikSeit über einem Jahr ist Julia Korbik jetzt schon fester Bestandteil des Jane Wayne Teams und weil wir so langsam aber sicher Gefahr laufen, vor Dankbarkeit und Begeisterung ob all der starken Texte, die Woche um Woche aus der flinken Feder der freien Journalistin und Autorin in unser Feminismus-Ressort fließen, zu platzen, ist es wohl dringend an der Zeit, auch euch noch viel mehr über @fraukorbik zu verraten.

Born and raised im schönen Ruhrgebiet machte sie sich gleich nach dem Abitur nach Frankreich davon, um am Institut d’Études Politiques in Lille mit einem deutsch-französischen Doppeldiplom in Politikwissenschaften (Schwerpunkt European Studies) anzufangen. Dafür pendelte sie jedes Jahr zwischen Lille und dem westfälischen Münster hin und her, wählte als Nebenfach Kommunikationswissenschaften und machte einen französischen Master in Journalismus (wie aus all dem letztendlich ein Doppeldiplom wurde – man weiß es nicht). Aus Lille ging es dann 2012 direkt für ein Praktikum nach Berlin. Bleiben wollte Julia hier nie, fünf Jahre später ist sie immer noch da. 2014 ist schließlich ihr Buch Stand up. Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene erschienen. Am liebsten schreibt sie über Pop und Politik aus feministischer Sicht, u.a. in ihrer Kolumne für Tagesspiegel Causa. Zu ihren Herzensprojekten gehört das sechssprachige Europa-Online-Magazin cafébabel – dort ist sie für die Rubrik Mind the Gap zuständig, in der sich alles um Feminismus und Gleichberechtigung dreht. Und Julia noch dazu gerne viele Sachen auf einmal macht, bloggt sie auf Oh, Simone außerdem zu Simone de Beauvoir. Wovon Julia träumt, was sie wütend macht und welches das Lied ihrer Jugend ist, verrät sie uns im Interview: weiterlesen

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Warum Paris Geller schon immer das Beste an Gilmore Girls war und ist.

08.12.2016 um 13.54 – box3 Feminismus Film

paris geller gilmore girls

Ach, Stars Hollow, ich habe dich vermisst: Luke’s Diner, Miss Patty, die La La Las, all die seltsamen Traditionen und Gepflogenheiten, denen die Bewohner*innen der kleinen Stadt in Connecticut so beharrlich nachgehen. Und natürlich Lorelai und Rory, die schnellsprechenden, kaffeesüchtigen, popkulturaffinen „Gilmore Girls“. Vier neue Gilmore Girls-Folgen in Spielfilmlänge hat Netflix uns beschert, unter Federführung von Amy Sherman-Palladino, die die ersten sechs Staffeln verantwortete (und bei der siebten, bei Fans unbeliebtesten Staffel, nicht mehr dabei war). Der Nostalgiefaktor von Ein neues Jahr – so der Titel der Mini-Staffel – ist dementsprechend hoch. Vielleicht ein bisschen zu hoch: Irgendwie fühlt es sich an, als sei in Stars Hollow die Zeit stehen geblieben. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es bei Luke’s jetzt WLAN gibt (theoretisch). Noch immer gilt die Devise: In Stars Hollow wird alles gut. Rory (Alexis Bledel), 32 und als Journalistin nicht einmal annähernd so erfolgreich wie sie stets erwartet hatte, braucht nur in die Heimatstadt zurückzukehren, um alsbald mit neuem Elan ein Projekt anzugehen. Lorelai (Lauren Graham), nun Ende 40, wollte sowieso nie aus der Stadt weg. weiterlesen