Kategorie-Archiv: Outfit

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Schwarz + Weiß

– 18.06.2015 um 9.20 – Janes Outfit Wir

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Ein Haufen Meetings, ein paar Shootings und ein Mammut-Projekt, das uns in der letzten Zeit ganz schön in Beschlag genommen hat, sind nicht gerade die allerbesten Voraussetzungen dafür, euch hier in gewohnter Manier mit Artikelchen zu versorgen. Nein, wir liegen leider nicht den ganzen lieben langen Tag faul in der Sonne rum oder schleppen uns von Café zu Café, wir haben wirklich Ausreden auf Lager, die ebenso mit Arbeit zu tun haben, an dieser Stelle bloß aber einfach nicht statt finden. Zwischen all dem Hin- und Hergelaufe bleibt gerade also vor allem Zeit, um euch noch ins Gedächtnis zu rufen, wer hier eigentlich noch mal tippt – und so folgt auch an Tag 4 der Woche mal wieder ein Schnappschuss vom gestrigen Outfit, das diesmal ganz ohne Farbe auskommen durfte und mich an meine einst so sehr geliebte Schwarz-Zeit erinnerte: 

Mit neuen Sale-Schühchen, dem Klassiker unter den Gegen-Bad-Hair-Mittelchen, meinem neuesten Strohhut, und im gewohnten Bollerlook, rollte ich also gestern los, um mit Nike Jane To-Dos abzuarbeiten, ein bisschen Chaos beiseite zu schieben und an Plänen zu feilen.  weiterlesen

OUTFIT //
Kaffeepause & Baggy Jeans

– 17.06.2015 um 6.49 – Outfit

IMG_8015An ganz normalen Tagen, ohne Meetings und Verabredungen, schluffe ich meist wie eine mittelgut gelaunte Schildkröte über die Straßen, es macht sogar Schlurp-Geräusche, wegen der schlabberigen Hosen und schlappenden Sandalen. Meist ist mein Haar dann auch nicht gekämmt und der Concealer steckt zuhause in seinem Versteck, statt auf den Augenwürsten. Dem Himmel sei Dank hat Sarah Jane eine rosa Wand daheim, die selbst Outfit-Gemische aus Wu Tang Clan-Gedächtnis-Hosen und Gemüsegärtner-Charme aufmöbelt.

Weil hier mehrfach für mehr Alltag plädiert wurde, darf jetzt im Grunde auch nicht groß gemeckert werden, immerhin habe ich es aus dem Schlafanzug geschafft und bin gerade soeben noch an einem Bauchfrei-Look vorbei geschlittert – eigentlich stand mir der Sinn nämlich nach Baggy ohne Leinenstrick darüber, wegen des hübschen Schlüppis, den ich dank Lovestories beim Kaffee-Besuch im Hause Gottschalk trug: weiterlesen

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Der Beeren- Patchwork Rock

– 16.06.2015 um 9.44 – Outfit Wir

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Gestern war wieder einer diese infantilen „Ich kann doch nicht schon 27 sein, so wie ich rumlaufe“-Tage, bis Sarah Jane mir widersprach und zornig an einst selbstgetippte Worte erinnerte, die sich gegen das bescheuerte Verknüpfen von Kleidung und altersbedingten Jahreszahlen auflehnen. „Wenn du den Rock magst, dann magst du den Rock, dann magst du den Rock, Punkt, Ende, Aus.“ Achja, da war ja was. Und ich mag ihn sogar sehr, diesen Patchwork-Lappen in Beerentönen. Um dennoch nicht allzu sehr in Kleiderkisten-Assoziationen zu ersaufen, gabs dazu nur schlichte weiße Basics ohne viel Firlefanz, aber immerhin mit Eiscreme am Hals. Was mit meiner Frisur passiert ist, weiß ich selbst nicht – einmal alles runter gekracht im Laufe des Tages. 

Auch Faye sieht nach dem Haar-Öl-Dilemma noch ein bisschen mitgenommen aus, aber es wird. Dank vieler eurer Tipps, ihr Allerbesten! Danke. Hoch Hundert! weiterlesen

OUTFIT //
Zugeknöpftes Streifenhörnchen

– 11.06.2015 um 9.05 – Janes Outfit Wir

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Dass mir das Kleiden in der Schwangerschaft so schwer fallen würde, kam selbst für mich überraschend: Bauch raus, Kugel zeigen und stolz vor sich herum tragen – ist doch klar. Dass das aber gar nicht so klar ist, muss ich derzeit immer wieder feststellen: Bauch betonen? -Ach, ich weiß nicht. Bauch mit wallender Kleidung verstecken? -Auch keine Lösung. Der Spagat zwischen gemütlich und adrett ist gar nicht so leicht zu meistern – und ich ziehe meinen Hut vor Mamis to be, die das spielend leicht meistern.

Wenn man am allerliebsten wie ein laufender Sack durch die Straßen tingelt, dann kann einen so eine Schwangerschaft also schon mal gut und gern aus dem Konzept bringen und Heulkrämpfe verursachen (Hallöchen, Hormone!), weshalb ich mir derzeit also gern ein paar Ratschläge von Freunden und Bekannten mitnehme, die bislang immer wieder auf „jetzt zeig‘ die Kugel doch mal“ plädierten und mich beim Topshop Makeover zu meinem allerersten Jeans Kleid mit Knopfleiste animierten. Ganz schön betont, für meine Verhältnisse – und trotzdem bequem. Beides muss sich also nicht zwangsläufig ausschließen. Na, ich geb‘ der Sache mit der figurnahen Kleidung vielleicht doch noch mal langsam eine Chance. Is‘ ja gut. weiterlesen

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Vom Schluffen und miesen Ölflecken

– 10.06.2015 um 13.43 – Outfit Wir

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Als ich schrieb, Taschen seien für mich selbstredend Gebrauchsgegenstände, solche, die man mit durchs Leben schleppt, statt sie im Schrank jeden Spaß verpassen zu lassen, da meinte ich nun wirklich, dass ich es in Ordnung fände, wenn sich ein komplettes Haaröl-Desaster auf meine superduper-Belohnung von Chloé ergießen würde, liebes Universum. Genau das ist dank nicht vorhandener Kofferpackkünste jetzt aber geschehen und ja, ich habe Krokodilstränen verdrückt, was den ein oder anderen Missgönner jetzt köstlich amüsieren dürfte.

Bis ich eine (Renigungs-)Lösung für mein erste Welt Problem gefunden habe, versuche ich aber trotzdem tapfer zu sein. Meine Haltung sprach heute Morgen dennoch Bände, ich kann nur noch schlurfen wie ein Trauerkloß. Ich bin doch wirklich eine saudumme Nuss. weiterlesen

Outfit // Das Zwei-in-Eins-Outfit
– oder auch: Die Kleid-über-Hose-Kombi

– 09.06.2015 um 8.45 – Janes Outfit Wir

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Warum setzen sich manche Trends so rasend schnell durch und werden selbstverständlich angenommen, während andere ewig auf der Ersatzbank hocken und schnipsend um unsere Aufmerksamkeit buhlen? Ist es überhaupt schlimm, wenn sie dort warten und eventuell niemals nie in der Masse akzeptiert werden? Natürlich nicht, das ist ja klaro. Dass unsere geliebte Kleid-über-Rock-Kombi allerdings so oft auf blankes Unverständnis stößt, bleibt mir ein Rätsel. Dabei ist die genau doch so furchtbar praktisch, diese Liaison aus Kleid und Hose – gerade jetzt im Sommer:

Haben wir den Tag noch im flotten Einteiler verbracht, ziehen wir fix unsere geliebte Hose drunter und zack ist’s warm – und somit abendfest. Ich ahne ein klein wenig, was gleich kommt: Die Hose ist zu weit, sie müsste knatscheng sein. Aber wisst ihr was, ich mag diese Flatter-Kombi, ebenjene, die mit den Proportionen spielt, aufträgt, wie man so schön sagt und mehr verhüllt, als offen zeigt. Ich jedenfalls fühl mich so richtig wohl, wisst ihr das. Und das will derzeit was heißen: weiterlesen

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Irgendwann in Neukölln

– 08.06.2015 um 8.10 – Outfit Wir

IMG_7437Manchmal überkommt mich der innere Schweinekaufhund, zum Beispiel als ich vor zwei Wochen mit meiner kleinen Schwester bei Mango vorbei schaute und überall nur Isabel Marant hängen sah. Man kann sich jetzt natürlich darüber streiten, ob all diese vertikalen Kleiderketten sich dann und wann nicht ein bisschen zu sehr „inspirieren“ lassen und das massenhafte Lagern von Klamotten-Schnappern ist gewiss auch bedenklich, weshalb wir immer wieder von dieser halbgaren Balance zwischen Gut und Böse reden, die wohl jeder für sich selbst finden muss.

