Schlagwort-Archiv: Bugaboo

TJ Adventskalender #6 // Der Bugaboo Buffalo

06.12.2015 um 9.25 – Allgemein Ausflug

Ich erinnere mich noch genau an den leichten Anflug von Organisations-Panik, als der Bauch immer runder und die Vorfreude auf den neuen Mitbewohner immer größer wurde. Fragen über Fragen stellt man sich in dieser Zeit, To-Do-Listen müssen abgearbeitet, Schnuller gekauft und Entscheidungen getroffen werden – zum Beispiel jene, welcher Kinderwagen denn nun eigentlich am allerbesten zum Baby und den eigenen Bedürfnissen passt. Bei mir war relativ schnell klar, dass ein Modell von Bugaboo her muss, wegen der langen Lebensdauer, der subtilen Sportlichkeit, die sich meines Erachtens in jedes Modell schleicht, aber auch, weil sämtliche Bekannte ihn als den K2 unter den Babyschlitten bezeichneten – ihr wisst schon, damals rollten keine Inline Skates so sanft und schnell und geräuschlos über den Bürgersteig. Nun bin ich außerdem auf einem alten Bauernhof aufgewachsen, mit vielen matschigen Feldwegen drumherum und ein Mal im Jahr geht es mit der ganzen Familie nach Usedom in den Sand. Kleine, filigrane Räder hätten jeden Lio-Schieber also früher oder später zur Verzweiflung gebracht.

Die Lösung: Der Bugaboo Buffalo – einfach, innovativ, funktional, smart und noch dazu ziemlich schick ist dieses Modell, wenn man mich fragt. Funktioniert in allen Terrains, die Eiszeit kann also auch gern kommen. Und weil meine Hebamme mich vor zu vielen sinnlosen Anschaffungen bewahren wollte, diente der Porsche unter den Kleinkind-Gefährten in den ersten Monaten sogar als Beistellbettchen, wirklich wahr. Es ist uns demnach also ein wahres inneres Blumenpflücken, dass wir heute ein solches Schmankerl im Komplett-Paket an euch verlosen dürfen. Der Wert: Ab 1079€. Wie ihr gewinnen könnt?
weiterlesen

OUTFIT //
Zuhause.

10.11.2014 um 10.23 – Janes Outfit Wir

outfit-2Ach du unglaublich liebes Rheinland, manchmal vermisse ich dich. Vermutlich kennt das jeder, der irgendwann von daheim weg gegangen ist, dieses permanente Heimweh haben, entweder nach dem alten Zuhause oder nach dem neuen, je nachdem wo man gerade steckt. Und dann ist da ja noch das langsame Erwachsenwerden und Nachdenken darüber, wo man irgendwann einmal Wurzeln schlagen will  – in der Lieblingsstadt oder etwa doch da, wo der Rest der Familie ist? Große Fragen, keine Antworten. Ist ja aber auch egal, denn das „irgendwann“ ist in meiner Welt noch ziemlich weit weg. Also: Einfach weiter wohnen und zwischendurch Urlaub bei den Liebsten genießen. So hab‘ ich’s am Wochenende auch gemacht. Inklusive stundenlangem Landluftschnuppern und Spaziergängen mit der frisch gebackenen Oma. 

An den Füßen trug ich währenddessen mittelschwere aber überaus bequeme Brocken-Schuhe von Timberland (wo wir wieder bei der Sache mit der wohl dosierten Spießigkeit angelangt währen), während es oben herum so muckelig wurde, dass ich mir beinahe ein paar Schweißtropfen hätte von der Stirn wischen können – so kalt wie vermutet, war es da draußen dann nämlich doch nicht. Mit meiner dicken Wind- und Babykotze-sicheren Jacke und einem Pullover namens „Pernille“ bin ich also offensichtlich nicht nur Herbst- sondern auch Winterfest. Schön zu wissen: weiterlesen

Well hello,
Lio Jonathan!

02.10.2014 um 12.49 – Baby Jane box1 Wir

10707220_702832909801371_1007792286_n… Und plötzlich war ich weg vom Fenster. Ich hatte es ja geahnt: Ausgleichende Gerechtigkeit oder so etwas in der Art. Nur ein einziges Mal musste ich wegen des Geruchs einer Handcreme brechen, ansonsten plagte mich nicht einmal das allerkleinste Wehwehchen, meine Schwangerschaft war quasi ein Spaziergang, bloß mit Bauch vorne dran – bis ich eines Nachts mit Oberbauchkrämpfen aus der Hölle aufwachte. Eine Woche lang vegetierte ich zunächst im Krankenhaus vor mich hin, zweifelte an meiner psychischen Konstitution und überlegte, ob ich überhaupt noch alle Murmeln beisammen hätte oder ob sämtliche Hormone mich sogar in eine Heulsuse verwandelt haben könnten. Ohne Schmerz-Tropf verwandelte ich mich binnen weniger Minuten in eine Schrei-Maschine. „Sie haben Magen-Darm“, hieß es zunächst, dann „das ist ein Harnwegsinfekt, kann sich anders anfühlen während Schwangerschaft“, es folgte die vergebliche Suche nach Gallensteinen und eine Magenspiegelung. Nichts war zu finden, bloß eine kleine Gastritis, gratis oben drauf.

Noch zwei Tage später dachte ich ernsthaft über eine DIY-Ausräumung meines gesamten Bauchraumes nach. Anschließend ein erneuter Bluttest, man hatte mich da irgendwie vergessen, und dann ging alles ganz schnell. „Sie haben das HELLP-Syndrom, ihre Werte sind komplett im Keller, wir müssen das Kind sofort holen.“ weiterlesen

TAGS: