Kategorie-Archiv: Wir

Brain Blah //
Es ist Sommer, lasst die Rollen frei.

17.05.2017 um 13.40 – Leben Wir

Ich bewundere Menschen, die viel Sport treiben wirklich sehr, so ist das gar nicht. Diese enorme Form von Selbstdisziplin muss man ja erst einmal aufbringen, und Crunchies – pardon Chrunches – Kniebeugen und Klimmzüge, ich meine, Spaß macht das alles zu Beginn doch nun wirklich nicht, man muss vielmehr erst Blut riechen, dann den inneren Schweinehund erlegen und vor allem dran bleiben, bis eines Tages der Rausch einsetzt und jede Anstrengung zur Wonne wachsen lässt. Aber Freunde, ich fragte mich dieser Tage, ob das denn wirklich alles sein muss. Es geht, so die These, ja kaum mehr um Gesundheit als viel eher um den perfekten (Achtung-Scheiß-Wort-Alert) Beach Body.

Ich lese ja nunmal auch diverse Blogs und Magazine und mein Gott, statt den Frühling mit Wohlwollen und offenen dürren oder dicken, aber zumindest eigenen Armen zu begrüßen, bricht seit Wochen allerorts Hysterie aus. Die einen fressen nur noch die Hälfte, andere verballern jeden lauen Maiabend im Gym und beinahe alle drehen am Rädchen, mobben sich selbst vor dem Spiegel und verzweifeln an Idealvorstellungen, denen so gut wie niemand, der nicht allein zwischen Fotos und Filtern existiert, standhalten kann. Sogar Knie werden gehasst, weil über Knien nunmal Haut und vielleicht auch ein gesunder Fettmantel hängt, ohne gehts ja nicht, außer wir säßen bloß zur Zierde da, mit ausgestrecktem, strammen Bein natürlich. weiterlesen

Outfit //
Die Wonne des Pyjamas, der kein Pyjama ist.

16.05.2017 um 11.12 – Mode Outfit Wir

Ich bin ein Schlafanzugfan oder – wie Olli Schulz sagen würde – ein Bettmensch, halb Bett und halb Mensch. Vielleicht steht meine kleine güldene Koje genau deshalb auch am Rande des Wohnzimmers, als zusätzlicher Lümmelort sozusagen, strikte Raumaufteilungen leuchten mit nämlich nur ganz langsam ein. Was ich außerdem mag: Ensembles, die immer ein wenig nach Morgengrauen ausschauen, in Wahrheit aber viel zu mondän sind für das nächtliche Versauern zwischen Federkerndecken – So wie das obige von Ganni etwa. Wobei ich mir überhaupt nicht sicher bin, ob man Kleid und Hose ursprünglich zusammen tragen sollte, womöglich nicht. Ich machs aber trotzdem und habe in dem mit Wildpferden bedruckten Schlabbertraum meinen neuesten Kompagnon für träge Tage gefunden.

Drei Fliegen werden hier außerdem mit ein und derselben Klappe geschlagen, ich bin nämlich der Meinung, dass die Marlene Hose sich ebenso gut als Teil eines Hochzeitsgast-Outfits machen würde wie das dazugehörige Volant-Kleid. Ich plädiere bloß für das Hinzutun von ein wenig warmer Farbe. Dafür habe ich heute morgen bei Sarah angeklopft und mir ein paar Ohrringe und eine Tasche in Orange-Tönen geliehen. Sharing ist schließlich caring und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Sollten wir also viel häufiger tun. Die Rennwagen-Kulisse wurde übrigens aus der Not heraus geboren – nicht unserer, nein, nein.  weiterlesen

Outfits //
4 x Zwischendurch

15.05.2017 um 11.49 – Outfit Wir

Dem Regen entfliegen und eben dort hinfahren, wo die Sonne scheint: Am Wochenende wurde genau das gemacht. Familie einpacken und los. Unser Ziel: Wilma zeigen, wo Nick und der Wal wohnen aka die Ostsee ansteuern, durch das schöne Brandenburg tuckern, Spargel auf dem Weg kaufen und die kleinen Füße zum ersten Mal in Salzwasser tauchen. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, aber am vergangenen Wochenende lag so etwas wie Sommer in der Luft und ich würde am liebsten nur noch in Richtung Sonne ziehen, im luftigen Sommerkleid Seilbahn fahren und Vanilleeis im Becher und eine Kugel Zitrone in der Waffel ordern.

