Kategorie-Archiv: Mode

Shopping // EIn Herz für
Weihnachtspullover – unsere Top 10.

01.12.2016 um 13.45 – Mode Shopping

weihnachts pullover 2016Vor ein paar Jahren habe ich meiner gesamten Familie waschechte Weihnachtspullover inklusive stilsicherer Palietten-Applikationen von Tannennadeln und Haselnüssen geschenkt, dazu gab es eine Polaroidkamera samt Foto-Akrobatik unterm Tannenbaum – Ein Heidenspaß war das. Aber auch lehrreich. Denn wer die Feste feiert wie sie (tatsächlich) liegen, und zwar volle Möhre, der hat meines Erachtens wirklich mehr Freude, vor allem, wenn Eitelkeiten und Zankereien keine Chance haben. Mit einem Rentier auf der Brust lässt sich schließlich schlecht streiten. Eine Erkenntnis, die außerdem dazu führte, dass ich mein Dasein als überzeugte Weihnachtskitschverweigerin irgendwann freiwillig aufgab. Mittlerweile fange ich sogar schon ab Ende November damit an, festliche Platten zum Abendessen abzuspielen, Plätzchen auszustechen und Tannenzweige statt Blumen in Vasen zu stopfen.

Aber zurück zum Thema: Weihnachtspullover! Die haben es mir nämlich in unterschiedlichsten Ausführungen angetan. Gegen eine gestrickte Gans hätte ich jedenfalls rein gar nichts einzuwenden, gegen ein Paar Burberry-Herzen aber auch nicht. Meine Favoriten sehr ihr hier: weiterlesen

Brain Blah //
Die Social Media Luxus Problematik

29.11.2016 um 14.55 – Gesellschaft Leben Mode

IMG_4835

Ein Instagram Post, den ich vergangene Nacht in einem Anflug von Schlaflosigkeit niedergetippt hatte, erschien mir noch beim Upload als überaus logisch, durchaus angebracht und dingend notwendig. Nur ist gut gemeint, längst nicht automatisch gut gemacht, was sich alsbald in den darauffolgenden Kommentaren zeigen sollte und mich für einen kurzen Augenblick zunächst ernsthaft an meiner geistigen Konstitution zweifeln ließ und dann an der Fähigkeit, mich für jedermann und -frau verständlich auszudrücken. Deshalb versuche ich es auf diesem Kanal ein zweites Mal, mit ein bisschen mehr Raum für die Erklärung meiner Beweggründe – Obwohl ich ehrlich gesagt vornehmlich eine ganz grundsätzliche Hasskappe auf Soziale Medien und deren Mutation zur Pest für Körper und Seele hegte (vermutlich auch, weil ich selbst Teil davon bin) und noch dazu zu viel Cola getrunken hatte.

Aber jedenfalls schrieb ich irgendetwas von wegen „Leute. Eine Designertasche macht euch nicht glücklicher als ein Spaziergang durch den Park. Vor allem, wenn ihr erst 20 seid. Und wenn ihr doch so ein teures Taschenscheißerchen kauft, dann achtet zumindest darauf, dass es euer Herz mit echter Freude erfüllt, etwa, weil es für einen bestimmten Abschnitt in eurem Leben steht, einen großen Schritt, weil es euch aus welchen Gründen auch immer so richtig etwas bedeutet und dadurch zu einem bescheuerten aber lieb gewonnenes Symbol heranwächst. Aber nicht nur wegen des Logos. Oder etlicher Influencer. Die meisten von ihnen müssen für diesen Luxus nämlich noch dazu einen (nicht in Geldscheinen abzählbaren) Preis bezahlen, den die allermeisten Menschen überhaupt nicht zahlen wollen würden.“ Ich beschloss ganz einfach, das müsse endlich mal gesagt werden und am besten auch immer wieder. weiterlesen