Trotz des kleinen Schwächeanfalls halte ich das obige Kleid derzeit aber in Ehren und auch die Sandalen machen sich an meinen Mutanten-Zehen-Füßen überraschender Weise ganz famos. Der einzige Haken ist die Kürze des Fransen-Fummels – ohne Notfall-Radlerhose drunter hätte sich mein Allerwertester beim Rassel-Aufheben im Minutentakt wohl schon das ein oder andere Mal in seiner platten, vollen Pracht gezeigt. Egal. Sommer, wie schön, dass du endlich da bist. weiterlesen

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Zum Dinner in Weinrot & Geisha Schuhen

– 05.06.2015 um 9.22 – Janes Outfit Wir

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Könnt ihr es glauben? Es ist Freitag UND es ist Sommer, ihr Liebsten, und was diese Kombi in unseren Köpfen bewirkt, muss ich euch wohl keinem von euch erklären. Während meine Whats App Gruppe aus der Heimat gestern bereits ihren heutigen Lagunen-Tag plante (an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch, ihr glücklichen Brückentag-Kinder), brüteten wir über Zahlen, Konzepten und Meetings: Das eine Projekt ist abgeschlossen, ein Neues steht bereits in den Startlöchern. Bevor wir uns dem aber genauer widmen, trudeln wir heute einfach etwas früher ins Wochenende: Bei der Hitze kann ja schließlich eh niemand denken, ihr sollt sowieso lieber zu irgendwelchen Lagunen düsen, statt vorm Bildschirm zu kleben und wir brauchen hier tatsächlich auch einfach mal Pause. 

Sommer, wie schön, dass du da bist: Was haben wir dich vermisst. Grund genug also, gestern gleich bei Freunden die Dachterrasse einzuweihen, zu grillen und mal wieder Blümchen mitzubringen. Diesmal: Im hippiesken Roten samt Geisha Schuhen, die endlich endlich ausgeführt wurden und sich als bequemste Abendbegleiter herausstellen. weiterlesen

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White Dungarees Day!

– 04.06.2015 um 7.30 – Outfit Wir

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Gestern trug ich dem ersten halbwegs warmen Tag des jungen Monats entsprechend das obige Outfit und ganze vier Mal wurde ich nach der Herkunft dieser „mordsmäßig guten“ Latzhose gefragt, nach meiner Antwort dann meist: Stille. Das gute Stück stammt nämlich von Esprit, was dem ein oder anderen glatt die Sprache verschlug, weil „kann ja gar nicht“ und „öh, krass.“ Kann ja wohl und zwar am liebsten zu Rostorange und Schnür-Espadrilles aus der hauseigenen Kauf Dich Glücklich Schuh-Kollektion

Mehr habe ich auch schon fast nicht mehr zu sagen, außer: Verzeiht mir bitte die derzeit ernste Foto-Miene, mir entgleist in letzter Zeit bloß immer häufiger das Gesicht, weiß der Schlafmangel-Teufel warum. Es ist aber auch gar nicht so einfach, vor einem Fotoapparat stehend Würde zu bewahren, während Passanten mit „immer diese Blogger“-Blicken um sich werfen. Unangenehm. Aber selbst Schuld: weiterlesen

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Denim Culottes & Mademoiselle „Faye“

– 03.06.2015 um 9.10 – Outfit Wir

chloe faye bag

Gestern habe ich mir statt Glättungs-Öl reichhaltige Handcreme aus dem Pump-Spender in die Spitzen geknetet, bloß bemerkte ich die Verwechslung erst zu später Stunde, bei so viel gebleichter Trockenheit fiele aber wahrscheinlich noch nicht einmal ein Rama-Bad großartig auf. Wie auch immer, eigentlich sollte die geistige Verwirrtheit jetzt etwas nachlassen, soeben verging nämlich der letzte Arbeitstag für das Start Up The Amaze App, für das wir im Namen von Jane Wayne Consulting sieben Monate lang so etwas wie heimliche Geburtshilfe leisteten, meist nachts. Das ist auch der Grund dafür, weshalb Mademoiselle „Faye“ dieser Tage ganz nonchalant über meiner Schulter baumelt – ihr wisst schon, alte Tradition, die Sache mit den bescheuerten, aber wirksamen Belohnungen.