Vier mal zwischendurch: Mit Lieblingsoutfits im Gepäck, die garantiert ohne Winterjacke auskommen! weiterlesen

My Life is a Mixtape #1 //
20 Lieder von damals bis heute mit … Nike Jane

08.05.2017 um 15.07 – Musik Wir

Eigentlich wollte ich nichts anderes, als ein kleines Nike-Mixtape anlegen, für mich ganz allein, weil ich nunmal mit beinahe jeder Erinnerung ein ganz bestimmtes Lied verknüpfe und manchmal ein wenig Angst habe, zu vergessen. Nicht alles, aber kleine Momente, die in Wahrheit ganz groß waren. Herausgekommen sind ganz genau 75 Lieder, die sich zumindest von meinem eigenen Hirn wie ein audiovisuelles Tagebuch quer durch ein jetzt 29-jähriges Leben lesen lassen. Und genau daraus wurde dann auch schon die Idee zu unserer neuen Kategorie My Life is a Mixtape geboren. Jeder von uns trägt schließlich eine ganz persönliche Speicherplatte mit sogenannten Life-Hits mit sich herum. Die müssen gar nicht alle schön sein, Ehrlichkeit zählt viel mehr.

Deshalb mache ich heute den Anfang mit Mixtape #1, das wegen der akkuraten Vorarbeit viel zu lang geraten ist. Weniger ging jetzt aber nicht mehr und es fühlt sich trotzdem an, als fehle ein ganzer Mount Everest an Retrospektive. Und falls ihr gerade Zeit habt: Wessen Leben hättet ihr denn eigentlich gern als Mixtape präsentiert? weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Durch den Mai mit Sarah Jane

05.05.2017 um 12.45 – Janes Wir

Ein paar mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig mehr an unserem Alltag teilhaben lassen. Mal plaudert das Team ein klein bisschen aus dem Nähkästchen, wieder teilen wir mit euch unsere vergangenen Tage, unsere Flausen im Kopf und unsere persönliche Gedanken, Momente, die uns aufgeregt oder glücklich gestimmt haben. Quasi ein kleiner Querschnitt von all dem, was gerade durch unsere Köpfe flitzt.

Was mich im jungen Mai bisweilen so beschäftigt hat, was mich unheimlich enttäuscht hat und worauf ich mich unheimlich freue, das lest ihr hier:  weiterlesen

8 Ways to Wear //
Jane Wayne x The Chanel Gabrielle Bag

03.05.2017 um 11.59 – Mode Outfit Wir

Es gibt Marken, die kommen und gehen, die begeistern für einen kurzen Moment durch schillernde Oberflächen und viel Gerede, bis die binnen kurzer Zeit maximierte Begeisterung schließlich noch schneller wieder versiegt, als sie einst entfacht wurde. Chanel aber bleibt. Und das schon seit der 1910er Jahre. Für einen wahr gewordenen Mythos braucht es für gewöhnlich nunmal mehr als eine gute Idee und eine Handvoll Schwärmer: Nämlich Geschichte, Gefühl und vielleicht auch eine echte Gabrielle. Coco Chanel etwa, deren wahrer Vorname ebenso lautete, war eine jener Pionierinnen, deren Vision es war, die Frau endlich von unbequemen Modekonventionen zu befreien. Stattdessen sollten Freiheit und Rebellion unsere Garderobe dominieren. Ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der Mademoiselle vor allem zum Accessoire des Mannes degradiert wurde. Nicht aber bei Chanel, die samt ihres Unternehmens mit aller Kraft für mehr Selbstbestimmung einstand. Hier bevorzugte man luftige Hosen statt Humpelrock, lose fallende Bretagne Shirts und dazu einen selbstbewussten Kurzhaarschnitt.

