Schlagwort-Archiv: 5 Piece Wardrobe

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„The Future is a Risk of our Hearts“

13.02.2017 um 11.25 – Mode Shopping

Heute Morgen bin ich doch tatsächlich mit einem Sonnenstrahl auf der Nase aufgewacht. Ein bisschen hat sich das nach Neuanfang angefühlt, oder nach Umbruch, aber auf jeden Fall nach Hoffnung. Darauf, dass es bald geschafft ist. Die Winterdepression kann mir ab sofort also den Buckel runter rutschen, was außerdem bedeutet, dass ein paar Blumen wie Sarah Jane sie hier bereits zusammen gesucht hatte, gern auch bei mir Einzug halten dürfen. Als Rock zum Beispiel, in Kombination mit warmen Boots – mindestens mit einem Bein stehen wir ja schließlich doch noch mitten in der Februarkälte. Dazu noch ein bisschen Kleeblatt-Glück für Untendrunter, ein rosa Elefant oder ein kleiner Kragen, fertig. Ich sehe mich quasi schon eingemuckelt in eine dicke Decke mein erstes Mohneis des Jahres schlecken. Es geht jetzt nur noch bergauf, ganz bestimmt: weiterlesen

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„The Good Life“

31.01.2017 um 15.55 – Allgemein

5 piece wardrobe frenchWas war ich in letzter Zeit modemüde und saumäßig ankleidefaul. Ich glaube sogar, dass es noch nicht einmal gelogen wäre zu behaupten, ich hätte während der vergangenen vier Wochen bloß drei verschiedene Pullover und zwei Jeanshosen im Wechsel getragen; der Winter macht mich einfach fertig. Und dann diese Langeweile überall. Die Gleichschaltung. Und ich ja auch mittendrin. Womöglich brauchte ich einfach mal eine kurze Pause. Seit gestern tut sich da nämlich wieder was in meinem Herzen, es fängt jedenfalls ganz zaghaft an zu kitzeln wenn ich an die immerhin nahenden ersten Frühlingstage denke und gleichzeitig an mit Rüschen-verzierte Turnschuhe. An immer-wieder-Ringel mit Regenbogen-Botschaften und superhoch geschnittene Karotten. Hopfen und Fashionmalz scheint also doch nicht ganz verloren, mir ist vielleicht bloß ein bisschen egaler, was der Rest der Modewelt so treibt. Stattdessen möchte ich einfach tun und tragen, wonach mit der Sinn steht. Hier ein erstes Beispiel – The Good Life eben: weiterlesen

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What would Luke Danes wear?

19.01.2017 um 9.30 – Mode Shopping

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Der oder die ein oder andere hat es womöglich schon mitbekommen: Nach der Fashion Week mache ich mich ein Wochenende lang vom Acker. Nach Innsbruck geht es, zu meinem zukünftigen Ehemann, wenn man so will, und ich sehe mich jetzt schon wie ein waschechtes Stadtkind am Schneegestöber scheitern, dabei wurde mir das Einssein mit der Natur im Grunde schon in die Wiege gelegt. Ich versuche also ab sofort endlich optimistisch zu sein. Und außerdem ehrlich.

Mein heimlicher Schwarm ist seit diverser Jugendjahre mit den Gilmore Girls nämlich niemand geringeres als Luke Danes und natürlich habe ich zum (seltsamen) Comeback der Stars Hollow Gemeinde noch einmal bei Staffel 1 angefangen. Nicht nur, dass man mir plötzlich vorwirft, ich würde subtil daran arbeiten, meinem Partner einen eigenen Diner für die tägliche Portion Pancakes schmackhaft zu machen (was bei einem Molekularbiologen, der am liebsten pausenlos paragliden würde dann aber doch eher aussichtslos ist), nein, ich fange schon selbst an, Vorlieb mit Flanell und Karos zu nehmen. Wo andere also zu Stilikonen wie Jane Birkin aufschauen, habe ich derweil nur Lukes Holzfällerhemden im Kopf. Ein bisschen aufpoliert sieht mein aktuelles Outfit der Träume also aus wie dort oben. Ohne Patagonia-Fleece überlebe ich den Winter ohnehin nicht: weiterlesen

