Schlagwort-Archiv: 5 Piece Wardrobe

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The „Fair Fashion“-Edition

23.06.2017 um 15.37 – Fair Fashion Nachhaltigkeit

Einmal in der Woche widmen wir uns explizit den fair(er) hergestellten Lieblingsstücken auf diesem Planeten: Weil wir ihnen besonders viel Raum schenken wollen und eben die nötige Portion Aufmerksamkeit. Seit 2015 haben wir hier also den Freitag zu unserem Fair Friday ausgerufen – und das nicht, um uns an allen anderen Tagen auf die faule Haut zu legen, sondern hier ganz gezielt mit dem Finger auf nachhaltige Alternativen zu legen. Auch schon zuvor zeigten wir euch unsere schönsten Funde fairer Mode an anderen Tagen, labelten sie allerdings nicht immer explizit als ebensolche, was dazu führte, dass man uns ganz natürlich vorwarf, das Thema interessiere uns einfach nicht. Wie man es macht, macht man es beim Thema „Nachhaltigkeit“ eben falsch. Und so knallen auch heute immer wieder Beurteilungen wie „inkonsequent“, „scheinheilig“ oder „persönliches Green Washing“ an unsere Köpfe.

Dass wir kein Fair Fashion Blog sind, ist uns da natürlich selbst mehr als bewusst. Dafür gibt es deutlich striktere und großartigere Alternativen. Nichtsdestotrotz befinden auch wir uns noch immer auf einer bewusstseinserweiterten Reise, sind längst nicht frei von Fehltritten, suchen den Dialog mit euch und den Marken und freuen uns ein kleines Loch in den Bauch, wenn es wieder faire(re) Labels mit sozialem Engagement geschafft hat, unsere Herzen höher zu schlagen. Ganz so wie in dieser Woche:  weiterlesen

5 Piece Wardrobe // Eine Çay-Pause
in der Sonne, bitte.

07.06.2017 um 0.39 – Inspiration Mode Shopping

Sobald die Sonne rauskommt, kommt auch Altan aus seinem kleinen Ladengeschäft heraus, um sich schnurstracks auf die kleine Holzbank am Fenster zu setzen und die Nase gen Himmel zu recken. „Den Süden riechen“ nennt er das. Altan ist etwa dreiundachtzig Jahre alt, so genau weiß er das gar nicht mehr, Zahlen waren ihm schon immer egal. Nicht aber die Bedeutung seines Namens, denn Altan ist türkisch und bedeutet „Gold“. Ich finde es nur logisch und reizend, dass dieser alte Mann genauso heißt, denn tatsächlich hat niemand weit und breit Augen, die so goldbraun sind wie die seinen. Nur der heiße türkische Tee, der niemals nicht in einem bunt bemalten Glas mit noch bunterem Untersetzer vor ihm steht, birgt dieselbe tiefwarme Farbe. Manchmal, wenn ich eine Auszeit und Ruhe und alles außer Internet brauche, dann besuche ich Altan, der mir jedes Mal ein eigenes Glas rüber schiebt, meist wortlos, aber mit lachenden Augen und Kopfschütteln. „Ausruhen“, sagt er dann und versteht ohne zu fragen. Ich nicke dann nur, schlage ein Buch auf und tauche unter bis der Çay leer, Altan zufrieden und ich ein kleines bisschen kraftvoller bin. weiterlesen

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Mit dem Tukan in den Supermarkt

26.04.2017 um 11.06 – Mode Shopping

Ich finde, es gibt Tage, an denen sollte man der düsteren Laune erst recht mit bunten Outfits trotzen, mit solchen, die einem für den Alltag unter normalen Umständen vielleicht ein bisschen zu drüber vorkämen. Mir hilft das jedenfalls gelegentlich, auch weil es niemals verkehrt sein kann, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen. So eine Tukan-Bluse kann außerdem als Eisbrecher wirken, an der Supermarktkasse zum Beispiel. Der nette Kassierer mit der roten Nase am Hermannplatz zum Beispiel flachst nicht ungern über meine Schlechte-Laune-Outfits, die nach dem Gegenteil aussehen. Immerhin einer von uns ist nach dem Bezahlen dann also guter Dinge und diese guten Dinge wirken durchaus ansteckend. Also raus aus dem Grau, rein in den Spaß. Einen besseren Sinn kann Mode schließlich kaum haben: weiterlesen

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Heute hab ich Urlaub.

05.04.2017 um 11.06 – Buch Inspiration Mode Shopping

Ich finde, jeder von uns müsste sich mindestens drei Tage pro Monat frei nehmen dürfen, einfach so, weil manchmal das Wetter zu gut ist, um es drinnen zu verpassen, weil die Laune irgendwo im Keller hängt, die Gebärmutter zwickt oder das Hirn protestiert. Gestern zum Beispiel, da wäre mir so ein bisschen Müßiggang gut rein gegangen; erst wollte der Kopf sich nach einem verknoteten Brezel-Schlaf nicht mehr nach rechts drehen, dann die Ideen nicht fließen, die Nase hingegen aber umso mehr. Für einen kurzen Augenblick habe ich mir deshalb nichts sehnlicher herbei gewünscht, als für die kommenden Stunden einfach so tun zu können, als säße ich gerade unter Zitrusfruchbäumen auf Sizilien fest, mit Diva-Brille auf der Nase und leichter Lektüre im Gepäck. In meinen kühnsten Träumen hätte ich dabei wie dort oben ausgesehen. Zuzüglich eines gigantischen Antipastitellers, der sich immer wieder selbst auffüllt: weiterlesen

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Frühlingserwachen

23.03.2017 um 9.59 – Shopping

Wir stecken nicht bloß längst im meteorologische Frühling, auch der Kalendarische hat den Saisonwechsel diese Woche hochoffiziell eingeläutet und den Startschuss zur wohl schönsten Zeit des Jahres abgefeuert. Und wenn wir der Wettervorhersage glauben dürfen, dann steht uns ein wunderschönes Wochenende bevor, mit ganz viel Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen. Ob obiges Lieblingsouftit dafür schon herhalten kann? Na sichi, wenn die Strumpfhose noch dazu gepackt wird. Wir wollen uns bei dem ersten Wetter schließlich nicht gleich verkühlen.

Strick über den Mini, Boots und warme Socken dazu und aus der Zauberkugel herausgestoplert – denn gleich drei Lieblinge für den Frühling tummeln sich auf dieser Collage: Der Pulli von lala Berlin, unsere Boots von Kauf dich glücklich und die ganz bald erscheinende Bast-Tasche von ba&sh. Wir haben nur noch den Wetterbericht im Kopf, sind schwer mit Daumen drücken beschäftigt und überlegen derweil, das Wochenende einfach mal wieder raus zu fahren, vielleicht ganz spontan irgendwo zu verweilen und unseren Körper mit hausgemachtem Vitamin D zu versorgen. Habt ihr Tipps? Dann immer her damit! weiterlesen

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Der März ist wie Kaugummi

15.03.2017 um 8.40 – Mode Shopping

Der März hat für mich immer ein bisschen etwas von geistiger Geißelung, weil die Sonne sich zu uns in etwa so verhält wie ein Kaugummi zum leeren Magen. Ständig wird vorgetäuscht, dass da gleich was kommt, und dann, tödöö, doch nicht. Wir müssen also noch ein wenig tricksen, aber das schaffen wir, kein Problem. Mit viel Regenbogen-Farbe zum Beispiel und Handtaschen, die in wohlig warmer Picknickkorb-Manier erstrahlen. Weshalb ich mich aber ausgerechnet in das obige Modell vergucken musste bleibt ein Rätsel meines modegepeitschten Gehirns. Was an dieser Stelle hingegen nicht unerwähnt bleiben darf, ist die unfassbare Gabe der nachhaltig produzierten Kings-Of-Indigo-Jeans namens „Anne“, aus flunderflachen Birnen-Popos wahrhaft knackige Äpfelchen zu formen. Ist so, ich spreche da aus Erfahrung; statt einem Hintern habe ich im echten Leben quasi bloß einen Rücken mit Ritze. Und eine schwäche für rote Schuhe: weiterlesen

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Das florale Maxi Dress

14.03.2017 um 10.07 – Inspiration Mode Shopping

Die in London lebende Australierin Yasmin Sewell ist mittlerweile nicht nur eines der beliebtesten Bild-Motive internationaler Streetstyle-Fotografen, sondern vor allem ein Vorbild in Sachen Fleiß, Biss und dem Festhalten an Träumen. Vor etwa acht Jahren eröffnete die 40-jährige Geschäftsfrau in Großbritanniens Hauptstadt ihre erste Boutique, kurz darauf gründete sie erfolgreich eine Agentur, die sich bis heute vor allem der Trendforschung widmet, sie ist Co-Gründerin des Brands Être Cécile und Fashion Director bei Style.com. Eine Tausendsassarin, wenn man so will, und zwar eine, die uns so ganz nebenbei auch mit ihrem wunderbaren persönlichen Stil inspiriert, der immer authentisch, bunt, aber niemals verkleidet oder in typischer Abziehbild-Manier daher kommt. Zuletzt machte sie uns große Lust auf Maxi-Kleider im Frühherbst – kombiniert mit nicht minder langen Mänteln und gigantischen Ohrringen. Alltagstauglich und besonders in einem, eine andere Beschreibung mag mir gerade nicht in den Sinn kommen. Ich weiß bloß, dass wir uns durchaus eine Scheibe von diesem floralen Look für die fiese Übergangszeit abschneiden können: weiterlesen

