Kategorie-Archiv: Musik

Tracks des Tages // “Banks” vs. “Shura”

– 23.07.2014 um 14.00 – Allgemein Musik

tracks des tages Tracks des Tages // Banks vs. Shura

Eigentlich wollte ich euch heute nur ganz fix Fräulein Banks neuesten Track “Beggin’ for Thread” vom kommenden Album “Goddess” vorstellen, bloß war ich plötzlich gar nicht mehr so sicher, wie ich diesen Herzschmerz-Song überhaupt finden sollte, im Internet spricht man nämlich schon vom “bisher stärksten Werk” der 26-jährigen Musikerin aus L.A., ich hingegen habe Angst, er könne im Pop-Sumpf ersaufen.

Schwer begeistert bin ich allerdings von “Shura“, der britischen Newcomerin, die uns in diesem Jahr bereits mit “Touch” den Kopf verdrehte. Mit “Just Once” verhält es sich sehr ähnlich, was nicht zuletzt weisen Zeilen wie “If you get my name wrong I won’t get pissed off cause I wish I was somebody else” zu verdanken ist. Es ist, als hätte man Soko in den 80ern ausgesetzt und auf dem Fusion Festival wiedergefunden: weiterlesen

Track (+Video) des Tages //
Erlend Øye – “Garota”

– 21.07.2014 um 12.00 – box1 Musik

klein ErlendOye Garota singlecover itunes Track (+Video) des Tages // <br/> Erlend Øye   Garota

Wenn ein Norweger, durch dessen Körper reinste Pop-Zellen schwimmen, ein paar Jahre lang in Berlin lebt, um schließlich doch Richtung Sizilien und Sonne auszuwandern, dann sollte man vielleicht erst gar nicht versuchen, dessen Musik noch zu verstehen – egal, wie lange man selbiger schon lauscht. Irgendwo hört der Verstand sowieso auf. Und zwar genau da, wo das Fühlen anfängt, wo für minimalistische Instrumentalisierungen ausnahmsweise kein Platz mehr ist. 

„Garota“ klingt anders als alles, was wir von Erlend Øye kennen, pompöser und voller. Bläser, Percussion und Orgeln tänzeln um einen Text, der es sich wagt, von Obst zu sprechen, obwohl das Leben gemeint ist. Und dann: „Choose the life you want to live, give the love you want to give.“ Es ist wie immer bei Erlend – So einfach und trotzdem verdammt schwer.

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Track (+Video) des Tages // D E N A
– “Summer doesn’t mean a thing”

– 18.07.2014 um 11.48 – Allgemein Musik

Eigentlich hätten wir uns DENAs allerneustes Video zum Track “Summer doesn’t mean a thing” schon gestern ansehen können, bloß hatten sich die listigen Musikfüchse drüben bei DAZED Digital die Premiere bereits unter die Finger gerissen. Blöd für uns, phänomenal für Denitza, deren letzte Single bereits bei der VOGUE debütierte. Das klappt ja wie am Schnürchen.

Eigentlich immer wenn wir mit unserer Freundin Deni Muffins oder Schafskäse-Burger mampfen, vergessen wir, wie laut es um das Mädchen mit dem schönsten bulgarischen Vibe in der Stimme mittlerweile geworden ist, dass die Welt größer ist als Berlin und dass das Musikmachen längst nicht mehr nur in ihrem Kreuzberger Studio passiert, sondern sehr oft tausende von Kilometern entfernt. Als ich also zum ersten Mal das Video, um das es heute geht, zu Gesicht bekam, musste ich kurz schlucken und gleichzeitig jauchzen vor lauter Stolz: Das ist doch FUCKIN’ LOS ANGELES und WANN BITTE IST DAS PASSIERT, DU WARST DOCH NOCH NUR GANZ KURZ WEG. weiterlesen

Track des Tages //
Teesy – “Generation Maybe”

– 17.07.2014 um 9.00 – Allgemein box2 Musik

teesy Track des Tages // <br/> Teesy   Generation Maybe Was meinen Musikgeschmack betrifft, stecke ich regelmäßig in tiefen Tälern der Orientierungslosigkeit fest. Früher, da war das alles einfacher, da hat man halt Rap gehört oder nicht, Rage against the Machine oder Sun Ra, man war Pop-Muschi oder halbwegs hart drauf. Heute ist alles anders. Wer sich auf ein einziges Genre beschränkt, gilt ab spätestens 25 als beschränkt; es wäre auch viel zu schade, sich weiterhin in musikalischer Engstirnigkeit zu suhlen.