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Jax Teller (Winter) Blues is over

05.01.2017 um 15.24 – Mode Shopping

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Wir schaffen das, Freunde. Die Dinge positiver zu sehen und auch den Regen. All den kleinen Rückschlägen zum Trotz. Gestern Abend etwa hatte ich mir fest vorgenommen, kein Trübsal mehr zu blasen und mich stattdessen in heißem Badeschaum geräkelt während auf dem Holzhocker neben der Wanne mein Laptop thronte, um mir die allerletzte Folge „Sons of Anarchy“ vorzuspielen. Nicht wegen der Handlung, sondern einzig und allein, weil dieser Charlie Hunnam als Jax Teller zum Anbeißen ist. Ich plantschte also ,trank dabei kalte Cola und schmachtete und wartete auf ein Happy End – das nicht kam. Achtung, Spoiler – Jax, oh Jax, er starb. Was soll man dazu noch sagen. Ich habe feste versucht, etwas schönes zu tun, etwas, für das es keinen Sonnenschein braucht, und das hat nunmal nicht auf Anhieb geklappt. Also nochmal und nochmal und schwups, kommt sicher schon der Frühling. Bis dahin werde ich T-Shirts mit Freibadpommes auf der Brust tragen und von roten Taschen und Cuba träumen: weiterlesen

5 Piece Wardrobe // Ein Stadtkind in den Bergen mit Topshop Sno

13.12.2016 um 11.23 – Mode

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Wie es ist, wenn ein Almöi auf ein Kind der Stadt trifft, weiß ich spätestens seit ich mich auf genau dieses Abenteuer eingelassen habe und mich regelmäßig fragen muss, wie man diese verdammten Berge bloß in mein geliebtes Berlin verpflanzt kriegt. Gar nicht natürlich und deshalb wird unser Pärchen-Leben wohl noch eine ganze Zeit lang relativ unkonventionell vonstatten laufen. Was gar nicht schlimm ist, sehr oft sogar sehr erheiternd. Zum Beispiel wenn es um das Vorhaben geht, mich nach einem Jahr Beziehung endlich auf allen Ebenen mit diesem Österreich bekannt zu machen, dem ich eigentlich schon mit etwa 17 Jahren den Rücken gekehrt hatte und zwar nach einem doppeltem Armbruch nach einem dreifachen Marillenschnaps. Als erste meiner Schwestern durchbrach ich fortan die Skiurlaub-Tradition und schmollte zutiefst spätpubertär vor mich hin, während die anderen wie junge Rehe über die Pisten hüpften. Niemals hätte ich also damit gerechnet, dass mich diese Art von Exklsion aufgrund meiner sportlichen Feigheit irgendwann in Erwachsenjahren noch einmal ereilen könne. Aber Pustekuchen. Ich stehe kurz davor und nicht ein einziger Weg führt daran vorbei.

Mein Schicksal wird vermutlich das Verweilen auf einer Hütte sein und, da bin ich ganz ehrlich, ich werde erst überhaupt nicht versuchen, gegen sämtlichen Modetussivorurteile anzukämpfen, nein, ich möchte bloß nicht frieren und mir treu bleiben statt vorzugeben, ich sei ein Outdoor-Freak. Außer der Tatsache, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, habe ich nämlich asolut nichts als Beweis für meine Naturverbundenheit vorzubringen. Ein mögliches optisches Szenario ist also das obige. Obwohl ich ja fast gewillt bin, auf einen feschen Schneeanzug umzusatteln – damit man erst gar nicht auf die Idee kommt, mich in waghalsige Abfahrten einzuplanen: weiterlesen

