Kategorie-Archiv: Wohnen

Wohnen // Mehr Platz für Pantones Farbe des Jahres „Greenery“

19.04.2017 um 12.56 – Wohnen

Ich kann selbst gar nicht mehr genau zurückdatieren, wann mein grüner Daumen sich genau zurückmeldete, wann ich meine ersten Sukkulenten pflegte, wann ich anfing, meine Kakteensammlung stolz vermehren zu lassen und wie sehr ich mich über meinen ersten Gummibaum freute. Heute grünt es, nach einer gefühlten Ewigkeit der Pflanzenabstinenz, auch bei mir mehr denn. Klaro, Grün ist schon lange Trend und sorgt in unseren heimischen vier Wänden ganz nebenbei für den nötigen Boost an Frische, für eine Extraportion Sauerstoff und für Lebendigkeit – und geht Hand in Hand mit der Rückbesinnung auf natürliche Materialien wie Bast, Rattan und Eiche. Hinfort sind Schätze rund um Furnier, Holzoptik und Co, stattdessen strotzt es nur so vor Natürlichkeit vom Schlafzimmer bis zur Küche.

Passend dazu hat Pantone für das Jahr 2017 Greenery zur Farbe des Jahres gekürt: Ein Farbton, der Neuanfang und neues Leben symbolisieren soll. Und weil ich längst nicht genug von Grüntönen aller Art in meiner Wohnungen kriegen kann, am liebsten all meine Wände mit French Green bepinseln möchte und gedanklich kurz davor bin, mein Sofas neu zu beziehen, gibt’s auch für euch heute noch mal die volle Ladung Grün auf den Bildschirm: weiterlesen

Wish List // Ein Tag auf Balkonien

12.04.2017 um 10.21 – Wohnen

Anfang der Woche habe ich euch schon von meiner temporären Ausgeh-Lethargie erzählt und mir selbst und euch einen kleinen Reminder daran unter die Nase gerieben, dass jeder Tag am Ende noch ein Schmankerl werden kann, ganz egal, welche Läuse uns während der Arbeitszeit über die Leber gelaufen sind. Es braucht bloß ein bisschen Motivation, die Ideen kommen dann ganz von allein. Wer allerdings zu den glücklichen Balkon-Besitzer*innen gehört, der hat es ein kleines bisschen leichter. Ein kurzer Urlaub auf dem Balkon kann nämlich Wunder wirken, sogar ein städtischer Sonnenuntergang ist mitunter Balsam für die Seele. Und im Zweifel müssen dann eben auch gute Freunde mit ihren Freiluft-Oasen herhalten. Denen könnte man als Dankeschön zum Beispiel eine kleine Flamingo-Gießkanne überreichen. Oder eine Pflanzenampel. Wer außerdem noch auf der Suche nach einem Bikini ist: Ich habe mir soeben das obige Modell bestellt, es scheint nämlich beinahe so, als könne aus dieser Oberteil-Form wirklich kein Busen heraus plumpsen. Dinge, über die ich mir womöglich auch erst Gedanken mache, seit ich die meiste Zeit an der frischen Luft gebückt über Sandburgen oder Wassereimern verbringe. Mir fehlt jetzt eigentlich nur ein hübscher Sonnenschirm – weil ich es natürlich nicht geschafft habe, mein gestreiftes Ikea-Modell vor dem Wintermoos zu retten. Und der Debüt Roman von Fatma Aydemir, der derzeit hochgelobt wird. weiterlesen

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Interior-Update // Mehr Ordnung, mehr Platz
bei Sarah Jane

11.04.2017 um 8.13 – Wohnen

Manchmal hilft Umräumen, um Knoten platzen zu lassen und wer mich kennt, der weiß, dass das Projekt „Umräumen“ bei mir zur Tagesordnung gehört. Oder benennen wir es anders und sprechen von: Wohnungsoptimierung. Das Bett verrücken, das Sofa ans andere Ende des Wohnzimmers verfrachten, die Pflanzen neu drapieren oder gar ganze Räume tauschen und einen neuen Aha-Moment spüren. Ein Richtig oder Falsch gibt es da bei mir nicht, höchstens vielleicht ein „Wieder Optimierungsbedürfnis“. Von Einrichtungslangeweile ist also keine Spur und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann darf das auch schon mal alles an einem Tag umgesetzt werden: Spachteln, streichen, umräumen, in den Baumarkt düsen, aufbauen und wieder umräumen. Ich habe an dieser Stelle übrigens das große Glück, dass meine Energie offenbar ansteckend ist und mein Partner bei dem laufenden Projekt mitmacht, auch wenn er sich den ein oder anderen Augenverdreher manchmal nicht klemmen kann.

Und weil ich für mich festgestellt habe, dass es manchmal nur ein paar Kleinigkeiten braucht und das Drehen weniger Schräubchen völlig ausreicht, gibt’s heute mal wieder ein paar weitere, zugegeben recht detaillierte Einblicke in meine vier Wände. Mit dabei? Ein neues Bett, meine persönliche Taschenlösung, eine Kommode aus Rattan und eine wiederentdeckte Gardinenalternative, von der ihr an anderer Stelle bereits erfahren habt:  weiterlesen

Interior-Reminder // IKEAs limitierte „Stockholm 2017“ Kollektion ist da

05.04.2017 um 8.33 – Wohnen

Es muss etwa 2014 gewesen sein, als IKEA mich mit seiner limitierten Trendlinie Bråkig das erste Mal um den Finger gewickelt hat. Es war eine Zeit, in der es gar nicht pastellfarbend genug Zuhause aussehen konnte, HAY und fermLiving zu den spannendesten Neuentdeckungen gehörten und Rosé in Kombination mit Kupfer zum wohl schönsten Paar der eigenen Wohnung gekürt werden durfte. Rückblickend betrachtet, waren es vielleicht die ersten Zeichen für mehr Wärme daheim, nachdem wir zuvor alles um minimalistische Kühle und komplett weiß eingerichtete Buden gaben. Ein bisschen verspielteres Designs in Kinderzimmerfarben konnte da jedenfalls nicht schaden. Ich jedenfalls musste damals zuschlagen: Mich mit Schachteln eindecken, Schüsseln kaufen und Hocker mitnehmen. Zugeben: Eine etwas größere Wohnung später und ein kleines Make-Over hier und dort sorgte irgendwann dafür, dass ich heute nicht mehr im Pastellwunderland Deluxe leben muss, Hellblau und Co. stattdessen durch Naturtöne, viel Holz und Rattan entsättigt wurden und der Hype von 2014 nicht gleich mehr jedem ins Auge springt: Vor allem mir nicht!

Entsättigt wurden sie übrigens auch diesmal unter anderem wieder dank IKEA – und zwar durch eine weitere, limitierte Linie, die wir ab sofort in allen IKEA Filialen und (zum Teil auch online) erstehen können: Und weil uns so viele Nachrichten und Mails erreicht haben, halten wir es hier gleich einfach für alle fest: Stockholm 2017 ist da! 
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Interior // Warum Sideboards so viel Sinn machen

30.03.2017 um 8.25 – Wohnen

In all den Jahren, in denen ich versuche, meine eigenen vier Wände zu optimieren, gemütlicher zu gestalten oder aufgeräumter erscheinen zu lassen, bin ich tatsächlich niemals auf die Idee gekommen, in ein Sideboard zu investieren. Ich habe mich von meinem offenen Kleiderstangensystem getrennt und mir einen Pax zugelegt, habe ein String-Regal für zu viel Geld gekauft und sogar ein Plattenregal von Horzon anfertigen lassen – aber niemals kam ein Sideboard in Frage. Meine Ordner stehen neben meinen Kleidern im Schrank, lauter Belege fliegen im Planschrank rum und der Rest verteilt sich im Chaos zwischen Bad, Küche und Wohnzimmer. Es macht keinen Sinn.

Vielleicht liegt es an ewig gleichen Bildern aus schneeweißen Wohnungen mit weißen Sideboards auf denen ein Flachbildfernseher drapiert wurde und orangene Gerberas für Farbakzente sorgen, an aalglatten Wohnkonzepten, die nicht meinem eigenen entsprechen oder einfach am Namen. Ich weiß auch nicht, woher diese lang anhaltende und tief sitzende Antipathie immer kam – aber sie scheint tatsächlich überwunden. Der Grund: IKEAs neueste Stockholm Kollektion, die ab nächster Woche in die gelben Riesen trudelt. Zwei, drei Moodbilder reichten aus, um die Birne anzuzünden und mit einem Schlag die Lösung aller Unordnungsproblemchen aus dem Weg zu schaffen. weiterlesen

