Kategorie-Archiv: Wir

OUTFIT // Gabrielle Chanel

20.03.2017 um 12.15 – Outfit Wir

Ich kann mich noch ganz genau an diesen einen Tag erinnern, als Sarah und ich uns nach fünf Jahren gemeinsamer Selbstständigkeit jeweils einen heimlichen Traum erfüllten, der uns insgeheim viel zu hochtrabend, oberflächlich und verschwenderisch vorkam. Eine Chanel-Tasche sollte es für jeden von uns ein. Es gibt zwar keine Entschuldigung für so viel Wahnsinn, aber auch keinen anderen Anflug von grenzenloser Unvernunft, den ich je so wenig bereut hätte. Kurz zuvor hatte ich noch mit zwei Beuteln Chipsfrisch im Bett gesessen und Audrey Tautou dabei zugesehen, wie sie die junge Coco Chanel im gleichnamigen Film spielte, wie eine Tänzerin zur Designerin wurde und eine ganze Branche umkrempelte, wie Coco, die eigentlich Gabrielle hieß, die Frauenmode revolutionierte und das Korsett abschaffte.

Man muss, glaube ich, ein bisschen verrückt sein und auch verliebt in das alles, um nachempfinden zu können, weshalb eine Marke derart viele Gefühle und Assoziationen und sogar einen kleinen Funken Stolz hervorrufen kann. In dem Moment zum Beispiel, als wir den Store verließen und wussten, dass wir es ganz allein bis hierher geschafft hatten, ohne Gönner, ohne Eltern, ohne Investoren. Nach einem Jahr Hartz IV, in dem wir Tag und Nacht tippten, zwei weiteren Jahren mit weniger Monatsgehalt als andere für ein paar Schuhe ausgeben, und ganz viel Durchhaltevermögen. Wir brauchten noch eine Weile um zu realisieren, dass wir langsam aber sicher immer unabhängiger und dass Existenzängste längst überflüssig geworden waren. Meine rote Chanel-Tasche ist damit quasi so etwas wie eine tägliche Erinnerung daran, dass man auch dann weitermachen sollte, wenn der Rest der Welt denkt, man hätte sich in brotlosen Träumen verstrickt. weiterlesen

INSIDE JANE WAYNE //
Der März mit Sarah Jane

15.03.2017 um 14.33 – Wir

Wenn wir jemanden bloß virtuell sehen, ganz gleich eben jeden Tag oder nur ein flüchtiges, einziges Mal, denken wir meist, wir würden unser Gegenüber kennen. Wir sind davon überzeugt, die Person einschätzen zu können und bilden uns sogar ein, ein ganzheitliches Urteil über sie fällen sie dürfen. Das passiert auch mir. Dabei müsste ich es doch viel besser wissen: Natürlich geben wir hier und auf anderen sozialen Kanälen viel Preis, nichtsdestotrotz handelt es sich bloß um kleine Ausschnitte aus unserem Leben, mal um Blumen gespickte Inszenierungen, wieder um ungeschminkte Realitäten, aber wohlgemerkt: Ausschließlich um einzelne Ausschnitte. Unser Kosmos geht nämlich überraschenderweise über textile Träume und Lippenstifte hinaus.

Ein Mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig mehr an unserem Alltag teilhaben lassen, natürlich wieder in Ausschnitten, aber mit Dingen, über die wir uns fürchterlich aufgeregt haben, von denen wir träumen oder Gedanken, mit denen wir einschlafen. Was mich bisher im März so beschäftigt hat, welches Buch ich gerade lese und welche Musik mich aktuell unentwegt begleiten darf, das lest ihr hier: weiterlesen

