Kategorie-Archiv: Wohnen

WOHNEN // Die Interior-Wunderkiste Tigmi Trading

23.06.2016 um 7.42 – Wohnen

tigmi trading

Dass die Wohnung unserer Träume jeden Tag anders aussehen könnte, dürfte dem ein oder anderen bereits aufgefallen sein: Heute Bast, morgen Beton, übermorgen Pastell und zwischendurch darf’s ganz viel Fernweh sein. Hach ja, Marokko-inspirierte Teppiche, Körbe oder Tücher rauben uns den letzten Nerv: Weil sie aus unserem Heim eine kleinen Oase zaubern, uns so viel erzählen wollen, ganz viel Wärme spenden und den manchmal so faden Alltag im Handumdrehen würzen. Ein Marokko-Urlaub liegt in weiter Ferne, ein Stück davon zuhaus könnte allerdings schon mit einem Klick und einer E-Mail wahr werden: Die Mädels von Honestly Wtf sind nämlich jüngst auf Tigmi Trading gestoßen und ließen unsere Lauscher aufsperren:

Teppiche so bunt, so schön und so unterschiedlich wie vom Bazaar, vom klassischen Beni Ourain über Kilims bis hin zum Boucherouite mit Namen die noch schöner klingen. Kissen, Sitzsäcke und Accessoires in jeglicher Coleur und sogar Prints, die genau in unser Herz treffen. Einen kleinen Haken gib’s natürlich: Hier wird aus Australien geliefert und die Shipping-Kosten kommen on top. Wir klicken uns derweil also noch ein klein wenig durch die hübsche Wunderkiste und holen uns die nötige Portion Inspiration für ein klein wenig Urlaub daheim.  weiterlesen

INTERIOR // Colour Bomb

21.06.2016 um 12.21 – Wohnen

interior_thisisjanewayne

Irgendwann hatte ich genug von all den Pastellträumchen in meiner Wohnung: Nur noch Rosa, Mint und helles Blau lächelten mir in meinen eigenen vier Wänden entgegen – und machten mich im Trio beinahe aggressiv. Also startete ich Offensive „Neutralisieren“ und verband nahezu alle Babytöne, die ich mir einst so sorgfältig zusammen pickte. Jetzt versinke ich zwar nicht mehr im hauseigenen Zuckerwattenland, stelle allerdings in regelmäßigen Abständen fest, dass ich mich eigentlich doch noch immer überdurchschnittlich stark zur zarten Farbpalette hingezogen fühle: Wunschgedanke kollidiert hier offensichtlich mit der eigenen Realität. Himmel, das sind Probleme.

Vielleicht liegt der goldene Weg irgendwo zwischen eingesetzten Farbtupferln aus der Pastellfamilie und ganz viel Luft zum Atmen aka neutralisierenden Möbeln, die dafür sorgen, dass wir uns eben nicht im Kinderwunderland wiederfinden: Ein Knallbonbon-Bild von Linda Donohuem reicht völlig aus, dazu ein grauer Sessel zum Entsättigen und wieder ein paar Accessoires, die die Farbparty in kleinen Dosen dezent unterstreichen. Ach Wohnung, du ewig nörgelnder Freund. weiterlesen

Interior // Mother Earth – Ein Tisch aus Beton, ein Lampenschirm aus Bast und ein Teppich aus Seegras

15.06.2016 um 9.19 – Wohnen

interior thisisjanewayneWürdest du irgendetwas anders machen, wenn du nochmal leben könntest? ist ja eine durchaus beliebte Frage und ständig sage ich: Nein, überhaupt kein bisschen. Dabei stimmt das nicht. Ich würde nämlich in einer anderen Wohnung wohnen, mit anderen Möbel. Na, wenn es nur das ist, dann darf ich mich wohl keineswegs beschweren. Trotzdem habe ich das Glück, demnächst ein bisschen Tabula Rasa praktizieren zu können, ein neues Bett ist schon auf dem Weg und auch ein neuer Esstisch. Schon wieder merke ich, dass ich in Bezug auf derartige Entscheidungen überaus gern auf dem Schlauch stehe, in der digitalen Welt klappt das Einrichten nämlich viel besser als im echten Leben. Und so verbringe ich gerade also meine freien Abendstunden mit dem Stöbern auf dem Interior-Markt, ich schiebe Vasen von A nach B und träume von Teppichen. Nichts davon alledem wird womöglich tatsächlich in meinen eigenen vier Wänden landen, man kann ja nicht gleich alles auf einmal haben, aber immerhin erfreue ich mich derzeit an ausreichend Inspiration. Und vielleicht könnt ihr genau die gerade ja auch gebrauchen.

