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Mitmachen gefragt: Eastpak ruft zum Design-Wettbewerb in Koop mit der Design-Schule IED

14.05.2012, 17.28 von

eastpak Mitmachen gefragt: Eastpak ruft zum Design Wettbewerb in Koop mit der Design Schule IED

Wer hatte ihn nicht zur Teenie-Zeit, den farbigen Rucksack aus dem Hause Eastpak. Bei uns war das zu Schulzeiten ganz einfach: Umso tiefer er hing und je weiter er sich den Kniekehlen näherte, desto cooler war der stolze Träger und desto wohler fühlte er sich. Er wurde bemalt, mit Patches übersät oder mit sämtlichen Buttons verziert – für ein Hauch mehr Individualität und die ganz persönliche Note, versteht sich. Irgendwann dann verschwand der Eastpak nach einer langen Hoch-Zeit scheinbar in der Versenkung und die Modemeute griff lieber wieder zu Schultertaschen und Co. Scheinbar. Denn kaum einer weiß, dass sich das Lifestyle Label in der Zeit gründlichst in der Kreativszene rumtrieb und dort eine Liaison nach der anderen einging, für den guten Zweck designte und jungen Künstlern eine Plattform schuf.

Nun aber will das Brand wieder alle in seinen Bann ziehen und nicht nur die Edding-, Nieten- und Patches-Spezialisten von damals ansprechen: Mit seinem Design Contest für JedermannBag in Town” ruft Eastpak zum Wettbewerb in Kollabo mit der der internationalen Designschule IED (Istituto Europeo di Design) und dem Portal Creative Contexts auf - um jungen Köpfen die Chance zu geben ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen und ihnen neue Zugänge zu ihrer Umgebung zu ermöglichen. Die Frage zur freien Interpretation: „Wie sieht die perfekte Tasche für einen 24-Stunden-Tag aus?“ Und ihr seid nach der Umsetzung gefragt! 

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Update: news for orginial girls – Ein Blick in den “Shop of Modern Arts”

30.04.2012, 13.25 von

adidas Update: news for orginial girls   Ein Blick in den Shop of Modern Arts

Wir hatten es euch bereits vergangene Woche verraten: Die “news for original girls“-Truppe hat ihren Orginal White Space-Künstler ausgemacht und Bewerberin Cornelia Bölke zur Gewinnerin gekürt. Ihr Konzept: Kunst und Design vereinen und ein Schaufenster in einem ungewohnt cleanen Look erstrahlen lassen. Nachdem wir euch von ihrem Projekt erzählt haben, hat der Shop im Shop am vergangenen Donenrstag seine Tore geöffnet. Ihr könnt die kleine Ausstellung im adidas Original Store in Berlins Mitte, in der Münzstraße, noch für kurze Zeit genauer unter die Lupe nehmen und die Komposition aus Mode, Kunst und Design auf euch wirken lassen.

Cornelias kreative Spielwiese beweist, dass das Ineinandergreifen von Mode, Kunst und Design nicht nur theoretisch ziemlich gut funktioniert, sondern auch in der Praxis zu einem harmonierenden Gesamtkonzept zusammenwächst. Weiterlesen »


Update: news for orginal girls – Gewinne Karten für das Originals White Space Project

20.04.2012, 16.26 von

 Update: news for orginal girls   Gewinne Karten für das Originals White Space Project

Da war’s doch tatsächlich ein bisschen länger ruhig um die adidas-Plattform “news for original girls“. Warum wird uns heute erst klar, denn die Truppe um Chefredakteurin Palina Rojinski war schwer beschäftigt, die Gewinnerin des Originals White Space Projects zu küren. Der ein oder andere wird sich erinnern – Aufgabe war: Ein weißer Raum, ein kreativer Kopf voller Ideen und künstlerische Freiheit bis zum ausrasten. Für Berlin steht die Gewinnerin: Studentin der Kunsthochschule WeißenseeCornelia Bölke, und gestaltet den adidas Originals Store in Berlin-Mitte am 26. April samt handverlesener Designern und Künstlern zum “Shop Of Modern Arts“. Ihr Anspruch: Kunst, Design und Mode unter einen Hut zu bringen. Was euch zur Vernissage aber genau erwartet, seht ihr hier. Wenn ihr am großen Eröffnungstag nicht fehlen dürft, dann bewerbt euch fix und ergattert noch Gästelistenplätze. Wir Janes stoßen gern mit euch an, um das Wochenende schon einen Tag vorher einzuläuten!

