Kategorie-Archiv: Fair Fashion

Fair Friday // Savue Beauty launcht
die Naturkosmetiklinie „Nui“ und „Ileur“

18.08.2017 um 10.45 – Beauty Fair Fashion

Pah, von wegen Sommerloch! Es ist ganz schön was los am nachhaltigen Naturkosmetikhimmel, denn Savue Beauty, einer meiner liebsten Onlineshops für nachhaltige, vegane (nicht 100%) und natürliche Kosmetik, hat diese Woche gleich zwei eigene Produktlinien gelauncht:

Ileur und Nui heißen die beiden Neuzugänge, die gleichzeitig die ersten eigenen Produkte im Sortiment sind und, wie man es von den beiden Gründerinnen Swantje und Annika van Uehm gewohnt ist, auch noch fabelhaft ausschauen. Gefeiert, getestet, geschlemmt und geschminkt wurde hoch oben über den Dächern Berlins im Ackselhaus & Blue Home – und das faire und so schöne Schmucklabel Jukserei war auch dabei. Meine Eindrücke vom gestrigen Launch-Event habe ich hier für euch zusammengestellt: weiterlesen

Fair Friday Wishlist //
5 Black Favorites von „bead & reel“

11.08.2017 um 11.01 – Fair Fashion

Hallo, da bin ich wieder. Etwas erschöpft und immer noch mit halbem Bein im Überlebensmodus habe ich meine ersten paar Wochen in Berlin gemeistert, geweint, gelacht, neue Freunde gefunden und alte Gewohnheiten abgelegt. Nach knappen drei Wochen Stille und wahnsinnig toller Vertretung durch Nike und Sarah, melde ich mich zum Fair Friday mit meiner Top 5 Wishlist aus dem US Onlinestore bead & reel zurück. Sica Schmitz, Costume Designer aus L.A. und Gründerin der Online Eco Fashion Boutique hat nämlich nicht nur ein Händchen für nachhaltige Designer, sondern auch ein Herz ohne Kompromisse was Umweltschutz und vegane Mode angeht. Meine drei liebsten Kleidungsstücke in Schwarz mit passendem Ohrschmuck dazu, habe ich direkt auf meine Wish list gesetzt und mit Flatrate Shipping Costs von ca. 30 Euro dürfte ich mir wohl den ein oder anderen Wunsch tatsächlich erfüllen können.  weiterlesen

Ace & Jig //
Slow Fashion Label Love

21.07.2017 um 13.08 – Fair Fashion Mode

Man muss sich das in etwa so vorstellen: Es waren einmal zwei junge Frauen, Cary Vaughan und Jenna Wilson, die sich irgendwo in SoHo als Modedesign-Praktikantinnen über den Weg liefen und dicke Freundinnen wurden. Trotzdem ging jede für sich ihres eigenen Weges, aus den Augen verloren sie sich jedoch nie. Irgendwann bekamen beide Kinder, die eine die kleine Alice und die andere James. Man nahm also die Initialen der Sprösslinge und machte mir nichts dir nichts Ace & Jig daraus, ein Slow Fashion Label, das aussieht, als hätte man all die wunderbaren Textilien, die normalerweise in bunt zusammen gewürfelten Interior-Läden zu finden sind, in Kleidung übersetzt. Weil aber nicht nur hübsche Äußerlichkeiten bei der Planung der Marke wichtig waren, sondern umso viel Herz, setzen Cary und Jenna mit Ace&Jig außerdem hohe Maßstäbe in Sachen Produktionsbedingungen und Nachhaltigkeit. Denn gefertigt wird in Indien – in geringen Stückzahlen und von einem Familienunternehmen, das der japanischen Kaizen Philosophie folgt, in deren Zentrum das Streben nach kontinuierlicher und unendlicher Verbesserung steht. So wird etwa das für die Waschvorgänge verwendete Wasser reycled und für die Wiederverwendung aufbereitet, auf faire Löhne bestanden und für frisches Obst und Gemüse aus der Region und Kinderbetreuung gesorgt. Ihren Hauptsitz hat das Label in Brooklyn – von hier aus geht es hin und wieder auf Mitarbeiter-Road-Trips im blauen VW-Bus.

