Kategorie-Archiv: Outfit

OUTFIT //
Blowing in the wind

– 27.04.2016 um 12.43 – Outfit Wir

and other stories bluse this is jane wayne Teteeeteteteteeeteee – wie ihr seht habe ich mich heute wahnsinnig ins Zeug gelegt, mich mit aller Kraft gegen den brennend kalten Windstoß gelehnt und dabei halb gute Miene zum frostigen Outfit-Spiel gemacht, während mir Sarah Jane im Schweiße ihres Angesichts den passenden Soundtrack entgegen pfiff. Man stelle sich das Ganze jetzt außerdem in Slow Motion vor, um auch nur ansatzweise greifen zu können, mit welch immensen Hollywood-Qualitäten wir diesmal wieder im Innenhof unseres Bürogebäudes unterwegs waren. Applaus regnete es nicht nur von den Jungs aus dem 4. Stock, sondern auch vom Paketboten, der mir mit einer ritterlichen Geste seinen Kamm entgegen hielt, um seinen ganz eigenen Beitrag zum Money Shot zu leisten. Danke.

Wären da nicht die wenig unglamorösen Socken gewesen, ohne die sich meine Bein aber womöglich binnen weniger Minuten in ein royales Eisblau getaucht hätten. Lieber Nicht-Frühling, so kann das wirklich nicht weiter gehen – was sollen denn all die modischen Menschen von uns denken? So ist da ja nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber immerhin ist die Bluse ein Träumchen: weiterlesen

OUTFITS // Zwischendurch

– 26.04.2016 um 13.39 – Outfit Wir

outfit this is jane wayne

Mammamia, was ist denn mit der Wolkensuppe los da draußen, da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt und auch das allmorgendliche Ankleiden bereitet keinen Spaß mehr, wenn man ständig zwiebeln muss. Im Fast-Mai! Ich halte es dieser Tage also ganz schlicht, im roten Pulli samt Socken und Monks. Ende vergangener Woche konnte man noch sockelfrei gehen, zum Beispiel während der Press Days. Da trug ich unter anderem einen Running-Gag in Blaumann-Optik und kombinierte zitronengelbe Loafer dazu. Auch eine neue alte Lieblingskombi: Leoparden-Schuhe zum roten Gürtel. Und jetzt nochmal schnell der Outfit-Alltag der vergangenen Tage auf einen Blick: weiterlesen

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Outfit // Head-to-Toe
in Tannengrün

– 25.04.2016 um 10.03 – Outfit

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Ich war schon immer eher das Bollermädchen, statt die körperbetonte Nudel, was daran liegen mag, dass ich mich immer mehr für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und Gemütlichkeit entschied und das Spiel mit den Silhouetten liebte. Weite Hosen, weite Oberteile und am besten relativ flatterig. Die verschobene Mitte spielte mir genauso in die Karten, wie der einstige Culottes-Trend, der noch immer hartnäckig versucht, die Skinny abzulösen. Mittlerweile versuche ich zunehmend, meine Comfort Zone zu verlassen, übe mich an bunten, verspielten oder knatschengen Geschichten und liebe es, herumzuexperimentieren ohne selbst immer 100prozentig davon überzeugt zu sein. Ausprobieren statt resignieren, über den Tellerrand schauen und dabei trotzdem einem Credo zu folgen: Ich ziehe mich für mich an, nicht für irgendeinen Burschen, nicht für irgendwelche Erwartungen, noch um Teil dieser oder jener Gang zu sein. Was vorteilhaft ist – und was nicht, das entscheide ich, und niemand sonst auf diesem Planeten. Wer legt schon auch fest, was uns schmeichelt oder nicht?

Immer wieder kehre ich allerdings zum Bollerlook zurück, zur Wuchtbrumme, wie es hier dann und wann auch gern mal genannt wird – und liebe es. So wie vergangenen Freitag während der Press Days. weiterlesen

OUTFIT //
Charlie Hunnam , marry me.

– 22.04.2016 um 14.30 – Outfit Wir

levis jeansjackeWeiße Hosen, ja was soll man dazu sagen. Mir egal, dass alle behaupten, diese strahlenden Wurstpellen seien überaus unvorteilhaft (mal ganz zu schweigen von Hochwasserlängen), ich habe nämlich noch immer nicht rausgefunden, wie man blaue Jeansjacken zu blauen Jeanshosen kombinieren soll. Die Jacke da oben musste es heute aber unbedingt sein, nach langer Serien-Abstinenz verbrachte ich während der vergangenen Wochen nämlich ungefähr 15 Stunden mit der letzten Staffel von Sons of Anarchy und zwar ausschließlich aufgrund der Anziehungskraft Charlie Hunnams aka Jax Teller, diesem breitschultrigen Gauner. Keine Ahnung, worum es sonst noch so geht. Da bleibt es jedenfalls nicht aus, dass ich bei Aufnähern und Bügelbildern jeglicher Art an meinen heimlichen Traumprinzen denken muss, hachja. Der Rest des zweiten Press Days Outfit ist daher bunt und spießig gewählt, als Ausgleich sozusagen.

Und nochmal ein großes ENTSCHULDIGUNG für meinen Geburtstags-Gürtel, er muss euch mächtig auf den Sack gehen. Ich mag ihn aber so. weiterlesen

Outfit //
Zurück zum Pony

– 21.04.2016 um 8.33 – Outfit

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Ich mache es hiermit offiziell: Ich bin einfach der inkonsequenteste Mensch der Welt – und wenn es um meine Haare geht, wohl erst recht. Ich wollte nie wieder einen Pixie und ließ ihn mir ein zweites Mal schneiden. Und ich wollte nie wieder Pony tragen und griff vorgestern in einem morgendlichen Anfall Haarfrust zur Küchenschere. Soweit so gut – hätte ich es nicht zu gut gemeint und mein nasses Haar nicht zu lang herunter gezogen. Dann, ja dann wäre mein Pony wohl auch nicht nur viel zu kurz, sondern auch noch komplett schief geworden. Es musste also ein weiteres Mal nachgeschnibbelt werden – und jetzt ist er ultrakurz. Wegstecken ist eine Möglichkeit, dazu stehen eine andere. Und während ich beide Option bereits durchgespielt habe, winke ich einfach nur noch mit der Hand ab und sage zu mir „Passiert ist passiert. Die Haare wachsen wieder. Punkt.“

Es gibt wohl wirklich schlimmeres auf diesem Planeten und so laufe ich eben ein paar Wochen mit Helmchenfrisur durch das Leben. Die Frau im Spiegel erkenne ich bislang zwar noch nicht, aber auch daran werde ich mich wohl gewöhnen. Mein Kopf macht’s auch für mich jedenfalls immer wieder aufs Neue spannend – mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen. weiterlesen

OUTFIT // Maxi-Strick

– 20.04.2016 um 10.07 – Outfit Wir

by malene birger

Wer meinen Gucci-Gürtel gefressen hat, bekommt dieser Tage wirklich die volle Breitseite ab, immerzu trage ich das kirschrote Ding und frage mich, wie ich überhaupt so lange ohne auskommen konnte. Also nicht ohne Gucci, sondern ohne Gürtel, es schlummert nämlich in etwa nur ein einziges anderes Modell in meinem Kleiderschrank. Und ich sage euch, heute Morgen habe ich mich ganz besonders über den Zuwachs gefreut, so ein Maxirock-Monstrum aus Strick trägt sich nämlich eher nicht so gut ohne breite Bauchstütze, außer man hat kein Problem damit, ständig am Bund rum zu zupfen um den schweren, aber dabei durchaus gemütlichen Stoff in Position zu halten. Weil für meinen Geschmack untenrum also wirklich genug passiert, trage ich obenrum bloß grauen Feinripp. Und auch keine Tasche, sondern bloß Jutebeutel – jedes noch so kleine zusätzliche Logo würde mich in dieser Kombi wirklich erschlagen, aber das is und bleibt wie so Vieles reine Geschmacksache.

Nun nochmal kurz zu eurer Chucks-Frage: Soeben erhielt ich die Information, dass das Wildledermodell in Bordeaux uns leider ausschließlich im Herbst beehrt. So ein Mist. Sollte sich daran noch irgendetwas ändern, mache ich piep. weiterlesen

OUTFIT // Das (Mode-)Glück liegt manchmal auf der Straße.

– 19.04.2016 um 10.58 – Outfit Wir

asos jeansDie Giraffenbeine da oben, ich wünschte sie wären wahr, ganz offensichtlich ist dieses optische Wunder aber einzig und allein der Fotografen-Perspektive geschuldet und womöglich auch der bis weit über den Bauchnabel reichenden Jeans. Meine Beine sind für gewöhnlich nämlich kaum länger als meine Arme, das sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Genau so wenig wie die Erkenntnis, dass das Glück manchmal wirklich auf der Straße liegt.

