Kategorie-Archiv: Mode

Bilder des Tages //
COS für den Winter 2017

27.04.2017 um 10.33 – Lookbook Mode

Es gab eine Zeit, da besuchte ich COS aus Selbstschutz-Gründen nicht, weil ich einfach jedes Mal fündig wurde und ich keinen anderen Ausweg sah, als mich auf andere Art und Weise zu zügeln: Also schlenderte ich maximal einmal pro Quartal vorbei, niemals im Sale, denn da tütete ich gleich noch Dinge ein, die ich wahrlich nicht brauchte. Irgendwann allerdings, löste sich das Problem von selbst: Während mein Drang nach verspielteren Stücke unaufhaltsam wuchs, blieb COS sich seiner Linie so dermaßen treu, dass ich schlicht und ergreifend raus war. Für den Winter 2017 hat mich die schwedische Modekette allerdings offensichtlich zurückgewonnen. Und der Grund liegt auf der Hand:

Denn dank Jil Sander-Assoziationen, schultergepolsterten Blazern, überlangen und ziemlich weiten Hosen und dank drapierter Kleider à la Céline hat man mich zurückerobert. Vielleicht war eine kleine Auszeit gar nicht so verkehrt, um die Liebe zu minimalistischen Stücken wieder neu zu entfachen. Warten wir’s ab, wonach mir der Sinn ab August stehen wird. Dann nämlich trudelt der neue Schlag architektonischer Looks beim Schweden ein. Here we go: weiterlesen

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5 Piece Wardrobe //
Mit dem Tukan in den Supermarkt

26.04.2017 um 11.06 – Mode Shopping

Ich finde, es gibt Tage, an denen sollte man der düsteren Laune erst recht mit bunten Outfits trotzen, mit solchen, die einem für den Alltag unter normalen Umständen vielleicht ein bisschen zu drüber vorkämen. Mir hilft das jedenfalls gelegentlich, auch weil es niemals verkehrt sein kann, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. So eine Tukan-Bluse kann außerdem als Eisbrecher wirken, an der Supermarktkasse zum Beispiel. Der nette Kassierer mit der roten Nase am Hermannplatz zum Beispiel flachst nicht ungern über meine Schlechte-Laune-Outfits, die nach dem Gegenteil aussehen. Immerhin einer von uns ist nach dem Bezahlen dann also guter Dinge und diese guten Dinge wirken durchaus ansteckend. Also raus aus dem Grau, rein in den Spaß. Einen besseren Sinn kann Mode schließlich kaum haben: weiterlesen

Inspiration //
What’s trending, Laura?

24.04.2017 um 14.17 – Inspiration Mode Trend

Endlich, mein erster Artikel 2017! Warum erst jetzt? Weil das Leben mir einfach dazwischen kam. Warum ich jetzt trotzdem nicht länger warten konnte? Weil die aktuellen Spring/Summer Kollektionen nun endlich in den Laden hängen und ich euch meine Lieblinge nicht vorenthalten möchte. Und worum geht es für mich in dieser Saison? In meinem Leben gab es in den letzten Monaten so viele Veränderungen – und wie das so ist, wenn sich deine Lebenssituation ändert, ruft auch dein Äußeres nach was Neuem und dein eigener Stil schlägt neue Wege ein:

Ich wollte ruhiger sein, klassischer eben. Ich hatte das Gefühl, dass viele Dinge manchmal eben einfach viel zu viel sind: Plötzlich fand ich also, dass ein weißes T-Shirt zur Jeans mit roten Lippenstift für mich den perfekten Look ergeben. Ihr schmunzelt, aber vor zwei Jahren wäre dies für mich tatsächlich noch undenkbar gewesen. Ich kam zu dem Entschluss: Weniger ist am Ende doch oft mehr. Bedeutet das, dass ich jetzt „normal“ und langweilig werde? Nö, kein bisschen. Ich finde: Mit dem Motto „Weniger ist mehr“ kommt man manchmal einfach besser auf den Punkt. Natürlich habe ich trotzdem wieder einiges für euch ausprobiert, um zu zeigen, was diesen Sommer alles so passieren kann: weiterlesen