Klingt fast ein bisschen zu gut, ist aber offenbar wahr. Warum ich also erst jetzt über Ace&Jig stoße, kann ich mir selbst nicht erklären. Aber spätestens als meine Heldin aus Teenager Zeiten, nämlich Sleater Kinney-Gitarristin Carrie Brownstein, die einige von euch vielleicht aus „Portlandia“ kennen, in einer Bluse der beiden Designerinnen durch meinen Instagram-Feed sprang, machte es Klick. Mein Urlaus-Kleid -Wunsch wäre damit schlussendlich so gut wie gebongt. weiterlesen

Fair Friday Shopping //
Einmal alles, bitte!

14.07.2017 um 10.45 – Fair Fashion Mode Shopping

Das nachhaltigen Lingerie-Label LÖV hatten wir euch vor gar nicht allzu langer Zeit voller Begeisterung vorgestellt  – von euch hagelte zum Teil allerdings berechtigte Kritik (überall nur kleine Busen!) und siehe da, eure starke Meinung hat Früchte getragen! Als ich gerade eben im Online Shop vorbei spazierte, sah ich jedenfalls das schönste Lookbook seit langen. Eines, das wirklich und wahrhaftig die Diversität des weiblichen Körpers feiert, wie wunderbar. Da gibts nichts mehr zu meckern. Noch eine gute Nachricht: Das allseits beliebte „Mexican Puebla Dress“ von Nandi Berlin ist endlich wieder erhältlich, hurra! Genau wie der „Birkin Basket“ des Familienunternehmens Toino Abel, der nun auch wieder im Shop von Black Velvet Circus eingetrudelt ist. Außerdem liebäugle ich gerade mit dem obigen Rock, wegen des schmeichelnden Schnitts und der rostigen Farbe. Bei der Jeansjacke habe ich mich wahrscheinlich vertan – aber irgendwie kribbelt es doch ein wenig in den Fingern und im Bauch.

Die schlechte Nachricht zuletzt: Julia Jane setzt heute das erste Mal in der Geschichte des Fair Fridays aus – ihr wisst, sie ist gerade nach Berlin gezogen. Da muss dies und das geregelt und endlich auch mal durchgeatmet werden. Wir denken an dich! weiterlesen

Fair Friday // Green Fashion Week: Die Katastrophe blieb aus

07.07.2017 um 8.35 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Ich muss zugeben, dass ich innerlich ein Stoßgebet zum Himmel geschickt habe, bevor ich die Lokalitäten der diesjährige grüne Modemesse in Form von Ethical Fashion Show und Green Showroom betreten habe. Nur ungern wollte ich nämlich einen identischen Artikel zu meiner Zusammenfassung vom Januar schreiben müssen. Zu meiner Erleichterung kann ich verkünden: Es tut sich was. Nicht, dass sich jetzt plötzlich Fair Fashion um 180 Grad gedreht und das Öko-Image hinter sich gelassen hätte, aber alleine die neue Lokation im Funkhaus Berlin war viel offener und einladender als man es sich hätte jemals wünschen können. Ich habe mich deshalb nicht nur gefreut, dass die Organisation dieses Mal spürbar professioneller und durchdachter ablief, sondern auch, dass die Salonshow und Ethical Fashion On Stage auf allen Ebenen einen großen Schritt nach vorne gemacht haben.

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Green Fashion Week // Wie nachhaltig produzieren eigentlich die anderen?

30.06.2017 um 13.39 – Fair Fashion

Wo ist nur die Zeit geblieben? Gefühlt habe ich erst vorgestern zusammengeschrieben, welche Events und Neuvorstellungen uns in der Winterausgabe der Fashion Week erwarten und plötzlich sind es sechs Monate später, 15 Grad wärmer und es heißt schon wieder: Terminkalender zücken und brav mitschreiben, was uns in der kommenden Woche alles erwartet.

