Kategorie-Archiv: Slow Sunday

Slow Sunday // Julia Janes Neues Zuhause:
Ich kann in 15 Minuten wieder ausziehen:

13.08.2017 um 15.44 – Slow Sunday

Ein paar Wochen ist es her, da kam ich endlich völlig erschöpft in meinem neuen WG-Zimmer in der Haupstadt an und hätte dort lieber für immer auf dem Holzboden geschlafen, anstatt noch eine einzige Nacht in einem Übergangs-AirBnB zu verbringen. Versteht mich nicht falsch, ich habe durch die ständige Umzieherei zu meinem Riesenglück eine ganz liebe neue Freundin gewonnen, aber auf Dauer in der Einrichtung anderer zu schlafen und wohnen ist mir einfach zu rastlos. Ich bin die Personifizierung von Heimweh – habe ich nicht alle meine liebsten Dinge und meine liebsten Menschen um mich herum, könnte ich Sturzbäche schluchzen und morgens überhaupt nicht mehr aufstehen.

Weil es mich aber zusehends nervt, dass ich aus diesem Grund viel zu lange brauche, um an fremden Orten anzukommen UND weil ich zugegebenermaßen eine waschechte Decluttering-Sucht entwickelt habe, besitze ich nun endgültig nur noch so viel, dass ich innerhalb von 15 Minuten alle meine Sachen packen und einfach gehen kann.  weiterlesen

Slow Sunday // Abschied & Neuanfang: Ich brauche erstmal ein Zuhause

09.07.2017 um 10.37 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Ich brauche ein zu Hause

Abschied ist schwer. Verdammt schwer. Wahrscheinlich erzähle ich euch etwas, was ihr sowieso schon wusstet und ich natürlich irgendwie auch, aber selbst so mittendrin zu stecken ist dann einfach nochmal eine andere Nummer. Ein paar Wochen ist es jetzt her, dass ich mich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion selbstbestimmt entwurzelt habe und nur mit einem Koffer und einer Reisetasche im Schlepptau in Berlin eintrudelte. Ehrlich gesagt ohne größere Pläne und ohne zu wissen, dass ich hier tatsächlich gerade den Klischee Neuanfang wage wie er im Buche steht. Seitdem schwebe ich gefühlte drei Zentimeter über dem Boden durch die Hauptstadt und frage mich ab und an, ob man auch zu viel Luft von Freiheit und Unabhängigkeit inhalieren kann. Und trotzdem kommt er, dieser kleine Moment, wenn es ganz still ist und man sich fragt: Wann komme ich eigentlich an? Wo ist jetzt mein zu Hause und wann spüre ich endlich wieder den Boden unter den Füßen?

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Von emotionalen Erkenntnissen &
der Dankbarkeit, nicht alleine sein zu müssen

02.07.2017 um 12.14 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Emotionen

Ich befinde mich zur Zeit auf einer rasanten Fahrt quer durch meine Gefühlswelt. Nicht nur hat der Umzug nach Berlin alles durcheinander gewirbelt, sondern überhaupt hat es 2017 emotional gesehen voll in sich. So ist mir vor einigen Tagen aufgefallen, dass ich an so manchen Freitagen und Sonntag ganz schön privat geworden bin. Vielleicht fällt das gar nicht so wirklich auf, aber für meine Verhältnisse grenzt der ein oder andere Artikel schon stark an Herz ausschütten, wenn ich ehrlich schreibe, was mich gerade umtreibt. Wenn ich ab und zu mal zurückrudere oder zugebe, dass ich mich verrannt habe. Wenn ich davon erzähle, wie nahe mir manche Dinge wirklich gehen, auch wenn man das nach außen hin nie zeigen würde. Früher hätte ich alles für mich behalten, es im Nachhinein so gedreht, als hätte ich es eh von Anfang an alles gewusst, als wäre ich nicht überrascht und völlig konstant in meinen Entscheidungen und meinen Wegen gewesen. So bin ich nämlich aufgewachsen. Eben mit der erlernten Gewissheit, dass Ehrlichkeit nach außen meistens der falsche Weg ist. Dass man aufpassen muss, was man sagt und dass man nur kalkulierbare Risiken eingehen sollte. Andere Menschen können und wollen einem was, Offenheit und Vertrauen sind der Anfang vom Ende und das Streben nach Perfektion bedeutet das Streben nach unerschöpflicher Stärke. Ehrlich gesagt, habe ich tief in mir immer an dieser Lebenseinstellung gezweifelt und früh gemerkt, dass es ganz schön einsam macht, niemanden zu brauchen oder zumindest zu denken, man könnte alles alleine schaffen. Und trotzdem habe ich es lange nicht geschafft, mich aus diesem Denkmuster zu befreien. 27 musste ich werden, um zu erkennen, dass man sich durchaus auf sein Bauchgefühl verlassen kann, dass geteiltes Leid tatsächlich halbes Leid ist und dass es eine ganze Menge gibt zwischen Schwarz und Weiß. weiterlesen