Editor’s Craving // Das Kleid, in dem ich diesen Sommer heiraten ehm wohnen will

24.04.2017 um 11.56 – Inspiration Mode Shopping

Im letzten Sommer hat mir Miriam Amro dank unseres Urlaubs-Fragebogens einen Floh ins Ohr gesetzt, der bis heute in regelmäßigen Abständen bis zum Herz runter plumpst und dort dann mächtig juckt. Damals schwärmte sie noch aus der Ferne von den knöchellangen Kleidern des ukrainischen Labels Sleeper, das quasi Sleepwear (auch Pyjamas!) für tagsüber macht, inzwischen wurde aber längst ein eigenes Exemplar in den Urlaub unter Palmen entführt. Das dazugehörige Foto jedenfalls ist zum Niederknien, weshalb mein eigener Entschluss damit wohl besiegelt ist: Nach (fast) einem Jahr des gierigen Anschmachtens wird demnächst der Bestell-Button gedrückt. Fragt sich bloß, aus welcher Intention heraus, also, was ich meine ist, hätte ich gern das ultimative Sommerkleid in leuchtendem Rot in meinem Schrank hängen oder verzichte auf jedes super praktische und super schöne Alltags-Glück, um Vorlieb mit dem weißen Modell aus Seide zu nehmen? Für irgendwann mal. Denn eigentlich möchte ich genau so heiraten, samt herrlicher Knopfleiste und unkompliziertem Schnitt, irgendwo zwischen Bäumen und Biertischen: weiterlesen

13 Outfits aus den letzten Sommern, die ich 2017 wieder tragen werde

12.04.2017 um 11.45 – Mode Outfit Wir

Die Mode präsentiert sich heute rasant denn je, Trends kommen und gehen, überdauern selten mehr als ein volles Jahr und überhaupt überschlagen sich die Neuankünfte in den Fast Fashion Stores geradezu. Wer da noch mitkommt, ist im schlimmsten Fall nicht nur aus der Puste, sondern auch bankrott. Man sollte den Zirkus im allerbesten Fall also weder blindlings mitmachen, noch traurig sein ob verpasster Stilregeln, sondern vielmehr ganz genau überlegen, was überhaupt (noch) in den eigenen Kleiderschrank passt. Das sagt ja genau die Richtige, meint ihr jetzt, zu recht, aber ich werde nicht müde zu betonen, dass Modeblogger*innen niemals ein Maßstab sein sollten und alles Gezeigte in erster Linie als Option oder Inspiration betrachten werden sollte, niemals aber als Muss. Auch ich komme nicht umher, mich immer wieder daran zu erinnern. Denn es kommt natürlich vor, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe.

Am Wochenende habe ich also damit begonnen, dem Spuk ein Ende zu bereiten und meine Garderobe ein weiteres Mal um die Hälfte reduziert. Übrig geblieben sind zwei Kleiderstangen voll mit Lieblingsstücken und ein Regal, in dem sich Pullover, Shirts und Hosen tummeln. Es stimmt wirklich: Weniger fühlt sich in diesem Fall nach viel, viel mehr an. Im Zuge des Ausmist-Wahns, habe ich mich außerdem durch Outfits aus den vergangenen zwei Jahren gestöbert und festgestellt: Beinahe jedes einzelne davon würde ich im Sommer 2017 wieder (fast) ganz genau so tragen. Auch keine Meisterleistung. Aber eine weitere Erinnerung daran, dass das Glück häufig nicht in der Ferne, längst irgendwo vor unseren Füßen liegt: weiterlesen

Style Crush // Maria Bernad – und was wir uns von der Spanierin abschauen können

11.04.2017 um 14.10 – Inspiration Menschen Mode

Ich bin offensichtlich gut darin, mich in meinem eigenen kleinen Kosmos einzumummeln, denn erst vor ein paar Tagen stolperte ich über Maria Bernad und ihr, wie ich finde, außergewöhnliches Gespür für Mode. Die Spanierin ist nicht nur Multitaskerin, arbeitet als Fotografin, Filmemacherin, Stylistin und für Magazine wie Elle und Vogue, sondern ist zudem gerade einmal 21 Jahre jung – mir fiel die Kinnlade also mehr als ein Mal herunter. Auch, weil sie es schafft, Modernität zu transportieren, ohne dabei jedem Trend blindlings hinterher zu jagen. Sie liebt Vintage, Geschichten und Kunst. Und genau das sieht man auch an ihrem Instagram-Kanal, der mir als ganz besonders schmackhaft und inspirierend in Erinnerung bleiben wird. Wegen der Bilder, die zwar hauptsächlich Outfits zeigen, aber vor allem von einer großen Leidenschaft erzählen: Dem Spielen mit verschiedenen Stilen und der eigenen Persönlichkeit, die eben auch durch Kleidung Ausdruck findet. Was wir sonst noch von Maria lernen können? Mucho! weiterlesen

