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Angehört: D E N A – “Game” & “Boyfriend”

16.05.2012, 15.04 von

Es gibt Lieder, die sich schon mit dem ersten Beat in deinen Gehörgang fressen. Meist bleiben sie dort ein paar Tage lang, bis schließlich die Übersättigung einsetzt, die Ernüchterung. Aus Euphorie wird plötzlich Langeweile und was wir eben noch in den Himmel gelobt haben, wird im nächsten Moment in der letzten Ecke des Plattenkellers vergraben. Und es gibt D E N A. Denas Musik ist das Gegenteil von Stillstand. Sie klingt nach Kaugummiapparat und Diskokugel, nach einem Mädchen, dem das Herz auf der Zunge liegt. Es braucht vielleicht ein paar Anläufe, bis all die Töne und Denas Stimme vom Kopf ins Herz rutschen und am Ende unsere Füße schütteln als gebe es kein Morgen mehr. Aber wenn genau das passiert, dann kapitulieren wir vor den Beats der in Bulgarien geborenen Wahlberlinerin und fragen uns, wieso es nicht mehr Denas auf der Welt gibt. Die Antwort darauf ist einfach: Weil Dena eben Dena ist. Kein Fake, kein vom Musikbusiness geformtes Püppchen, sondern eine extrem talentierte junge Dame, die ihre Träume lebt, statt auf das Irgendwann zu warten. Ihre Texte sind so ehrlich wie sie selbst. Ungeschönt und geradeaus. Denn wer braucht schon pathetische Poesie, wenn die Realität dir genug Stoff für Silben liefert, die wir uns am liebsten fett gedruckt über’s Bett hängen würden.

Ganz unbekannt ist Dena nicht: Wer genau hinhört, der findet ihre Stimme längst in einigen Tracks der Whitest Boys Alive wieder – Erlend, Marcin, Sebastian und Daniel haben nämlich schon längst begriffen, dass da was Großes im Anmarsch ist. Miss Denitza “Dena” Todorova, wir würden gern noch viel, viel mehr von dir hören. Weiterlesen »


“Comme des Fuckdown” – Kaufen oder sein lassen?

14.05.2012, 12.15 von

comme des fuckdown2 Comme des Fuckdown   Kaufen oder sein lassen?

Was wohl Rei Kawakubo, die mittlerweile über 70-jährige Designerin hinter unserem japanischen Lieblingsrand Comme des Garçons von diesen Kreationen dort oben hält? Die Abwandlung ihres Brandnamens zum Zwecke der Popularitätssteigerung des in New York und L.A lebenden Ukrainers Russ Karablin ist schließlich geradezu offensichtlich – da hilft es auch nicht, dass der Shop-Besitzer vornehmlich seine eigene Marke SSUR vertreibt, die sich auch ohne den “Comme des Fuckdown” Schriftzug großer Beliebtheit erfreut. Wir glauben allerdings trotzdem, dass selbst Miss Kawakubo mit genügend Humor gesegnet ist, die Shirts, Sweater und Caps mit einem kleinen Augenzwinkern zu betrachten – denn genau dieses Augenzwinkern ist außerdem Schuld daran, dass wir ein klein wenig angetan sind von der kleinen Commes des Garçonnes-Hommage (Danke übrigens, Dandy Diary für’s Nochmal-Dran-Erinnern). An den gerade schwer beliebten ”Céline me alone” oder “Marant me alone” Shirts stört sich schließlich auch niemand.

