Kategorie-Archiv: Wir

Outfits // 7 x zwischendurch

28.09.2016 um 12.45 – Outfit Wir

outfits

Vor zwei Wochen noch steckten wir im absoluten Hochsommer, heute schon sind wir im Herbst angekommen – oder auch: Gestern waren wir in New York, heute hat der allerbeste Alltagswahnsinn uns auch schon wieder. Daheim ist’s und bleibt’s am schönsten! Manchmal braucht man für diese Erkenntnis zwar kleine Reminder aka Ausflüge in ein surreale Traumwelten, dafür grinsen wir im Hier und Jetzt gleich doppelt so breit, als noch wenige Tage zuvor. Und so finde ich mich im hübschesten Berliner Spätsommer wieder, zwischen Tagespapa-Eingewöhnung und Mama-Wilma-Zeit, zwischen klassischem Büroalltag, Meetings und einem Shooting für die i-D. Immer mit dabei: Partnerin in Crime Nike Jane, ohne die sowieso alles bloß halb so schön wäre.

Dass wir zwei absolute Glückskinder sind, muss ich euch eigentlich nicht erzählen, trotzdem erinnere ich mich immer wieder gern selbst daran, welch‘ großartige Idee es war, mich mit meiner besten Freundin selbstständig zu machen. Aber genug der Schwafelei. 7 Looks zwischen New York und Berlin: weiterlesen

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OUTFIT // Leo.

27.09.2016 um 10.59 – Outfit Wir

leoparden jacke thisisjanewayne

Ich glaube, wir sind gerade schnurstracks in meiner Lieblingsjahreszeit gelandet, denn bei aller Freude am kollektiven See-Schwitzen und Eiscreme, gefällt mir Eiscreme mit heißen Kirschen zum kollektiven Draußensitzen in dicken Jacken bei kristallklarer Luft dann sogar doch noch ein großes Bisschen besser. Und dann ist da ja auch noch die Leopardenjacke, die mir längst beleidigt von der Garderobe aus entgegen fauchte und nun, genauer gesagt heute, endlich zum (beinahe) ersten Mal ausgeführt werden konnte. Ich finde ja überhaupt nicht, dass so eine Raubkatze bloß abends getragen werden sollte oder zu extravaganten Einladungen, ganz im Gegenteil. So ein Flausch ist selbst auf dem Spielplatz der Renner, aber nur, wenn man dazu auch Brüllen kann wie ein Großer. Findet jedenfalls Lio.

Trotzdem kombiniere ich heute erstmal ganz bodenständig und brav Ringel und große Schnürsenkelschleifen zur Mustergewalt. Dann noch meine neue Bonnie Bag von Sandro Paris dazu, fertig. Fühlt sich heute alles übrigens ein wenig nach neuer Freiheit und Jugend an, das Ganze. Nach zwei Monaten ohne Kinderbetreuung schafft mein übrigens mittlerweile 2-jähriger Löwenjunge es jetzt immerhin schon bis halb eins großen Spaß in der Kita zu haben. Es wird. Langsam zwar, aber immerhin. So langsam stapelt sich die Arbeit auf meinem Schreibtisch nämlich ins Unüberschaubare. Und morgen dann bielleicht bis eins, ja? weiterlesen

Fair Friday // Julia Janes „Happy Heart“ im September

23.09.2016 um 9.46 – Wir

This is Jane Wayne - Fair Friday - Happy Heart

Mein Begeisterungsmuster für den Onlineshop Etsy verläuft wellenartig. Entweder möchte ich nämlich etwas Handgefertigtes und Einzigartiges, das obendrauf auch noch aus Europa kommt und gedulde mich dafür gerne mal 4 Wochen, oder aber ich „brauche“ etwas innerhalb von 24 Stunden, was leider häufiger vorkommt als mir lieb ist. Es bräuchte dafür also eine Art Etsy Prime Version, die zum Glück noch nicht erfunden wurde und hoffentlich auch nie wird, sonst habe ich ein finanzielles Problem. Jedenfalls schwimme ich zur Zeit ganz oben auf der Slow Shopping Welle und spätestens, als das wunderbare vegane Kochbuch von Jessica Prescott ins Haus geflattert kam, wusste ich: Es muss eine Happy Heart Kitchen Edition her.