3 Ways To Wear //
Wie genau geht Frühling nochmal?

10.04.2017 um 15.47 – Inspiration Mode Outfit

Nach der Winterdepression folgt für gewöhnlich Sonne, von innen und außen, aber auch das ein oder andere Fragezeichen hinsichtlich der passenden Garderobe lässt mit dem Eintrudeln des Frühlings oft nicht lange auf sich warten. Jedenfalls ist das bei mir meist so. Geistig noch erschlagen von all den dicken Pullovern und Wolljacken, fällt es mir zu Beginn oft schwer zu schnallen, dass es jetzt wirklich, wirklich an der Zeit für ein wenig mehr Leichtigkeit ist. Dass Farbe nie verkehrt sein kann und weiße Jeans ruhig getragen und auch ein wenig dreckig gemacht werden dürfen. Nur wie? Gute Frage. Was auch erklären könnte, weshalb ich heute Morgen einzig und allein ob der Blusenwahl ganz sicher war, hinsichtlich des Rests aber volle Möhre auf dem Schlauch stand. Aus der Planlosigkeit ist am Ende aber immerhin ein zaghafter Versuch geworden, unserer etwas eingerosteten Kategorie „Ways to Wear“ wieder etwas Leben einzuhauchen. 1,2 oder 3 – für jedes Ei ist was dabei. Hoffentlich. Nicht selten flöte ich mir selbst nämlich schon am Folgetag meiner Mini-Experimente in alter Helge Schneider-Manier „Ich habe mich vertan“ entgegen. Bloß bei Outfit Nummer Drei bin ich mir relativ sicher: So in etwa wird mein persönlicher Frühling aussehen: weiterlesen

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5 Piece Wardrobe //
Heute hab ich Urlaub.

05.04.2017 um 11.06 – Buch Inspiration Mode Shopping

Ich finde, jeder von uns müsste sich mindestens drei Tage pro Monat frei nehmen dürfen, einfach so, weil manchmal das Wetter zu gut ist, um es drinnen zu verpassen, weil die Laune irgendwo im Keller hängt, die Gebärmutter zwickt oder das Hirn protestiert. Gestern zum Beispiel, da wäre mir so ein bisschen Müßiggang gut rein gegangen; erst wollte der Kopf sich nach einem verknoteten Brezel-Schlaf nicht mehr nach rechts drehen, dann die Ideen nicht fließen, die Nase hingegen aber umso mehr. Für einen kurzen Augenblick habe ich mir deshalb nichts sehnlicher herbei gewünscht, als für die kommenden Stunden einfach so tun zu können, als säße ich gerade unter Zitrusfruchbäumen auf Sizilien fest, mit Diva-Brille auf der Nase und leichter Lektüre im Gepäck. In meinen kühnsten Träumen hätte ich dabei wie dort oben ausgesehen. Zuzüglich eines gigantischen Antipastitellers, der sich immer wieder selbst auffüllt: weiterlesen

News // Gemeinsame Sache:
TOMS & Other Stories

04.04.2017 um 13.18 – Lookbook Mode

Womit uns das neue Konzept ARKET von H&M genau bezirzen wird, können wir selbst noch nicht ganz skizzieren, sollten die Macher*innen aber ähnlich ambitioniert agieren wie bei der größeren Schwester & Other Stories, dann machen wir uns an dieser Stelle keine Sorgen, dass es nicht von Erfolg gekrönt sein wird. Denn auch die Idee hinter & Other Stories verstand ich vor dem Launch 2013 nicht so richtig: Brauchen wir denn wirklich noch einen weiteren Fast Fashion Store in unseren Fußgängerzonen? Ja, einer wie Stories fehlte tatsächlich. Weil es hier eben nicht rein um schnelllebige Trends geht, sondern um sorgsam ausgesuchte Lieblinge, um ein kleines Beauty-Schlaraffenland und immer wieder neue Kollaborationen gespickt mit kleinen Botschaften. Und so gehört & other Stories für mich persönlich eben nicht zur schnelllebigen Truppe, wie viele andere Stores, sondern zu einem Ort, an dem ich immer wieder auf kleine Schätze stoße, von denen ich mich gar nicht mehr trennen mag. Bleibt zu hoffen, dass ich ARKET, ähnlich wie der Mutterkonzern H&M, verstärkt den nachhaltigeren Themen widmet, die wir bei Stories bislang nur im Beauty-Bereich finden und sonst schmerzlich vermissen.