Es war ein Samstagmorgen, ich lauschte gerade dem Neuköllner Vogel-Chor, in dem vorrangig Spatzen um die Wette schnattern, als ich zermürbt von der Nacht auf mein Bett zusteuerte, aber noch vor der Haustür über einen Pappkarton stolperte. Jemand hatte in Schnörkelschrift „zu verschenken“ darauf gemalt, und daneben, in großen Buchstaben: Ein Herz für Nachbarn. Der frühe Vogel fängt also tatsächlich den Wurm, oder eher – die schönste Weste von allen. Wenn das mal nicht geschickt vom Universum eingefädelt war. Meine direkten Nachbarn und ich, wir haben im Hausflur übrigens eine kleine Fensterbank-Tauschbörse eingerichtet, auf der wir immer wieder Dinge wie Bücher, Vasen oder Kleidung ablegen. Klappt hervorragend und macht glücklich. Und manchmal, wenn jemand etwas ganz besonders Schönes gefunden hat, steht dort am nächsten Tag eine Blume.  weiterlesen

OUTFITS //
4x Zwischendurch

– 18.04.2016 um 11.47 – Outfit Wir

outfits nike van dintherIch würde mir am liebsten eine Ananas auf den Kopf setzen vor Freude darüber, dass der Regen uns bald am Allerwertesten kann, go Frühling, ich weiß, du schaffst das, los! Aber darum geht es hier jetzt gar nicht und eigentlich auch sonst um nichts, mit Ausnahme von gleich vier Outfits, die mich durch die vergangene Woche brachten, auffällig ist daran vor allem meine neu entdeckte Schwäche für Karl Lagerfelds Alptraum, der Jogginghose. Bloß ist besagtes Modell gar nicht mal so unschick und noch dazu ein Alleskönner, der mir nicht nur bei diversen Meetings zur Seite stand, sondern auch beim Dandy Diner Opening. War übrigens wirklich, wirklich lecker, und noch besser: Ist gleich mir ums Eck, nämlich auf der Karl Marx Straße 9 in Neukölln.

Und jetzt, 4 x (fast) Alltag: weiterlesen

OUTFIT // Kimono Days

– 13.04.2016 um 12.24 – Outfit Wir

kimono

Meine Freundin Lisa hat mich mit einem überaus hartnäckigen Kimono-Fieber angesteckt, zum Geburtstag wurde sie nämlich mit einem wirklich außerordentlich hübsch anzusehenden Mitbringsel aus Kambodscha beglückt, das der kompletten Feiergesellschaft alsbald die Sprache verschlug. Weil ich selbst in der nächsten Zeit aber leider keine längeren Flugreisen in die Ferne plane, habe ich mich am Wochenende schließlich in Berlin auf die Suche nach einer ordentlichen Alternative zum Original in Spa-Mantel-Optik gemacht und ob ihr es glaub oder nicht, das schönste Modell fristet meiner Meinung nach gerade in der Trend-Abteilung von H&M sein Dasein. Vielleicht ist es der Frühling im Bauch, der mich gerade glauben lässt, dass es für die allerersten warmen Sonnenstrahlen tatsächlich kein besseres Kleidungsstück gibt. Vielleicht ist es aber auch einfach tatsächlich so, weshalb ich längst darüber nachdenke, künftig unter die Kimono-Sammlerinnen zu gehen – ich hörte nämlich einst, jede Frau brauche unbedingt eine Markenzeichen, jedenfalls sehen Anna Wintour und ihre Frisur das so und ich habe bisweilen  definitiv kein einziges.

Wie auch immer, Berlin, ich bin stolz auf dich. So kannst du wettertechnisch jetzt bitte erstmal weitermachen: weiterlesen

OUTFIT // Blaumachen.

– 12.04.2016 um 9.05 – Outfit Wir

IMG_2337Ich war einst eine schreckliche Blaumacherin und eigentlich ist es ein Wunder, dass ich so gut wie nie ertappt wurde. In der Grundschule zum Beispiel, da ging mir bereits der Religionsunterricht, der stets auf die letzte Stunde fiel, so gehörig auf den Senkel, dass das vorzeitige Mittagessen bei Oma mir zuweilen durchaus sinnvoller erschien als Geschichten von Menschen, die übers Wasser laufen. Später in der Oberstufe verbrachte ich die meisten Mathestunden samt Schokocroissant beim Bäcker Brass, es war ja sowieso Hopfen und Malz verloren, nur aus Mitleid gab man mir am Ende noch 8 Punkte und auch deshalb, weil ich durch die geplante Abwesenheit endlich nicht mehr mit verzweifelten Fragen nervte. Weil ich mir das Studium irgendwann aber nunmal selbst ausgesucht hatte, biss ich fortan die Zähne zusammen und auch das Selbstständigsein lässt nur wenig Raum für faule Aussetzer, ich würde mir am Ende ja nur ins eigene Fleisch schneiden. Ein bisschen länger liegen bleiben kommt also höchstens alle paar Monate in die Tüten, so wie gestern, die Nacht zuvor war nämlich ein Babyjungen-Zahnweh-Alptraum und außerdem schrie der über den Winter schwer verwahrloste Balkon am Morgen unüberhörbar laut um Hilfe, ich konnte also gar nicht anders, ganz getreu dem Motto ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss.