Um meinen Erwachsensein-Status zu unterstreichen, besitze ich nun meine allererste Schürze (die immer schöner werden soll, je öfter man sie wäscht), habe ich mir meinen lang ersehnten Keramiktraum erfüllt und beziehe meinen täglichen Koffeinvorrat von nun an aus Kaffeebohnentee. Was ich außerdem noch entdeckt habe, seht ihr hier:  weiterlesen

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OUTFIT // Heute so: Alltagsunfähig.

21.09.2016 um 12.50 – Outfit Wir

Processed with VSCO with a6 preset

Eigentlich wollte ich längst zum Schneider mit meiner neuen, plötzlich reinverknallten BOSS Hose, die beim Fitting-Termin für die Show in New York als kleines Extrabonbon unbedingt mit musste. Aber wie das im Moment so ist, komme ich zu nichts. Nicht mal die Brotkrümmel werden dieser Tage vom Tisch gewischt, der Papierkorb quirlt über und sogar der Kinderarzttermin wurde fast verpasst. Alltagsunfähig nennt man das wohl – und die Liste der To-Dos ist unaufhörlich lang. Ich weiß nicht einmal, woran es genau liegt, aber ich bin im Moment so langsam im Kopf, dass jede noch so langsame Schnecke mich wohl überholen würde. Es sind diese Wochen voller Versprechen, die man anderen macht und die einem manchmal das Genick brechen wollen. Wilmas erster Geburtstag steht an, Meetings und Konzeptabgaben sitzen uns im Nacken, eine Abschiedsparty hätte eigentlich organisiert werden müssen und der tägliche Wahnsinn kommt noch dazu. Die Eingewöhnung der Kleinsten ist bereits geschafft, es kann also nur bergauf gehen. Und heute ist schon Mittwoch – fast Wochenende also. Es wird, ich bin mir da ganz sicher.

Und so laufe ich heute mit viel zu langem Hosenbein durch die Gegend, wähle meine Schritte mit Bedacht, damit das adrette Modell nicht gleich am Saum zerfetzt und mache mich auf die Suche nach einem Schneider, damit ich die Anzugshose demnächst auch mal mit flacherem Schuhwerk kombinieren kann. Wenn nicht, wird’s ein Schrankhüter – und das will hier keiner. Also Beine in die Hand und völlig banale Dinge des Alltags regeln. weiterlesen

OUTFIT // Schief gewickelt.

19.09.2016 um 11.01 – Outfit Wir

weekday press collection

Wer schief gewickelt ist, der befindet sich normalerweise auf dem falschen Dampfer, der liegt daneben und täuscht oder irrt sich gewaltig. Auf mich trifft diesmal allerdings bloß ersteres zu und zwar im haptischen Sinne, jedenfalls wenn es nach mir und meinem persönlichen Geschmack geht, der natürlich durchaus streitbar ist. Ich frage mich im Gegensatz zu vielen anderen zum Beispiel immer wieder, wann und wieso Wickelröcke eigentlich aus der Mode geraten sind, es gibt schließlich kaum ein anderes Kleidungsstück, das so schön-subtil mit zufälligen Bein-Blitzern umgeht. Deshalb liebe ich meinen Vintage-Fund von Dries van Noten womöglich so bedingungslos, nur Radlerhosen sollte man bei mäßigem Wind vorsichtshalber drunter tragen. Auch obenrum könnte es im halbwarmen Spätsommer offenbar kaum gewitzter zugehen, man nannte mich bereits Kermes, der Speerwerfer. Was gefühlt gar nicht so falsch ist, mein rechter Arm ist durch das Einseite Tragen meines geh-faulen Sohnes tatsächlich zum Pfunds-Kerl angewachsen. Ein bisschen Asymmetrie hat ja aber glücklicherweise noch niemandem geschadet. Genau so wenig wie ein Hauch Wickel-Volumen. Achja, und: Tschüssi, New York. Das war schön mit dir. weiterlesen

OUTFIT // Schlafwandeln.

15.09.2016 um 6.00 – Outfit Wir

gvyn thisisjanewayneImmer wenn ich nach New York komme, und wenn ich immer sage, dann meine ich in Wirklichkeit bloß fünf Reisen, komme ich mir erst einmal wie ein Murmeltier vor, das an Hitzestress leidet; wegen der Zeitverschiebung und der Müdigkeit, die sich gleichzeitig nach durchgemachter Nacht, geistiger Kapitulation und irrem Lebendigsein anfühlt. Kurz darauf folgen etwa 12 Stunden des eingebildeten Schlafwandelns, alles hier ist so groß und viel und laut und surreal, ein eklektisches Konstrukt aus allerhand Filmen, die man zwar gesehen hat, aber noch immer nicht richtig begreifen kann. Menschen, die mit ihren Handys reden an jeder Ampel, heulende Sirenen, das beständige Summen alter Klimaanlagen, Gerüche von Taco Trucks und dann plötzlich wieder Seitenstraßenoasen der Ruhe. Es ist ein bisschen, also würde man aus dem Bett geradewegs in Alice‘ superurbanen Kaninchenbau rollen, Verrückte gibt es auch. Zum Beispiel solche, die Kleider lieben, mit denen sich auch im Dunkeln gut munkeln ließe. Ich gehöre dazu, bloß schlage ich der schlüpfrigen Assoziation mit weißem Shirt und Chucks ein Schnippchen – Immerhin schlafwandle ich ja bei schönstem Sonnenschein: weiterlesen

OUTFIT //
Unterwegs in New York

14.09.2016 um 14.53 – Outfit Wir

Zwei Jahre ist es her, da durfte ich mich schon einmal für ein paar wenige Stunden durch diese wuselige Stadt treiben lassen, mit weit aufgerissenen Augen staunen und mich verlieben: In diese verrückte Welt mitsamt ihrer noch verrückteren Menschen. Es ist bloß ein minikleiner Ausschnitt, schon klar, dafür allerdings gleicht er einer Achterbahn voller Wows oh Ohs. 60 Stunden New York bedeuten: So viel wie möglich sehen, hören und erleben – und dafür standen wir zwei heute Morgen auch schon um 5 Uhr (New Yorker Zeit) kerzengerade in unserem Bett. Zugegeben, nicht ganz freiwillig, denn der Jet Leg hatte uns voll erwischt, dafür aber furchtbar glücklich, den Sonnenaufgang über dem Hudson River zu sehen und die Pancakes mit Extraportion Sirup noch vor allen anderen aufzufuttern. New York, was soll ich sagen: Ich bin einfach ernsthaft verzaubert von dieser merkwürdig interessanten Magie, mit der du uns jedes Mal gleich beim Anflug umhüllst. Ich muss mir also dringend mal wieder mehr Zeit für dich nehmen und dich besser kennen lernen.

Während ihr also geradewegs aus eurer Mittagspause rausschlendert, geht’s für uns hier gleich erst richtig los: Nämlich mit der BOSS Womenswear Show by Jason Wu. Wie ihr wisst, sind wir der Einladung des deutschen Brands nach New York gefolgt, um gleich live dabei zu sein, wenn die Spring/Summer 2017 Kollektion in einer noch geheimen Location gezeigt wird. Wir nehmen euch selbstverständlich virtuell mit – aber dazu später mehr. weiterlesen

Brain Blah // Darf man manchmal eine gemeine Mistkuh sein?

06.09.2016 um 7.30 – Gesellschaft Leben Wir

brain blah darf an manchmal gemein sein thisisjanewayne

Ich war jetzt sehr lange sehr verliebt in den Heiligenschein der Harmonie. Immer um Diplomatie bemüht, stets freundlich und bescheiden, manchmal sogar unsichtbar, jemand, der eher schweigt als zu streiten und rot anläuft, sobald andere gemein werden. Also jedenfalls grob zusammengefasst, so als Freundin, Partnerin, Ex, Bekannte oder Unbekannte. Beim motzigen Inder etwa entschuldige ich mich seit mittlerweile drei Jahren dafür, im Dachgeschoss zu wohnen, er bekommt sogar Extra-Trinkgeld zum Sowieso-schon-Trinkgeld, wegen der Bonus-Treppen. Dabei hat er es in Wahrheit noch nie über die Belle Etage hinaus geschafft, wenn es klingelt, renne ich meinem Palak Paneer ohnehin entgegen, als sei der flammende Curry-Spinat mein persönlicher Sonnenuntergang. Herr Lieferservice hingegen schlendert tendenziell und bleibt manchmal sogar heimlich stehen um Stufen zu sparen. Ich merke das, aber schweige. Bloß anderen nicht zur Last fallen. Ist egal, dass der nie danke sagt. Ist auch egal, dass der Nachbar von unten nie grüßt, aber böse guckt und seine Frau ebenfalls schaut, als laste sämtliches Übel der Welt auf ihren Schultern. Vielleicht tut es das ja. Deshalb winke ich an guten Tagen ganz versöhnlich rüber. Es tat mir auch leid, als ich neulich einem Betrunkenem im Park im Weg herum lag, echt. Und richtig, was versuche ich auch mit einem 20 Euro Schein zwei fünfundzwanzig Cent Brötchen zu bezahlen, die es noch dazu überhaupt nicht gibt, weil „dit sind Schrippen!“. Tschuldigung, ich hätte es wirklich verdient gehabt, in meiner Dekadenz zu ersaufen.

Jetzt ist es aber nunmal so, dass das immanente Höflichkeits-Töpfchen irgendwann auch echt mal voll ist. Es fing also an, in mir zu brodeln. Und wie es brodelte. weiterlesen

Outfit // Hochzeitsgast in der Sonne & knapp den eigenen Geschmack verfehlt 🌴

31.08.2016 um 13.44 – Outfit Wir

the kooples flower solk dress thisisjanewayneFür mein nächstes Mal als Hochzeitsgast schreibe ich mir bezüglich der Kleiderwahl etwas hinter die Ohren, nämlich: Kaufe nichts oder nur etwas, das du auch anderorts durch die Sonne tragen würdest. Vor lauter geteiltem Lampenfieber und Aufregung ob diverser Freundinnen-Aufgaben ist mir die Sache mit der Outfit-Planung diesmal tatsächlich ein wenig durch die Lappen gegangen und was am Ende dabei heraus kam, machte zwar die Braut glücklich, und komischerweise auch Sarah Jane, mich selbst aber wirklich nur in Maßen. In sehr kleinen Maßen wohlgemerkt.

Es ist ja nicht so, als hätte mir das Kleid-Blusen-Ensemble beim hektischen Einkauf nicht gefallen, ganz im Gegenteil, nur fühlte ich mich beim aktiven Tragen zum ersten Mal seit meiner streitbaren Abiballkleid-Entscheidung ganz und gar nicht wie ich selbst, trotz Sonne. Schaut mal, ihr wisst schon. Und dann auch noch der Pool im Hintergrund, gewiss teilt ihr meine Assoziationen, die ich an dieser Stelle nicht laut aussprechen werde. Kann ja mal passieren. Und ist glücklicherweise ohnehin ganz wurscht gewesen, selbst nackend hätte ich den schönsten Tag des Jahres mit rosa Herzchen in meinem Kalender markiert. Davon abgesehen hat selbstredend sowieso niemand so recht auf die anwesenden Hochzeitsgastkleider geachtet, zu schön war das Brautkleid unserer Freundin Geli, das alle zu Pipi in den Augen rührte. Auf Nachfrage zeige ich euch trotzdem, was ich selbst am 27.August 2016 trug: weiterlesen

Insta-Diary //
Vom Liegenlernen in der Toskana.

