Kategorie-Archiv: Wir

VC Bag Stories & Ranking // Die Top 25
der meistverkauften Taschen der Welt

25.04.2017 um 10.06 – Accessoire Wir

Eine Handvoll können wir höchstwahrscheinlich alle aufzählen, aber würdet ihr auch die komplette Crème de la Crème der 25 meistverkauften Taschen der Welt auflisten können? Zum beinahe 10-jährigen Jubiläum widmet sich der Luxus-Second-Hand-Onlinestore Vestiaire Collective nun unserem Lieblingsaccessoire und veröffentlicht ein ganz besonderes interessantes Ranking für alle Schlitzaugen unter euch, um nicht bloß Orientierung für einen möglichen Wiederverkaufswert zu schenken, sondern auch, um einen kleinen Kompass zu reichen, in welches Modell sich eine Investition ganz besonders lohnt: Die VC Bag Stories aka der Global Bag Exchange Index!

Ende der Nuller Jahre gelauncht, widmet Vestiaire Collective sich genau den Schätzchen, die andere nicht mehr brauchen, wieder andere dafür aber umso mehr. Hier werden wir nicht bloß regelmäßig fündig, wenn es um Designerware aus zweiter Hand geht, hier wird das Produkt der Begierde auch auf Echtheit geprüft: Und das eben mittlerweile seit einem Jahrzehnt. Das Thema Transparenz steht hier also neben den Luxusgütern im Vordergrund und genau aus diesem Grund ist so ein kleiner Check-Up in Sachen Marktwert doch auch gar nicht schlecht. Welches Taschenmodell lohnt sich als Wertanlage mehr als andere, mit welchem Klassiker können wir garantiert nichts falsch machen und welche Kreation feiert wohl ganz bald ihr persönliches Comeback? weiterlesen

„Grow up“ feat. Mercedes-Benz //
Eine Anleitung zum Erwachsenwerden

24.04.2017 um 8.50 – Kampagne Leben Wir

Werdet erwachsen, sagen sie. Und alles, woran ich denken muss, ist ein spaßbefreites Leben. So lange ich denken kann, dreht sich alles ums Erwachsenwerden: Während ich mich mit 16 Jahren erwachsener denn je fühlte und es kaum abwarten konnte, es endlich auch zu sein, wehrte ich mich spätestens mit 25 gegen diese seltsame Begrifflichkeit. Werd‘ erwachsen! Trag‘ Verantwortung! Sei nicht so albern!, schallte es in meinem Kopf, während ich an Staubmäuse dachte, an ultimative Spießigkeit und das Begraben meines alten Lebens. Dass ich inzwischen aber vielleicht längst erwachsen bin, das habe ich erst viel später begriffen. Nämlich als ich anfing, das Großwerden endlich positiv zu sehen. Am Ende ist es doch so: Jede Erfahrung, jeder Meilenstein und jede Entscheidung hat mich zumindest ein Stück weit erwachsener gemacht:

Reifer, zufriedener, selbstbestimmter, vernünftiger und unvernünftiger zugleich, ruhiger und wilder, ernsthafter und impulsiver, strikter, konzentrierter und manchmal eben auch weniger panisch. Mit fast 30 habe ich das Erwachsenwerden für mich ganz einfach neu definiert. Es geht schließlich vor allem um Freiheit im Kopf, um Flexibilität, um innere Ruhe und um eine Art von Selbstsicherheit, von der ich als junges Mädchen noch meilenweit entfernt war. Erinnern muss ich mich an diese Vorzüge trotzdem immer wieder. weiterlesen

Happy Heart // Mit Katzenaugen, nachhaltiger Kosmetik & frischen Lippen

18.04.2017 um 12.02 – Beauty Shopping Wir

Erst vergangene Woche träumte ich mich in den Süden – bloß für ein Wochenende, dafür aber mit der vollen Ladung Sonnenschein. Ostern wurde aus diesem Wunschgedanken nichts, allerdings habe ich es immerhin geschafft, schon mal einen Flug und ein Hotel für wann anders zu buchen. Und ich sag‘ euch was: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Im Handgepäck wird nämlich ganz sicher das Sonnenbrillenmodell meiner kühnsten Träume stecken: Ein cremefarbenes Cat Eye Modell mit zarten Röschen am Bügel. Dazu findet ihr auf meinen Lippen abwechselnd sattes Rot von Tom Ford oder die volle Ladung Glanz von Chanel. Immer mit dabei? Ein kleines Geschenk von Ba&sh: Der kleine Strohbeutel für Strandtage. Was außerdem keinesfalls fehlen darf? Das frisch getestete i+m Shampoo, das Elina uns erst kürzlich genauer vorstellte und ein Körperöl, das ich ganz flott Scalamari nachkaufen musste. Jetzt aber alles noch mal der Reihe nach: weiterlesen

10 Outfits aus dem vergangenen Sommer, die ich auch 2017 wieder trage

18.04.2017 um 9.24 – Outfit Wir

Feststellung des Tages Nummer 1: Ich will jetzt wirklich Sommer. Nummer 2: Kürzere Haare waren doch nicht so verkehrt. Und Nummer 3: Ich habe meinen Körper gar nicht mal so oft vor die Kamera geschleppt, um Outfits festzuhalten, was wiederum dazu führt, dass ich aus dem vergangenen Sommer gerade mal 10 Outfits zusammen kriege, die ich euch zeigen kann und genauso auf jeden Fall wieder anziehen will. Gefühlt sind es allerdings viel mehr und deutlich spannendere, aber was nicht geknipst wurde, kann hier selbstverständlich auch schlecht gezeigt werden.

Ein großer Liebling ist und bleibt in jedem Fall meine Dries van Noten Hose, die wir von der Grundidee zur Inspiration herangezogen haben und in abgewandelter Form (dunkler, höher sitzend, schmaler und mit verkürztem Bein) auch für unsere eigene Kollektion aufgelegt haben. Ein weiterer Schatz bleibt das uralte Lacoste Hemd meiner Oma ebenso wie der wiederentdeckte Louis Vuitton Beutel in sonnengeküsstem Gelb. Was diesen Sommer außerdem erneut rausgekramt wird? weiterlesen

13 Outfits aus den letzten Sommern, die ich 2017 wieder tragen werde

12.04.2017 um 11.45 – Mode Outfit Wir

Die Mode präsentiert sich heute rasant denn je, Trends kommen und gehen, überdauern selten mehr als ein volles Jahr und überhaupt überschlagen sich die Neuankünfte in den Fast Fashion Stores geradezu. Wer da noch mitkommt, ist im schlimmsten Fall nicht nur aus der Puste, sondern auch bankrott. Man sollte den Zirkus im allerbesten Fall also weder blindlings mitmachen, noch traurig sein ob verpasster Stilregeln, sondern vielmehr ganz genau überlegen, was überhaupt (noch) in den eigenen Kleiderschrank passt. Das sagt ja genau die Richtige, meint ihr jetzt, zu recht, aber ich werde nicht müde zu betonen, dass Modeblogger*innen niemals ein Maßstab sein sollten und alles Gezeigte in erster Linie als Option oder Inspiration betrachten werden sollte, niemals aber als Muss. Auch ich komme nicht umher, mich immer wieder daran zu erinnern. Denn es kommt natürlich vor, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe.

Am Wochenende habe ich also damit begonnen, dem Spuk ein Ende zu bereiten und meine Garderobe ein weiteres Mal um die Hälfte reduziert. Übrig geblieben sind zwei Kleiderstangen voll mit Lieblingsstücken und ein Regal, in dem sich Pullover, Shirts und Hosen tummeln. Es stimmt wirklich: Weniger fühlt sich in diesem Fall nach viel, viel mehr an. Im Zuge des Ausmist-Wahns, habe ich mich außerdem durch Outfits aus den vergangenen zwei Jahren gestöbert und festgestellt: Beinahe jedes einzelne davon würde ich im Sommer 2017 wieder (fast) ganz genau so tragen. Auch keine Meisterleistung. Aber eine weitere Erinnerung daran, dass das Glück häufig nicht in der Ferne, längst irgendwo vor unseren Füßen liegt: weiterlesen

Outfit // Fernweh.