Wie ich beim Blaumachen und Pommes essen aussah, seht ihr hier, um die Hüften trug ich ein Objekt, das die Geister bis zum Internet-Mobbing scheidet und eine Entschuldigung für so viel liebgewonnenen Protz habe ich auch nicht in petto, außer: Wenn man mit dem eigenen Geburtstagsgeld nicht mehr machen darf, was man will, womit denn dann? Ich bin jedenfalls ganz heiß darauf, meine ältesten Lumpen künftig zum kirschroten Gürtel meiner Träume zu kombinieren: weiterlesen

OUTFIT // Grüner Büro-Allltag
mit Mohnblumen garniert

– 06.04.2016 um 12.08 – Outfit Wir

weekday sweater greenMeine beiden größten materiellen Laster sind wohl Schuhe und ein bisschen auch Taschen, alles, was dazwischen kommt, ist mir zumindest viel weniger wichtig, ich finde nämlich so ein netter Taschenbegleiter zum Beispiel macht sich auch zu uralten Lumpen gut und kann zuweilen wahre Wunder bewirken. Was nicht heißen soll, dass ich den grünen von einem Freund stibitzten Schlabbertraum dort oben in Vetements-Grün nicht heiß und innig lieben würde (gibts gerade übrigens bei Weekday). Vielleicht muss ich ihn sogar behalten.

Jedenfalls sehe ich so oder so ähnlich sehr häufig aus, und zwar immer dann, wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag nicht viel mehr als meinen Schreibtisch sehen werde. Obenrum gemütlich, untenrum ein bisschen adretter, fürs Mittagessen unter Menschen und um nicht gänzlich in Laissez-Faire zu ertrinken. Ein Outfit auf dem Alltag also – wir haben euch ja erst neulich mehr davon versprochen: weiterlesen

OUTFIT // Von Horsebits, Tennis-Waden und Ballon-Ärmeln

– 05.04.2016 um 12.05 – Outfit Wir

stories 3Freunde, es ist mir zum ersten Mal in meinem Leben schnurzpiepegal, dass meine Tennis-Waden gerade ein wenig frösteln, der Frühling ist nämlich da und nichts und niemand wird mich im April noch dazu bringen, Strumpfhosen zu tragen. Stattdessen mache ich mich nach und nach auf die Suche nach wallenden Kleidern, meiner liebsten aller Sommergarderoben. Normalerweise gibt es keine bessere Anlaufstelle als den allseits beliebten Second Hand Store, & other stories hat derzeit aber ein Modell in petto, das mich ob des formvollendeten Schnitts dieser Wahnsinns-Ballon-Ärmel beim Wochenend-Bummel in die Knie zwang. Des Weiteren habe ich bekannter Weise ein Gucci-Problem, das sich glücklicherweise ausschließlich auf sämtliche Schuhe kanalisiert. Ich weiß auch sehr wohl, dass dem gesamten Mode-Internet von all den Horsebit-Loafern schon speiübel sein muss, aber ich war schon immer so verliebt, wirklich, schaut her, hier hat es angefangen.

Für den Sommer stehen braune Slip-Ins auf der Wunschliste, die allerdings noch nicht nach Deutschland geliefert werden können, was gut ist, zuerst einmal muss nämlich noch ein bisschen gespart werden. Bis dahin vergnüge ich mich mit meinen im vergangenen Jahr im Outlet für 80€ geschossenen Modellen, die ich aus Verzweiflung irgendwann hinten aufschnitt (zu klein) und zwar ohne zu wissen, dass man diesen Stunt in Zukunft ernsthaft performen würden. Glück gehabt. Wieso dann überhaupt neue kaufen? Weil diese hier inzwischen eigentlich meine Pantoffeln sind und mich wegen der Lammfellsohle im Sommer deftig zum Schwitzen bringen würde. Und weil ich spinne, darüber lässt sich nicht einmal streiten: weiterlesen

