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Magazin-Liebe: Päng!

26.03.2013, 16.01 von

paeng magazin 800x595 Magazin Liebe: Päng!

Ja, sag mal, lest ihr jungen Hühner eigentlich noch Zeitung oder richtige Magazine?, fragte meine Oma mich neulich zum gefühlt 37. Mal. Ja, Oma. Nichts lieber als das, denn das Internet tut manchmal weh im Kopf. Alles andere, dieser virtuelle Dauerlauf, ist mir manchmal viel zu viel. Es ist sogar schon so weit gekommen, dass ich Abends wieder das Radio einschalte. Weil ich nicht mehr entscheiden mag, nicht mehr filtern kann und will, weil ich es genieße, keine Wahl zu haben. Nicht Gefahr zu laufen, von Abermillionen Möglichkeiten erschlagen zu werden. Das hingegen bedeutet aber, dass ich einem einzigen Medium in genau diesen Momenten mein vollstes Vertrauen schenken muss. Ich muss mich darauf verlassen können, dass man weise für mich wählt, in diesem Fall die Tracks.  So in etwa verhält es sich auch mit Magazinen. Wenn ich eine Stunde lange versinken will zwischen Text und Papier, dann möchte ich mich verlieben. Manchmal in platte Schönheit, aber meistens in das kleine bisschen Mehr. In Sprache und Gestaltung, in Menschen und Geschichten.

Mein neuester Glücks-Garant heißt deshalb PÄNG!. Weiterlesen »


Bild des Tages: Carine Roitfeld für Net-A-Porter

05.03.2013, 16.29 von

c3 Bild des Tages: Carine Roitfeld für Net A Porter

Der Online Store Net-A-Porter ist unlängst zur Allround-Unterhaltungsplattform avanciert ist und vertreibt nicht nur die neuesten und mitunter teuersten Designer-Stücke, er schafft es auch gekonnt, Trendforecasts auszuarbeiten und in regelmäßige Abständen, inspirierende sowie bekannte Persönlichkeiten der Lifestyle-Branche zu portraitieren. Pünktlich zur französischen Modewoche gibt’s im hauseigenen Web-Magazin natürlich eine komplette, digitale Ausgabe rund um Paris, die Modemenschen und die Macher.

Und wer kommt für diese Titel-Story der Ausgabe und das Cover am ehesten in Frage? Selbstvertsändlich Carine Roitfeld. Und die ehemalige Vogue-Chefredakteurin, Busenfreundin von Karl und Tom, Mutter und Großmama und Allroundtalent der Branche zeigt uns mit ihren 58 Jahren spielend einfach, wie wir in dem Alter durchaus aussehen können! Weiterlesen »


Preview: ZEIT Magazin Nr. 8 “Einfach schön”

13.02.2013, 14.36 von

zeit magazin 1 Preview: ZEIT Magazin Nr. 8 Einfach schön

Seit heute morgen wissen wir, dass Tillmann Prüfer mehr ist als ein wortgewandter Schlaumeier mit dem Herzen eines Kindes, das inzwischen zwar ziemlich erwachsen, aber keinesfalls alt ist. Er trinkt gern Tee und ist überaus nett. Nicht wie der kleine Bruder von Scheiße, sondern wie Hagrid. Bloß mit Turnschuhen an den Füßen.

Grund für den Besuch des ZEITMagazin-Redakteurs war das ZEITMagazin selbst, dessen 8. Ausgabe des Jahres morgen am Kiosk/Späti/Bütchen für euch bereit liegen wird und den vielsagenden Titel “Einfach schön” trägt. Thema der kommenden Ausgabe: Minimalismus. Im weitesten Sinne, denn “minimal leben” heißt nicht etwa “verzichten müssen”. Wohlmöglich führt der Minimalist sogar eines der schönsten Leben. Er umgibt sich mit der Essenz dessen, was Glück ausmacht, statt von überflüssiger Schnörkelei zu zehren. “Er isst den Käse ohne Brot”, steht dort im Editorial geschrieben, und “er konzentriert sich auf die Dinge, auf die es ankommt”. Das gefällt uns, der Generation, die im Überfluss badet, selbstverständlich gut. Statt über die Vielfalt der Möglichkeiten zu staunen, beginnen wir zu resignieren. Der Kopf ist am Limit. Wir wollen Entschleunigung und irgendwie zurück zur Einfachheit der Dinge, wir wollen wieder zufrieden sein mit wenig, statt erschlagen zu werden vom “zu viel.” Weiterlesen »


