Kategorie-Archiv: Film

Kino // Nicht verpassen:
Heute startet die 14. französische Filmwoche in Berlin

– 04.12.2014 um 14.03 – Film

franzoesische filmwoche Kino // Nicht verpassen: <br/> Heute startet die 14. französische Filmwoche in Berlin

Dass wir eine Schwäche für französische Filme haben, müssen wir euch nicht schon wieder auf die Nase binden, damit haben wir euch an dieser Stelle schon genug genervt. Wem es allerdings ganz ähnlich wie uns geht, der sollte zackig die Ohren spitzen, denn Berlin steht ab heute ganz im Zeichen der Französischen Filmwoche. Was das bedeutet? Zum 14. Mal in Folge laufen in unseren Leinwand-Lieblingsadressen gleich eine ganze Reihe von französischen Perlen wie Girlhood, Das blaue Zimmer oder 3 Herzen – von Spielfilmen, Kurzfilmen, Zeichentrickfilmen bis hin zu Koproduktionen – 30 Filme, die üblicherweise nicht in den großen Sälen unserer Stadt laufen. 

Vorbeischauen und Tickets reservieren unbedingt empfohlen <3 Wo ihr wann zwischen dem 4. und 10. Dezember hin müsst, erfahrt ihr hier. Und welche Filme ihr im Programm findet, lest ihr wiederum hier. Nicht in Berlin? -Kein Problem: weiterlesen

Video des Tages //
CHANEL Reincarnation – mit Pharrell & Cara Delevingne

– 02.12.2014 um 7.55 – Film Mode

chanel salzburg Video des Tages // <br/> CHANEL Reincarnation   mit Pharrell & Cara Delevingne

Cara Delevingne als Kaiserin Sisi und Pharrell Williams als Kaiser Franz Joseph - was im ersten Moment leicht absurd klingt, ist an dieser Stelle völlig ernst gemeint: Pünktlich zur ”Métiers d’art”-Show in Salzburg zieht Chanel das volle Programm durch, erinnert mit dem Kurzfilm “Reincarnation” einmal mehr an Coco Chanels Arbeiten und ihre Meilensteine, holt die Crème de la Crème der Omnipräsenz mit ins Boot und untermalt das Ganze mit einem eigenen Soundtrack.

Während Cara Delevingne in Karl Lagerfelds neuestem Kurzfilm damit beschäftigt ist, ihre Paradarolle, die rotzfreche Göre, zu spielen, verwandelt sie sich in Pharrells Traum en Top in Kaiserin Sissi, die sogar singen darf. Das Lied “CC The World” komponierte und schrieb Pharrell Williams übrigens eigens für den siebenminütigen Film, der Cocos Reise nach Salzburg dokumentieren soll, während sie sich 1954 von der Uniform des Hotelboys inspirierte, um wenig später das ikonische Chanel Jacket für Damen zu kreieren: weiterlesen

Film-Tipp // Woody Allens
“Magic in the Moonlight”

– 27.11.2014 um 13.22 – Film

woody allen magic in the moonlight Film Tipp // Woody Allens <br/> Magic in the Moonlight

Es gab mal eine Zeit, da verbrachte ich viele Herbstabende im Kino, aber irgendwann hatte es sich, auch aus Zeitgründen, ausgekinosesselt. Ich bin also ganz klammheimlich einer dieser langweiligen Halberwachsenen geworden, die sich tatsächlich zum Filmeschauen verabreden müssen, statt es einfach so und ganz spontan zu tun. Aber immerhin bleibt mir noch die Vorfreude – zum Beispiel auf Filme wie diesen hier. “Magic in the Moonlight” von Woody Allen erscheint am 4. Dezember und wird sowas von angeschaut; ich kann mich nämlich an kaum ein Woody-Werk erinnern, das mich nicht hätte träumen, lachen oder grübeln lassen. Und zwar auf diese ganz leiuchtfüßige Art und Weise, die schlau, aber nicht gehirnverknotend und immer ein bisschen kitschig ist.