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„The Future is a Risk of our Hearts“

13.02.2017 um 11.25 – Mode Shopping

Heute Morgen bin ich doch tatsächlich mit einem Sonnenstrahl auf der Nase aufgewacht. Ein bisschen hat sich das nach Neuanfang angefühlt, oder nach Umbruch, aber auf jeden Fall nach Hoffnung. Darauf, dass es bald geschafft ist. Die Winterdepression kann mir ab sofort also den Buckel runter rutschen, was außerdem bedeutet, dass ein paar Blumen wie Sarah Jane sie hier bereits zusammen gesucht hatte, gern auch bei mir Einzug halten dürfen. Als Rock zum Beispiel, in Kombination mit warmen Boots – mindestens mit einem Bein stehen wir ja schließlich doch noch mitten in der Februarkälte. Dazu noch ein bisschen Kleeblatt-Glück für Untendrunter, ein rosa Elefant oder ein kleiner Kragen, fertig. Ich sehe mich quasi schon eingemuckelt in eine dicke Decke mein erstes Mohneis des Jahres schlecken. Es geht jetzt nur noch bergauf, ganz bestimmt: weiterlesen

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„The Good Life“

31.01.2017 um 15.55 – Allgemein

5 piece wardrobe frenchWas war ich in letzter Zeit modemüde und saumäßig ankleidefaul. Ich glaube sogar, dass es noch nicht einmal gelogen wäre zu behaupten, ich hätte während der vergangenen vier Wochen bloß drei verschiedene Pullover und zwei Jeanshosen im Wechsel getragen; der Winter macht mich einfach fertig. Und dann diese Langeweile überall. Die Gleichschaltung. Und ich ja auch mittendrin. Womöglich brauchte ich einfach mal eine kurze Pause. Seit gestern tut sich da nämlich wieder was in meinem Herzen, es fängt jedenfalls ganz zaghaft an zu kitzeln wenn ich an die immerhin nahenden ersten Frühlingstage denke und gleichzeitig an mit Rüschen-verzierte Turnschuhe. An immer-wieder-Ringel mit Regenbogen-Botschaften und superhoch geschnittene Karotten. Hopfen und Fashionmalz scheint also doch nicht ganz verloren, mir ist vielleicht bloß ein bisschen egaler, was der Rest der Modewelt so treibt. Stattdessen möchte ich einfach tun und tragen, wonach mit der Sinn steht. Hier ein erstes Beispiel – The Good Life eben: weiterlesen

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What would Luke Danes wear?

19.01.2017 um 9.30 – Mode Shopping

what would luke danes wear

Der oder die ein oder andere hat es womöglich schon mitbekommen: Nach der Fashion Week mache ich mich ein Wochenende lang vom Acker. Nach Innsbruck geht es, zu meinem zukünftigen Ehemann, wenn man so will, und ich sehe mich jetzt schon wie ein waschechtes Stadtkind am Schneegestöber scheitern, dabei wurde mir das Einssein mit der Natur im Grunde schon in die Wiege gelegt. Ich versuche also ab sofort endlich optimistisch zu sein. Und außerdem ehrlich.

Mein heimlicher Schwarm ist seit diverser Jugendjahre mit den Gilmore Girls nämlich niemand geringeres als Luke Danes und natürlich habe ich zum (seltsamen) Comeback der Stars Hollow Gemeinde noch einmal bei Staffel 1 angefangen. Nicht nur, dass man mir plötzlich vorwirft, ich würde subtil daran arbeiten, meinem Partner einen eigenen Diner für die tägliche Portion Pancakes schmackhaft zu machen (was bei einem Molekularbiologen, der am liebsten pausenlos paragliden würde dann aber doch eher aussichtslos ist), nein, ich fange schon selbst an, Vorlieb mit Flanell und Karos zu nehmen. Wo andere also zu Stilikonen wie Jane Birkin aufschauen, habe ich derweil nur Lukes Holzfällerhemden im Kopf. Ein bisschen aufpoliert sieht mein aktuelles Outfit der Träume also aus wie dort oben. Ohne Patagonia-Fleece überlebe ich den Winter ohnehin nicht: weiterlesen