30.08.2016 um 15.28 – Allgemein Outfit Travel Wir

urlaub in der toskana thisisjanewayne

Wir sind die womöglich schlechtesten Urlauberinnen der Welt, selbst Freunde rieten uns inzwischen schon schweren Herzens dazu, es doch vielleicht einfach sein zu lassen, das mit der Auszeit, aus Sorge. Die meisten unserer Entspannungs-Versuche während der vergangenen vier Jahre scheiterten nämlich (beinahe) ausnahmslos kläglich, aufgrund von fehlender Zeit etwa, aber selbst wenn wir uns mal trauten, waren da am Ende bloß Dauerregen, Frust und Stolpersteine. So kommt es auch, dass wir es jeweils auf ingesamt 14 freie Tage geschafft haben – zusammengerechnet auf mehrere Jahre, exklusive je zwei Wochen Mutterschutz pro Kopf. Das kommt uns ganz schön läppisch vor. Unsere leeren Hirne pflichteten uns mittlerweile ebenfalls heftig bei, weshalb wir die schönste Hochzeit unserer schönsten Freunde spontan zum Anlass nahmen, selbst ein paar Tage abzutauchen. Ganz ohne Presse-Einladung, Jacuzzi oder Verpflichtungen. Dafür aber mit den Liebsten. Ich kann nicht glauben, dass wir nicht viel früher darauf gekommen sind, dass Entspannung die beste Medizin ist.

Zu großen Teilen haben wir die unverhoffte Erholung übrigens unseren beiden famosen Gastgebern Luzia und Alessandro zu verdanken, die mitten in der Toskana, genauer gesagt in Larciano, ein kleines Apartment Paradies namens Podere Marchiano betreiben. Wir waren uns erst nicht ganz sicher, ob wir diesen Geheim-Tipp überhaupt ausplaudern sollten, aber die beiden guten Seelen freuen sich immer über neue Gäste. Über solche, die Ruhe tanken wollen am Pool oder Bücher schreiben auf der Terrasse, über Familien mit Kindern und Hunden, über euch und uns und all jene, die ganz plötzlich die Stadtflucht packt. Bloß versorgen muss man sich selbst und ohne Mietwagen geht es nicht. Wer aber wirklich nichts braucht, außer die Atmosphäre der Toskana, Italiens Herzenswärme, wohliges Pool-Wasser, frische Feigen und Sonne, der wird hier rundum glücklich, so wie wir. Bis zum nächsten Jahr, Luzia und Alessandro, wir haben unser alljährliches Familien-Domizil hiermit gefunden. weiterlesen

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Outfit //
Baci aus Larciano

30.08.2016 um 9.50 – Outfit Wir

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Nichts außer Liebe lag in den vergangenen fünf Tagen in der Luft, nichts außer Quality Time, Sommer, gutes Essen und Familie. Eine kleine Auszeit, die wir ohne das schönste Brautpaar wollen selbst nicht genommen hätten, war offensichtlich so bitter nötig, so unangestrengt perfekt und sorgte dafür, dass wir die Akkus noch einmal komplett aufladen konnten. Wir durften nicht bloß auf der schönsten Hochzeit des Jahres tanzen, wir konnten zum allerersten Mal seit sechs Jahren auch beide unsere Fingerchen vom Laptop lassen und den Kopf durchpusten. Toskana, wir haben unser Herz verloren: An Alessandro und Lucia, an Burrata, Weinberge und Olivenplantagen, an selbstgemachte Pasta und leckersten Rotwein, an einspurige Straßen in schwindelerregender Höhe und an Herzlichkeit pur. Fünf Tage Urlaub waren viel zu wenig und gleichzeitig doch genau richtig.

Angekommen in Berlin scrolle ich mich noch immer furchtbar beschwingt durch all die Bilder und habe selbstverständlich auch noch das lang gesuchte Hochzeitsgastoutfit für euch. Mein Zweiteiler im Sale von Mes Demoiselles: weiterlesen

Outfit // Von Pink und Rot und Farb-Eitelkeiten.

