Schlagwort-Archiv: Bett

INTERIOR // Auf der Suche
nach dem perfekten Bett

24.11.2016 um 14.24 – Wohnen

bett

Ich bin ziemlich froh darüber, dass unser Office mittlerweile wieder zur tagtäglichen Pilgerstätte geworden ist, um raus zu kommen und um Arbeit Arbeit sein zu lassen, schieben sich doch die Wände stündlich näher zueinander, während man im Homeoffice auf dem Sofa weilt. Seit ein paar Monaten herrschen hier also wieder ganz geregelte Strukturen und die eigene Wohnung wird peu à peu vom vergangenen Wahnsinn entmüllt. Während ich tagein, tagaus also auf die üblichen Baustellen starrte und mich dem Chaos irgendwann ergab, wurde vor wenigen Wochen Raum für Raum in Angriff genommen und neu strukturiert. Eine kleine Baustelle allerdings gibt’s noch immer: Das Schlafzimmer. Zwar hat meine selbsternannte Pax-Hölle längst dafür gesorgt, dass Kleidung wohl verstaut im weißen Kubus schlummert, das Bett allerdings will sich einfach nicht richtig in den Raum einfügen: Zu groß, zu überladen, zu schwer wirkt der Raum.

Das selbstgezimmerte Schlummerland muss also wohl oder übel abgebaut und sorgfältig verstaut werden, um sich irgendwann in einem anderen Domizil besser entfalten zu können. Für den Übergang (oder doch vielleicht für länger, denn ein Umzug ist nicht in Sicht) darf’s also leichter werden, zarter und weniger Buff. Dass sich dieses Vorhaben allerdings als dermaßen unmöglich herausstellt, ist nicht bloß ernüchternd, sondern fast schon frustrierend. Ein dezenter Rattan-Vintage-Traum, das wär’s. Bloß scheint es die ausschließlich in Miniaturform für Babies oder als Daybed zu geben. Ich bleibe also auf der Suche nach dem perfekten Bett, um mich auf dem Weg dahin immer wieder an irgendwelchen Kreuzungen zu verirren.  weiterlesen

Interior // Rund ums Bett

06.10.2016 um 9.59 – Shopping Wohnen

daheim

Ich besaß es längst, das Rattan-Bett meiner Träume, zog mit ihm aus meiner geliebten Studenten-WG in den Wedding und holte mir ein Stückchen Heimat mit nach Berlin. Dann kam der Mann – und 120cm Breite wurden einfach zu schmal. Einer von uns flog irgendwann in der Nacht immer im hohen Bogen auf den Boden und ziemlich schnell war klar: Mein Heimatbett sollte mein Heimatbett bleiben – und so steht es heute wieder in meinem alten Kinderzimmer und beherbergt uns, wenn die Rheinlandsehnsucht mich quält. Das klappt sogar mittlerweile zu dritt, beschränkt sich, wohl gemerkt, allerdings auch auf wenige Tage. Seither träume ich im selbstgezimmerten Himmelbett, aber auch das bringt ein paar Probleme mit sich: Es ist einfach zu wuchtig für den kleinen Raum, steht vor dem Fenster und lässt kaum Tageslicht herein. Und so schiele ich dann und wann rüber zur alten Liebe Rattan und stieß bei meiner jüngsten Recherche auf die Bambus-Modelle von Elsie Green, die mir völlig den Kopf verdreht haben, bloß ebenfalls viel zu klein sind.

Perfekt inszeniert und eingebettet in einen Bambus-Rattan-Jungle mit cremefarbenen Kissen und Decken, sorgen die Ladies von Honestly WTF jetzt natürlich dafür, dass ich nun von einem weiteren Zimmer für Daybed-Tage träume. Selbstverständlich bleibe ich realistisch: Für eine Vier-Raum-Wohnung müsste ich in Berlin derzeit eine Bank ausrauben. Hier bleibt also vorerst alles beim Alten. Während die Suche nach einem passenden 160er Modell trotzdem heimlich weiter geht, mache ich es mir in der Zwischenzeit einfach mit einem neu aufgelegten Ordnungsplan und Kleinigkeiten rund ums bestehende Bett herum Gedanken: Für verregnete Herbsttage und noch mehr Gemütlichkeit: weiterlesen

Interior //
Bonne Nuit 💫

19.04.2016 um 16.59 – Wohnen

schlafen schoen

Schlafen gehörte für mich lange Zeit zu einer ganz selbstverständlichen Nebensache, die ich nie wirklich wahnsinnig wertschätzte, noch ausgiebig praktizierte: Meistens lag ich auch am Wochenende immer spätestens ab 8 Uhr morgens mit weit aufgerissenen Augen neben meinem Freund, ranterte wie eine Verrückte rum, um ihn ganz „ausversehen“ wach zu machen oder stupste ihn an, um nachzuhorchen wie müde er noch auf einer Skala von 1 bis 10 sei. Mit der Schwangerschaft kam schließlich die akute Müdigkeit sowie die unfreiwilligen, knapp zweistündigen Wachphasen in der Nacht, die bloß durch zwei Riegel Corny beendet werden konnten. Und was seit Wilma los ist, muss ich euch wohl nicht erzählen: Schlaf ist Mangelware. Zwar hatte ich bereits ein Dutzend Mal Glück, und Wilma schlief durch, die Regel ist das allerdings keinesfalls. Stattdessen sind wir derzeit zurück im Säuglingsstadium angekommen und haben somit den 4-Stunden-Rhythmus zurück erobert. (K)ein Traum. Und ihr wisst es selbst: Schlafentzug kann Folter sein, Schlaflosigkeit ist der Horror.

Nützt aber nichts, nützt gar nichts: Da müssen wir wohl alle irgendwann einmal durch. Was wir allerdings trotzdem machen können, um nicht gleich Sturm zu laufen? Die wenigen Stunden Auszeit, unsere Pausen oder eben unseren wohlverdienten Schlaf so wunderbar kuschelig wie nur möglich zu nutzen: Muckelig rund ums Bett herum, für schönere Schlafphasen, ausgeglichenere Persönlichkeiten und die wichtigste Nebensache der Welt: SCHLAF! weiterlesen