Vernebelt und verliebt wie ich derzeit also bin, habe ich ausnahmsweise mal das Outfit der Tasche angepasst und nicht umgekehrt. Obwohl „angepasst“ maßlos übertrieben ist, eigentlich passt hier ja überhaupt gar nichts zusammen, aber genau das ist es, was ich manchmal so mag. weiterlesen

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Teilzeitspießer & Sonntagspaziergänger

– 01.06.2015 um 9.31 – Janes Outfit Wir

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Ihr wisst es längst: In uns schlummert [zumindest optisch] immer wieder ein waschechter Spießer. Nicht nur, dass wir uns Herz längst an Wachsjacken und Poloshirts verloren haben, nein, auch der gute, alte Bootsschuh von Timberland fühlt sich im heimischen Kleiderschrank mindestens genauso pudelwohl. Mein Onkel wäre sicher stolz auf mich, dass ich dazu gleich noch eine Chino kombiniere und ein Breton-Shirt. Oder? Nunja, nicht ganz: Beim Anblick würde er aber ebenso wie manch einer von euch heftigst mit dem Kopf schütteln: Schnitt der Hose gleicht einem Fehltritt, ebenso wie der knallgelbe Fjällräven-Rucksack und die Jeansjacke aus der Männerabteilung. Alles falsch gemacht – und somit alles richtig: Macht’s uns doch am meisten Spaß mit vermeintlichen Codes zu spielen und für ein Schubladen-Chaos zu sorgen.

Nehmen wir es doch ein bisschen wie mit der gestreiften Adiletten: Machen wir uns frei von Klischees und manchen Bildern, sehen die Kleidungsstücke so wie sie sind und tragen sie ganz genauso, wie es uns in den Kram passt. Hier zum Beispiel als kleine, wandelnde Tonne. Ihr seht’s: Ein bisschen Übung brauch‘ ich noch für meinen perfekten Schwangerhaftslook – ich fürchte nämlich, meine Bollerhosen vertragen sich zukünftig gar nicht mehr so furchtbar gut mit der größer werdenden Kugel. Für den sonntäglichen Spaziergang war’s jedenfalls das gemütlichste, greifbare Outfit – und das ist gerade Sonntags ja auch die Hauptsache, non? weiterlesen

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Dinner in Jeans

– 28.05.2015 um 9.30 – Outfit Wir

dinnerWer hätte denn bitteschön ahnen können, dass mein Leben irgendwann einmal in einem digitalen iCal-Terminplaner durchgetaktet sein würde, ich jedenfalls nicht und nach wie vor bewundere jeden einzelnen Menschen auf diesem Planeten, der imstande dazu ist, trotz unterschiedlicher Farben, Synchronisationen und etlicher Tabellen, den Überblick zu behalten. Wie eine dampfende Lock sitze ich manchmal vor dem Bildschirm und frage mich, was eigentlich aus der Sache mit dem guten alten Kalender-Kumpel geworden ist, in den man Eiswaffeln malte oder Herzchen, je nachdem. Gestern war jedenfalls wieder so ein Abend, an dem ich im Angesicht der Technik eine weiße Fahne hissen und kapitulieren musste. Kurz vor knapp leuchtete nämlich noch ein bis dato unbeachtetes Dinner-Date in der Handyleiste auf. Um bildlich mal bei der Sache zu bleiben: Wäre ich ein Emoticon, mir hätte es aus den Ohren heraus gedampft. 