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Öfter mal Carrie Bradshaw sein

30.11.2016 um 14.34 – Allgemein

carrie Bradshaw

Zeit ihres Seriendaseins und streng genommen vor allem auch danach, gehörte Carrie Bradshaw zu den Stilikonen überhaupt und sorgte ganz nebenbei erwähnt dafür, dass bei Manolo Blahnik wieder die Kassen klingeln. Aber warum eigentlich? Sie wagte das Unwagbare, kombinierte in schillerndster Manier – und trotzdem sah ich hier in Deutschland niemals eine Frau aufgebrezelt wie Carrie Bradshaw über die Straße tapsen. Eine Frau, die einen solch extrovertierten Stil vertrat, die im Tütü so hinreißend aussah und keine ihrer Outfitzusammenstellungen jemals groß zum Thema machte, die hierzulande allerdings scheinbar auch niemand kopierte, sollte wirklich ein Stilvorbild sein? Merkwürdig eigentlich, eifern die meisten von uns heute wohl eher dem klassischen Stil einer Olivia Palermo hinterher. Grund genug, für ein klares jajaja zu plädieren und den Spaß der Mode wieder häufiger zu zelebrieren, ganz ohne Augenroller oder Kopfschüttler. So vergesst die Carrie doch nicht!

Ich weiß nicht, ob Mrs Bradshaw ein 90210 Shirt jemals getragen hätte oder ob sie Steghosen mit Plissee kombinieren würde. Aber eines weiß ich ganz sicher: Sie hätte sich für eine Farbpalette sondergleichen stark gemacht, dabei ihr schönstes Selbstvertrauen aufgetragen und obendrein noch so viel Spaß an jeder einzelnen Kreation gehabt, dass sie gar nicht anders gekonnt hätte, als sie nicht zu kombinieren. Neues aus der Reihe: Geht nicht, gibt nicht – und der zarte Versuch, euch noch einmal zu zeigen, dass es keine Regeln gibt, außer jene, die ihr aus tiefstem Herzen selbst aufstellt (Job-bedingte Codes ausgeschlossen. Ein Jammer eigentlich.) weiterlesen

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Meeting your worst enemy

24.11.2016 um 12.32 – Mode Shopping

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Ich weiß, dass es sehr löblich ist, wenn man sich ganz allein und ausschließlich für sich selbst einkleidet, bloß kommt einem da manchmal das echte Leben in die Quere. Oder besser gesagt: Menschen, auf die man liebend gern verzichten würde, aber nicht kann. Zum Beispiel, weil die alte Schulfreundin Geburtstag feiert und Gerda, die dir einst genüsslich ein feuchtgekautes Haargummi in die Locken klebte, ebenfalls zu Tisch gebeten hat. Oder weil der hundsgemeine Arbeitskollege von damals irgendwie in den entfernten Bekanntenkreis gerutscht ist, durch eine unbegreifbare Liaison etwa, oder weil an Silvester die einzige Person auf der Welt, der du aufrichtig die Pest an den Hals wünscht, mit die Korken knallen lassen wird, oder weil  das zehnjährige Abitreffen ansteht, oder, oder, oder. Ihr wisst, was ich meine. Und ich finde es wirklich sehr hilfreich, im Angesicht des Bösen rundum im Reinen mit sich zu sein, auch hinsichtlich des Konfrontations-Outfits.