Bilder des Tages // Co-Lab:
Wool & the Gang „& other Stories“

29.11.2016 um 11.30 – Mode

stories wool and the gang

Neben Töpfern und Malen, steht auch Stricken seit Jahren wieder auf der Liste unserer kleinen, handwerklichen Hobbies, die unseren Geist aus ihrem Alltag reißen und unsere Kreativität ankurbeln – und uns gleichzeitig das wunderbare Gefühl von „was in den Händen halten“ mitgeben. Kopf aus und die Fingerchen zaubern lassen. Weil wir allerdings manchmal einen guten Grund zum „Werkeln“ brauchen, wenn wir nicht gerade knöcheltief in einem Kurs stecken oder unsere Wohnung komplett umräumen, kommt & other Stories heute zur richtigen Zeit um die Ecke. Denn pünktlich zu Weihnachten hat sich der Schwede mit dem Londoner DiY-Label Wool and the Gang zusammen getan und präsentiert die Co-Lab zum Selbermachen.

Die Idee dahinter: Kleidung selber gestalten und das Handwerk wieder mehr schätzen, auf den Geschmack kommen und wieder häufiger zum Garn greifen. Wem jetzt allerdings der Kopf rot anläuft, während er auf seine zwei linken Hände schaut, dem können wir versichern, dass auch ihr bei dieser Co-Lab keinesfalls ausgeschlossen seid: Neben Stricksets wartet auch eine Kollektion bereits geknüpfter Stücke auf euch – und zwar pünktlich zum Weihnachtscountdown ab dem 1. Dezember. weiterlesen

TREND // Die 7 Entwicklungen in der Mode – laut Lidewij Edelkoort

28.11.2016 um 14.30 – Gesellschaft Mode

li edekoort

Lidewij Edelkoort dürfte mittlerweile auch fernab der Mode Branche, der Trend- und Konsumforschung für so manch eine oder einen mittlerweile ein Begriff sein, denn die gebürtige Niederländerin gilt als Orakel einer ganzen Branche, fasst Gegenwärtiges auf den Punkt zusammen, benennt Entwicklungen, die wir vielleicht längst spüren, bislang aber nicht in Worte fassen konnten und redet Tacheles in einem Zirkus, der zwar hin und wieder noch glitzert, dem es im Grunde allerdings ziemlich schlecht geht.

Mit ihrer These „Die Mode, wie wir sie kennen, ist totaus ihrem im vergangenen Jahr veröffentlichen Anti-Fashion Manifesto polarisierte damals, sollte allerdings recht behalten: Designer wechselten 2016 so oft wie noch nie die Positionen, das „See now, Buy now“-Konzept wurde fast flächendeckend umgesetzt und scheint den Rubel wider erwarten nicht ins Rollen zu bringen, und während manche Brands auf Extravaganz und laute Ohs setzen, dabei Schweißperlen auf der Stirn haben, drohen sie doch im kommenden Jahr nicht mehr „en vogue“ zu sein, setzen die anderen auf einfachste, aber absatzstarke Produkte ohne Whaows andere Spektakel. Was ist da los? Und wie kommen wir daraus? In einem Interview mit der deutschen Welle setzte man sich mit der Trendforscherin Edelkoort erneut an den Tisch. Das Ergebnis? Eine kleine Bestandsaufnahme ihrer Thesen, ihrer Vorhersagen – und ein Status Quo. Es sind keine völlig neuen Erkenntnisse, die da auf uns warten, aber es sind kleine Belege, die uns die Codes der Mode und die Zeichen der Zeit ziemlich anschaulich erklären: weiterlesen