Das beste Magazin seit langem: “Die Verwandlung” von Kafka – “Das Buch als Magazin No I”

06.02.2013, 15.13 von

die verwandlung das buch als magazin Das beste Magazin seit langem: Die Verwandlung von Kafka   Das Buch als Magazin No I

Ein Buch kann uns als Axt dienen für das zugefrorene Meer in unserem Inneren”.  Es ist nicht so als würde ich Kafka nicht so oder so schon verehren, aber mit dem Aufschlagen der ersten Seite samt des so wunderbar wahren Zitats fand ich eine neue Liebe: Das Buch “Die Verwandlung” als Magazin ist vermutlich das Beste, was mir in den vergangenen Monaten untergekommen ist. 

Die beiden Macher Joahanna Swistowski und Peter Wagner erklären das Prinzip ihres Genie-Streichs wie folgt: “Im ersten Teil des Heftes drucken wir einen Klassiker der Literaturgeschichte (…), im zweiten Teil schreiben wir Geschichten aus dem Alltag unserer Gegenwart (…). So verknüpfen wir Literatur und Journalismus, Vergangenheit und Gegenwart”. Mein persönlicher Traum wird wahr und es passiert mir nicht oft, dass ich beinahe motzig werde, weil mir nicht selbst eine derart glorreiche Idee in den Kopf gesprungen ist. Mit der ersten Ausgabe von “Das Buch als Magazin” halte ich einen der intelligentesten Gegenentwürfe zum digitalen Overdose in den Händen. Print ist sowas von lebendig – man muss es nur richtig anstellen. Weiterlesen »


“THIS IS JANE WAYNE” IM NEUEN FAQ MAGAZINE

17.12.2012, 16.55 von

 “THIS IS JANE WAYNE” IM NEUEN FAQ MAGAZINE

Modebloggerin sein ist für junge Frauen mittlerweile so begehrenswert, wie es in den 90er Jahren ein Traum war, MTV-Moderatorin zu werden.” Dieses Zeit-Magazin-Zitat aus Anne Feldkamps Artikel “Digitale Selfmade Frauen” (erschienen im wunderbaren Magazin FAQ) lasen wir heute morgen mit betont hoher Piepsstimme vor, wir tätschelten dabei mit unseren imaginären pink-farbenden Fingernägeln auf dem Magazinpapier herum und richteten die Nasenspitzen betont galant gen Himmel. “Krkr, bestimmt,” schnaufte Sarah. Dann eine kurze Atempause, ein ernster Blick. “Es ist schon krass, dass wir hier vor unseren Bildschirmen sitzen und sowas überhaupt nicht mitbekommen.” – “Gott sei Dank bekommen wir sowas nicht mit, sonst wären wir vielleicht Arschlöcher.”

“Digitale Selfmade Frauen” erzählt vom Phänomen Modebloggen, von der Metamorphose des Hobbies zum waschechten Beruf und vor allem vom deutschen Markt, der langsam zu begreifen scheint, dass in einigen Fällen ein bisschen mehr hinter der platten Modemädchen-Fassade steckt als zunächst vermutet. Natürlich geht’s hier nicht nur um uns, sondern auch um Journelles, Susie Bubble, Garance Doré und Tavi. Danke, liebe Anne. Für all die Worte, die uns zumindest für einen kurzen Moment realisieren lassen, dass das, was wir hier machen, irgendwie Sinn ergibt. Weiterlesen »


Buch-Tipp: COOL AUSSEHEN – Das Buch zu Mode & Jugendkulturen

05.12.2012, 15.06 von

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Ich fürchte, wir alle können uns noch an damals erinnern. Damals, als es noch darum ging, möglichst seltsam auszusehen, oder zumindest so, dass unsere Mütter allen Grund zur Beschwerde hatten. Ob das Top nun zu bauchfrei war, die Haare zu ungekämmt oder die Hose zu löchrig – Was wir trugen war ein bisschen mehr als Ausdruck unseres eigenen Geschmacks, Kleidung diente der Rebellion und gleichzeitig stärkte sie auf magische Weise das Band zwischen uns und unseren Freunden, die optisch manchmal kaum von uns zu unterscheiden waren. Natürlich ist das heute ab und an auch noch so und an unserem Stil lässt sich jede Menge ablesen. Bloß verschwimmen Grenzen und Einflüsse inzwischen zu unserem ganz eigenen Stil. Früher, da waren viele von uns radikaler, argloser und vor allem unbekümmert. Wir machten nach, was “die Coolen” uns vormachten und waren uns dabei oftmals nicht im Klaren darüber, wie viel Bedeutung und Macht doch in der Mode steckt.

