Kategorie-Archiv: Wohnen

5 Interior-Trends von Ferm Living
für den Winter 2017

18.08.2017 um 13.11 – Wohnen

Kein Wunder, dass eine Interior-News aktuell die andere jagt, steht uns die Zeit der Heimeligkeit doch ganz bald bevor. Zwar nutze ich noch jede freie Minute, um vor die Tür zu gehen und werde tatsächlich noch fix meinen Balkon mit einer Bank und neuem Grünzeug aufzuhübschen, ein klein bisschen Vorfreude gegenüber Kerzenschein und Kuscheldecken herrscht allerdings schon. Wie das allerdings immer so ist, wenn ich offensichtlich zu viel Zeit in meiner eigenen Wohnung verbringe, täglich auf dieselbe Wand starre und selbst das Accessoires-Verrücken mich nicht mehr vom Hocker reißt, ist es offensichtlich Zeit für Veränderung. Eine neue Wandfarbe, neue Kissen oder neue (alte Möbelstücke) könnten her. Während ich mich allerdings daran mache, mehr Interior-Ruhe zu erlernen, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und keine neuen Anschaffung zu tätigen, wird die Wand im Wohnzimmer ganz bestimmt spätestens im Oktober in Angriff genommen, schließlich kenne ich mich doch. Und dann wird statt zum Pinsel vielleicht ja sogar zum ersten Mal zur Tapete gegriffen, zu gestreiften wohlmöglich. Denn genau die sieht im neuesten ferm Living Katalog so gemütlich aus, dass mein rostrotes Vorhaben direkt auf Platz zwei gerutscht ist.

Was wir uns außerdem merken sollten, welche 5 Interior-Trends, für ganz viel Gemütlichkeit sorgen, welche Ladung Wohn-Inspiration obendrein auf uns wartet und was das dänische Label an Neuankömmlingen im Online Shop für uns bereithält, erfahrt ihr hier: weiterlesen

Ab Oktober ist es soweit:
Hay x IKEA kommt: Wow oder No?

16.08.2017 um 14.16 – Wohnen

Hätte IKEA den Deal mit Hay vor rund drei Jahren eingetütet, wir wären wahrscheinlich im Dreieck gesprungen und hätten uns auf wenig so sehr gefreut, wie auf das Ergebnis dieser skandinavischen Zusammenkunft. Im Jahr 2017 sieht das alles allerdings schon ein klein wenig anders aus: Das COS der Interior-Branche wie es die Brandeins einst nannte, hat sich festgebisschen und scheint eingefahren: Pastelltöne dominieren seit Jahren die Farbpalette, während wir nahezu jedes Möbelstück mit architektonischer Geradlinigkeit und minimalistischem Design beschreiben könnten und wir uns schlicht und ergreifend satt daran gesehen haben. Nichts, aber auch gar nichts ist daran falsch. Sich treu zu bleiben ist schließlich nie verkehrt. Bloß hätten wir uns über all die Jahre zumindest eine kleine Weiterentwicklung gewünscht, eine zarte Abkehr der strengen Kühle und einen neuen Design-Einschlag voller Überraschung. Ein Gefühl eben, das Hay bei uns ganz am Anfang auslöste. Möglicherweise ist das auch der Grund, warum wir so lange keinen Piep zur Kollaboration von uns gaben. Weil es uns nicht richtig vom Hocker hauen wollte – und sonst auch irgendwie niemanden.

Vielleicht steckt dahinter aber auch Kalkül: Denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Hays beharrliches Festhalten an seiner Ausrichtung ein nachhaltiges Erfolgsrezept verfolgen könnte, im Strudel unzähliger anderer, trendversierter Brands, die wie Eintagsfliegen auf dem Markt rumschwirren. Vielleicht lechzen wir irgendwann nach ikonischen Hay Stücken rund um DLM, Kaleido oder J77 und das dänische Brand von Mette und Rolf Hay erlebt eine Renaissance wie manch ein anderer Design-Klassiker schon zuvor. Vielleicht sind wir aber auch bloß ein bisschen satt – während der Rest der Welt bei dieser Kooperation durchdreht? Nun, genug herumgehackt, schließlich betritt IKEA hier wirklich völlig neues Terrain – und launcht Ypperlig, das Ergebnis dieser einmaligen Zusammenarbeit, bereits im Oktober 2017. weiterlesen