WOHNEN //
Die ersten Stunden auf Balkonien

16.03.2017 um 9.55 – Wohnen

Mein vergangenes Wochenende verbrachte ich unter anderem damit, meine heimlichen Hausfrauenqualitäten auszupacken: Beflügelt vom sonnigen Wetter, machte ich mich nicht nur an die Bepflanzung meines winzigen Balkons, ich backte auch einen Rhabarberkuchen nach Lauras Rezept und lud meine liebsten Freunde zum Brunch ein. Ein Wochenende aus dem Bilderbuch quasi und das perfekte Kontrastprogramm zur turbulenten Woche. Und seither habe ich es schwarz auf weiß: Ich kriege einfach nicht genug von Hornveilchen und Rattan. Die Retrowelle ist in vollem Gange, es gibt bloß einen Haken: Platzmangel.

Tatendrang dank erster Frühlingsknospen, könnte man auch behaupten und so würde ich am liebsten jetzt gleich ohne Umwege zu IKEA stiefeln und alles aus ihrer neuen JASSA Kollektion mit nach Hause nehmen – wäre da nicht das allgegenwärtige Platzproblem. Keine Bank, kein Stuhl, nicht mal ein Höckerchen hätte Platz. Aber: Das Windspiel aus Bambus darf demnächst eingesackt werden und gegen die Supermarkt-Belieferung vor meiner Haustür anklingeln. Seid ihr auch bereit für die ersten Stunden (oder sagen wir: Minuten) auf eurem Balkon? Dann raus mit euch! weiterlesen

Interior //
Die schönsten Samtsofas

06.03.2017 um 12.03 – box2 Wohnen

Als ich mich 2012 auf die Suche nach einem dunkelblauen Samtsofa machte (das ZEITmagazin weckte mit seinem damaligen Cover damals große Sehnsüchte), fand ich im Netz nichts, rein gar nichts. Offensichtlich wollte damals niemand außer mit ein muckeliges Samtträumchen zum Einsinken, anders kann ich mir das nicht vorhandene Angebot einfach nicht erklären. Fünf Jahre später sieht alles anders aus: Die Interior-Shops kredenzen uns Samtsofas nicht bloß in jeglicher Coleur, sondern auch in allen erdenklichen Formen: Von minimalistisch bis geschwungen, von urgemütlich bis quadratisch, praktisch gut ist alles dabei. Und weil ich es damals natürlich nicht abwarten konnte und mein erspartes Geld in ein dunkelblaues Filz-Ungetüm steckte, blutet mir bei all der Auswahl heute natürlich das Herz.

Ein rosafarbenes Model von Sigurd Larsen, das wär’s. Oder ein ebenfalls rosanes 2-er Sofa von Made.com. Wäre noch Platz in der Küche oder im Flur, dann dürfte dort ebenfalls ein moosgrünes Exemplar Platz nehmen. Ach, es ist verhext: Samt und ich, es soll einfach nicht sein. Solltet ihr damals allerdings nicht so ungeduldig gewesen sein, heute noch Platz in euren vier Wänden herrschen und die Samtlust ins Unermessliche steigen, dann haben wir hier 18 Sofas für euch, die nicht länger unbeachtet bleiben dürfen: weiterlesen

INTERIOR // Träumt schön!
Die schönsten Bettwäsche-Sets

06.02.2017 um 12.00 – Wohnen

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Es gab eine Zeit, da konnte Bettwäsche für mich nicht weiß und nicht clean genug sein. In weißen Leinen aufwachen, seinen Morgenkaffee schlürfen und die Ruhe vor dem Tag noch einmal so richtig aufsaugen: Hach! Es liegt nicht an den unzähligen Kaffeeflecken, die sich längst auf meinen weißen Textilien tummeln, auch nicht an den mittlerweile leicht gräulichen Stoffbahnen, aber ich brauche einen neuen Anstrich im Schlafzimmer – einen Farbigen. Und genau den zaubert man sich im Handumdrehen mit Tagesdecken in Bett: Einfach rüber über die Koffeinbleibsel und fertig. Einen Haken gibt’s bloß: Ich gehöre nämlich leider nicht zu den Menschen, die jeden Morgen sorgsam ihr Bett zurecht zupfen. Bei mir soll es schnell gehen und trotzdem gut ausschauen.

