Kategorie-Archiv: Fair Fashion

Fair Friday // Tipps für den Alltag:
Mikroplastik vermeiden!

28.04.2017 um 10.44 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Es ging hier schon einmal um die Problematik „Mikroplastik“. Also jene minikleine Plastikstückchen, die durch unseren Konsum im Abwasser und schließlich im Meer landen und dort nicht nur das Sterben vieler Tiere verursachen, sondern auch unser Ökosystem belasten. Für alle, die Meerestiere essen, ist es so sehr wahrscheinlich, dass der Plastikwahnsinn dann übrigens im schlimmsten Fall auch gleich wieder auf dem eigenen Teller und schließlich im Körper landet.

Die Langzeitfolgen von Mikroplastik in unseren Gewässern sind unerforscht und bedeuten somit ein nicht abschätzbares Risiko. Genau aus diesem Grund spielt die nachhaltige Szene seit Monaten verrückt – es überschlagen sich die Aufklärungsartikel und erhobenen Zeigefinger. Nur wirklich nützliche Tipps für den Alltag, die vermisst man gelegentlich schon etwas. Und weil mein letzter Artikel vor allem voll war mit Infos und Hintergrundwissen, möchte ich heute gerne alltagstaugliche Hacks für einen mikroplastikfreien oder -freieren Konsum hinterherschieben.  weiterlesen

Fair Friday // Fashion Revolution Day: Feiern wir uns einfach nur selbst?

21.04.2017 um 8.16 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Fashion Revolution Day

Ab dem 24. April ist Fashion Revolution Week, beginnend also mit dem Tag, an dem vor vier Jahren über 1000 Menschen bei dem Einsturz einer Textilfabrik ums Leben kamen. Carry Somer, Modedesignerin und Aktivistin, rief in der Folge der Katastrophe eine Kampagne ins Leben, die Menschen aus aller Welt dazu animieren soll, sich mit der Herkunft ihrer Kleidung auseinanderzusetzen.

Als kleines Pilotprojekt gestartet, beteiligen sich mittlerweile jährlich weltweit über 70.000 Konsument*innen und Firmen unter dem Hashtag #whomademyclothes an der Fashion Revolution Week und somit am Dialog zwischen Produzenten, Modefirmen und Endkunden. So soll Bewusstsein geweckt werden für die Auswirkungen der Textilindustrie auf die Menschen hinter unserer Kleidung. Selbstverständlich finde ich das Ganze eine gute Idee, das Wachstum und der Einfluss der Kampagne ist nach so wenigen Jahren beeindruckend und in der Theorie möchte ich am liebsten gleich selbst ein #whomademyclothes Selfie posten. Und dann merke ich, dass wir uns eigentlich nur selbst feiern.  weiterlesen

Fair Fashion // Dürfen wir vorstellen?
„By Signe“ aus Dänemark

07.04.2017 um 8.30 – Fair Fashion

Eines der schönsten Fair Fashion Brands da draußen ist mit Abstand das dänische Label By Signe und zwar vor allem, weil es mit absoluten 0 Prozent Öko-Appeal daher kommt. Ich habe mich nicht nur bisher ausnahmslos in alle Kollektionen Hals über Kopf verliebt, nein, auch Signe Rodbro, die Gründerin und Designerin, ist eine wahre Inspiration!

Die Dänin hat es doch tatsächlich geschafft, ein Brand zu begründen, das in der Außenwahrnehmung absolut keines der typischen Klischees nachhaltiger Labels bedient und dabei im Hinblick auf Umweltbewusstsein, Qualität, Arbeitsbedingungen und Materialwahl keine Gefangenen macht. Was wir sonst noch wissen sollten? By Signe ist übersaisonal, minimalistisch und clean zugleich. Noch mehr vom Superlabel erzähle ich euch hier: weiterlesen

Fair Friday Wishlist // Auf der ewigen Suche nach Röcken

Gerne würde ich ja, aber ich kann nicht so richtig. Röcke und ich, wir waren uns noch nie besonders grün. Dabei wäre ich gerne eine dieser Rock-Frauen, die es schaffen, super elegant und trotzdem locker jegliche Sitzposition zu bewältigen. Dann noch die Frage „kurz oder lang“? Und überhaupt: Wie sieht es mit den nachhaltigen Modellen aus? „Viel zu anstrengend alles”, dachte ich immer.