Interior //
Hol‘ dir den Urlaub auf den Tisch 🍅

26.07.2017 um 14.00 – Wohnen

Wenn ich an Urlaub denke, kommt mir unweigerlich gutes Essen in den Sinn: Reife Tomaten, die nach so viel mehr schmecken als hierzulande, an guten Käse, der irgendwo in umliegenden Orten reifen durfte oder an selbstgepflückte Feigen, die schon ganz klebrig sind, einfach weil sie so lange am Baum hängen durften. Vielleicht ist es eine ewig offen stehende Schublade, aber mich beschleicht regelmäßig das Gefühl, selbst im europäischen Ausland legt wirklich jeder mehr Wert auf gutes Essen, auf lokale Helden und regionale Produktionen als hier in Deutschland. Essen scheint einen deutlich höheren Stellenwert zu haben, gemeinsames Essen noch viel mehr.

Unweigerlich haben wir also das Bild einer älteren Italienerin im Kopf, die ihre 20köpfige Familie erst mit frischen Kleinigkeiten und wenig später mit Schüsseln gefüllt mit Pasta beglückt. Na gut, vielleicht habe ich früher auch einfach zu viel Werbung gesehen, aber diese Vorstellung hält sich hartnäckig in meinem Kopf – und ich habe nichts dagegen. Denn das Beste daran? Genau die macht nicht nur Spaß, sie inspiriert auch: Zu neuen Gerichten, mehr Bewusstsein und noch mehr Einladungen, um die liebsten Freunde auch an den neuen 2 Meter Tisch zu holen. Und ist der erstmal liebevoll gedeckt, schmeckt’s gleich umso besser, non? Und weil es für uns schon ganz bald nach Italien geht, haben wir natürlich nur noch Mozzarella, Tomaten, Zitronen und Oliven im Kopf. Und für all diejenigen unter euch, die noch etwas hier bleiben müssen, folgt ein einfacher Tipp: Holt euch doch den Urlaub einfach auf den Tisch! weiterlesen

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Interior // Bereit für ein Comeback?
Schwarz kommt zurück!

12.07.2017 um 13.08 – Wohnen

Es muss irgendwann Ende der Neunziger gewesen sein, vielleicht auch noch Anfang der Nuller, als Schwarz der Interior-Ton schlechthin wurde: Schwarzes Ledersofa zur schwarzen Schrankwand zu schwarzen ASA Vasen und Schälchen, die mit Vorlieb auf Edelstahlttischen mit Glasplatten (hui, sandgestrahlt!) Platz nahmen. Was danach passierte, wisst ihr natürlich selbst noch am allerbesten: Während unsere Kinderzimmer noch mit aufblasbaren Sesseln bestückt waren, widmeten wir uns irgendwann dunkelbraunem Furnier und sorgten für Gemütlichkeit, bevor wenig später alles am liebsten im strahlenden Weiß blitzen durfte. Zuletzt sehnten wir uns wieder nach mehr Gemütlichkeit, nach Rattan und Bast und ganz viel Echtholz – und ehrlicherweise verharren wir bei so viel Natürlichkeit auch gern noch ein klein wenig – blinzeln aber selbstverständlich für euch schon wieder nach rechts und links:

Ein paar Zeichen stehen nämlich schon wieder auf minimalistischere Zeiten – und die sind nicht zuletzt geprägt durch den Ton der 90! Die Rede ist natürlich von einem Schwarz-Comeback, das sich da geradewegs ankündigt, aber keinesfalls so unterkühlt wie damals daherkommt, sondern dank sorgsamer Materialwahl wie Samt und (natürlich) Rattan den Spagat zwischen gemütlicher Wärme und frischem Lüftchen ganz hervorragend managt. Bereit für eine kleine Auszeit von lauter bunten Stücken? weiterlesen