Outfit // Frühling im Kopf
& Glitzer an den Füßen

– 04.04.2016 um 8.15 – Outfit Wir

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Wie gut die Sonne uns tut, hatten wir schon fast vergessen. Ebenso, wie schön es ist, auf die Jacke zu verzichten und das erste Draußen-Frühstück des Jahres zu zelebrieren. Frühling, du bist Balsam fürs Gemüt und warst an diesem Wochenende ein ziemlich gut klebendes Pflaster. Zwei Tage frei, zwei Tage Energie-Boost, zwei Tage ausschließlich gute Laune. Ich weiß selbst gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal nach so kurzer Zeit so tiefenentspannt war. Können wir noch mal zurückspulen, vielleicht?

4 To Do’s gab’s trotzdem: Schlaghose abschneiden, Sandalen an, Sonnenbrille auf und Sonne tanken. Mehr nicht. Und wer sich fragt, ob ich an den Füßen eine weitere Auskopplung Asia-Markt trage, der liegt knapp daneben. Mein Outlet-Besuch am Osterwochenende zog mich nämlich auch ins Mekka der Glitzersteinchen, üppigen Prints und der italienischen Opulenz. Ganz genau, in den Dolce & Gabbana Store, der wie eine Schatzkiste zwischen den Polohemden- und Trenchcoat-Stores funkelt und wie ein wahr gewordener Traum wirkt, wenn man dem skandinavischem Minimalismus erst einmal den Rücken gekehrt hat. Darf ich vorstellen? Meine kleinen Juwelen auf Holzsohlen – und somit der wohl verspielteste Schuh, den ich jemals besaß. Getreu dem Motto: Mehr ist mehr. Amore! weiterlesen

Outfit // Auf der Blumenwiese

– 30.03.2016 um 14.47 – Outfit

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Mit einer klitzekleinen Ausnahme verbrachte ich mein Wochenende mit dem Spachtel bepackt damit, mich dem Abzuppeln von lacküberstrichener Tapete zu widmen. Ich sage euch: Raufasertapete ist der Endgegner und ich werde mich hoffentlich nie wieder diesem Thema widmen müssen. Ein Mini-Zeitfenster schaufelte ich für meine Mama und mich allerdings trotzdem frei: Für einen Abstecher im besagten Outlet. Nein, mit den Glitzi-Guccis hatte ich leider kein Glück, dafür aber mit der Blumenwiese aus 100 Prozent Seide, in die ich mich vom Fleck weg verknallte. Alessandro Michele hat mir also einen dermaßen großen Floh ins Ohr gesetzt, dass ich mich mit diesem Outfit komplett aus meiner Comfort Zone heraus manövriere, voll und ganz beim Gucci-Durcheinander mitmache und alle vermeintlichen Gesetze „stilvoller“ Looks über Bord werfe.

Wer darf schon entscheiden, was geht und was nicht, hmm? Und weil längst noch keine sockenfreie Zeit ist, tat ich es heute Morgen Nike Jane gleich und kombinierte meinen einstigen Acne Outlet rot Fund ganz einfach mit dunkelblauen Socken. Chaos pur. Und ich mag’s. Aber es ist und bleibt immer dasselbe: Geht nicht, gibt’s nicht – und über Geschmäcker lässt sich bekanntlich auch immer streiten. weiterlesen

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Outfit //
Weil Streifen immer gehen

– 29.03.2016 um 18.36 – Outfit

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Wir sind wettertechnisch zweifelsohne im April angekommen, denn heute servierte uns Petrus so ziemlich alles, was er zu bieten hatte: Hagel, Sturm, Regen, eine dicke graue Wolkenwand und dazwischen strahlender Sonnenschein binnen weniger Stunden. Während ich also erst noch in meinem geliebten Kurzarmbody vor der Kamera rumturnte, hatten Wilma und ich im nächsten Moment Schweißperlen auf der Stirn, nicht von Eisklötzen erschlagen zu werden. Chaos pur, Abwechslung ohne Ende: Das gesamte Wetterrepertoire an einem Tag. Wunderbar.

Und was macht man, wenn man im ersten Moment Frühling schnuppert und im zweiten Moment denkt, die Welt gehe unter? Man setzt entweder gekonnt auf regenfeste Kleidung oder das Schichtprinzip. Und weil ich euch meine neu entdeckte Liebe zu Bodies nicht länger vorenthalten wollte, kam heute bloß zweiteres in Frage. Klaro: weiterlesen