Auf der Suche nach Abendgarderobe //
Die BA&SH #NinePM Collection

28.11.2016 um 12.33 – Mode

ninepm bash festive collection

Beim Blick in meinem Kleiderschrank könnte man wirklich meinen, ich hätte mit festlichen Anlässen nicht viel am Hut, was ja auch irgendwie stimmt, aber hin und wieder schwinge ich natürlich sehr wohl genüsslich das Tanzbein. Bloß trage ich dabei meist Jeans und flaches Schuhwerk, manchmal sogar aus Versehen Pullover, aber allerhöchstens ein T-Shirt, weil eben jeder Anflug von Aufbrezelei bisweilen irgendwie für die Tonne war. Das soll sich demnächst ändern, sagen meine Freundinnen, und auch, dass wir uns endlich mal wieder im Kollektiv aufdonnern und Cocktails schlürfen könnten. Aber gern. Wenn ich nämlich ganz ehrlich bin, gelüstet es mir in letzter Zeit ohnehin nach ein wenig mehr Grazie, oder besser gesagt: Nach ein bisschen mehr Bling Bling in meinem Ausgeh-Leben, denn wenn nicht dann, wann sonst. Um noch mehr Druck ins Spiel zu bringen, steht außerdem eine ausgedehnte Silvestersause ins Haus; das Motto: RAAR!. Na super.

Zwar weiß ich um die gängigen Anlaufstellen, aber zwischen all den Christmas Collections muss sich doch irgendwo noch eine Perle verbergen, die nicht an jeder Stange hängt. Meine Bekannte Melina, die mittlerweile in Paris lebt, zwitscherte mir etwa. dass das Label BA&SH dort drüben gerade auf dem aufsteigen Ast sei und, wer hätte das gedacht, am 1. Dezember seine #NinePM Kollektion auf den Markt wirft. Und ja, auch wenn ich kein großer Fan von den allermeisten Party-Kreationen bin, muss ich zugeben, gerade ordentlich mit dem obigen Eurex-Kleid zu liebäugeln. weiterlesen

All eyes on //
LÖV THE LABEL – sustainable underwear
made by woman for woman

25.11.2016 um 11.53 – Mode

lovthelabel underwear

Es passiert mir manchmal, dass ich mich auf platonischer Ebene so sehr in einen Menschen verliebe, den ich gerade erst fünf Minuten kenne, dass ich am liebsten alles stehen und liegen lassen würde, um schnell fünf Kaffee zu bestellen und alles, aber auch wirklich alles zu erfahren, was in dem jeweiligen Superkopf an Gedanken so herumschwirrt. So war das auch vor ein paar Wochen, als ich über Maike und ihr Label LÖV stolperte. Ratzfatz waren wir beim Thema Body Shaming angelangt, bei BH-Bügeln, die pieksen und Katastrophen-Periodenschmerzen. Furchtbar sei das doch, sagte Maike, und erklärte mir schnell, dass sie und ihre Freundinnen es mit LÖV deshalb auch irgendwie anders machen wollten, nämlich fair, ethisch korrekt und transparent zum Beispiel. Ohne Retusche in Postproduktion, dafür aber mit Vielfalt hinsichtlich der Bildsprache und vor allem mit einer großen Portion Gemütlichkeit. Im Repertoire der aus biologischer Baumwolle gefertigten Unterwäsche findet sich etwa ein Bottom-Schnitt, der fast bis zum Bauchnabel reicht, damit der Unterleib an kritischen Tagen warm eingepackt ist, logisch. Lästige Drähte und Polsterungen sucht man hingegen vergebens, die Passform kommt nämlich mit dem Schnitt, und sämtliche Verschlüsse werden aus Nickel freien Materialien gefertigt – ausschließlich in Europa wohlgemerkt. 

Demnächst folgt selbstverständlich noch ein Interview mit Maike, die Gründerin des besagten neuen Lieblingslabels hat nämlich ganz schön viel zu sagen. Und das merkt man: Bei LÖV geht es immer wieder um Themen wie Selbstliebe und Gedanken über den „weiblichen Blick“ auf die Welt, um Body Positivism und Inklusion. Mehr verrate ich jetzt aber wirklich nicht. Stattdessen folgen Bilder und ein kleiner Geschenk-Tipp: Mein Favorit aus der aktuellen Kollektion heißt SKYAMORE:

weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
Meeting your worst enemy

24.11.2016 um 12.32 – Mode Shopping

5 piece wardrobe meeting yor worst enemy

Ich weiß, dass es sehr löblich ist, wenn man sich ganz allein und ausschließlich für sich selbst einkleidet, bloß kommt einem da manchmal das echte Leben in die Quere. Oder besser gesagt: Menschen, auf die man liebend gern verzichten würde, aber nicht kann. Zum Beispiel, weil die alte Schulfreundin Geburtstag feiert und Gerda, die dir einst genüsslich ein feuchtgekautes Haargummi in die Locken klebte, ebenfalls zu Tisch gebeten hat. Oder weil der hundsgemeine Arbeitskollege von damals irgendwie in den entfernten Bekanntenkreis gerutscht ist, durch eine unbegreifbare Liaison etwa, oder weil an Silvester die einzige Person auf der Welt, der du aufrichtig die Pest an den Hals wünscht, mit die Korken knallen lassen wird, oder weil  das zehnjährige Abitreffen ansteht, oder, oder, oder. Ihr wisst, was ich meine. Und ich finde es wirklich sehr hilfreich, im Angesicht des Bösen rundum im Reinen mit sich zu sein, auch hinsichtlich des Konfrontations-Outfits.

Aus gegebem Anlass plädiere ich also für eine todschicke Bluse mit ausdrucksstarkem Print, für ein fancy Detail wie einen rubinroten Gürtel aus Samt, für eine Prise Bodenstständigkeit in Form der Lieblingsjeans, für selbstsichere Pumps, die einen giraffenbeinigen, aber festen Stand verpsprechen, ein humorvolles Accessoire wie die Popcorntüte und eine Handtasche, die keine Angriffsfläche durch protzige Logos bietet, aber dafür feinstes Understatement. Fertig. Einmal alles bitte – aus mir spricht nämlich die blanke Panik. weiterlesen

All eyes on // Die moderne „Alice im Wunderland“: Vivetta Resort 2017

24.11.2016 um 10.55 – Mode

vivetta

Wer an Italien denkt, der hat unweigerlich Bilder von gutem Essen im Sinn, sieht einen Stiefel vor seinem geistigen Auge, lächelt, wenn kleine Ausschnitte von Familienfeiern aufblitzen, hört Ferraris im Ohr aufheulen, erinnert sich an monumentale Denkmäler und lässt die Sonne in sein Herz. Wer an Italien denkt, der denkt allerdings auch mi ziemlich großer Wahrscheinlichkeit an ein Land voller Leidenschaft, Mode und gut angezogener Menschen. Mailand galt lange Zeit als die Modestadt schlechthin, schmückte sich mit Ikonen wie Gianni Versace, Roberto Cavalli und Guccio Gucci, feierte schillerndste Farben, opulente Schnitte, Tradition und Handwerk und thronte dort ganz oben, während sie die neue, unkonventionelle, gar radikale Mode aus Paris Anfang der 90er Jahre belächelte. Man ruhte sich auf längst eingeheimsten Lorbeeren aus und schottete sich ab, vor den Neuen aus New York, London oder eben Paris. Um Am Ende ganz einfach überholt zu werden.

Während uns der Sinn zuletzt nach Sportlichkeit und skandinavischem Minimalismus stand, schaffte es allerdings einer, die Aufmerksamkeit wieder nach Italien zu holen und die verspielte Leichtigkeit der italienischen Mode wieder begehrlich zu machen: Natürlich Alessandro Michele für Gucci. Seit zwei Jahren schauen wir nun schon wieder genauer gen Süden Europas, italienische Kreationen wieder mit Trommelwirbel zu feiern, und um über den Tellerrand zu schielen. Und an einer Person kommt man an dieser Stelle nicht vorbei: Vivetta Ponti mit ihrem gleichnamigen Label VIVETTAWith a nod to the past but the feet firmly planted in the now sorgt Vivi für schönste Märchenträume im Hier und Jetzt, für verspielte Leichtigkeit par Excellence und für das Mädchen in uns, das tief in ihrem Herzen niemals erwachsen werden will, dabei aber so stark und selbstbestimmt ihren ganz eigenen Weg geht. Klaro, dass wir uns an dieser Stelle angesprochen fühlen. All eyes on: VIVETTA! weiterlesen