Das Thema mit der hübschen Tagesdecke ist zwar noch nicht ganz vom Tisch, deutlich einfacher gestaltet sich die ganze Sache allerdings gleich mit akzentuierter bis farbiger Bettwäsche. Von leuchtend Pink bis gelb getupft (Favorit!) über einheitlich gemustert, gerafft oder üppig bestickt: Wir haben uns für euch mal durch die Online Shops geklickt und sind durch die schönsten Betten gehüpft. weiterlesen

Interior //
Lieblingsvasen & grüne Pläne.

02.02.2017 um 10.03 – Wohnen

vasen pflanzen interieurEs gelüstet mir derzeit so sehr nach Frühling, dass ich sogar gewillt bin, meinem verwelkt-braungrünen Daumen eine weitere Chance auf Besserung zu gewähren. Weil ich außerdem ausnahmsweise wirklich zufrieden bin mit meinen eigenen vier Wänden und kaum wüsste, welcher Klimbim darin überhaupt noch Platz finden könnte, aber eben trotzdem ein kleine optische Frühjahrs-Auffrischung gebrauchen könnte, werde ich mir womöglich ganz einfach ein Beispiel an meinen Freundinnen nehmen. Die schaffen es nämlich immer wieder, durch Grünzeug und ein paar Wenige Handgriffe frischen Wind in ihre Buden zu bringen. Diese Tisch-Planter dort oben links besitze ich sogar schon, fehlt nur noch eine kleine Sukkulente. Der Korb könnte zudem als neues Zuhause für eine Topfpflanze dienen und außerdem wäre eine besondere Vase keine schlechte Idee, für den Ess- oder den Nachttisch. I go Bananas, oder so. Ihr merkt, es brennt mir unter den Fingern. Denn da ist ja auch noch dieser Baumwoll-Print damt Dschungel, der sich an meiner Wohnzimmerwand recht gut machen könnte: weiterlesen

INTERIOR // Die limitierte Trendkollektion von IKEA: Jassa!

23.01.2017 um 11.15 – box1 Wohnen

jassa_ikea

Keramikporzelan, bunte Wandteppiche, die an orientalische Mosaikfliesen erinnern und Rattan, ach Rattan, soweit das Auge reicht: Wenn IKEA mit seiner neuesten Limited Edition nach Asien reist, dann ist’s besiegelt: Das Fernweh nach warmen Ländern verdrängt skandinavischen Minimalismus nun komplett. Ab März zieht JASSA in den großen, gelben Würfel aus Schweden ein und sorgt mit einem Fingerschnips für einen Saisonwechsel in unseren vier Wänden. Ein klein bisschen Zeit bleibt uns also, um hin und her zu überlegen, was Jassa denn nun ersetzen darf, denn eigentlich ist in der Wohnung gar kein Platz mehr übrig: Nicht mal für einen einzigen Rattanstuhl. Aussetzen ist in diesem Moment trotzdem keine Option, zumindest für einen handgefertigten Mülleimer aus Rattan findet sich schon irgendein Eckchen. Apropos handgemacht:

Inspiriert von traditionellen Designs aus Indonesien und Südostasien bestehen alle Hand made Produkte der JASSA Kollektion aus natürlichen Roh­materialien. Und so finden wir neben Möbelstücken aus Rattan, auch Lampen, Keramikware und Textilien. Und diese Stücke gibt’s für euch ab März bei IKEA.  weiterlesen

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Interior //
Frischer Wind für 2017

10.01.2017 um 12.02 – Wohnen

interior

Mein Interior-Vorsatz für 2016? Ich will mich noch mehr von Ballast befreien, durchatmen und die Leichtigkeit in meiner Wohnung spüren. Im vergangenen Jahr habe ich mich von so viel Krimskrams getrennt, habe in regelmäßigen Abständen ausgemistet und mir für das restliche Chaos Schränke besorgt, die Durcheinander einfach hinter Türen verstecken. Und genau das will ich auch für 2017 weiter fokussieren: Schöne Regale sollen für Ordnung sorgen, das gute alte Side Board wird wieder Einzug in meinen Flur halten und unnötiger Schnickschnack wird verbannt. Zumindest ebenjener, der Unordnung bringt, nicht ins Farbkonzept passt und belastet. Es soll ruhiger werden, wenngleich Akzente nicht fehlen dürfen: Wie zum Beispiel meine neue Pantella Mini, die für eine weitere Lichtquelle sorgt und im knalligen Orange daher kommt. Gold darf 2017 auch nicht fehlen, ebenso wenig wie Kristalle, die es auf eine ganz eigene Art verstehen, Lichtspiele an die Wand zu projizieren.