Wenn man sowieso schon zu spät dran ist, dann kann man zwecks einer Handvoll Schnappschüsse auch noch locker fünf Minuten drauf packen, dachte ich mir also Jeans und Spitzenkleid tragend, für mehr Stil blieb leider keine Zeit, fürs Haarebürsten auch nicht. An dieser Stelle geht übrigens noch ein großes Lebensretter-High-Five raus an Sarah Jane, bei der ich mir die Idee ganz frech stibitzt habe.  weiterlesen

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Mom to be.

– 26.05.2015 um 9.35 – Allgemein Baby Jane Janes Outfit Wir

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Seit Wochen überlege ich, wie ich’s euch am besten verraten soll, dieses kleine Geheimnis, das ich selbst seit 25 Wochen nicht nur sprichwörtlich mit mir herumtrage. Am Wochenende ging’s dann nicht mehr anders – und auf Instagram wurd’s öffentlich: Japs, die nächste Jane bekommt ein Baby – und ich muss mich noch immer daran gewöhnen, dass hier von mir die Rede ist.

Zwischen total verrückt, absolut unrealistisch, komplett übermannt und leicht überfordert bewegt sich seither mein Gemütszustand, der von Heulattacken, schlechter Laune und Süßigkeiten-Sucht zart unterstützt wird. Um ehrlich zu sein, kann ich’s selbst am allerwenigsten glauben, aber die Mini-Kugel verrät es langsam und ich kann’s nicht länger leugnen: Ich werd‘ doch tatsächlich Mama. Mama Jane, die Zweite, sozusagen. weiterlesen

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Orangentage und neue Spitzen.

– 19.05.2015 um 13.26 – Outfit Wir

ganni orange

Kennt ihr Jostein Gaarders Roman „Das Orangenmädchen“? Bestimmt. Eine Ode an das Leben, die Liebe und das Glück, sagt man und außerdem der halbe Grund für meinen jüngsten T-Shirt-Kauf. Neu sind übrigens auch die Haarspitzen. Irgendwer zwitscherte mir gerade, dass man Farbverläufe der goldblonden Sorte inzwischen schon gar nicht mehr „Ombre“, sondern „Brond“ nennt, aha. Jedenfalls bin ich nach zwei Jahren Ombrond-Pause wieder ganz glücklich über ein bisschen Frühling auf dem Kopf, andere hingegen fragen sich mit Sicherheit, wann der berufsjugendliche Look wohl endlich ausgedient hat. Kann ich auch verstehen. Aber die Sache mit den verschiedenen Geschmäckern ist und bleibt eben eine schwierige Kiste.

Hochwasser-Schlaghosen zum Beispiel sind auch eine wackelige Angelegenheit, diese hier hab ich aber leider längst lieb gewonnen, vor allem, weil ich’s ehrlich gesagt selbst mit der Schere vermasselt habe. Perfektionismus gibt’s ja aber auch wirklich schon genug auf der Welt. weiterlesen

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Je t’aime Jane

– 18.05.2015 um 9.46 – Outfit Wir

bella freud gainsbourg is god

Wenn man ernsthaft über Serge Gainsbourg reden will, dann muss man zwangsläufig auch Die Kunst des Furzens – Das explosive Leben des Evgenij Sokolov erwähnen, der Vater von Charlotte war nämlich nicht nur eine „Oui, je t’aime“-stöhnende Pop-Ikone und bestimmt ein bisschen verliebt in Jane Birkin, sondern auch Hansdampf und Schriftsteller, kein schlechter wohlgemerkt. In seinem berühmtesten Werk rechnet er verbal gewitzt und dem Euphemismus überaus mächtig mit allen Tücken der Kunstszene ab. Aber so viel nur am Rande. 

Dank eines satten Glück-Rabatts haben Sarah Jane und ich uns jedenfalls gegenseitig eine große Pullover-Freude von Bella Freud bereitet, schon allein aufgrund der Namensgleichheit der Front-Stickerei. Weil heute ein müder Montag ist, habe ich allerdings auf zusätzlichen Klimbim verzichtet, was langweilig sein mag, aber nunmal die Wahrheit. Seidentücher, die man inzwischen ja wieder ganz vornehm „Foulards“ nennt, sind dafür aber die dankbarste Alternative zu Lippenstift und helfen dabei, trotz Schlichtheit recht angezogen auszusehen: weiterlesen