Sarah hatte es bereits angekündigt, am Freitag war’s dann endlich so weit: Trendsales öffnete seine Pforten und residiert fortan einen ganzen Monat lang auf der Torstraße 66 in Berlin Mitte. Normalerweise finden wir die skandinavische Version von Kleiderkreisel und Co nur online, oder eben gar nicht – denn wer ist schon über sämtliche Shopping Paradiese dieses Erdballs im Bilde? Genau, niemand.
Deshalb helfen uns die Macher der virtuellen Tauschbörse nun ein wenig auf die Sprünge und präsentieren sich uns zum Kennenlernen sogar zum Anfassen nah – in einem Pop-Up-Store, der Mädchenherzen bis zur Decke schlagen lässt, wirklich wahr. Gut so, denn auch mir wäre “Trendsales” sonst wahrscheinlich durch die Lappen gegangen. Ist’s aber nicht, und deshalb könnt ihr auch ein paar Teile aus meinem eigenen Kleiderschrank shoppen (Kenzo-Pulli, Stine Goya-Schuhe, Acne-Kleid) – das Prinzip ist nämlich folgendes: Weiterlesen »
Wir lieben die skandinavische Mode und die Skandinavier scheinen uns zu mögen. Gut, zumindest Berlin. Die Trendviertel dieser Hauptstadt sind längst geschmückt mit blondhaarigen Schönheiten aus Schweden und Dänemark und unser Kleidungsstil passt sich vermehrt dem geradlinigen bis sportlichen Look der Skandinavier an.
Grund genug damit auch hierzulande ein paar Moneten zu machen und schwupssidwupps kommen wir in diesem Atemzug auch schon zu Trendsales – dem dänischen Kleiderkreisel oder auch, dem Mini-Ebay für skandinavische Mode. Bei Trendsales geht’s um eure alten Schätze und um gebrauchte Stücke, die ihr selbstverständlich auch shoppen könnt – ein Tauschparadies quasi, um für frischen Wind im heimischen Kleiderschrank zu sorgen. Und um euch ein bisschen vertrauter mit dem Skandinaven zu machen, kommt der Däne nun zu uns – genauer gesagt auf die Torstraße nach Berlin-Mitteund für rund einen Monat!Weiterlesen »
Noch immer sitzen wir ganz ehrfürchtig vor den Bildern des gestrigen Abends und müssen uns konzentrieren, nicht gänzlich in Schwärmereien zu verfallen. Yohji Yamamoto präsentierte gestern Abend erstmalig seine Kollektion in Berlin und zeigte eine Auswahl an Highlights seiner 40jährigen Karriere sowie neueste Kreationen. 500 Gäste hatten Platz und die Location, die umsichtiger kaum hätte gewählt werden können, die St. Agnes Kirche im 60 Jahre Look, neu erworben von Galerist Johann König und nun im Sichtbeton-Charme, rahmte unaufdringlich und doch eindrucksvoll Yamamotos Definitionen von zeitloser Eleganz und seine Haltung zu avantgardistischer Schneiderkunst – und verlieh Berlin am gestrigen Abend eine ordentliche Portion internationales Flair.
Eine Verschmelzung von Mode und Kunst, die nachhaltig Kribbeln hervorruft – in deren Symbiose wir bislang nicht live in den Genuss kamen. Es war unsere wohl inspirierendste Modenschau überhaupt, die noch durch das Highlight eines Bau-Kasten-Brautkleids und den wahnsinnig sympahischen “Yohji Yamamoto”-Auftritt am Ende der Show getoppt wurde. Berlin steht in den kommenden Tagen ganz im Zeichen des “Gallery Weekends” und die Ausstellung “5 Cuts – A Visual Dialogue with Yohji Yamamoto” solltet ihr auf keinen Fall verpassen! Weiterlesen »
Einem Accessoire dürfen wir diese Saison besonders große Aufmerksamkeit schenken: Der Hutkreation. Dank Lala Berlin wird der Kopfbedeckung nämlich nun auch hierzulande Tribut gezollt und wir freuen uns mehr als zuvor, dass der schnieke Hutschmuck ab sofort ein bisschen selbstverständlicher ausgeführt werden kann.
Zwei Ladies aus Berlin kommen pünktlich zum Saisonstart wie gerufen: Nele von NCA Berlin, die wir euch bereits schon einmal mit ihren außerordentlich schönen Kreationen vorgestellt haben, sowie unsere Neuentdeckung der German Press Days: Fiona Bennett mit ihrer Accessoire- und Hut-Linie KISS. Handgefertigt, zuckersüß und genau das Richtige, was wir gerade suchen. Weiterlesen »
Rund 16 Stunden am Tag, mit Ausnahme von ein paar Pausen und dem Wochenende, auf den Bildschirm zu starren – das dürfte sogar für die besten Luchsaugen irgendwann zum Verhängnis werden. Ja, Nike und ich gehören zu den Härtefällen der Blindschleichen und schaffen es dennoch nicht, den Weg zum Augenarzt, oder eben Optiker, zu meistern. Die Skepsis gegenüber eines Nasenfahrrads war bislang einfach zu groß und die damit verbundene Arbeit zu aufwendig.
