Schlagwort-Archiv: Bob Dylan

Jane des Tages: Nico aka Christa Päffgen (Velvet Underground)

20.10.2011 um 13.19 – Allgemein Menschen Musik

Nachdem unsere letzten Janes des Tages immer der Jetztzeit entsprungen waren, ist es vielleicht an der Zeit, endlich noch mal einen Schritt in die Vergangenheit zu wagen. Wer fasziniert uns noch heute, Jahre nachdem Medien Lobeshymnen schrieben, wer hat die Nachwelt bloß ein kleines Stück beeinflusst? Nico, zum Beispiel, ist so eine Madame.

Christa Päffgen (16. Oktober 1938 in Köln), wie Nico mit bürgerlichem Namen heißt, war Model, turtelete mit Lou Reed, glänzte als Frontfrau von Velvet Underground und posierte gern mit Andy Warhol an ihrer Seite. Mit 16 wurde sie Model, zu wirklicher Bekanntheit verhalf ihr jedoch erst eine Rolle in Fellinis Film „La Dolce Vita„. Bei einer Schauspielkarriere sollte es aber nicht bleiben, was nicht zuletzt auf ihre baldige Bekanntschaft mit verschiedensten Musikern und Produzenten wie Bob Dylan, Brian Jones von den Rolling Stones oder Jimmy Page von Led Zeppelin zurückzuführen ist. weiterlesen

Berlin: Der Musik – Film – Marathon u.a. mit Jean-Luc Godard

07.03.2011 um 15.05 – Allgemein Film

Foto: Bob Dylan in „Don’t look back“

Musik ist viel mehr als nur ein Hörerlebnis, das den Magen zum wippen und das Herz zum tanzen bringt. Oft ist Musik eine Lebenseinstellung, eine Berufung. Musik ist imstande das Leben der Fans zu prägen, am meisten aber verändert sie wohl Sinn und Sein der Künstler selbst. Dass wir heute auf lebendige Retrospektiven zurückgreife können und somit mehr und mehr in das Gefühls- und Konzerttreiben, in Wirkungsgeschichten und Passionen eintauchen können, haben wir nicht zuletzt dem Medium Film zu verdanken.

Der Musik-Film-Marathon Berlin widmet sich ab dem 28.März zwei Wochen lang 40 Musikfilmen aus 60 Jahren. „Entstanden in Deutschland, Europa, Afrika, Indien, Lateinamerika und den USA reflektieren diese Filme die Entwicklung der modernen Filmsprache ebenso wie die alle Genre umfassende Arbeit an der Musik, ihre Entstehungsbedingungen und Wirkungsgeschichte“, schreibt die Spex.

Am 08. April um 22 Uhr hätten wir da beispielsweise Jean-Luc Godard, der 1968 das heikle Thema der Abtreibungsgesetzte in einem Protestfilm bündeln wollte – erfolglos, denn letztendlich begleitete er die Rolling Stones ins Studio und dokumentierte in „One plus One“ die Entstehung von „Sympathy for a Devil“, portraitierte die damalige Jugend beim Spraydosen-Gebrauch und die Entstehung der Black-Power-Bewegung. Das gesamte Pogramm und Tickets findet ihr hier. weiterlesen