Ich wünsche mir ja nichts mehr, als dass ich euch zweimal im Jahr eine ganze Palette toller neuer Ecobrands vorstellen kann, aber leider müssen wir uns da noch etwas in Geduld üben. Für diese Saison habe ich mir deshalb auch vorgenommen, einmal die konventionellen Brands etwas mehr unter die Lupe zu nehmen. Für meinen Geschmack habe ich die nämlich bisher zu wenig beleuchtet und hinterfragt, was sich da eigentlich in Sachen Nachhaltigkeit und faire Produktion tut. Und es tut sich was!  weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
The „Fair Fashion“-Edition

23.06.2017 um 15.37 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Einmal in der Woche widmen wir uns explizit den fair(er) hergestellten Lieblingsstücken auf diesem Planeten: Weil wir ihnen besonders viel Raum schenken wollen und eben die nötige Portion Aufmerksamkeit. Seit 2015 haben wir hier also den Freitag zu unserem Fair Friday ausgerufen – und das nicht, um uns an allen anderen Tagen auf die faule Haut zu legen, sondern hier ganz gezielt mit dem Finger auf nachhaltige Alternativen zu legen. Auch schon zuvor zeigten wir euch unsere schönsten Funde fairer Mode an anderen Tagen, labelten sie allerdings nicht immer explizit als ebensolche, was dazu führte, dass man uns ganz natürlich vorwarf, das Thema interessiere uns einfach nicht. Wie man es macht, macht man es beim Thema „Nachhaltigkeit“ eben falsch. Und so knallen auch heute immer wieder Beurteilungen wie „inkonsequent“, „scheinheilig“ oder „persönliches Green Washing“ an unsere Köpfe.

Dass wir kein Fair Fashion Blog sind, ist uns da natürlich selbst mehr als bewusst. Dafür gibt es deutlich striktere und großartigere Alternativen. Nichtsdestotrotz befinden auch wir uns noch immer auf einer bewusstseinserweiterten Reise, sind längst nicht frei von Fehltritten, suchen den Dialog mit euch und den Marken und freuen uns ein kleines Loch in den Bauch, wenn es wieder faire(re) Labels mit sozialem Engagement geschafft hat, unsere Herzen höher zu schlagen. Ganz so wie in dieser Woche:  weiterlesen

Fair Friday Wish list //
Midi & Maxi in hellen Farben

16.06.2017 um 11.31 – Fair Fashion Shopping

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich nun endlich auch mal praktisch mit meinen Sommerlieblingen auseinandersetzen können, den wärmeren Temperaturen sei Dank. Und wie ich so durch meine fein säuberlich in Kartons eingeräumten Röcke, T-Shirts und Co. kramte, fiel mir urplötzlich ein, dass ich ja noch vor ein paar Monaten den unbändigen Wunsch verspürte, mir endlich einmal ein helles Sommerkleid zuzulegen.

Was folgte? Schlotternde Wochen voller Hoffnung auf Juni, Juli und August, während ich vollkommen vergaß, meine persönliche Wishlist in die Tat umzusetzen. Gefühlt zwei Monate zu spät, kommen hier nun also meine allerliebsten Sommerfavoriten in der Midi- und Maxiversion – gerade noch rechtzeitig vor meinem Urlaub. Pah! weiterlesen

Fair Friday // „Capsule Wardrobe“
Jedes Kleidungsstück kombinierbar machen

Zwar habe ich vor zwei Wochen noch davon gesprochen, dass ein fair gehandelter Kleiderschrankinhalt für mich mittlerweile nicht mehr machbar erscheint, ich versuche natürlich dennoch weiterhin alles daran zu setzen, nur nachhaltig zu konsumieren. Neben meiner nicht enden wollenden Freude am Entdecken neuer ethisch produzierter Optionen und Second-Hand-Schätzchen, gibt es allerdings noch zwei weitere Hindernisse, mit denen ich auf dem Weg hin zu mehr Minimalismus und weniger Besitz umgehen lernen musste: Saisonale Kollektionen und Trends. Neben H&M und Zara, die im Wochentakt neue Modelle in die Läden spülen, gibt es auch im nachhaltigen Bereich ständig Nachschub von schönen Teilen, die einem komischerweise immer genau noch gefehlt haben.

Da ich dieses Konzept in Anbetracht des Status Quo (Fast Fashion Mindset in den Köpfen und das Bedienen-wollen einer realen Nachfrage) für nachvollziehbar, aber nicht zukunftsträchtig halte, wollte ich für mich persönlich noch einen Schritt weitergehen und entschied mich für einen radikalen Schritt: Meine ganz persönliche Capsule Wardrobe, übersaisonal und zeitlos. weiterlesen

Fair Friday // Der Fair Fashion Kleiderschrank
– Ich gebe auf.