Einen kleinen Einblick in ihr Projekt sollt ihr dennoch erhaschen: Weiterlesen »


Ausstellungstipp: Henrik Vibskov in der Galerie Ruttowski;68

12.04.2012, 15.55 von

Vibskovski Ausstellungstipp: Henrik Vibskov in der Galerie Ruttowski;68

Vielen ist der großartige Henrik Vibskov nur als Modedesigner und Parfum-Namensgeber bekannt. Dass der sympathische Däne aber noch viel mehr auf dem Kasten hat und auch vor der Kunst nicht zurückschreckt, dürfte den meisten von uns wohl aber bislang noch neu sein. Ja, Herr Vibskov ist in der Szene zwar bereits bekannt und zeigte seine Werke unter anderem im PS1 in New York, einem Ableger des MoMas – doch hierzulande bekamen wir bislang noch nicht viel von dem Multitalent aus der Schmiede des Central St. Martins in London mit. Bislang, denn der Modemacher will das Rheinland von seiner Kunst beeindrucken und präsentiert in der Kölner Galerie Ruttkowski68 unter dem Namen “Ruttkowski;68 – Vibskovski;72“.

Vom 13. April bis 20. Mai habt ihr also die Chance, die neuesten, kreativen Ergüsse aus dem Hause Vibskov zu sehen und einen Blick auf die Lichtskulpturen aus 20000 Wäscheklammern der Berlin/Düsseldorfer Künstler heilight* zu werfen. Und womit will Herr Vibskov in seine kleine Vernissage locken? Weiterlesen »


Lese-Tipp: “Das visionäre Paar” – vom Flirt zwischen der Kunst und der Mode

10.04.2012, 15.20 von

Mode und Kunst 513x332 Lese Tipp: Das visionäre Paar   vom Flirt zwischen der Kunst und der Mode

Ich weiß überhaupt nicht mehr, wie oft ich mich der folgenden Diskussionen schon stellen musste: Ist Mode ein ernstzunehmendes kulturelles Phänomen, beeinflusst Mode die Kunst und Kunst die Mode? Leistet Mode selbst vielleicht sogar selbst einen künstlerischen Beitrag, ist sie selbst Kunst? Und dürfen wie sie nun endlich ernst nehmen? Ja, ja und nochmals ja. Ich danke der Zeit sehr dafür, dass mir an dieser Stelle das Fusselig-Reden meines Mundes erspart bleibt und ich all jenen modefeindlichen (aber sehr geliebten) Sturköpfen im meinem näheren Umfeld demnächst schlichtweg den passenden Artikel zum Thema zustecken kann: “Das visionäre Paar” nämlich, ein Text über den “Flirt von Kunst und Mode”. Allen Zweifeln wird in unprätentiösen Worten der Garaus gemacht und das, was wichtig ist auf den Punkt gebracht: Mode beinhaltet viel, viel mehr als das stupide Diskutieren über die Trendfähigkeit von V-Ausschnitten, Neonfarben und Ugg Boots.

Wir erfahren zum Beispiel, dass die Liebesbeziehung zwischen den vielleicht schönsten künstlerischen Disziplinen aller Zeiten schon vor etwa hundert Jahren ihren Lauf nahm, dass die große Elsa Schiaparelli gemeinsam mit dem Surrealisten Salvador Dalí an einem Anzug mit lippenförmigen Taschen arbeitete, dass Andy Warhols berühmte Dosensuppendrucke irgendwann ihren Weg in die Kleiderwelt fanden, dass die Grenzen zwischen den Genres immer und immer mehr verschwimmen. Kollaborationen unterschiedlichster Kreativschaffender wachsen und gedeihen seit jeher, Zusammenarbeiten zwischen Modehäusern und dem Künstlern wie Olafur Eliasson, zwischen Designern, Architekten und Grafikdesignern. Weiterlesen »


The AVANT/GARDE DIARIES: Im Interview mit Starstyling

05.04.2012, 19.33 von

starstyling The AVANT/GARDE DIARIES: Im Interview mit Starstyling

Eben erst haben wir euch verraten, dass Topshop drei neue Designer in ihrer Emerge Rubrik supported und ihnen die Möglichkeit gibt, dort einem breiteren Publikum vorgestellt zu werden. Ein Label hat unsere Ohren dabei besonders spitzen lassen: Starstyling. Und warf die Frage auf: Wer oder was steckt denn nun eigentlich hinter dem Brand “Made in Germany”?