Jetzt allerdings wurde ich eines besseren belehrt: Denn erst kürzlich flog mir bei einer Recherche das breite Rock-Angebot im eco-chic Segment um die Ohren. Mini, Midi, Maxi – alles ist dabei und dann auch noch mit ordentlicher Farbauswahl. Könnte es sein, dass 2017 das Jahr wird, in dem ich zum ersten Mal feierlich in einen Rock steige und die Welt daran teilhaben lasse? Wenn ich mir hier das ein oder andere Herzensmodell anschaue, könnte ich jedenfalls schon mal dahinschmelzen.

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Fair Friday // Nachhaltige Swimwear:
Interview mit Margaret & Hermione

24.03.2017 um 10.39 – Fair Fashion Mode Nachhaltigkeit

Wenn es etwas gibt, dass ich bei Jane Wayne besonders gerne umsetze, dann ist es Superfrauen vorzustellen, die ihr einen großen Teil ihres Leben damit verbringen, die Welt ein bisschen besser, bunter und irgendwie erträglicher zu gestalten. Und wenn dann genau diese Wonderwomen auch noch ein eigenes Start-Up gründen, dann bin ich längst hin und weg, rolle trällernd den roten Teppich aus und frage borderline-irritierend viele Fragen.

Nach Leanne May-li Hilgart, Hilal Sezgin, Jenny Mustard, Bekka Oomen, den Yakamozz Mädels und Sascha Camili, möchte ich heute zwei höchst entzückende Damen vorstellen, die sich vielleicht noch viel mehr als wir alle den Sommer herbeisehnen: Andrea Kollar und Barbara Gölles vom Swimwear-Label Margaret and Hermione. Was das Ganze mit Nachhaltigkeit zu tun hat, wie man überhaupt auf die Idee kommt, ein Swimwear-Label zu gründen und ob man als Bademodendesignerin im Winter eigentlich arbeitslos ist, erzählen die beiden Macherinnen heute selbst!  weiterlesen

Fair Friday // Auf einen Kaffee mit Aktivistin, PETA UK Pressesprecherin & Bloggerin Sascha Camilli

10.03.2017 um 10.42 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Sascha Camilli ist eine dieser Superwomen, bei denen man gar nicht richtig weiß, welchen ihrer vielen interessanten Tätigkeitsbereiche man zuerst erwähnen soll. Vielleicht wäre es eine gute Einleitung, damit anzufangen, dass Sascha vier Sprachen spricht, Gründerin des erfolgreichen Blog-a-zines Vilda ist und dass sie die Europäische Pressestelle von PETA UK leitet.

Als internationale Modejournalistin und Aktivistin schaut Sascha nicht einfach weg, sondern hat ,neben einer Vollzeitstelle, einen Blog über vegane und faire Mode und Beauty ins Leben zu gerufen. Nach Heldinnen wie Leanne Mai-Ly Hilgart, Jenny Mustard und Hilal Sezgin wurde es nun unbedingt Zeit, euch Sascha endlich vorzustellen. weiterlesen

Nachhaltigkeit //
Das „Fair Fashion“-Debüt von Mango

06.03.2017 um 12.16 – Fair Fashion Mode Nachhaltigkeit

Es ist keine Frage des Wohlwollen, es ist eine unabdingliche Einstellung, sich dem Thema „Nachhaltigkeit“ im Jahr 2017 zu widmen: Das fängt bei unserem eigenen Konsum an, bei Mehrweg-Kaffeebechern mit denen wir zum unserem liebsten Café tingeln, geht mit dem Verzicht von Plastiktüten weiter und hört wahrscheinlich nirgendwo auf: Dass wir an unserem Konsum schrauben müssen, ist klar wie Kloßbrühe, dass wir uns öfter auf die Finger hauen sollten und strenger zu uns sein müssten auch. Nachhaltigkeit umfasst nicht bloß einen einzigen einen Bereich, Nachhaltigkeit muss überall stattfinden, ist miteinander verzweigt und spätestens auf den zweiten Blick recht ungemütlich und komplex. Umso erschreckender ist die Tatsache, dass sich die meisten Modeketten noch immer komplett vor diesem Thema verschließen. Warum das so ist? Weil der Fokus woanders liegt. Weil wir zwar glauben, Fair Fashion interessiere jeden, die Realität wohl leider eine ganz andere ist. Weil ein Riesenkonzern vielleicht ähnlich bequem ist wie wir und lieber auf hohe Margen als auf komplexere Umsetzungen setzt. Weil hinter verschlossenen Türen Mächte herrschen, deren Gewalt wir nicht einmal ausmalen können. Weil der Bedarf so hoch ist, dass eine nachhaltige Produktion gar nicht gewährleistet werden kann. Rechtfertigungsversuche für andere, Ende.