Nike for Nike: „Believe in more“
– Warum ich mir selbst entgegenrenne

13.03.2017 um 12.17 – Sport Wir
In Kooperation mit Nike

Ich hatte ein Scheißjahr. 2016 war das, als gefühlt alle ein Scheißjahr hatten. So richtig erklären musste das niemand, man hatte ja selbst teilgenommen und war an irgendetwas gescheitert, im Großen und Kleinen, die einen mehr, die anderen weniger, aber wirklich jeder ein bisschen. Auch ich und zwar mit voller Wucht. Noch vor drei Monaten habe ich mich zwischen Wunderkerzen, guten Vorsätzen und Konfetti aus der Kanone gefragt, wann es wohl wieder ruhig werden und wann das alles endlich aufhören würde. Das Verlieren von Menschen, das Zweifeln, das Bangen und auch die Anstrengungen des Alltags, die mir feindseliger als sonst erschienen. Ich wünschte mir nicht viel, bloß dass mein Leben vielleicht mal wieder klarkommen könnte auf sich selbst und mich und alles, was dazu gehört. Nichts wurde besser, auch nicht im Januar. Zum ersten Mal seit ich denken kann, habe ich mich so richtig hängen und auch gehen lassen. Das ist hin und wieder zwar ok oder sogar ein Muss, aber irgendwann auch zu viel. Zu viel Stillstand. Bloß begriff ich das lange nicht.

Bis ich mich damit anfreundete, die Umstände ohnehin nicht ändern zu können und schließlich anfing, mich an den „Optimismus“ zu erinnern, den ich offenbar verloren hatte, und gleichzeitig nach einem neuen Blickwinkel auf all die vergeigten Dinge suchte. Dabei entdeckte ich etwas, das ich ‚das Schöne Scheitern‘ nennen will. Wenn man schon Scheiße fressen muss, dachte ich, dann doch zumindest nicht ohne Sinn. Fortan übte ich mich also darin, weniger wehleidig auf Fehlschlägen herumzureiten als mich vielmehr darauf zu konzentrieren, was all diese durchlebten Momente mit mir oder aus mir gemacht hatten. Schwäche wurde plötzlich zu Stärke. Und das miese Gefühl zu so etwas wie lang vermisster Energie, zu dem Willen, etwas grundlegend zu ändern. Gut möglich, dass 2016 überhaupt nicht ausschließlich scheiße gewesen ist, sondern eine Art Neuanfang für uns alle. Es stimmt, das Jahr hatte eine solche Kraft, dass auch ich lange von Misstrauen erschlagen liegen blieb. Dabei hätte ich es eigentlich besser wissen müssen. In einem Video, dass wir gemeinsam mit Nike Women gedreht haben, beschreibt meine Freundin Ruby sich etwa als Lotusblume. Das klingt nach Pathos, ist aber fassbar. Je fetter der Schlamm, desto prächtiger die Blüte. weiterlesen

Outfit // Mal wieder „Unvorteilhaft“

13.03.2017 um 8.36 – Outfit Wir

Es gab eine Zeit, da konnte Kleidung für mich gar nicht körperfern genug sein. Bollerig lautete die Lieblingsbezeichnung für meinen Stil, weit und eben urgemütlich. Auch meine Schwangerschaft änderte rein gar nichts daran: Nicht, weil ich sie auf Teufel komm raus verstecken wollte, mir war bloß einfach nicht nach quetscheng und figurbetont. Ganz einfach. Schon damals sagte man mir, ich könne mich vorteilhafter kleiden, denn so wirke ich dicker als in Wirklichkeit. Die Wirklichkeit aber sah so aus: Ich nahm 24 kg zu, hatte Wassereinlagerungen an allen erdenklichen Körperstellen und wollte einfach alles, außer mich mit „vorteilhaft“ beschäftigen – denn: Ich wollte mich bloß wohlfühlen. Irgendwann war Wilma endlich da, das Wasser sofort aus meinem Körper und es folgte die Zeit der knatschengen Jeans: Ich konnte es einfach nicht mehr abwarten, das alles Form hatte und Halt fand und so verliebte ich mich erneut in Skinnies, obwohl Flared Pants längst den Ton angaben.

Warum ich euch das alles erzähle? Weil Beurteilungen wie „unvorteilhaft“, „gedrungen“, „stampfig“ oder „unschmeichelhaft“ mir seit immer gehörig auf den Geist gehen. Ich bin jedenfalls mit meinem geliebten Bollerlook zurück, dank unserer eigenen Kreation für Kauf dich glücklich – und könnte damit nicht glücklicher sein. Ein „darin wirkst du ein bisschen gedrungen“ konnte ich auf Instagram längst einheimsen, ein Problem gibt’s deswegen trotzdem längst nicht mehr. Was bedeuten schon solche Beurteilungen, wenn man sich selbst so rundum pudelwohl fühlt, hmm? Eben. Gar nichts. weiterlesen

Vorurteile // Das gesegnete Leben der Sari C. #feelingblessed

10.03.2017 um 11.49 – Kolumne Leben Wir

Für all diejenigen, die endlich mal die Wahrheit über mich, und damit in einem Abwasch auch gleich das Berlin-Blogger-Mädchen per se wissen wollten, gibt es gute Nachrichten: Der Tag ist gekommen. Tabula Rasa, was soll der Geiz. Alles muss raus. Bereit für das beinharte Feuerwerk?

Es folgt die Realitsvorführung des gesegneten Lebens der Sari C. Konsequent und beißend in den Augen. Schert euch hinfort, ihr diabolischen Vorurteile! weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Der März mit Nike Jane

07.03.2017 um 14.43 – Leben Wir

Ein Mal im Monat wollen wir euch mit unserer Rubrik INSIDE JANE WAYNE ein wenig an unserem Alltag teilhaben lassen. Früher nannten wir das Ganze „Insta Diary„, bunte Bilder waren uns aber irgendwann nicht mehr genug. Jetzt sind also auch allerlei Flausen hinzu gekommen, persönliche Gedanken, Momente, die uns aufgeregt oder glücklich gestimmt haben. Quasi ein Querschnitt von all dem, was gerade durch unsere Köpfe fegt.

Was mich im jungen März bisweilen so beschäftigt hat, welches Buch ich gerade lese und welche Musik mich derzeit weckt, lest ihr hier: weiterlesen

OUTFIT // „The Second Sex“

06.03.2017 um 11.22 – Mode Outfit Wir

Die letzten Wochen waren trubelig, was nicht heißt, dass ich sie nicht genossen hätte, aber verflucht eben auch. Genau wie die Tatsache, dass ich kein vielarmiger Tintenfisch bin, obwohl mir ja selbst dann noch die schwer benötigten Zusatz-Finger zum Umsetzen neuer Ideen fehlen würden. Was ich eigentlich sagen will: Selten habe ich mich im Angesicht eines Ist-Zustands so überfordert und gleichzeitig saufroh gefühlt. Am 1. März hat unsere erste eigene Kollektion das Licht der Welt erblickt, bis dahin gab es kaum einen Tag Pause. Denn das hier musste ja trotzdem laufen, genau wie alles Administrative hinter den Kulissen und pipapo. Jetzt jammere ich natürlich auf hohem Niveau, aber keineswegs über das Pensum, das brauche ich ja irgendwie auch fürs Seelenheil, sondern über die vielen Neuerungen und Rubriken und Ansprüche an Jane Wayne, die da derzeit in meinem Hirn schlummern. Eigentlich ja prima, bloß: Wann sollen die denn endlich raus da? Irgendetwas ist ja immer. Und ich weigere mich, noch mehr aus der Hand zu geben, wir wollen schließlich keine gesichtslose Nachrichtenseite werden. Ich rege mich jetzt also mal ganz schnell ab uns versuche an meinem eigenen Zeitmanagement zu arbeiten, das lässt seit der unverhofften Schmetterlinge im Bauch und noch dazu dem Frühlingsbeginn nämlich wirklich auch zu wünschen übrig.

