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OUTFIT //
Zuhause.

10.11.2014 um 10.23 – Janes Outfit Wir

outfit-2Ach du unglaublich liebes Rheinland, manchmal vermisse ich dich. Vermutlich kennt das jeder, der irgendwann von daheim weg gegangen ist, dieses permanente Heimweh haben, entweder nach dem alten Zuhause oder nach dem neuen, je nachdem wo man gerade steckt. Und dann ist da ja noch das langsame Erwachsenwerden und Nachdenken darüber, wo man irgendwann einmal Wurzeln schlagen will  – in der Lieblingsstadt oder etwa doch da, wo der Rest der Familie ist? Große Fragen, keine Antworten. Ist ja aber auch egal, denn das „irgendwann“ ist in meiner Welt noch ziemlich weit weg. Also: Einfach weiter wohnen und zwischendurch Urlaub bei den Liebsten genießen. So hab‘ ich’s am Wochenende auch gemacht. Inklusive stundenlangem Landluftschnuppern und Spaziergängen mit der frisch gebackenen Oma. 

An den Füßen trug ich währenddessen mittelschwere aber überaus bequeme Brocken-Schuhe von Timberland (wo wir wieder bei der Sache mit der wohl dosierten Spießigkeit angelangt währen), während es oben herum so muckelig wurde, dass ich mir beinahe ein paar Schweißtropfen hätte von der Stirn wischen können – so kalt wie vermutet, war es da draußen dann nämlich doch nicht. Mit meiner dicken Wind- und Babykotze-sicheren Jacke und einem Pullover namens „Pernille“ bin ich also offensichtlich nicht nur Herbst- sondern auch Winterfest. Schön zu wissen: weiterlesen

Well hello,
Lio Jonathan!

02.10.2014 um 12.49 – Baby Jane box1 Wir

10707220_702832909801371_1007792286_n… Und plötzlich war ich weg vom Fenster. Ich hatte es ja geahnt: Ausgleichende Gerechtigkeit oder so etwas in der Art. Nur ein einziges Mal musste ich wegen des Geruchs einer Handcreme brechen, ansonsten plagte mich nicht einmal das allerkleinste Wehwehchen, meine Schwangerschaft war quasi ein Spaziergang, bloß mit Bauch vorne dran – bis ich eines Nachts mit Oberbauchkrämpfen aus der Hölle aufwachte. Eine Woche lang vegetierte ich zunächst im Krankenhaus vor mich hin, zweifelte an meiner psychischen Konstitution und überlegte, ob ich überhaupt noch alle Murmeln beisammen hätte oder ob sämtliche Hormone mich sogar in eine Heulsuse verwandelt haben könnten. Ohne Schmerz-Tropf verwandelte ich mich binnen weniger Minuten in eine Schrei-Maschine. „Sie haben Magen-Darm“, hieß es zunächst, dann „das ist ein Harnwegsinfekt, kann sich anders anfühlen während Schwangerschaft“, es folgte die vergebliche Suche nach Gallensteinen und eine Magenspiegelung. Nichts war zu finden, bloß eine kleine Gastritis, gratis oben drauf.

Noch zwei Tage später dachte ich ernsthaft über eine DIY-Ausräumung meines gesamten Bauchraumes nach. Anschließend ein erneuter Bluttest, man hatte mich da irgendwie vergessen, und dann ging alles ganz schnell. „Sie haben das HELLP-Syndrom, ihre Werte sind komplett im Keller, wir müssen das Kind sofort holen.“ weiterlesen

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