24.08.2016 um 19.37 – Outfit Wir

nike van dinther thisisjanewayne pink gucci wallet on chainSpätestens als Miley Cyrus irgendwann in einem Interview behauptete, Pink sei ja überhaupt gar keine Farbe, sondern viel eher eine Frage der Attitüde, schwor ich mir, weiterhin und bis in alle Ewigkeit quasi attitüdenlos durchs Leben zu kommen. Wie so viele Versprechen an mich selbst, wurde selbstredend auch ebendieses gebrochen, was zu großen Teilen mit Trotz zutun hatte, aber auch mit der Erkenntnis: Farben kennen kein Pardon. Ganz im Gegenteil sogar, manchmal schleichen sie sich aus dem Blauen heraus einfach in unser Leben, so wie dieses satte Rosa dort oben zum Beispiel. Ich hätte es ja auch nicht für möglich gehalten, echt nicht. Aber zurück zum Trotz, denn ich die Einteilung in schlaue und beschränkte Nuancen wirklich leid und darüber hinaus wurde ich erst neulich richtig fuchsteufelswild, als jemand in meinem entfernten Bekanntenkreis über eine andere Bekanntin herzog: Die Sonne hätte ja wohl ohnehin das Hirn dieser jungen Dame zerbrutzelt, das sähe man ja schon an all dem Pink in ihrer Kleidung, so eine verdammte Tussi. Was für ein beschissenes Klischee, dachte ich noch, als die Hälfte der Versammlung eifrig nickte, vor allem die anwesenden Frauen, die sich plötzlich so wahnsinnig richtig vorkamen in ihrem gedeckten Einheitsblau. Dabei waren sie nichts weiter als fies. Und viel oberflächlicher als jede Rosa-Trägerin, die ich kenne. Was ich mit alldem eigentlich sagen will, ist:

Meine neues „Wallet on chains“ von Gucci ist überhaupt nicht die tussigste Obertussen-Tasche aller Zeiten, der Begriff „Tussi“ allein ist ja schon großer Quatsch, oder zumindest gehört die damit einhergehende Negativ-Assoziation verbannt. Wie auch immer, diese Tasche ist bloß sowas wie die warm-rosa Kirsche auf der Torte des Alltagsgraus, zum Anbeißen schön und endlich meins. Zwei Mal im Jahr darf nämlich ein lang angeschmachtetes Schätzchen in meinen Kleiderschrank wandern, wenngleich dafür viele, viele alte Stücke von dannen ziehen müssen (Tictail wird gerade wieder vollgepackt). Nach diesem Prinzip fällt der Abschied immerhin gar nicht mehr so schwer: weiterlesen

OUTFIT // Bergfest in Orange

17.08.2016 um 10.57 – Outfit Wir

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Ich weiß selbst manchmal gar nicht, wie wir alles unter einen Hut kriegen: Kinder glücklich machen, sich nicht vergessen und unseren Laden am Laufen halten, unser erstes Baby sozusagen, das nicht minder viel Aufmerksamkeit verlangt. Was von Außen betrachtet wie ein kinderleichtes Spiel wirkt, zerrt dann und wann ganz schön an unseren Kräften. Ich will an dieser Stelle gar nicht in Jammerstimmung verfallen, zwischendurch bloß mal aufräumen mit dem ganzen Glitzi-Schein. Unsere Tage sind momentan durchgetaktet bis zum Geht-nicht-mehr, starten derweil schon um 5 Uhr und enden gegen Mitternacht. Diese Woche ist’s noch dazu besonders wild: Kita-frei, Meetings en masse (für wirklich außerordentlich schöne Projekte in der Zukunft, aber psst) und ein Trip nach München stehen auf dem Plan und sorgen hier mal wieder für Chaos deluxe. Durchhhalten ist an dieser Stelle angesagt und schielen bis zum Umfallen, geht euch ja sicher auch manchmal kein Stückchen anders so.

Immerhin ist heute bereits Mittwoch, Bergfest sozusagen, und das zelebrieren auch wir hier trotz persönlichem Traumjob hin und wieder. Zeit, um stehen zu bleiben, sich mal wieder auf die Schulter zu klopfen und zu wissen, dass ganz viel Besserung in Sicht ist. Zum Beispiel zwei Hochzeiten an den kommenden Wochenende, Toskana-Urlaub für beide von uns und hoffentlich ein minibisschen Entspannung dazwischen. Ach, was red‘ ich: Selbstverständlich! Schließlich gibt’s einen Pool an unserem kleinen, italienischen Häuschen.  weiterlesen

Outfits // Manchmal ist man die Taube und manchmal das Denkmal.