Aus gegebem Anlass plädiere ich also für eine todschicke Bluse mit ausdrucksstarkem Print, für ein fancy Detail wie einen rubinroten Gürtel aus Samt, für eine Prise Bodenstständigkeit in Form der Lieblingsjeans, für selbstsichere Pumps, die einen giraffenbeinigen, aber festen Stand verpsprechen, ein humorvolles Accessoire wie die Popcorntüte und eine Handtasche, die keine Angriffsfläche durch protzige Logos bietet, aber dafür feinstes Understatement. Fertig. Einmal alles bitte – aus mir spricht nämlich die blanke Panik. weiterlesen

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Für mehr Glitzer im Alltag

16.11.2016 um 12.35 – Mode Shopping

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Ich habe längst die ersten Weihnachtsohrwürmer im Kopf, mich bereits mehrfach an Spekulatius überfressen und plane schon jetzt ganz Mutti-like meine Adventstage im Dezember durch. Ich weiß nicht, was in diesem Jahr anders ist, ich weiß bloß, dass ich mich wirklich selten so sehr auf Weihnachten gefreut habe: Auf Familienzeit, alte Freunde aus der Heimat, aufs Aufhübschen und auf Glitzer, auf Quality Time und auf Vorbereitsungswahnsinn sowieso.

Zwei geliebte Materialien spielen mir da in dieser Saison besonders in die Karten: Paillettenbesetzte Stücke und ganz viel Samt, die so typisch für diese Jahreszeit sind und trotzdem jedes Jahr aufs Neue meine Augen zum leuchten bringen. Um allerdings nicht schon jetzt mit dem nicht mal aufgestellten Weihnachtsbaum zu konkurrieren, wird einfach ein klein bisschen Alltag mit ins Outfit gefudelt. Und das geht wohl am allerbesten mit dem unschlagbarsten aller geht-immer-Oberteile: Mit dem Bretonshirt. Ines de la Fressange hat sich genau diesem jetzt für Petit Bateau angenommen – und wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Klassiker mit der nötigen Portion Aufmerksamkeit aka Funkellfirlefanz in Verbindung zu bringen. Für mehr Glitzi im Alltag – oder auch: für die kleine Dosis Schritt-für-Schritt-zum-Weihnachtslook. weiterlesen

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The Nice Girl.

08.11.2016 um 12.06 – Mode Shopping

five pieces

Es gibt in meinem Leben ein neues Denim Brand, Kings of Indigo, und zwar nicht nur wegen der fairen Produktionsbedingungen, sondern auch aufgrund der beeindruckenden Tatsache, dass keine andere Jeans dieser Erde es vermag, aus einem flachen Flunderpo wie dem meinigen ein derart apflerundes Prachtexemplar zu zaubern. Das schwöre ich auf alles, was mir lieb ist. Nun bringt mir ein hübscher Hintern im Herbst allein aber nun wirklich rein gar nichts, warme Füße sind das größere Problem, weshalb ich derzeit nach passendem Schuhwerk Ausschau halte. Wenig innovativ liebäugle ich also wie immer mit einem neuen Paar Dr.Martens. Am liebsten hätte ich ja einen lackroten Halbschuh, weil ich genau den aber nicht ausfindig machen kann, kommt nun auch ein erdiges „Gaucho“ Modell infrage. Nach all dem Schwarz vermisse ich die Farbe Braun wirklich ein bisschen. Zeit, dass sich das ändert. Zum Beispiel so: weiterlesen

5 Piece Wardrobe // Schwarzweißrot.

02.11.2016 um 12.48 – Mode Shopping

5 Piece Wardrobe

Für gewöhnlich habe ich morgens überhaupt keine Ahnung, wie ich den Tag kleidungstechnisch am liebsten bestreiten würde, ich stelle mich meist in die Mitte meines kleinen Ankleidezimmers, das eigentlich ein Gästebad ist, und starre kurz vor mich hin, bevor ich anfange, ein paar Sachen rauszuziehen, die am Ende hoffentlich zusammen passen. Seit geraumer Zeit ist das anders, denn wenn mich gerade nicht all die schönen Ringel für sich beanspruchen, träume ich von exakt diesem schwarzweißroten Träumchen da oben.