19.05.2017 um 7.50 – Fair Fashion

Schon vor einiger Zeit habe ich von meinem vermeintlichen Scheitern berichtet – davon, dass mein Streben nach umfassender Nachhaltigkeit mich fast die Fürsorge für mich selbst gekostet hätte. Ich nahm mir fest vor, nicht mehr so streng mit mir zu sein und mir das ewige Mantra, dass ich andere so gerne vorbete, auch einfach mal selbst zu Herzen zu nehmen.

„Nur weil man nicht alles richtig machen kann, heißt das nicht, dass man alles falsch machen muss“ – soll in meinem Fall heißen: Nur weil ich es nicht 100 Prozent schaffe, ist es nicht so, als würde ich nichts hinkriegen. Gesagt getan, ich rede also seitdem regelmäßig beruhigend auf mich ein. Und es hat funktioniert, ich habe mich besser gefühlt, für ganze 3 Wochen. Dann hatte ich alles wieder vergessen. Meinen Text, die Nachsicht mit mir selber und meine anderen Zielsetzungen. weiterlesen

Fair Friday Kolumne //
Was mir „Verzicht“ beigebracht hat

12.05.2017 um 10.37 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Verzichten und Freiheit

In der Regel meide ich es ja, die Worte „Verzicht“ und „Nachhaltigkeit“ in einem Satz zu nennen, weil ich verhindern möchte, dass eventuell Interessierte auf dem Absatz kehrt machen. Aber natürlich ist es so, dass man als Veganerin und als Vertreterin von nachhaltigem Konsum nicht mehr alles machen möchte (und kann) wie vorher. Objektiv gesehen gibt es deshalb natürlich auch Dinge, auf die ich verzichte – nur, und da beginnt das Missverständnis, macht mir das meistens nichts aus.

Deshalb finde ich das oft negativ besetzte Wort „Verzicht“ nicht stimmig. Fakt ist, dass ich sehr viel weniger konsumiere, kaufe und vor allem: Inzwischen überhaupt gar nicht mehr haben will. Es ist, als wäre mir eine Last von den Schultern genommen, eine künstlich erzeugte Abhängigkeit von Produkten und Werbeversprechen. Über dieses Gefühl bin ich so dankbar, weil es sich viel leichter lebt, wenn man einmal eine klare Entscheidung getroffen hat und sich konsequent daran hält. So viele Menschen verfallen in schiere Panik, wenn sie dies oder jenes auf einmal nicht mehr machen können, dürfen oder sollen. Sei es nun das Rauchverbot, Verzicht auf Autofahren in der Stadt, ein Veggie-Day in der Kantine, Lebensmittelunverträglichkeiten oder eben eine völlig tierfreie Ernährung. Ich kenne diese Panik überhaupt nicht mehr, ich bin extrem gelassen geworden und weiß genau: Am Ende funktioniert das schon, wenn man sich nur darauf einlässt. weiterlesen

Fair Friday // Auf einen Kaffee mit…
Maddie von Dariadaria

05.05.2017 um 7.30 – box1 Fair Fashion

Manchmal kann es eine gute Idee sein, andere zu Wort kommen zu lassen, statt sich in seinen eigenen mehr oder weniger sinnigen Halbsätzen um sich selbst zu drehen. Gar nicht schwer, denn meiner Kandidatin für eine neue Runde „auf einen Kaffee mit…“ höre ich von Herzen gerne zu – und am liebsten hätte ich ihr gleich 500 Fragen gestellt.