“Magic in the Moonlight” spielt irgendwo im Südfrankreich der 20er Jahre, wo die dekadente Oberschicht es einigermaßen knallen lässt. Ein gemachtes Nest also für Hochstapler, die den Reichen und Schönen klammheimlich das Geld aus den Taschen zaubern wollen – ist die Wahrsagerin Sophie (Emma Stone), die noch dazu behauptet, eine Art Medium zu sein, etwa auch ein Scharlatan? Ein gewiefter Gentlemen, gespielt von Colin Firth, soll genau das herausfinden, gerät während seiner Aufklärungsarbeit allerdings recht schnell ins Schleudern. Denn womöglich ist am Abrakadaba der vermeintlichen Betrügerin ja doch ein Funken Wahrheit dran? Wenn ein Misantroph auf eine Mystikerin trifft, kann daraus jedenfalls beinahe nichts anderes als eine ganz wunderbare Geschichte entstehen, die vor allem von Magie, Romantik und Bildern wie aus Gemälden lebt: weiterlesen

Video des Tages // Leandra Medine x Iris Apfel

– 20.11.2014 um 11.18 – box2 Film Menschen

leandra interview iris apfel  Video des Tages // Leandra Medine x Iris Apfel

I just would like people to know that I’m not some empty-headed fashionista who thinks about nothing but getting dressed. People ask me all the time, ‘What do you think about when you get up in the morning about planning an outfit?’ My god, if I did that, I would have to kill myself.”

93 Jahre ist Iris Apfel mittlerweile alt, wobei das Attribut “alt” noch immer nicht recht zu der Frau mit mit dem mords Talent zum Farben- und Fummel-Stapeln passen mag. Immer wieder gerate ich ins Schwärmen, wenn irgendwo ihr Name fällt und zwar ganz besonders aufgrund ihrer punktgenauen Kommentare, wegen ihrer ansteckenden Freude an der Mode, die sie niemals zu ernst nimmt, wegen ihres Muts, ganz genau so zu sein und auszuschauen wie es ihr gefällt, wegen ihrer kecken Weisheit und dieser sympathisch-schrulligen Art, die macht, dass man sich wünscht, man wäre irgendwie blutsverwandt. In New York ist Frau Apfel seit jeher bekannt wie ein bunter Hund, gilt als schillernder Paradiesvogel der Upper Class und Multitalent in Sachen Stil, hierzulande weiß man spätestens seit etlicher Lobeshymnen auf Ari Seth Cohens Granny-Stil-Blog “Advanced Style“, dass Frau Apfel existiert. Legendär sind inzwischen außerdem sämtliche Video-Interviews mit der Riesenbrillenträgerin – es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann sich Leandra Medine la Grande Dame endlich für eine Runde “Chat Room” schnappen würde, um unter anderem zu erfahren, wie man es schafft, über 60 Jahre lang glücklich verheiratet zu sein: weiterlesen

Trailer // GIRLS Season 4 by Lena Dunham

– 05.11.2014 um 21.43 – box3 Film

GIRLS Seasion 4 trailer  Trailer // GIRLS Season 4 by Lena Dunham Eigentlich hätte der vergangene Dienstag ein ganz wichtiger Tag in meinem Fan-Leben werden können, denn eigentlich hätte Lena Dunham hier in Berlin sein sollen, um ihr jüngst veröffentlichtes Buch Debüt “Not that kind of girl” vorzustellen und eigentlich hätten wir sie kurz darauf genau dazu interviewen dürfen. Dem war dann allerdings nicht so.

Die Lese-Reise wurde abgesagt, angeblich wegen eines Hexenschusses. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass Lena fuchsteufelswild und stinksauer bei ihren Eltern auf dem Sofa sitzt und mit Gesundheitssuppe ihre Nerven, statt den Rücken beruhigt. Ein paar konservative Medien und besonders engagierte Gegner linker Meinungsmacher unterstellen der GIRLS-Erfinderin aufgrund einer zugebenen etwas streitbaren Passage ihres Buches nämlich, sie habe ihre kleine Schwester Grace sexuell missbraucht. Ein absurder Vorwurf, auf den wir hier nicht weiter eingehen wollen – grober Unfug dieses Kalibers verdient gewiss nur den kleinstmöglichen Nährboden. Stattdessen freuen wir uns nach einer etwas schwächelnden 3. Staffel GIRLS auf die nunmehr 4., die hoffentlich nochmal ordentlich knallen wird: weiterlesen