Wohnen // Interior-Wish List,
Umräum-Vogel inklusive

28.06.2017 um 10.24 – Wohnen

Ich selbst würde mich keineswegs als kleine Deko-Maus bezeichnen, die Zeiten sind längst vorbei. Zwar zehre ich noch von ihnen und habe den meisten Schnickschnack daheim aus ebenjenen Jahren, neues Fimmelszeug wird allerdings nur sehr neu gekauft. Ich habe ein anderes Problem: Ich bin offensichtlich umstell-süchtig. Zwar nannte ich diese Eigenart, speziell dann Dinge von A nach B zu verfrachten, wenn ich in Zeitnot bin, stets liebevoll „Wohnungsoptimierung“, mein Freund brachte es am Wochenende allerdings auf den Punkt: Ich habe einen Umräum-Vogel. Kein Monat vergeht, indem nicht irgendwas von hier nach dort geschoben wird, an die Wand geschraubte Regale ihren Platz wechseln, alle 22 Schubladen des Planschranks sorgsam herausgenommen werden müssen, um das Vollholzmonster ganz vorsichtig an einen anderen Ort zu schieben oder ich auf die Idee komme, aus dem Schlafzimmer doch vielleicht besser das Wohnzimmer zu machen. Bei Küche und Bad bin ich an die gegebenen Leitungen gebunden, sonst würde ich auch dort rabiater durchgreifen.

Wie das mit Macken aber so ist, hat man genau zwei Möglichkeiten, damit umzugehen: Entweder man hasst sie oder man mag sie eigentlich. Ich mochte meinen Splin bereits im Studium ganz gerne und konnte auch damals bis spät in die Nacht und vorzugsweise vor Klausur am nächsten Tag mein Zimmer komplett auf den Kopf stellen. Ich mag es einfach nicht, mich festzulegen, liebe den Spielraum, den man in den eigenen vier Wänden hat und sehe kein Problem darin, mal eben in den Baumarkt zu düsen, um die Wand mit 10 Litern Farbe neu zu bepinseln. Ikea ist für mich eine ziemlich geliebte Samstag-bei-Regen-Beschäftigung, „zum Gucken“ versteht sich, und wann immer ich kann, schlendere ich über Flohmärkte, um mir alte Kommoden oder Spiegel genauer anzusehen. weiterlesen

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Interior Wish List // Von orientalischem Geschirr & einem Solar Light für den guten Zweck

14.06.2017 um 12.36 – Interior Wohnen

Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, dann ist meine Wohnung so pickepacke vollgepackt, dass kein einziges Möbelstück mehr Platz darin finden würde und sei die Liebe noch so groß. Ein Jammer ist das manchmal, die Lust am Umgestalten klopft bei mir nämlich mindestens so häufig an die Tür wie der Drang nach radikalem Ausmisten all jener Dinge, die nur blöde in der Ecke herumstehen. Ein bisschen gemütlich soll es ja aber trotzdem zugehen – hallo Hamsterrad! Ihr kennt das bestimmt. So ein Bananenbaum wäre zum Beispiel ein Traum. bloß fehlt mir der grüne Daumen für ein solch zimperliches Gewächs? Und so kam es, dass ich mich bei einem Besuch im Baumarkt dieser Tage fragte: Dürfte man da auch mit einer künstlichen Alternative schummeln? Ich sah jedenfalls keinen Unterschied. Herrliche orientalische Teller hat gerade außerdem der schönste aller Vintage-Interior-Onlineshops namens Dast in petto, ach und noch eine Bank fürs Bettende, so wie bei Sarah Jane – herrlich, zumindest in meinen kühnsten Träumen. Aber jetzt zu einem Anliegen, das wirklich von Herzen kommt:

Vor kurzer Zeit stolperte ich bei House of Dotcity über den sogenannten SolarPuff, eine zusammenfaltbare, wasserdichte Origami-Lampe, die ganz ohne Strom auskommt. 5 Stunden Sonnenlicht ergeben satte 8 Stunden warme Leuchtkraft, genial. Nicht nur für Camping-Fans (aber auch!), sondern auch für alle jene mit Balkon. Ich selbst habe mir nicht nur für draußen einen mittelgroßen Solar-Würfel zugelegt, sondern auch einen kleinen, der meinem Sohn als Nachttisch dient. Am liebsten aber würde ich hundert kaufen, denn SolaLights spenden nicht nur uns Licht, sondern auch vielen, vielen Menschen, die keinen Zugriff auf Elektrizität haben (insgesamt sind das etwa 1,6 Milliarden) – Lebensgefährlich ist dieser Umstand nicht selten, denn allzu häufig wird giftiges und schnell entzündliches Kerosin als Alternative genutzt. Um diesen Missstand zu ändern, fließen 10% aller Einnahmen in unterschiedliche gemeinnützige NGO-Partner, die sich um eine bessere Versorgung in Ghana, Nepal oder Haiti kümmern, aber auch Geflüchteten und jenen Licht spenden, die Opfer von Naturkatastrophen wurden. Darüber hinaus gilt die Regel: Buy one for your self and one for someone in need. Alle Infos findet ihr hier. weiterlesen

Interior // 12 Poster gegen weiße Wände

06.06.2017 um 23.25 – Wohnen

Ich habe zwar keine weißen Wände, aber immerhin Wände. Zartgelbe zum Beispiel, die längst vom Zahn der Zeit geküsst wurden, und auch eine tolle, ganz frische graugrüne Wand, aber keine einzige Wand hat bisher einen Platz in meinem Herzen. Weil die Seele fehlt, das iTüpfelchen sozusagen, oder irgendein Alleinstellungsmerkmal. Seit Jahren stelle ich deshalb schon Poster-Listen zusammen, jedes Mal aus dem dringenden Bedürfnis heraus, endlich zu handeln! Gegen die Tristesse. Von Entscheidungsschwierigkeiten erschlagen blieb ich bisweilen stets regungslos liegen, trotz etlicher Möglichkeiten. Das soll sich jetzt ändern, aber bitteschön recht dalli.

Obwohl ich normalerweise nicht viel mit Statement-Slogan-Schmiererei am Hut habe, gefällt mir die obige mitsamt des zerzausten Haars zum Beispiel sehr gut. Aber auch die getrockneten Blüten, die rote Frühlingsrose und Herr Kaktus gehen mir nicht aus dem Kopf, Stefan Marx sowieso nicht (auch nicht der echte!) und ach, so ein Achtzehn-Atomkraftposter wäre was Feines für den Flur. Ihr seht, es wird nicht besser. Nur schöner: weiterlesen

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Urlaub daheim:
Bereit für’s Picknick 🍉

31.05.2017 um 12.25 – Shopping Wohnen

Stellt euch vor, wir würden es so manch einem Schweden gleichtun und im Sommer sechs Wochen lang unseren Urlaub zelebrieren: Zwar würde sich unser Jahresurlaub auf einen einzigen Zeitpunkt beschränken, dieser fände allerdings zur wohl schönsten Saison des Jahres statt. Kein Witz, so manch ein skandinavisches Unternehmen ist im Sommer partout nicht erreichbar, weil es mit Ausnahme von ein, zwei Persönchen im wohlverdienten Off steckt. Hach, wie wunderbar könnten wir unsere Zeit vertrödeln, könnten Bücher um Bücher verschlingen, den ganzen Tag mit Freunden plaudern (die schließlich auch alle frei hätten) und eine Rommé-Party nach der nächsten zocken. Zugegeben, vielleicht wäre uns bei so viel Freizeit, ähnlich wie in der Schulzeit, nach spätestens drei Wochen viel zu langweilig. Das Gras würde auch nicht grüner werden, die ständig auf die Decke fliegenden Bälle von der engagierten Volleyball-Truppe nebenan wären unser persönlicher Erzfeind und überhaupt, der Tatendrang würde uns sowieso irgendwann packen.