Madeleine Alizadeh von Dariadaria ist wahrscheinlich die einflussreichste Bloggerin Österreichs und der nachhaltigen Szene in einem und schafft es doch tatsächlich ohne Probleme, How-To Videos für natürliche Locken mit Themen wie Selbstliebe, Flüchtende, Tierschutz, Zukunftsängste oder Depressionen zusammen zu bringen, ohne dass etwas aufgesetzt oder nicht stimmig wirkt. Maddie hat uns in der Vergangenheit vor allem eins gezeigt: Dass man aus einem erfolgreichen konventionellen Blog ein noch erfolgreicheres nachhaltiges, politisches und vor allem extrem ehrliches Medium machen kann. Da liegt es nahe einmal mehr zu fragen, wie es einem eigentlich geht mit so viel Offenheit, negativen Kommentaren und dem ständigen Druck, das in den Augen anderer vermeintlich Richtige tun zu müssen.  weiterlesen

Fair Friday // Tipps für den Alltag:
Mikroplastik vermeiden!

28.04.2017 um 10.44 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Es ging hier schon einmal um die Problematik „Mikroplastik“. Also jene minikleine Plastikstückchen, die durch unseren Konsum im Abwasser und schließlich im Meer landen und dort nicht nur das Sterben vieler Tiere verursachen, sondern auch unser Ökosystem belasten. Für alle, die Meerestiere essen, ist es so sehr wahrscheinlich, dass der Plastikwahnsinn dann übrigens im schlimmsten Fall auch gleich wieder auf dem eigenen Teller und schließlich im Körper landet.

Die Langzeitfolgen von Mikroplastik in unseren Gewässern sind unerforscht und bedeuten somit ein nicht abschätzbares Risiko. Genau aus diesem Grund spielt die nachhaltige Szene seit Monaten verrückt – es überschlagen sich die Aufklärungsartikel und erhobenen Zeigefinger. Nur wirklich nützliche Tipps für den Alltag, die vermisst man gelegentlich schon etwas. Und weil mein letzter Artikel vor allem voll war mit Infos und Hintergrundwissen, möchte ich heute gerne alltagstaugliche Hacks für einen mikroplastikfreien oder -freieren Konsum hinterherschieben.  weiterlesen

Fair Friday // Fashion Revolution Day: Feiern wir uns einfach nur selbst?

21.04.2017 um 8.16 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Fashion Revolution Day

Ab dem 24. April ist Fashion Revolution Week, beginnend also mit dem Tag, an dem vor vier Jahren über 1000 Menschen bei dem Einsturz einer Textilfabrik ums Leben kamen. Carry Somer, Modedesignerin und Aktivistin, rief in der Folge der Katastrophe eine Kampagne ins Leben, die Menschen aus aller Welt dazu animieren soll, sich mit der Herkunft ihrer Kleidung auseinanderzusetzen.

Als kleines Pilotprojekt gestartet, beteiligen sich mittlerweile jährlich weltweit über 70.000 Konsument*innen und Firmen unter dem Hashtag #whomademyclothes an der Fashion Revolution Week und somit am Dialog zwischen Produzenten, Modefirmen und Endkunden. So soll Bewusstsein geweckt werden für die Auswirkungen der Textilindustrie auf die Menschen hinter unserer Kleidung. Selbstverständlich finde ich das Ganze eine gute Idee, das Wachstum und der Einfluss der Kampagne ist nach so wenigen Jahren beeindruckend und in der Theorie möchte ich am liebsten gleich selbst ein #whomademyclothes Selfie posten. Und dann merke ich, dass wir uns eigentlich nur selbst feiern.  weiterlesen

Fair Fashion // Dürfen wir vorstellen?
„By Signe“ aus Dänemark

07.04.2017 um 8.30 – Fair Fashion

Eines der schönsten Fair Fashion Brands da draußen ist mit Abstand das dänische Label By Signe und zwar vor allem, weil es mit absoluten 0 Prozent Öko-Appeal daher kommt. Ich habe mich nicht nur bisher ausnahmslos in alle Kollektionen Hals über Kopf verliebt, nein, auch Signe Rodbro, die Gründerin und Designerin, ist eine wahre Inspiration!

Die Dänin hat es doch tatsächlich geschafft, ein Brand zu begründen, das in der Außenwahrnehmung absolut keines der typischen Klischees nachhaltiger Labels bedient und dabei im Hinblick auf Umweltbewusstsein, Qualität, Arbeitsbedingungen und Materialwahl keine Gefangenen macht. Was wir sonst noch wissen sollten? By Signe ist übersaisonal, minimalistisch und clean zugleich. Noch mehr vom Superlabel erzähle ich euch hier: weiterlesen