Zurück zum Montags-Outfit also: Wenig selbstlos trage ich mein Lieblingshirt aus der „Bonjour Simone“ Kollektion (ihr wisst, Simone De Beauvoirs Buch „Das andere Geschlecht“) und auch die dazugehörige Hose. Wer letztere mag: Seid gewarnt, sie fällt riesig aus, ich trage hier eine XS. Das ist Absicht, weil ich persönlich die Jeans zuweilen ganz oben in der Taille, aber dann auch wieder etwas lockerer, so wie hier, kurz über dem Bauchnabel tragen mag: weiterlesen

Finally online & In Stores //
Die Kauf Dich Glücklich x Jane Wayne
Kollektion

01.03.2017 um 8.56 – box3 Feminismus Mode Shopping Wir


Wir lassen heute ausnahmsweise gleich die Katze aus dem Sack, statt zeilenlang um den heißen Brei zu plaudern, denn unser Herzprojekt der vergangenen Monate ist heute schon vor den eigentlichen Store Openings online: BONJOUR SIMONE – oder auch:

Kauf dich glücklich x This is Jane Wayne

Wir platzen vor Stolz, sind furchtbar aufgeregt, ganz schön sprachlos und unendlich dankbar für diesen wahr gewordenen Traum mit Botschaft, den wir mit Andrea, Christoph und dem ganzen Team von Kauf dich glücklich im vergangenen Dreivierteljahr umsetzen durften. Also, seid ihr bereit? Hier findet ihr nämlich alle 13 Kollektionsstücke der Reihe nach: weiterlesen

Brain Blah //
Über Mut, Trennungen & Neuanfänge

28.02.2017 um 10.05 – box2 Kolumne Leben Wir

Ich werde nicht selten gefragt, wie ich das eigentlich alles so wuppe als Alleinerziehende. Zunächst einmal muss ich mein Gegenüber dann sehr schnell korrigieren, denn ich bin ja gar nicht allein, das Kind hat glücklicherweise nach wie vor einen Vater und wenn man mich fragt, sogar den besten. Wir leben das 50/50 Modell – etwa alle drei Tage wechseln wir uns ab. Lio hat demnach also nicht nur ein Zuhaue, sondern gleich zwei. Das findet der kleine Mann prima. Und auch seine Eltern. „Ja, aber klappt das denn?“ lautet meist die nächste Frage, und: „Ist das nicht komisch, sich trotz Trennung ständig zu sehen?“ – Nein, kein bisschen. Dann kommen die ungläubigen Blicke, hin und wieder legt sich auch die Stirn, die mir da gegenüber steht, in hässliche Falten, aha. Ganz selten, wenn ich auf Krawall gebürstet bin (was mir mit zunehmendem Alter tatsächlich häufiger passiert), liefere ich im Angesicht der aufkeimenden Skepsis quasi auch schon rein prophylaktisch eine kurze Erklärung zum Ist-Zustand. Dass das alles so wunderbar funktioniert, höre ich mich regelmäßig runterrattern, liegt vor allem daran, dass wir uns rechtzeitig dazu entschieden haben, das gewohnte Familien-Konstrukt aufzugeben, um uns einem neuen Modell zu widmen. Im Namen der Freundschaft.

„Man soll gehen, wenn’s am schönsten ist“, heißt es schließlich und ich finde, da ist auch in Beziehungsdingen was dran. Zwar bin ich keineswegs der Meinung, dass man schon mit Schmetterlingen im Bauch die Biege machen sollte, um sich ja frühzeitig vor potenziellen Messerspitzen in der Magengrube zu bewahren. Aber immerhin rechtzeitig. Obwohl das Abbiegen auf den Solo-Weg oft viel mehr Mut erfordert als das Bleiben. Kämpfen kann helfen und ist unabdingbar, solange noch ein Funken Liebe da ist. Und parallel dazu die Gewissheit, dass man trotz aller widrigen Umstände und Durstrecken noch immer gewillt ist, sich irgendwann einmal gemeinsam ins Rentner-Exil zu verabschieden, um wackelige Enten dick zu füttern. Allerdings fürchte ich, dass wir allzuoft versuchen, an etwas festzuhalten, das mehr Mittelmäßigkeit als echtes Glück verspricht. Aus Bequemlichkeit, vor allem aber aus aus Angst. Vor der Ungewissheit, lästigen Konsequenzen und dem Alleinsein. weiterlesen