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Plötzlich wusste ich nicht mehr wohin:
Bye bye Köln, Hallo Berlin <3

19.06.2017 um 11.38 – Slow Sunday

2017 ist wohl das Jahr der großen Veränderungen, zumindest scheint das bei mir bisher so zu sein. Nachdem 2016 eine negative Wendung die nächste jagte, hätte ich mir ja eigentlich gewünscht, dass dieses Jahr einfach nur die Sonne scheint, damit wir all das, was war, schnell vergessen können. Doch nur Silvester feiern und positiv denken, reicht halt manchmal eben doch nicht.

Nein, wieder aufstehen, umdenken und den Umschwung selber einleiten war mehr als überfällig, und damit beziehe ich mich nicht bloß auf meinen eigenen Kosmos, sondern durchaus darüber hinaus. Was ist denn nur los? Sind die Mondphasen durcheinander geraten? Bekomme ich eine etwas verspätete Quarterlife Crisis oder habe ich mich einfach zu lange hinter Projekten, Arbeit und der stillen Suche nach mir selbst versteckt und dabei nicht gemerkt, wie die Jahre ins Land gehen? Plötzlich war ich also 27 Jahre alt und wusste nicht mehr wieso, wohin und warum. Zeit also, neue Gefilde zu bestreiten und Veränderungen einzuläuten. Gesagt getan: Hallo Berlin! weiterlesen

Fair Friday // Weltumwelttag:
Warum mir #withnature nicht reicht

09.06.2017 um 10.45 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Fair Friday - Weltumwelttag

Sorry, Kanada, UN und alle anderen, die mit viel Mühe versucht haben den jährlichen Weltumwelttag zu einem reflektierenden und attraktiven Tag zu machen. Die jedes Jahr mit anderen Aktionen versuchen Menschen in den Bann von Umweltschutz zu ziehen und vor allem jüngere Generationen für Nachhaltigkeit zu begeistern. Es tut mir wirklich leid, aber ich bin unendlich wütend. Nicht auf die Menschen persönlich, die solche Aktionstage mitgestalten, sondern auf unsere Attitude an sich, dem System, in dem wir uns verstecken und der unheimlichen Trägheit, die von freiwilligen Aktionen ausgeht.

Eben auf diese 90 Prozent unserer Mitmenschen, die kein Stück aus ihrer Comfort Zone herauskommen wollen und sich mit pseudo nützlichen Hashtag-Aktionen schmücken.  weiterlesen

Stresstfrei in den Urlaub
– Die Kofferpackliste

04.06.2017 um 9.40 – Slow Sunday Tipps & Tricks

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Packliste

Ich gehöre ja zu den Menschen, die eigentlich sehr organisiert sind. Es sei denn es geht darum, meinen Koffer rechtzeitig zu packen. Ich habe keine Ahnung warum, aber meistens schmeiße ich einfach 2 Stunden vor der Abfahrt alles in meine Hartschalenbegleitung und hoffe jedes Mal, dass sie A zugeht und B nicht zu viel wiegt. Anstatt einfach alles am Abend davor zu packen, alles rauszulegen, was man morgens noch braucht und dann entspannt loszufahren. Das Stressigste ist aber vor allem die lästige Frage, die mich bis zu meinem Urlaubsziel begleitet: Habe ich irgendetwas vergessen? Denn zwar möchte ich bis zur letzten Sekunde nichts mit dem Packwahnsinn zu tun haben, aber ohne Haargummis, Sonnencreme oder – Gott bewahre – meine Haarbürste fängt der Stress gleich beim Koffer auspacken wieder an. Aus Erfahrung kann ich euch sagen: Das hier hilft. weiterlesen

Slow Sunday // Emotional Decluttering #2 – Um wen geht es hier eigentlich?