Und trotzdem zweifeln wir noch ein klein wenig. Comme des Garçonnes vs. Comme des Fuckdown, Original vs. Abwandlung? Sollte letztere wirklich in unseren Einkaufskorb wandern? Weiterlesen »


Recap: 24 Stunden in Prag | Electronic Beats Festival

08.05.2012, 13.45 von

electronic beats festival prag 800x636 Recap: 24 Stunden in Prag | Electronic Beats Festival

Ausflüge wie diese darf man sich in etwa so vorstellen wie Klassenfahrten. Beschwippst von all den Eindrücken, von guten Momenten und noch besserer Musik, flaniert man im Rudel durch die Straßen verwinkelter Städte, bleibt hier und da stehen, um auch die kleinsten Details erfassen zu können. Am Ende hat man längst nicht alles gesehen, aber ziemlich viel erlebt – was bleibt, sind wilde Erinnerungen und ein kleines Miauen im Kopf. Wenn man nach diesen kleinen Reisen dann trotz des akuten Schlafmangels nicht zur Ruhe kommt, dann liegt das vielleicht am nicht abebben wollenden Endorphinausschub – Wenn selbst das Nachbeben noch so groß ist, muss der Knall gewaltig gewesen sein: Grimes, Woodkid und The Whitest Boy Alive in einer einzigen Nacht, irgendwo im Prag. Angesichts des Electronic Beats Festival Line Ups hätte man auch gleich die Option der sofortigen herzraseninduzierten Ohnmacht wählen können. Wir haben uns allerdings für Plan B entschieden: Durchhalten und bloß nicht nicht verstören lassen von zu viel Euphorie.

Los ging’s am Samstagmorgen mit Pierre von Mit VergnügenLaJessie von Interview.de,  Nina von Travelettes, Katja von LesMads, Frank von iheartberlin, Marcel von Amy und Pink und dem guten Kai alias Stylespion im Gepäck. Weiterlesen »


Dauerschleife: Of Monsters and Men – “Love, Love, Love”

30.04.2012, 11.35 von

Of Monsters And Men 800x383 Dauerschleife: Of Monsters and Men   Love, Love, Love

Normalerweise ist es ja eher so, dass es mir eher schwer fällt, erwachsen zu werden (hier mehr dazu). Meine Schwestern schaffen es neuerdings aber, den Auslöser für meine innere Unruhe komplett umzukrempeln. Seit gestern fühle ich mich offiziell um zehn Jahre gealtert. Ich habe nämlich absolut keine Ahnung, welche Musik gerade so rauf und runter gespielt wird – und das obwohl ich keinen Tag ohne Musik überlebe. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich als Teenager nicht fassen konnte, dass meine Eltern nicht wissen, was so geht. Musiktechnisch. Wie man jemals aufhören kann, sich dafür zu interessieren. Es ist aber so: Man hört ja gar nicht auf, sich zu informieren und Neues zu suchen, bloß macht man das irgendwann nicht mehr via Radio, Charts oder ähnlichem. Man weiß, was gefällt, durchforstet Blogs, Plattenläden oder Lieblingsmagazine – die Perlen, die sich dort verstecken, finden aber nur selten das allergrößte Gehör.

Vielleicht ist es auch die eigenen Arroganz, dieses Sich-Was-Auf-Die-Eigene-Musiksammlung-Einbilden, das viele von uns fern hält von massentauglichen Schätzen. Es ist also vielleicht an der Zeit, das Ego kurzzeitig zu verbuddeln und sich von kleinen Schwestern und der großen weiten Popwelt inspirieren zu lassen. HIts sind ja nicht umsonst Hits. Manchmal ist eben doch was Gutes dabei. Wie diesmal, wenn man mich fragt. “Of Monsters an Men” läuft bei uns nämlich gerade in Dauerschleife. Weiterlesen »


Wenn wünsche in Erfüllung gehen: Wir treffen Erlend Øye & Grimes beim Electronic Beats Festival in Prag

26.04.2012, 11.03 von

electronic betas festival Wenn wünsche in Erfüllung gehen: Wir treffen Erlend Øye & Grimes beim Electronic Beats Festival in Prag