04.04.2017 um 9.18 – Outfit Wir

Eine meiner besten Freundinnen schrieb mir vor ein paar Tagen in einem Brief, sie sei noch nie so verloren und gleichzeitig so glücklich gewesen. Und ich weiß ganz genau, was sie meint. Wenn man innerlich sprudelt vor vollkommenem Glück, dann ist die Abenteuerlust oft nicht weit. Vielleicht geht es mir gerade sogar ganz ähnlich. Am liebsten würde ich meine kleine wunderbare Familie an die Hand nehmen und ihr die ganze Welt zeigen, die Ferne erkunden, um immer wieder zurückzukommen, mit tausenden von wilden Geschichten. Zwei Flüge sind für dieses Jahr schon gebucht, aber der Sinn steht mir nach noch weiter entfernten Zielen, vielleicht, weil ich das Reisen in den vergangenen Jahren so sehr vernachlässigt habe und mit jedem Besuch in einem anderen Land stets auch Arbeit verbunden war. Ich will das nicht mehr. Nie wieder Hashtags unter der Sonne, vorerst. Stattdessen Nacktbaden im Meer und Rucksäcke vollgepackt mit Müsliriegeln. Ob wir in diesem Jahr noch zu Freunden nach Kanada, in den Oman oder nach La Réunion schaffen, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich mein Erspartes künftig nicht mehr für ein Eigenheim beiseite legen werde, sondern für ein Segelboot. Unser Kind darf uns dann während seines Studiums gern überall auf der Welt besuchen kommen. Jaja, ich weiß. Aber wer überhaupt keine Träume hat, der hat doch irgendwie nichts. weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Der April mit Sarah Jane

03.04.2017 um 16.07 – Wir

Ein Mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig an unserem Alltag teilhaben lassen. Versteht es als kleinen, monatlichen Recap und als Vorschau in einem, um euch ein klein bisschen näher in unseren Alltag zu bringen.

Was mich im vergangenen März und ziemlich kurzen April bisweilen so beschäftigt hat, in wen ich furchtbar verknall bin, welches Buch gerade auf meinem Nachtisch liegt und welche Playlist mich durch den Alltag bringt, lest ihr hier:  weiterlesen

#IMFREEDOM //
Freisein – was bedeutet das überhaupt?

03.04.2017 um 10.30 – Kolumne Leben Mode Wir

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die #ImPERFECT Kampagne von Esprit, die wir im vergangenen Jahr unterstützt haben. Damals wurde vor allem ein kultureller Dialog innerhalb der Modewelt angestoßen, der sich für das Abrücken von Stereotypen aussprach und stattdessen mehr Persönlichkeit und Diversität forderte. Aber auch mehr Selbstliebe, mehr Akzeptanz und Dankbarkeit für kleine Makel, die uns von Abziehbildern unterscheiden. 2017 geht Esprit mit #ImESPRIT noch einen Schritt weiter. Diesmal stehen Vielfalt, Individualität und Selbstbestimmung im Fokus. Wir werden in der aktuellen Kampagne also nicht nur dazu aufgefordert, für uns selbst einzustehen, sondern auch für das, was uns am Herzen liegt. Am besten durch ein starkes Statement, das auch ihr teilen könnt und zwar hier. So haben wir etwa die Wahl zwischen #ImLOVE, #ImCHANGE oder #ImCOURAGE. Ich habe mich für #ImFREEDOM entschieden. Und warum?, hat Esprit mich daraufhin gefragt. Die Antwort fiel mir viel schwerer als erwartet. Also fing ich ganz vorn an.

„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen,“ schrieb Evelyn Beatrice Hall in ihrem Buch „The Friends of Voltaire“ und trifft damit noch heute, mehr als hundert Jahre später, punktgenau in die Wunde der kränkelnden Demokratie, die derzeit gemeinsam mit der Pressefreiheit um ihr Bestehen bangt. Auf politischer und gesellschaftlicher Ebene stehen wir ohnehin gesammelt vor zum Teil noch schmerzlich weit entfernten Lösungsansätzen und hoffen dabei inständig auf eine Welt, in der jeder Mensch sich frei entfalten darf, unabhängig von sexueller Orientierung, Herkunft, Geschlecht und Religion. Und manchmal, wenn die Nachrichten wieder besonders weh tun, vergessen wir ein weiteres Mal, bei uns selbst anzufangen. Im Kleinen. Immer dann, wenn es um unsere eigene Entfaltung geht. Ich habe mir für mein Leben nicht viel mehr vorgenommen, als es jeden Tag geschehen zu lassen. Und mir den Anspruch auf persönliche Freiheit niemals austreiben zu lassen, nicht von der Vernunft, nicht von dem in den meisten von uns manifestierten Drang nach Sicherheit, nicht von der Erwartungshaltung anderer. #ImFREEDOM, weil ich fortwährend selbst entscheide, hinter welchem Bestrebens-Törchen ich es mir bequem mache und dabei stets den passenden Schlüssel zum Schloss im Kopf behalte. Nennen wir diesen Schlüssel doch einfach Mut. Den Mut zu besitzen, Dinge, die einem nicht mehr gut tun, trotz der natürlichen Furcht vor dem Ungewissen, ziehen zu lassen, halbherzige Umstände ändern statt hinnehmen zu wollen, auch das bedeutet für mich Freiheit. weiterlesen