21.05.2017 um 11.52 – Slow Sunday

Gerne würde ich euch jetzt den vor vier Wochen in Aussicht gestellten Fahrplan für emotionales Decluttering vorlegen. Kann ich aber nicht. Genau genommen bin ich kaum ein Stück weiter gekommen, seit ich mir vorgenommen habe, etwas Licht in meine völlig verknotete Gefühlswelt zu bringen. Die Sache ist (Surprisesurprise!) einfach ein sehr komplexes Thema.

So vielschichtig und tief verwurzelt sind sie, unsere Emotionen – und nur mit sehr viel Geduld zu entwirren. Oft habe ich zum Beispiel das Gefühl, dass ich keine Kontrolle darüber habe, was sich alles so in meinen Kopf verkriecht, sich dort festklammert und mir mein Leben schwer macht. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass das zwar der Status Quo ist, dass dieser sich aber verändern und steuern lässt. Denn man kann sehr vieles sehr wohl entscheiden – auch, wer und was sich in das eigene Leben drängt bzw. wem wir alles so Zutritt gewähren. Mein erster Ansatzpunkt war es, also herauszufinden, aus welchen Richtungen meine Emotionen durcheinander gewirbelt werden. Oder anders gesagt: Um wen geht es da eigentlich ständig in meinen Gedankengängen?  weiterlesen

Slow Sunday // „Sei nicht so empfindlich!“

14.05.2017 um 16.15 – box2 Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Sei nicht so empfindlich

„Du bist einfach zu empfindlich“ – ein Satz, den ich gefühlt jede Woche einmal zu hören bekomme. Ich bin damit nicht alleine, höre auch immer wieder ähnliches von Freundinnen (merke: Frauen). Zwar gibt es durchaus auch Männer, die immer wieder als „zu empfindlich“ eingestuft werden, in der Regel aber würde ich sagen, dass Männern in den meisten Fällen schon im jungen Alter eingeimpft worden ist, erst gar keine Äußerungen zu tätigen oder Empfindungen zu zeigen, die diese Schlussfolgerung untermauern könnten. Empfindlich zu sein ist tendenziell etwas Negatives, gleichbedeutend mit schwächlich, weich, jammerig und ja, feminin. Man „hält einfach nichts aus“ und „knickt eben schnell ein“. „Du bist zu empfindlich“ – das fühlt sich degradierend an, wird zwar oft kaschiert mit einem halb freundlich gemeinten Überbau, dient aber letzlich nur dem Verletzen seines Gegenübers. Ein Absprechen des Rechts auf die eigenen Gefühle. Das macht mich wütend. Denn nur, weil anscheinend irgendwann irgendwer beschlossen hat, dass Gefühle im Allgemeinen Prozesse verkomplizieren und verlangsamen, ändert das nichts daran, dass ich welche habe. Und weiterhin haben werde. Und mir nicht das wegnehmen oder absprechen oder verbieten lasse, was mich menschlich macht.  weiterlesen

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Slow Sunday // Ängste überwinden
& Courage zeigen

07.05.2017 um 10.43 – box1 Slow Sunday

Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört. So etwas kann man ja gar nicht so meinen, es sei denn man besitzt keine einzige Hirnzelle. Ich saß beim Arzt im überfüllten Wartezimmer und mein Termin war bereits seit 45 Minuten überfällig. Aber nein, ich hatte richtig verstanden. Nach einer gefühlten halben Stunde konnte ich es mir auch einfach nicht mehr schön reden: Die zwei Herrschaften neben mir – ein Mann Mitte 50 und eine Sie Ende 30 – unterhielten sich nämlich in einer mittelmäßig-dezenten Lautstärke in einer Art und Weise über „das Flüchtlingsproblem“ und die „Ghettozustände“ hier „bei uns“, dass mir entsetzt der Atem stockte.