Auch der Trend, sich noch mehr und mehr an Omis Einrichtung zu orientieren, die Kristallgläser weiter zu polieren, ihr den güldenen Servierwagen endlich abzuschwatzen oder sich den Themen „Jugendstil“ und „Rokoko“ mehr zu widmen, geht nicht spurlos an mir vorbei. Bevor ich mich allerdings wieder vollends ins nächste Interior-Ding stürze, wird vorerst abgewägt, wie viel davon wirklich zu mir passt. Fangen wir also an, uns ganz zaghaft anzunähern: Vielleicht mit kugelrunden Vasen, güldenen Äpfeln und bemalten Weingläsern? weiterlesen

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Interview mit Diptyque CEO Fabienne Mauny //
Woher kommt der Duftkerzen-Hype & wie entstehen die Preise?

14.12.2016 um 13.26 – Beauty Wohnen

interiew dyptiqueUnsere Scalamari Jane hat bereits ein sehr intensive Begegnung mit der aktuell wohl gehyptesten Duftkerze der Welt zu verzeichnen und wurde somit im Handumdrehen vom Anti-Mädchen zum Feigenbaum-Fan – trotz Hipsterprodukt-Stempel. Ich spreche hier also natürlich nicht von der Apfelzimt-Version aus dem Drogeriemarkt gegenüber, obwohl ebenjene sicher auch ihre Reize hat, nein, die Rede ist von Diptyque. Den meisten von euch ist das ikonische Gläschen mit den tanzenden Buchstaben bestimmt längt bekannt. Vergangene Woche jedenfalls feierte die Marke ein olfaktorisches Opening in Berlin. Selbstverständlich habe ich an diesem Abend Mäuschen gespielt, um herauszufinden: Warumwiesoweshalb der Hype? Und der mitunter mächtige Preis? Und noch viel mehr.

Mir war ja gar nicht klar, was mich eigentlich erwartet, als ich mich auf den Weg durch die nassen Straßen Friedrichhains in den Westen aufmachte. Aber einmal angekommen, verschlangen mich verlassene Gärten voller wild sprießender Rosen, miteinander verschmolzene saftige Beeren, Blüten, trockene Hölzer und die im Wind tanzende Arme der Berliner Linden. Aber jetzt mache ich es einfach kurz: Alsbald schon traf ich nämlich auf die Diptyque-Mutter, die zugleich CEO ihres Unternehmens ist, und konnte um ehrlich zu sein überhaupt nicht mehr aufhören, ihren Geschichten über die Welt der Düfte zu lauschen. Wir plauderten also über Gott und die Welt aber auch darüber, ob sogar Kerzen gewissen Trends folgen müssen, wie man diese Schätze am besten pflegt und stellten am Ende außerdem fest: Eigentlich sollte wirklich jeder Kerzen in seinem persönlichen Palast aufstellen. weiterlesen

Interieur // Kunst für die Wand
von IXXI

13.12.2016 um 15.57 – Wohnen

ixxi poster bilder

Wir liefen gerade durch Amsterdam, als Sarah und ich vor einem Schaufenster abgelenkt wurden, an dem kein Name stand, bloß ließ uns das, was durch die milchige Scheibe zu erkennen war, beinahe vergessen, dass wir schleunigst zurück zum Flughafen mussten: Laute bunte Blumen prangten da an Wand, auf vielen kleinen Quadraten, die gemeinsam ein Gemälde formten. Für ein schnelles Foto des Herstellers reichte unsere Zeit glücklicherweise noch ganz knapp. Heute dann, beim Durchsehen alter Bilder, fand ich den Schnappschuss und mich mir nichts dir nichts im dazugehörigen Online Shop wieder.