Jane Wayne feat. Ray-Ban //
Die schönsten Sonnenbrillen im Frühjahr 2017

30.03.2017 um 8.30 – Accessoire Lookbook Wir

Wenn ich an Ray-Ban denke, kommt mir zuallererst meine Mutter in den Sinn, die während der Blüte meiner pubertären Geschmacksverirrung nicht selten sehr stark sein musste. Zum Beispiel dieses eine Mal, als ich mit herunterhängenden Mundwinkeln und rollenden Augen auf dem Beifahrersitz ihres uralten Golf-Cabriolets Platz genommen hatte, um bei 35 Grad im Nacken eine nach vorn gebückte Haltung einzunehmen, damit mich vor dem Supermarkt bloß niemand erkennen und noch dazu der Frau mit der komischen Sonnenbrille auf der Nase neben mir zuordnen möge. Meine Mutter hatte sich ein Tuch ins Har gebunden und trug dazu eine tiefschwarze Wayfarer von Ray-Ban. Ich fand das furchtbar und zwar einfach darum. Aber vor allem, weil ich noch keine Ahnung hatte, weder von Film, noch von Kunst oder Geschichte. Es sollte noch einen ganzen Sommer und mindestens einen halben Winter lang dauern bis ich schließlich vor Scham im Erdboden versinken wollte. Plötzlich hing der junge James Dean als Poster an meiner Teenagerzimmerwand. Und er trug dieselbe Brille wie meine Mutter. Genau wie Jacky Kennedy oder Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“. Ich verkroch mich nie wieder im Fußraum. Stattdessen durchsuchte ich das gesamte Haus nach diesem Überbleibsel der 50er Jahre, das früher wie heute Herzen bricht, oder zumindest dabei hilft.

Nicht nur deshalb schlugen wir binnen weniger als zwei Minuten ein, als Ray-Ban wegen einer neuen Ausgabe „JW Lookbook“ an unsere Tür klopfte. In den Hauptrollen: Sarahs und meine persönlichen Lieblingsmodelle – ganze sechs sind es an der Zahl. weiterlesen

Outfit // Gegen das Gehenlassen

29.03.2017 um 10.31 – Outfit Wir

raffia bag mangoIn Hollywoodstreifen ist es ja oft so: Da wachen die Damen des Hauses stets in zusammenpassender feinster Unterwäsche auf, das Frühstückseiweiß wird im seidenen Morgenrock verspeist und wenn man genau hinschaut, dann lugt außerdem noch irgendwo ein vornehmes Spitzenhemdchen aus dem Revers heraus. Das ist dann meist der Moment, in dem mir die ein oder andere Feierabend-Pommes vor lauter Lachen aus dem Nasenloch schießt. Abends, mit dem Laptop auf den Knien, sehe ich nämlich aus wie morgens, ich trage stets ein Feinripp-Unterhemd, das ich rechts und links an beiden Beinen des ausgewaschenen Schlüpfers, der bestimmt nicht zum BH passt, wie Flügelchen herausziehe, und einen Frottee-Bademantel, in dem ich schon diverse Vorlesungen verschlief.

Wenn ich es mir recht überlege, spiegelt dieser Anblick sogar am ehesten wider, wie ich mich Ende des Winters auch sonst so hinsichtlich meines modischen Feingefühls gesehen habe. Gar nicht speziell. Nur pragmatisch. Ich begrüße dieses vogelfreie Laissez-Faire sehr, bloß schlug es mir so langsam aufs Gemüt, hin und wieder dachte ich sogar darüber nach, mich einem Selbstversuch zu widmen: Ein Jahr, eine Jeans, zwei Pullis – oder so ähnlich. In letzter Sekunde packte mich der Frühlingseinbruch allerdings am Schlafittchen, sodass der Sinn mir mit einem Mal und ganz unverhofft wieder nach ein bisschen Firlefanz stand. Gegen das Gehenlassen sozusagen. Zumindest obendrüber: weiterlesen