Nike hat euch erst kürzlich ein paar Tipps für euren Feierabend zusammengestellt, ein paar weitere Tipps, die Hitze zu überstehen gab’s von mir und wer zumindest seine Wochenenden oder den Urlaub daheim so gemütlich wie möglich verbringen will, dem empfehlen wir einfach ein entspanntes Picknick im Park: Ganz allein oder mit den liebsten Freimacher*innen um uns herum. Und so könnte das Ganze aussehen: weiterlesen

Wohnen // Mehr Platz für Pantones Farbe des Jahres „Greenery“

19.04.2017 um 12.56 – Wohnen

Ich kann selbst gar nicht mehr genau zurückdatieren, wann mein grüner Daumen sich genau zurückmeldete, wann ich meine ersten Sukkulenten pflegte, wann ich anfing, meine Kakteensammlung stolz vermehren zu lassen und wie sehr ich mich über meinen ersten Gummibaum freute. Heute grünt es, nach einer gefühlten Ewigkeit der Pflanzenabstinenz, auch bei mir mehr denn. Klaro, Grün ist schon lange Trend und sorgt in unseren heimischen vier Wänden ganz nebenbei für den nötigen Boost an Frische, für eine Extraportion Sauerstoff und für Lebendigkeit – und geht Hand in Hand mit der Rückbesinnung auf natürliche Materialien wie Bast, Rattan und Eiche. Hinfort sind Schätze rund um Furnier, Holzoptik und Co, stattdessen strotzt es nur so vor Natürlichkeit vom Schlafzimmer bis zur Küche.

Passend dazu hat Pantone für das Jahr 2017 Greenery zur Farbe des Jahres gekürt: Ein Farbton, der Neuanfang und neues Leben symbolisieren soll. Und weil ich längst nicht genug von Grüntönen aller Art in meiner Wohnungen kriegen kann, am liebsten all meine Wände mit French Green bepinseln möchte und gedanklich kurz davor bin, mein Sofas neu zu beziehen, gibt’s auch für euch heute noch mal die volle Ladung Grün auf den Bildschirm: weiterlesen

Wish List // Ein Tag auf Balkonien

12.04.2017 um 10.21 – Wohnen

Anfang der Woche habe ich euch schon von meiner temporären Ausgeh-Lethargie erzählt und mir selbst und euch einen kleinen Reminder daran unter die Nase gerieben, dass jeder Tag am Ende noch ein Schmankerl werden kann, ganz egal, welche Läuse uns während der Arbeitszeit über die Leber gelaufen sind. Es braucht bloß ein bisschen Motivation, die Ideen kommen dann ganz von allein. Wer allerdings zu den glücklichen Balkon-Besitzer*innen gehört, der hat es ein kleines bisschen leichter. Ein kurzer Urlaub auf dem Balkon kann nämlich Wunder wirken, sogar ein städtischer Sonnenuntergang ist mitunter Balsam für die Seele. Und im Zweifel müssen dann eben auch gute Freunde mit ihren Freiluft-Oasen herhalten. Denen könnte man als Dankeschön zum Beispiel eine kleine Flamingo-Gießkanne überreichen. Oder eine Pflanzenampel. Wer außerdem noch auf der Suche nach einem Bikini ist: Ich habe mir soeben das obige Modell bestellt, es scheint nämlich beinahe so, als könne aus dieser Oberteil-Form wirklich kein Busen heraus plumpsen. Dinge, über die ich mir womöglich auch erst Gedanken mache, seit ich die meiste Zeit an der frischen Luft gebückt über Sandburgen oder Wassereimern verbringe. Mir fehlt jetzt eigentlich nur ein hübscher Sonnenschirm – weil ich es natürlich nicht geschafft habe, mein gestreiftes Ikea-Modell vor dem Wintermoos zu retten. Und der Debüt Roman von Fatma Aydemir, der derzeit hochgelobt wird. weiterlesen

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Interior-Update // Mehr Ordnung, mehr Platz
bei Sarah Jane