16.08.2016 um 7.00 – Outfit Wir

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Seit zwei Wochen bin ich das Denkmal, nicht die Taube, bloß nicht im eindrucksvollen Sinne, sondern im angeschissenen. Seit zwei Wochen werde ich meine Erkältung nicht los, nach der Nase sind nun auch die Ohren zu, ich höre alles wie durch eine Glasglocke und irgendwie ist kein Ende in Sicht. Das ist erstaunlich. Ich pflege nämlich zu behaupten, dass ich niemals nie krank werde, aber nun gut, das habe ich jetzt nun von meiner Überheblichkeit. Und dann ist da ja noch der Leichtsinn, der mich außerdem Teil eines großen digitalen Fragezeichens hat werden lassen. Ganz unverblümt habe ich nämlich jüngst zugestimmt, dieser Jury beizuwohnen, im Briefing schien die geplante Veranstaltung nämlich guter Absicht zu sein, aber dann kam die Grazia und baute schriftbildliche Scheiße, sodass das Ganze nun nach DSDS klingt. Kein Wunder, dass man sich echauffiert, aber ich bleibe dabei: Ja, ich mache mit! Weil ich noch immer an eine gute Wendung glaube und sollte selbige nicht eintreten, werde ich schimpfen wie ein Rohrspatz, für ein besseres oder eben gar kein nächstes Mal. Gut auch, dass ich keine Energie habe, mich länger aufzuregen. Aus untenstehenden Gründen zum Beispiel und weil es wirklich Wichtigeres gibt.

Das Wochenende zuvor war nämlich schön und schlimm zugleich, zusammen mit dem #TeamYonnBerlin und der DKMS konnten wir dank Hanne und Nina und Philipp rund 333 neue potentielle Knochenmarkspender für den 7-Jährigen Yonn und alle anderen, die dringend Hilfe benötigen, in die Datenbank schicken. Falls ihr noch nicht registriert seid, hier entlang, bittebitte. Auch Geldspenden bringen wirklich etwas, denn jede Neuaufnahme kostet etwa 40 Euronen. weiterlesen

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Shopping // Weekday launcht „Back To Real“ Kollektion & wir schenken euch 15 %

11.08.2016 um 11.19 – Outfit Wir

weekday

Bei all den modischen Exkursionen, die wir hier auf Jane Wayne in regelmäßigsten Abständen antreten, überkommt auch uns immer wieder die Sehnsucht nach echten Stücken zum Rumlümmeln, zum Sein, zum Nicht-Auffallen. Eben so wie graue Kapuzenjacken und Sweatshirts, die mindestens seit der 5. Klasse zu unseren treuen Begleitern gehören, zu den textilen Verbündeten, die uns erst durch die Pubertät bugsierten, uns auf dem Schulhof zur Einheit zusammen schweißten und noch heute für die nötige Dosis „Slow down“ im verrückten Modekosmos sorgen. Oder auch: „Back to Real„, um es mit den Worten von Weekday zu sagen.

Der Schwede launcht heute nämlich seine allerneueste Capsule Collection seiner „Class of 2016“ und erinnert an unsere Jugend, an die 90er und an eine Zeit, die modisch gesehen oft als Vollkatstrophe betitelt wurde, sich aus den 80ern bediente, Prinz von Bell Air Charme mit Dr Alban kombinierte und dabei so lässig sein wollte, wie kaum ein anderes Jahrzehnt zuvor. Herrgott, was waren wir verknallt in diese Zeit, was haben wir uns vom Schabernack treiben lassen, was waren wir jung. Weekday hat das Ganze für uns nun noch einmal konserviert, mit einer Prise Heute vermengt und eine feinen futuristischen Puderzucker oben drüber rieseln lassen – und zelebriert mit uns „Back to Real“: Konzentriere dich auf das Wesentliche, sei öfter mal wieder unbeeindruckt und scher dich nicht. Und weil uns der Sinn heute genau nach dieser Attitüde steht, haben wir natürlich auch an euch gedacht und einen kleinen Rabattcode-Deal von 15 Prozent off bei eurem nächsten Besuch im Online Shop ausgehandelt. Katsching! weiterlesen

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