Outfit // Mit Statement-Ohrringen, Samtblazer & Cowboy Boots

28.03.2017 um 8.18 – Outfit Wir

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe mir gestern tatsächlich den ersten Sonnenbrand des Jahres um die Nase eingefangen: Das Montagsmeeting wurde nämlich kurzerhand auf Nikes Dachterrasse verlagert und eine volle Stunde reichte bereits aus, um meine weißen Wangen in zartes Rot zu tunken. Nach einem halben Jahr voller Grau, wusste meine Haut also gestern offenbar gar nicht, was los ist – und dass, trotz Lichtschutzfaktor in der Tagescreme. Beschweren will ich mich natürlich trotzdem keineswegs: So viel Sonnenpower wie gestern, darf unsere ergrauten Gemüter ab sofort gern die ganze Zeit erfüllen und schenkt man dem guten, alten Wetterbericht vertrauen, geht’s die gesamte Woche auch noch so weiter. Bereits das ganze Wochenende wurde auf Dachterrassen, im Park, auf dem Spielplatz und in diversen Eisdielen verbracht und ich will genau diesen Zustand ganz akut unter keinen Umständen missen.

Endlich darf die Winterjacke also zu Hause bleiben und wird gegen Jeansjacke eingetauscht, ohne fröstelnd durch selbst schattige Plätze zu ziehen. Und so ging’s am Wochenende im geliebten Samtblazer und Klimperohrringen vor die Türe, mit den liebsten Schuhen, der gemütlichsten Jeans und ganz viel Motivation im Gepäck. weiterlesen

JW LOOKBOOK // Cuba-Berlin
– Jane Wayne für Esprit

27.03.2017 um 8.11 – Mode Wir

Was ich mag: Überraschungen. Was ich nicht mag: Vorurteile. Beides zusammen genommen erklärt in etwa unseren mittlerweile schon recht langjährigen Pakt mit Esprit – dem Brand, das wir einst liebten, dann mieden, irgendwann vergaßen und schließlich wiederentdeckten. So viel Ehrlichkeit muss sein. Hätte ich nicht eines Tages eine ebenso ausgetragene wie heiß geliebte Bluse der in den späten 60ern gegründeten Marke wiedergefunden, eine, deren hypnotisierendes Muster an japanische Cloisonné-Vasen erinnerte, dann wäre mir vielleicht eine wichtige Erkenntnis durch die Lappen gegangen. Nämlich die, dass es sich manchmal lohnt, zwei Mal und vor allem genauer hinzusehen. Als Esprit also zum allerersten Mal an unsere Jane Wayne Tür klopfte, war ich zwar skeptisch, gleichzeitig erinnerte ich mich aber voller Nostalgie an die fesche Vase aus Stoff. ich blieb also allen Vorurteilen zum Trotz offen und wurde belohnt, zum Beispiel mit dem Fund einer Wolljacke, die fortan für eine Kreation aus Isabel Marants Feder gehalten wurde. Und erst neulich, da schaffte ich mir eine Tasche aus der aktuellen Esprit-Kollektion an, die wirklich überhaupt nicht von Céline stammt. Das denken aber viele. ESPRIT?! heißt es dann oft, und ich frage mich: Warum denn nicht? Esprit, Esprit, gehört inzwischen zu mir wie mein Name an der Tür. Oder so ähnlich.

Und das liegt nicht nur an den den Kampagnenbildern mit Gala Gonzales aus der vergangenen Saison, an der einstigen Video-Reihe mit Leandra Medine oder der #ImPerfect Kampagne, die ich noch heute für überaus gelungen halte, sondern vor allem am Überraschungs-Effekt, der mich jedes Mal überkommt, wenn ich nach bezahlbarer Qualität suche. Für eine Hochzeit etwa stöberte ich jüngst nach roten Ballerinas. Ein bisschen wie jene von Chloé sollten sie aussehen und zackboom – Danke, Esprit. Aber Lookalikes beiseite – Freundinnen, wenn ihr wie ich einen flunderflachen Po geerbt habt und nicht unbedingt auf Hot Pants steht, dann greift zu der Jeans Shorts, die wir unter anderem für eine neue Ausgabe unserer JW Lookbook Reihe ausfindig gemacht haben. Im Rahmen der #ImESPRIT Frühjahr/Sommer 2017 Kampagne ging es für uns nämlich nach Havana – jedenfalls in unseren kühnsten Sommerurlaubs-Träumen.  weiterlesen

Team Jane Wayne // Welche Bücher lest ihr gerade, Girls?