“Cool Aussehen – Mode & Jugendkulturen” bündelt all unsere Inspirationsquellen, Stil-Vorbilder und Helden von früher und heute in einem Sammelwerk, zusammengefasst aus Bildern und Texten von Diana Weis und ihrer 22-köpfigen Schreiber-Crew, die genau weiß, wovon sie da spricht. Unser lieber David von Dandy Diary ist zum Beispiel auch dabei. Weiterlesen »


Zum Verschenken oder selber kaufen: “Disappointments Diary 2013″

27.11.2012, 12.11 von

 Zum Verschenken oder selber kaufen: Disappointments Diary 2013

Für diesen Fund hätte ich die Jungs und Mädchen von ignant heute Morgen am liebsten geknutscht, und zwar mit Zunge, so richtig. Alle Welt redet ständig nur von Moleskine, und dass es sich ohne den “traditionsreichen schwarzen Kalender, den schon Ernest Hemingway benutzte” nicht sonderlich gut leben ließe. Das ist natürlich richtig. Durchaus denkbar aber, dass das “Disappointments Diary 2013″ (erdacht und gemacht von Nick Asbury, Hat-trick Design und Asbury & Asbury) uns in Zeiten kleiner und großer Enttäuschungen ein ähnlich guter Kumpel sein könnte.

Ich bin mir nicht sicher, ob es häufiger die Naiven oder die Träumer unter uns trifft, und was, wenn man im schlimmsten Fall ein naiver Träumer ist? Katastrophe. Ganz bestimmt ist der Zustand des “Enttäuschtseins” einer der aller miesesten und außerdem einer, den wir alle kennen, was die Sache wiederum nicht leichter macht. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, aber wenn man mal was wagt, dann ist die Gefahr, es richtig zu versauen, ziemlich groß. Noch übler, wenn’s der andere versaut. Oder irgendwer. Dann gesellt sich zur Enttäuschung auch noch die Machtlosigkeit hinzu und dann wird’s richtig quälend. Lieber sauer sein als gelähmt. Dann hilft zumindest schreien. Oder schreiben. Ins Disappointemnts Diary 2013 zum Beispiel. Weiterlesen »


Buch-Tipp: “100 Beards, 100 Days”

26.11.2012, 12.55 von

 Buch Tipp: 100 Beards, 100 Days

 Die Prinzessinnen vom Kindgom of Style, denen ich auch das obige Bild stibitzte, ließen mich heute ein Mal mehr über das Erscheinungsbild des Mannes im Jahr 2012 sinnieren. Ab sofort ist nämlich “100 Beards, 100 Days“, das neueste Buch von Jonathan, erhältlich, in dem offensichtlich 100 Bart-tragende Männer in Portrait-Form vorgestellt werden. Darüber freue ich mich natürlich zutiefst, es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass ein Mann ohne Bart für mich bloß ein halber Mann ist (Ja, Sexismus funktioniert eben auch umgekehrt). Hier klicken zum Bestellen, es ist schließlich “Movember“.

Vor etwa zwei Jahren beklagte ich mich noch ziemlich unreflektiert über das metrosexuelle Erscheinungsbild unserer männlichen Mitbürger. Dabei hätte ich mich richtigerweise über so viel Toleranz und die Wegentwicklung von strengen Rollenbildern freuen sollen. Political Correctness und der eigene Geschmack sind allerdings zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Und deshalb kommt mir die stetige Maskulinisierung des modebewussten Mannes in Großstädten gerade recht. Verwunderlich erscheint mit dieser Wandel keineswegs, es ist nämlich allgemein bekannt, dass Mann in wirtschaftlich betrachtet eher komplizierten Zeiten wieder voll und ganz zu seiner äußeren und inneren Stärke zurückfindet. Dass war damals während der Weltwirtschaftskrise so (ein adrettes Äußeres wurde wieder wichtiger denn je) und so ist es offensichtlich heute noch. Natürlich geschieht so etwas eher unbewusst und weil irgendwer damit anfängt und viele andere diesem Vorreiter nacheifern, und doch fühlt Mann sich ja nun offensichtlich wohl mit all dem Haar im Gesicht. Das Beschneiden der Natur leuchtet mir in vielen Fällen so oder so nicht ein, weshalb ich gerade darüber nachdenke, ob ich mir das auf 250 Stück limitierte Bärte-Buch nicht schleunigst sichern sollte. Ans Andenken an die späten 00er Jahre, denn wer weiß was als nächstes kommt. Eventuell ja Sea Punk Bärte. Weiterlesen »