In Zeiten von AFD zwischen den Trumps und Le Pens dieser Welt, weiß ich selbstverständlich, dass sie ja irgendwoher kommen müssen, die verwirrten Wählerstimmen, klar. Aber das volle Ausmaß der menschlichen Abgründe, die sich in diesem Zusammenhang auftun, waren mir ganz offensichtlich nicht mal im Ansatz bewusst. Ich, mittendrin in meiner Bubble aus Andersdenkenden, Kreativen und sehr freundlichen, offenen Menschen, wurde plötzlich mit einer entsetzlich unangenehmen Realität konfrontiert. Ich war sofort auf 180. Und dann wurde mir klar, dass ich diesen Menschen ihren mit Schenkelklopfer-Humor getarnten Rassismus nicht einfach durchgehen lassen durfte. Ich muss etwas sagen. Laut und deutlich und so, dass es alle mitbekommen. Aber ich schwieg. Eine ganze Weile.  weiterlesen

Slow Tuesday // Richtig in den Tag starten:
„Open Space“ am Morgen

02.05.2017 um 10.24 – Slow Sunday

Es können die unterschiedlichsten Gründe sein, warum ich morgens manchmal aufwache und mich am liebsten gleich wieder zurück ins Koma fallen lassen möchte. Vielleicht habe ich schlecht geschlafen oder geträumt, bin zu spät ins Bett gegangen (immer!) oder habe mir tatsächlich eine Überdosis Schlaf abgeholt. Wenn ich dann noch gefühlte 75 Mal auf Schlummern gedrückt habe und es immer unrealistischer wird, dass ich alle notwendigen Dinge in ein sowieso schon zu enges Zeitfenster pressen kann, gibt es für den Tag eigentlich keine Hoffnung mehr.

Er läuft dann bis abends chaotisch und mit akuten Begierdeanfällen auf Sekundenschlaf ab. Weil ich es satt war, dass mein Tagesschicksal gleich morgens um 6 besiegelt wird, machte ich das, was jeder normale Mensch mir auch geraten hätte: Ich gehe früher ins Bett und stehe eine halbe Stunde früher auf. Nur, ich verschwende nicht meine gesamte kostbare halbe Stunde dafür, länger unter der Dusche zu stehen oder mein Müsli in Zeitlupe zu löffeln, sondern um mir kurz Zeit für mich zu nehmen. Dieser minikleine Open Space gleich früh am Morgen gibt mir nämlich die Freiheit zu entscheiden, wie mein Tag ablaufen wird. weiterlesen

Slow Sunday //
Emotional Decluttering Step 1

23.04.2017 um 14.05 – box2 Leben Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Emotional Decluttering

Vergangenes Jahr habe ich einen Beginners-Guide zum Thema Decluttering geschrieben – dem Loslassen und Ausmisten von materiellen Dingen, die wir nicht wirklich brauchen und trotzdem mit uns rumschleppen. Decluttering war für mich zu der Zeit (und ist es immer noch) ein wichtiges Ritual.

Es hilft mir beim Halten meines Gleichgewichts und fördert die Konzentration aufs Wesentliche. Ich habe mich inzwischen so sehr von einer überfüllten Wohnung und von reinen Dekoartikeln entwöhnt, dass ich seit über einem Jahr – außer zwei Lichterketten – nichts Neues für meine Wohnung gekauft und dabei eine Menge Geld gespart habe. Auch hatte ich nach regelmäßigen Declutteringphasen das Gefühl, mich irgendwie leichter und problemfreier zu fühlen. Dieses neu gewonnene Gleichgewicht hat, so glaube ich inzwischen, aber auch den Weg freigemacht für weiteren Entlastungs-Bedarf. Einmal sensibilisiert habe ich gemerkt, dass ich mich inzwischen genug von materiellen Dingen entledigt habe und damit jetzt als nächstes ähnliche Aufräumaktionen für meine Psyche, meinen Kopf und meine Gefühlswelt auf die Liste schreiben kann.  weiterlesen

Slow Sunday // Alltag entschleunigen mit Bullet Journaling

09.04.2017 um 9.33 – Buch Diary Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Bullet Journaling

Was ich in meinem Leben möchte sind Kreativität, Ordnung, Struktur, einen Terminkalender (am liebsten digital) und ein Sketch/Notizbuch für all das Schöne, die mir so über den Weg laufen. Was ich nicht möchte sind 10 verschiedene Kalender, Bücher oder Notizzettel und Ordnungsstress.