11.04.2017 um 8.13 – box1 Wohnen

Manchmal hilft Umräumen, um Knoten platzen zu lassen und wer mich kennt, der weiß, dass das Projekt „Umräumen“ bei mir zur Tagesordnung gehört. Oder benennen wir es anders und sprechen von: Wohnungsoptimierung. Das Bett verrücken, das Sofa ans andere Ende des Wohnzimmers verfrachten, die Pflanzen neu drapieren oder gar ganze Räume tauschen und einen neuen Aha-Moment spüren. Ein Richtig oder Falsch gibt es da bei mir nicht, höchstens vielleicht ein „Wieder Optimierungsbedürfnis“. Von Einrichtungslangeweile ist also keine Spur und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann darf das auch schon mal alles an einem Tag umgesetzt werden: Spachteln, streichen, umräumen, in den Baumarkt düsen, aufbauen und wieder umräumen. Ich habe an dieser Stelle übrigens das große Glück, dass meine Energie offenbar ansteckend ist und mein Partner bei dem laufenden Projekt mitmacht, auch wenn er sich den ein oder anderen Augenverdreher manchmal nicht klemmen kann.

Und weil ich für mich festgestellt habe, dass es manchmal nur ein paar Kleinigkeiten braucht und das Drehen weniger Schräubchen völlig ausreicht, gibt’s heute mal wieder ein paar weitere, zugegeben recht detaillierte Einblicke in meine vier Wände. Mit dabei? Ein neues Bett, meine persönliche Taschenlösung, eine Kommode aus Rattan und eine wiederentdeckte Gardinenalternative, von der ihr an anderer Stelle bereits erfahren habt:  weiterlesen

Interior-Reminder // IKEAs limitierte „Stockholm 2017“ Kollektion ist da

05.04.2017 um 8.33 – box2 Wohnen

Es muss etwa 2014 gewesen sein, als IKEA mich mit seiner limitierten Trendlinie Bråkig das erste Mal um den Finger gewickelt hat. Es war eine Zeit, in der es gar nicht pastellfarbend genug Zuhause aussehen konnte, HAY und fermLiving zu den spannendesten Neuentdeckungen gehörten und Rosé in Kombination mit Kupfer zum wohl schönsten Paar der eigenen Wohnung gekürt werden durfte. Rückblickend betrachtet, waren es vielleicht die ersten Zeichen für mehr Wärme daheim, nachdem wir zuvor alles um minimalistische Kühle und komplett weiß eingerichtete Buden gaben. Ein bisschen verspielteres Designs in Kinderzimmerfarben konnte da jedenfalls nicht schaden. Ich jedenfalls musste damals zuschlagen: Mich mit Schachteln eindecken, Schüsseln kaufen und Hocker mitnehmen. Zugeben: Eine etwas größere Wohnung später und ein kleines Make-Over hier und dort sorgte irgendwann dafür, dass ich heute nicht mehr im Pastellwunderland Deluxe leben muss, Hellblau und Co. stattdessen durch Naturtöne, viel Holz und Rattan entsättigt wurden und der Hype von 2014 nicht gleich mehr jedem ins Auge springt: Vor allem mir nicht!

Entsättigt wurden sie übrigens auch diesmal unter anderem wieder dank IKEA – und zwar durch eine weitere, limitierte Linie, die wir ab sofort in allen IKEA Filialen und (zum Teil auch online) erstehen können: Und weil uns so viele Nachrichten und Mails erreicht haben, halten wir es hier gleich einfach für alle fest: Stockholm 2017 ist da! 
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Interior // Warum Sideboards so viel Sinn machen

30.03.2017 um 8.25 – Wohnen

In all den Jahren, in denen ich versuche, meine eigenen vier Wände zu optimieren, gemütlicher zu gestalten oder aufgeräumter erscheinen zu lassen, bin ich tatsächlich niemals auf die Idee gekommen, in ein Sideboard zu investieren. Ich habe mich von meinem offenen Kleiderstangensystem getrennt und mir einen Pax zugelegt, habe ein String-Regal für zu viel Geld gekauft und sogar ein Plattenregal von Horzon anfertigen lassen – aber niemals kam ein Sideboard in Frage. Meine Ordner stehen neben meinen Kleidern im Schrank, lauter Belege fliegen im Planschrank rum und der Rest verteilt sich im Chaos zwischen Bad, Küche und Wohnzimmer. Es macht keinen Sinn.