Es tut ja wirklich überhaupt nichts zur Sache, wie viele Jahre man denn mittlerweile auf dem Buckel hat. Man schafft es immer irgendwie, Groupie zu sein. Von Musikern besonders gern, denn deren unbestreitbarer Sexyness kann man sich nur schwerlich entziehen, weiß der Teufel weshalb. Die sich daraus ergebenden Kuriositäten sind uns außerdem nicht fremd: Da fängt man plötzlich an, Burschen anzuhimmeln, die wirklich überhaupt nicht in das eigene Beuteschema passen. Es ist aber doch so: Menschen, die für eine ganz bestimmte Sache brennen, die talentiert sind und es schaffen, mit ihrer Stimme oder anderen musikalischen Fähigkeiten unser Herz zum Hüpfen zu bringen, die verdienen ein wenig Schwärmerei. Erlend Øye ist zum Beispiel so ein Kandidat.

Es war das Jahr 2003, in dem er uns als Teil des Popduos “Kings of Convenience” um den Finger wickelte. Seither gehören Lieder wie “Misread” oder “I’d rather dance with you” zu jedem guten Sonntagsfrühstück dazu. Als Gastsänger bei Röyksopp gefiel er uns außerdem und seit 2006 bringt er uns mit seinen Kollegen von “The Whitest Boy Alive” zum Tanzen. Es ist also kein Wunder, dass uns das Herz beim Gedanken daran, dass ihr in nächste Woche treffen werden, beinahe in die Hose rutscht. Denn schon am 5. Mai eröffnen wir unsere persönliche Festival-Saison mit dem Electronic Beats Festival in Prag. Neben Erlend warten außerdem die fabelhafte Claire Boucher aka Grimes, das ehemalige “The Streets”-Mitglied Mike Skinner und Woodkid darauf, uns mit ihren Beats den Kopf zu vernebeln. Wer also Lust auf einen kleinen Ausflug in die tschechische Hauptstadt inklusive erstklassiger musikalischer Ergüsse hat, der kann hier für gerade einmal 10 € ein Ticket erwerben. Abendkasse gibt es außerdem. Während wir (und bestimmt auch Stylespion, Jessie vom Interview, die TravelettesiHeartBerlinLes Mads, Amy & Pink und die Jungs von Mit Vergnügen) uns fühlen wie kleine Mädchen und Jungens, die den Weihnachtsmann höchstpersönlich besuchen dürfen, fragen wir uns in erster Linie eins: Was um alles in der Welt sollen wir den 1975 geborenen Norweger Erlend bloß fragen? Über Anregungen freuen wir uns sehr – damit wir nicht zu sehr ins Stottern geraten. Falls wir Miss Grimes auch noch treffen können wollen wir vor allem eins wissen: Woher nimmt sie bloß diese heftige Coolness? Weiterlesen »


Reminder // Berlin Festival 2012: Tagestickets gibt’s ab MORGEN!

24.04.2012, 14.33 von

berlin festival 2012 Reminder // Berlin Festival 2012: Tagestickets gibts ab MORGEN!

Wenn ihr für den 7. und 8. September noch nichts vor haben solltet, dann haben wir euch mit diesem Post daran erinnert, dass es für dieses Wochenende eigentlich nur ein Ziel geben kann: Berlin. Denn da heißt es zum 12. Mal: Das BERLIN FESTIVAL am alten Flughafengelände Tempelhof steht in den Startlöchern und zaubert euch zwei unvergessliche Tage. Seit dem 12. März könnt ihr schon fleißig Kombi- und Festival-Tickets ergattern – ab morgen wartet dann schließlich der Tagesticket-Vorverkauf auf euch. Eigentlich dürft ihr bei dem prall gefüllten Line-Up keinen Tag fehlen – sollten die Moneten allerdings nicht reichen oder die Zeit zu kurz sein, ist ein Tag aber immerhin besser als kein Tag, nicht wahr.

