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Fashion Tales // Alles hat ein Ende, nur die Trend-Wurst nicht – Im Interview mit Zalando

14.03.2017 um 11.41 – Mode

Trends sollten uns so egal sein, wie eine Niete auf dem Jahrmarkt. Es gibt ja viel zu viele, als dass man überhaupt mit der Frustration nachkäme, wenn man sich denn um jede Einzelne scheren würde. So ist das auch mit den immer neuen Schnitten, Schlaufen und Schluppen, mit den Mustern, Madras und Moustache-Effekten. Wer immerzu damit beschäftigt ist, sich dem Stelldichein des modischen Diktats zu ergeben, der steht am Ende ziemlich dämlich da. Mit wenig eigenem Schneid nämlich, dafür aber mit fremden Fummeln, die wenig aussagen und umso mehr von der eigenen Person verstecken. Ich kann also verstehen, dass man da überhaupt erst gar nicht mitmachen will. Es kommt schließlich noch der ewige Dauervorwurf hinzu, der Branche seien die Ideen ausgegangen.

Wenn man mich fragt, ist das nicht ganz falsch, aber schon gar nicht richtig. Denn alles kommt zwar wieder, aber nunmal nicht einfach so, nicht 1 zu 1. Meist haben wir es tatsächlich mit dem logischen Aufwärmen von mit den Jahren eiskalt gewordenen, aber dennoch ziemlich prägenden Feinheiten zu tun, immer dem Spirit entsprechend, der gerade durch die Gesellschaft weht. Reputationen müssen demnach nicht verkehrt sein, sie können sogar sehr köstlich sein. Im besten Fall geben sie eine Richtung vor, keine Regeln. Sie helfen uns dabei, nicht in Monotonie zu ersaufen und hin und wieder ein ganz neues Ich zu entdecken, eines, das zwar immer da war, bloß im Verborgenen. Nehmen wir als Beispiel das Power Dressing, über das ich gerade etwa mit Zalando gesprochen habe und das heute wieder mehr denn je gefeiert wird. weiterlesen

Entdeckt: 80er Jahre Scrunchie Haarbänder

03.12.2010 um 17.47 – Accessoire Allgemein Trend

Ich höre euch laut schreien und denken „was geht?“. Mit acht waren die sogenannten Scrunchies vielleicht noch akzeptabel, sofern man sich schon außerhalb der 80er Jahre bewegte – denn im Jahrzehnt der Abscheulichkeiten waren sie gesellschaftlich in etwa so akzeptiert wie Schulterpolster. Völlig normal eben. In alten Fotoalben galten die auffälligen Haargummis bisher eher als handfeste Beweise für den fragwürdigen Stil unserer geliebten Mütter, jetzt sind sie zurück. Nachdem ich einmal tief Luft geholt hat, lässt der anfängliche Schock auch schon wieder nach. Schließlich haben wir Hosen, die uns bis über den Bauchnabel reichen, Keilabsätze und Leggins inzwischen auch ganz lieb gewonnen. Und ein bisschen mehr Abwechslung im Haar schadet schließlich auch nicht. weiterlesen