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Entscheidungsfrage: Mountain T-Shirt Dress von Carven – kaufen oder sein lassen?

10.04.2012 um 17.22 – Allgemein Mode Shopping

Wenn wir als Modeblogger davon reden, dass uns das Hypen diverser Brands tierisch auf den Senkel geht, dann klingt das zunächst einmal wie ein selten schlechter Scherz. Aber ja, auch wir leiden dann und wann an Übersättigung: An die Spitze unserer Nervensägen mausert sich gerade die liebe Isabel Marant, aber auch Acne, Sabrina Dehoff und Stine Goya sind ganz vorne mit dabei. Nun gehören wir zwei zu unserem eigenen Leidwesen allerdings auch zu den treuen Anhängern der skandinavischen Riege und lobhudeln fröhlich mit – man kann nämlich nicht abstreiten, dass es recht schön ist, Brands gefunden zu haben, die den eigenen Geschmack überdurchschnittlich häufig treffen. Wir bekennen uns in diesem Punkt also für schuldig. Was wir trotzdem nicht vergessen: Nach links und rechts zu schauen – da gibt es nämlich noch so viel mehr feierwürdige Kreationen: Zum Beispiel jene des ehemalige Couture-Hauess Carven, das dank Chefdesigner Guillaume Henry durch eine waschechte Verjüngungskur gelaufen ist.

Bei Givenchy scheint Monsieur sich tatsächlich eine große Portion Stilgefühl abgeschaut zu haben, denn von den Landkarten-Prints und Alpen-Motiven können wir schon seit geraumer Zeit nicht mehr ablassen. Carvens Frühjahrskollektion macht mich ganz wirr im Kopf, denn jedes Mal wenn ich über die Shorts und Shirts stolperte, war ich kurz davor all mein Erspartes auf den Kopf zu hauen – bisher konnte ich glücklicherweise widerstehen, was mir mein Geldbeutel bei Preisen von 210 und 234 € danken wird. Gerade eben stolperte ich allerdings über eine Baumwollversion des hübsches Druckes. Kostenpunkt: 134 €. Und JETZT gerate ich wirklich ins Schlingern. Soll ich zugreifen? Hilfe. weiterlesen

Hätte ich einen Goldesel… ich würde es vielleicht bei Carven ausgeben.

02.03.2012 um 10.13 – Allgemein Mode

… dann würde ich ihm ganz hemmungslos eine Goldmünze nach der anderen aus der Nase ziehen und einen kleinen Teil vom Geldsegen ganz unvernünftig in bisweilen unerreichbare Stoffkreationen investieren – und zwar aus dem ehemaligen Couture-Haus „Carven„. Chefdesigner Guillaume Henry scheint während seiner Zeit bei Givenchy einiges gelernt zu haben und so hat man wohl genau den richtigen Mann zur Verjüngung des Labels auserkoren. Auch mich hat es derzeit schwer erwischt: Schuld sind die ganz zauberhaften Landschafts-Drucke der aktuellen Frühjahrskollektion.

Auf Shirts und Shorts tummeln sich die Alpen und ich könnte mich beim Betrachten glatt selbst verlieren, den Koffer packen und Urlaub machen. Monatelang. Seit die liebe Marie allerdings ihre neueste Errungenschaft, das Weltkarten-Kleid, präsentierte, ist mein Hirn vollends mit Haben-Wollen-Gelüsten vernebelt. Ist es nicht entzückend? Bloß der Preis, der lässt mich dann jedes Mal auf neue wieder aus meinen Tagträumen erwachen. Der Preis von über 500 € übersteigt meine finanziellen Mittel allerdings um Berges-Höhen… wo wir auch schon wieder beim schneebedeckten Shirt angelangt wären.