The Killers, Tocotronic, Metronomy, Friends, Sigur Rós, Franz Ferdinand, Bonaparte, Modeselektor, SBTRKTPaul Kalkbrenner, Kraftklub, Kate Nash undundund werden mit von der Partie sein und dafür sorgen, dass euch garantiert nicht langweilig wird. Und wer sich gern das gesamte Line-Up anschauen mag, dem legen wir zwei außerordentlich gut gestaltete Videos ans Herz, die euch hie und dort Hinweise um die Ohren hauen. Wir sind jedenfalls jetzt schon völlig aus dem Hausen und können es gar nicht mehr erwarten, den Sommer mit dem Berlin Festival ausklingen zu lassen. Sehen wir uns?  Weiterlesen »


Ich bewundere Tavi. Tavi ist mir unheimlich. Wird Tavi jetzt doch Sängerin?

11.04.2012, 17.21 von

So in etwa sieht es in meinem Kopf aus, wenn ich The Style Rookie besuche, den Blog der mittlerweile fast 16-jährigen Tavi. An dieser Stelle erspare ich euch eine weitere Reise durch ihren Lebenslauf, denn als Fan haben wir uns ins letzter Zeit schon sehr, sehr häufig geoutet. Die Faszination für den amerikanische Modenerd will trotzdem nicht abebben.

Dass Mademoiselle Gevinson den meisten Menschenkindern ihres Alters hochhaushoch überlegen ist, geistig und stiltechnisch, ist kein Geheimnis. Ihr Gesangstalent war uns allerdings bis zu ihrem musikalischen Debüt noch neu. “Heart of Gold” von Neil Young wurde da gecovert, und das sogar ziemlich gut. Auch das noch. Langsam nehmen ihre Talente überhand, dachten wir damals. Beim täglichen Abstecher auf ihr virtuelles Tagesbuch, stolperte ich dann soeben über das obige Video – ein Videolookbook zur Herbstkollektion des mir bis dato unbekannten Brands “Wren“. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich realisierte, dass Tavi dem Ganzen nicht nur ihr Gesicht, sondern ein weiteres Mal ihre Stimme geliehen hatte. “Beware of young girls, that come to the door, wistfuk and pale of twenty and four, delivering daisies, with delicate hands, beware of young girls, too often they crave to cry at a wedding and dance on a grave”, singt sie da. Creepy, dieses Mädchen. Unheimlich und angsteinflößend. Aber auch sehr stolz. Und stark. Die Gitarrenklänge zu diesem Dory Previn-Cover stammen übrigens auch von ihr. Was wird denn das jetzt? W wird Tavi Gevinson stranden? Hat sie irgendwann die Nase voll von der Welt der Mode? Wird sie schlichtweg It-Girl? Oder startet sie doch eine Musikkarriere? Herrgott, wir wissen es nicht. Aber jede Wette, dass es gut wird. Weiterlesen »


Angehört: Feist – Bittersweet Memories & Video mit Fotografien von Irina Werning

10.04.2012, 18.11 von

Zuletzt hatte uns Leslie Feist mit ihrer halb melancholisch – halb lebensbejahenden Single “How come you never go there“ um den Verstand gebracht. Diesmal geht’s ein bisschen trauriger zu, fast schon schmerzhaft. In Bittersweet Memories wirft die kanadische Popsängerin mit poetischen Textzeilen um sich und dreht damit ganz schön fest an unseren Erinnerungen. Sie schleudert uns zurück in längst vergessene Stunden, in herzschwere Momente und gibt uns den passenden Text für selbstzerstörerische Anwandlungen wie diese vor:

I remember us
‘fore we turn to dusk
Just when these feelings were all about
When we still could trust
in our hearts

Ein bisschen erträglicher wird’s allerdings, wenn man sich das dazugehörige Video zu Gemüte führt: Denn hierfür wurden die wunderbar beeindruckenden Aufnahmen der argentinischen Fotografin Irina Werning schier endlos aneinandergereiht. An dieser Stelle hatten wir bereits über die “Back to Future” Serie berichtet, inzwischen suchen wir selbst schon nach vergilbten Schnappschüssen aus der Kindheit. Weiterlesen »


Video-Premiere: Rufus Wainwright – “Out Of The Game” mit Helena Bonham Carter und Tim Burton