Zwar haben wir schon öfter was von dem Berliner Label “Starstyling” gehört, irgendwie wurden wir aber dennoch nicht ganz abgeholt. Wohlmöglich liegt die Antwort ganz platt am Namen. Starstyling klingt im ersten Moment nicht gerade wahnsinnig spannend, noch innovativ und inspirierend. Dass dieser erste Gedanke aber völlig daneben liegt, hat das Team der AVANT/GARDE DIARIES herausgefunden und zeigt uns in einem sehr sympathischen Video-Interview den kreativen Kopf hinter dem kunterbunten Brand, Katja Schlegel. Außerdem erfahren wir, wie es zu ihrem Label kam, wie die Looks für die Kollektionen entstehen und was nach ihrer Definition “Avantgarde” bedeutet.

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Das “22 Girls Smoking Weed” Projekt für das iPhone-ography movement – 22 hübsche Sonnenbrillen.

28.03.2012, 15.06 von

Bei den Ladies von Eve without Adam stolperten wir soeben über das obige Video. Es trägt den ehrlichen Namen “22 Girls Smoking Weed” und zeigt genau das: 22 junge Frauen beim Gras rauchen. Nicht mehr und nicht weniger? Der in Sydney lebende Künstler Jesse Willesee hat im Namen des iPhone-ography movements gemeinsame Sache mit Musik-Video Regiesseur Daniel Havas gemacht, um diesen sommerleichten Clip zu produzieren. Und handle es sich bei den gezeigten Substanzen nicht um hierzulande illegale Rauschmittel, dann könnten wir dieses Werk beinahe kommentarlos präsentieren. Der Ramones Klassiker “I wanna be sedated” passt nämlich ganz schön gut zu all den hübschen Menschen. Warum wir aber eigentlich so genau hinsehen: Die Sonnenbrillensuche geht in die nächste Runde!

Nun soll es hier aber um Kunst gehen, um die oben bereits erwähnte iPhone-ography Bewegung, which sees artists, filmmakers and photographers forgo traditional equipment and instead capture the world as they see it through modern gadgets”, wie es bei Pedestrian.tv heißt. Wenn es also darum geht, die Welt ganz einfach so abzubilden wie sie ist, dann ist das hier wohl Kunst – zumindest wenn man aktuellen Statistiken bezüglich des herrschenden Marihuana-Konsums Glauben schenken mag. Um ehrlich zu sein, wollen wir weder die Moralkeule schwingen, noch Dinge verherrlichen, die man nicht verherrlichen sollte. Die Ästhetik des Clips, aber vor allem die gegebene Brilleninspiration gefällt uns einfach sehr – ob er aber nun Kunst ist oder nicht, gut, schlecht oder sogar unerhört, das bleibt jedem von uns selbst überlassen. Fakt ist bloß: Wir wollen Frühling und runde Gläser! Weiterlesen »


Ausstellungstipp: Saul Leiter Retroperspektive | Hamburg

13.03.2012, 17.22 von

leiter Ausstellungstipp: Saul Leiter Retroperspektive | Hamburg

Eine Ausstellung, die ihr euch dick im Kalender anstreichen solltet, ist die Retrospektive des Fotografen und Malers Saul Leiter! In den Deichtorhallen Hamburg gibt es mehr als 400 Arbeiten des Künstlers zu sehen und wir haben einmal vorbeigeschaut: Fotoarbeiten, die uns zum Träumen bringen – von Schwarzweiß- und Farbbildern, Modefotografien, die einst für Harper’s Bazaar, Esquire, Show, Elle, British Vogue, Queen oder Nova geschossen wurden, übermalten Aktfotos sowie seinen originalen Werke seiner Gemälde bis hin zu den noch nie präsentierten Skizzenbüchern.