Outfit // Mit Popeye-Gedächtnisbluse,
Mom Jeans & roten Boots

27.02.2017 um 9.05 – box1 Outfit Wir

Eigentlich wollte ich in diesem Februar gar nicht in Berlin sein. Ich wollte es meinem gefilterten Instagram-Stream gleich machen und Reißaus nehmen – mindestens zwei Wochen lang. Aber ihr kennt mich: Ich bin eine Urlaubsorga-Niete mit Sternchen und so saß mal wieder hier im grauen Berlin. Während mein Standard-Spruch bei all meinen Freunden mit Hängerchen derzeit an das trübselige Wetter da draußen erinnert und ich versuche, jedes Wehwehchen damit zu rechtfertigen, geht mir selbst so allmählich die Puste aus – ach, wäre ich doch nur in Guadeloupe. Die krönenden Highlights des Wochenendes: Ein fieberndes Kind an beiden Tagen und eine nicht enden wollende Schlange vor dem The XX Konzert, in der uns zarter Sprühregen noch mal daran erinnerte, dass man im Februar am besten gänzlich zuhause bleibt – oder ein Land mit Sonne auf der Karte wählt.

Na gut, genug Miesepeterstimmung: Immerhin sorgte das Trio am Ende noch für Entschädigung und zappelnde Körperteile. Als Schlechtwetter-Durchhalte-Belohnung gönnte ich mir außerdem ein paar orangerote Wildlederboots und kramte meine Popeye-Gedächtnis Bluse im Vichy-Muster heraus, um dem Grau da draußen zu trotzen und folgenden Spruch wirklich mal wieder wortwörtlich zu nehmen: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Ha! weiterlesen

It’s official //
Unsere KDG x JANE WAYNE Capsule Kollektion

21.02.2017 um 10.48 – Feminismus Lookbook Mode Wir

Was entsteht, wenn aus einem kleinen Traum plötzlich etwas Greifbares und Großes wird? Eine 13-teilige Kollektion zum Beispiel, die, wenn man so will, die Essenz unseres persönlichen Stils wiederspiegelt, gleichzeitig aber auch die Design-Handschrift von Kauf Dich Glücklich trägt. Eine modische Fusion mit Message quasi, auf die wir kaum stolzer sein könnten. Denn mit Andrea, Christoph und ihrem Team fanden wir im vergangenen Sommer mehr unverhofft als von langer Hand geplant die besten Partner, die wir uns je hätten für unsere erste eigene Capsule Collection wünschen können. Obwohl wir noch nicht einmal gesucht hatten.

Vielleicht war es der unbedingte und geteilte Wille, alles einfach ein bisschen anders zu machen, eigensinnig zu bleiben und noch dazu ein Statement zu setzen, der uns fast wie von selbst zusammengeführt hat. Ich weiß jedenfalls noch ganz genau, wie das erste Meeting vor knapp einem Dreivierteljahr aussah. Ganz unspektakulär nämlich. Zu viert saßen wir damals auf einem gemütlichen Sofa irgendwo im Wedding, im Atelier von Kauf Dich Glücklich, wir tranken Kaffee mit zu viel Milch, aßen Kekse, die größer waren als mein Kopf, verschluckten uns vor lauter Lachen an der Limo und stellten schließlich einstimmig fest, dass jede*r einzelne von uns wohl sehr viel Freude daran hätte, gemeinsam etwas auszuhecken. Nur was? Es dauerte noch ein paar Minuten, da fiel der Groschen, der ab sofort viele Monate lang unseren Arbeitsalltag begleiten würde: „Bonjour, Simone!“ – Die #KDGxJaneWayne Kollektion, die ab dem 1. März online und in allen Kauf Dich Glücklich-Filialen erhältlich sein wird. Made in Europe natürlich. 