Genau diese Attitüde, das Umsetzen eigener Träume, das Unabhängigsein und Freidenken, war eine der grundlegenden Maximen beim Entwurf des neuen Taschenmodells aus der Feder von Karl Lagerfeld, der das Erbe Chanels bereits seit 1983 als Chefdesigner weiterführt: Die Gabrielle Bag soll weniger Zierde als vielmehr Kompagnon sein, der beide Hände frei lässt. Für das echte Leben, den Alltag, wenn so will. Und weil ich ohnehin dafür plädiere, sogar die kostbarste Errungenschaft  keineswegs als Vitrinen-Futter zu verschwenden, sondern sie zu nutzen bis die eigene Abenteuer längst Spuren hinterlassen haben, habe ich mich für Chanel gemeinsam mit Gabrielle 8 lange Tage lang treiben lassen. Einmal durch Neuköllns Riviera und wieder zurück: weiterlesen

Team Jane Wayne //
Worauf spart ihr gerade?

27.04.2017 um 11.59 – Leben Wir


Wir sind mittlerweile zu einem ganz schön schnieken Team angewachsen und immer, wenn ein Beitrag einer unserer freien Autorinnen online geht, schlagen Sarahs und meine Mama-Jane Herzen Purzelbäume. Umso wichtiger ist es uns, euch viel mehr teilhaben zu lassen an diesem bunten Potpourri aus unterschiedlichsten Schlauköpfen, die diese Seite so sehr bereichern. Dann mal los.

Wir starten heute nämlich mit der zweiten Ausgabe unserer neuen Kategorie „Team Jane Wayne“ und werfen eine ziemlich persönliche Frage in die Runde: Worauf spart ihr gerade, girls? weiterlesen

VC Bag Stories & Ranking // Die Top 25
der meistverkauften Taschen der Welt

25.04.2017 um 10.06 – Accessoire Wir

Eine Handvoll können wir höchstwahrscheinlich alle aufzählen, aber würdet ihr auch die komplette Crème de la Crème der 25 meistverkauften Taschen der Welt auflisten können? Zum beinahe 10-jährigen Jubiläum widmet sich der Luxus-Second-Hand-Onlinestore Vestiaire Collective nun unserem Lieblingsaccessoire und veröffentlicht ein ganz besonderes interessantes Ranking für alle Schlitzohren unter euch, um nicht bloß Orientierung für einen möglichen Wiederverkaufswert zu schenken, sondern auch, um einen kleinen Kompass zu reichen, in welches Modell sich eine Investition ganz besonders lohnt: Die VC Bag Stories aka der Global Bag Exchange Index!

Ende der 00er Jahre gelauncht, widmet Vestiaire Collective sich genau den Schätzchen, die andere nicht mehr brauchen, wieder andere dafür aber umso mehr. Hier werden wir nicht bloß regelmäßig fündig, wenn es um Designerware aus zweiter Hand geht, hier wird das Produkt der Begierde auch auf Echtheit geprüft: Und das eben mittlerweile seit einem Jahrzehnt. Das Thema Transparenz steht hier also neben den Luxusgütern im Vordergrund und genau aus diesem Grund ist so ein kleiner Check-Up in Sachen Marktwert doch auch gar nicht schlecht. Welches Taschenmodell lohnt sich als Wertanlage mehr als andere, mit welchem Klassiker können wir garantiert nichts falsch machen und welche Kreation feiert wohl ganz bald ihr persönliches Comeback? weiterlesen