Gestern zum Beispiel, da liebäugelte ich mit einem Couch-Tisch in Beton-Optik, mit einem neuen Nachttisch aus einer kleinen Berliner Möbelmanufaktur, in der einer meiner liebsten Freunde werkelt, mit mehr Licht für den Wohnzimmertisch und einem Regal aus dem Himmel: weiterlesen

INTERIOR // SALE bei Bolia
– bis zu 50 Prozent

06.06.2016 um 12.20 – Wohnen

bolia

Streng genommen ist bei Bolia eigentlich immer irgendein Sale, man muss sich bloß mit ein bisschen Geduld auf die Lauer legen und zum richtigen Zeitpunkt zuschnappen, um das Objekt der Begierde auch mit ordentlich Rabatt im Gepäck sein Eigen nennen zu dürfen. Weil der dänische Superstar der erschwinglicheren Möbelstücke jetzt aber ordentlich Platz im heimischen Lager braucht und die Winterware bereits in den Startlöchern steht, gibt’s zum Saisonende nicht bloß kleine gemeine Lock-Aktionen, sondern einen Super Sale, der Interior-Augen zum Leuchten bringen dürfte: Bis zu 50 Prozent auf über 300 ausgewählte Designs warten auf Schnäppchen-Liebhaber, frisch Umgezogene, auf unermüdliche Umgestalter und bislang Unentschlossene. Und an dieser Stelle sprechen wir nicht nur von irgendwelchen Kerzenständern, Rattankörben oder anderen Schächtelchen, keinesfalls. Wir reden hier auch von diversen Sofa-Modellen, Tischen, Stühlen, Sesseln und sogar Lampen.

Der Super Sale wurde bereits vor ein paar Tagen ausgerufen, daher solltet ihr euch im nächstengelegenen Store oder online am besten noch heute fix umsehen. Vielleicht ist ja das fehlende Puzzleteil für eure vier Wände dabei. In diesem Sinne: Happy Home!  weiterlesen

Interior // Wünsche für das
neue Schlafzimmer – Teil I

02.06.2016 um 7.00 – Wohnen

interior schlafzimmer tipps deko thisisjanewayne made.comIch habs euch schon hundert Mal erklärt, dieses Ding mit der furchtbaren Angewohnheit, ständig alles in meiner Wohnung von A nach B zu rücken. Aber ich glaube, ich weiß jetzt immerhin, woran es liegt: Ein Tapetenwechsel muss her, dringend. Jedenfalls im übertragenen Sinne, obwohl so ein bisschen neue Farbe an der Wand auch nicht von schlechten Eltern wäre, das schwere Blau erschlägt mich nämlich beim Anstarren nämlich immer mehr. Viel wichtiger sind aber wohl die Möbel. Ein neues Bett wäre das Schönste. Gern ein güldenes, weiß der Himmel, was ich mir da eingefangen habe. Mit einem gemütlichen Teppich davor. Dann noch ein tauebenblauer Stuhl als Ersatz für einen stummen Diener, ein muckeliger Teppich und rostrotes Licht von oben. Daneben: Eine Hängematte für Sitz-Helden, zum stundenlangen Nichtstun. Meine kauzigste Angewohnheit ist übrigens das Einnebeln meiner Bettlaken mit Wäsche-Spray von The Laundress – riecht dann nämlich jeden Tag wie frisch gewaschen, da werd ich ganz selig.

Was sonst noch einziehen dürfte, sehr ihr hier – und wer weiß, vielleicht ist es ja sogar ganz bald soweit: weiterlesen

Travel // Ein Paris-Guide
für entspannte Reisende, die im Alltag schon genug Termine haben.