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JW Lookbook // Weekday x Jane Wayne:
Der Shop-in-Shop

20.02.2017 um 11.41 – Mode Wir

Wenn es um Denim-Stücke geht, dann können wir uns gut und gern als ziemlich treue Seelen bezeichnen: Nicht mal eine Handvoll Jeansspezialisten zählen seit Jahren zu unseren Favoriten und schaffen es mühelos, sich auch nach vielen Jahren noch immer zu beweisen. Und WEEKDAY gehört ohne Zweifel dazu. Als einer der ersten sorgt der Schwede in verlässlichen Abständen für neugedachte Schnitte oder besinnt sich auf die guten alten Zeiten zurück, verzichtet auf unnötigen Firlefanz und konzentriert sich stattdessen auf das Baumwollgewebe in seiner Ursprungsform. Und wenn uns doch mal der Sinn nach Tüdelüts steht, nach Stretch oder neuen Formen, dann gibt’s auch hier überhaupt kein Problem: Denn bei WEEKDAY ist ganz sicher was für jeden unserer Gemütszustände dabei: Mal 5 Pocket, wieder straight, lieber Kick-Flare oder doch eher überlang, gar unisex und komplett gerade geschnitten, hoch geschlossen oder doch wieder wieder astrein hüftig. Natürlich gibt’s die verschiedensten Modelle obendrein in nahezu allen Blau-, Schwarz- und Creme-Tönen und seit neuestem sogar bestehend aus recycelter und biologisch angebauter Baumwolle.

Nach der limitierten Linie Heroes, der aus recycelten Materialien entstandenen Remains-Kollektion und ihrer Back to Real-Kampagne, legt der Schwede in der neuen Frühjahrs-Saison nun wieder den Fokus auf pures Denim, das ohne Layering auskommt, auf Basics, die verlässlich sind und auf unisex-Modelle, die mit wenigen Handgriffen alles können. Um euch genau diese Vielfalt nun auf dem Silbertablett zu kredenzen, haben wir unsere persönlichen Lieblinge in einem JW Lookbook bei Minusgraden für euch festgehalten und präsentieren euch unseren eigenen kleinen Jane Wayne Shop mit allen Stücken ab heute auf der Weekday-Website. weiterlesen

#Berlinale2017 // So war’s:
Auf der ARD Blue Hour mit Mint&Berry

14.02.2017 um 12.59 – Berlin Event Film Wir

Vielleicht haben wir keine Golden Globes und auch keine Oscars und höchstwahrscheinlich sind wir auch längst noch kein Cannes – und trotzdem mausert sich diese wunderbare Berlinale, die sich seit mehreren Jahren immer geschickter aus dem Schatten der Großen schleicht und die ganz großen Filmpremieren der Welt an Land zieht, zu einer der bedeutendsten Filmveranstaltungen überhaupt: Mit insgesamt 400 Filmen, mehr als 335000 verkauften Eintrittskarten und etwa 500000 Kinobesuchen sind die internationalen Filmfestspiele in Berlin das größte Publikumsfestival der Welt. Pah, wer hätte das gedacht! Nun gut, vielleicht haben wir dafür keine international glitzernden Schauspieler*innen, die für großes Raunen auf roten Teppichen sorgen, aber was viel wichtiger ist: Wir haben eine ganze Menge kluger Köpfe und talentierter Menschen, die es mit so manch einem Hollywood-Sternchen auf der Leinwand ziemlich selbstbewusst aufnehmen könnte – internationale Durchbrüche gibt es schließlich zu genüge. Normalerweise halten wir uns ganz bewusst aus dem Filmbusiness raus, auch wenn wir hin und wieder visuelle Perlen mit euch teilen wollen, wenn einer unserer langjährigen Partner allerdings zu der Veranstaltung überhaupt einlädt, können wir allerdings nicht anders, als die Einladung vom Fleck weg annehmen!