„Grow up“ feat. Mercedes-Benz //
Eine Anleitung zum Erwachsenwerden

24.04.2017 um 8.50 – Kampagne Leben Wir

Werdet erwachsen, sagen sie. Und alles, woran ich denken muss, ist ein spaßbefreites Leben. So lange ich denken kann, dreht sich alles ums Erwachsenwerden: Während ich mich mit 16 Jahren erwachsener denn je fühlte und es kaum abwarten konnte, es endlich auch zu sein, wehrte ich mich spätestens mit 25 gegen diese seltsame Begrifflichkeit. Werd‘ erwachsen! Trag‘ Verantwortung! Sei nicht so albern!, schallte es in meinem Kopf, während ich an Staubmäuse dachte, an ultimative Spießigkeit und das Begraben meines alten Lebens. Dass ich inzwischen aber vielleicht längst erwachsen bin, das habe ich erst viel später begriffen. Nämlich als ich anfing, das Großwerden endlich positiv zu sehen. Am Ende ist es doch so: Jede Erfahrung, jeder Meilenstein und jede Entscheidung hat mich zumindest ein Stück weit erwachsener gemacht:

Reifer, zufriedener, selbstbestimmter, vernünftiger und unvernünftiger zugleich, ruhiger und wilder, ernsthafter und impulsiver, strikter, konzentrierter und manchmal eben auch weniger panisch. Mit fast 30 habe ich das Erwachsenwerden für mich ganz einfach neu definiert. Es geht schließlich vor allem um Freiheit im Kopf, um Flexibilität, um innere Ruhe und um eine Art von Selbstsicherheit, von der ich als junges Mädchen noch meilenweit entfernt war. Erinnern muss ich mich an diese Vorzüge trotzdem immer wieder. weiterlesen

Happy Heart // Mit Katzenaugen, nachhaltiger Kosmetik & frischen Lippen

18.04.2017 um 12.02 – Beauty Shopping Wir

Erst vergangene Woche träumte ich mich in den Süden – bloß für ein Wochenende, dafür aber mit der vollen Ladung Sonnenschein. Ostern wurde aus diesem Wunschgedanken nichts, allerdings habe ich es immerhin geschafft, schon mal einen Flug und ein Hotel für wann anders zu buchen. Und ich sag‘ euch was: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Im Handgepäck wird nämlich ganz sicher das Sonnenbrillenmodell meiner kühnsten Träume stecken: Ein cremefarbenes Cat Eye Modell mit zarten Röschen am Bügel. Dazu findet ihr auf meinen Lippen abwechselnd sattes Rot von Tom Ford oder die volle Ladung Glanz von Chanel. Immer mit dabei? Ein kleines Geschenk von Ba&sh: Der kleine Strohbeutel für Strandtage. Was außerdem keinesfalls fehlen darf? Das frisch getestete i+m Shampoo, das Elina uns erst kürzlich genauer vorstellte und ein Körperöl, das ich ganz flott Scalamari nachkaufen musste. Jetzt aber alles noch mal der Reihe nach: weiterlesen

10 Outfits aus dem vergangenen Sommer, die ich auch 2017 wieder trage

18.04.2017 um 9.24 – Outfit Wir

Feststellung des Tages Nummer 1: Ich will jetzt wirklich Sommer. Nummer 2: Kürzere Haare waren doch nicht so verkehrt. Und Nummer 3: Ich habe meinen Körper gar nicht mal so oft vor die Kamera geschleppt, um Outfits festzuhalten, was wiederum dazu führt, dass ich aus dem vergangenen Sommer gerade mal 10 Outfits zusammen kriege, die ich euch zeigen kann und genauso auf jeden Fall wieder anziehen will. Gefühlt sind es allerdings viel mehr und deutlich spannendere, aber was nicht geknipst wurde, kann hier selbstverständlich auch schlecht gezeigt werden.