31.05.2016 um 11.00 – Travel Wir Wohnen

airbnb paris schoenste apartments

Paris ist die Stadt der Liebe und der schönen Kleider. Paris ist der Himmel für Kunst und Poesie. Paris ist wie ein Gemälde, sagt man. Ich war schon oft da, aber richtig ankommen durfte ich nie, bloß hetzten, von A nach B. Das sollte diesmal anders werden. „Paris is always a good idea“, fand schon Audrey Hepburn. Auch zum Abschalten und Staunen und treiben lassen. Ich habs versucht, drei Tage lang. Und noch nie ist es mir so gut gelungen. Ganz ohne Termine, aber mit einem lieben Menschen an der Hand. Wenn es regnet, dann schlafe ich von früh bis spät, habe ich mir zuvor geschworen, das macht mir gar nichts. Aber die Sonne schien, manchmal brannte sie sogar, zum Beispiel als ich im Jardin des Tuileries zwanzig Minuten lang zwei Enten beim Küssen beobachtete. Deshalb tun mir jetzt ein bisschen die Beine weh. Aber auf die gute Art. Zwar nicht von Abenteuern, aber von guter Musik. Von einem Maccaron-Pfad quer durch Marais, vom Bummeln und Trödeln und Füße übereinander schlagen.

Wenn ich verreise, will ich ganz nah dran sein an meiner Stadt, Hotelzimmer machen mich unglücklich, jedenfalls meistens. Seit meines Ausflugs nach New York bin ich nun also auch dem Airbnb-Tourismus verfallen, eine Erfindung aus dem Himmel, wenn man mich fragt. Da steht der frisch gerpresste Orangensaft im eigenen Kühlschrank, man atmet ein bisschen Alltag der hier Lebenden ein, entdeckt Bildbände, gesammelte Gemälde und versteht ein bisschen mehr, was es heißt, eine Pariserin zu sein. Oder ein Pariser, so wie Colas, dem ich für seine Wohnung am liebsten die Füße küssen würde. Ich weiß nicht, was er den lieben langen Tag lang macht, aber ich ahne es. Überall liegen Magazine über die schönen Künste der Welt verteilt, Ölfarben strahlen von den Wänden, nichts wirkt neu, alles fühlt sich nach alten Seelen an, nach Liebe zum Detail und einem ausgesprochen geschickten Händchen für Flohmarktfunde, die das Früher ins Jetzt katapultieren. Ich hätte noch viel länger bleiben können, aber Märchen gehen nunmal irgendwann vorbei. Das Gute ist aber: Man kann die Seiten immer wieder aufschlagen. Oder einfach wiederkommen, irgendwann. weiterlesen

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Interior // PomPom
Blumenampeln & mehr von Dast

26.05.2016 um 11.00 – Wohnen

dast pompom blumenampel

Sophia Zarindast ist und bleibt meine persönliche Schmuck-Heldin, denn Schmuck ist eigentlich gar nicht so sehr meins, mit ihren Perlmutt-Ohrringen hat der Tausendsassa mich allerdings einst um den Finger gewickelt. Seither bin ich der Hamburgerin treu – und zwar nicht nur hinsichtlich dieser irrwitzig schönen Muschelkunst, sondern auch aufgrund eines nicht mehr ganz so neuen Neuzugangs im Land der tausend Talente der Fräulein Zarindast. Die Mitte 20-Jährige, die einige von euch womöglich längst aufgrund ihres Blogs Kabutar kennen, eröffnete im vergangenen Jahr obendrein einen Online-Shop für Selbstgemachtes und -Gefundenes. Möbel sind dabei, Vasen, Hocker, viel Keramik und nun auch eigens angefertigte Blumenampeln samt Pompom-Gehänge. Zack, da hat sie mich wieder, na klar.

Aber Sophia wäre selbstredend nicht Sophia, wenn nicht außerdem schon allein die Fotos der übrigen Schätze für mehr Inspiration sorgen würden, als mir eigentlich lieb ist. Ich würde doch so gern mal zufrieden sein mit meiner eigenen Wohnung. Aber nein, jetzt dürften es plötzlich schon wieder gern zwei Rattan-Hocker mehr sein: weiterlesen