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Jax Teller (Winter) Blues is over

05.01.2017 um 15.24 – Mode Shopping

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Wir schaffen das, Freunde. Die Dinge positiver zu sehen und auch den Regen. All den kleinen Rückschlägen zum Trotz. Gestern Abend etwa hatte ich mir fest vorgenommen, kein Trübsal mehr zu blasen und mich stattdessen in heißem Badeschaum geräkelt während auf dem Holzhocker neben der Wanne mein Laptop thronte, um mir die allerletzte Folge „Sons of Anarchy“ vorzuspielen. Nicht wegen der Handlung, sondern einzig und allein, weil dieser Charlie Hunnam als Jax Teller zum Anbeißen ist. Ich plantschte also ,trank dabei kalte Cola und schmachtete und wartete auf ein Happy End – das nicht kam. Achtung, Spoiler – Jax, oh Jax, er starb. Was soll man dazu noch sagen. Ich habe feste versucht, etwas schönes zu tun, etwas, für das es keinen Sonnenschein braucht, und das hat nunmal nicht auf Anhieb geklappt. Also nochmal und nochmal und schwups, kommt sicher schon der Frühling. Bis dahin werde ich T-Shirts mit Freibadpommes auf der Brust tragen und von roten Taschen und Cuba träumen: weiterlesen

5 Piece Wardrobe // Ein Stadtkind in den Bergen mit Topshop Sno

13.12.2016 um 11.23 – Mode

winter alm outfit

Wie es ist, wenn ein Almöi auf ein Kind der Stadt trifft, weiß ich spätestens seit ich mich auf genau dieses Abenteuer eingelassen habe und mich regelmäßig fragen muss, wie man diese verdammten Berge bloß in mein geliebtes Berlin verpflanzt kriegt. Gar nicht natürlich und deshalb wird unser Pärchen-Leben wohl noch eine ganze Zeit lang relativ unkonventionell vonstatten laufen. Was gar nicht schlimm ist, sehr oft sogar sehr erheiternd. Zum Beispiel wenn es um das Vorhaben geht, mich nach einem Jahr Beziehung endlich auf allen Ebenen mit diesem Österreich bekannt zu machen, dem ich eigentlich schon mit etwa 17 Jahren den Rücken gekehrt hatte und zwar nach einem doppeltem Armbruch nach einem dreifachen Marillenschnaps. Als erste meiner Schwestern durchbrach ich fortan die Skiurlaub-Tradition und schmollte zutiefst spätpubertär vor mich hin, während die anderen wie junge Rehe über die Pisten hüpften. Niemals hätte ich also damit gerechnet, dass mich diese Art von Exklsion aufgrund meiner sportlichen Feigheit irgendwann in Erwachsenjahren noch einmal ereilen könne. Aber Pustekuchen. Ich stehe kurz davor und nicht ein einziger Weg führt daran vorbei.

Mein Schicksal wird vermutlich das Verweilen auf einer Hütte sein und, da bin ich ganz ehrlich, ich werde erst überhaupt nicht versuchen, gegen sämtlichen Modetussivorurteile anzukämpfen, nein, ich möchte bloß nicht frieren und mir treu bleiben statt vorzugeben, ich sei ein Outdoor-Freak. Außer der Tatsache, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, habe ich nämlich asolut nichts als Beweis für meine Naturverbundenheit vorzubringen. Ein mögliches optisches Szenario ist also das obige. Obwohl ich ja fast gewillt bin, auf einen feschen Schneeanzug umzusatteln – damit man erst gar nicht auf die Idee kommt, mich in waghalsige Abfahrten einzuplanen: weiterlesen

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Öfter mal Carrie Bradshaw sein

30.11.2016 um 14.34 – Allgemein

carrie Bradshaw

Zeit ihres Seriendaseins und streng genommen vor allem auch danach, gehörte Carrie Bradshaw zu den Stilikonen überhaupt und sorgte ganz nebenbei erwähnt dafür, dass bei Manolo Blahnik wieder die Kassen klingeln. Aber warum eigentlich? Sie wagte das Unwagbare, kombinierte in schillerndster Manier – und trotzdem sah ich hier in Deutschland niemals eine Frau aufgebrezelt wie Carrie Bradshaw über die Straße tapsen. Eine Frau, die einen solch extrovertierten Stil vertrat, die im Tütü so hinreißend aussah und keine ihrer Outfitzusammenstellungen jemals groß zum Thema machte, die hierzulande allerdings scheinbar auch niemand kopierte, sollte wirklich ein Stilvorbild sein? Merkwürdig eigentlich, eifern die meisten von uns heute wohl eher dem klassischen Stil einer Olivia Palermo hinterher. Grund genug, für ein klares jajaja zu plädieren und den Spaß der Mode wieder häufiger zu zelebrieren, ganz ohne Augenroller oder Kopfschüttler. So vergesst die Carrie doch nicht!