Ein großer Liebling ist und bleibt in jedem Fall meine Dries van Noten Hose, die wir von der Grundidee zur Inspiration herangezogen haben und in abgewandelter Form (dunkler, höher sitzend, schmaler und mit verkürztem Bein) auch für unsere eigene Kollektion aufgelegt haben. Ein weiterer Schatz bleibt das uralte Lacoste Hemd meiner Oma ebenso wie der wiederentdeckte Louis Vuitton Beutel in sonnengeküsstem Gelb. Was diesen Sommer außerdem erneut rausgekramt wird? weiterlesen

13 Outfits aus den letzten Sommern, die ich 2017 wieder tragen werde

12.04.2017 um 11.45 – Mode Outfit Wir

Die Mode präsentiert sich heute rasant denn je, Trends kommen und gehen, überdauern selten mehr als ein volles Jahr und überhaupt überschlagen sich die Neuankünfte in den Fast Fashion Stores geradezu. Wer da noch mitkommt, ist im schlimmsten Fall nicht nur aus der Puste, sondern auch bankrott. Man sollte den Zirkus im allerbesten Fall also weder blindlings mitmachen, noch traurig sein ob verpasster Stilregeln, sondern vielmehr ganz genau überlegen, was überhaupt (noch) in den eigenen Kleiderschrank passt. Das sagt ja genau die Richtige, meint ihr jetzt, zu recht, aber ich werde nicht müde zu betonen, dass Modeblogger*innen niemals ein Maßstab sein sollten und alles Gezeigte in erster Linie als Option oder Inspiration betrachten werden sollte, niemals aber als Muss. Auch ich komme nicht umher, mich immer wieder daran zu erinnern. Denn es kommt natürlich vor, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe.

Am Wochenende habe ich also damit begonnen, dem Spuk ein Ende zu bereiten und meine Garderobe ein weiteres Mal um die Hälfte reduziert. Übrig geblieben sind zwei Kleiderstangen voll mit Lieblingsstücken und ein Regal, in dem sich Pullover, Shirts und Hosen tummeln. Es stimmt wirklich: Weniger fühlt sich in diesem Fall nach viel, viel mehr an. Im Zuge des Ausmist-Wahns, habe ich mich außerdem durch Outfits aus den vergangenen zwei Jahren gestöbert und festgestellt: Beinahe jedes einzelne davon würde ich im Sommer 2017 wieder (fast) ganz genau so tragen. Auch keine Meisterleistung. Aber eine weitere Erinnerung daran, dass das Glück häufig nicht in der Ferne, längst irgendwo vor unseren Füßen liegt: weiterlesen

Outfit // Fernweh.

04.04.2017 um 9.18 – Outfit Wir

Eine meiner besten Freundinnen schrieb mir vor ein paar Tagen in einem Brief, sie sei noch nie so verloren und gleichzeitig so glücklich gewesen. Und ich weiß ganz genau, was sie meint. Wenn man innerlich sprudelt vor vollkommenem Glück, dann ist die Abenteuerlust oft nicht weit. Vielleicht geht es mir gerade sogar ganz ähnlich. Am liebsten würde ich meine kleine wunderbare Familie an die Hand nehmen und ihr die ganze Welt zeigen, die Ferne erkunden, um immer wieder zurückzukommen, mit tausenden von wilden Geschichten. Zwei Flüge sind für dieses Jahr schon gebucht, aber der Sinn steht mir nach noch weiter entfernten Zielen, vielleicht, weil ich das Reisen in den vergangenen Jahren so sehr vernachlässigt habe und mit jedem Besuch in einem anderen Land stets auch Arbeit verbunden war. Ich will das nicht mehr. Nie wieder Hashtags unter der Sonne, vorerst. Stattdessen Nacktbaden im Meer und Rucksäcke vollgepackt mit Müsliriegeln. Ob wir in diesem Jahr noch zu Freunden nach Kanada, in den Oman oder nach La Réunion schaffen, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich mein Erspartes künftig nicht mehr für ein Eigenheim beiseite legen werde, sondern für ein Segelboot. Unser Kind darf uns dann während seines Studiums gern überall auf der Welt besuchen kommen. Jaja, ich weiß. Aber wer überhaupt keine Träume hat, der hat doch irgendwie nichts. weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Der April mit Sarah Jane

03.04.2017 um 16.07 – Wir

Ein Mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig an unserem Alltag teilhaben lassen. Versteht es als kleinen, monatlichen Recap und als Vorschau in einem, um euch ein klein bisschen näher in unseren Alltag zu bringen.