INTERIOR //
Sommer daheim

24.05.2016 um 10.19 – Wohnen

bast

Sommmerzeit ist Draußenzeit, schon klar. Denn während wir uns im Winter voller Hingabe dem Thema Interior und Gemütlichkeit widmen, vertrödeln wir unsere freien Minuten spätestens ab Mai am allerliebsten im Park und behandeln unsere eigenen vier Wände eher stiefmütterlich – zumindest es geht mir ganz genau so. In diesem Jahr ist allerdings alles anders, denn der kleine Balkon bietet längst nicht so viel Platz, um sich voll auszuleben, stattdessen soll das Wohnzimmer mehr und mehr zum Urlaubsparadies mutieren. Und wie klappt das am allerbesten? Mit Rattan, Korbgeflechten und Bambus. IKEA traf mit ihrer Viktigt-Kollektion den Nagel auf den Kopf und auch alle anderen Interior-Shops sind längst auf den urgemütlichen, Inselurlaub-inspirierten Zug aufgesprungen.

Als erstes wird’s den Blumentöpfen an den Kragen gehen: Rattankörbe, zum Beispiel von Folkdays, sorgen für Palmenfeeling, während der sonnengelbe Himmel von No 74 für Wilmas Kuschelecke den perfekten Baldachin mimt. Sommer daheim, so damit könnt’s funktionieren: weiterlesen

Wohnungs-Update & Interior-Pläne //
Bei Sarah Jane daheim

18.05.2016 um 18.20 – Wir Wohnen

daheim sarah jane

Seit rund 1,5 Jahren wohne ich bereits in meiner geliebten Altbauwohnung, habe mein einstiges Kleiderzimmer gegen Wilmas Reich eingetauscht und räume im Monatsturnus alles von A nach B, um es anschließend wieder zurück zu hieven. Als wir die Wohnung im Dezember 2014 bezogen, schafften wir es binnen Sekunden heilloses Chaos anzurichten: Zu viel von allem führte dazu, das unsere heimischen vier Wände ausnahmslos immer vollgestopft aussahen, unordentlich nicht mal der richtige Ausdruck wäre und Aufräumen regelrecht komplette Wochenende in Beschlag nahmen. Damit ist so allmählich Schluss: Die Pfingsttage wurden endlich dazu genutzt, um für Platz zu sorgen und weitere Pläne zu schmieden. Genau der richtige Zeitpunkt also für ein Wohnungsupdate.

Denn von einem Gedanken muss ich mich wohl verabschieden: Meine Wohnung wird wohl niemals richtig fertig werden, ganz gleich ob ich noch mal umziehe oder mein Leben lang hier wohnen bleibe. Die Erkenntnis, dass aber genau dieser Umstand gerade das Schöne an der ganzen Sache ist, wirkt mittlerweile beruhigend: Veränderungen sind gut, auch daheim. Für euch habe ich also noch mal richtig aufgeräumt. Hereinspaziert in Ausschnitte aus meinem Chaos:  weiterlesen

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Interior-Reminder // Ab sofort:
IKEAs limitierte Linie „VIKTIGT“ ist da

10.05.2016 um 11.01 – Wohnen

viktigt

Nach Marmor, Kupfer und Samt schnuppert unsere Interior-Nase längst in Richtung Bast, Rattan und Korbflecht-Kreation. Die lauten, pastelligen Zeiten sind vorbei, Natur und Leichtigkeit hält längst Einzug in unsere heimischen vier Wände. Kein Wunder also, dass der berühmteste Möbelfachmann aus Schweden längst auf den Zug aufgesprungen ist und uns passend zur neuesten Leidenschaft mit Viktigt versorgt (hier hatten wir euch bereits davon erzählt): der limitierten Kollektion in Zusammenarbeit mit der schwedischen Designerin Ingegerd Råman. Seit vergangenem Freitag ist die schmucke Linie, die so unendlich nach Sommer und Süden schmeckt, bereits zu haben – und online zu großen Teilen auch leider schon ausverkauft.

Aber, aber keine Sorge: Ab auf die Merkliste mit eurem Namen und Tee trinken. Aus Erfahrung wissen wir, dass das ein oder andere Lieblingsstück der Kollektion mit ganz viel Daumen drücken bald wieder online ist. Ein Blick in den gelben Kasten in eurer Nähe lohnt sich bestimmt ebenfalls, dort finden sich sicher noch die einen oder anderen Accessoire- und Möbelschätzchen aus der gelungenen Kollaboration. weiterlesen

Interior //
Mehr Bänke, mehr Gemütlichkeit.