Eine weitere Modekette, die sich 2017 allerdings ENDLICH dem Thema annimmt, ist Mango. Und auch wenn wir uns im Klaren darüber sind, dass es sich hier vielleicht im ersten Moment um Greenwashing handelt, sollten wir den Schritt ins nachhaltige Business nicht gleich abwinken, denn genau dieser schafft im besten Fall Bewusstsein bei Konsument*innen, die sich bislang davor verschlossen haben. Mango selbst spricht von einem ersten Anfang – und genau der wurde mit der nachhaltigen Linie „Commited“ im März gemacht: weiterlesen

Dürfen wir vorstellen? Der Fair Fashion
Online Store „almasanta“

03.03.2017 um 11.23 – Fair Fashion Mode Nachhaltigkeit

Trotz der anhaltenden Fair Fashion Bewegung, wird nachhaltige Mode von den meisten noch immer in drei Schubladen reingestopft: Wir hätten da die Basic-Fraktion, die von weißen Shirts bis farbigen Blusen alles in petto hat, zeitlose Klassiker, die nicht anecken, aber auch nie wirklich in noch out sind. Geht immer, haut uns aber auch nicht aus den Socken. Außerdem hätten wir da noch die Fraktion „mehr ist mehr“, eben genau die Brands, die leider für unseren Geschmack oft am Ziel vorbei schießen – und zwar vor allem mit überschminkten Models in überzogenen Posen. Ein kleines Warum nur? huscht uns dann immer über unsere Lippen. Wisst ihr, was wir meinen? Von Kategorie Nummer drei müssen wir euch eigentlich gar nicht erzählen, denn die hat meist sowieso jeder im Kopf, der sich noch nicht intensiv genug mit Fair Fashion auseinander gesetzt hat: Die Filzpantöffelchen und Selfmade-Alleskönner mit Öko-Stempel, die wir auf mittelalterlichen Märkten treffen, die durchaus Schönes zu bieten haben, deren Ruf aber manchmal nach faden Maronen und ungezuckerten Waffeln schmeckt. Alle Klischees vereint?

Dass es seit mehreren Jahren aber auch Labels und Stores gibt, die den Nerv der Zeit ganz wunderbar treffen und so ziemlich alles richtig machen, wird dabei leider noch viel zu oft außer Acht gelassen. Ein paar wunderbare Konzepte gibt es natürlich längst und wurden hier natürlich auch schon vorgestellt: Trotzdem gehören solche Fundstücke noch immer nicht zum Alltäglichen – und gerade deswegen freuen wir uns immer ganz besonders, wenn wir auf nachhaltige Perlen treffen, die wir unbedingt mit euch teilen wollen – wie heute zum Beispiel: Denn ein Online Store, der es sich ab sofort zum Ziel gemacht hat, mit hartnäckigen Vorurteilen aufzuräumen und eine sorgsam gewählte Auswahl an Fair Fashion unter einen Hut zu bringen, ist almasanta: weiterlesen

Fair Friday // Brauchen wir Verbote,
um freier zu sein?

03.03.2017 um 9.24 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

This is Jane Wayne - Fair Friday - Verbote für die Freiheit

Auch wenn man sich selbst bei Zeit Online leider auch nicht sicher sein kann, von völlig oberflächlichem Clickbait verschont zu bleiben, blinkt mir doch immer wieder mal ein Juwel aus dem Newsletter entgegen. Und zwar meistens dann, wenn Menschen brutal ehrlich sind, am besten zu sich selbst. Im aktuellen Fall handelt es sich um einen Artikel zum Thema maßlosem Konsum und wie wir ihm Herr werden können. Im Prinzip geht es um nichts anderes als den eigenen inneren Schweinehund, den wir einfach nicht zum Schweigen bringen können. Bewusst zu konsumieren ist nämlich keine Erfahrungs-, Wissens- oder Intelligenzfrage, sondern schlichtweg Bequemlichkeit und Selbstgerechtigkeit. Denn diejenigen, die ernsthaft denken, dass es moralisch völlig in Ordnung ist, viel Fleisch zu konsumieren, im Supermarkt Plastiktüten zu kaufen statt einen Jutebeutel dabei zu haben oder mit einem fetten SUV bei Sonnenschein in die Flachland-Innenstadt zu fahren, die mögen doch mal bitte kurz aufzeigen.