Ich weiß nicht, ob Mrs Bradshaw ein 90210 Shirt jemals getragen hätte oder ob sie Steghosen mit Plissee kombinieren würde. Aber eines weiß ich ganz sicher: Sie hätte sich für eine Farbpalette sondergleichen stark gemacht, dabei ihr schönstes Selbstvertrauen aufgetragen und obendrein noch so viel Spaß an jeder einzelnen Kreation gehabt, dass sie gar nicht anders gekonnt hätte, als sie nicht zu kombinieren. Neues aus der Reihe: Geht nicht, gibt nicht – und der zarte Versuch, euch noch einmal zu zeigen, dass es keine Regeln gibt, außer jene, die ihr aus tiefstem Herzen selbst aufstellt (Job-bedingte Codes ausgeschlossen. Ein Jammer eigentlich.) weiterlesen

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Meeting your worst enemy

24.11.2016 um 12.32 – Mode Shopping

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Ich weiß, dass es sehr löblich ist, wenn man sich ganz allein und ausschließlich für sich selbst einkleidet, bloß kommt einem da manchmal das echte Leben in die Quere. Oder besser gesagt: Menschen, auf die man liebend gern verzichten würde, aber nicht kann. Zum Beispiel, weil die alte Schulfreundin Geburtstag feiert und Gerda, die dir einst genüsslich ein feuchtgekautes Haargummi in die Locken klebte, ebenfalls zu Tisch gebeten hat. Oder weil der hundsgemeine Arbeitskollege von damals irgendwie in den entfernten Bekanntenkreis gerutscht ist, durch eine unbegreifbare Liaison etwa, oder weil an Silvester die einzige Person auf der Welt, der du aufrichtig die Pest an den Hals wünscht, mit die Korken knallen lassen wird, oder weil  das zehnjährige Abitreffen ansteht, oder, oder, oder. Ihr wisst, was ich meine. Und ich finde es wirklich sehr hilfreich, im Angesicht des Bösen rundum im Reinen mit sich zu sein, auch hinsichtlich des Konfrontations-Outfits.

Aus gegebem Anlass plädiere ich also für eine todschicke Bluse mit ausdrucksstarkem Print, für ein fancy Detail wie einen rubinroten Gürtel aus Samt, für eine Prise Bodenstständigkeit in Form der Lieblingsjeans, für selbstsichere Pumps, die einen giraffenbeinigen, aber festen Stand verpsprechen, ein humorvolles Accessoire wie die Popcorntüte und eine Handtasche, die keine Angriffsfläche durch protzige Logos bietet, aber dafür feinstes Understatement. Fertig. Einmal alles bitte – aus mir spricht nämlich die blanke Panik. weiterlesen

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Für mehr Glitzer im Alltag

16.11.2016 um 12.35 – Mode Shopping

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Ich habe längst die ersten Weihnachtsohrwürmer im Kopf, mich bereits mehrfach an Spekulatius überfressen und plane schon jetzt ganz Mutti-like meine Adventstage im Dezember durch. Ich weiß nicht, was in diesem Jahr anders ist, ich weiß bloß, dass ich mich wirklich selten so sehr auf Weihnachten gefreut habe: Auf Familienzeit, alte Freunde aus der Heimat, aufs Aufhübschen und auf Glitzer, auf Quality Time und auf Vorbereitsungswahnsinn sowieso.

Zwei geliebte Materialien spielen mir da in dieser Saison besonders in die Karten: Paillettenbesetzte Stücke und ganz viel Samt, die so typisch für diese Jahreszeit sind und trotzdem jedes Jahr aufs Neue meine Augen zum leuchten bringen. Um allerdings nicht schon jetzt mit dem nicht mal aufgestellten Weihnachtsbaum zu konkurrieren, wird einfach ein klein bisschen Alltag mit ins Outfit gefudelt. Und das geht wohl am allerbesten mit dem unschlagbarsten aller geht-immer-Oberteile: Mit dem Bretonshirt. Ines de la Fressange hat sich genau diesem jetzt für Petit Bateau angenommen – und wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Klassiker mit der nötigen Portion Aufmerksamkeit aka Funkellfirlefanz in Verbindung zu bringen. Für mehr Glitzi im Alltag – oder auch: für die kleine Dosis Schritt-für-Schritt-zum-Weihnachtslook. weiterlesen