Hugo Boss hat sich diesem schier unüberbrückbaren Problem nun angenommen und uns gebeten, den Test zu machen und mit zwei Modellen für euch die Stadt zu erkunden. DISCOVER 6 CITIES THROUGH THE ▲ FRAMES OF 6 BLOGGERS heißt die Kampagne und wir haben uns natürlich nicht zwei mal bitten lassen, euch unser Berlin genauer vorzustellen. Sieht doch gar nicht so übel aus, oder? Weiterlesen »
In knapp einer Woche ist es endlich soweit: & other Stories öffnet auf dem Ku’damm in Berlin und wir sind zugegebenermaßen schon ganz schön raschelig. Auch wenn Store Numéro 2 in Mitte noch ein bisschen auf sich warten lässt, können wir es jetzt schon kaum erwarten, dem Ableger der H&M Schmiede endlich einen Besuch abzustatten.
Online hatten wir bislang noch nicht zugeschlagen, dafür möchten wir uns tatsächlich einfach vorab ein bisschen genauer rantasten, wenngleich das erste Get Together bereits mehr als überzeugte. 800 qm Shoppinggeschichten, Beauty, Accessoires und ganz viele Schuhe – das gesamte Konzept verspricht mit unkonventionelleren Designs zu punkten und zaubert uns wahrlich Herzchen in die Augen.
Für den Start in der kommenden Woche, haben wir uns selbstverständlich schon jetzt ein paar Lieblinge rausgepickt, die es näher unter die Lupe zu nehmen gilt. Habt ihr denn schon zugeschlagen?Weiterlesen »
Nike Air Max. Beanies. Bomberjacken. Jutebeutel. Wasauchimmer. “Oah, das ist so hipster.” – Wirklich und wahrhaftig: Ich ertrage diese Diskussion nicht mehr. Der Grund dafür ist einfach: Wer um alles in Welt entscheidet denn gerade, was ein Hipster ist? Und wer ein Hipster ist? Und überhaupt? Ich weiß schon grob, was damit gemeint ist, so groß ist der Nagel in meinem Kopf schließlich auch nicht. Damals, Mitte des 20. Jahrhunderts war das Hipstertum eine in den USA verbreitete Subkultur, quasi die amerikanische Antwort auf die Boheme, ausgelebt von der Beat Generation und Bebop-Anhängern, also vornehmlich schwarzen Musikern, sowie Künstler-Gruppen. Aber der “moderne Hipster” von heute ist ein seltsames Gespenst, das heute kaum mehr definierbar ist. Da hilft auch der 100. ZEIT-Artikel nicht. Langsam könnten wir also vielleicht alle mal mit der Scheiße aufhören. Es wird anstrengend. Und inzwischen weiß ich auch wirklich nicht mehr, ob Hipster oder Hipster-Hasser nun die nervigeren Zeitgenossen sind. Weiterlesen »
Dass wir romantische Gefühle für Vans hegen, liegt vermutlich auch ein Stück weit an dieser Skepsis gegenüber der Erwachsenenwelt und an ziemlich vielen Erinnerungen. Als mir zum ersten Mal der Arm brach, beim Basketballspielen, da trug’ ich Vans an meinen Füßen. Als mir jemand mit seinem Ellbogen die Nase zertrümmerte, während Rage Against The Machine “Killing in the name of” schrien, da trug ich Vans. Als mir zwei Jahre später sämtliche Bänder im Knöchel rissen, weil ich es für eine gute Idee hielt, dem Sonnenaufgang nach einer schnapsgetränkten Nacht auf vier Rollen entgegen zu jagen, da waren Vans an meiner Seite. Es muss Liebe sein. Weil jede einzelne dieser Kleinkatastrophen Teil der fetten Jahre ist, Ausdruck von dem Chaos, das wir für immer in uns tragen wollen. Nennt uns pathetisch, aber Vans haben uns damals durch die Pubertät gebracht und bewahren uns Heute davor, im Sumpf der piekfeinen Risiko-Verweigerer unterzugehen.
Vielleicht haben wir uns deshalb dazu entschieden, den Fashion Week Mittwoch im House of Vans zu verbringen. Wer wissen will, was wir alles erlebt haben, der sollte schnellstmöglich hier weiterlesen!