Genau. Der Autor des Artikels „Ich will Verbote“, Sebastian Dalkowski, bringt es auf den Punkt: „Niemand hat das Recht, sich mehr zu nehmen als er braucht“ und stimmt für ein knallhartes Verbot aller Konsumgüter und Konsumfreiheiten, die einzig und allein dem eigenen Wohlbefinden nutzen und gleichzeitig anderen schaden. Und weil ich den Chor der vielen Gegenstimmen schon förmlich hören kann, bin ich jetzt mal ganz ehrlich: Diese Gedanken habe ich schon so lange in meinem Kopf. Verbote sind das einzige, was uns jetzt noch helfen kann und wir sind alle selbst schuld. weiterlesen

Fair Friday // Vorgemerkt für den 4. März:
Unser Nachhaltiger Pop-Up Store in Köln

Wie genau hatte ich mir das eigentlich vorgestellt, neben Beiträgen für diesen wunderbaren Blog hier, der Arbeit für Vegan Good Life und meinem neuen Dayjob bei einem nachhaltigen Onlineshop, noch genug Zeit zu finden, gemeinsam mit Freunden und Machern der grünen und veganen Modeszene einen Pop-Up Event in Köln zu organisieren? -Ich weiß es nicht.

Aber manchmal ist der Wunsch einfach stärker als die Vernunft und nach einem bombastischen Start der Pop-Up Reihe Kollegtief in Berlin im vergangenen Jahr, wollte ich unheimlich gerne auch der Kölner Szene die Möglichkeit bescheren, am ersten Samstag im März ihre Designs, Produkte und Lieblingsstücke auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Die kuratierte Auswahl der Aussteller soll zeigen, dass sich in den letzten Jahren sehr wohl eine nachhaltige Szene in Deutschland entwickelt hat, die sich nicht zu verstecken braucht. Welche Aussteller euch erwarten und was es sonst noch zu entdecken gibt, erfahrt ihr hier.  weiterlesen

Fair Friday // Wie man ein Magazin gründet
& warum man dafür verrückt sein muss

Auch wenn ich euch nun gerne einen wahnsinnig romantischen Einstieg mit verträumten Anekdoten aus meiner Gründungsphase vor drei Jahren präsentieren würde; die Wirklichkeit hinter dem Unterfangen, ein eigenes Magazin zu gründen, war alles andere als glamourös. Kein lauer Sommerabend mit Freunden am See unter Lampions, keine wunderbar seichte Plauderei darüber, was der Welt noch fehlt und somit auch keine stimmige Geschichte, wie aus aus einer Unterhaltung wie jener das Projekt meines Lebens entstand.

Nein, die Sache hat ganz anders angefangen: Nämlich mit mir, halb durch den Wind, halb aufgekratzt, auf dem kalten Steinboden in der Küche meiner Wohnung sitzend. In meinem Schlafanzug noch dazu, mit einer dem Anlass angemessen hektisch aufgerissenen Packung Oreos in Händen. Nervöse Zuckerzufuhr im Ausnahmezustand. Die Entscheidung war gerade gefallen. Wir, also mein Freund und ich, gründen nun also ein nachhaltiges und veganes Printmagazin – mit dem Namen Vegan Good Life. In Zeiten, in denen der Printmarkt wimmernd am Boden liegt, während gleichzeitig die Kioske in Neuveröffentlichungen ertrinken, die zu 95 Prozent kein Mensch braucht, bei einem Anteil an Veganern in der deutschen Bevölkerung von weniger als 3 Prozent. Ich war völlig durch den Wind und sah mich schon in drei Monaten den Arbeitslosenantrag ausfüllen und meine gesamte Familie nach Geld fragen. Und weil das nicht genug war, beschlossen wir gleich noch, dass unsere erste Ausgabe in drei Monaten erscheinen sollte. Meine Vorkenntnisse: Null. Größe des Teams: 2. Motivation: Überzeugung und Herz. weiterlesen

Fair Friday // Vorgemerkt:
Die schönsten Looks für den Winter 2017

10.02.2017 um 9.44 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

fair friday

Nachdem ich nun ausführlich die äußeren Umstände und Teilnehmer der nachhaltigen Fashion Week in den letzten Wochen beschrieben habe, möchte ich natürlich nicht vor Schreck das Wichtigste vergessen: Die schönsten Looks für die kommende Herbst- und Wintersaison.