Um die eigenen Linien allerdings immer wieder mit neuem Pfiff zu ergänzen, setzt der Retailer seit Anbeginn und im wohldosierten Abstand auf sogenannte Co-Labs – und die neueste steht schon in den Startlöchern: & Other Stories hat sich für die Kreation seiner aktuellen Liaison mit TOMS zusammengetan, um neue Interpretationen klassischer TOMS Modelle zusammen mit einer Ready-to-wear Kollektion herauszubringen und das Engagement des Schuh-Labels mitzufördern: weiterlesen

#IMFREEDOM //
Freisein – was bedeutet das überhaupt?

03.04.2017 um 10.30 – Kolumne Leben Mode Wir

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die #ImPERFECT Kampagne von Esprit, die wir im vergangenen Jahr unterstützt haben. Damals wurde vor allem ein kultureller Dialog innerhalb der Modewelt angestoßen, der sich für das Abrücken von Stereotypen aussprach und stattdessen mehr Persönlichkeit und Diversität forderte. Aber auch mehr Selbstliebe, mehr Akzeptanz und Dankbarkeit für kleine Makel, die uns von Abziehbildern unterscheiden. 2017 geht Esprit mit #ImESPRIT noch einen Schritt weiter. Diesmal stehen Vielfalt, Individualität und Selbstbestimmung im Fokus. Wir werden in der aktuellen Kampagne also nicht nur dazu aufgefordert, für uns selbst einzustehen, sondern auch für das, was uns am Herzen liegt. Am besten durch ein starkes Statement, das auch ihr teilen könnt und zwar hier. So haben wir etwa die Wahl zwischen #ImLOVE, #ImCHANGE oder #ImCOURAGE. Ich habe mich für #ImFREEDOM entschieden. Und warum?, hat Esprit mich daraufhin gefragt. Die Antwort fiel mir viel schwerer als erwartet. Also fing ich ganz vorn an.

„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen,“ schrieb Evelyn Beatrice Hall in ihrem Buch „The Friends of Voltaire“ und trifft damit noch heute, mehr als hundert Jahre später, punktgenau in die Wunde der kränkelnden Demokratie, die derzeit gemeinsam mit der Pressefreiheit um ihr Bestehen bangt. Auf politischer und gesellschaftlicher Ebene stehen wir ohnehin gesammelt vor zum Teil noch schmerzlich weit entfernten Lösungsansätzen und hoffen dabei inständig auf eine Welt, in der jeder Mensch sich frei entfalten darf, unabhängig von sexueller Orientierung, Herkunft, Geschlecht und Religion. Und manchmal, wenn die Nachrichten wieder besonders weh tun, vergessen wir ein weiteres Mal, bei uns selbst anzufangen. Im Kleinen. Immer dann, wenn es um unsere eigene Entfaltung geht. Ich habe mir für mein Leben nicht viel mehr vorgenommen, als es jeden Tag geschehen zu lassen. Und mir den Anspruch auf persönliche Freiheit niemals austreiben zu lassen, nicht von der Vernunft, nicht von dem in den meisten von uns manifestierten Drang nach Sicherheit, nicht von der Erwartungshaltung anderer. #ImFREEDOM, weil ich fortwährend selbst entscheide, hinter welchem Bestrebens-Törchen ich es mir bequem mache und dabei stets den passenden Schlüssel zum Schloss im Kopf behalte. Nennen wir diesen Schlüssel doch einfach Mut. Den Mut zu besitzen, Dinge, die einem nicht mehr gut tun, trotz der natürlichen Furcht vor dem Ungewissen, ziehen zu lassen, halbherzige Umstände ändern statt hinnehmen zu wollen, auch das bedeutet für mich Freiheit. weiterlesen