Teil 1: Dürfen wir vorstellen? Das COVER Magazin

21.11.2012, 17.34 von

cover Teil 1: Dürfen wir vorstellen? Das COVER Magazin

Nach meinem Zugdebakel vom Wochenende, durfte gestern nichts schief gehen und so fand ich mich pünktlich am Flughafen Tegel am richtigen Gate zur richtigen Zeit ein. Selbstverständlich hatte der Flug eine Stunde Verspätung, wie sollte es auch anders sein. Grund meines kleinen Ausflugs war die Einladung vom COVER Magazin, jüngstes Printwerk der Burda Familie. Einmal wieder hinter die Kulissen einer “richtigen” Redaktion schauen, ist eine gefühlte Ewigkeit her und umso mehr juckte es uns in den Fingern, flott in den Flieger zu steigen und sich einmal genauer mit dem COVER zu beschäftigen.

Vorab gab’s bereits drei Ausgaben, die fix durchgeblättert wurden und tatsächlich fühlte ich mich nicht direkt angesprochen. War ich vielleicht doch die falsche Zielgruppe für das Format? Habe ich mein Herz für Printmagazine an Mini-Verlage verloren oder fehlte mir einfach irgendetwas anderes? Tatsächlich, wollte da irgendwas nicht passen und seit gestern weiß ich die Antwort -Ganz einfach: der Bezug. Mir hatte schlicht und ergreifend noch niemand dieses  Magazin empfohlen, noch habe ich mich in voller Offenheit darauf eingelassen. Und tatsächlich, dieses Mag ist wirklich richtig gut.  Weiterlesen »


Reminder: Morgen erscheint das neue Fräulein – Mode Spezial Teil I

23.10.2012, 16.19 von

Frauelein magazin 754x800 Reminder: Morgen erscheint das neue Fräulein   Mode Spezial Teil I

In Deutschland erscheinen derzeit 1511 Magazine – das sind so viele wie nie zuvor. Wer also behaupten will, Print sei tot, der hat nur noch nicht genau hingeschaut. Print ist vielleicht lebendiger denn je, denn die Konkurrenz sorgt für Tatendrang und frischen Wind. Wer die Wahl hat, wird darüber hinaus pingelig – der Anspruch der Leser wächst und mit ihm die Qualität der Zeitschriften. Jedenfalls wenn wir vom besten Fall ausgehen und damit meine ich zum Beispiel das Fräulein Magazin. Diesmal gibt’s sogar ein Mode-Spezial.

“Um Gottes Willen, schon wieder ein neues Frauenmagazin?”, hörte man die Zweifler zweifeln, als Gerüchte über ein neues Projekt von Götz Offergeld die Runde machten. “Fräulein” sollte der neuste Meisterstreich des mittlerweile dreifachen Chefredakteurs heißen und phantastisch sollte es werden, hörte man von anderer Seite. Die stets interessierten Schnatterliseen hier in Berlin sollten ausnahmsweise Recht behalten. Bloß wurden ihre und zugegebener Weise auch unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Das Fräulein Magazin ist das Gegenteil von gripslos, ein Lichtblick, ein Spiegel aller Modemädchen- und Jungs, die ganz schön viel mehr im Kopf haben als bloß das Konsumieren schöner Stoffkreationen. Den meisten Nebenbuhlern stets einen Schritt voraus, portraitiert das Fräulein in jeder Ausgabe Menschen, die wirklichwirklich von Interesse sind. Und behandelt Themen aus der Welt der Mode, die sich in unseren Köpfen festsetzen, statt nur für ein kurzes Jauchzen zu sorgen. In der aktuellen Ausgabe, die ab morgen für euch am Kiosk liegt, geht es ausnhahmsweise um nichts anderes als Mode. Das Mode-Spezial Teil 1 ist so etwas wie ein waschechtes Nachschlagewerk geworden, das nach dem Durchlesen keinesfalls im Müll, sondern im Bücherregal landen sollte. Also: Morgen 2,90 € zusammenkratzen und nix wie hin und eintüten. Weiterlesen »


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