Rote Pullover sind ohnehin ungeschlagen, noch besser wird’s nur mit einem femininen Stehkragen aus Strick darunter. Und wärmer praktischerweise auch. Mit festen, ausladenden Hosen wickelt man mich außerdem immer um den kleinen Finger und nun ja, die Tasche steht ganz oben auf meiner Weihnachtswunschliste. Jedes Jahr am 24. Dezember darf ein großer, unvernünftiger Wunsch der schlimmsten materiellsten Sorte bei Sarah und mir einziehen, das ist Teil des „Wir-sind-ein-super-Jane-Wayne-Doppelpack-und-dürfen-unterm-Tannenbaum-auch-mal-banane-sein“ Deals. Die Recherche hat also begonnen: weiterlesen

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Von ABC-Strick & goldenen Schuhen

19.10.2016 um 11.22 – box1 Mode Shopping

dog days

Ich habe mich Zeit meines Lebens nie am Stricken versucht: Nicht in der Schule, nicht privat und auch nicht aus Neugier einfach mal so. Wahrscheinlich war es mir immer zu mühsam, vielleicht lag es bislang aber auch einfach vor dem schwierigen Start. Jedenfalls kapituliere ich schon bei dem Gedanken, permanent zählen zu müssen, spätestens aber wohl dann, wenn ich die tanzenden Nadeln sehe, wie sie sich ihren Weg durch die Wolle bahnen. Das frisch eingetrudelte Strickjäckchen für Wilma aus den flinken Fingern meiner liebsten Maman hat es heute allerdings gemeinsam mit dem Strickmonstertraum von Joseph geschafft, meine Antihaltung gegenüber der Strickkunst gehörig auf den Kopf zu stellen: Ich muss das auch lernen, verdammt noch mal! Immerhin kann ich keine 1295 Euro für einen ABC-Traum vor mir rechtfertigen, noch irgendjemanden darum bitten, diese Mammutaufgabe für mich zu erledigen. Außerdem wird es wirklich allerhöchste Zeit, sich all die muckeligen Winterbegleiter unserer Träume in liebster Coleur einfach selbst zu machen, non?

Leichter gesagt, als getan: Ich werde beim nächsten Heimatbesuch wohl einfach ein paar Stunden bei meiner Mama nehmen und mich langsam rantasten an dieses Großprojekt DiY. Und irgendwann sehe ich dann vielleicht so aus: weiterlesen

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Ladylike on rainy days

12.10.2016 um 13.14 – Mode Shopping

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Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht, heißt es wenig politisch korrekt, eine kleine Wahrheit steckt trotzdem drin, jedenfalls gesetzt dem Fall, dass wir selbst die Bauern sind. Das war schon damals bei den Röhrenjeans so, bis die Möhre folgte, undsoweiterundsofort. Das menschliche Auge braucht eben häufig auch in Modedingen eine kleine Eingewöhnungsphase. Mich hat derzeit also der Lack knallhart erwischt. Oder sagen wir besser ganz trendorientiert: Vynil. Was Isabel Marant da etwa über den Laufsteg jagte, fand ich durchaus nett anzusehen, aber wenig tragbar, bis Louis Vuitton schließlich gefühlt noch mehr wagte und das bereits Gesichtete mit roter Farbe auf die Spitze trieb. Man hätte jetzt einer völligen Abkehr vom Glanz erwarten können, aber das Gegenteil war der Fall, ich hatte mich ja bereits gewöhnt! Und so kommt es, dass ich mittlerweile nicht nur jenen Rock besitze, sondern auch mit obigen Schuhen von Dorateymur liebäugle. Diese kleinen süßen wilden 60er wollen einfach nicht aus der Modewelt verschwinden.