Dass ich aber irgendwann einmal heimlicher Teesy-Fan sein würde, damit konnte wirklich niemand rechnen, am wenigsten ich selbst. Ist jetzt aber so und zwar trotz des wahnwitzigen Titels seiner neuen Single feat. Megaloh: “Generation Maybe“. Irgendetwas klebt da nämlicher an in dieser Jungs-Stimme fest, etwas, das mich ganz verliebt macht und ziemlich arg an früher erinnert, an Zeiten, in denen Wiesen noch nach Gras rochen und nichts glückseliger machte als Freibad-Pommes mit Majo: weiterlesen

MBFWB // MALAIKARAISS für den Sommer 2015 – von Puderträumen, Polka Dots & Tukan-Prints

– 14.07.2014 um 15.53 – Mode Musik

malaikaraiss MBFWB // MALAIKARAISS für den Sommer 2015   von Puderträumen, Polka Dots & Tukan Prints

Ein perlenbestickter Blousons, der Tukan-Print im Allover Look, Menswear-inspirierte Silhouetten und eine bonbonfarbene Farbpalette, die wir eh am liebsten mögen. MALAIKARAISS setzte vergangenen Donnerstag wohldosierte Highlights, lieferte uns die nötige Portion Überraschungen und macht’s ganz einfach wie Chanel: Die Shorts gehört ab sofort unters Kleid.

Aber das ist längst nicht alles: Fräulein Raiss wird erwachsener, setzt auf mehr und mehr auf Details und beeindruckt durch aufwendige und durchdachte Stylings: Geschlitzte Capes können ab sofort easypeasy über die Schultern geworfen werden, Bettelarmbänder aus Gold binden wir von nun an um unsere Fesseln und Bustiers und schnieke Zweiteiler sind das neue Traumpaar. Getreu dem Motto: Wild at Heart – also traut euch was.  weiterlesen

Mixtape // Surviving Fashion Week

– 10.07.2014 um 9.44 – Allgemein box2 Musik

mixtape fashion week  Mixtape // Surviving Fashion Week

Ich sagte es bereits: Früh aufstehen ist banane, noch früher aufstehen macht banane. Das Einzige, was uns also dabei hilft, morgens weniger zu fluchen, ist Musik. Während des Aufwachens, Schminkens, Anziehens, Frühstückens, Bahnfahrens und manchmal auch zwischendurch. 

An Tagen wie diesen hören wir immer wieder die gleichen alten Schinken, zum Beispiel Started from the bottom, no we’re here. Weil Träume nicht immer Schäume sein müssen, man sich gelegentlich auch mal selbst auf die Schulter klopfen, aber trotzdem niemals zu ernst nehmen sollte. Happy Fashion Week! weiterlesen

Musik // Die Playlist zur Show
von Lena Hoschek – “Hot Mama Africa”

– 09.07.2014 um 9.54 – Allgemein Musik

hot mama africa lena hoschek playlist Musik // Die Playlist zur Show <br/> von Lena Hoschek   Hot Mama AfricaÜber die Show von Lena Hoschek haben wir gestern bereits berichtet, zu kurz gekommen ist allerdings der dazugehörige Soundtrack. Es ist nämlich so: Wenn es bei den Schauen um das reine Betrachten der Kreationen ginge, dann könnten wir es uns getrost auch vor einem stumm geschaltetem Live-Stream gemütlich machen, bloß käme dann das Gefühl zur Kollektion viel zu kurz und darum geht es mindestens genau sehr so wie um die Optik. 

Als sowieso so schon gigantischer Fan von “Awesome Tapes from Africa”  hat mich die gestrige Playlist zu “HOT MAMA AFRICA” jedenfalls nachhaltig zum Wippen gebracht, weshalb wir minikurz bei den Machern angeklopft haben – und schwupps, da befand sich das komplette Mixtape auch schon in unserem Posteingang. Großartig! Happy Fashion-Week-Vibe-ing: weiterlesen

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GIRLCRUSH-INTERVIEW // Laura Carbone
– “Ich liebe es, Frau zu sein.”

– 16.06.2014 um 13.40 – Feminismus Musik New Talent

Titel LauraCarbone GIRLCRUSH INTERVIEW // Laura Carbone  <br/> – Ich liebe es, Frau zu sein.