Man kombiniere, schüttele kräftig und erhält: Die Methode des Bullet Journaling mit so vielen wahnsinnig tollen Variationen, dass unbedingt sehr viele Menschen davon erfahren müssen. Zwar befinde ich mich noch in der ganz eigenen Bullet Planungsphase, dachte aber, dass es ja nicht schaden kann, wenn ich euch und mir schon mal die schönsten Inspirationen zusammenstelle. Plus: Ich beantworte die drei häufigsten Fragen zu Bulleting weiterlesen

Slow Sunday // Partnerschaft: Warum Liebe allein einfach nicht reicht

02.04.2017 um 13.03 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Kann man die Liebe berechnen?

Achtung, es wird jetzt etwas unromantisch. Ich werde nämlich in aller Vollständigkeit das Konzept von ausschließlich romantischen Liebesbeziehungen in Frage stellen. Warum? Weil erstens ein großer Teil von mir glaubt, dass man nur mit einem Lieblingsmenschen für immer zusammenbleiben kann, wenn er zu einem passt. Und weil zweitens um mich herum links und rechts Beziehungen in die Brüche gehen – und ich überraschend oft überraschend wenig überrascht bin. Und weil ich mich deswegen in letzter Zeit immer öfter frage: Läuft man eventuell gradewegs in sein Unglück, wenn man bei der Partnersuche Input- und Outputmenge nicht ganz genau gegeneinander abwiegt? Ist es möglich, dass die anfängliche große Liebe einfach nicht ausreicht?

Es ist doch so: Wollen wir ein Auto oder ein Haus kaufen, eine neue Versicherung abschließen oder in den Urlaub fahren, möchten wir gerne die beste Schnittmenge, einen fairen Deal und bloß nicht die Katze im Sack kaufen. Wir recherchieren, testen und wägen ab. Völlig verständlich, schließlich geht es hier um unsere Zukunft, unser Wohlbefinden und um Sicherheit. Warum aber wenden wir so viel Vernunft nicht grade und insbesondere auf den wohl wichtigsten Lebensbereich überhaupt an – unsere romantischen Beziehungen?  weiterlesen

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Slow Sunday //
Über Geburtstagsgedanken & Wünsche

26.03.2017 um 9.25 – Kolumne Slow Sunday

Vergangenen Freitag bin ich 27 Jahre alt geworden und sehr nachdenklich. Ich meine, Geburtstage sind nun wirklich das Letzte, an dem man sich in eine komplizierte Gedankenwelt verkrümeln und über das Leben sinnieren sollte, aber irgendwie könnten sie auch nicht perfekter dafür geeignet sein. Bin ich als Kind noch morgens aufgewacht und habe freudenstrahlend gedacht „Heute ist mein Tag!“, denke ich heute „Heute ist mein Tag?“ und möchte am liebsten liegenbleiben. Wann sind Jahrestage eigentlich so verdammt anstrengend geworden?

Vielleicht, seit ich mein Gefühlschaos durch äußere Höflichkeit und angemessene Fröhlichkeit überstimmen muss. Seit es mir herzlich egal ist, ob und was ich nun geschenkt bekomme, wenn ich mir eigentlich nur mehr Zeit wünsche. Für Frieden. Für meine Träume. Für mich selbst.  weiterlesen

Slow Sunday // Verschrobene Freunde sind manchmal die besten

19.03.2017 um 10.42 – Slow Sunday

This is Jane Wayne - Slow Sunday - Freundschaften

Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken, einen schmerzhaft lustigen aber auch schmerzhaft wahren Blogartikel, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, irgendwie für einen Slow Sunday Artikel weiter zu entwickeln oder zu adaptieren. Da mir dies aber nun seit Monaten nicht gelingt und ich mich ja irgendwie schwer im Copy-Paste-Style einfach an den geistigen Geniestreichen anderer bedienen kann, habe ich mich dafür entschieden, stattdessen eine klare Leseempfehlung auszusprechen – und darüber zu berichten, was der Blogartikel für mich verändert hat. Es geht um Freundschaften und wie ich gelernt habe, sanfter mit ihnen zu sein.

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