Vielleicht liegt es an ewig gleichen Bildern aus schneeweißen Wohnungen mit weißen Sideboards auf denen ein Flachbildfernseher drapiert wurde und orangene Gerberas für Farbakzente sorgen, an aalglatten Wohnkonzepten, die nicht meinem eigenen entsprechen oder einfach am Namen. Ich weiß auch nicht, woher diese lang anhaltende und tief sitzende Antipathie immer kam – aber sie scheint tatsächlich überwunden. Der Grund: IKEAs neueste Stockholm Kollektion, die ab nächster Woche in die gelben Riesen trudelt. Zwei, drei Moodbilder reichten aus, um die Birne anzuzünden und mit einem Schlag die Lösung aller Unordnungsproblemchen aus dem Weg zu schaffen. weiterlesen

WOHNEN //
Die ersten Stunden auf Balkonien

16.03.2017 um 9.55 – Wohnen

Mein vergangenes Wochenende verbrachte ich unter anderem damit, meine heimlichen Hausfrauenqualitäten auszupacken: Beflügelt vom sonnigen Wetter, machte ich mich nicht nur an die Bepflanzung meines winzigen Balkons, ich backte auch einen Rhabarberkuchen nach Lauras Rezept und lud meine liebsten Freunde zum Brunch ein. Ein Wochenende aus dem Bilderbuch quasi und das perfekte Kontrastprogramm zur turbulenten Woche. Und seither habe ich es schwarz auf weiß: Ich kriege einfach nicht genug von Hornveilchen und Rattan. Die Retrowelle ist in vollem Gange, es gibt bloß einen Haken: Platzmangel.

Tatendrang dank erster Frühlingsknospen, könnte man auch behaupten und so würde ich am liebsten jetzt gleich ohne Umwege zu IKEA stiefeln und alles aus ihrer neuen JASSA Kollektion mit nach Hause nehmen – wäre da nicht das allgegenwärtige Platzproblem. Keine Bank, kein Stuhl, nicht mal ein Höckerchen hätte Platz. Aber: Das Windspiel aus Bambus darf demnächst eingesackt werden und gegen die Supermarkt-Belieferung vor meiner Haustür anklingeln. Seid ihr auch bereit für die ersten Stunden (oder sagen wir: Minuten) auf eurem Balkon? Dann raus mit euch! weiterlesen

Interior //
Die schönsten Samtsofas

06.03.2017 um 12.03 – box2 Wohnen

Als ich mich 2012 auf die Suche nach einem dunkelblauen Samtsofa machte (das ZEITmagazin weckte mit seinem damaligen Cover damals große Sehnsüchte), fand ich im Netz nichts, rein gar nichts. Offensichtlich wollte damals niemand außer mit ein muckeliges Samtträumchen zum Einsinken, anders kann ich mir das nicht vorhandene Angebot einfach nicht erklären. Fünf Jahre später sieht alles anders aus: Die Interior-Shops kredenzen uns Samtsofas nicht bloß in jeglicher Coleur, sondern auch in allen erdenklichen Formen: Von minimalistisch bis geschwungen, von urgemütlich bis quadratisch, praktisch gut ist alles dabei. Und weil ich es damals natürlich nicht abwarten konnte und mein erspartes Geld in ein dunkelblaues Filz-Ungetüm steckte, blutet mir bei all der Auswahl heute natürlich das Herz.

Ein rosafarbenes Model von Sigurd Larsen, das wär’s. Oder ein ebenfalls rosanes 2-er Sofa von Made.com. Wäre noch Platz in der Küche oder im Flur, dann dürfte dort ebenfalls ein moosgrünes Exemplar Platz nehmen. Ach, es ist verhext: Samt und ich, es soll einfach nicht sein. Solltet ihr damals allerdings nicht so ungeduldig gewesen sein, heute noch Platz in euren vier Wänden herrschen und die Samtlust ins Unermessliche steigen, dann haben wir hier 18 Sofas für euch, die nicht länger unbeachtet bleiben dürfen: weiterlesen