03.05.2016 um 14.04 – Wohnen

baenke interior

Wer hier schon länger mitliest, der weiß, dass ich heimlich von einer Wohnung mit schweren Türen und weißem Holzboden träume. Mein loftiges, etwas verbautes Dachgeschoss samt Superterrasse und Horror-Laminat ist mir mittlerweile aber so schwer ans Herz gewachsen, dass ich kaum an einen Abschied denken mag. Stattdessen räume ich ständig um, streiche Wände und schmeiße mit Teppichen um mich, damit auch der letzte Rest an Potential auf gar keinen Fall verschwendet oder am Ende gar leichtsinnig übersehen wird. Das einzige Problem ist: So langsam wird es voll. Und weil ich mich auf gar keinen Fall von meinem senfgelben Zweitsofa aus Studentenzeiten trennen mag, muss in Sachen Dekoration derzeit vor allem der Essbereich vor dem Bücherregal dran glauben.

Eine ganze Zeit lang stand eine kleine, wunderbare Kork-Bank ganz unscheinbar in einer Ecke der blauen Schlafzimmer-Wand, es stapelten sich Bilder und Magazine auf ihr, aber so richtig Sinn ergab das Ganze wirklich nicht. Neuerdings aber umso mehr, denn das gute Stück wurde nun endlich als Gebrauchsgegenstand und Sitzmöbel eingeweiht und zwar voller Innbrust. Ich hätte niemals gedacht, dass eine Bank so viel Geselligkeit in einen Raum bringt – meine Gäste beachten sämtliche Arne Jacobsen- oder Eames-Stuhl-Nachbarn noch nicht einmal mehr. Wenn es um Gemütlichkeit geht, dürfen sich Designer-Kinkerlitzchen also offensichtlich ganz hinten anstellen. Hätte man auch früher drauf kommen können. Also: Mehr Bänke, bitte! Als Zeitungsablage, Couchtisch oder Sitzgelegenheit, ganz egal – ich bin allergrößter Fan: weiterlesen

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INTERIOR
// Sonne fürs Schlafzimmer

26.04.2016 um 15.43 – Wohnen

schlafzimmer deko sommer this is jane wayne

Wenn es um Einrichtungsdinge geht, halte ich es gern ähnlich wie mit Schuhen: Farbtupfer sind mir vor allem im Frühling überaus willkommen und ich investiere inzwischen viel lieber in sogenannte Hingucker (gibt es eigentlich ein attraktiveres Wort hierfür?) als in dezente Vernunfts-Käufe, ich finde nämlich, ein graues Sogar ist schon vernünftig genug. Auf der Treppe zum Erwachsenwerden bin ich offensichtlich trotzdem schon fast in der Mitte angelangt, derzeit gelüstet es mir doch tatsächlich nach Bettwäsche mit Firlefanz dran, vorbei sind also die Zeiten der ewig weißen Ikea-Laken. Auch so ein Höckerli mit Pastell-Sitzen wie Sarah eines daheim stehen hat, dürfte gern den alten Stuhl aka stummen Diener neben dem Bett ablösen und so eine kleine Bank am Fußende für Magazine wäre auch nicht von schlechten Eltern, ganz zu schweigen von einem Blumen-Abo. Und wie sieht es eigentlich mit einem echten Nachttisch samt Schubladen aus? Könnte ganz schön praktisch sein, obwohl ich meinen Sofa-Tisch neben dem Bett vielleicht vorerst noch behalten mag, aber so ein bisschen Zukunft-Dudelei kann man sich bei dem Wetter dran draußen schonmal antun.

Mein Traum-Stuhl vom dänischen Label „Hübsch“ hat übrigens an meinem Geburtstag an die Tür geklopft – dank Sarah Jane, der verrückten Glücksfee-Nudel: weiterlesen