IXXI ist ganz offensichtlich auf Kunstdrucke und Fotos spezialisiert, die je nach Wunsch auf mehr oder weniger viele Einzelpappen und -Papiere gedruckt werden können. Sogar eigene Werke dürfen hochgeladen werden. Was dabei heraus kommt, ist Wandschmuck in Übergröße, wenn man so etwas überhaupt mag, denn auch kleinformatige Wünsche werden selbstredend berücksichtigt. Meine Favoriten seht ihr dort oben, wie etwa Van Os‘ „Fruit & flowers in a terracotta vase“, das eigentlich in der National Gallery London zuhause ist (hier lang gehts zur kompletten Kollektion). Obwohl so das hier auch nicht von schlechten Eltern ist: weiterlesen

INTERIOR // Auf der Suche
nach dem perfekten Bett

24.11.2016 um 14.24 – box2 box3 Wohnen

bett

Ich bin ziemlich froh darüber, dass unser Office mittlerweile wieder zur tagtäglichen Pilgerstätte geworden ist, um raus zu kommen und um Arbeit Arbeit sein zu lassen, schieben sich doch die Wände stündlich näher zueinander, während man im Homeoffice auf dem Sofa weilt. Seit ein paar Monaten herrschen hier also wieder ganz geregelte Strukturen und die eigene Wohnung wird peu à peu vom vergangenen Wahnsinn entmüllt. Während ich tagein, tagaus also auf die üblichen Baustellen starrte und mich dem Chaos irgendwann ergab, wurde vor wenigen Wochen Raum für Raum in Angriff genommen und neu strukturiert. Eine kleine Baustelle allerdings gibt’s noch immer: Das Schlafzimmer. Zwar hat meine selbsternannte Pax-Hölle längst dafür gesorgt, dass Kleidung wohl verstaut im weißen Kubus schlummert, das Bett allerdings will sich einfach nicht richtig in den Raum einfügen: Zu groß, zu überladen, zu schwer wirkt der Raum.

Das selbstgezimmerte Schlummerland muss also wohl oder übel abgebaut und sorgfältig verstaut werden, um sich irgendwann in einem anderen Domizil besser entfalten zu können. Für den Übergang (oder doch vielleicht für länger, denn ein Umzug ist nicht in Sicht) darf’s also leichter werden, zarter und weniger Buff. Dass sich dieses Vorhaben allerdings als dermaßen unmöglich herausstellt, ist nicht bloß ernüchternd, sondern fast schon frustrierend. Ein dezenter Rattan-Vintage-Traum, das wär’s. Bloß scheint es die ausschließlich in Miniaturform für Babies oder als Daybed zu geben. Ich bleibe also auf der Suche nach dem perfekten Bett, um mich auf dem Weg dahin immer wieder an irgendwelchen Kreuzungen zu verirren.  weiterlesen

Interior // Weihnachtsdeko
(fast) minus Kitsch

22.11.2016 um 12.03 – Wohnen

weihnachtsdeko 2016 nicht kitschig

Jahrelang habe ich mich erfolgreich gegen jegliche Art von Weihachtsdeko in meinen eigenen vier Wänden gewehrt, mehr wegen der drohenden Wegräum-Faulheit im Nachgang als aus Überzeugung wohlgemerkt, und vor allem wohl als Protestbewegung gegen meine überdekorierende Mutter (entschuldige, Mama, aber diese Putten!), die ihre Leidenschaft wiederum meiner Oma zu verdanken hat. Nun hätte ich mir gleich denken können, dass das nicht ewig so weitergehen würde, ihr wisst schon, die nicht weit vom Stamm fallenden Äpfel zeigen einem schon mit noch nicht einmal Dreißig relativ regelmäßig, wie der Familien-Hase läuft. Und so kommt es, dass ich schon jetzt zum Weihnachtsbaumschlagen verabredet und außerdem unter die Plätzchenbäckerinnen gegangen bin. Im November. Und wisst ihr was? Es ist mir die reinste Wonne.

Um aber zumindest nicht komplett die weiße Flagge hissen zu müssen, versuche ich mir immerhin hinsichtlich der Deko ein kleines bisschen treu zu bleiben. Obs wirklich gelingen wird, weiß ich nicht, denn stellt euch vor, gestern noch blieb ich kurz vor dem Lamettagestrüpp im Supermarkt stehen. Am Ende sind es bloß Lichterketten geworden. Die da oben. Ein feiner Neuzugang, wenn man mich fragt: weiterlesen