Strandspaß Spezial Teil I //
Bademode für alle <3

30.03.2017 um 10.33 – Mode

How to get a beach body – 1.Have a body, 2. Go the beach. Welch wohlig warme Utopie, diese süße Vorstellung einer Zeitschriftenlandschaft, in der Diäten endlich keine Rolle mehr spielen. Stattdessen fällt mir im Angesicht der geballten Masse an Genuss-verweigernden Titelthemen und angeblich schlankmachenden Clickbait-Beiträgen vor lauter Ratlosigkeit regelmäßig die Kinnlande herunter. Es ist nicht so als würde ich per se jedes Workout und sämtliche Matscha-Rezepte verteufeln, seis drum, aber was uns da aufgetischt wird, ist meist vor allem eins: Krank. Was bitte fange ich denn mit der Information an, dass Celebrity XY sich ausschließlich von fettarmer Milch und halben Brötchen ernährt? Und wie reagiere ich auf die frohe Botschaft, dass es durchaus möglich ist, sich an heißem Wasser satt zu saufen? Hoffentlich mit einem stolzen Mittelfinger statt mit Komplexen. Genau das ist aber gar nicht so einfach. Body Positive? Halb Berlin scheint gerade wieder in den alljährlichen Optimierungswahn zu verfallen, was in Ordnung wäre, würde es aus den richtigen Gründen geschehen, aus Selbstliebe statt aus Selbsthass zum Beispiel. Wie aber soll sich so etwas wie Zufriedenheit einstellen, wie können wir je Dankbarkeit empfinden für einen Körper, der alles kann, wenn wir im Prinzip tagein, tagaus fertig gemacht werden. Manchmal sogar unbewusst.

Immer wieder kommt etwa ganz ungeniert die Frage auf: Wie machst du dich Beach-Ready? Ich habe längst aufgehört, am Sinn dieser Frage zu verzweifeln und mir stattdessen selbst eine Antwort geliefert: Mit einer guten Sonnencreme. Und einem Badeanzug, den ich mag. Fertig. Jetzt müssen wir nur noch damit anfangen, nicht nur nett zu anderen, sondern endlich auch zu uns selbst zu sein. Und immer weiter nach bunter Diversität schreien, damit pralle Melonen, winzige Kirschen und frische wie verrunzelte Äpfelchen endlich zu gleichen Teilen mit Liebe überhäuft werden: weiterlesen

It’s Official: H&M’s neues Shoppingkonzept heißt „Arket“

30.03.2017 um 8.00 – Mode Shopping

Seit rund einem Jahr munkelt die Modebranche über H&Ms gut gehütetes Geheimnis um zwei neue Brands, die demnächst auf den Markt kommen sollen – jetzt ließ Business of Fashion ganz exklusiv die Katze aus dem Sacke: ARKET heißt das neue Konzept von H&M, das sich im Spätsommer 2017 zu den anderen Familienmitgliedern MONKI, Weekday, COS, Cheap Monday und & other Stories gesellen wird:

Es soll ein wenig teurer als H&M sein, durch externe Brands ergänzt werden und uns mit einem eigenen Café und nordischer Küche zum Verweilen bringen. ARKET bedeutet auf deutsch so viel wie „weißes Blatt Papier“, ein „modern-day market that will offer essential products for men, women, children and home“, und soll sich durch ein simples, zeitloses und vor allem funktionales Konzept auszeichnen: weiterlesen

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Bilder des Tages // Einmal Tulum und zurück:
Edited the Label „Under the Sun“

29.03.2017 um 13.02 – Lookbook Mode Shopping

Ein Kleid voller Zitronen, ein Midirock im Vichy-Muster samt passendem Rüschentop, ein Boho-Kleid mit bunten Stickereien oder ein bauchfreies Bustier in Knallrot: Edited the Label kredenzt sein bislang wohl allerschönstes Lookbook für den Sommer 2017 und versorgt uns an dieser Stelle tatsächlich nicht nur mit gleich zig Lieblingsstücken, sondern auch mit einem der Top 3 beliebtesten Reiseziele meines aktuellen Instagram Streams: Dicht gefolgt von Havanna und Kapstadt, scheinen sich die Urlaubsprofis in diesem Jahr ganz offensichtlich einig zu sein: Tulum, it is!