Kino-Tipp // “The Theory of Everything”
– Die Entdeckung der Unendlichkeit

– 17.10.2014 um 12.34 – box1 Film

The Theory of Everything Kino Tipp // The Theory of Everything <br/>   Die Entdeckung der Unendlichkeit

Ich sitze nichtsahnend im Kino, stopfe meine mittlere Portion Popcorn wohldosiert in mich hinein und weine plötzlich Sturzbäche, obwohl wir gerade erst bei der Kino-Vorschau für die kommenden Monate sind. Es gibt bloß einen Grund: Der Trailer zu “The Theory of Everything” macht mich so traurig, dass ich nicht weiß, wie ich meine Tränen unter Kontrolle kriegen soll. Na gut, möglicherweise befinde ich mich gerade einfach in einer höchstemotionalen Phase, denn der Rest des Kinosaals weiß sich nämlich zu beherrschen.

Und doch: Die Verfilmung des ALS erkrankten Wissenschaftlers Stephen Hawking ist nicht bloß eine verkitschte Liebesgeschichte mit klugen Weisheiten, wie man sein Leben wieder auf die Spur bringt – “The Theory of Everything” ist die Geschichte eines Genies, das sich niemals seinem Schicksal beugen wollte, für das Herz kämpfte und zu einem Wunder der Medizin wurde. 

Falling in love gave me something to live for - und ich könnte gleich wieder losweinen… weiterlesen

Videos des Tages #ASKLENA //
Q&A mit Lena Dunham “Not that kind of Girl”

– 26.09.2014 um 12.47 – box1 Buch Feminismus Film

lenadunham Videos des Tages #ASKLENA // <br/> Q&A mit Lena Dunham Not that kind of Girl

No, I am not a sexpert, a psychologist, or a dietician. But I am a girl with a keen interest in having it all, and what follows are hopeful dispatches from the frontlines of that struggle. Am 30. September ist es endlich soweit: Dann endlich erscheint ›NOT THAT KIND OF GIRL‹ von Lena Dunham. Und mit einer einwöchigen Verspätung dann auch bei uns und auf deutsch. 

Um euch das Warten auf Lenas erstes Buch nun allerdings ein klein bisschen zu versüßen (okok, auch um die Werbetrommel noch ein bisschen in Gang zu setzen) wartet Miss Dunham ab sofort in ihrem Office auf uns und beantwortet Leserfragen – smart, mit Witz, selbstbewusst wie sie einfach ist und mit “limited knowledge from her terrible escapades.” Auf ihrem eigens gelaunchten YouTube-Kanal gibt’s nun die volle Ladung Q&A – in 12 knackigen Kurzvideos. Und Infos zum Buch? Die haben wir selbstverständlich oben drauf gepackt. Von Lena Dunham höchstpersönlich, versteht sich. <3 weiterlesen

Video des Tages // REVIEW “NEVER ESTABLISHED”
– die etwas andere, wahre Marken-Historie

– 18.09.2014 um 8.57 – Film Mode

review never established Video des Tages // REVIEW NEVER ESTABLISHED <br/>   die etwas andere, wahre Marken Historie

Die Sache mit der Marken-Geschichte ist bekanntlich ein ganz besonders weit ausgedehntes Märchen: Während unzählige Traditionshäuser immer und immer wieder auf ihre jahrhundertealte Historie setzen und jedes noch so kleine Detail bis zum letzten Fitzelchen ausschmücken, setzen andere Labels auf gewitzte Anekdoten oder verweisen auf ihre Anfänge in den dreckigsten Kellerlöchern dieser Welt. Eines aber haben sie fast alle gemeinsam: Den Wahrheitsgehalt ihrer kleinen Ursprungsgeschichten wird wohl niemand so ganz ergründen können.