Ob wir nicht Lust hätten, mit mint&berry zur ARD Blue Hour zu gehen, mit Luca Vasta tagsüber durch die Zauberkugel von Jacks Beauty Department zu springen und abends ganz entspannt zu dinieren, bevor es über den blauen Teppich zu einer der wichtigsten Veranstaltungen der Berlinale geht? Na logo, an dieser Stelle lassen wir uns doch kein zweites Mal bitten! Gesagt getan: Um 15 Uhr ging’s los und während wir anfangs noch dachten, kein Mensch würde so lange vor dem Schminkspiegel brauchen, um pünktlich ab 20 Uhr auf der ARD Blue Hour aufzukreuzen, wurden wir an dem Abend gleich eines Besseren belehrt. Nun gut, vielleicht haben wir auch ein bisschen getrödelt und zu lange rumgeflachst – jedenfalls kamen wir auf die Minute pünktlich an und das ist schließlich die Hauptsache. Wer uns auf Instagram folgt, der konnte unseren Tag bereits verfolgen, für alle anderen gibt’s unseren Tag noch mal alles der Reihe nach: weiterlesen

New In // Stripy Stine Goya Pants
– oder: Sommerhose trotz Winter

09.02.2017 um 16.45 – Outfit Wir

shop the look stine goyaSpätestens seit Gannis #Lovesociety habe ich einen Narren an roten Hosen gefressen und zwar nicht nur an der auf dem Laufsteg gezeigten Version aus Kord, sondern so ganz grundsätzlich. Noch dazu dachte ich gerade außerdem über die Anschaffung eines gut sitzenden Nadelstreifenmodels nach (dazu später mehr) und so kam es, dass ich im Angesicht der „Vinnie Pants“ von Stine Goya zur herzäugigen Karikatur meiner selbst mutierte. Blöd nur, dass dieses Geschenk des dänischen Himmels überhaupt nicht wintertauglich ist, ein Hauch aus Nichts sozusagen, aber umso hübscher geschnitten, beinahe perfekt. Es muss nämlich ausnahmsweise nichts gekrempelt werden; bei einer Größe von 1.73m ragt das gute Stück in etwa bis zu den Knöcheln. Und weil wir es hier in guter alter Stine Goya-Manier mit einem recht körperfernen Stück Stoff zu tun haben, fallen die darunter gemogelten Thermostrümpfe auch kaum aus. Wollblazer und Rolli drüber, fertig. Und auch warm! Ich finde sogar, mit einem Ledergürtel getragen bekämpft man sogar jeden Pyjamaparty-Vorwurf: weiterlesen

Inside Jane Wayne //
Der Februar mit Sarah Jane

07.02.2017 um 12.51 – Wir

inside jane wayne

In regelmäßigen Abständen wollten wir euch an dieser Stelle eigentlich öfter in unsere Welt lassen und starteten irgendwann die Rubrik „INSIDE JANE WAYNE„. Neue Flausen und andere Ideen kamen dazu und irgendwann rutschte die Serie einfach ins Off. Damit ist jetzt Schluss: Rausgekramt und wiederbelebt. Und im Februar mache ich einfach mal den Anfang und zeige euch, was diesen Monat außerdem so in meinem Kopf los war.

Was mich alles beschäftigt hat, welchen Traum ich ständig wieder träume, was ich nie wieder hergeben will und worüber ich erst kürzlich fuchsteufelswild wurde, lest ihr hier: weiterlesen