Shopping: Black Friday // Bekommt schon jetzt 30 Prozent Rabatt* auf euren Einkauf bei Luisa Via Roma

22.11.2016 um 11.24 – Mode Shopping

luisa via roma

Seit wenigen Jahren geistert auch der Begriff „Black Friday“ in unseren Gefilden herum, dabei hatten wir damit streng genommen lange Zeit gar nichts zu tun. Seitdem das virtuelle Shopping-Erlebnis allerdings floriert und immer mehr internationale Stores auch nach Europa liefern, geht’s uns unweigerlich sehr wohl was an. Woher der Ausdruck „Black Friday“ wohl genau stammt, scheint nicht ganz geklärt, worum es an diesem Freitag nach Thanksgiving allerdings geht, umso mehr: Das Familienwochenende der Amerikaner ist eingeläutet – und damit beginnt einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Und wie das mit amerikanischen Traditionen so ist, übernehmen auch wir sie einfach gerne irgendwann komplett. Wir verwechseln „Black Friday“ also nicht länger mit dem Börsencrash von 1929, sondern wissen längst: Es wird reduziert bis die Schwarte kracht.

Bevor wir euch am Freitag allerdings ein paar Adressen zum Prozente jagen verraten wollen, dürfen wir euch schon heute einen kleinen Vorgeschmack auf die Rabattschlacht am Wochenende mitgeben: Gemeinsam mit Luisa Via Roma bieten wir euch nämlich schon jetzt -30 Prozent* auf euren Einkauf an – also ein paar Tage früher, bevor der Store am Freitag ganz offiziell reduziert. Und so funktioniert’s: weiterlesen

All eyes on // Die ASOS Looks
für den Sommer 2017

21.11.2016 um 15.08 – Mode

asos

Gerüschte Röcke à la Carrie Bradshaw, den BH einfach über dem Pulli tragen wie bei unserer Laura oder gleich den fliederfarbene Ganzkörper-Look in voller Gucci-Manier ausführen? ASOS neuestes Lookbook für den Sommer 2017 treibt es provokativ auf die Spitze, vermählt vermeintlich Unvermählbares und widmet sich festentschlossen der wiederentdeckten Opulenz und dem Spaß an der Mode. Vielleicht mag der ein oder andere erneut in schallendes Gelächter verfallen, vielleicht sollten wir das Ganze aber auch einfach mit einer genüsslichen Prise Humor betrachten, mal wieder ausprobieren, statt im längst trüben Gewässer zu plätschern. Looks zusammenstellen, als wäre heute schon Karneval, auf sein tiefstes Innerstes hören und unerschrocken kombinieren – oder ganz einfach: Rumprobieren und machen, so lautet die Devise hier, die unweigerlich ansteckt.

Nach anfänglicher Verwunderung über das kommende Lookbook des virtuellen High Street Giganten, danken wir ASOS an dieser Stelle also ausdrücklich für so viel Mut, Bonbons im Kopf, fürs Verrücktsein und für die erste Ladung 2017er Inspiration. Und sollten die Gesamtlooks so gar nicht gefallen, bleibt noch immer das fein säuberlich Auseinanderklamüsern der einzelnen Kreationen. Wir jedenfalls behalten ASOS in den kommenden Monaten ganz besonders genau für euch im Auge. Es dürfte sich lohnen: weiterlesen