Was aber tun, wenn man gar keine Lust hat, seine eigene Story auszuschmücken? Überhaupt kein Problem, man schießt einfach absichtlich über das Ziel hinaus und kreiert ein kleines, absurdes Abenteuer, das im Handumdrehen zur Persiflage avanciert und hinter vorgehaltener Hand auf all die anderen Märchenerzähler dieser Welt zeigt. Dürfen wir vorstellen “NEVER ESTABLISHED” von REVIEW. weiterlesen

Doku-Tipp// “God Save My Shoes”

– 01.09.2014 um 7.50 – Film Schuhe

god ave my shoes doku Doku Tipp// God Save My Shoes“Sind sie nicht schön? Wie Bonbons!” / “Die Schuhe in meinem Schrank haben alle Namen!” / “Ich trage sie gar nicht so oft, aber ich liebe sie. Sie sind mein kleiner Schatz”. / “Wenn ich mich in Schuhe verliebe, kaufe ich sie sofort.”" / “Meine Füße sind mein liebstes Körperteil und ich dekorierte es mit Schuhen.” / Schuhe machen, dass unser Hirn aussetzt, genau wie der Verstand. Aber warum? Während ein zu großer Po in einer zu kleinen Jeans zu zwicken beginnt und im schlimmsten Fall zu schwer überwindbaren Komplexen führt, funktioniert Schuh-Shopping in den allermeisten Fällen ganz ohne das Heraufbeschwören größerer Traumata. Vielleicht liegt genau in dieser einfachen Rechnung der offensichtlichste aller Gründe dafür verborgen, dass Schuhe selbst bei eigentlich sehr kontrollierten Frauen eine unkontrollierbare Lust hervorrufen, ein waschechtes Begehren und viele zuckersüße Emotionen. Darüber hinaus sind Schuhe aber nicht nur des Auslösens diverser Gefühlsduseleien imstande, viele von uns benutzen die gar nicht mal so unschuldigen Zehen-Schmeichler vor allem dazu, Macht und Kaufkraft zu demonstrieren. Schuhe gelten längst als akzeptiertes Statussymbol, Amerikanerinnen legen sich im Schnitt 7-8 Paar jährlich zu, dicht gefolgt von den Französinnen, deren Sammlungen schnell ein paar Tausend Dollar wert sein können.

Die Dokumentation “God Save My Shoes” von 2011 lässt Trash und Historie aufeinander treffen, beleuchtet “psychologische, soziokulturelle und erotische Aspekte dieser Leidenschaft” und lässt neben Sammlerinnen auch Historikerinnen, Moderedakteurinnen, Psychologen und Designer zu Wort kommen. Der Schuh als Ausdruck von Emanzipation, Weiblichkeit und Selbstbestimmung? Als feministisches Statement? Barbie vs, Betty Boo? Auch darum geht’s: weiterlesen

Film-Tipp // “Pretty Ugly
– Schön kann jeder”

– 25.08.2014 um 10.23 – Allgemein Film

pretty ugly schoen kann jeder jan tenhaven Film Tipp // Pretty Ugly <br/>   Schön kann jeder

Mut zur Macke? Wie soll das gehen, in einer Gesellschaft, die Botox zum Abendbrot serviert, Fett-speichernde Tabletten zum Dessert verspeist und Gott Photoshop verehrt? Wer nicht schön ist, muss leiden. Es sei denn, man bietet dem Wahnsinn die Stirn. David gegen Goliath? Kann klappen. Während der 90er Jahre gelangte ein gewisser Del Keens, das bis dato “hässlichste Model der Welt”, zu Weltruhm, trotz, oder gerade weil er anders war, das Gegenteil vom Stereotyp des Perfekten eben, interessant und ausdrucksstark, ein Blickfang der garantiert für Gesprächsstoff sorgen würde. Levi’s buchte ihn, genau wie Diesel und andere Modegiganten – die Rechnung ging auf. Bis das Feuer des Ungewohnten nach ein paar Jahren erloschen war und niemand in der Bracnhe mehr nach optischen Individualisten gierte.