Was mich im vergangenen März und ziemlich kurzen April bisweilen so beschäftigt hat, in wen ich furchtbar verknall bin, welches Buch gerade auf meinem Nachtisch liegt und welche Playlist mich durch den Alltag bringt, lest ihr hier:  weiterlesen

#IMFREEDOM //
Freisein – was bedeutet das überhaupt?

03.04.2017 um 10.30 – Kolumne Leben Mode Wir

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die #ImPERFECT Kampagne von Esprit, die wir im vergangenen Jahr unterstützt haben. Damals wurde vor allem ein kultureller Dialog innerhalb der Modewelt angestoßen, der sich für das Abrücken von Stereotypen aussprach und stattdessen mehr Persönlichkeit und Diversität forderte. Aber auch mehr Selbstliebe, mehr Akzeptanz und Dankbarkeit für kleine Makel, die uns von Abziehbildern unterscheiden. 2017 geht Esprit mit #ImESPRIT noch einen Schritt weiter. Diesmal stehen Vielfalt, Individualität und Selbstbestimmung im Fokus. Wir werden in der aktuellen Kampagne also nicht nur dazu aufgefordert, für uns selbst einzustehen, sondern auch für das, was uns am Herzen liegt. Am besten durch ein starkes Statement, das auch ihr teilen könnt und zwar hier. So haben wir etwa die Wahl zwischen #ImLOVE, #ImCHANGE oder #ImCOURAGE. Ich habe mich für #ImFREEDOM entschieden. Und warum?, hat Esprit mich daraufhin gefragt. Die Antwort fiel mir viel schwerer als erwartet. Also fing ich ganz vorn an.

„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen,“ schrieb Evelyn Beatrice Hall in ihrem Buch „The Friends of Voltaire“ und trifft damit noch heute, mehr als hundert Jahre später, punktgenau in die Wunde der kränkelnden Demokratie, die derzeit gemeinsam mit der Pressefreiheit um ihr Bestehen bangt. Auf politischer und gesellschaftlicher Ebene stehen wir ohnehin gesammelt vor zum Teil noch schmerzlich weit entfernten Lösungsansätzen und hoffen dabei inständig auf eine Welt, in der jeder Mensch sich frei entfalten darf, unabhängig von sexueller Orientierung, Herkunft, Geschlecht und Religion. Und manchmal, wenn die Nachrichten wieder besonders weh tun, vergessen wir ein weiteres Mal, bei uns selbst anzufangen. Im Kleinen. Immer dann, wenn es um unsere eigene Entfaltung geht. Ich habe mir für mein Leben nicht viel mehr vorgenommen, als es jeden Tag geschehen zu lassen. Und mir den Anspruch auf persönliche Freiheit niemals austreiben zu lassen, nicht von der Vernunft, nicht von dem in den meisten von uns manifestierten Drang nach Sicherheit, nicht von der Erwartungshaltung anderer. #ImFREEDOM, weil ich fortwährend selbst entscheide, hinter welchem Bestrebens-Törchen ich es mir bequem mache und dabei stets den passenden Schlüssel zum Schloss im Kopf behalte. Nennen wir diesen Schlüssel doch einfach Mut. Den Mut zu besitzen, Dinge, die einem nicht mehr gut tun, trotz der natürlichen Furcht vor dem Ungewissen, ziehen zu lassen, halbherzige Umstände ändern statt hinnehmen zu wollen, auch das bedeutet für mich Freiheit. weiterlesen