Ich persönlich stecke gedanklich jedenfalls akut irgendwo zwischen „Dolce & Gabbana“-Träumen, Fahrradtouren mit Eiscreme in der Hand und Cabrio-Fahrten im Oldtimer fest und kann es kaum erwarten, Zitronen auf meinem Körper spazieren zu tragen und Knallrot mit Karo zu kombinieren. Eines jedenfalls steht fest: Die Eigenlinie des Hamburger Online Stores Edited wird mit jeder Saison besser – und dafür ist ganz nebenbei erwähnt, niemand Geringeres als Designerin Clarissa Labin mit ihrem Team verantwortlich. Der erste Schwung „Under the Sun“ trudelte jedenfalls gleich heute im Online Shop ein, die übrigen Stücke dieser sommerverknallten Kollektion dürften schon ganz bald folgen. Und welche Kreationen stecken auf eurer  Wunschliste?  weiterlesen

Shopping //
Ride-Your-Bike-Pants

28.03.2017 um 12.07 – Mode Shopping

Die gepunktete Karotten-Jeans dort oben ist der vielleicht allerbeste 2nd Hand Fund meines noch relativ jungen Lebens und jedes Jahr aufs Neue so etwas wie mein ganz persönlicher Sonnenbote und Frühlingsgemütindikator in einem. Wenn die Polka Dots ausgepackt werden, wird also auch die Balkonsaison eröffnet, dann wird das Abendessen wieder auf den Park verschoben, der Eistee durch bunte Strohhalme geschlürft und das Fahrrad blitzeblank geputzt. Freundinnen und Freunde, auch die neue Zeitrechnung schreit spätestens seit dem Wochenende nach langen Tagen unter blauem Himmel, nach ein wenig Müßiggang, Radlerwaden und auch nach Mut – zu fabelhaft farbigen Hosen, die sich am liebsten zu Cat Eye Sonnenbrillen und nicht minder auffälligen Ohrringen gesellen. Weil wir jetzt nämlich wirklich lang genug graue Herbstmaus gespielt haben: weiterlesen

JW LOOKBOOK // Cuba-Berlin
– Jane Wayne für Esprit

27.03.2017 um 8.11 – Mode Wir

Was ich mag: Überraschungen. Was ich nicht mag: Vorurteile. Beides zusammen genommen erklärt in etwa unseren mittlerweile schon recht langjährigen Pakt mit Esprit – dem Brand, das wir einst liebten, dann mieden, irgendwann vergaßen und schließlich wiederentdeckten. So viel Ehrlichkeit muss sein. Hätte ich nicht eines Tages eine ebenso ausgetragene wie heiß geliebte Bluse der in den späten 60ern gegründeten Marke wiedergefunden, eine, deren hypnotisierendes Muster an japanische Cloisonné-Vasen erinnerte, dann wäre mir vielleicht eine wichtige Erkenntnis durch die Lappen gegangen. Nämlich die, dass es sich manchmal lohnt, zwei Mal und vor allem genauer hinzusehen. Als Esprit also zum allerersten Mal an unsere Jane Wayne Tür klopfte, war ich zwar skeptisch, gleichzeitig erinnerte ich mich aber voller Nostalgie an die fesche Vase aus Stoff. ich blieb also allen Vorurteilen zum Trotz offen und wurde belohnt, zum Beispiel mit dem Fund einer Wolljacke, die fortan für eine Kreation aus Isabel Marants Feder gehalten wurde. Und erst neulich, da schaffte ich mir eine Tasche aus der aktuellen Esprit-Kollektion an, die wirklich überhaupt nicht von Céline stammt. Das denken aber viele. ESPRIT?! heißt es dann oft, und ich frage mich: Warum denn nicht? Esprit, Esprit, gehört inzwischen zu mir wie mein Name an der Tür. Oder so ähnlich.

Und das liegt nicht nur an den den Kampagnenbildern mit Gala Gonzales aus der vergangenen Saison, an der einstigen Video-Reihe mit Leandra Medine oder der #ImPerfect Kampagne, die ich noch heute für überaus gelungen halte, sondern vor allem am Überraschungs-Effekt, der mich jedes Mal überkommt, wenn ich nach bezahlbarer Qualität suche. Für eine Hochzeit etwa stöberte ich jüngst nach roten Ballerinas. Ein bisschen wie jene von Chloé sollten sie aussehen und zackboom – Danke, Esprit. Aber Lookalikes beiseite – Freundinnen, wenn ihr wie ich einen flunderflachen Po geerbt habt und nicht unbedingt auf Hot Pants steht, dann greift zu der Jeans Shorts, die wir unter anderem für eine neue Ausgabe unserer JW Lookbook Reihe ausfindig gemacht haben. Im Rahmen der #ImESPRIT Frühjahr/Sommer 2017 Kampagne ging es für uns nämlich nach Havana – jedenfalls in unseren kühnsten Sommerurlaubs-Träumen.  weiterlesen