Fair Friday // Von Vintage-Käufen, 10 Vintage Klassikern & kleinen Geschenkideen

18.11.2016 um 14.01 – Fair Fashion Mode Shopping

vestiaire

Die Begriffe „Vintage“ und „Second Hand“ werden im Zusammenhang mit in die Jahre gekommener Mode gerne hin und wieder durcheinander geworfen. Dabei muss Vintage nicht zwingend bedeuten, dass das Kleidungsstück überhaupt jemals getragen wurde, während Second Hand-Stücke ganz klar auf ihre Vorbesitzer verweist. Erst wenn Kleidungsstücke oder Accessoires mindestens 15 Jahre auf dem Buckel haben, darf man sie genau genommen als Vintage bezeichnen. Ein ähnliches Missverständnis herrscht auch bei der Couture: Sobald ein Designer experimentierfreudig wird, konstruierte oder untragbare Mode zeigt, wird seinen Entwürfen sogleich der Stempel der „Haute Couture“ auferlegt. Dabei schmückt man sich auch hier mit einem nicht ganz korrekten Siegelchen: Denn nicht jeder Designer darf Teil dieser „Elite“ sein, nein, er muss zum exquisiten Zirkel der „Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“ gehören. Diese Schneiderinnung entscheidet nämlich, wer dabei sein darf und wer nicht – und zwar jedes Jahr auf’s Neue. Um Teil sein zu können, müssen strikte Kriterien erfüllt werden. Aber lassen wir das, bevor wir hier am Ende noch komplett abdriften.

Eines haben Vintage- und Second-Hand-Stücke allerdings gemeinsam: Sie sind weitaus nachhaltiger als ihre neuproduzierten Freunde, erzählen uns Geschichten aus feinsten Modeepochen oder von ihren vorherigen Besitzern und sind noch dazu ein gutes Stückchen günstiger als neuerworbene Fundstücke. In Mode aus zweiter Hand steckt oftmals eben ein ganz bestimmter Zauber, der nicht so einfach kopiert werden kann – und wir haben unseren Fair Friday zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Vestiaire Collective, der Plattform für Vintage-Mode und Second Hand Funde, ein Plädoyer für mehr Vintage zu halten, die Top 10 Investments aufzulisten und euch eine kleine, feine Auswahl an Geschenkideen, Kleinigkeiten für euch selbst oder sagen wir ganz ehrlich „meine eigene Wunschliste“ zusammen zu stellen: weiterlesen

Shopping //
Warm Winter Basics.

17.11.2016 um 15.38 – Mode Shopping

warm winter basics

Also wirklich, manchmal bin ich morgens ratlos und unmotiviert, ganz einfach wegen der Kälte. Da macht das Aus-der-Dusche-Steigen keinen Spaß und der ganze Rest erst recht nicht und nicht selten wünsche ich mir einen minimalistischen Kleiderschrank herbei, der weniger Firlefanz, aber viel mehr Basics zu bieten hat, einer, mit dem man nur schwer daneben liegen kann. Statt mir aber eine Handvoll Schätze anzuschaffen, schaffe ich es bei fast jedem Versuch des cleveren Kaufens, komplett am Ziel vorbei zu schießen und weil das nicht nur unifiziert, sondern auch sau dämlich ist, musste ich mir heute Morgen selbst einen kleinen Reimender zusammen basteln, der euch unter Umständen aber auch nützlich sein könnte: weiterlesen

TAGS:

Shopping // Designer-Handtaschen
unter 300 Euro

17.11.2016 um 13.04 – Accessoire Mode

taschen

Um ehrlich zu sein, hasse ich es, gängige Frauenklischees zu bestätigen, allerdings muss auch ich an dieser Stelle zugeben: Bei Taschen und Schuhen schlägt auch mein Modeherz ein klein wenig höher als bei anderen modischen Errungenschaften. Und obwohl meine Auswahl mittlerweile auf eine stattliche Größe angewachsen ist, bin ich bei einem neuen Objekt der Begierde stets davon überzeugt, dass genau ebendieses Modell die Lücke in meinen Accessoire-Repertoire schließen könnte und ein für alle mal Schluss mit weiteren Käufen sei. Dass das natürlich völliger Mumpitz hoch zwei ist, wundert wahrscheinlich nicht: Erstens brauche ich sicher nicht noch ein weiteres Modell, um glücklich zu sein, zweitens wird die Lücke niemals geschlossen werden, weil der Kopf es am Ende des Tages eben doch wieder so hinbiegen wird, wie wir es gerade brauchen (oder wollen). Nichtsdestotrotz stelle ich immer wieder fest: Meine bislang geleisteten Schätze werden mich wohl ein Leben lang begleiten – und das liegt vor allem daran, dass ich seit vielen Jahren eher auf farbige Akzente statt auf schwarze Klassiker setze. Alles fing mit meiner großen Drew an, die bislang jedes meiner noch so langweiligen Outfits einfach im Handumdrehen rettete. Von meinen orangefarbenen und gelben Modellen brauche ich erst gar nicht anfangen.

Weil Designertaschen allerdings gefühlt jede Saison noch mal eine ordentliche Portion teurer werden, haben wir heute für euch eine kleine Auswahl an bezahlbareren Schätzchen herausgefischt. Von Stella McCartney über Aigner bis hin zu Loeffler Randall – die schönsten Anschaffungen unter 300 Euro: weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
Für mehr Glitzer im Alltag

16.11.2016 um 12.35 – Mode Shopping

5 Piece Wardrobe new

Ich habe längst die ersten Weihnachtsohrwürmer im Kopf, mich bereits mehrfach an Spekulatius überfressen und plane schon jetzt ganz Mutti-like meine Adventstage im Dezember durch. Ich weiß nicht, was in diesem Jahr anders ist, ich weiß bloß, dass ich mich wirklich selten so sehr auf Weihnachten gefreut habe: Auf Familienzeit, alte Freunde aus der Heimat, aufs Aufhübschen und auf Glitzer, auf Quality Time und auf Vorbereitsungswahnsinn sowieso.

Zwei geliebte Materialien spielen mir da in dieser Saison besonders in die Karten: Paillettenbesetzte Stücke und ganz viel Samt, die so typisch für diese Jahreszeit sind und trotzdem jedes Jahr aufs Neue meine Augen zum leuchten bringen. Um allerdings nicht schon jetzt mit dem nicht mal aufgestellten Weihnachtsbaum zu konkurrieren, wird einfach ein klein bisschen Alltag mit ins Outfit gefudelt. Und das geht wohl am allerbesten mit dem unschlagbarsten aller geht-immer-Oberteile: Mit dem Bretonshirt. Ines de la Fressange hat sich genau diesem jetzt für Petit Bateau angenommen – und wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Klassiker mit der nötigen Portion Aufmerksamkeit aka Funkellfirlefanz in Verbindung zu bringen. Für mehr Glitzi im Alltag – oder auch: für die kleine Dosis Schritt-für-Schritt-zum-Weihnachtslook. weiterlesen

Inspiration //
What’s trending, Laura?

16.11.2016 um 10.58 – Inspiration Mode Trend

laura maria wulff

In diesem Monat, kreisen meine Gedanken vor allem um die Frage nach wahrem Stil: Um meinen eigenen Stil, um Stil, der mich fasziniert. Wer will man eigentlich sein? Wer genau nicht? Und was kann ein einziges Kleidungsstück überhaupt alles ausdrücken? Mir ist aufgefallen, dass es mir immer seltener bis nie passiert, dass mir jemand begegnet und ich denke „Wow, die hat es einfach raus. Hier stimmen Stil und Persönlichkeit überein.“ Aber warum ist das so? Auch ich selbst fühle mich im Moment vor allem wie eine Schlaftablette, trage momentan am liebsten übergroße Männerhemden und gut sitzende Jeans, das reicht mir dann. Aber spricht das für guten Stil? Hmm.

Doch worum geht es bei dem Begriff „Stil“ eigentlich überhaupt? Geht es darum, besonders aufzufallen oder sind es vielleicht eher die kleinen Details, die es irgendwie spannend machen? Fragen über Fragen: Was meint denn ihr? weiterlesen