Hierbei sind wir uns wohl alle einig: 2012 war das Jahr für KENZO. Auf sämtlichen Streetstyle-Bildern zierte der Tigerkopf die knalligen Sweater der Ladies, kein Mode-Magazin kam ohne Erwähnung aus und auch Zara lieferte prompt das günstige Lookalike-Modell. Ja, seit Humberto Leon und Carol Lim, die Designer von Opening Ceremony, KENZO 2011 unter ihre Fittiche genommen haben und dem 1970 gegründeten Brand eine Verjüngungskur unterzogen, scheint das Pariser Label mit den japanischen Wurzeln gar nicht mehr wegzudenken zu sein. “Zurück zum Ursprung von Kenzō Takada” lautete die Devise und die kam an: Das Jungle-Thema gehörte zu den wichtigsten Einflüssen des vergangenen Jahres und KENZO mit dem Statement-Sweater zum präsentesten it-Piece überhaupt.
KENZO everywhere. Nunja, wie das eben so ist, wenn sich alle auf einen Trend stürzen: Schon ganz bald kann man ihn nicht mehr sehen, ihn fast schon nicht mehr länger ertragen. Vergleiche mit der einstigen Ed Hardy-Omnipräsenz und dem aufdringlichem Design wurden laut – und waren tatsächlich nicht ganz ohne Schmunzeln von der Hand zu weisen. Das scheinen die Head of Designs, Humberto und Carol, allerdings keinesfalls zu stören und gehen mit ihren Tiger-Prints erhobenen Hauptes in die nächste Saison. Mit Erfolg. Die Pre-Spring Kollektion ist längst überall ausverkauft – außer: Im Wood Wood Store in Berlin. Grund genug, uns die letzten, noch nicht ausverkauften Sweater samt Miniatur-Tiger noch einmal genauer für euch anzuschauen! Weiterlesen »
Stockholm, Berlin, New York und Paris. Oder: maskuline Schnitte, industrielle Ästhetik, Elemente femininen Schicks und poetische Boheme. Wir waren vergangenen Freitag im Showroom von PRAG PR und haben das wohl spannendeste Shop Konzept des Jahres einmal genauer unter die Lupe genommen und eines steht jetzt schon fest: Das wird ganz großartig. & other Stories – das neueste Label aus dem Hause H&M ist von vorn bis hinten durchdacht und wird uns demnächst ganz schön viel Freude bereiten. Die Ateliers in Paris und Stockholm kreierten vier Kollektionen, auch vier Stories genannt, die wir nach Herzenslust kombinieren, mixen und persönlich und ganz individuell umsetzen können. 100 m2 minimalistisch skandinavisches Design, 100 m2raue, gar schroff wirkender Berlin-Eleganz, 100 m2 femininer Schick ganz nach dem Geschmack New Yorker Ladies und 100 m2 Pariser Eleganz und Vintage-inspirierte Lieblinge – et en plus: 100 m2 Beauty und weitere 100 m2Schuh-Liebe! Fassen wir zusammen: Macht 700 m2, inklusive ein bisschen Platz drum herum, voller kleiner Stories ab dem Frühjahr in der Neuen Schönhause Straße in Berlin Mitte.
“& Other Stories will „Schätze“ für die Garderobe kreieren, an denen man lange Freude hat und bei denen man aus einer großen Preisspanne auswählen kann” – und der erste Blick auf die Kollektion lässt uns keineswegs daran zweifeln. Absolute Lieblinge: DIE SCHUHE!Weiterlesen »
This is Jane Wayne ist ein Herzprojekt. Ein Projekt aus Berlin für die Janes allerorts, das News, Features, Blogs, Interviews und Streetstyles zu einer umfangreichen Präsenz vereint. This is Jane Wayne sind Nike & Sarah. Zwei Autorinnen, die sinnieren und informieren über Mode, Musik und Menschen, Kunst und Kultur und im Eigenversuch Getestetes. Mehr
fashionpuppe.com wurde von Anna Frost 2007 ins Leben gerufen und richtet sich an Mode-Süchtige, Beauty-Lover und Schuh-Fanatiker, die nicht das Gewöhnliche suchen. Mit Ecken und Kanten aber immer mit einer gewissen Portion Charme und einem Augenzwinkern. Mehr
Shopping-Guides, Jungdesigner-Portraits, Outfits und Event-Berichte - wenn Katharina Charpian nicht gerade die Seiten von bekannten Modemagazinen wie COUCH, BLONDE oder Material Girl füllt, postet die 26-jährige Modejournalistin auf ihrem Blog I♥PONYS Magazine fast täglich aus ihrem persönlichen, oft skandinavischen, Modekosmos. Mehr
TEA&TWIGS ist das virtuelle Zuhause von Isabella und Jasmin und beherbergt unter anderem die Dokumentation des persönlichen Stils der Damen, Beauty-Videos und einfache DIY Ideen: von den pinken Haarspitzen bis zur selbstgemachten Marmelade. Mehr