Ganz besonders möchte ich euch den Teil der Ausstellung empfehlen, den er mit 20 Gemälden selber kuratiert. Eine Hommage an die New Yorker Künstlerin Soames Bantry, die über 40 Jahre lang seine Liebe und Muse war, bis sie 2002 starb. Seine Worte faszinieren mich noch jetzt: In Gedanken an sie und die gemeinsame Zeit mit ihr habe er gelernt, dass törichtes Benehmen das Tor zum Träumen wäre…

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Kunst & Mode: Rubens + Dolce & Gabbana, Jan Brueghel + Balmain

07.03.2012, 17.32 von
dolce gabbana balmain flowers 513x452 Kunst & Mode: Rubens + Dolce & Gabbana, Jan Brueghel + BalmainDolce & Gabbana, Balmain via style.com, Gemälde oben: Peter Paul Rubens (1577 – 1640), zusammen mit Frans SnydersDer Früchtekranz via Dieterhoof, Gemälde unten Jan Brueghel via Villa Brueghel.

Dass Kunst und Mode immer unmittelbar miteinander verknüpft sind, das zeigen die kommenden Herbstkollektionen von Balmain und Dolce & Gabbana ganz besonders deutlich. Nun ist es natürlich keine große Leistung, sich beim Anblick der Putten- und Blumendrucke auf Dolce & Gabbanas Kreationen an den Künstler Peter Paul Rubens erinnert zu fühlen, doch hinreißen finden wir die Inspirationsquelle der beiden italienischen Designer trotzdem. Die üppige Prachtentfaltung des Barock scheint es aber nicht nur ihnen angetan zu haben, sondern auch Balmain. Jene floralen Prints hingegen ließen uns an den flämischen Künstler Jan Brueghel denken, der im 17. Jahrhundert vor allem als Landschaftsmaler bekannt wurde.

Mit malerischen Assoziation wie diesen waren wir selbstredend nicht alleine und so stießen wir schon nach kurzer Recherche auf einen Beitrag von Miss Nyx, die uns Hannah and Landons Collagen zur Dolce&Gabbana Kollektion ans Herz legte: Weiterlesen »


Doku-Tipp: “Andy Warhol – Godfather of Pop” bei Arte

28.02.2012, 15.50 von

Bildschirmfoto 2012 02 28 um 14.59.58 Doku Tipp: Andy Warhol   Godfather of Pop bei Arte

Wahrscheinlich glauben wir alle zu wissen, wer dieser Andy Warhol war, was seine Kunst ausmachte und heute immer noch ausmacht. Aber begreifen wir  heute, 25 Jahre nach seinem Tod, wirklich den gesamten Umfang, all die Auswirkungen seiner Existenz als Künstler? Jeder kennt sein Abbild von Marylin Monroe und all die Suppendosen, seine Bilder ohne Schatten und ohne Raum, die uns ganz auf die Oberfläche zurückwerfen. Jeder sieht in ihm den großen Mitbegründer der  Pop Art, den Seiltänzer zwischen Kunst und Kommerz, aber nur wenige wissen um seinen enormen Einfluss auf die gesamte amerikanische Kultur. Manch einer geht sogar so weit zu behaupten, dass die wirkliche Nachkriegszeit erst mit Warhol, eigentlich Andrew Warhola, begann, nämlich Ende der 50er Jahre – und das, obwohl die Kunstszene von damals ihn mit Kritik überhäufte, seine Werke sogar als Teufelszeug, als Anti-Kunst bezeichnete.

Und ich, ich gehöre zu jenen, die bisher viel zu wenig über diesen Sonderling wussten. Dass seine Familie aus der heutigen Slowakei stammt, haben wir irgendwann einmal in der Schule gelernt, die Uni erklärte uns, dass Warhol nicht nur ein ernsthafter Künstler war, sondern zunächst als Grafikdesigner startete, um später auch als Filmemacher, Musikproduzent und Autor erfolgreich zu werden. Aber da ist noch so viel mehr zu entdecken. Andy war Pop und Pop war Andy. Weiterlesen »