Heute lebt Dan in Berlin. Der Dokumnetarfilm “Pretty Ugly – Schön kann jeder” portraitiert sein Leben zwischen Sozialhilfe und dem einen, ganz großen Traum: Misfits Models – einer Agentur für Models jenseits sämtlicher Ideale. Geht der Plan auf? Und: Wie sehr unterstreicht ein Außenseiter-Projekt wie dieses unabsichtlich die Macht des gängigen Schönheits-Irrsinns und besteht vielleicht sogar die Gefahr, dass aus Menschen mit Makeln Öffentlichkeits-wirksame Clowns werden? weiterlesen

Doku-Tipp & Stream //
“Die Ära der Supermodels”

– 18.08.2014 um 14.14 – Allgemein Film

die aera der supermodels arte doku Doku Tipp & Stream //  <br/> Die Ära der Supermodels

Für weniger als 10 000 $ am Tag stehen wir gar nicht erst auf.“ – einer der berühmtesten Sätze Linda Evangelistas, der heute kaum mehr verwunderlich klingt. Models verdienen unverschämt viel Geld, gelten als Ikonen, It-Girls und Musen. Das war allerdings nicht immer so. Lange sprach man bis auf wenige Ausnahmen bloß von “lebendigen Kleiderständern”, die Mode sollte schließlich im Vordergrund stehen, nicht das Gesicht oder gar der Körper, der selbige über den Laufsteg trug. Dann aber, während der 80er Jahre, wurde der Mythos “Supermodel” geboren. Nicht zuletzt dank des wundervollen Peter Lindberghs, der es als erster Fotograf schaffte, Christy Turlington, Cindy Crawford, Tatjana Patitz, Naomi Campbell und Linda Evangelista gemeinsam auf das Cover der VOGUE Cover zu bringen und ein neues, modernes Frauenbild zu etablieren, fernab vom amerikanischen Blingbling. 

Kerngesunde Superbeautys wurden beinahe wichtiger als die Designer, dessen Kreationen sie zeigten, Claudia Schiffer, Nadja Auermann & auch Kate Moss hielten plötzlich die Zepter des Modeolymps in den Händen und wurden zu Stars, die für ähnlich viel Aufsehen sorgten wie die Boybands ihrer Zeit, sie  lösten sämtliche Schauspieler der Anti-Glamour-Ära ab und wuchsen zu Sehnsuchtsfiguren der Nation – bis Ende der 90er Jahre der “Heroin Chic” folgte und man sich satt gesehen hatte an gesunden, strahlenden Körpern, an starken, sexy Frauen, die vor allem eins waren: Selbstbestimmt.  weiterlesen

Film-Tipp // “Männer zeigen Filme
und Frauen ihre Brüste”

– 13.08.2014 um 11.28 – Allgemein box3 Feminismus Film

Maenner zeigen Filme F B 1 Film Tipp // Männer zeigen Filme <br/> und Frauen ihre Brüste Bis heute hat erst eine einzige Frau den renommierten Academy Award in der Kategorie “Best Director” gewonnen. Überhaupt sind die meisten Preisträger im Bereich Film männlich, vor allem mit Blick auf die ganz großen internationalen Film Festivals  - obwohl Unis in etwa exakt so viele Regisseurinnen wie Regisseure ausspucken. Seltsam, nicht? Findet jedenfalls auch Isabell Šuba, die mit ihrem Regie-Debüt “Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste” auf genau diesen Misstand aufmerksam macht. Aber nicht schnöde und trocken und Klischee-behaftet. Sondern so, dass auch Branchen-ferne Nicht-Cineasten wie ich ihre Freude an dem charmanten 83-Minüter haben, versprochen.

Denn “Männer zeigen Filme und Frauen ihre Brüste” ist ein Experiment mit der Wirklichkeit, gedreht in nur fünf Tagen: Als die echte Isabell zu den 65. Filmfestspielen in Cannes eingeladen wird, beschließt sie, ihre Persönlichkeiten für die kommende Zeit in Frankreich an Schauspielerin Anne Haug abzugeben – die muss sich daraufhin an der Seite des chauvinistischen Filmemachers David durch eine Welt kämpfen, in der heimlicher Sexismus und Blingbling aufeinander treffen. Irgendwann können wir als Zuschauer selbst nicht mehr unterscheiden, was real ist, was geplant und oder gescriptet. Und genau hier fängt’s an, spannend zu werden.
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Video // “Always #likeagirl”

– 02.07.2014 um 9.00 – Allgemein box2 Feminismus Film

like a girl always Video // Always #likeagirl Um eins schonmal vorweg zu nehmen: Bei diesem wunderbaren Video, das wir euch im Folgenden ans Herz legen wollen, handelt es sich ganz offensichtlich um eine Kampagne der Marke “Always”, aber sei’s drum, das Gesagte und Gezeigte wiegt dadurch nicht weniger schwer und verliert außerdem nicht m Geringsten an Relevanz. Deshalb ein kleines Chapeu an das Kreativteam vorweg: Der Dreiminüter hat nämlich schon über 15 Millionen Menschen erreicht.