Ein Glück, dass & other stories noch dazu bei Stella McCartney gespickt und eine Hose in petto hat, deren Saum liebliche Rüschen zieren. Dazu ein Blumen-besticker Pullover und die Tasche meiner aktuellen Träume. Herrlich wäre das: weiterlesen

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Summer in the City

21.07.2016 um 8.00 – Mode Shopping

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Gelbe T-Shirts haben es mir angetan, weiß der Grashüpfer weshalb. Noch besser: Gelbe Shirts mit rotem Druck, ihr kennt es ja vielleicht, mein geliebtes Sushi Roll Lifting Exemplar. Ganz neu auf die Wunschliste gewandert ist dieser Tage jedenfalls das obige Exemplar von Comme des Garçons Play – kein Schnapper, aber es ist wie es ist: Drei Longsleeves der kommerziellen Linie von Rei Kawakubo befinden sich seit etwa fünf Jahren in meinem Besitz und ich fürchte, sie haben mich vor mindestens zwanzig neuen Fast Fashion-Käufen bewahrt. Weil ich ohnehin immer zum Herzchen greife. Gut investierte Kröten also.

Als überaus essentiell empfinde ich derzeit übrigens auch weiße Jeans-Shorts, meine Denim-farbenen Modelle beißen sich meines Erachtens nämlich gar nicht so selten mit anderen Kleidungsstücken. Potentiell auch mit diesen taubenblauen Mules dort oben, die ich jetzt schon seit ein paar Tagen anschmachte. Gibts auch in Rosa. Und Weiß. Und Schwarz. Oder Leo. Sieht pft bescheuert aus, mag ich aber ebenfalls nicht mehr missen. Eine Cap fürs Freibad oder einen schnellen Eiskaffee auf dem Bürgersteig: weiterlesen

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Bonjour Paris, Nils & Olafur!

25.05.2016 um 14.08 – Mode Shopping

Ohne Titel 8

Ich hatte es euch schon vor ein paar Wochen erzählt, jetzt ist es aber endlich so weit, ich schnall ab: Am Wochenende mache ich mich aus dem Staub. Drei Tage Paris warten auf mich und damit auch eines der weltbesten Geburtstagsgeschenke aller Zeiten, nämlich ein gemeinsames Konzert von Nils Frahm und Olafur Arnalds im Louvre. Ab Mitternacht, sechs Stunden lang. Mir ist schon ganz schummrig im Bauch vor lauter Freude.

Und könnte ich es mir aussuchen, ich würde den Samstag zuvor in obigem Outfit verbringen, eine Tonne Maccarons vertilgen, im Parc des Buttes Chaumont auf dem Rücken im Gras liegen, durch Marais flanieren und sonst überhaupt nichts tun. Vielleicht mache ich es genau so. Bloß bleibt dann noch immer genug Zeit für Schabernack und Völlerei – Tipps und Tricks sind also herzlich willkommen ♥ weiterlesen

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Cowboy Boots & Klatschmohn

11.02.2016 um 11.50 – Mode Shopping

five piece wardrobeSeit meines Selbstversuchs was das Tragen von Bustiers über T-Shirts angeht, bin ich trotz verwirrter Blicke anderer noch größerer Fan der umgekehrten Kleider-Logik. Noch besser wird’s nur mit noch mehr Lagen, zum Beispiel einer Bluse in Überlänge. An den Füßen trage ich derzeit am liebsten meine Cowboyboots von MSGM, manchmal wünschte ich aber, ich besäße außerdem ein schwarzes Paar für jeden Tag. Vielleicht die erschwingliche Alternative von Mango dort oben?

Verstrahltes Modemädchen wie ich zuweilen nunmal eines bin, bekomme ich zudem das hier gefühlt schon hundert Mal besprochene Klatschmohn-Schmuckstück von StellaMcCartney nicht mehr aus dem Kopf. Es gibt auch eine jeansfarbene Version, die mich um den Verstand bringt und ja, ich fülle schon eifrig das Sparschwein. Der Rest des 5 Piece Warmrobe Outfits muss dann aber Geldbeutel-freundlich sein. Zu viel Prunk und Protz verträgt meine Seele nicht. weiterlesen