04.04.2012, 18.36 von

Ich gebe ja zu, dass Rufus nicht jedermanns Freund werden muss. Und seine Musik muss man auch nicht bedingungslos mögen. Fakt aber ist: Auf künstlerischer Ebene ist dieser seltsam undurchsichtige Herr ein Genie. Sieben Studioalben, sämtliche Kompositionen für die Oper und eine Shakespeare-Sonetten-Vertonung gehen bereits auf sein Konto. In seinen wilden Jahren zählte Melissa Auf der Maur, die vor ihrer Solokarriere bei den Smashing Pumpkins und Hole ihren Bass zerfledderte, zu seinen engsten Freunden – eine Randnnotiz, die mich vor Jahren auf Mr. Wainwright aufmerksam machte. Seine Spezialität sind melodramatische Songs, die sich für ausgedehnte Frühstücksvöllereien ebenso eignen wie für einsame Tage im Bett. “Out of the Game” kam mir deshalb zu Beginn auch ein wenig schräg vor. Lebensbejahend und frisch. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass ich schlichtweg keinen blassen Schimmer von den aktuellen LPs des Virtuosen habe und der neueste Track gar nicht so untypisch für Mr. Wainwright zu sein scheint.

Der anfängliche Schock über das kuriose Video, das wir dank Tape.tv schon heute zur Premiere präsentieren können, und die freudigen Chöre, verging erst als ich die Ironie all dessen begriff und Helena Bonham Carter erkannte. Irgendwann betritt auch noch Tim Burton das Spielfeld und die Sache ist geritzt: Das Video empfiehlt sich schon allein wegen der abstrusen Charaktere, beim Anhören von “Out Of The Game”, sollte man es aber vielleicht besser ausschalten und die Augen schließen. Oder Pfannkuchen backen. Oder Blumen pflanzen. Denn erst dann beginnt man zu ahnen, dass dieses Lied gar nicht so schlecht ist. Weiterlesen »


Angehört: Amadou & Mariam feat Santigold – “Dougou Badia”

02.04.2012, 18.20 von

jpeg 513x288 Angehört: Amadou & Mariam feat Santigold   Dougou Badia

Vielleicht kommt es mir bloß so vor, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass afrikanische Klänge immer und immer mehr Wertschätzung erfahren, dass Afro Beats sich langsam mausern und immer fester in die Ausgehkultur integriert werden. Der Blog Awesome Tapes from Africa demonstriert uns seit einer halben Ewigkeit, was uns beim Nicht-Hören entgeht, das Kater Holzig und die Soju Bar supporten längst all das, was von der großen Masse viel zu selten Beachtung findet. Und auch wir mögen kein Wochenende mehr ohne überstehen.

In Mali sind sie schon lange Superstars und in Europa vielleicht schon sehr bald, sie gelten als “Traumpaar der westafrikanischen Musik”, in meiner Playlist hat ihr Track “Je pense a toi” einen festen Platz – die Rede ist von Amadou & Mariam, zwei Künstlern, zu deren Fans und Produzenten sich Größen wie Manu Chao zählen, zwei Helden, die zwar nicht sehen, aber dafür umso mehr fühlen können. Vielleicht ist es diese große, echte Liebe zwischen den beiden, die ihre Musik noch stärker macht. Jedenfalls können wir es kaum abwarten, Amadou Bagayoko und Mariam Doumbia, die sich seit Mitte der 70er Jahre den schönen Tönen verschrieben haben, live auf dem Summerjam Festival zu sehen. Bei NPR kann man außerdem Folila, die neue LP des Duos, an der unter anderem TV on the Radio, Nick Zinner von den Yeah Yeah Yeahs, Jake Shears von den Scissor Sisters und Theophilus London mitgewerkelt haben, in Dauerschleife hören. Wir versüßen uns den Abend derweil mit “Dougou Badia feat Santigold” und träumen von ein paar Urlaubstagen fernab vom Modetrubel. Weiterlesen »