Eigentlich brauchen wir an dieser Stelle auch gar nicht groß um den heißen Brei herum reden, ihr werdet nämlich sowieso gleich sehen, worum es geht: Um Girlpower nämlich und Alltags-Sexismus, um einen weiteren eins A Beweis für die Notwendigkeit vom Feminismus im Jahr 2014 (und auch noch danach), darum, dass die Beschreibung “Wie ein Mädchen” tatsächlich noch immer als Degradierung funktioniert und zwar nicht nur unter Jungs. Ich will wirklich überhaupt gar nicht darüber nachdenken, wie häufig ich in meinem Leben schon Floskeln wie “Stell dich nicht so an, du bist doch kein Mädchen” oder “Kämpf doch mal wie ein Mann” von mir gelassen habe, wirklich wahr. Papa hat’s eben schon früh erkannt: Erst denken, dann reden. In diesem Sinne – Let’s go: weiterlesen

Video // This is Jane Wayne x Vans
“Girls Summer 2014″

– 18.06.2014 um 11.01 – box3 Film Lookbook Mode Wir

Seit März diesen Jahres sind wir nicht mehr nur ein einsames Duo, nein, wir sind jetzt sogar fünf, ein richtiges Team und endlich komplett: Powerpuff Jane kümmert sich verstärkt um Literatur und Feminismus, Anni Jane ist unser Interview-Pro und Scalamari Jane Beauty Fee ohne Flügel, aber dafür mit Hirn. Auch die vermeintlich kuriosen Pseudonyme der neuen Autorinnen sind schnell erklärt: Drei von fünf zauberhaften Janes tragen nämlich den kess-tollen Namen “Sarah” – wir haben es hier also mit Chaos-Prävention zu tun. 

Für VANS standen wir zum allerersten Mal gemeinsam vor der Kamera, mitten auf dem Tempelhofer Feld und unter blauem Himmel plus Mörder-Sonne, jedenfalls fast. Denn Powerpuff Jane, die alte Schweizerin, war zu weit weg. Schön war’s trotzdem, sogar sehr. Beim Ansehen des Videos, in dem wir logischerweise alle unser jeweiliges Lieblings-Outfit aus der aktuellen Kollektion tragen, wissen wir auch wieder ganz genau, weshalb: Weil Mädchensein das Schönste ist, Freundinnen Gold wert sind und Zusammenhalten überlebenswichtig. Mindestens so sehr wie kleine Auszeiten, die den Kopf mit ein bisschen Frischluft durchspülen. weiterlesen

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Kino // 5 Filme, die wir jetzt sehen wollen:
BOYHOOD, Stereo, Suzanne & Maleficent

– 04.06.2014 um 10.00 – box1 Film

5 besten kinostarts im juni Kino // 5 Filme, die wir jetzt sehen wollen: <br/> BOYHOOD, Stereo, Suzanne & MaleficentMeine persönliche Kino-Saison und Filmlust hat sich im Grunde genommen schon mit den ersten sommerlichen Temperaturen erledigt. Bloß Wes Anderson konnte mich mit seinem “Grand Budapest Hotel” noch ein letztes Mal vor die Leinwand locken, ansonsten leuchtete mir bisweilen aber wirklich so gut wie gar nicht ein, weshalb man es sich in einem dunklen Raum gemütlich machen solle, obwohl draußen noch die Luzi strippt. Nun sollte man aber niemals nie sagen und außerdem liegen graue Regentage sogar noch im Juni auf der Lauer. Und was soll man da schon machen, außer irgendetwas überdachtes? (Von romantischen Wir-Tanzen-Durch-Den-Regen-Visionen sehen wir an dieser Stelle einfach mal ab.)

Unerwarteter Weise habe ich in einem Anfall akuter Trägheit also dazu hinreißen lassen, das Internet zu durchstöbern und am Ende tatsächlich fünf Filme ausgemacht, für die ich in diesem Monat vielleicht doch noch mal die Kinobank drücken würde: weiterlesen