Interior //
Bonne Nuit 💫

19.04.2016 um 16.59 – Wohnen

schlafen schoen

Schlafen gehörte für mich lange Zeit zu einer ganz selbstverständlichen Nebensache, die ich nie wirklich wahnsinnig wertschätzte, noch ausgiebig praktizierte: Meistens lag ich auch am Wochenende immer spätestens ab 8 Uhr morgens mit weit aufgerissenen Augen neben meinem Freund, ranterte wie eine Verrückte rum, um ihn ganz „ausversehen“ wach zu machen oder stupste ihn an, um nachzuhorchen wie müde er noch auf einer Skala von 1 bis 10 sei. Mit der Schwangerschaft kam schließlich die akute Müdigkeit sowie die unfreiwilligen, knapp zweistündigen Wachphasen in der Nacht, die bloß durch zwei Riegel Corny beendet werden konnten. Und was seit Wilma los ist, muss ich euch wohl nicht erzählen: Schlaf ist Mangelware. Zwar hatte ich bereits ein Dutzend Mal Glück, und Wilma schlief durch, die Regel ist das allerdings keinesfalls. Stattdessen sind wir derzeit zurück im Säuglingsstadium angekommen und haben somit den 4-Stunden-Rhythmus zurück erobert. (K)ein Traum. Und ihr wisst es selbst: Schlafentzug kann Folter sein, Schlaflosigkeit ist der Horror.

Nützt aber nichts, nützt gar nichts: Da müssen wir wohl alle irgendwann einmal durch. Was wir allerdings trotzdem machen können, um nicht gleich Sturm zu laufen? Die wenigen Stunden Auszeit, unsere Pausen oder eben unseren wohlverdienten Schlaf so wunderbar kuschelig wie nur möglich zu nutzen: Muckelig rund ums Bett herum, für schönere Schlafphasen, ausgeglichenere Persönlichkeiten und die wichtigste Nebensache der Welt: SCHLAF! weiterlesen

Interior //
Die schönsten Kissen im Frühling

13.04.2016 um 13.39 – box3 Wohnen

kissen sommer trend

Was Schuhe für mich in der Welt der Mode sind, sind Kissen für mich im Interior-Bereich, man könnte beinahe von einem ausgemachten Tick sprechen. Es gibt einfach viel zu viele schöne Exemplare, als dass ich mich allzu sehr festlegen wollen würde. Es kommt also durchaus vor, dass ich zeitgleich mit dem Frühjahrsputz nicht nur den Dreck von den Fenstern schrubbe, sondern auch die Sofa-Dekoration auf Vordermann bringe, zum Beispiel durch neue, farbenfrohe Kissen. Meine Güte, dieses Eis-am-Stiel-Prachtstück macht mich ganz Banane im Kopf, aber dann gibt es ja auch noch so schöne Indianermädchen-Modelle – man bräuchte einfach viel mehr Platz für viel mehr Sofas und noch mehr Kissen, aus die Maus.

Meine Lieblings-Stücke seht ihr nochmal auf einen Blick und wer eine Entscheidungshilfe in petto hat – immer her damit,bitte ♥ weiterlesen

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WOHNEN // Raus auf den Balkon

05.04.2016 um 9.11 – box2 Wohnen

garten

Mein Balkon zählt vielleicht 2 Quadratmeter: Knapp 3 Meter lang und 60 und ein Paar Zentimenter tief, wenn’s hoch kommt. Der Raum ist also begrenzt, weswegen ich auf Balkonmöbel leider nicht zurückgreifen kann. Losziehen und mit Gartenmobiliar zurückkehren funktioniert also nicht, dafür wird allerdings wieder der Baumarkt aufgesucht und selbst irgendeine Sitzkonstruktion gezimmert. Für Dekoquatsch ist bekanntlich aber immer Platz: Für Töpfe und Windspiele, Lichterketten und anderem Firlefanz. Und weil ich mich gerade in einem akuten Frühlingshoch befinde, werden nach Feierabend die verdorrten Pfänzchen endlich mal wieder ausgetöpfert und gegen unempfindliches Grünzeug eingetauscht, die bunten Glühbirnen weichen für hübsche Lampions und es wird gefegt und geschrubbt und gemütlich gemacht.

Nach meinem Anfall von 90er Jahre, kunterbunt und Geranien, steht mir in diesem Sommer nämlich eher der Sinn nach gedeckten Tönen und natürlichen Materialien. Schade bloß, dass der Servierwagen partout nicht auf den 2 Quadratmetern Platz finden will. Vielleicht zieht er aber auch einfach in die Küche und macht sich als Ablagefläche einen Namen. Aber zurück zum Thema: Bongiorno schönste Balkonien-Zeit.  weiterlesen