Cruuush – Laura Carbone ist genau diese wunderbare Art Sängerin, die ich diesen Sommer brauche: Eine Rötzgöre mit Gefühl, ein Riot Girl eben, samt melancholischer Songs im Gepäck, die voller Power in unsere Musikherzen stürmen.

Die schöne Laura hat als Solo-Artistin nicht bloß ihre erste eigene EP im März veröffentlicht – sie hat auch bis hin zum Artwork selbst daran gefeilt. Eine DIY-Platte sozusagen, die ab sofort zu jedem Girl-Sommersoundtrack gehört. Grund genug, euch dieses Allround-Talent mal genauer vorzustellen. Gesagt getan: Unser Girlcrush des Tages <3  weiterlesen

Track des Tages // Dena –
“Summer Doesn’t Mean A Thing”

– 13.06.2014 um 12.30 – Musik

1402512392DENA by Katharina Poblotzki 9 Track des Tages //  Dena   <br/> Summer Doesnt Mean A Thing

“Summer doesn’t mean a thing” ist kein Gute-Laune-Hit, kein “Cash, Diamond Rings, Swimming Pools” Nachfolger, weder sorglos noch leicht. In ihrem neuem Track singt DENA von verschwindenden Gefühlen und verschwimmenden Farben, vom Versuch, die Liebe festzuhalten, obwohl sie dir längst wie lauwarme Eiscreme durch die Finger tropft: “It’s a song I wrote while trying to hold on to the last glimpses of a feeling in the middle of a burning heat a while ago. I was interested to explore the contrast between the intensity of summer life outside on the streets and the feeling of a freezing cold wind inside of me. ” Aua. weiterlesen

Musik //
Das 30° im Schatten – Mixtape

– 12.06.2014 um 16.45 – Musik

mixtape sommer 2014 Musik // <br/> Das 30° im Schatten   Mixtape
Wenn man vom Sommer spricht, dann schnappt die Phantasie für gewöhnlich etwas über, man suhlt sich in Eiscreme-Gedanken, stolpert in Open-Air-Rave-Träume oder kann an nichts weiter als Freibad-Besuche inklusive fescher Carbriofahrten denken. Beim Zusammenstellen dieser Playlist hatte ich allerdings die ganz harte Sonne im Kopf und Temperaturen, bei denen man höchstens noch krebsartig zum nächsten Eiskübel robben kann. Sie fordert also insgeheim zum Nichtstun auf, zum Siebhirn-Dasein, Gala lesen oder Mikado spielen (und ja, das mit Miley Cyrus meine ich wirklich todesernst).

Viel Spaß dabei und wehe, ihr fudelt. <3 weiterlesen

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Trennung // “The Whitest Boy Alive”
lösen sich auf.

– 02.06.2014 um 16.04 – box1 Musik

the whitets boy alive trennung aus Trennung // The Whitest Boy Alive <br/> lösen sich auf.

“Dear Fans. We are no longer composing or playing together as The Whitest Boy Alive. The Rules we made for ourself became a Golden Cage.” Damit wäre die traurigste Musiknews des bisherigen Jahres dann wohl offiziell. Erlend, Marcin, Sebastian und Daniel: Ihr könnt das hier im Gegenzug als als gigantischen Tränenbeutel ansehen, in den wir und viele von unseren Lesern nun eine Runde reinheulen werden. Wir waren wirklich traurig, als Caught in the Act sich auflösten. Und zwar so dermaßen, dass wir auf dem Schulhof saßen und an das Ende der Welt dachten. Heute sind wir erwachsen und wissen, dass mit einer Trennung nicht alles vorbei ist, aber wir wissen auch, wie überlebenswichtig gute Musik tatsächlich ist. Wie selten man sie heute noch findet und wie viel es deshalb wert ist, fündig zu werden. Genau deshalb tut eure Auflösung auch so wirklich weh und zwar auf die ganz große Art und Weise, bei der selbst die Vernunft mitmacht. Eure Musik war morgens gut, zwischendurch und mitten in der Nacht. Wir wissen, dass sowas nicht noch mal kommt und deshalb geht und zaubert was Gutes draus. Kommt wieder, irgendwie, und macht, was ihr am besten könnt: Richtig gute Musik, im besten aller Sinne. Oder: Please show some COURAGE. weiterlesen

Track des Tages //
Rebecca Clements – “Wildlife”

– 26.05.2014 um 8.37 – box1 Musik

rebecca clements Track des Tages // <br/> Rebecca Clements    WildlifeIn letzter Zeit bin ich beim Anhören neuer potentieller Musikschmankerl wirklich nur ganz selten vom Hocker gefallen. Auch heute morgen blieb ich sitzen – Weil ich mich allerdings vor lauter Gänsehaut kaum mehr bewegen konnte. Schuld daran ist Rebecca Clements.