22.03.2017 um 10.24 – Buch Wir

Wir sind mittlerweile zu einem ganz schön schnieken Team angewachsen und immer, wenn ein Beitrag einer unserer freien Autorinnen online geht, schlagen Sarahs und meine Mama-Jane Herzen Purzelbäume. Umso wichtiger ist es uns, euch viel mehr teilhaben zu lassen an diesem bunten Potpourri aus unterschiedlichsten Schlauköpfen, die diese Seite so sehr bereichern. „Ihr müsst endlich euer Potenzial ausschöpfen – so viele tolle Frauen habt ihr da versammelt, wieso zeigt ihr das so selten?“, befeuerte eine Freundin neulich unser etwas verspätetes Vorhaben. Recht hatte und hat sie, durch und durch. Wir starten heute also mit einer ganz einfachen Frage: Welches Buch liegt denn gerade auf euren Nachttischen, Girls?

Wer Anregungen hat oder Fragen, die auf der Zunge brennen, der darf jetzt gern in der Kommentarspalte laut werden. Weitere „Inside Jane“ Folgen sind nämlich in Planung ♥ weiterlesen

Outfits // 3 x Zwischendurch

21.03.2017 um 12.43 – Outfit Wir

Nach monatelanger Mode-Langeweile bin ich gerade dabei, meinen eigenen Kleiderschrank neu zu entdecken, und auch aus- und aufzuräumen, aber trotzdem kommt mir immer wieder der Alltag dazwischen. Manchmal trage ich tagelang die gleiche Jeans und wechsle bloß Socken und was man noch so austauschen muss, weil Leben, aber dann, dann packt es mich. Oder auch nicht. Auch das ist in Ordnung, aber manchmal reicht schon ein kleiner roter Ohrclip, um gegen die Tristesse anzukommen und wieder Freude am Spiel mit modischem Firlefanz zu schnuppern. Es geht jedenfalls bergauf, die Leidenschaft brodelt hier und da schon wieder. Und bald seht ihr auch wieder regelmäßig mehr von uns, versprochen. Den Anfang machen immerhin drei Outfits von Zwischendurch, wie damals, im Sommer, als man gar nicht richtig über die vermaledeite Garderobe nachdachte und sich trotzdem stets pudelwohl fühlte. Einfach darum: weiterlesen

OUTFIT // Gabrielle Chanel

20.03.2017 um 12.15 – Outfit Wir

Ich kann mich noch ganz genau an diesen einen Tag erinnern, als Sarah und ich uns nach fünf Jahren gemeinsamer Selbstständigkeit jeweils einen heimlichen Traum erfüllten, der uns insgeheim viel zu hochtrabend, oberflächlich und verschwenderisch vorkam. Eine Chanel-Tasche sollte es für jeden von uns ein. Es gibt zwar keine Entschuldigung für so viel Wahnsinn, aber auch keinen anderen Anflug von grenzenloser Unvernunft, den ich je so wenig bereut hätte. Kurz zuvor hatte ich noch mit zwei Beuteln Chipsfrisch im Bett gesessen und Audrey Tautou dabei zugesehen, wie sie die junge Coco Chanel im gleichnamigen Film spielte, wie eine Tänzerin zur Designerin wurde und eine ganze Branche umkrempelte, wie Coco, die eigentlich Gabrielle hieß, die Frauenmode revolutionierte und das Korsett abschaffte.

Man muss, glaube ich, ein bisschen verrückt sein und auch verliebt in das alles, um nachempfinden zu können, weshalb eine Marke derart viele Gefühle und Assoziationen und sogar einen kleinen Funken Stolz hervorrufen kann. In dem Moment zum Beispiel, als wir den Store verließen und wussten, dass wir es ganz allein bis hierher geschafft hatten, ohne Gönner, ohne Eltern, ohne Investoren. Nach einem Jahr Hartz IV, in dem wir Tag und Nacht tippten, zwei weiteren Jahren mit weniger Monatsgehalt als andere für ein paar Schuhe ausgeben, und ganz viel Durchhaltevermögen. Wir brauchten noch eine Weile um zu realisieren, dass wir langsam aber sicher immer unabhängiger und dass Existenzängste längst überflüssig geworden waren. Meine rote Chanel-Tasche ist damit quasi so etwas wie eine tägliche Erinnerung daran, dass man auch dann weitermachen sollte, wenn der Rest der Welt denkt, man hätte sich in brotlosen Träumen verstrickt. weiterlesen