Bevor wir uns also bald den Frühlingsgefühlen widmen, lassen wir die leicht abgeklungene Herbst- und Winterlust noch einmal so richtig aufleben und tauchen ein in asiatisch geküsste und nordisch geprägte Kollektionen voller Liebe für kühlere Temperaturen. Ich jedenfalls freue mich wahnsinnig auf minimalistische Styles und nachhaltige Kollektionsideen und habe mir schonmal eine schöne Auswahl für potentielle Wishlists zusammengestellt – mit zum Beispiel Jan ’N June, Philomena Zanetti und By Signe. Und der anstehende Sommerurlaub lässt sich gleich viel schöner planen mit der Gewissheit, dass ab September so viel Großrtiges auf der Stange hängt.  weiterlesen

Fair Friday // Dürfen wir vorstellen? Ignore.
Ein Interview mit Gründerin Bekka

This is Jane Wayne - Fair Friday - Ignore

An dem Tag, an dem ich das Label Ignore entdeckt habe, habe ich einen Teil meines Herzens verschenkt: Das passiert mir in der nachhaltigen Modewelt nicht allzu oft, doch dieses Mal hatte es mich voll erwischt. Ich mag das Logo, ich mag die Aufbereitung der Website und ich liebe die Looks dieses niederländischen Brands. Es scheint, als wäre Ignore mit seiner minimalistischen und cleanen Herangehensweise nur für mich gemacht.

Die sanften Farben und zeitlosen Schnitte der – durchaus überschaubaren – Auswahl sind genau das, wonach ich gesucht habe. Nicht umsonst habe ich bereits die Vegan Leather Pant und zwei Blusen in meinen Kleiderschrank verschwinden lassen. Eine herausragende Qualität, bezahlbare Produkte und obendrein noch eine Founderin, nämlich Bekka, die überragend nett und freundlich ist. Und große Pläne hat:  weiterlesen

Fair Friday // Green Fashion Week –
Panorama Berlin feiert die Mini-Cups

27.01.2017 um 10.23 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

KW04_Fair Friday_Minicups

Letzten Freitag hatte ich es bereits angekündigt und nun freue ich mich so wahnsinnig, euch ein weiteres Highlight meiner vergangenen Green Fashion Week vorzustellen. Die Rede ist von Unterwäsche. Aber nicht irgendeiner, sondern der Crème de la Crème der nachhaltigen und schönsten Lingerielabels Europas. In diesem Jahr erstmals gebündelt anzutreffen in einer neu dazugewonnenen Halle der Panorama Messe im Messezentrum Berlin.

Das Ganze nannte sich schlichtweg „Lingerie“ und drin war, was draufstand: Schönes und knappes für drunter und zwar (teilweise) auch noch ethically correct. Mein Herz ging auf und lies alles hinein, was den Spagat zwischen “sexy“ und “angenehm zu tragen“ schaffte, ohne dabei auf Extravaganz und Spitzen zu verzichten. Und noch etwas hat mich entzückt, wenn auch mit einem weinenden und lachenden Auge: Die Ausrichtung auf ganz kleine BH-Größen, die zum Glück seit einiger Zeit bereits im konventionellen Bereich voranschreitet, ist auch in der Green Version auf dem Vormarsch. weiterlesen

Fair Friday // Green Fashion Week
– Highlights & Enttäuschungen

20.01.2017 um 13.18 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

KW03_Fair Friday_Fashion Week Rückblick

Vielleicht liegt es am Jahreswechsel, vielleicht an eisigen Minustemperaturen in der Hauptstadt, aber mein Geduldsfaden entspricht seit dieser Woche einem kaum mehr sichtbaren Faden. Ich spreche von den Auswirkungen der Fashion Week auf mein Nervensystem. Der Hauptgrund: Die grüne und nachhaltige Fashion Week, die es sich auch in diesem Jahr wieder mal nicht nehmen ließ, die sich mühsam aufbauende Mainstreamtauglichkeit von Slow und Ethical Fashion stark zurück zu werfen.

Wie auch in den vergangene Jahren habe ich nach dieser Woche das Gefühl, die nachhaltige Szene kann wieder von vorne beginnen und zwar als allererstes mit ordentlichter Grundlagenarbeit. Der Eindruck, den 80 Prozent der Brands bei den Besuchern gemacht haben müssen, lässt mich gruseln: Eco, das scheint immer noch viel zu häufig gleichbedeutend mit grünen Logos, Filz und vollständig an der Realität vorbeidesignten Super-GAUs. Mehr als sonst bin ich den wenigen Brands und Vordenkern dankbar, die den grüngrauen Ökoschleier dieser Szene für kurze Momente hell erleuchten konnten. weiterlesen