Mit “Wildlife” teilt die 19-Jährige Musikerin aus Bristol sozusagen ihre Debüt-Single, viel mehr gab es von ihr nämlich noch nicht zu hören. Das reicht jetzt aber auch erstmal. “You’re Wildlife and I’m Wildlife and we try to survive”. weiterlesen

Track des Tages // Little Daylight –
“Love Stories”

– 21.05.2014 um 11.36 – box3 Musik

img little daylight 154858170315 Track des Tages // Little Daylight   <br/> Love StoriesLittle Daylight gehören gerade in etwa so sehr gehört wie Wassermelonen gegessen. Das Trio aus Brooklyn liefert mit dem Track “Love Stories” nämlich den perfekten Soundtrack zum Blaumachen, Picknicken oder Cabriofahren, je nachdem, wonach das sonnenerfüllte Herz nunmal gerade verlangt. “I miss you like we never met.” Hach. Kann man gut mit trällern.

“Bright synths, a sweeping chorus and punchy drums”, beschreibt pigeonsandplanes das, was Nikki Taylor, Matt Lewkowicz und Eric Zeiler da audiovisuell verzapft haben – es ist also eigentlich alles wie immer, oder besser gesagt: Es ist alles wie seit 2012. Da verschanzten sich die drei Musiker nämlich in einem Haus am See um an ersten (wunderbaren) Liedern zu basteln. Heraus gekommen ist die EP Tunnel Vision, aber auch ziemlich viele Remixe für Passio Pit oder Edward Sharpe and the Magnetic Zeros (zuletzt musste Sky Ferreiras “You’re not the one” dran glauben). Am 15. Juli erscheint endlich das Debüt-Album “Hello Memory”. Bis dahin viel Spaß mit der schönsten Love Story der Woche: weiterlesen

Jane’s Friends: D E N A im Carhartt Wip
S/S 14 Lookbook

– 09.05.2014 um 14.06 – box1 Lookbook Mode Musik

dena carhartt wip lookbook ss 14 Janes Friends: D E N A im Carhartt Wip <br/> S/S 14  Lookbook Wir haben euch unsere Cupcake-liebende Freundin Denitza mitsamt der dazugehörigen Musik, die sie als DENA veröffentlicht, jetzt schon gefühlt hundert Mal an’s Herz gelegt und werden trotzdem nicht müde, euch immer wieder und auch heute auf’s Brot zu schmieren, dass es sich hier tatsächlich nicht nur um eine junge Dame handelt, die wie lieben und bewundern, sondern auch um Texte & Töne, die gehört gehören. Das Team von Carhartt scheint das ähnlich zu sehen, denn schon zum zweiten Mal stand Dena für das Brand, das wir seit Teenagertagen verehren (ich sage nur Camouflage-Röcke und Neopren-Jacken), vor der Kamera, whoop!

Das Ergebnis ist logischerweise genau so schön wie Deni: weiterlesen

GIRL CRUSH-INTERVIEW // KAT VINTER
– “Girl power for me is just being comfortable with yourself”

Titel KatVinter GIRL CRUSH INTERVIEW // KAT VINTER <br/>   Girl power for me is just being comfortable with yourselfLive gesehen und schockverliebt! So und nicht anders hat es sich angefühlt und ist’s geschehen, als die schwer schöne Australierin vergangene Woche auf die Bühne trat. Da war sie plötzlich und will seither nicht mehr fort gehen aus meinem Kopf: Kat Vinter

Die Musikerin war in den letzten zwei Jahren sehr fleißig, nicht nur im Berlinerin sein, sondern auch im Songwriting und überzeugt uns seither mit hübschen Songs in Dauerschleife. Und ja, für mich können Songs durchaus hübsch sein. Sooner or Later zum Beispiel, oder Stoneheart. Kats Musik lässt nicht nur meine kleinen Härchen am Arm schwingen, nein, man will all die Töne und Texte am liebsten komplett verinnerlichen. Ich will mehr Kat und schreie ganz laut: Girl Crush!  weiterlesen